Schlagwort: Staatshaushalt

  • Haushalt: Französische Regierung plant Einsparungen von 20 Milliarden Euro bis 2025

    Haushalt: Französische Regierung plant Einsparungen von 20 Milliarden Euro bis 2025

    Die französische Regierung rechnet mit einem niedrigeren Wirtschaftswachstum und einem höheren Defizit als erwartet. Die Einsparungen im Haushalt sollen doppelt so hoch werden wie ursprünglich geplant. Die Wirtschaftslage in Frankreich ist deutlich schlechter als erwartet und das Wachstum geringer als erwartet. Am 18. Februar senkte die Regierung ihre Prognose von 1,4% auf 1%. Ausserdem wurde das Defizit von 4,9%, das die Regierung für 2023 anvisiert hatte, deutlich überschritten. Seit mehreren Tagen bereitete die Regierung die Menschen und ihre Ministerien auf Haushaltskürzungen vor. Die Sparmaßnahmen sind härter als von vielen erwartet, denn laut Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sind die 10 Milliarden gestrichenen Mittel in diesem Jahr nur ein erster Schritt dem noch weitere Einsparungen folgen werden. Thomas Cazenave, der für den Haushalt zuständige Minister, deutete am Mittwoch, dem 6. März, an, dass es sich bis 2025 um insgesamt rund 20 Milliarden Euro handeln könnte. Es ist noc…

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  • Frankreich senkt Wachstumsprognose für 2024 und will 10 Milliarden Euro im Staatshaushalt sparen

    Frankreich senkt Wachstumsprognose für 2024 und will 10 Milliarden Euro im Staatshaushalt sparen

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire schätzte am Sonntagabend das französische Wachstum für 2024 nur noch auf 1 % statt der ursprünglich erwarteten 1,4 %.

    Ein umfassender Sparplan ist in Frankreich angesagt. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire, der am Sonntag, dem 18. Februar, in der 20-Uhr-Nachrichtensendung des Senders TF1 zu Gast war, gab bekannt, dass er die Wachstumsprognose für 2024 auf 1% nach unten korrigiert habe, ursprünglich war das Wachstum der französischen Wirtschaft auf 1,4% im Jahr 2024 geschätzt worden. „Es ist ein positives Wachstum, das aber den geopolitischen Kontext berücksichtigt“, wie den Krieg in der Ukraine, den Nahostkonflikt, die „sehr starke wirtschaftliche Verlangsamung in China“ und „die Rezession im Jahr 2023 in Deutschland“, rechtfertigte der Wirtschafts- und Finanzminister seine neue Prognose.

    Aufgrund dieser Aussichten lehnte Le Maire jegliche Steuererhöhungen ab, um das Haushaltsdefizit Frankreichs bei 4 % zu halten. „Ich verpflichte mich, wie ich es seit sieben Jahren tue, die Steuern nicht zu erhöhen“, betonte er und fügte hinzu: „Deswegen verdienen wir weniger und deswegen geben wir weniger aus“. Le Maire kündigte einen umfassenden Sparplan der Regierung in Höhe von 10 Milliarden Euro an, der „sofort, in den nächsten Tagen“ bei den Staatsausgaben umgesetzt werden soll, um die Haushaltsziele einzuhalten. Der französische Wirtschaftsminister betonte, dass weder die Sozialleistungen noch die Gebietskörperschaften von einschränkungen betroffen seien.

    „Alle Ministerien werden einen Beitrag leisten, der dem entspricht, was sie im Staatshaushalt repräsentieren“, sagte Bruno Le Maire hinzu und erklärte, dass auf die 10 Milliarden Einsparungen allein 5 Milliarden auf die Betriebsausgaben aller Ministerien und 1 Milliarde auf die öffentliche Entwicklungshilfe entfallen.

  • Bruno Le Maire will mit „mindestens 10 Milliarden Einsparungen“ Frankreichs Verschuldung reduzieren

    Bruno Le Maire will mit „mindestens 10 Milliarden Einsparungen“ Frankreichs Verschuldung reduzieren

    Der Wirtschaftsminister kündigte an, er habe zahlreiche Ausgabenposten identifiziert, die gekürzt werden könnten und müssten, erklärte aber gleichzeitig, er wolle keine Sparpolitik betreiben, „die unser Wachstum stoppen würde“. „Jetzt, wo wir wieder zur Normalität zurückkehren, wer würde verstehen, dass wir weiterhin so viel ausgeben?“ Anlässlich des Eröffnungstages der Konferenz über öffentliche Finanzen am Montag, dem 19. Juni, kündigte Bruno Le Maire an, dass die Regierung „mindestens 10 Milliarden Euro an Einsparungen“ identifiziert habe, um Frankreichs angeschlagene Bilanz bis 2027 wieder ins Lot zu bringen. Nachdem die Regierung einer Herabstufung durch die Agentur S&P Global, die die Bonitätsnote Frankreichs aufrechterhielt, gerade nochmal so entgangen ist, will sie ihre haushaltspolitische Seriosität bekräftigen und die Politik der „koste es, was es wolle“-Stützungsmaßnahmen während der Covid- und Energiekrise hinter sich lassen. Um dies zu erreichen, setzt die Exekutive au…

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  • Verkehrssicherheit: Wie viel Geld hat Frankreich 2022 mit seinen Radarfallen verdient?

    Verkehrssicherheit: Wie viel Geld hat Frankreich 2022 mit seinen Radarfallen verdient?

    Nach mageren Jahren für den Staat stiegen die Einnahmen bi den Bußgeldern für Geschwindigkeitsüberschreitungen 2022 wieder an und erreichten fast einen historischen Höchststand.

    Seit der Aufhebung der Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Krise ist die Zahl der Autofahrer, die wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen geblitzt werden, wieder deutlich angestiegen. Dies geht so weit, dass sich die Staatseinnahmen im Jahr 2022 dem historischen Höchststand von 2017 angenähert haben, berichtet die Website radars-auto, die sich auf die vom französischen Rechnungshof veröffentlichten Zahlen stützt.

    Fast eine Milliarde Euro Einnahmen
    So stiegen die Einnahmen aus den Bußgeldern im Vergleich zu 2021 um 8% auf insgesamt 707 Millionen Euro. Dies ist nach 2016 (760 Millionen Euro) und 2017 (824 Millionen Euro) der drittbeste jemals verzeichnete Betrag. Zu diesen Summen kommen noch die Einnahmen aus, wegen nicht rechtzeitiger Zahlung erhöhten Bußgeldern hinzu, die auf über 200 Mio. € geschätzt werden.

    Der Anstieg dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, da 200 zusätzliche autonome Radargeräte aufgestellt, zivile Radarfahrzeuge eingesetzt und die Verfügbarkeit der Radargeräte erhöht werden sollen. Ein Dispositiv, das 2023 fast 333 Mio. € kosten wird, fast so viel wie im letzten Jahr.

  • Wie kann Frankreich die Staatsverschuldung von 3 Billionen Euro abbauen?

    Wie kann Frankreich die Staatsverschuldung von 3 Billionen Euro abbauen?

    Wirtschaftsminister Bruno le Maire warnt vor dem Schuldenstand Frankreichs, der eine Rekordhöhe von 3 Billionen Euro erreicht hat. Wie schon seit mehreren Jahren gibt Frankreich viel mehr aus, als es einnimmt. Um seinen Haushalt zu finanzieren, leiht sich das Land viel Geld. Das Ergebnis: Die Staatsschulden belaufen sich inzwischen auf über drei Billionen Euro, das sind 113 % des französischen Bruttoinlandsprodukts, d. h. des Wohlstands, den alle Bewohner Frankreichs gemeinsam erwirtschaften. Aber es gibt ein Problem: Diese Schulden kosten viel mehr als früher, da die Zinssätze steigen. Vor noch nicht allzu langer Zeit lieh sich Frankreich das benötigte Geld praktisch umsonst, nämlich zu 0 %. Aber jetzt muss Frankreich mehr als 2,5 % Zinsen zahlen. Vor zwei Jahren betrug die Schuldenlast, d. h. die Summe der zu zahlenden Zinsen, 31 Milliarden Euro. Letztes Jahr stieg sie auf 42 Milliarden und wird 2027 wahrscheinlich über 60 Milliarden Euro betragen. Das wäre so viel wie der komplette …

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  • Wirtschaft: Frankreich wird Staatsverschuldung in Höhe von 3 Billionen Euro erreichen

    Wirtschaft: Frankreich wird Staatsverschuldung in Höhe von 3 Billionen Euro erreichen

    Die französische Staatsverschuldung bricht immer neue Rekorde und wird Anfang 2023 voraussichtlich die 3 Billionen-Euro-Marke überschreiten, was 113% des BIP entspricht. Zum Jahreswechsel 2022/2023 wird Frankreich einen Rekord aufstellen: 3 Billionen Euro Staatsschulden, so viel wie nie zuvor. Das Land lebt über seine Verhältnisse und ist mit mehr als 113% des Bruttoinlandproduktes, verschuldet. Hat Frankreich zu viel Geld ausgegeben? Zuerst gab es die Pandemie und das Motto „Was auch immer es kostet“, um den Bankrott von Unternehmen zu verhindern, dann die Energiekrise und die Preisdeckel, um die Energierechnungen der französischen Haushalte zu begrenzen. Frankreich ist das fünfthöchstverschuldete Land EuropasInnerhalb von drei Jahren stieg die Verschuldung um 581,9 Milliarden Euro. Aber in Wirklichkeit steigt sie bereits seit Jahren stetig in die Höhe. Auf der Rangliste der am höchsten verschuldeten europäischen Länder steht Griechenland mit 182% des BIP an erster Stelle, Frankreich …

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  • Haushalt 2023: Elizabeth Borne löst Artikel 49.3 der Verfassung aus

    Haushalt 2023: Elizabeth Borne löst Artikel 49.3 der Verfassung aus

    Das war die wichtigste politische Schlagzeile des 19. Oktober 2023. Am späten Nachmittag trat Premierministerin Elizabeth Borne vor die Nationalversammlung, um den Verfassungsartikel 49.3 auszulösen. Das Linksbündnis Nupes und das Rassemblement National kündigten an, einen Misstrauensantrag stellen zu wollen. Hinter den Kulissen wurde bereits seit mehreren Stunden oder sogar Tagen darüber gemunkelt. Die Regierung und ihre Premierministerin Elizabeth Borne haben sich am Mittwoch, dem 19. Oktober, dazu durchgerungen, den Artikel 49.3 der Verfassung auszulösen, um den Haushalt für das Jahr 2023 ohne Abstimmung zu verabschieden. Wie angekündigt, akzeptierte die Regierung Änderungsanträge der Opposition und nahm diese an. Beispiele sind die auf 13 € angehobenen Essensmarken, ein Zugeständnis an die Republikaner, die Mehrwertsteuer von 5,5% auf Masken war eine Forderung der Sozialistischen Partei, oder die Verwendung von Frittieröl als Treibstoff, die von den Umweltschützern gewünscht wurde….

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  • Französische Regierung will mit „Artikel 49.3“ den neuen Haushalt durch das Parlament zu bringen

    Französische Regierung will mit „Artikel 49.3“ den neuen Haushalt durch das Parlament zu bringen

    Die französische Regierung bereitet sich darauf vor, ein verfassungsrechtliches Instrument zu nutzen, das als Artikel 49.3 bekannt ist, um ihren Haushalt durch das Parlament zu bringen. Oppositionsgruppen haben den Text seit Wochen mit Änderungsanträgen blockiert. Die festgefahrene Situation unterstreicht die geschwächte Position von Präsident Emmanuel Macron, seit seine zentristische Partei bei den Parlamentswahlen im letzten Frühjahr, nur wenige Wochen nach seiner eigenen Wiederwahl, ihre Mehrheit verloren hat. Regierungssprecher Olivier Véran kündigte an, Premierministerin Elisabeth Borne werde sich am Mittwoch „wahrscheinlich“ auf Artikel 49.3 der Verfassung berufen, der die Debatte beenden und den Haushalt 2023 ohne Abstimmung verabschieden würde. „Wir werden erst einmal abwarten, wie die Debatten verlaufen“, so Véran gegenüber dem Fernsehsender France 2. Sollte der Artikel 49.3 zur Anwendung kommen, werden die Oppositionsparteien der Linken und der extremen Rechten voraussichtlic…

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  • Vorstellung des Haushalts 2023: „Frankreich muss jeden Euro umdrehen“

    Vorstellung des Haushalts 2023: „Frankreich muss jeden Euro umdrehen“

    Die französische Regierung stellt am Montag ihren Haushalt für 2023 vor, die erste große Feuerprobe für das Lager von Präsident Emmanuel Macron, der nur noch über eine relative Mehrheit in der Nationalversammlung verfügt. Zumal der Entwurf des Haushaltsgesetzes für 2023 hohe Ausgaben vorsieht, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken, wie Wirtschaftsminister Bruno Le Maire erklärte. Die Regierung hat am Montag, dem 26. September, ihren Haushalt für 2023 vorgelegt, den ersten Entwurf für ein Haushaltsgesetz in der zweiten Amtszeit von Emmanuel Macron. Eine heftige Debatte im Parlament, in dem die Exekutive nur über eine relative Mehrheit verfügt, ist zu erwarten. Der Gesetzestext, der durch den Anstieg der Energiepreise geprägt ist, sieht die Staatsausgaben bei einem Defizit, das für das nächste Jahr bei 5% des BIP liegen wird. Der Entwurf des Haushaltsgesetzes stützt sich auf eine Wachstumsprognose von 1% für 2023, obwohl der Gouverneur der Banque de France, François Villeroy …

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  • Covid-19: Impfstoffe und Tests kosteten Frankreich im Jahr 2021 mehr als 13 Milliarden Euro

    Covid-19: Impfstoffe und Tests kosteten Frankreich im Jahr 2021 mehr als 13 Milliarden Euro

    Gesundheitsminister Olivier Véran bestätigte vor der Nationalversammlung, dass die Tests und Impfstoffe im Jahr 2021 etwa 13,2 Milliarden Euro gekostet haben, 1,1 Milliarden Euro mehr als erwartet. Das Staatsbudget, das dem Kampf gegen die Covid-19-Epidemie gewidmet ist, soll für 2022 weiter erhöht werden. Dies bestätigten Gesundheitsminister Olivier Véran und der Minister für öffentliche Finanzen Olivier Dussopt am Mittwoch, dem 26. Januar, vor den Abgeordneten der Nationalversammlung. Dadurch wurde bekannt, dass Tests und Impfstoffe in 2021 mindestens 13,2 Milliarden Euro gekostet haben, 1,1 Milliarden Euro mehr als geplant. Zu diesen Ausgaben kommen noch die Kosten für Ausgleichsmaßnahmen für Krankenhäuser für verschobene Behandlungen oder für die Unterstützung von freiberuflichen Gesundheitsfachkräften hinzu. Wie viel haben die Tests im Jahr 2021 gekostet? Die Ankunft der Omikron-Variante hat die Situation bei den Ausgaben noch verschärft. Allein im Dezember verursachte Omikron Meh…

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