Schlagwort: tankstelle

  • Urlaubsreise: Wenn Touristen auf der Autobahn ausgeraubt werden

    Urlaubsreise: Wenn Touristen auf der Autobahn ausgeraubt werden

    In der Ferienzeit ist besondere Vorsicht auf Autobahnrastplätzen geboten. Diebe benutzen oft Vorwände und Tricks, um das Opfer abzulenken und Wertsachen aus dem Auto zu entwenden.

    Auf einer Autobahnraststätte ist ein Fahrer gerade dabei, sein Auto zu betanken. Wie so oft bleibt das Auto unverschlossen. Ein Mann steigt aus einem daneben geparkten weißen Auto aus und entwendet in weniger als zehn Sekunden eine Tasche. Die Opfer bemerken nichts. Die Aufmerksamkeit der Autofahrer abzulenken ist eine Technik, die diese Diebe gerne anwenden. Beispielsweise lassen sie ein Opfer glauben, dass ein Reifen seines Anhängers Luft verliert. Während der Fahrer nachsieht, nutzt ein Komplize die Gelegenheit, um die Fahrertür zu öffnen und alles, was er in die Finger bekommt, mitzunehmen.

    Der Sender France 2 berichtet über Sylvie, die auf einer Reise nach Spanien Opfer eines solchen Diebstahls wurde. Sie wollte ihre Geschichte unbedingt in den sozialen Netzwerken veröffentlichen, um Autofahrer zu warnen, denn seit zwei Jahren häufen sich die Trick-Diebstähle mit vorgetäuschten Vorfällen auf den Straßen. Im vergangenen Jahr zählte die spanische Polizei mehr als 2.000 Diebstähle m it genau diesem Muster. In den sozialen Netzwerken wurde jetzt eine Präventionskampagne gestartet, um Autofahrer zu erinnern, ihr Auto immer abzuschließen.

  • Benzinpreise in Frankreich: Im August werden die Kraftstoffpreise weiter steigen

    Benzinpreise in Frankreich: Im August werden die Kraftstoffpreise weiter steigen

    Nachdem die Kraftstoffpreise in den letzten Monaten in Frankreich gesunken waren, steigen sie seit Anfang Juli wieder stark an, und ein Ende ist nicht abzusehen.

    Die Preise an französischen Zapfsäulen werden immer höher. Eine schlechte Nachricht mitten in den Sommerferien.

    Seit Anfang Juli sind die durchschnittlichen Kosten für einen Liter Diesel in Frankreich von 1,76 Euro auf 1,90 Euro gestiegen, was einem Anstieg um 14 Cent entspricht. Bei Benzin SP95-E10 betrug der Anstieg 11 Cent und erreicht jetzt durchschnittlich 1,81 Euro pro Liter, wie aus den am Montag, dem 7. August vom Ministerium für den ökologischen Übergang veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Preise, die allerdings immer noch unter denen vom Juli 2022 liegen.

    An einigen Tankstellen auf der Autobahn liegt der Preis sogar bei über zwei Euro pro Liter. An den TotalEnergies-Tankstellen sind die Preise jedoch bis zum Jahresende auf höchstens 1,99 Euro gedeckelt.

    Ein Anstieg, der größtenteils auf den Anstieg der Rohölpreise zurückzuführen ist, die seit Anfang Juli wieder in die Höhe schießen. Der Preis pro Barrel war am 28. Juni auf etwa 72 $ gesunken, am 7. August erreichte er mit knapp über 86 $ seinen jüngsten Höchststand. Im Juli war ein Anstieg der Rohölpreise auf dem Weltmarkt von rund 14% zu verzeichnen.

    Am 4. Juni beschlossen die Mitglieder der OPEC + Länder, die etwa 40% des weltweiten Öls fördern, die Menge des geförderten Öls bis 2024 um 10% zu reduzieren. Auch Russland beschloss, seine Produktion um 5% zu senken. Ein weiterer Faktor ist der hohe US-Verbrauch von Ende Mai bis in den August, der die Preise weltweit in die Höhe treibt.

  • Warum die Preise für Benzin und Diesel in Frankreich nicht sinken

    Warum die Preise für Benzin und Diesel in Frankreich nicht sinken

    In Frankreich sind die Preise an den Zapfsäulen der Tankstellen weiterhin sehr hoch. Nach Monaten der Inflation haben sie nicht wieder das Niveau erreichen können, das sie vor dem Krieg in der Ukraine, hatten. In Deutschland ist das jedoch der Fall.

    Auf der Fahrt in den Urlaub ist das Tanken für die Autofahrer in Frankreich recht schmerzhaft. Der durchschnittliche Preis für einen Liter SP 98 liegt derzeit bei 1,914 Euro. Der Preis für SP 95-E10 liegt bei 1,831 Euro pro Liter. Nur Dieselkraftstoff scheint mit einem Durchschnittspreis von 1,724 Euro pro Liter etwas günstiger geworden zu sein.

    Die Preise an den französischen Tankstellen liegen heute immer noch über dem Niveau von vor 16 Monaten, als der Krieg in der Ukraine begann. Die Franzosen scheinen bei den Kraftstoffpreisen weniger gut gestellt zu sein als ihre europäischen Nachbarn: In Deutschland ist der Preis für einen Liter Benzin tatsächlich etwas niedriger als im Februar 2022.

    Warum sinken die Preise in Frankreich nicht? Nach Ansicht einiger Verbraucherverbände sind die Margen der Ölindustrie und der Händler viel zu hoch. In einer Anfang der Woche veröffentlichten Erklärung kritisierte die Organisation Consommation Logement Cadre de vie (CLCV) die großen Bruttomargen des Kraftstoffvertriebs in Frankreich an. Nach Angaben der Organisation lag die Bruttomarge im Juni bei 25,4 Cent pro Liter SP 95 und 23,4 Cent pro Liter Diesel, während die normale Spanne 15 bis 18 Eurocent betrage. Der Verband zielt mit seiner Kritik insbesondere auf die großen Supermärkte ab, doch diese weisen das zurück und sagen, dass der Verkauf von Kraftstoff ein „Lockmittel“ ist, mit dem sie keine Gewinnspannen erzielen.

    Tatsache ist, dass die Kraftstoffpreise in Frankreich derzeit um durchschnittlich 7 bis 20 Cent über denen an deutschen Tankstellen liegen.

  • Benzin: Kraftstoffpreise sinken jetzt auch in Frankreich langsam wieder

    Benzin: Kraftstoffpreise sinken jetzt auch in Frankreich langsam wieder

    Die Kraftstoffpreise, die noch vor wenigen Wochen ihren Höchststand erreicht hatten, gehen langsam wieder zurück. In Andorra, einem Land, in dem die Steuern viel niedriger sind als in Frankreich, sind die Preise für eine Tankfüllung nach wie vor äußerst konkurrenzfähig.

    Französische Autofahrer freuen sich beim Tanken: Die Kraftstoffpreise sind seit einigen Wochen leicht rückläufig. Die Durchschnittspreise in ganz Frankreich lagen am Donnerstag, dem 18. Mai 2023, laut den Informationen der Website Carbu.com bei 1,897 € für SP 98; 1,861 € für SP95; 1,844 € für SP 95-E10 und 1,685 € für Dieselkraftstoff.

    Im Fürstentum Andorra (Pyrenäen) sind die Preise an diesem Freitag noch weit günstiger: 1,460 € für SP98, 1,400 € für SP95-E5 und 1,266 € für Diesel an der Gasopas-Tankstelle in Pas-de-la-Case, der ersten nach dem Grenzübertritt mit ihren vierzig Zapfsäulen. Anfang der Woche wurde der Liter Diesel an einer Tankstelle in Andorra-la-Vielle sogar mit 1,199 € angegeben.

    Dieser Preisunterschied ist auf die hohen Steuern auf Benzin in Frankreich zurückzuführen. Sie machen ungefähr 60 % der Preise an der Zapfsäule aus, hauptsächlich wegen der Mehrwertsteuer und der TICPE (Taxe intérieure de consommation sur les produits énergétiques). In Andorra beträgt die Mehrwertsteuer, die als IGI bezeichnet wird, gerade einmal 4,5 %.

    Langsamer Preisrückgang nun auch in Frankreich
    Inzwischen hat der Preis für ein Barrel Öl wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Der Preis für Brent-Öl lag am Donnerstagabend bei 76,50 $, vor einem Jahr lag er noch bei über 120 $. Aus diesem Grund sinken die Preise für Benzin und Diesel in ganz Europa. In Frankreich sanken sie allerdings langsamer, weil sich die Raffinerieblockaden aufgrund der Proteste gegen die Rentenreform auf die Kosten ausgewirkt haben.

    Am 9. Mai forderte Ministerin Agnès Pannier-Runacher die Händler auf, die Kraftstoffpreise „schneller zu senken“ und den Rückgang der internationalen Ölpreise „so genau wie möglich“ widerzuspiegeln. Dies ist allerdings noch nicht der Fall…

  • Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert die Industrie zu Benzinpreissenkungen auf

    Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert die Industrie zu Benzinpreissenkungen auf

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire stellte der Industrie am Dienstag, dem 18. April, im französischen Fernsehsender BFMTV ein Ultimatum, um die Kraftstoffpreise mit den großen Einzelhandelsketten neu und niedriger zu verhandeln. Der französische Wirtschaftsminister forderte am Dienstag, dem 18. April, die Industrie auf, die Kraftstoffpreise mit den großen Handelsketten neu und niedriger zu verhandeln. Als Gast des Fernsehsenders BFMTV versicherte Bruno Le Maire, dass er eine schnelle Reaktion von den Industriellen erwarte, die ihre Preise hochhalten, obwohl die Energie- und Rohstoffpreise an den Börsen sinken. „Wir werden nicht zulassen, dass die großen Industriellen ungerechtfertigte Gewinnspannen erzielen“. „Ich gebe ihnen ein paar Wochen Zeit, und bis Ende Mai werde ich, falls die Verhandlungen nicht wieder aufgenommen werden, im Wirtschafts- und Finanzministerium die Einzelhändler und die Industriellen einberufen, damit sie ihre Gespräche wieder aufnehmen“, erklärte er. „Wir werden…

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  • Kraftstoffe: Versorgungsprobleme an französischen Tankstellen

    Kraftstoffe: Versorgungsprobleme an französischen Tankstellen

    Am Dienstag fanden weitere Zwangsverpflichtungen von Arbeitern in der Raffinerie Gonfreville im Departement Seine-Maritime statt, um die Treibstoffknappheit wenige Tage vor dem Osterwochenende abzuschwächen. Der französische Verband der Erdölindustrie (UFIP) verspricht für das Wochenende eine „deutliche Verbesserung“, insbesondere in der Region Île-de-France.

    Seit Montag, dem 3. April, hat die Regierung die Mitarbeiter in der Raffinerie in Gonfreville im Département Seine-Maritime erneut zwangsverpflichtet. Anfang der Woche fehlte an jeder zehnten Tankstelle in Frankreich mindestens ein Kraftstoff. In den Departements Loiret und Cher war bei einem Viertel der Tankstellen der Kraftstoff knapp, in den Departements Indre-et-Loire und Île-de-France bei fast der Hälfte der Tankstellen.

    Wie kommt es zu diesen Kraftstoffengpässen?
    Die Ursachen für diese Knappheit sind auf verschiedenen Ebenen der Versorgungskette zu finden. Das größte Problem ist nach wie vor die Mobilisierung gegen die Rentenreform in den Raffinerien, die vor einem Monat begonnen hat. Nach Angaben der Gewerkschaft CGT ist die Auslieferung von Kraftstoffen in drei von sechs Raffinerien noch immer gestoppt: in Donges (Loire-Atlantique), Gonfreville und Gravenchon (Seine-Maritime). Die anderen drei französischen Raffinerien liefern zwar Treibstoff aus, aber natürlich insgesamt wesentlich weniger als in normalen Zeiten.

    Dieser Kraftstoff wird in Depots gelagert, und auch hier gab es einige Streiks, die das Befüllen der Lkw, die dann die Tankstellen beliefern, verlangsamten.

    Warum haben frühere Zwangsverpflichtungen die Situation nicht entschärft?
    Die Arbeitsverpflichtungen, die vor zehn Tagen in der Raffinerie Gonfreville durchgeführt wurden, dienten laut Gewerkschaften, vor allem dazu, die Pariser Flughäfen mit Kerosin zu versorgen. Die Raffinerien belieferten die Depots über Pipelines. Die Pipelines können mehrere Arten von Kraftstoffen liefern, aber immer nur nacheinander, also jeweils immer nur einen bestimmten Kraftstoff. Als Kerosin vorrangig zur Betankung von Flugzeugen geliefert wurde, trat Benzin und Diesel für die Tankstellen in den Hintergrund. Das ist auch der Grund, warum es in der Île-de-France und in Centre-Val-de-Loire einen größeren Treibstoffmangel gibt als in anderen Regionen.

    Wann werden die nächsten Lieferungen stattfinden?
    Die aktuellen neuen Personalrequirierungen sowie die Requirierungen der letzten Woche sollen bald dazu führen, dass die Treibstofflieferungen schneller erfolgen. Da sich bereits wieder Bleifrei in den Pipelines befindet, werden die Depots mit diesem Kraftstoff beliefert. Die Gewerkschaft UFIP verspricht für das Wochenende eine „deutliche Verbesserung“ der Lage in der Region Île-de-France. Aber es wird keine Rückkehr zur Normalität im Land geben, solange die Streiks gegen die Rentenreform anhalten. Vor allem nützt es nichts, Hamsterkäufe durchzuführen: Sehr oft ist es genau das, was zu Engpässen führt.

  • Kraftstoff: Engpässe an vielen Tankstellen der Region Île-de-France

    Kraftstoff: Engpässe an vielen Tankstellen der Region Île-de-France

    Die anhaltende Blockade von Raffinerien durch Streikende führt dazu, dass an 14 % der Tankstellen in Frankreich mindestens ein Kraftstoff. Die Île-de-France zählt zu den am stärksten betroffenen Regionen.

    Ellenlange Warteschlangen und Zapfsäulen, die teilweise außer Betrieb gesetzt sind. Seit Dienstag, dem 28. März, haben viele Autofahrer in der Region Île-de-France mit der Benzinknappheit zu kämpfen. „Ich hoffe, dass es hier welches gibt, denn ich habe schon zwei Tankstellen angefahren“, beklagt sich eine Autofahrerin auf dem Sender France 2. Und dann sieht sie, dass auch ihr dritter Versuch erfolglos bleiben wird. „Seit einer Woche tanken wir, sobald wir unseren Kraftstoff finden, direkt, um keine Probleme zu bekommen“, fügt ein anderer Mann aus der Region Paris hinzu.

    Verbesserungen in Sicht
    Um zu vermeiden, dass ihnen der Sprit ausgeht, fahren viele vorsichtshalber zu jeder verfügbaren Tankstelle, wie dieser Krankenwagen, der einen Patienten nach Mayenne zurückbringen muss. Die Fahrer brauchen Kraftstoff für eine 360 km lange Fahrt. „Es ist ärgerlich“, fasst der Rettungssanitäter zusammen. Zwischen dem 21. und 29. März wurde Bleifrei in Frankreich zu einer Mangelware. Der Grund dafür war die Blockade der meisten Raffinerien, insbesondere in der Normandie. Die Pipelines, die den Großraum Paris versorgen, arbeiteten nicht mehr mit voller Leistung. Zwar kam es letzte Woche zu Zwangsverpflichtungen von Personal, doch die Priorität lag darin, die Pariser Flughäfen mit Kerosin zu versorgen, auf Kosten von Bleifrei, das für die Autos bestimmt ist. Laut Frédéric Plan, dem Generaldelegierten des Verbands für Brenn- und Treibstoffe, sollte aber ab nächster Woche eine sichtbare Verbesserung eintreten.

  • Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    In einigen französischen Regionen wird es immer schwieriger, zu tanken. Wie etwa in Rouen (Seine-Maritime) oder Antibes (Alpes-Maritimes).

    In Cagnes-sur-Mer (Alpes-Maritimes) in der Gegend von Antibes mussten die Autofahrer wieder Angst haben, dass ihnen das Benzin ausgeht. Einige sind mehr als zehn Kilometer weit gefahren, um Benzin zu finden. „Was wollen wir tun? Man leidet, also passt man sich an“, sagt ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3. Auch in der Normandie, in der Nähe von Rouen (Seine-Maritime), fehlte an Dutzenden von Tankstellen teilweise oder ganz der Treibstoff.

    An einer von fünf Tankstellen fehlt mindestens ein Kraftstoff.
    Streiks der Transportunternehmen und blockierte Raffinerien, die Benzinlieferungen werden immer seltener. Manche Autofahrer haben Schwierigkeiten, sich zu versorgen. „Gestern Abend wollte ich tanken und habe drei Tankstellen angefahren“, erzählt eine Frau. „Ich denke, es ist die Panik, die den Mangel verursacht. Wir sind zu einer Gesellschaft des Individualismus geworden“, sagt eine andere. In ganz Frankreich ist an einer von fünf Tankstellen mindestens ein Kraftstoff ausverkauft.

  • Kraftstoffe: „Die Knappheit wird sich verschärfen“ – warnt die Gewerkschaft CGT

    Kraftstoffe: „Die Knappheit wird sich verschärfen“ – warnt die Gewerkschaft CGT

    Angesichts der Streiks und Arbeitsniederlegungen gegen die Rentenreform warnt der Generalsekretär des Nationalen Verbands der chemischen Industrie der Gewerkschaft CGT am Montag im Gespräch mit Franceinfo, dass die Treibstoffknappheit „zunehmen wird“. „Die Treibstoffknappheit wird sich verschärfen“, warnt Emmanuel Lépine, Generalsekretär der Fédération nationale des industries chimiques de la CGT (FNIC-CGT), als Gast am Montag, dem 20. März 2023, auf dem Sender Franceinfo. Zum jetzigen Zeitpunkt erleben etwa 4% der Tankstellen in Frankreich aufgrund der Streikbewegungen gegen die Rentenreform eine Versorgungsunterbrechung bei Diesel und Bleifrei. „Kein Produkt verlässt heute irgendeine Raffinerie“, fasste der Gewerkschaftsfunktionär zusammen und nannte insbesondere die TotalEnergies-Raffinerie in Feyzin in der Region Auvergne-Rhône-Alpes, wo die Produktion zwar läuft, aber der Versand am Montagmorgen wegen eines Streiks der Versandabteilung eingestellt wurde, und die ExxonMobil-Raffine…

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  • TotalEnergies will 1.600 Tankstellen in der EU abbauen und sich so auf Ende der Verbrenner in 2035 vorbereiten

    TotalEnergies will 1.600 Tankstellen in der EU abbauen und sich so auf Ende der Verbrenner in 2035 vorbereiten

    Der Beschluß des Europäischen Parlaments, der ein Verkaufsverbot für neue Verbrennungsfahrzeuge in Europa im Jahr 2035 zugunsten der Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorsieht, veranlasst TotalEnergies dazu, Entscheidungen über die Zukunft seiner Tankstellennetze in Europa zu treffen, teilte der Konzern mit.

    TotalEnergies gab am Donnerstag, dem 16. März, bekannt, dass es fast 1.600 Tankstellen in Deutschland und den Niederlanden an den kanadischen Lebensmittel- und Kraftstoffkonzern Couche-Tard veräußert hat, um sich besser auf das Ende des Verkaufs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Europa im Jahr 2035 vorzubereiten.

    Die Abstimmung des Europäischen Parlaments Mitte Februar, die ein Verkaufsverbot für neue Verbrennungsfahrzeuge in Europa im Jahr 2035 zugunsten der Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorsieht, „veranlasst TotalEnergies, Entscheidungen über die Zukunft seiner Netze in Europa zu treffen, die mit einem Verlust ihrer Kraftstoffeinnahmen konfrontiert sein werden, während Elektrofahrzeuge vor allem zu Hause oder am Arbeitsplatz und weniger an Tankstellen aufgeladen werden“, erklärt der französische Ölriese in einer Pressemitteilung.

    In Deutschland und den Niederlanden kündigt TotalEnergies an, dass es „seine gesamten Tankstellennetze an Couche-Tard verkaufen wird, d.h. 1.198 Stationen in Deutschland und 392 in den Niederlanden“, Länder, in denen der Konzern nach eigenen Angaben nicht Marktführer ist und in denen „die Expertise eines Akteurs des lokalen Handels von entscheidender Bedeutung ist“.

    TotalEnergies „wird sich daher auf die Entwicklung der neuen Mobilität (elektrisch und Wasserstoff) in diesen Ländern konzentrieren“, erklärt der Konzern. Man werde sich insbesondere auf das elektrische Aufladen von Fahrzeugen außerhalb von Tankstellen und den Vertrieb von Wasserstoff konzentrieren. In Belgien und Luxemburg, wo der französische Ölkonzern nach eigenen Angaben Marktführer ist, wird ein Joint Venture zwischen TotalEnergies (40%) und Couche-Tard (60%) gegründet, um 619 Tankstellen zu betreiben und „die Transformation dieser beiden Netze durch die Maximierung ihrer Verkäufe außerhalb der Erdölkraftstoffe“ zu beschleunigen.

    Die Tankstellen in den vier Ländern werden die Marke TotalEnergies behalten, solange sie von dem Ölkonzern – „mindestens fünf Jahre lang“ – mit Kraftstoffen beliefert werden.