Schlagwort: Stromversorgung

  • Stromausfälle: Emmanuel Macron kritisiert „Szenarien der Angst“- „Stoppt das alles!“

    Stromausfälle: Emmanuel Macron kritisiert „Szenarien der Angst“- „Stoppt das alles!“

    Der Präsident versichert, dass Frankreich „durchhalten“ wird, wenn jeder „seine Arbeit“ macht… Stromabschaltungen sind seit einigen Tagen in aller Munde, sehr zum Missfallen des französischen Präsidenten. Emmanuel Macron kritisierte am Dienstag „Szenarien der Angst“ angesichts der Gefahr von Stromausfällen in diesem Winter und versicherte, dass Frankreich „durchhalten“ werde, wenn jeder „seine Arbeit“ mache. „Stoppt das alles! Wir sind ein großes Land, wir haben ein großes Energiepotential, wir werden diesen Winter trotz des Ukraine-Krieges durchhalten. Und ich bitte jeden, seine Arbeit zu machen“, sagte der Präsident bei seiner Ankunft zu einem EU-Gipfel in Tirana, Albanien. „Nicht in Panik geraten“ „Die Arbeit der EDF ist es, die Kraftwerke am Laufen zu halten, die Arbeit der Regierung ist es, eine Planung aufzustellen, die Arbeit von allen ist es, dass wir mehr Energie sparen“, sagte der Präsident. „Die Angstszenarien sind nichts für mich!“, schloss Emmanuel Macron, der die „Debat…

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  • Energie: Beschäftigte streiken beim französischen Stromnetzbetreiber RTE

    Energie: Beschäftigte streiken beim französischen Stromnetzbetreiber RTE

    Die Beschäftigten des französischen Stromnetzbetreibers RTE sind für Dienstag, den 6. November, zum Streik aufgerufen. Um die Inflation auszugleichen, fordert die Gewerkschaft CGT von dem Betreiber der französischen Hoch- und Höchstspannungsleitungen 6,9% mehr Lohn für alle Mitarbeiter.

    Die Gewerkschaft CGT des Stromübertragungsnetzbetreibers (RTE) teilte gestern Abend mit, dass alle Gewerkschaften des Konzerns am Vorabend zu einem Streik für Dienstag, dem 6. November, aufgerufen hätten. Die Lohnverhandlungen hatten am 22. November in einem angespannten Klima begonnen und konnten auch in einer zweiten Sitzung am 1. Dezember nicht abgeschlossen werden, wie die CGT in einer Pressemitteilung erklärte. Um die Inflation auszugleichen, fordert die größte Gewerkschaft des Betreibers von Hoch- und Höchstspannungsleitungen 6,9% Lohnerhöhung für alle.

    „Das Direktorium bietet nur eine Gehaltserhöhung von 2,3 % an, um die Inflation 2022/2023 auszugleichen“, bedauerte die CGT. „Die Gehaltsvorschläge wurden von allen Gewerkschaftsorganisationen abgelehnt“. Die Geschäftsleitung von RTE bestätigte die Ankündigung des Streiks und die Einberufung einer letzten Verhandlungsrunde am Mittwoch, dem 7. Dezember.

    Der Streik könnte diverse wartungsarbeiten beeinträchtigen, sagte Francis Casanova, zentraler Gewerkschaftsvertreter der CGT für die RTE, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Geschäftsleitung hatte Ende November erklärt, dass sie bei der ersten Sitzung 2,3% Lohnerhöhung für alle Beschäftigten sowie eine „dauerhafte Prämie“ von 2% mit einer Untergrenze von 95 Euro pro Monat für alle Beschäftigten und einen Rahmen von 1,84% für individuelle Maßnahmen vorgeschlagen hatte.

    Ein Streiktag am Donnerstag, dem 24. November, mobilisierte laut CGT 40% der anwesenden Beschäftigten, während die Geschäftsleitung ihrerseits von einer Quote von etwa 34% sprach. Das soziale Klima bei RTE ist angespannt, insbesondere seit vier Mitarbeiter Anfang Oktober von der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) in Polizeigewahrsam genommen wurden, nachdem RTE eine Anzeige eingereicht hatte.

    Diese Anzeige gegen X richtete sich gegen den Verdacht betrügerischer Eingriffe in das Stromnetz im Rahmen von sozialen Bewegungen im Juni und Juli. Die vier RTE-Mitarbeiter müssen am 28. Februar vor dem Strafgericht in Paris erscheinen. Die Gewerkschaft CGT hatte damals eine „Kriminalisierung des Streikrechts“ kritisiert, die darauf abziele, „Lohnforderungen zum Schweigen zu bringen“.

  • Stromausfälle: Ecowatt-App wurde bis jetzt 700.000 Mal heruntergeladen – doppelt so viel wie vor einer Woche

    Stromausfälle: Ecowatt-App wurde bis jetzt 700.000 Mal heruntergeladen – doppelt so viel wie vor einer Woche

    Die Ecowatt-App, mit der jedermann den Zustand des Stromnetzes verfolgen kann, wurde inzwischen bereits 700.000 Mal heruntergeladen.

    Xavier Piechaczyk, Vorstandsvorsitzender des französischen Stromnetzbetreibers RTE, war am Montag, dem 5. Dezember, zu Gast in der Morgensendung von France Inter und teilte dort mit, dass die Downloads der Ecowatt-App gerade vollständig abheben. „Wir hatten in der Woche ca. 300.000 Downloads. Und am Sonntagabend waren wir bei 700.000 Downloads, das hat sich in wenigen Tagen verdoppelt“.

    Ecowatt ermöglicht es besorgten Einwohnern Frankreichs, die Entwicklung des Zustands des Stromnetzes in Echtzeit zu verfolgen und sich im Falle eines drohenden Stromausfalls in diesem Winter rechtzeitig warnen zu lassen. „Wenn die Warnstufe orange ist, haben wir keinen Spielraum mehr, wenn sie rot ist, ist eine Abschaltung nicht ausgeschlossen, es sei denn, alle organisieren sich so, dass am Tag X zu den richtigen Zeiten Energie gespart wird“, erklärt Xavier Piechaczyk.

    Der Staat geht derzeit von sechs bis zehn Abschaltungen während des Winters aus: „Das Stromsystem hängt von der Produktion und dem Verbrauch ab: Wenn die Produktion gesunken ist, was bei der Kernenergie der Fall ist, muss auch der Verbrauch sinken“, erklärt der Chef von RTE.

    Was passiert im Fall einer notwendigen Abschaltung?
    „Es wird zu vorübergehenden Abschaltungen von Verbrauchern kommen, die an die Verteilungsnetze angeschlossen sind. Das geschieht nach Stadtteilen, aber es gibt Kunden, die nicht abgeschaltet werden können, wie alles, was unter die Gesundheits- oder Rettungsdienste fällt“, so der Vorstandsvorsitzende von RTE. „Es ist ein Verfahren mit Abschaltungen, die jeweils zwei Stunden dauern: So wird man seine Waren im Kühlschrank oder in seiner Gefriertruhe nicht verlieren. Alle Franzosen haben schon einmal einen Stromausfall erlebt, weil es in ihrer Straße Bauarbeiten gab, das ist die gleiche Logik“.

  • Wirtschaftsminister Le Maire ruft zu „kollektiven Anstrengungen zur Vermeidung von Stromausfällen“ auf

    Wirtschaftsminister Le Maire ruft zu „kollektiven Anstrengungen zur Vermeidung von Stromausfällen“ auf

    „Wir haben die EDF aufgefordert, alles Notwendige zu tun, damit die Atomreaktoren Anfang nächsten Jahres mit voller Leistung laufen“, sagt Bruno Le Maire. In der Zwischenzeit müsse „jeder“ seinen Energieverbrauch senken… „Wir werden alles tun, damit es in diesem Winter keine Stromausfälle gibt“, „das hängt von uns allen ab, kollektiv“, sagte Bruno Le Maire am Montag, dem 5. Dezember, im Sender France Inter. Der Wirtschaftsminister versicherte, dass „wir Stromausfälle vermeiden können“, dass „wir sie vermeiden müssen“, da sie „für die Haushalte, für die öffentlichen Dienste und für unsere Wirtschaft sehr belastend sind“. Er ruft zu einem „kollektiven Engagement“ auf. Es hänge von der Fähigkeit der Haushalte, Unternehmen und Verwaltungen, „von jedermann“, ab, den Strom- und Energieverbrauch zu senken. Bruno Le Maire gab sich aber auch beruhigend, was die Produktionskapazitäten des Stromversorgers EDF betrifft. „Wir haben den Präsidenten der EDF, Luc Rémont, gebeten, alles Notwendige zu…

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  • Frankreich: Hohes Risiko von Stromausfällen im Januar

    Frankreich: Hohes Risiko von Stromausfällen im Januar

    Der französische Stromnetzbetreiber RTE warnt wiederholt, dass ein „hohes“ Risiko für Überlastungen im französischen Stromnetz im kommenden Januar bestehe, da die EDF-Atomreaktoren deutlich langsamer als erwartet wieder hochgefahren werden. Steht Frankreich ein komplizierter Januar bevor? Das jedenfalls ist die Einschätzung des Stromnetzbetreibers RTE, der ein hohes Risiko von Überlastungen im französischen Stromnetz für Januar vorhersagt. Der Grund: die langsame Wiederinbetriebnahme von abgeschalteten EDF-Atomreaktoren. Das Risiko eines roten Alarmsignals auf des Ecowatt-Warnsystems erscheint „im Januar hoch, hängt aber weitgehend von den Wetterbedingungen und dem möglichen Auftreten einer selbst mäßigen Kältewelle ab“, so RTE. Freiwillige und gezielte Stromabschaltungen. Jean-Paul Roubin, Exekutivdirektor, der bei RTE für den Bereich „Kunden und Betrieb des Stromsystems“ zuständig ist, erinnert daran, dass im Falle freiwilliger und gezielter Stromabschaltungen im Rahmen von sogenannten „Lastabwurfmaßnahmen“ auch Privatpersonen betroffen sein könnten, da sie nicht als vorrangige Verbraucher eingestuft werden. „Pro Departement liegt die nicht abschaltbare Stromversorgung im Durchschnitt bei etwa 38%. Das bedeutet, dass 62% der Verbraucher abgeschaltet werden könnten, also wird natürlich auch eine große Anzahl von Privatpersonen, Haushalten, aber auch Handwerkern und kleinen Firmen geben, die abgeschaltet werden könnten“, sagte er. Derzeit allerdings reduziert die seit mehreren Wochen zu beobachtende Sparsamkeit der Verbraucher und Rückgang des Stromverbrauchs (-6,6 % über vier Wochen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2019) „das Risiko für die Versorgungssicherheit“ im Stromsektor für den Winter. Es bestehen jedoch weiterhin Unsicherheiten aufgrund einer rekordverdächtigen Nichtverfügbarkeit vieler Kernkraftwerke des Stromversorgers EDF in diesem Winter. Da fast die Hälfte der 56 Reaktoren wegen Wartungsarbeiten oder tatsächlicher oder vermuteter Korrosionsprobleme abgeschaltet sind, dürfte die französische Atomstromproduktion in diesem Jahr einen historischen Tiefststand von 275 bis 285 Terawattstunden (TWh) erreichen. So dürften nach dem „wahrscheinlichsten Szenario“ laut der Prognose von RTE Anfang Januar nur rund 40 Gigawatt (GW) Leistung aus dem Kernkraftpark verfügbar sein, was etwa 65% der vollen Kernkraftkapazität entspricht. Die Hoffnung, 45 GW zu erreichen, wie ursprünglich am 14. September von RTE bei der Vorstellung des Winterszenarios prognostiziert, erscheint inzwischen als unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Die Gründe für das französische Strom-Desaster: die Streiks im September und Oktober, die Arbeiten ins Stocken brachten, sowie „Verzögerungen und technische Unwägbarkeiten“ bei der laufenden Wartung der Kernkraftwerke. Das Risikoniveau ist über den gesamten Winter hoch. Es wird sich aber etwas anders verteilen: weniger Risiko im Dezember, mehr im Januar, weniger Ende Februar und März. Aber quantitativ ist das Risiko über den gesamten Winter gleich hoch. In einem „normalen“ Winter wird die Anzahl des roten Ecowatt-Signals auf bis zu 2 geschätzt, in einem kalten Winter auf bis zu 5, warnt der Netzbetreiber RTE.
  • Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Der Präsident fordert die Bevölkerung aber außerdem dazu auf, den Stromverbrauch um 10% zu senken, wie es in dem von der Regierung vorgelegten Plan für einen sparsamen Umgang mit Strom empfohlen wird. Ein Aufruf zur Ruhe und zur Verantwortung. Präsident Emmanuel Macron forderte die Franzosen am Samstag, dem 3. Dezember, in einem Interview in der 13-Uhr-Nachrichtensendung des französischen Fernsehsenders TF1 auf, angesichts der drohenden Stromausfälle in diesem Winter „nicht in Panik“ zu geraten. Sie könnten durchaus vermieden werden, versicherte der Staatschef. „Das hängt von uns allen ab“, betonte er. Emmanuel Macron empfiehlt, sich an den am Donnerstag von der Regierung vorgestellten „Plan de sobriété“ zu halten, d. h. den Energieverbrauch um etwa 10% gegenüber dem üblichen Niveau zu senken. Der Aufruf zu Energiesparen erfolgt vor dem Hintergrund einer historisch niedrigen Produktion der französischen Atomkraftwerke. „Es ist normal, dass sich die Regierung auf einen Extremfall vorber…

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  • Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Die 240 Beschäftigten der Fabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc in der Nähe von Troyes arbeiten neuerdings nachts, um den Stromverbrauch des Unternehmens zu senken. Durch diese Entscheidung der Unternehmensleitung können bis zu 19% Energie eingespart werden.

    Es war eine radikale Entscheidung, die die Geschäftsleitung der Radfabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc, in der Nähe von Troyes im Département Aube, getroffen hat.

    Seit einem Monat arbeiten die Beschäftigten jetzt nachts, um den Stromverbrauch und das Risiko von Stromausfällen zu verringern. „Wir haben vorher bereits umweltbewusst gearbeitet“, erklärt Hugues Dugres, Generaldirektor des Unternehmens, „aber eine Mitte September veröffentlichte Studie der RTE (Réseau Transport Electricité) zeigte, dass der Stromverbrauch um 10% gesenkt werden muss, um den Winter zu überstehen, ohne dass es zu Stromausfällen kommt“.

    Es musste also schnell gehandelt werden, denn für das Unternehmen, das jährlich mehr als drei Millionen Stahlräder für Nutzfahrzeuge, Pkw und U-Bahnen herstellt, wäre ein solcher Stromausfall eine Katastrophe. „Wir haben es hier mit einer sehr schweren Industrie zu tun. Allein das Wiederanfahren der Fabrik unter normalen Betriebsbedingungen dauert sieben Stunden! Und wenn es mitten im Betrieb zu einem Stromausfall käme, würden wir mehrere Stunden oder sogar Tage feststecken. Das würde großen Schaden anrichten“, erklärte Hugues Dugres.

    Um ein solches Szenario zu vermeiden, änderten die 240 Beschäftigten ihre Arbeitszeiten. Normalerweise arbeiteten sie in Schichten von 5 Uhr morgens bis 13 Uhr und dann von 13 bis 21 Uhr. Von nun an ist Schluss mit dem Dienstbeginn am Morgen, denn „zwischen 8 und 12 Uhr und dann zwischen 18 und 20 Uhr ist es für den Stromlieferanten am kritischsten“, erläutert Hugues Dugres, „es löst möglicherweise viele Probleme, wenn man nicht in diesen Zeitspannen arbeitet“.

    Die Beschäftigten von Accuride Wheels arbeiten seit einem Monat von 13 bis 21 Uhr und von 21 bis 5 Uhr morgens. Dadurch kann der Energieverbrauch von 1.000 Haushalten während der Verbrauchsspitze am Morgen eingespart werden.

    Auch wenn die Hauptmotivation in diesem Fall nicht finanzieller Art ist, sind die Einsparungen, die durch die Entscheidung erzielt werden, nicht zu vernachlässigen. Strom ist nach Stahl und Löhnen der drittgrößte Kostenfaktor des Werks. Mit dem heutigen Rekordanstieg der Tarife stieg die Energierechnung von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2021 auf über 4,4 Millionen Euro im Jahr 2022. Die Umstellung der Arbeitszeiten hat allein in der letzte Woche zu Einsparungen von fast 10.000 Euro geführt, auch wenn dieser Betrag zum Teil durch die Lohnzuschläge für Nachtarbeit wieder aufgezehrt wird.

    Das Unternehmen will sich auch weiterhin an die Energiesituation anpassen und schließt nicht aus, die Nachtarbeit im Januar und Februar zu wiederholen, falls dies nötig sein sollte. 

  • Energiekrise im Winter: Frankreichs Atompark immer mehr geschwächt

    Energiekrise im Winter: Frankreichs Atompark immer mehr geschwächt

    Frankreich rechnet während des Winters mit Stromausfällen. Dieser Mangel an Elektrizität ist die Folge einer andauernden Schwächung des französischen Atomparks.

    Die Wiederinbetriebnahme einer grossen Anzahl von Atomreaktoren der EDF braucht viel zuviel Zeit. Von den 56 Atomreaktoren in Frankreich sind 20 immer noch abgeschaltet, doppelt so viel als in dem Zeitplan vorgesehen, den die EDF im September aufgestellt hatte. Das ist einer der Gründe, warum es in Frankreich im kommenden Winter zu Strommangel kommen könnte. „Wir befinden uns in dieser angespannten Situation, weil der französische Kernkraftpark nicht seine volle Kapazität erreicht“, bedauert Xavier Piechaczyk, Vorstandsvorsitzender des Netzbetreibers RTE.

    Anhaltende Probleme mit den Reaktoren
    Diese Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Reaktoren ist die Folge von anhaltenden Problemen, die an mehreren Reaktoren auftreten. Zu diesen Anomalien gehören insbesondere Risse in den Kühlkreisläufen der Reaktoren. „In den letzten 20 Jahren wurde zu wenig in die Kernenergie investiert“, stellt Phuc-Vinh Nguyen, Forscher im Bereich Energiepolitik, gegenüber dem Sender France 2 fest. Um diese Probleme zu kompensieren, muss Frankreich dringend Energie sparen und Strom aus dem Ausland – zum Beispiel aus Deutschland – importieren.

  • Regierung warnt: Stromausfälle könnten diesen Winter 60% der Franzosen betreffen

    Regierung warnt: Stromausfälle könnten diesen Winter 60% der Franzosen betreffen

    Die Präfekten der französischen Departements wurden in einem von der Regierung übermittelten Rundschreiben aufgefordert, mögliche Stromausfälle im Januar vorzubereiten. Die Regierung liess den Präfekten ein Rundschreiben zukommen, damit diese ihre Departements auf mögliche geplante Stromausfälle vorbereiten, von denen 60% der Bevölkerung, aber keine kritischen Standorte oder vorrangigen Kunden betroffen sein sollten. Der Text, der das gesamte französische Mutterland außer Korsika betrifft, das mit Italien verbunden ist und über eine eigene Stromerzeugung verfügt, dient dazu, „die Vorbereitung des Landes“ zu sichern. Rotierende Entlastungen des Stromnetzes von maximal zwei Stunden werden immer wahrscheinlicher, insbesondere im Januar, wenn die Stromversorgung Probleme bereitet. In dem Rundschreiben der Regierung, das von mehreren Medien aufgegriffen wurde, heißt es: „Wir müssen nur dann abschalten, wenn sich die Kälte bestätigt, wenn wir ein Problem mit der Produktion oder der Verbindun…

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  • Riesige Wellen, Böen von 141 km/h, 900 Haushalte ohne Strom – so wütete Sturm Denise auf Korsika

    Riesige Wellen, Böen von 141 km/h, 900 Haushalte ohne Strom – so wütete Sturm Denise auf Korsika

    Sturm Denise fegte über das Departement Corse-du-Sud hinweg. Mit Starkwinden und Stromausfällen.

    Für das Departement Corse-du-Sud galt am Dienstag, dem 22. November, bis Mitternacht Warnstufe Orange „starker Wind“ von Météo-France. 900 Haushalte auf der Insel waren laut EDF in Korsika am Dienstagnachmittag ohne Strom.

    Am späten Dienstagmorgen hatte der Wind im Norden Korsikas „bereits deutlich nachgelassen und erfordert keine besondere Beobachtung mehr“, das berichtete Météo-France am Mittag und fügte hinzu, dass „im Departement Corse-du-sud der Wind aus West-Nordwest weiterhin in Böen weht, mit zeitweiligen Spitzen zwischen 120 und 140 km/h auf den exponierten Kämmen, Pässen und Kaps sowie in der Bucht von Bonifacio“.

    Météo-France verzeichnete Böen von bis zu 141 km/h am Cap Pertusato südlich von Bonifacio oder bis zu 131 km/h in La Parata bei Ajaccio. Auch das Meer war durch die besonders heftigen Sturmwinde wie entfesselt.

    „900 Kunden weiterhin ohne Strom“
    Um 17 Uhr waren noch 900 Haushalte ohne Strom, vor allem in den Regionen südlich von Sartène, Casinca und der Sarrola-Ebene in der Umgebung von Ajaccio.

    Auf dem Höhepunkt des Sturms waren am Dienstagmorgen sogar 2.000 Kunden ohne Strom. Der Stromversorger EDF erinnerte daran, dass man sich wegen der Gefahr eines Stromschlags nicht in der Nähe von heruntergefallenen Stromkabeln aufhalten sollte.

    Die Feuerwehr in Südkorsika teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass sie am Dienstag „etwa 20 Einsätze im Zusammenhang mit dem Wetterereignis“ wegen Überschwemmungen, herabfallender Äste oder heruntergefallener Dachziegel durchgeführt habe. Bis zum Abend waren glücklicherweise keine Verletzten zu verzeichnen.

    Am Dienstag wurden laut der Website des Flughafens alle Flüge von und nach Ajaccio gestrichen.