Schlagwort: Streik

  • Streiks an den Feiertagen: Was wird für die Weihnachts- und Neujahrsferien befürchtet?

    Streiks an den Feiertagen: Was wird für die Weihnachts- und Neujahrsferien befürchtet?

    Mehrere Streikankündigungen, insbesondere bei der SNCF und bei Air France, führen zu Unsicherheiten im Bahn- und Flugverkehr ab Donnerstag und bis Anfang Januar.

    Wird es an den Weihnachtsfeiertagen Züge und Flugzeuge in Frankreich geben? Im Eisenbahn- und Luftfahrtsektor wurden zahlreiche Streikankündigungen abgegeben, da die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und den verschiedenen Firmenleitungen offenbar ins Stocken geraten sind. „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass es keine großen Störungen geben wird“, meinte trotzdem Clément Beaune, stellvertretender Minister für Verkehr, am Dienstag, dem 13. Dezember, im Fernsehsender France 2. „Es wird Züge geben, es wird Flugzeuge geben“, versicherte Beaune trotz der zahlreichen Arbeitskämpfe, die derzeit im Gange sind.

    Die ersten Störungen könnten bereits einige Tage vor Weihnachten beginnen. Von Donnerstag, dem 15. Dezember um 20 Uhr bis Montag, 19. Dezember um 8 Uhr wurde ein landesweiter Streik der Weichensteller der SNCF angekündigt, zu dem die Gewerkschaft SUD-Rail aufgerufen hatte. Die Gewerkschaft bekräftigte am Dienstagabend nach einem weiteren Treffen mit der Geschäftsleitung ihren Willen, den Streik auch wirklich durchzuziehen. „Unsere Wut wird nur noch größer werden!“, schrieb SUD-Rail in einem Kommuniqué. Die anderen Gewerkschaften haben sich der Bewegung nicht angeschlossen, daher ist es schwierig, das Ausmass der Störungen, die dieser Streik verursachen könnte, vorherzusehen.

    Ein neuer Streik der Kontrolleure der SNCF?
    Neben dem Streikaufruf der Weichenwärter, ohne die die Züge nicht verkehren können, sind bei der SNCF an diesem ersten Schulferienwochenende weitere Störungen zu erwarten. Auf der TGV-Achse Atlantik hat eine Gewerkschaftsgruppe, der die CGT-Cheminots, die Unsa-Ferroviaire, SUD-Rail und die CFDT-Cheminots angehören, am vergangenen Donnerstag eine Streikankündigung eingereicht.

    Die Gewerkschaften prangern den bestehenden Personalmangel an, der die Arbeitsbedingungen der Zugbegleiter erschwert, und kritisieren die Entscheidung der Geschäftsleitung, die Zahl der Ausbildungsmaßnahmen zu senken. Am Dienstagnachmittag fand ein Treffen zwischen Gewerkschaften und SNCF-Management statt, um zu versuchen, einen Ausweg zu finden und massive Zugausfälle an den ersten Tagen der Weihnachtsferien zu vermeiden.

    De Streikankündigungen Zugbegleiter, die die Weihnachts- und Neujahrswochenenden abdecken, wurden bisher nicht aufgehoben. Die Gewerkschaften haben bis Donnerstag Zeit, sich dazu zu äußern. Die Kontrolleure haben bereits am ersten Dezemberwochenende gestreikt, was dazu geführt hatte, dass fast zwei Drittel der TGV- und Intercity-Züge ausgefallen waren.

    SNCF Voyageurs sagt derzeit, dass es noch zu früh sei, um Verkehrsprognosen abzugeben.

    Auch im Luftverkehr herrscht Unsicherheit
    Mehrere Fluggesellschaften, die die französischen Überseegebiete anfliegen, sind ebenfalls von Streikankündigungen betroffen. Dies gilt für die Fluggesellschaft Corsair aus Guadeloupe, die vom 16. bis 22. Dezember bestreikt werden wird. Die Gewerkschaft der Linienpiloten (SNPL) fordert Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen.

    Air Antilles kündigte auch einen Streik vom 17. bis 22. Dezember an. Die Flugbegleiter schlossen sich am vergangenen Donnerstag dem Streikaufruf der SNPL an, der bereits im November erfolgte.

    Bei Air France wurde ebenfalls ein Streik, diesmal vom 22. Dezember bis zum 2. Januar, angekündigt, zu dem die SNGAF und die Unac, die beiden größten Gewerkschaften für Flugbegleiter und Stewardessen, aufgerufen haben. Seit September fanden nicht weniger als 14 Treffen statt, und die Verhandlungen sind noch im Gange, doch der Arbeitskonflikt scheint ziemlich festgefahren zu sein. „Air France plant, alle seine Kunden zu befördern, und rechnet derzeit nicht mit Annullierungen“, versichert das Unternehmen trotzig.

    Das Abkommen über die Arbeitsbedingungen des Kabinenpersonals lief Ende Oktober aus, und die Geschäftsleitung verhandelt mit den Gewerkschaften über ein neues Abkommen, das bis März abgeschlossen werden soll.

    Bei EasyJet hingegen wurde die Gefahr eines Streiks über die Weihnachtsfeiertage abgewendet, nachdem letzte Woche eine Einigung über eine Lohnerhöhung von 7,5% für das Flugpersonal erzielt worden war.

  • SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    Nun werden auch die Weichenwärter der SNCF vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen…

    Die Weichenwärter der SNCF sind vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der französischen Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen. Nach einer ersten, nicht umgesetzten Streikdrohung am 25. Mai hatte der Berufsstand die Einstellung von 200 zusätzlichen Fahrdienstleitern, eine Prämie von 600 Euro und eine vorübergehende Erhöhung ihres Arbeitszuschlags um 20% für sieben Monate erreicht. Aber laut Erik Meyer von der Gewerkschaft SUD-Rail hat das Unternehmen „seine Verpflichtungen nicht eingehalten“.

    Streikandrohung, um bei den Lohnverhandlungen, die bei der SNCF zur Zeit anstehen, stärkeres Gewicht zu haben.

    Nachdem die Inflation im November auf +6,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, fordert die CGT-Cheminots jetzt eine Lohnerhöhung in mindestens gleicher Höhe und das rückwirkend zum 1. Januar 2022. Die Gewerkschaft SUD Rail fordert 400 Euro brutto mehr pro Monat für alle und die CFDT-Cheminots ein 13. Monatsgehalt zusätzlich zu den Lohnerhöhungen. Die Unsa-Ferroviaire, die einzige Gewerkschaft, die nicht zum Streik aufgerufen hat, möchte, dass die Löhne um mindestens 5% steigen.

    „Vorsicht, wenn die Löhne zu stark steigen, werden irgendwann auch die Fahrpreise steigen. Die Lohnsumme ist ein Kostenfaktor“, warnte der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Jean-Pierre Farandou, am vergangenen Donnerstag.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Gewerkschaften durch die Aussicht auf die Rentenreform, die die Regierung um den 15. Dezember herum vorstellen will, schon in den Protest-Startlöchern stehen.

    Die Gewerkschaften betonen: „Wir werden gegen diese Reform kämpfen, wie wir es auch bei der letzten Reform 2019-2020 getan haben“, und erinnern an den 58-tägigen Streik, der damals die SNCF fast vollständig lahmgelegt hatte.

  • Rentenreform: Gewerkschaften kündigen Streiks im Januar an – sollte die Regierung nicht einlenken

    Rentenreform: Gewerkschaften kündigen Streiks im Januar an – sollte die Regierung nicht einlenken

    Die Gewerkschaften bekräftigten am Montag ihren Widerstand gegen „jede Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters wie auch gegen jede Erhöhung der Beitragsdauer“. Die Gewerkschaften warnten am Montag, dem 5. Dezember, dass sie einen „ersten Termin für eine einheitliche Mobilisierung mit Streiks und Demonstrationen im Januar beschließen würden, falls die Regierung weiterhin auf ihrem Rentenreformprojekt beharren würde“. Die Gewerkschaften CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires und FSU bekräftigten in einer Erklärung, die nach einem Treffen am Sitz der FSU in Les Lilas bei Paris veröffentlicht wurde, ihren Widerstand gegen „jede Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters sowie jede Erhöhung der Beitragsdauer“. „Die Jugend, die bereits stark von Armut betroffen ist, würde von diesem Vorhaben stark beeinträchtigt werden“, heißt es in dem Text, der auch von fünf Studenten- und Schülergewerkschaften (Unef, Fage, VL, Fidl, MNL) unterzeichnet wurde. Die neue Rentenr…

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  • Energie: Beschäftigte streiken beim französischen Stromnetzbetreiber RTE

    Energie: Beschäftigte streiken beim französischen Stromnetzbetreiber RTE

    Die Beschäftigten des französischen Stromnetzbetreibers RTE sind für Dienstag, den 6. November, zum Streik aufgerufen. Um die Inflation auszugleichen, fordert die Gewerkschaft CGT von dem Betreiber der französischen Hoch- und Höchstspannungsleitungen 6,9% mehr Lohn für alle Mitarbeiter.

    Die Gewerkschaft CGT des Stromübertragungsnetzbetreibers (RTE) teilte gestern Abend mit, dass alle Gewerkschaften des Konzerns am Vorabend zu einem Streik für Dienstag, dem 6. November, aufgerufen hätten. Die Lohnverhandlungen hatten am 22. November in einem angespannten Klima begonnen und konnten auch in einer zweiten Sitzung am 1. Dezember nicht abgeschlossen werden, wie die CGT in einer Pressemitteilung erklärte. Um die Inflation auszugleichen, fordert die größte Gewerkschaft des Betreibers von Hoch- und Höchstspannungsleitungen 6,9% Lohnerhöhung für alle.

    „Das Direktorium bietet nur eine Gehaltserhöhung von 2,3 % an, um die Inflation 2022/2023 auszugleichen“, bedauerte die CGT. „Die Gehaltsvorschläge wurden von allen Gewerkschaftsorganisationen abgelehnt“. Die Geschäftsleitung von RTE bestätigte die Ankündigung des Streiks und die Einberufung einer letzten Verhandlungsrunde am Mittwoch, dem 7. Dezember.

    Der Streik könnte diverse wartungsarbeiten beeinträchtigen, sagte Francis Casanova, zentraler Gewerkschaftsvertreter der CGT für die RTE, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Geschäftsleitung hatte Ende November erklärt, dass sie bei der ersten Sitzung 2,3% Lohnerhöhung für alle Beschäftigten sowie eine „dauerhafte Prämie“ von 2% mit einer Untergrenze von 95 Euro pro Monat für alle Beschäftigten und einen Rahmen von 1,84% für individuelle Maßnahmen vorgeschlagen hatte.

    Ein Streiktag am Donnerstag, dem 24. November, mobilisierte laut CGT 40% der anwesenden Beschäftigten, während die Geschäftsleitung ihrerseits von einer Quote von etwa 34% sprach. Das soziale Klima bei RTE ist angespannt, insbesondere seit vier Mitarbeiter Anfang Oktober von der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) in Polizeigewahrsam genommen wurden, nachdem RTE eine Anzeige eingereicht hatte.

    Diese Anzeige gegen X richtete sich gegen den Verdacht betrügerischer Eingriffe in das Stromnetz im Rahmen von sozialen Bewegungen im Juni und Juli. Die vier RTE-Mitarbeiter müssen am 28. Februar vor dem Strafgericht in Paris erscheinen. Die Gewerkschaft CGT hatte damals eine „Kriminalisierung des Streikrechts“ kritisiert, die darauf abziele, „Lohnforderungen zum Schweigen zu bringen“.

  • SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    Der Streik bei der SNCF beginnt am heutigen Freitag. Mindestens 60% der TGVs und Intercités fallen aus. Die Weihnachtszeit wird bei der SNCF schwierig werden.

    Die Kunden wurden erst zwei Tage vorher benachrichtigt. An diesem Freitag beginnt der x-te Streik bei der SNCF. Heute, am Samstag und am Sonntag werden mehr als die Hälfte der Fernverkehrszüge (TGV und Intercités) nicht verkehren. Am Montag wird der normale Verkehr nur schrittweise wieder aufgenommen werden können. Die Zug-Kontrolleure haben den Arbeitskampf für ihren Status und ihre Gehälter begonnen.

    Die SNCF rechnet damit, dass zwischen Freitag und Sonntag folgende Züge verkehren werden:

    • 1 von 2 Zügen auf dem TGV-Netz Nord.
    • 1 von 3 Zügen auf dem TGV-Netz Ost.
    • 1 von 4 Zügen auf dem TGV-Netz Atlantique.
    • 1 auf 3 Züge auf dem TGV-Netz Süd-Ost.
    • 1 von 4 bei Ouigo
    • Keine Züge in der Nacht
    • Die TER werden normal verkehren und sind von dieser sozialen Bewegung nicht betroffen.

    Im internationalen Verkehr erwartet die SNCF einen normalen Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinen Zugverkehr nach Spanien.

    Die SNCF rechnet mit einer „schrittweisen“ Wiederaufnahme eines normalen Verkehrs am Montag, dem 5. Dezember. Aber auch am Montag werden nur 3 von 4 TGVs werden auf allen Strecken verkehren.

    Die Zug-Kontrolleure, die „Chefs de bord“ genannt werden, haben den Streik begonnen. Sie fordern eine bessere Anerkennung ihres Status und die Einbeziehung verschiedener Prämien in das Grundgehalt, damit sie bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden können. „Es ist ein Streik, den wir nicht haben kommen sehen, weder wir noch die Gewerkschaften“, versichert der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou.

    Die SNCF wird die vom Ausfall ihres Zuges betroffenen Kunden per SMS oder E-Mail benachrichtigen. Um zu erfahren, welche Züge fahren, können sich die Reisenden auf der Website der SNCF, in der App SNCF Connect oder telefonisch unter 3635 informieren.

    Unabhängig davon, ob ein Zug fährt oder annulliert wird und um welchen Zug es sich handelt (TGV Inoui, Ouigo oder Intercités), können alle Reisenden für eine Reise, die zwischen Freitag, dem 2. Dezember, und Montag, dem 5. Dezember, einschließlich gebucht wurde, eine Erstattung von 100% des Fahrpreises fordern. Ein kostenloser Umtausch für Züge, in denen noch Plätze frei sind, ist bis einschließlich Donnerstag, den 8. Dezember möglich.

    Das Kollektiv der streikenden Kontrolleure hat eine weitere Streikankündigung für die Weihnachts- und Neujahrswochenenden eingereicht, um Druck auf die SNCF-Führung auszuüben. „Wir werden aber alles tun, damit es an Weihnachten keinen Streik gibt“, versichern die Gewerkschaften.

  • Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Die Kontrolleure der SNCF werden von Freitag bis Sonntag streiken. Mehr als 60% der TGV- und Intercités-Züge werden ausfallen. Der Streik findet am Vorabend der obligatorischen Jahreslohnverhandlungen bei der SNCF statt.

    Ein Streik der Kontrolleure wird die SNCF dazu zwingen, 60% ihrer TGVs und Intercités von Freitag bis Sonntag zu streichen, wobei eine schrittweise Wiederaufnahme des Verkehrs am Montag geplant ist, wie das Unternehmen am heutigen Mittwoch bekannt gab.

    Die SNCF rechnet von Freitag bis Sonntag mit :
    * 1 von 2 Zügen auf dem TGV Nord
    * 1 von 3 Zügen auf dem TGV Ost
    * 1 von 4 Zügen auf dem TGV Atlantique
    * 1 Zug von 3 im TGV Sud-Est
    * 1 von 4 bei Ouigo
    * Keine Nachtzüge

    International rechnet das Unternehmen mit normalem Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinem Verkehr nach Spanien.

    Für Montag ist eine „schrittweise Wiederaufnahme“ des normalen Fahrplans geplant, mit 3 von 4 Zügen auf allen TGV-Achsen, wie es in einer Pressemitteilung der SNCF heißt. Reisende, die beim Ticketkauf ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, sollen am Mittwoch per E-Mail oder SMS erfahren, ob ihr Zug aufrechterhalten oder gestrichen wird. Das Unternehmen empfiehlt den Reisenden auf jeden Fall, die aktuellen Zugfahrpläne zu überprüfen, bevor sie sich zum Bahnhof begeben, und, wenn möglich, ihre Fahrten zu verschieben. Alle Reisenden, unabhängig davon, ob ihr Zug aufrechterhalten oder annulliert wird, und unabhängig von ihrer Fahrkarte – TGV Inoui, Ouigo und Intercités – können laut SNCF Voyageurs für Reisen, die zwischen Freitag und Montag geplant sind, den vollen Fahrpreis zurückerstattet bekommen oder ihre Fahrkarte kostenlos umtauschen.

    Die Zugbegleiter – allgemein als Kontrolleure bezeichnet – haben eine wesentliche Funktion im Hinblick auf die Sicherheit des Verkehrs und der Reisenden und sind daher unerlässlich, um alle Sicherheitsbedingungen für den Verkehr von TGVs und anderen Zügen zu erfüllen, betonte die SNCF. Die Geschäftsleitung bedauerte, dass der Streik aufrechterhalten wurde, „obwohl den Gewerkschaften nach mehrwöchigen Verhandlungen konkrete und substantielle Angebote gemacht worden waren“.

    Der Streik findet kurz vor Beginn der jährlichen Pflichtverhandlungen statt, die am Mittwoch, dem 7. Dezember beim SNCF-Konzern beginnen sollen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT haben für diesen Tag zu einem „Solidarstreik“ aufgerufen.

  • Streiks in der Luftfahrtbranche: Sind die Weihnachtsfeiertage gefährdet?

    Streiks in der Luftfahrtbranche: Sind die Weihnachtsfeiertage gefährdet?

    Mehrere Gewerkschaften verschiedener Fluggesellschaften warnen vor Arbeitskampfmaßnahmen während der Weihnachtsfeiertage. Es besteht die Gefahr, dass Flüge gestrichen werden müssen.

    Franzosen, die über die Feiertage ins Ausland fliegen wollen, müssen sich vielleicht in Geduld üben. Mehrere Fluggesellschaften haben davor gewarnt, dass das Kabinenpersonal in den kommenden Wochen die Arbeit niederlegen könnte.

    Streikwarnung bei Air France
    Bei Air France haben zwei Gewerkschaften eine Streikankündigung für den Zeitraum vom 22. Dezember bis zum 2. Januar eingereicht. Die Union des Navigants de l’Aviation Civile (Unac) und das Syndicat des Navigants du groupe Air France (SNGAF) liegen mit der Konzernleitung wegen des Tarifvertrags für Flugbegleiter im Streit: „Diese Vorwarnung soll unserer Geschäftsleitung als Warnung dienen“, heißt es in einem Flugblatt der Gewerkschaft. „Wenn diese Warnung nicht gehört wird, wird nur eine starke Streikbewegung in der Lage sein, den Ausschlag zu geben.“

    Gegenüber dem Sender TF1 erklärte das Management von Air France, dass „die Verhandlungen noch im Gange sind“ und „unser Ziel ist es, eine neue Vereinbarung zu erreichen“.

    Unmut bei EasyJet
    Bei EasyJet ist die Stimmung ähnlich. Auch hier ist es der Tarifvertrag für Flugbegleiter, der für Diskussionen sorgt. Die Gewerkschaft Syndicat National du Personnel Navigant Commercial (SNPNC-FO) warnt „vor einem sehr hohen Risiko von Arbeitsniederlegungen des Kabinenpersonals während der Weihnachtsfeiertage im Zusammenhang mit den Gehaltsverhandlungen„.

    „Nach mehr als zwei Jahren kolossaler Anstrengungen der Flugbegleiter in Frankreich, in denen sich unsere Arbeitsbedingungen aufgrund schwerer strategischer Fehler, für die allein die Geschäftsleitung verantwortlich ist, stark verschlechtert haben, schlägt EasyJet dieses Jahr Lohnerhöhungen vor, die nicht einmal die Inflation abdecken, und lehnt die wichtigsten Elemente unserer Forderungen ab“, klagt die Gewerkschaft.

    Streikdrohungen bei Ryanair
    Auch die Flugbegleiter der Billigfluggesellschaft Ryanair drohen mit Streik zum Jahresende. In einem Schreiben an die Geschäftsleitung vom 21. November warnte die Nationale Zentrale der Angestellten (CNE): „Die Feiertage zum Jahresende rücken näher, und wenn sich nichts bewegt, besteht eine große Chance, dass das Personal bei dieser Gelegenheit seine Wut zum Ausdruck bringt„.

    Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal kündigte bereits an, dass sie Anfang Dezember wegen des für den 8. und 9. Dezember geplanten Streiks ihres Flugpersonals bis zu 360 Flüge streichen werde.

  • Ile-de-France: 1.500 Haushalte wegen eines Streiks ohne Warmwasser und Heizung

    Ile-de-France: 1.500 Haushalte wegen eines Streiks ohne Warmwasser und Heizung

    Ein von der Gewerkschaft CGT ausgerufener Streik bei dem Versorgungsunternehmen GRDF, schnitt 1.500 Haushalte von Heizung und Warmwasser ab.

    Die Tätigkeit des von einem Arbeitskampf betroffenen Gasversorgers GRDF ist seit mehreren Tagen „stark beeinträchtigt“: 1.500 Haushalte, die sich hauptsächlich in Paris und in der Region Ile-de-France befinden, haben derzeit kein Warmwasser und keine Heizung mehr. Die Mitarbeiter des Konzerns streiken, da die Gewerkschaft CGT sich weigert, eine Lohnvereinbarung zu akzeptieren, die am 18. November von den drei anderen repräsentativen Gewerkschaftsorganisationen (CFDT, CFE-Energie, FO) unterzeichnet worden war.

    „Da wir viele streikende Mitarbeiter haben, gibt es eine Reihe von Einsätzen, die bei den Kunden nicht durchgeführt werden können“, sagt Eric Gautier, CGT-Gewerkschaftskoordinator bei GRDF. Angesichts der Bevölkerungsdichte sei die Situation im Großraum Paris besonders problematisch.

    Das Ergebnis: Für 1.500 Haushalte in der Ile-de-France muss ein Plan B gefunden werden. „Ich habe seit zehn Tagen weder Heizung noch Warmwasser“, sagt die 27-jährige Mathilde Adeyemi, die in Paris in einer Wohngemeinschaft lebt. Ihr Termin mit einem Techniker des Versorgungsunternehmens GRDF für den Anschluss an das Gasnetz war für den 15. November angesetzt. „Am 14. habe ich eine SMS von der GRDF erhalten, in der mir mitgeteilt wurde, dass mein Termin annulliert wurde, weil es einen Streik gibt“, berichtete sie. Bisher ist jedoch noch kein neuer Termin in Sicht.

    Die CGT hat erklärt, dass sie nicht vorhabe, den Streik zu beenden und schließt weitere Gasabschaltungen in den nächsten Wochen nicht aus. Die Streikankündigung der CGT läuft bis zum 2. Dezember. Wenn es bis dahin keine Einigung gibt, wird sie wahrscheinlich verlängert…

  • Justiz: Französische Richter rufen um Hilfe

    Justiz: Französische Richter rufen um Hilfe

    Ein Jahr nach der letzten Mobilisierung streikten die Richter und Staatsanwälte am Dienstag, dem 22. November, erneut in ganz Frankreich.

    Am Boden liegende Richter und Staatsanwälte, Symbole einer Justiz, die sie als krank bezeichnen. Am Dienstag, dem 22. November, gingen wieder einmal Richter, Staatsanwälte und Gerichtsschreiber auf die Straße. Die Demonstration findet einen Monat nach dem Tod einer Richterin statt, die während einer Gerichtsverhandlung in Nanterre (Hauts-de-Seine) an einem Schlaganfall gestorben ist. Vivianne Berthenoux, Richterin am Amtsgericht von Boulogne-Billancourt (Hauts-de-Seine), kannte die Richterin. „Sie ist in ihrer Robe bei der Gerichtsverhandlung gestorben, das ist schrecklich. Das hat uns alle zutiefst erschüttert“.

    Strafprozesse wurden abgesagt
    Die Richterin schildert auf dem Sender France 2, dass sie 1.800 Fälle bearbeiten muss, und das in einem Gericht, in dem es nur zwei Richter gibt. Daher muss sie ihre Anhörungen zeitlich begrenzen, eine „frustrierende“ Methode. Der Personalmangel führt außerdem zu langen Wartezeiten für die Betroffenen. Im Jugendgericht von Bobigny (Seine-Saint-Denis) mussten im Oktober deshalb 12 Strafverhandlungen abgesagt werden. Die Regierung hat zwar massive Neueinstellungen versprochen, die jedoch für Richtern und Staatsanwälten nicht ausreichend erscheinen.

  • Wird bei Air France während der Weihnachtsfeiertage gestreikt werden?

    Wird bei Air France während der Weihnachtsfeiertage gestreikt werden?

    Den Flügen von Air France zwischen dem 22. Dezember 2022 und dem 2. Januar 2023 droht ein Streik. Zwei Gewerkschaften des fliegenden Personals haben eine Streikankündigung eingereicht. Es besteht ein Arbeitskonflikt wegen des Tarifvertrags für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter.

    Die Gewerkschaften UNAC und SNGAF des fliegenden Personals von Air France haben für den Zeitraum vom 22. Dezember bis zum 2. Januar eine Streikankündigung eingereicht. Hintergrund ist der Arbeitskonflikt um den Tarifvertrag für Flugbegleiter. „Diese Vorankündigung soll unserer Geschäftsleitung als Warnung dienen“, hieß es in einem am Dienstag verbreiteten Flugblatt der Gewerkschaft.

    „Wenn diese Warnung nicht gehört wird, wird nur eine starke Mobilisierung in der Lage sein, den Ausschlag zu geben“. Air France reagierte am Mittwoch nicht auf die drohenden Arbeitskampfmaßnahmen, die die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel belasten könnten, die für die Luftfahrtbranche, die sich nur langsam von der Covid-19-Pandemie erholt, von grosser Bedeutung sind. UNAC und SNGAF kritisieren, dass es keinen Vertrag gibt, der den Tarifvertrag über seine Gültigkeitsdauer hinaus für die Dauer der Tarifverhandlungen verlängert.

    „Sich der Gnade einer Geschäftsleitung ausgeliefert zu sehen, die mit einem Federstrich alles, was unseren Beruf betrifft, nach Belieben ändern kann, ist inakzeptabel“, schreiben die Gewerkschaften. Sie fordern in einem Brief an die Geschäftsleitung vom 14. November eine „vorübergehende vertragliche Lösung als Ersatz für den Tarifvertrag“ des fliegenden Personals „für die Dauer der Verhandlungen“ und „keine einseitigen Maßnahmen“, der auf der Website der Gewerkschaften veröffentlicht wurde.