Schlagwort: Starkregen

  • Meteorologen sagen für den Herbst ungewöhnlich heftige Stürme auf dem Mittelmeer voraus

    Meteorologen sagen für den Herbst ungewöhnlich heftige Stürme auf dem Mittelmeer voraus

    Heftige Stürme an der Mittelmeerküste sind normal, wenn die Temperaturen am Ende des Sommers sinken, aber französische Meteorologen befürchten, dass die Hitzewellen in diesem Jahr wahrscheinlich zu ungewöhnlich heftigen, möglicherweise tödlichen Stürmen führen könnten.

    Eine fünfte Hitzewelle ist sehr wahrscheinlich – die Meteorologen sagen für Frankreich eine weitere Hitzeperiode ab Dienstag, dem 23. August, voraus. Die Herbststurmsaison im äußersten Süden des Landes ist bei Meteorologen gut bekanntes Phänomen. Aber jetzt, da der Klimawandel die jährlichen Wetterereignisse verschärft, werden Befürchtungen laut.

    Die als épisodes cévenol oder épisodes méditerranéen bekannten Herbststürme könnten in diesem Jahr besonders heftig ausfallen.

    Im November und dann wieder im Dezember 2019 wurden Cannes und seine Umgebung teilweise überschwemmt. Vier Jahre zuvor, in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 2015, hatte eine épisode méditerranéen in einem Gebiet von Mandelieu bis Antibes 20 Tote gefordert.

    Die Stürme treten seit Jahrhunderten alljährlich auf. Sie werden durch warme Luftströme aus dem Mittelmeer verursacht, die beim Wechsel der Jahreszeiten auf kältere Luft in den Bergen und im Zentralmassiv treffen.

    Bis zu zehn solcher Stürme treten am Ende eines Sommers im Süden Frankreichs auf, aber die Meteorologen befürchten, dass der lange, heiße Sommer 2022 in diesem Jahr zu mehr und extremeren Unwettern führen wird als sonst.

    Dank der wiederholten Hitzewellen wurden im Juli im Mittelmeer vor der französischen Küste Meerestemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius gemessen – das sind 4 bis 6 Grad mehr als für diese Jahreszeit üblich.

    „Wir sind an heftige Stürme im Frühherbst in Südfrankreich gewöhnt. Normalerweise gibt es im Mittelmeerbogen etwa 10 Stürme pro Jahr. Aber je wärmer das Wasser ist, desto heftiger werden diese Stürme sein“, äussert sich ein Experte des Centre national de la recherche scientifique in der Zeitung Le Figaro. „Die Gefahr von sehr heftigen Stürmen ist in diesem Jahr sehr hoch. Die Energie dieser Stürme hängt mit der Verdunstung an der Meeresoberfläche zusammen. Je wärmer das Wasser ist, desto höher ist die Energie“.

    Die hohe Wassertemperatur wird wahrscheinlich zu sehr starken Regenfällen führen, wenn sich die Atmosphäre nach den Hitzewellen des Sommers abkühlt, befürchten Meteorologen.

  • Schwere Gewitter im Süden: Die beeindruckendsten Bilder der Unwetter

    Schwere Gewitter im Süden: Die beeindruckendsten Bilder der Unwetter

    Heftige Gewitter überziehen derzeit Frankreich und in acht Departements gilt die Warnstufe Orange gilt. Menschen veröffentlichen beeindruckende Videos von den Unwettern.

    Sturzbäche in den Straßen, riesige Hagelkörner, Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h… Die Nacht und der frühe Mittwochmorgen war für die Departements, die von den Unwettern voll getroffen wurden, alles andere als ruhig. Aufgrund der heftigen Gewitter herrscht in acht von ihnen derzeit die Warnstufe Orange. Auf Twitter teilten die von der Heftigkeit der Niederschläge überraschten Einwohner beeindruckende Bilder.

    Überschwemmte Straßen
    In den Departements Bouches-du-Rhôine, Gard und Var, ergossen sich sintflutartige Regenfälle über die Straßen und verwandelten sie in wahre Sturzbäche.

    Einschläge von Blitzen
    In den betroffenen Gebieten ist der Himmel oft mit hoher elektrischer Intensität geladen. Vor allem im Departement Hérault wurden zahlreiche Blitzeinschläge registriert.

    https://twitter.com/MeteoExpress/status/1559644619394121740
    https://twitter.com/Rooooooooom1/status/1559766961801859073

    Böen mit über 100 km/h und Hagel.
    Die heftigen gewitter brachten teilweise auch schweren Hagelschlag. Ausserdem bildeten sich beeindruckende Windböen, einige mit mehr als 100 km/h, wie in Aigues-Mortes im Gard oder sogar in Paris.

    Zur Erinnerung: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Vaucluse, Gard, Var, Hérault und Bouches-du-Rhône stehen weiterhin auf Warnstufe Orange für Gewitter. Für den gesamten Rest des Hexagons gilt die Warnstufe Gelb. Im Laufe des Tages werden weitere heftige Niederschläge erwartet.

  • Unwetter im Departement Gers: Hagel, Mini-Tornado, 90 Einsätze der Feuerwehr

    Unwetter im Departement Gers: Hagel, Mini-Tornado, 90 Einsätze der Feuerwehr

    Starke Winde, sintflutartige Regenfälle und Hagelböen trafen mehrere Gemeinden des Departements Gers, vor allem im Nordwesten. Ein Campingplatz in Eauze musste nach einem Mini-Tornado evakuiert werden und die Straßen von Condom waren von einer Graupelschicht bedeckt.

    Nach einem sehr trockenen und heißen Sommer änderte sich das Wetter am Dienstagabend, dem 16. August, schlagartig. In allen Regionen des Departements Gers, das von Météo France nicht auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt worden war, kam es zu sintflutartigen Regenfällen und örtlich zu Hagelstürmen.

    Die Feuerwehr rückte nach 22.30 Uhr zu über 90 Einsätzen aus. Hauptsächlich wegen Überschwemmungen und Ästen auf Straßen in den Regionen um Nogaro, Eauze und Condom. Die Gendarmerie berichtet, dass Bäume auf Landstraßen stürzten und so die Durchfahrt von Fahrzeugen behinderten.

    In Eauze musste ein Campingplatz evakuiert werden, nachdem ein Mini-Tornado mehrere Bäume auf seinem Weg entwurzelt hatte.

    In der Stadt Condom fielen große Mengen Hagel. Einige Einwohner berichten von mehr als 30 Millimetern Hagelschlag. In der Gegend von Montréal-du-Gers wurden 50 Liter Niederschlag pro m2 gemessen.

    Die durch das Gewitter verursachten Schäden waren nur materieller Art, Menschen kamen nicht zu Schaden.

  • Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Heftige Gewitter suchten am Dienstag bis in die Nacht hinein Südfrankreich und Paris heim. Am Mittwoch ziehen die Unwetter weiter…

    Am Dienstag Nachmittag wurden die Regionen am Mittelmeer von schweren Unwettern heimgesucht. Die Gewitter, die teilweise schweren Hagel brachten, sind noch nicht vorbei und haben sich am Mittwoch in Richtung Var verlagert. In den Departements Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône gilt weiterhin die Warnstufe Orange.

    Beeindruckende Bilder, aber keine großen Schäden
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zogen heftige Gewitter, teilweise mit starken Regenfällen, von West nach Ost über den Südosten, von der Aude bis zum Var. Glücklicherweise wurden keine nennenswerten Schäden von den Rettungsdiensten gemeldet. Die Warnstufe Orange wurde in der Nacht für die Departements Aude, Tarn und Aveyron aufgehoben.

    Die Feuerwehr im Departement Gard meldet eine ruhige Nacht mit relativ wenigen Einsätzen. Gleiches wird am Mittwochmorgen aus den Departements Hérault und Bouches-du-Rhône berichtet, obwohl es über Montpellier und Marseille stark regnete. Diese Gewitter brachten Starkregen in der Größenordnung von 20 bis 40 Litern pro m2 in der Stunde. Spitzenwerte mit 75 Litern Regen in Montarnaud und 97 Litern in Puechabon, zwei Gemeinden in der Nähe von Montpellier, wurden von Météo-France gemeldet. Der Wind blies ebenfalls sehr stark mit 103 Kilometern in der Gemeinde Aigues-Mortes in der Camargue.

    Aus Paris kamen zwar beeindruckende Bilder, aber es gab zum Glück keine grossen Schäden zu beklagen. Die außergewöhnlich starken regenfälle in der französischen Hauptstadt führten allerdings zu einer Überschwemmung der U-Bahn, die innerhalb weniger Minuten unter Wasser stand. In den Straßen bildeten sich Sturzbäche und zahlreiche Äste wurden von den Bäumen gerissen. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Zwischenfällen oder gar Verletzten.

    Wie lauten die Vorhersagen?
    „Die Gewitter ziehen weiter nach Osten und überqueren das Departement Var. Die Gewitter können sehr heftig sein, mit starken Regenfällen, die lokal in kurzer Zeit 80 Liter/m2 erreichen, mit Hagel und starken Windböen. In den Küstengebieten sind auch Wirbelstürme möglich“, warnt Météo-France in einem Bulletin am Mittwochmorgen.

    Im Laufe des Mittwochs werden von der Loire bis zur belgischen Grenze öfters Schauer auftreten, die von Gewittern begleitet werden. Vom mittleren Rhônetal bis zum Nordosten, folgen zahlreiche gewittrige Schauer aufeinander, die örtlich zu starkem Hagel führen können.

    Die Schauer, die vom Südwesten bis zur Region Paris auftreten, werden vom Limousin bis zum Zentrum sich in Gewitter umwandeln, die zeitweise länger anhalten können.

    Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten
    Die Behörden der Departements im Südosten, für die die Warnstufe Orange gilt, haben die Bevölkerung daran erinnert, Reisen zu verschieben oder sich zumindest vor Fahrtantritt über das Wetter zu informieren. „30 cm Wasser reichen aus, um ein Auto wegzuschwemmen“, erinnerte die Präfektur des Departements Var in einer Pressemitteilung. Es wird auch ausdrücklich davon abgeraten, sich in der Nähe von Wasserläufen aufzuhalten oder unter einem Baum Schutz zu suchen.

  • Heftige Regenfälle verursachen große Schäden in Paris

    Heftige Regenfälle verursachen große Schäden in Paris

    Ein heftiges Gewitter verursachte am Dienstag, dem 16. August 2022, in Paris große Schäden. Für ganz Frankreich wurde eine Unwetterwarnung ausgegeben.

    Ein besonders heftiges Gewitter ging am Dienstag, dem 16. August 2022, in Paris nieder. Für weite Teilen Frankreichs gilt eine Unwetterwarnung.

    Es kam zu Überschwemmungen und abgerissenen Ästen.
    Laut Internetnutzern trat das Gewitter besonders plötzlich auf. sintflutartige Regenfälle gingen über der französischen Hauptstadt nieder. In den Straßen bildeten sich reißende Ströme. Einige Internetnutzer posteten beeindruckende Bilder.

    https://twitter.com/unautreanonyme/status/1559572303658229762

    https://twitter.com/Melmel63017151/status/1559579196577517568

    Das Gewitter brachte heftigen Niederschlag, begleitet von Hagel und starken Windböen. Laut dem Meteorologen Guillaume Séchet wurde auf der Spitze des Eiffelturms sogar eine Böe von 104 km/h gemessen. Bäume brachen unter der Gewalt des Windes zusammen.

    Pariser Metro unter Wasser
    Die heftigen Regenfälle führten zu Überschwemmungen, insbesondere in der Pariser Metro. In mehreren Stationen ergossen sich Wassermassen über die Treppen, während manche Fahrgäste tapfer versuchten, sich einen Weg zu bahnen. Dies galt insbesondere für die Station Balard im 15. Arrondissement.

    2 bis 3 Wochen Niederschlag in einer Stunde
    Die Niederschlagsmengen, die am Dienstag über dem Großraum Paris niedergingen, waren bemerkenswert. In Paris fielen in nur einer Stunde 47 Liter Regen pro Quadratmeter, was laut La Chaîne Météo einer Niederschlagsmenge von drei Wochen entspricht.

    „Zur Orientierung: Der monatliche Normalwert 1991-2020 für diese Station liegt bei 58 Litern, der übrigens an diesem Dienstag, dem 16. August, bereits überschritten wurde“, meldet auch Météo France.

    Zur Erinnerung: 8 Departements wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange für intensive Gewitter gesetzt. In 88 weiteren Departements herrscht Warnstufe Gelb. Es werden insbesondere heftige Niederschläge erwartet, die stellenweise zu Überschwemmungen führen können.

  • Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Météo France hat für den 16. August erhöhte Wachsamkeit für fünf Departements ausgerufen. Es werden heftige Gewitter und starke Regenfälle erwartet. 

    Nach einer sehr starken Hitzeperiode sind jetzt die Sommergewitter wieder da. Am 16. August hat Météo France fünf Departements, die alle im Südwesten liegen, auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. 

    Welche Departements sind betroffen?
    Fünf südliche Departements, die alle in Okzitanien liegen, wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt: Aude, Aveyron, Gard, Hérault und Tarn. Später werden sich die Unwetter weiter in den Südosten verlagern.

    Wann werden die Gewitter erwartet?
    Die erhöhte Wachsamkeit beginnt ab 15 Uhr und gilt bis Mittwochmorgen um 6 Uhr. Es ist zu beachten, dass auch für die Departements Gard und Hérault ab 15 Uhr bis morgen früh die gelbe Warnmeldung „Regen-Überschwemmung“ ausgegeben wird.

    Zeitlicher Ablauf der Gewitterwarnungen

    Heute Nachmittag werden im Süden des Zentralmassivs (Tarn und Aveyron) sowie im Departement Aude heftige Gewitter erwartet. Es wird mit Blitzen, Hagel und starken Niederschlägen (zwischen 20 und 40 Litern pro m2 in einer Stunde) gerechnet. Auch der Wind könnte mit Böen zwischen 80 und 100 km/h heftig sein.

    In den Departements Hérault und Gard können die Niederschläge noch stärker ausfallen und in kurzer Zeit 100 bis 120 Liter überschreiten. Laut der Warnung von Météo France könnten auch „Wirbelstürme oder sogar Tornados auftreten“. Die Gewitter können sich in der Nacht in Richtung der Region PACA an die Côte d’Azur verlagern.

    Wie hoch sind die Risiken?
    Diese Art von sehr heftigen Gewittern neigt dazu, große Schäden zu verursachen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es in bestimmten Regionen zu heftigem Hagelschlag kommt. Die Meteorologen rechen örtlich mit starken Schäden durch Hagelschlag.

    Da die Böden extrem trocken sind, kann es bei den heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommen. Météo France warnt auch vor dem Risiko von Waldbränden, die durch Blitzeinschläge entstehen könnten.

    Bei solchen Gewittern ist es wichtig zu wissen, wie man sich verhalten soll, um kein Risiko einzugehen.

    Es wird insbesondere empfohlen, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und in Gebäuden Schutz zu suchen. Von Autofahrten bei solchen Gewitterepisoden wird dringend abgeraten, außerdem sollte man auf die Benutzung von Telefonen und elektrischen Geräten verzichten.

  • Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Vier Departements wurden am Montag wegen der Gefahr von heftigen Gewittern und Hagelschlag auf die Warnstufe Orange gesetzt. Betroffen sind die Départements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône.

    Am heutigen Montag werden in vier französischen Departements heftige Gewitter und Hagel erwartet. Die Departements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt und könnten von heftigen Stürmen, Starkregen und Hagelschlag betroffen sein.

    In den betroffenen Gebieten werden laut MétéoFrance Schauer und starker Hagel mit einem Durchmesser von möglicherweise mehr als 2 cm erwartet. Windböen von bis zu 90 km/h werden auch im Departement Haute-Loire zu spüren sein.

    Angst vor weiteren Schäden
    Die Haute-Loire war bereits am Sonntag, dem 3. Juli, von riesigen Hagelkörnern und starken Regenfällen betroffen, die große Schäden verursachten.

    Unter anderem wurden Autos und Dächer durch den Hagel beschädigt. Im Departement Loire wurden aufgrund der heftigen Regenfälle auch Überschwemmungen gemeldet.

  • Unwetter: Sieben Verletzte beim Eurockéennes-Festival nach heftigem Gewitter

    Unwetter: Sieben Verletzte beim Eurockéennes-Festival nach heftigem Gewitter

    Am Donnerstagnachmittag, 30. Juni, gingen heftige Gewitter über Ostfrankreich und insbesondere in Belfort nieder, wo die Unwetter auf dem Festivalgelände der Eurockéennes sieben Leichtverletzte forderten. Der erste Abend des Festivals wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

    Unter einem bedrohlichen Himmel hatte das Festival Eurockéennes in Belfort (Territoire de Belfort) gerade erst seine Pforten geöffnet, als am Donnerstagnachmittag, dem 30. Juni, sich ein heftiger Regenguss über den Besuchern entlud. Innerhalb weniger Minuten verwandelten sich die Getränkestände in Zufluchtsorte für Hunderte von Festivalbesuchern. Der Campingplatz des Festivals wurde von einem heftigen Sturm regelrecht weggefegt. Eine grosse Herausforderungen für die Organisatoren: die empfindlichen technischen Einrichtungen des Geländes zu schützen und dabei zu versuchen, ein Lächeln zu bewahren.

    Nach nur einer halben Stunde Sturm und Sintflut bleiben beträchtliche Schäden. Zelte wurden vom Wind weggeweht oder von entwurzelten Bäumen zerquetscht. Sieben Personen wurden leicht verletzt. Die Organisatoren mussten mit Kettensägen Wege freimachen, um ein zwangsläufig enttäuschtes Publikum evakuieren zu können. Der erste Abend des Festivals musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Am frühen Freitag Morgen wurde bekannt, dass das Rock-Festival auch am heutigen Freitag nicht stattfinden werde. Die Organisatoren hoffen auf eine sichere Fortsetzung am Samstag.

  • Gewitter: Schäden durch schweren Hagelschlag im Südwesten

    Gewitter: Schäden durch schweren Hagelschlag im Südwesten

    Am Abend des Montags, 20. Juni, hat sich vom Südwesten her eine weitere ausgeprägte Gewitterzone entwickelt. Stellenweise fielen tennisballgroße Hagelkörner.

    Zahlreiche Gewitter trafen Okzitanien auch am Montag, 20. Juni, mit Hagelschlag im Südwesten, insbesondere in den Pyrenäen-Atlantik, den Hautes-Pyrénées, dem Gers und der Gironde. Auch die Stadt Bordeaux und ihre Umgebung waren betroffen.

    Über dem Norden der Hautes-Pyrénées ging gegen 21 Uhr ein heftiger Hagelsturm nieder. Auch der Süden des Departements Gers war betroffen. Vor allem der Hagel mit teilweise tennisballgroßen Hagelkörnern und der starke Wind verursachten die größten Schäden, wie man auf den Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken sehen kann.

    Auch am Dienstag, 21. Juni, herrscht in zehn Departements im mittleren Osten Frankreichs die Warnstufe Orange „Gewitter“. Nach den Vorhersagen von Météo-France ziehen lokal heftige Gewitter zwischen dem Südwesten des Landes und dem Centre Val-de-Loire auf.

    Die Gewitter bringen wahrscheinlich Hagelschlag, intensive Niederschläge und heftige Windböen. Die orangefarbene Hitzewarnung wird in 10 Departements des östlichen Zentrums aufrechterhalten. Die Gewittergefahr bleibt in den meisten Regionen bestehen.

  • Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    In seinem letzten Wetterbericht setzt Meteo France 21 Departements wegen heftiger Gewitter auf die Warnstufe Orange und 10 Departements auf die Warnstufe Orange wegen der Hitzewelle. 

    Nach der großen Hitze der letzten Tage kehren Regen und Gewitter nach Frankeich zurück. Météo France rechnet mit einer „Welle heftiger Gewitter, die am Abend im Südwesten des Landes beginnt“. Météo France hat aus diesem Grund 21 Departements in Alarmstufe Orange versetzt: „Eine ausgeprägte Gewitterfront wird sich am Abend vom Südwesten her entwickeln und sich dann im Laufe der Nacht in Richtung Centre-Val-de-Loire verlagern“, warnen die Experten.

    In Okzitanien sind vier Departements von dieser Wetterwarnung betroffen: Hautes-Pyrénées, Gers, Tarn-et-Garonne und Lot. Die Alarmstufe gilt von Montagabend bis Dienstagmorgen, 07:00 Uhr.

    Das Departement Lot-et-Garonne soll ebenfalls von den Gewittern betroffen sein, die laut Météo France „von heftigen Niederschlägen begleitet werden, die manchmal stärker ausgeprägt sind als in der vorangegangenen Nacht“. Am Sonntag, dem 19. Juni, hatte es im Departement bereits starke Hagelschläge gegeben, die die Produktion mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe zerstört haben. Auch die Departements Pyrénées-Atlantiques, die Landes, die Gironde, die Dordogne, die Charente, die Charente-Maritime, die Deux-Sèvres, die Vienne, die Indre-et-Loire, die Loir-et-Cher, die Indre, die Creuse, die Haute-Vienne und die Corrèze sind betroffen.

    Météo France rechnet mit besonders starkem Hagelschlag, „intensiven Niederschlagsmengen, die punktuell 30 bis 50 Liter, lokal 60 Liter / m2 manchmal in weniger als einer Stunde erreichen“, und „heftigen Windböen, die Werte von 80 bis 100 km/h erreichen können“.

    In den übrigen Teilen Frankreichs, insbesondere im Osten, setzte Meteo France aufgrund der Hitzewelle und der besonders hohen Temperaturen zehn Departements in Alarmstufe Orange.