Schlagwort: Spionage

  • Spionage: Ein russischer „Maulwurf“ operierte 2017 im Verteidigungsministerium

    Spionage: Ein russischer „Maulwurf“ operierte 2017 im Verteidigungsministerium

    Ein „Maulwurf“ im Dienste Russlands habe im Büro des französischen Verteidigungsministeriums gearbeitet, sagte der ehemalige Direktor des Auslandsgeheimdienstes (DGSE), Bernard Bajolet, in einem am Sonntagabend auf dem Sender France 5 ausgestrahlten Bericht. Ein russischer Spion im Verteidigungsministerium? Dies jedenfalls sagte Bernard Bajolet, ehemaliger Direktor des Nachrichtendienstes, in einer Dokumentation, die am Sonntagabend auf France 5 ausgestrahlt wurde.

    Mediapart hatte bereits 2018 berichtet, dass ein Spion des russischen Militärgeheimdienstes GRU einen „Maulwurf“ im Kabinett von Jean-Yves Le Drian, dem damaligen Verteidigungsminister von François Hollande im Jahr 2017, angeworben hatte. Bernard Bajolet sagt in einer dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gewidmeten Dokumentation, dass er, als er Generaldirektor für äußere Sicherheit war, die Exekutive darauf aufmerksam gemacht habe. „In den vergangenen Jahren …

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  • Pegasus-Affäre: Der Elysée bestätigt ein Telefonat zwischen Emmanuel Macron und dem israelischen Premierminister

    Pegasus-Affäre: Der Elysée bestätigt ein Telefonat zwischen Emmanuel Macron und dem israelischen Premierminister

    Der Anruf fand zwei Tage nach den Enthüllungen des internationalen Journalistenkonsortiums Forbidden Stories, zu dem auch die investigative Einheit von Radio France gehört, über die gezielte Überwachung von Emmanuel Macron und hochrangigen französischen Beamten durch einen marokkanischen Geheimdienst, der die israelische Pegasus-Software verwendet. Der Elysée-Palast hat ein Telefonat zwischen Emmanuel Macron und dem israelischen Premierminister Naftali Bennett vor dem Hintergrund der Pegasus-Affäre bestätigt, meldet die internationale Nachrichtenredaktion von Radio France. Dieser Anruf, der zunächst von einem israelischen Sender bekannt gemacht wurde, wurde bisher von beiden Ländern noch nicht offiziell bestätigt. Er fand am Donnerstag, dem 22. Juli statt, zwei Tage nach den Enthüllungen des internationalen Journalistenkonsortiums Forbidden Stories, zu dem auch die investigative Abteilung von Radio France gehört, über die gezielte Ausspähung von Emmanuel Macron und französischen Beamte…

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  • Pegasus-Affäre: Emmanuel Macron tauscht Telefon und ändert Nummer

    Pegasus-Affäre: Emmanuel Macron tauscht Telefon und ändert Nummer

    Eine der Nummern des Präsidenten war auf einer Liste von potenziellen Pegasus-Spionagezielen identifiziert worden. Emmanuel Macron hat nach Informationen von France Télévisions am Donnerstag, dem 22. Juli, sein Telefon und seine Nummer geändert. Diese Änderung kommt zwei Tage nach den Enthüllungen des internationalen Konsortiums von Journalisten Forbidden Stories über das Vorhandensein einer der Telefonnummern des Präsidenten der Republik auf einer Liste von Zielen der Spionage-Software Pegasus. Ein ausserplanmässiger Rat für Verteidigung und nationale Sicherheit war von Emmanuel Macron am Donnerstagmorgen nach diesen Enthüllungen einberufen worden. Die Nationale Agentur für die Sicherheit von Informationssystemen (ANSSI) hat denjenigen, bei denen der Verdacht eines Angriffs besteht, ihre Dienste auf der Grundlage eines verstärkten Protokolls und Supports angeboten, hat France Télévisions ebenfalls erfahren. Mehrere Journalisten, Minister und Staatsoberhäupter wurden wahrscheinlich mi…

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  • Neue Enthüllungen in der Pegasus-Affäre

    Neue Enthüllungen in der Pegasus-Affäre

    Nach den Enthüllungen der Journalisten des Konsortiums Forbidden Stories sind neben dem Präsidenten der Republik, Emmanuel Macron, auch ausländische Politiker mit der Pegasus-Spionagesoftware ausgeforscht worden. Hunderte von Politikern wurden von der Pegasus-Spionagesoftware ins Visier genommen. Dazu gehören der französische Präsident Emmanuel Macron, der irakische Vizepremier Barham Salih und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa, aber auch der ehemalige belgische Premierminister Charles Michel, der libanesische Premierminister Saad Hariri, der frühere französische Premierminister Edouard Philippe und der algerische Premierminister Noureddine Bedoui. Insgesamt stehen mehr als 650 Politiker aus über 34 Ländern auf der Pegasus-Liste. Vorerst ist es unmöglich zu wissen, ob ihre Telefone tatsächlich gehackt wurden. Umfangreiche technische Analysen sind erforderlich. Geheimdienste im Auftrag des KönigsDie marokkanischen Geheimdienste haben Emmanuel Macron, Charles Michel, Edouard …

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  • Pegasus-Affäre: Ein außerplanmässiger Verteidigungsrat tagt am Donnerstagmorgen

    Pegasus-Affäre: Ein außerplanmässiger Verteidigungsrat tagt am Donnerstagmorgen

    Nach den Enthüllungen des Journalistenkonsortiums Forbidden Stories, dass ein Mobiltelefon von Emmanuel Macron vom marokkanischen Geheimdienst mit Spyware infiziert wurde, sind Ermittlungen eingeleitet worden. „Der Präsident der Republik verfolgt den Pegasus-Fall aufmerksam und hat einen „außerordentlichen Verteidigungsrat“ an diesem Donnerstagmorgen ab 9.30 Uhr einberufen, um die Frage der Cybersicherheit in unserem Land zu erörtern“, sagte Gabriel Attal, Regierungssprecher auf France Inter am Donnerstag, 22. Juli. Nach Informationen von Forbidden Stories und seinen Partnern, darunter die Ermittlungsabteilung von Radio France, hat ein marokkanischer Geheimdienst, ein Kunde der Firma NSO und Nutzer ihres Spionagetools Pegasus, mutmaßlich eine der Nummern des französischen Staatsoberhauptes abgehört. „Es wurden Ermittlungen eingeleitet. Sie machen Fortschritte“, sagte der Regierungssprecher. „Der Präsident der Republik nimmt diese Angelegenheit sehr ernst. Wenn das, was von Journaliste…

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  • Pegasus-Affäre: „Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen“, räumt Jean Castex ein

    Pegasus-Affäre: „Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen“, räumt Jean Castex ein

    Politiker, Minister und Parlamentarier sind sehr besorgt über den Pegasus-Spionagefall. Sie brachten ihre Besorgnis am Dienstag, 20. Juli, in der Nationalversammlung zum Ausdruck. In der Nationalversammlung am Dienstag, 20. Juli, zur Pegasus-Spionageaffäre befragt, gab Jean Castex eine verlegene Antwort. „Die Fakten, die Sie gerade berichtet haben, sind, wenn sie wahr sind, in der Tat sehr ernst. Wir haben daher Untersuchungen zu deren Überprüfung angeordnet. Ermittlungen, die noch nicht erfolgreich waren. Es ist mir daher nicht möglich, mich zu diesem Zeitpunkt dazu zu äussern“, sagte der Premierminister. Von den 35 Mitgliedern der Regierung von Edouard Philippe sollen damals 14 ins Visier genommen worden sein, ebenso wie der Präsident der Republik. „Ich bin sehr schockiert, das zu erfahren“, kommentierte François de Rugy, der zu den potenziellen Opfern gehört, auf Franceinfo. „Eine Aggression“Politiker verurteilen dieses inakzeptable Ausspähen. „Das ist eine Aggression, die unsäglich…

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  • Skandal: Mehr als 1.000 Franzosen mit Pegasus-Software ausgespäht

    Skandal: Mehr als 1.000 Franzosen mit Pegasus-Software ausgespäht

    Nach den Enthüllungen des internationalen Journalistenkonsortiums Forbidden Stories und Amnesty International wurden etwa tausend Franzosen über eine Software namens Pegasus, entwickelt von einer israelischen Firma, ausspioniert. Dies bestärkt einen schon lange bestehenden Verdacht gegen das Unternehmen. Sie sind Aktivisten, politische Persönlichkeiten, Journalisten oder auch Regimegegner. Ihre Telefone wurden mit Hilfe der israelischen Software Pegasus im Auftrag von einem Dutzend Regierungen ausspioniert. Einmal in ein Telefon eingefügt, kann diese Software Kontakte, Fotos, Nachrichten, aber auch die Anrufe des Besitzers ausspähen. Auch mehr als tausend Franzosen sind laut Franceinfo, das die Affäre zusammen mit sechzehn anderen Nachrichtenorganisationen aufdeckte, betroffen. Die Organisationen Forbidden Stories, zu der mehrere französische Medien gehören, und Amnesty International hatten Zugang zu einer Liste aus dem Jahr 2016, in der 50.000 Telefonnummern aufgeführt sind, die für eine mögliche Überwachung ausgewählt wurden. Le Parisien erklärt, dass die Liste auch den Namen der mexikanischen Journalistin, Cecili Pineda Birto, enthält, die einige Wochen, nachdem sie auf der Liste stand, erschossen wurde. Die Tageszeitung fügt hinzu, dass in Frankreich zwei Journalisten von Médiapart gelistet sind. Weitere Namen sollen in Kürze bekannt gegeben werden Auslandskorrespondenten mehrerer großer Medien, darunter das Wall Street Journal, CNN, France 24, Mediapart, El Pais oder AFP, sind ebenfalls dabei. Weitere Namen auf der Liste – darunter ein Staatsoberhaupt und zwei europäische Regierungschefs – werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Laut Le Monde sagt die israelische Firma NSO, die die Software vertreibt, dass es sich um ein Werkzeug handelt, das „ausschließlich für den Kampf gegen den Terrorismus und das organisierte Verbrechen“ gedacht ist. Aber laut einer Analyse von Daten, die von Journalisten konsultiert wurden, „machen Terrorismus und organisierte Kriminalität für einen großen Teil der NSO-Kunden nur einen winzigen Teil ihrer Nutzung aus“. Die NSO Group wurde regelmäßig beschuldigt, autoritären Regimen in die Hände zu spielen, hat aber immer behauptet, dass ihre Software nur zur Beschaffung von Informationen gegen kriminelle oder terroristische Netzwerke eingesetzt wurde. Analyse von 37 Telefonen Die Journalisten von „Project Pegasus“ stellten 67 Telefone von den 55.000 Nummern auf der Liste sicher und unterzogen sie einer technischen Untersuchung in einem Labor von Amnesty International. Es konnte bestätigt werden, dass 37 dieser Telefone mit der Software infiziert waren oder es spuren gab, die zeigen, dass man versucht hatte die Software aufzuspielen. „Es gibt eine starke zeitliche Korrelation zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Nummern auf der Liste auftauchten und dem Zeitpunkt, an dem sie unter Überwachung gestellt wurden“, so die Washington Post. Diese Analyse folgt auf eine Studie des Citizen Lab der Universität Toronto aus dem Jahr 2020, die das Vorhandensein von Pegasus-Software in den Telefonen von Dutzenden von Mitarbeitern des Senders Al-Jazeera bestätigte. WhatsApp hatte 2019 auch eingeräumt, dass einige seiner Nutzer in Indien mit Hilfe der Software ausspioniert worden waren. „Falsche Anschuldigungen“ Die NSO Group hat, wie immer, „die falschen Anschuldigungen, die in der Untersuchung gemacht wurden, entschieden zurückgewiesen“. Die Untersuchung sei „voller falscher Annahmen und unbegründeter Theorien, die Quellen haben Informationen geliefert, die keine faktische Grundlage haben“, schrieb die Firma auf ihrer Website und kündigte an, sie erwäge, eine Verleumdungsklage einzureichen.