Schlagwort: Sport

  • Paris: Die Kosten für die Olympischen Spiele 2024 bring3n die Regierung ins Schwitzen

    Paris: Die Kosten für die Olympischen Spiele 2024 bring3n die Regierung ins Schwitzen

    Die Rechnung wird sich auf mindestens 4,4 Milliarden Euro belaufen, wie das Organisationskomitee am Montag bekannt gab. Das entspricht einer Steigerung von 10% gegenüber dem ursprünglichen Kostenrahmen. Die Regierung sucht verzweifelt nach neuen Finanzierungsquellen. Der Verwaltungsrat der Olympischen Spiele Paris 2024 bestätigte am Montag, dem 12. Dezember, ein notwendiges Budget von etwa 4,4 Milliarden Euro, was 10% mehr ist als ursprünglich geplant. Wer aber wird die Kosten tragen? „Die Spiele werden die Spiele bezahlen“, wiederholen die Regierung und die Organisatoren. Das Problem ist, dass die Rechnung aufgrund der Inflation immer weiter aufgebläht wird. Als die Olympischen Spiele beschlossen wurden, gab es weder den Krieg in der Ukraine noch steigende Energiepreise oder Materialknappheit. Ende 2022 explodieren nun die Kosten für den Bau der Infrastruktur um 10 bis 20%. Außerdem wurden bei der ursprünglichen Planung auch Ausgaben unterschätzt, wie zum Beispiel die für die Sicherhe…

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  • Frankreich-Polen: Emmanuel Macron hat (fast) alles richtig vorhergesagt!

    Frankreich-Polen: Emmanuel Macron hat (fast) alles richtig vorhergesagt!

    Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hatte einen 3:1-Sieg gegen Polen vorausgesagt. Nachdem der französischen Nationalmannschaft in den allerletzten Sekunden noch ein Elfmeter zugesprochen wurde, zeigte es sich, dass der Staatschef eine perfekte Prognose abgegeben hat. Die Rechnung ging auf. In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien-Aujourd’hui en France sagte Emmanuel Macron einen 3:1-Sieg im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Polen am Sonntag, dem 4. Dezember, voraus. Nach drei Toren und 90 Minuten ohne Gegentor änderte ein Handspiel von Dayot Upamecano im Strafraum die Situation und ermöglichte es Polen, durch einen Elfmeter ein Tor gegen Les Bleus zu erzielen, wodurch das vom Präsidenten der Republik vorhergesagte Endergebnis bestätigt wurde: 3:1. Bis hin zu den Namen der Spieler Mit dem Tor von Giroud, der nebenbei zum besten Torschützen in der Geschichte von Les Bleus wird, dem Doppelpack von Mbappé und dem Elfmeter von Lewandowski macht der Präsident der R…

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  • Tour de France: Die Ankunft des Rennens wird 2024 ausnahmsweise Nizza sein

    Tour de France: Die Ankunft des Rennens wird 2024 ausnahmsweise Nizza sein

    Die Ankunft der Tour de France 2024 wird wegen der Olympischen Spiele in Nizza (Alpes-Maritimes) und nicht in Paris stattfinden. Die Freude der Bewohner von Nizza nach dieser Ankündigung ist gross.

    Aufgrund der Olympischen Spiele 2024 wird die Tour de France in Nizza (Alpes-Maritimes) und nicht wie gewohnt in Paris ankommen. Eine tolle Nachricht für die südfranzösische Stadt, wo im Jahr 2020 bereits das traditionelle Radrennen starten durfte. Die Journalistin Audrey Lalli, berichtete am Donnerstag, dem 1. Dezember, per Live-Schaltung aus Nizza.

    Eine Premiere nach 111 Jahren
    „Es ist das erste Mal nach 111 Jahren, dass die Ankunft nicht in Paris, sondern auf der Promenade des Anglais stattfindet“, sagte die Journalistin. Dieser Ort, der bei Touristen etwas weniger bekannt ist als die Champs-Élysées, wird bei diesem weltweit bekannten Sportereignis viele tausende Schaulustige anziehen.

  • WM in Katar: Französin Stéphanie Frappart erste Schiedsrichterin bei einer Männer-Weltmeisterschaft

    WM in Katar: Französin Stéphanie Frappart erste Schiedsrichterin bei einer Männer-Weltmeisterschaft

    Die 38-jährige Französin wird am Donnerstag, dem 1. Dezember, das Spiel Costa Rica gegen Deutschland pfeifen.

    Die Französin Stéphanie Frappart wird als erste Frau bei einer Männer-Weltmeisterschaft als Schiedsrichterin eingesetzt. Und zwar am Donnerstag, dem 1. Dezember im Al-Bayt-Stadion von Al Khor in Katar im Spiel zwischen Deutschland und Costa Rica in der Gruppe E. Das gab die Fifa am Dienstag bekannt.

    Stéphanie Frappart ist neben der Ruanderin Salima Mukansanga und der Japanerin Yoshimi Yamashita eine von drei Frauen, die als Schiedsrichterinnen für diese WM ausgewählt wurden. Drei weitere gehören zum Stab der Linienrichter.

    Im Alter von 38 Jahren ist die WM-2022 in Katar der vorläufige Höhepunkt im kometenhaften Aufstieg von Stéphanie Frappart. Als erste weibliche Schiedsrichterin in der zweiten französischen Liga (2014), dann in der Ligue 1 der Männer (2019), im europäischen Supercup (August 2019), in der Champions League (Dezember 2020) und im Finale des französischen Pokals (7. Mai 2022) wird sie am Donnerstag im al-Bayt-Stadion weiter Geschichte schreiben.

    Die mittlerweile in der französischen und europäischen Schiedsrichterlandschaft fest verankerte Stéphanie Frappart hatte in der Gruppenphase der WM 2022 zwei Spiele als vierte Schiedsrichterin geleitet: Mexiko-Polen und Portugal-Ghana. Bis dahin musste sie sich damit begnügen, Spiele auf Weltklasseniveau im Videospiel Fifa zu pfeifen, das Frappart in seine neueste Ausgabe aufgenommen hat.

    Bis die Realität die Virtualität am Donnerstag bei einer historischen Premiere einholen wird…

    Frapparts Ernennung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der vor vielen Jahren begonnen hat und mit der Ernennung von Frauen für bestimmte Fifa-Wettbewerbe der Männer im Senioren- und Jugendbereich begann. In Zukunft wird die Anwesenheit von Schiedsrichterinnen bei hochrangigen Männerwettbewerben eher Regel denn Ausnahme sein.

    Eine Frau als leitende Schiedsrichterin eines Männerspiels auf hohem Niveau zu finden, ist ein neues und noch seltenes Phänomen. Pionierin ist die Deutsche Bibiana Steinhaus, die von 2017 bis 2021 erste Schiedsrichterin in der Bundesliga war. Im September 2017 pfiff sie Herta Berlin-Werder Bremen und war damit die erste Frau in der Geschichte des Fußballs, die ein Spiel einer ersten Profiliga in Europa leitete.

    In Frankreich beispielsweise gibt es laut Angaben des französischen Fussballverbands nur rund 1.000 Schiedsrichterinnen, das sind gerade mal 4% des gesamten Schiedsrichterkontingents.

  • Route du Rhum: Start aufgrund des Wetters auf „Dienstag oder Mittwoch“ verschoben

    Route du Rhum: Start aufgrund des Wetters auf „Dienstag oder Mittwoch“ verschoben

    Der Start des transatlantischen Rennens für Einhandsegler, der für Sonntag in Saint-Malo mit Ziel Guadeloupe geplant war, wurde aufgrund der Wetterlage auf „Dienstag oder Mittwoch“ verschoben, wie die Organisatoren am Samstag bekannt gaben. Grund für die Entscheidung war die Vorhersage eines sehr heftigen Tiefs mit sehr starkem Seegang für die ersten Stunden des Rennens.

    Die Segler der Route du Rhum müssen sich noch etwas gedulden. Ursprünglich war der Start für Sonntag geplant, wurde jetzt aber auf Dienstag oder Mittwoch verschoben. „Aufgrund der erwarteten Wetterbedingungen in den ersten Stunden des Rennens (…), insbesondere der Durchzug eines sehr heftigen Tiefs, begleitet von einem sehr starken Seegang“, haben die Organisatoren beschlossen, den Start auf Dienstag, den 8. November oder Mittwoch, den 9. November zu verschieben, wie sie am Samstag in einer Erklärung mitteilten.

    Die Bekanntgabe erfolgte nach einem Wetterbriefing, das mit den 138 Seglern, die an diesem prestigeträchtigen Rennen, das seit 1978 alle vier Jahre stattfindet, teilnehmen, durchgeführt wurde. „Es ist eine gute Entscheidung, die darauf abzielt, die Sicherheit der Teilnehmer und die bestmöglichen Bedingungen für den sportlichen Erfolg des Rennens für die Segler und das breite Publikum zu optimieren“, so die Organisatoren.

    Seit mehreren Tagen stieg unter den angemeldeten Seglern, einer Mischung aus Amateuren und Profis, die Sorge über die angekündigten verschlechterten Wetterbedingungen. Die Rennleitung spricht von einem „sehr hohem Wellengang, der durch den Tropensturm Martin verursacht wirde“. „Ab Montag werden im Ärmelkanal sieben Meter hohe Wellen erwartet.

  • Route du Rhum: Besucherrekord in Saint-Malo

    Route du Rhum: Besucherrekord in Saint-Malo

    Die Route du Rhum zieht die Besucher in Scharen nach Saint-Malo. Täglich sind es mindestens 120 000. Um den Ansturm zu bewältigen, haben sich Hotels und Restaurants Saisonarbeiter zur Verstärkung geholt.

    Mindestens 120.000 Besucher strömen jeden Tag anlässlich der Route du Rhum in die Stadt Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) – ein Rekord. Die Einwohnerzahl der Gemeinde hat sich verdreifacht. Die Hotels sind seit langem ausgebucht. „Es ist praktisch schon über einen Monat her, dass 90% der Buchungen gemacht wurden, das ist supergeil“, freut sich Michaël Ruste, Rezeptionsleiter im Hotel Le Beaufort, gegenüber France Télévisions. Bei nur 3.000 Hotelzimmern musste man schon sehr vorausschauend sein oder sehr viel Glück haben, um eine Unterkunft zu bekommen.

    Saisonarbeiter zur Unterstützung herangezogen
    „Wir haben bei der Buchung herausgefunden, dass es sich um die Route du Rhum handelt, aber wir wussten das nicht unbedingt und haben es ein bisschen zufällig erfahren. Wir sind sehr froh, hier zu sein“, meint ein Tourist. Die Preise hingegen sind regelrecht in die Höhe geschnellt: Plus 50% bis plus 70%. Egal in welchem Hotel, bei jeder Stornierung wird das Zimmer sofort wiedergebucht. Um die Besucherwelle zu bewältigen, mussten Saisonarbeiter zur Unterstützung herangezogen werden.

  • WM 2022 in Katar: Bordeaux, Rodez, Straßburg, Lille… dort wird es kein Public Viewing geben

    WM 2022 in Katar: Bordeaux, Rodez, Straßburg, Lille… dort wird es kein Public Viewing geben

    In Frankreich haben mehrere Städte angekündigt, dass sie keine Grossbildschirme aufstellen werden, um die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar zu verfolgen.  Die Städte Lille, Bordeaux, Straßburg und Rodez haben beschlossen, keine Großbildschirme aufzustellen, um die Spiele der Fußballweltmeisterschaft in Katar (20. November bis 18. Dezember) zu übertragen. „Wir werden kein einziges Spiel auf Großbildschirmen übertragen“, kündigte die sozialistische Bürgermeisterin von Lille, Martine Aubry, am Samstag, dem 1. Oktober, in einem Tweet an und prangerte Missstände „in Bezug auf die Menschenrechte, die Umwelt und den Sport“ an. Martine Aubry erklärte, die Entscheidung sei in der Nacht von Freitag auf Samstag „einstimmig“ vom Stadtrat verabschiedet worden. Auch in Rodez und Straßburg gibt es keine Bildschirme. In Rodez bekräftigte der Bürgermeister Christian Teyssèdre auf die Frage eines Oppositionspolitikers während einer Stadtratssitzung am Freitagabend, dass es in seiner Stadt „keine Gr…

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  • Motorrad: Tourist Trophy – das tödlichste Rennen der Welt

    Motorrad: Tourist Trophy – das tödlichste Rennen der Welt

    Der Name Tourist Trophy sagt den meisten sicherlich nichts, und doch gilt dieses Motorradrennen, das seit 1907 auf der Isle of Man ausgetragen wird, als das tödlichste der Welt. Am Dienstag, dem 7. Juni, gaben die Organisatoren einen weiteren Todesfall bekannt, den des 52-jährigen Nordiren Davy Morgan. Das ist bereits der dritte Todesfall in diesem Jahr.

    Die Tourist Trophy auf der Isle of Man hat erneut einen Todesfall zu beklagen. Am Dienstag gaben die Organisatoren den Tod des nordirischen Fahrers David Morgan bekannt. Der 52-Jährige ist der dritte Teilnehmer, der seit Beginn der am 29. Mai 2022 gestarteten Veranstaltung ums Leben gekommen ist.

    Zuvor war bei dieser weitgehend unbekannten Veranstaltung am Mittwoch, dem 1. Juni, der Waliser Mark Purslow ums Leben gekommen. Drei Tage später kam der Franzose Olivier Lavorel, Beifahrer in einem Seitenwagen, bei einem Unfall ums Leben. Das sind bereits drei Todesfälle im Jahr 2022 bei dem tödlichsten Rennen der Welt.

    „Schweren Herzens bestätigen wir den Verlust von Davy Morgan nach einem Zwischenfall in der letzten Runde des ersten Supersport-Rennens“, meldeten die Organisatoren auf Twitter. Davy Morgan hat seit 2002 an der Tourist Trophy teilgenommen.

    Hundert Rennen mit mehr als 250 Todesfällen
    Die Tourist Trophy gibt es bereits seit 1907 und fand mit wenigen Ausnahmen jedes Jahr statt. Es ist ein Motorradrennen, das auf den Straßen der Isle of Man im Norden Englands stattfindet. Die Fahrer erreichen in den zum Teil sehr engen Strassen Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h. Die Streckenführung ist seit 1911 identisch. Das Rennen war zunächst Teil der Motorrad-Weltmeisterschaft, doch nach dem Tod von Gilberto Parlotti im Jahr 1970 beschlossen die Fahrer, das Rennen zu boykottieren. Später wurde die Tourist Trophy aus der Weltmeisterschaft gestrichen, steht aber weiterhin Freiwilligen offen.

    Seit der Gründung des Rennens im Jahr 1907 sind bereits unglaubliche 263 Todesfälle bei den sechs Runden (360 Kilometer) um die Insel, zu beklagen. Sowohl Fahrer als auch Zuschauer bleiben bei dem Rennen, das zu Recht als das gefährlichste der Welt gilt, nicht verschont. Das Jahr 2016 war mit dem Tod von fünf Fahrern eines der tödlichsten in der Geschichte des Rennens.

  • Liverpool-Real Madrid: Zusammenstöße und Chaos in Paris…

    Liverpool-Real Madrid: Zusammenstöße und Chaos in Paris…

    Das Champions-League-Finale Liverpool/Real Madrid begann in Paris aufgrund von Ausschreitungen vor dem Stade de France und einer schlechten Organisation gestern Abend mit mehr als 30 Minuten Verspätung.

    21.00 Uhr, 21.15 Uhr, 21.30 Uhr… schließlich war es 21.36 Uhr, als das Champions-League-Finale zwischen Liverpool und Real Madrid beginnen konnte. Der Anpfiff erfolgte nach einer endlosen Wartezeit für die Fans im Stadion und die Fernsehzuschauer.

    Das grosse Champiobns-League-Finale, für das Tausende englische und spanische Fans nach Paris gereist waren, entwickelte sich am frühen Abend in der Umgebung des Stade de France zu einem Alptraum. Die Ankunft der zahlreichen Fans führte zu riesigen Schlangen, die darauf warteten, die Sicherheitskontrollen zu passieren. Schuld daran waren laut Innenminister Gérald Darmanin „Tausende von britischen ‚Fans‘, die keine oder gefälschte Tickets hatten“.

    Auch Sportministerin Amelie Oudéa-Castéra zeigte in einer Twitter-Nachricht mit dem Finger auf die englischen Fans: „Die Betrugsversuche tausender englischer Fans ohne Ticket haben die Arbeit der Ordner und der Polizeikräfte erschwert, aber sie werden diesen Sieg nicht trüben. Gewalt hat keinen Platz in unseren Stadien“.

    Am Abend gaben die Organisatoren der UEFA in einer Pressemitteilung eine Erklärungen ab. „Als der Anpfiff des Spiels näher rückte, wurden die Drehkreuze auf der Seite der für Liverpool reservierten Tribünen von Tausenden von Zuschauern blockiert, die gefälschte Tickets gekauft hatten, die nicht funktionierten. Dadurch kam es zu einem Rückstau von Zuschauern, die versuchten, ins Stadion zu gelangen, und infolgedessen musste der Anpfiff um 35 Minuten verschoben werden, um möglichst vielen Zuschauern mit gültigen Tickets den Zugang zum Stadion zu ermöglichen“.

    6.800 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute waren im Einsatz.

    Der FC Liverpool forderte eine Untersuchung. „Wir sind extrem enttäuscht über die Zugangsprobleme und die Verletzungen der Sicherheitszone, die die Liverpool-Fans erleben mussten“, schrieb der Verein in einer Pressemitteilung. „Dies ist das größte Spiel im europäischen Fußball und die Fans sollten nicht die Art von Szenen erleben müssen, die wir miterlebt haben“.

    Liverpool und Real Madrid hatten jeweils 20.000 Karten für das Champions-League-Finale erhalten.

    Dutzende Fans zögerten nicht, über die mächtigen Zäune rund um das Stade de France zu klettern, um das Spiel kostenlos zu sehen. Dies führte zu harten Einsätzen der Polizei und der mobilen Gendarmerie, die auch nicht davor zurückschreckten, Tränengasspray einzusetzen, was wiederum dazu führte, dass mehrere Zugänge zum Stade de France geschlossen wurden.

    das Chaos hinderte auch Zuschauer mit gültigen Eintrittskarten daran, das Stadion zu betreten. Manche Fans von Liverpool konnten erst kurz vor der Halbzeitpause und dem nicht anerkannten Tor von Karim Benzema für Real Madrid in das Stade de France kommen.

    Auch die französische Olympiasiegerin im Boxen, Estelle Mossely, gehörte zu den Opfern der chaotischen Zustände. Sie musste eine Stunde nach Beginn des Spiels unverrichteter Dinge nach Hause gehen. „Ich wurde zweimal mit Tränengas besprüht und angerempelt. Eine Flasche landete neben mir. Was im Stade de France passiert ist, ist skandalös“, erzählte die Boxerin anschliessend der Zeitung Le Parisien.

    174 Verletzte, 39 Personen in Polizeigewahrsam
    Selbst nachdem die Begegnung begonnen hatte, gingen die Auseinandersetzungen auf dem Vorplatz des Stade de Fance weiter. Die Polizei musste erneut Tränengas einsetzen, um gewalttätige Proteste zu zerstreuen. 174 Fans wurden leicht verletzt. Die Polizei nahm 68 Personen fest, von denen 39 schließlich in Polizeigewahrsam genommen wurden.


    Diese Gewaltszenen geben Anlass zur Besorgnis. Wie konnte es passieren, dass die Sicherheitskräfte so sehr überfordert waren?

    Eine Situation, die im Vorfeld der Rugby-Weltmeisterschaft vom 8. September bis 28. Oktober 2023 und der Olympischen Sommerspiele in Paris vom 26. Juli bis 15. August 2024 Anlass zur Sorge gibt.

    Die UEFA verspricht, eine Untersuchung gemeinsam mit der Polizei, den französischen Behörden und dem französischen Fußballverband durchzuführen.

  • Kylian Mbappé bleibt in Paris: „Sehr glücklich, in Frankreich, in Paris, in meiner Stadt zu bleiben“

    Kylian Mbappé bleibt in Paris: „Sehr glücklich, in Frankreich, in Paris, in meiner Stadt zu bleiben“

    Der Stürmer und PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi gaben am Samstag, dem 21. Mai, offiziell bekannt, dass Kylian Mbappé auch in der nächsten Saison beim Hauptstadtklub Paris Saint Germain bleiben wird. Sein Vertrag, der bis Juni 2023 lief, wurde bis 2025 verlängert.

    Party bei Paris SG! Trotz der Avancen von Real Madrid entschied sich Kylian Mbappé am Samstag, dem 21. Mai, sein Engagement bei PSG bis 2025 zu verlängern. Der pariser Club träumt davon, mit dem Starstürmer seine erste Champions League zu gewinnen.

    „Ich habe eine gute Nachricht“. Wenige Minuten vor dem Anpfiff des Spiels gegen Metz (38. Spieltag der Ligue 1), dem letzten Spiel der Saison, brauchte PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi nur wenige Worte, um den Parc des Princes in Jubel zu versetzen. Die Nachricht war am Nachmittag aus der Presse durchgesickert, doch niemand hatte damit gerechnet, dass der Club-Präsident stolz neben dem Starspieler auf einem Podest auf dem Rasen posiert.

    Nasser Al-Khelaïfi machte die Verpflichtung des französischen Nationalspielers, dessen Name im ganzen Stadion skandiert wurde, für drei weitere Spielzeiten offiziell. „Ich bin sehr froh, dass ich in Frankreich, in Paris und in meiner Stadt bleibe. Ich hoffe, dass ich weiterhin das tun kann, was ich am liebsten tue, Fußball spielen und Trophäen gewinnen“, sagte Mbappé vor den Fans im Stadion.