Schlagwort: Terrorismus

  • Toulouse 2012: Emmanuel Macron leitet Gedenkfeier für die Opfer von Mohammed Merah

    Toulouse 2012: Emmanuel Macron leitet Gedenkfeier für die Opfer von Mohammed Merah

    Emmanuel Macron besucht am Sonntagnachmittag, 20. März, eine Gedenkfeier für die Opfer des Torristen Mohammed Merah in Toulouse, Haute-Garonne, in Anwesenheit von Nicolas Sarkozy und François Hollande. Die Journalistin Anne Bourse berichtet für France 2 live aus Toulouse über die Zeremonie. Am Sonntagnachmittag, dem 20. März, leitet Emmanuel Macron eine Zeremonie zum Gedenken an die Opfer von Mohammed Merah. „Emmanuel Macron, Nicolas Sarkozy und François Hollande werden anwesend sein. (…) Es werden auch ehemalige Premierminister und die Bürgermeisterin von Paris erwartet, aber der Repräsentative Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs, der diese Zeremonie organisiert, hat weder die extreme Rechte noch die extreme Linke eingeladen“, berichtete die Journalistin Anne Bourse live aus Toulouse (Haute-Garonne). 2.000 Personen werden erwartet2.000 Personen werden erwartet. Emmanuel Macron und der israelische Präsident werden ab 17.30 Uhr sprechen. Zuvor werden sie gemeinsam einen Kranz …

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  • Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Einer der beiden Männer war den Behörden bereits als radikalisierter Gefährder bekannt, berichtet Le Parisien. Sie hatten geplant, Passanten an belebten Orten während der Weihnachtsfeiertage zu töten. Zwei 23-jährige Männer wurden am 29. November in der Nähe von Paris festgenommen, berichtet Le Parisien am Mittwoch, dem 8. Dezember. Le Parisien zufolge wurden die beiden jungen Männer in Meaux (Seine-et-Marne) und Le Pecq (Yvelines) von Polizisten der Generaldirektion für innere Sicherheit festgenommen. Sie wurden wegen „krimineller terroristischer Vereinigung“ angeklagt und inhaftiert. Lesen Sie auch: Terrorismus: Ist Frankreich immer noch bedroht? Die Polizei war über einen Hinweis auf die Spur der Männer gekommen. Dank des Geständnisses des ersten Verhafteten wurde der zweite junge Mann gefunden. Beide hatten es auf verschiedene Orte abgesehen: Einkaufszentren, Universitäten und belebte Straßen, wie von Le Parisien berichtet.
  • Anschläge vom 13. November: Gedenken an die Opfer im Stade de France

    Anschläge vom 13. November: Gedenken an die Opfer im Stade de France

    Jean Castex legte in Begleitung von Gérald Darmanin und Marlène Schiappa einen Blumenkranz am Rande des Stadions von Saint-Denis nieder, dem Ort, an dem die islamistischen Terroranschläge vom 13. November 2015 ihren Anfang nahmen. Lesen Sie dazu auch: Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich Sechs Jahre später haben Paris und seine Vorstädte den Terror nicht vergessen. Im Zuge der Feierlichkeiten zum Gedenken an die Opfer der Anschläge vom 13. November 2015 besuchte Premierminister Jean Castex am Vormittag in Begleitung von Innenminister Gérald Darmanin und der Delegierten Ministerin für Staatsbürgerschaft, Marlène Schiappa, die Nachbarschaft um das Stade de France in Saint-Denis. In Begleitung des Bürgermeisters von Saint-Denis, Mathieu Hanotin, und der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, legten sie einen Blumenkranz in der Nähe des Geländes nieder, auf dem das dschihadistische Kommando seine Anschläge verübte. Die Tour endet mit einer Geden…

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  • Prozess um die Anschläge vom 13. November: die Aussage von François Hollande

    Prozess um die Anschläge vom 13. November: die Aussage von François Hollande

    François Hollande wurde am Mittwoch, dem 10. November, in den Zeugenstand gerufen, um über die Anschläge vom 13. November 2015 zu berichten. Umgeben von einem großen Sicherheitsaufgebot traf der ehemalige Präsident der Republik, François Hollande, am Mittwoch, dem 10. November, nachmittags vor dem Sondergericht in Paris ein, wo derzeit der Prozess zu den Anschlägen vom 13. November 2015 stattfindet. Der ehemalige Staatschef, der von einer Opfervereinigung als Zeuge befragt wurde, wollte seine damaligen Entscheidungen erklären und rechtfertigen. Lesen Sie dazu auch: Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich Im Zeugenstand erzählte François Hollande zunächst von seinem Erleben der Nacht des 13. Novembers: die Angst im Stade de France, als er die beiden Explosionen hörte, dann später das Bataclan. Den Dschihadisten, die die Anschläge als Antwort auf die französische Außenpolitik darstellen, erwidert François Hollande: „Das Terror-Kommando hatte sich …

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  • Prozess um die Anschläge vom 13. November: Ex-Präsident François Hollande soll heute aussagen

    Prozess um die Anschläge vom 13. November: Ex-Präsident François Hollande soll heute aussagen

    Der ehemalige Präsident der Republik François Hollande, der zum Zeitpunkt der Anschläge vom 13. November im Amt war, wird am Mittwoch vor dem Sondergericht aussagen. Obwohl er ein renommierter Zeuge ist, wird von seiner Aussage nichts wirklich Neues erwartet. Das Palais de Justice auf der Ile de la Cité in Paris wird am Mittwoch, den 10. November, ganz besonders gesichert. Der ehemalige Präsident der Republik, François Hollande, ist im Rahmen des Prozesses zu den Anschlägen vom 13. November vor Gericht geladen. Der Mann, der zum Zeitpunkt der Anschläge Staatschef war, befand sich an diesem Abend im Stade de France. François Hollande soll sich an diesem 42. Verhandlungstag vor dem Sondergericht über den syrischen Kontext der Anschläge äußern. Das Bild eines von den Anschlägen „stark gezeichneten“ Präsidenten „Es ist ein Horror. Es gibt mehrere Dutzend Tote und viele Verletzte“, erklärte ein sehr ernster François Hollande in der Nacht des 13. November. Der Präsident der Republik hatte no…

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  • Ehrung für drei tote Gemeindemitglieder ein Jahr nach dem Anschlag auf die Basilika von Nizza

    Ehrung für drei tote Gemeindemitglieder ein Jahr nach dem Anschlag auf die Basilika von Nizza

    Am 29. Freitag wurde in Nizza (Alpes-Maritimes) der Opfer des Anschlags auf die Basilika gedacht. Die Bewohner des Viertels haben den Schrecken der Ereignisse vom 29. Okober 2020 nicht vergessen.

    In den Straßen von Nizza (Alpes-Maritimes) läuten die Glocken. Es ist genau 8.45 Uhr, der Zeitpunkt des Anschlags auf die Basilika am 29. Oktober 2020. Eine Erinnerung zum Gedenken an die drei getöteten Gemeindemitglieder in dieser Basilika. „Es ist traurig und sehr bewegend, denn es hätte jeden treffen können“, sagt ein Anwohner gegenüber France 3. Am 29. Oktober 2020 wurden in der Basilika von Nizza drei Menschen von einem Terroristen mit einem Messer angegriffen und getötet.

    „Es war traumatisch, es ist immer noch in meinem Kopf eingeprägt“.
    Zwei Opfern wurde die Kehle durchgeschnitten, und ein drittes Opfer erlag seinen Verletzungen, nachdem es sich in ein nahe gelegenes Restaurant geflüchtet hatte. Ein Jahr nach den Ereignissen ist der Manager des Restaurants noch immer traumatisiert: „Ich hatte noch nie gesehen, wie Polizeibeamte jemanden niedergeschossen haben, es ist immer noch traumatisch, es ist immer noch in meinem Kopf eingraviert“. Zum Gedenken an die drei Opfer wird am Nachmittag des 29. Oktober eine Gedenktafel enthüllt.

    Lesen Sie unsere früheren Artikel dazu hier …

  • Offener Brief an Emmanuel Macron: Entschädigung für Angehörige von verletzten Opfern

    Offener Brief an Emmanuel Macron: Entschädigung für Angehörige von verletzten Opfern

    Fünf Verbände haben sich am Dienstag schriftlich an Emmanuel Macron gewandt und ihn gebeten, das Gesetz zu ändern, damit auch Angehörige von nicht verstorbenen Terroropfern entschädigt werden können. In einem Brief an Emmanuel Macron, über den Franceinfo berichtet, fordern fünf Verbände von Terrorismusopfern die Möglichkeit der Entschädigung für die Angehörigen von Opfern, die nicht tot sind. Der Garantiefonds für Opfer von Terroranschlägen steht auf dem Standpunkt, dass das Gesetz eine solche Entschädigung nicht vorsieht. Die Unterzeichner dieses Schreibens erklären, dass „die Verbände eine Ungleichbehandlung der Opfer festgestellt haben“. Diese Ungleichheit gehe „zu Lasten der Opfer von Anschlägen, von denen einige, die so genannten indirekten Opfer, von jeglicher Entschädigung ausgeschlossen sind“, heißt es. Indirekte Opfer sind Personen, die durch eine Straftat und dem Schaden, der dem direkten Opfer zugefügt wurde, auch geschädigt wurden. Indirekte Opfer können in einem Strafverfa…

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  • Der Terrorist Carlos wegen Bombenanschlags von 1974 in Paris erneut zu lebenslanger Haft verurteilt

    Der Terrorist Carlos wegen Bombenanschlags von 1974 in Paris erneut zu lebenslanger Haft verurteilt

    Carlos, der mit bürgerlichem Namen Ilich Ramirez Sanchez heisst, war wegen dieses Anschlags, bei dem in Paris zwei Menschen getötet und 34 verletzt wurden, bereits zweimal zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

    Ilich Ramirez Sanchez, genannt Carlos, wurde am Donnerstag, 23. September, erneut zu einer lebenslangen Haftstrafe für das Bombenattentat auf eine Pariser Drogerie im Jahr 1974 verurteilt. Nach mehr als zweistündigen Beratungen bestätigte das Sondergericht, das nur über die Länge der Strafe entschied, die bereits zweimal gegen den 47-jährigen Carlos verhängte lebenslange Freiheitsstrafe.

    „Vielen Dank“, sagte die Figur des „antiimperialistischen“ Terrorismus aus den 1970er und 80er Jahren mit neutraler Stimme. Bevor sich das Gericht zur Beratung zurückzog, bekräftigte er, er sei „stolz auf seine revolutionäre Karriere“ und sagte, dass er „mindestens 83 Menschen getötet“ habe. Diese Haltung, trotz seines Alters und der langen Jahre in Haft, überzeugte das Gericht, Carlos erneut zur Höchststrafe zu verurteilen, um jedes Risiko einer Wiederholung auszuschliessen. Das Gericht folgte dem Plädoyer des Staatsanwalts Rémi Crosson du Cormier, der die „höchste Strafe“ gefordert hatte, da nur diese der „Schwere des Sachverhalts“ entspreche.

    Carlos war im März 2017 bereits zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, weil er eine Granate in das Einkaufszentrum in Paris geworfen hatte, ein Urteil, das ein Jahr später in der Berufung bestätigt wurde. Der Kassationsgerichtshof hatte zwar den Schuldspruch gegen den „Schakal“, wie der Terrorist damals genannt wurde, für den Anschlag, bei dem 1974 zwei Menschen getötet und 34 verletzt wurden, bestätigt, aber im November 2019 ein drittes Verfahren angeordnet, in dem es nochmals um die Höhe des Strafmaßes ging.

  • Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich

    Die Anschläge vom 13. November 2015: Der blutigste Terroranschlag in Frankreich

    Der Mittwoch, 8. September, ist für die französische Justiz ein historisches Datum: Der Prozesses wegen der Anschläge vom 13. November 2015 wird eröffnet. Sechs Jahre nach dem schockierenden Attentat, das 130 Tote forderte, blickt Frankreich zurück auf den Verlauf eines Abends des Grauens.

    Um 21.16 Uhr begann der schicksalhafte Abend des 13. November 2015 im Stade de France in Saint-Denis. Vor den Toren des Stadions zündete ein erster Selbstmordattentäter seine Sprengstoffweste, dann um 21.20 Uhr ein zweiter. Die Detonationen sind im Stadion zu hören. An diesem Abend spielte hier die deutsche Nationalmannschaft und Präsident François Hollande saß auf der Tribüne. Von seinen Leibwächtern wird der Präsident evakuiert, während gleichzeitig im Osten von Paris bereits ein Blutbad angerichtet wird.

    130 Menschen getötet
    Um 21.24 Uhr schoss ein Kommando auf die Kunden auf den Terrassen der Restaurants Carillon und Petit Cambodge. Zwei Minuten später gab es eine weitere Schießerei in den Bars La Petite Bière und Casa Nostra, gefolgt von weiteren Schüssen um 21.36 Uhr im Café La Belle Equipe. „Die Menschen fielen um wie die Fliegen, es war eine richtige Kriegsszene“, sagte ein Zeuge. Um 21.38 Uhr zündete einer der Angreifer im Comptoir Voltaire seinen Sprengstoffgürtel und verletzte zahlreiche Menschen. Um 21.47 Uhr drangen drei schwer bewaffnete Angreifer in das Konzerthaus Bataclan ein und eröffneten das Feuer. Zwei Stunden später rief François Hollande vom Elysée-Palast aus den landesweiten Notstand aus: „Mehrere Dutzend Tote, viele Verletzte, es ist ein Horror“.

    Bei diesen Terroranschlägen starben 130 Menschen. Der Prozess beginnt am Mittwoch, dem 8. September.

     

  • Prozess zu den Anschlägen vom 13. November: „Zeichen der Reife des Rechtsstaats“ laut Gabriel Attal

    Prozess zu den Anschlägen vom 13. November: „Zeichen der Reife des Rechtsstaats“ laut Gabriel Attal

    Der Regierungssprecher Gabriel Attal war am Mittwoch, 8. September, in der Sendung „4 Vérités“ von France 2 zu Gast, um über den Prozess zu den Anschlägen vom 13. November zu sprechen, der am Mittag vor dem Pariser Strafgericht beginnt. Der Prozess zu den Anschlägen vom 13. November 2015 beginnt am Mittwoch, dem 8. September. Parallel dazu wurden die Präfekten vom Innenministerium in Alarmbereitschaft versetzt. Wovor hat die Regierung Angst? „Dies ist ein außergewöhnlicher Prozess und eine tiefe Wunde. Es besteht möglicherweise ein Risiko, weshalb Gérald Darmanin die Wachsamkeit aller unserer Dienststellen, unserer Präfekten, auf dem gesamten Territorium und insbesondere in der Umgebung von Gotteshäusern und dem Ort, an dem der Prozess stattfinden wird, erhöhen wollte“, sagte Gabriel Attal, Gast der Sendung „4 Wahrheiten“ am Mittwochmorgen. Gefahr der InstrumentalisierungDer Regierungssprecher warnte vor einer möglichen „politischen Instrumentalisierung von Terroranschlägen“. „Wir brau…

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