Schlagwort: soziale Medien

  • Brigitte Macron vor Gericht: Wenn Desinformation zur Waffe wird

    Brigitte Macron vor Gericht: Wenn Desinformation zur Waffe wird

    Sie ist die bekannteste Frau Frankreichs – und steht nun im Zentrum eines beispiellosen Gerichtsverfahrens. Nicht als Angeklagte, sondern als Zielscheibe eines digitalen Dauerfeuers. Am 27. und 28. Oktober findet in Paris ein Prozess statt, der weit über die Grenzen des Justizpalastes hinaus Wellen schlägt. Es geht um Cyberharcèlement sexiste – sexistisch motivierte Onlinehetze – gegen Brigitte Macron. Zehn Personen, acht Männer und zwei Frauen, stehen vor Gericht. Der Vorwurf: Sie sollen im Netz eine perfide, transfeindliche Verschwörungstheorie verbreitet haben. Angeblich, so die groteske Behauptung, sei die First Lady in Wahrheit ein Mann, geboren unter dem Namen ihres Bruders. Was wie eine absurde Geschichte aus den finsteren Ecken des Internets klingt, hat sich über Jahre zu einer viralen Kampagne entwickelt – und führt nun zu juristischen Konsequenzen. Der lange Schatten der Lüge Die Ursprünge dieser Falschinformation reichen zurück ins Jahr 2017, kurz nach dem Einzug Emmanuel Ma…

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  • Die ansteckenden Aufstände der Generation Z

    Die ansteckenden Aufstände der Generation Z

    Protestbewegungen der jungen Generation sind – auch dank der allgegenwärtigen Online-Jugendkultur – in Indonesien, den Philippinen, Kenia und Peru entstanden. In Nepal und Madagaskar stürzten Demonstrierende sogar Regierungen. In Marokko halten die Proteste weiter an.

    Nepal und Madagaskar sind zwei sehr unterschiedliche Länder. Doch die Parallelen zwischen den dortigen Protestbewegungen – ihren Ursachen und dem, was seither geschah – verweisen auf ein grundlegendes Paradox: Die jungen Revolutionäre der Generation Z verfügen über reale Macht. Doch sie besitzen nicht die Kontrolle über das, was sie angestoßen haben – und sie können nicht garantieren, dass ihre Bewegungen tatsächlich zu einer Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse führen.

    Unterschiedliche Länder, ähnliche Bewegungen
    Die unmittelbaren Auslöser der jeweiligen Proteste unterschieden sich. In Nepal war es ein abruptes Verbot sozialer Medien. In Madagaskar der staatliche Unwille, Wasser- und Stromversorgung sicherzustellen.

    Gemeinsam ist diesen Ländern – wie vielen Staaten mit Gen-Z-Protesten – eine junge Bevölkerungsstruktur. Das Durchschnittsalter liegt in Nepal bei 28 Jahren, in Madagaskar sogar bei nur 21 Jahren. Hohe Jugendarbeitslosigkeit ist in beiden Ländern ein zentrales Problem. Korruption und Unterdrückung sind tief verankert.

    Und ebenso: soziale Medien.

    Diese Proteste breiten sich über Plattformen aus, die geografische Distanzen überwinden und eine gemeinsame Sprache sowie Kultur unter jungen Menschen befördern.

    Selbst in entlegensten Dörfern, auf Berggipfeln oder in Wüstenregionen sind junge Menschen über TikTok und Discord miteinander vernetzt. Sie sprechen dieselbe digitale Sprache, teilen dieselben Memes.

    In Nepal, so berichten Beteiligte, hätten sich die Protestierenden von den Demonstrationen in Indonesien inspirieren lassen. In Madagaskar, so erzählt ein Aktivist, sei der Impuls wiederum aus Nepal gekommen.


    Israel bombardierte erneut den Gazastreifen

    Israel flog gestern die massivsten Angriffe auf den Gazastreifen seit Inkrafttreten der Waffenruhe am 10. Oktober. Die Regierung beschuldigte die Hamas, auf israelische Truppen geschossen und damit den Waffenstillstand verletzt zu haben. Bei den Angriffen wurde ein Mitarbeiter einer für das ZDF tätigen Filmcrew und der 8-jährige Sohn eines weiteren ZDF-Mitarbeiters getötet. Es wird vermutet, dass das israelische Militär erneut Pressevertreter gezielt unter Beschuss genommen hat.

    Ein israelischer Regierungsvertreter teilte mit, die humanitäre Hilfe für Gaza sei vorübergehend gestoppt worden – werde jedoch nach Ende der Bombardierungen wieder aufgenommen. Sowohl Israel als auch die Hamas werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Feuerpause vor, nachdem es in den vergangenen drei Tagen wiederholt zu Gewaltausbrüchen gekommen war.

    Beide Seiten betonen jedoch, weiterhin am Waffenstillstand festhalten zu wollen. Am Abend erklärte das israelische Militär, man habe „mit der erneuten Durchsetzung des Waffenstillstands begonnen“.

    In den letzten Tagen kehrten tausende Palästinenserinnen und Palästinenser nach Gaza-Stadt oder in andere Gebiete im Norden des Gazastreifens zurück. Viele von ihnen fanden ihre Häuser und Wohnviertel völlig zerstört vor.


    Ein spektakulärer Raub im Louvre

    Gestern drangen Diebe mit Hilfe einer Hebebühne in die Galerie d’Apollon ein – ein Flügel des Pariser Louvre, in dem eine wertvolle Sammlung königlicher Juwelen und Krondiamanten ausgestellt ist.

    Sie entwendeten innerhalb von nur sieben Minuten acht Schmuckstücke aus zwei Vitrinen und flohen auf Motorrollern. In der Eile der Flucht ließen die Täter allerdings eine historische Krone fallen – einst im Besitz von Kaiserin Eugénie –, die mit acht goldenen Adlern, 56 Smaragden und tausenden Diamanten besetzt ist.

    Französische Politiker zeigten sich öffentlich erschüttert über den Verlust der kostbaren Objekte und forderten Aufklärung, wie ein solch dreister Diebstahl an einem Sonntagmorgen um 9:30 Uhr in einem der berühmtesten Museen der Welt geschehen konnte. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.


    Weitere Meldungen

    – Das US-Militär tötete drei Männer bei einem Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot in der Karibik – der siebte bekannte Angriff dieser Art seit Anfang September.
    – Der kolumbianische Präsident warf den USA vor, bei einem dieser Angriffe einen Fischer getötet zu haben. Donald Trump kündigte daraufhin an, die US-Hilfen für Kolumbien zu kürzen und neue Zölle auf kolumbianische Waren zu erheben.
    Rodrigo Paz, ein wirtschaftsliberaler Zentrums­politiker und Sohn eines früheren Präsidenten, gewann die Präsidentschaftswahl in Bolivien – und beendete damit zwei Jahrzehnte linker Regierungsführung.
    Chinas Wirtschaftswachstum blieb im Sommer stabil – gestützt durch starke Exporte und fortgesetzte Investitionen in neue Fabriken, wie das nationale Statistikamt mitteilte.
    Afghanistan und Pakistan einigten sich nach dem schwersten militärischen Schlagabtausch seit Jahren auf eine Waffenruhe und kündigten eine Deeskalation an.
    – In den USA versammelten sich große Menschenmengen zu „No Kings“-Kundgebungen gegen die Trump-Regierung. Trump veröffentlichte daraufhin ein Video, in dem er eine Krone trägt.
    – Sollte es zu neuen Verhandlungen über ein Ende des Ukrainekriegs kommen, wäre Kiew laut Analysten in einer stärkeren Verhandlungsposition als bei früheren Gesprächen.

    Autor: P. Tiko

  • Polizist in Tourcoing verprügelt: Gewalt, Empörung und wieder die Frage nach dem Vertrauen

    Polizist in Tourcoing verprügelt: Gewalt, Empörung und wieder die Frage nach dem Vertrauen

    Ein kurzer Einsatz, ein brutaler Angriff, eine Welle der Empörung.Am 11. September 2025 wurde in Tourcoing ein Polizist der Brigade anticriminalité (BAC) von mehreren Jugendlichen zu Boden gerissen und schwer geschlagen – ein Vorfall, der nicht nur in Polizeikreisen, sondern weit darüber hinaus für Entsetzen sorgt. Die Bilder, die sich innerhalb weniger Stunden millionenfach in den sozialen Netzwerken verbreiteten, wirken wie ein Schlag ins Gesicht einer Gesellschaft, die ohnehin um ihr Verhältnis zur Autorität ringt.

    Ein Routineeinsatz eskaliert Es begann eigentlich unspektakulär: Drei Beamte der BAC griffen am späten Nachmittag ein, nachdem ein Junge Opfer eines Diebstahls seines Rollers geworden war.Als einer der Beamten eingreifen wollte, kippte die Situation. Auf dem Video ist zu sehen, wie der Polizist auf dem Boden fixiert wird, während mehrere Angreifer mit Fäusten auf ihn einschlagen.Das Gesicht blutig, die Nase gebrochen – der Arzt stellte fünf Tage Arbeitsunfähigkeit fest. …

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  • Frankreich gegen TikTok: Zwischen „digitalem Gift“ und politischem Kraftakt

    Frankreich gegen TikTok: Zwischen „digitalem Gift“ und politischem Kraftakt

    Ein Wort hat sich eingebrannt in die französische Debatte: „slow poison“. Langsames Gift – so nennt die Parlamentskommission TikTok in ihrem Abschlussbericht, den sie am 11. September 2025 vorlegte. Nach sechs Monaten voller Anhörungen, Befragungen und mehr als 30.000 Bürgerbeiträgen steht nun ein Befund, der drastischer kaum sein könnte: Die Plattform sei nicht bloß ein harmloser Zeitvertreib, sondern ein Risikofaktor für die psychische Gesundheit einer ganzen Generation.

    Wenn der Algorithmus krank macht Das Dokument liest sich wie eine Anklageschrift. TikTok locke Kinder und Jugendliche in endlose Schleifen von Videos, die nicht nur belanglos sind, sondern oft schädlich. Von Selbstverletzung über Essstörungen bis zu suizidalen Inhalten – die Liste der toxischen Trends ist lang. Der Algorithmus, so die Abgeordneten, funktioniere wie ein Magnet für Schwächen, ziehe die jungen Nutzer immer tiefer hinein in digitale Sogwirkungen, die sich dann im Alltag kaum abschütteln lassen. Die Komm…

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  • Wenn Wahrheit in Flammen steht – Wie ein altes Video zur Notre-Dame erneut Verschwörungstheorien entfacht

    Wenn Wahrheit in Flammen steht – Wie ein altes Video zur Notre-Dame erneut Verschwörungstheorien entfacht

    Ein paar Sekunden genügen – und das Netz brennt. Eine alte, längst widerlegte Videoaufnahme von der brennenden Kathedrale Notre-Dame in Paris kursiert wieder auf sozialen Plattformen. Und mit ihr kehren absurde Theorien zurück, die eigentlich schon 2019 widerlegt waren. Das Video zeigt lodernde Flammen und dramatische Rauchschwaden über dem historischen Bauwerk. Untermalt wird die Szene von Kommentaren, die auf einen angeblich „verschleierten Terroranschlag“ hinweisen – völlig ohne Belege. Schon damals, im April 2019, hatten französische Ermittler klar festgestellt: Das Feuer war ein tragischer Unfall, ausgelöst durch Renovierungsarbeiten. Keine kriminellen Hintergründe, keine Verschwörung. Doch das Internet vergisst nicht – oder besser gesagt: Es erinnert sich genau dann, wenn es Klicks verspricht.

    Lügen, die länger leben als Fakten Schon kurz nach dem Brand vor sechs Jahren schossen Verschwörungstheorien wie Pilze aus dem…

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  • Versteckter Hass im Netz: Wie Codewörter rechte Hetze tarnen

    Versteckter Hass im Netz: Wie Codewörter rechte Hetze tarnen

    Was auf den ersten Blick wie ein harmloser Chat klingt, kann sich auf den zweiten Blick als menschenverachtender Hass entpuppen. In französischsprachigen sozialen Netzwerken hat sich ein perfides Vokabular etabliert – gezielt entwickelt, um extrem rechte Botschaften zu verbreiten, ohne den Filtermechanismen der Plattformen zum Opfer zu fallen. Die Strategie ist ebenso clever wie beunruhigend: Statt offen rassistische Begriffe zu verwenden, greifen Nutzer zu Codewörtern. „Arbres“ (Bäume) steht dabei für arabischstämmige Menschen, „noix“ (Nüsse) für Schwarze. Wer schreibt „tout le monde le sait“ – „jeder weiß es doch“ – spielt damit nicht etwa auf einen Allgemeinplatz an, sondern zitiert eine antisemitische Verschwörungserzählung. Was für Außenstehende wie ein unschuldiger Kommentar klingt, ist für Eingeweihte ein klares Signal. Ein „dog whistle“ – also eine „Hundepfeife“, die nur bestimmte Ohren hört. In dieser Bildsprache steckt der Kern des Problems: Der Hass versteckt sich in der Spr…

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  • AD Laurent: Zwischen Ruhm, Pornokarriere und Vergewaltigungsvorwürfen – Der tiefe Fall eines Influencers

    AD Laurent: Zwischen Ruhm, Pornokarriere und Vergewaltigungsvorwürfen – Der tiefe Fall eines Influencers

    Er war der durchtrainierte Sonnyboy, der sich in französischen Reality-Shows wie „Garde à vous“, „Les Princes de l’amour“ oder „Les Anges“ in Szene setzte. Adrien Laurent, der sich selbst als AD Laurent vermarktet, stieg vom Casting-Teilnehmer zum gefeierten Social-Media-Star auf. Auf TikTok folgten ihm über 1,8 Millionen Menschen. Doch dieser steile Aufstieg hat eine dunkle Kehrseite.

    Neben seinen TikTok-Clips baute er sich ein zweites Standbein in der Pornoindustrie auf, veröffentlichte explizite Inhalte auf Plattformen wie MYM und OnlyFans – für viele Fans ein radikaler Imagebruch, für andere ein kalkulierter Schritt in die Hypersexualisierung als Geschäftsmodell. Doch jetzt steht Adrien Laurent aus ganz anderen Gründen im Fokus. Im März 2024 erhob eine junge Frau schwere Vorwürfe gegen ihn. Sie beschuldigt ihn, sie 2018 in Australien zweimal vergewaltigt zu haben. Eine Anklage wegen „Vergewaltigung und sexueller Gewalt“ …

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  • Milliardär, Macht und Meinungsmache: Wie Pierre-Édouard Stérin das französische Internet formt

    Milliardär, Macht und Meinungsmache: Wie Pierre-Édouard Stérin das französische Internet formt

    Es begann mit einem Klick – und war doch ein Paukenschlag für die französische Medienlandschaft. Im Juni 2025 übernahm der milliardenschwere Unternehmer Pierre-Édouard Stérin das populäre X-Konto „Cerfia“. Ein Kanal mit über 1,2 Millionen Followern, besonders beliebt bei jungen Menschen. Für viele nur ein weiterer Wechsel im digitalen Kosmos. Für andere ein politischer Dammbruch. Denn hinter dem Deal steckt weit mehr als ein wirtschaftliches Interesse. Es ist Teil einer gezielten Strategie. Der Mann hinter dem Geld Pierre-Édouard Stérin ist kein Unbekannter. Der Gründer der Geschenkboxen-Firma Smartbox machte ein Vermögen mit Freizeitvergnügen – und investiert es nun in die Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Ultra-konservative Positionen, ein katholischer Wertekanon und ein erklärtes Ziel: Frankreich nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Seit 2012 lebt Stérin im belgischen Steuerexil. Von dort aus finanziert er über den von ihm gegründeten „Fonds du Bien Commun“ ein Netzwerk vo…

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  • Sechs Monate Haft für digitale Hetze: Wenn Provokation zur Straftat wird

    Sechs Monate Haft für digitale Hetze: Wenn Provokation zur Straftat wird

    Der Fall trägt einen Namen, der aufhorchen lässt – und abstößt: Eine unter dem Pseudonym „Claire Hitler“ agierende Internetnutzerin wurde in Perpignan jetzt zu sechs Monaten Haft verurteilt. Der Vorwurf: antisemitische Äußerungen und Holocaust-Leugnung in den sozialen Netzwerken. Die Angeklagte war bereits einschlägig vorbestraft. Die Justiz griff diesmal härter durch. Das gewählte Pseudonym ist keine Zufälligkeit. In der bewussten Kombination eines gewöhnlichen Vornamens mit dem Namen des NS-Diktators liegt eine Provokation, die kaum missverstanden werden kann. Die Öffentlichkeit soll reagieren – empört, schockiert, aufmerksam. Es ist eine Inszenierung, die auf die Mechanismen digitaler Erregung setzt. Doch das Strafrecht zieht Grenzen. Die Meinungsfreiheit – grundgesetzlich garantiert – endet dort, wo strafbare Inhalte beginnen. Antisemitismus, Rassismus, Leugnung historisch gesicherter Verbrechen gehören dazu. Im Zentrum der gerichtlichen Verurteilung standen Inhalte, die eindeutig …

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  • Raus aus dem Netz? Warum Frankreich Jugendlichen unter 15 den Zugang zu sozialen Medien verbieten will

    Raus aus dem Netz? Warum Frankreich Jugendlichen unter 15 den Zugang zu sozialen Medien verbieten will

    Ein erschütternder Vorfall in Nogent hat das Fass zum Überlaufen gebracht: Ein 14-jähriger Schüler tötet eine Schulangestellte – eine schockierende Tat, die Präsident Macron nun zum Anlass nimmt, den Einfluss sozialer Medien auf junge Menschen grundlegend infrage zu stellen. Der digitale Ausnahmezustand Am 10. Juni 2025 geschah das Unfassbare. Ein Schüler sticht auf eine Aufsichtsperson ein, mitten im Schulalltag. Schnell macht das Wort vom „digitalen Brandbeschleuniger“ die Runde – viele sehen in der ständigen Online-Präsenz der Jugendlichen eine Mitschuld. Und Macron? Der französische Präsident greift zum politischen Gegenschlag. Bereits im Mai hatte er es angekündigt, jetzt wird es ernst: Ein generelles Verbot für unter 15-Jährige soll her – kein Zugang mehr zu Instagram, TikTok & Co. Doch kann man das Rad der Zeit wirklich zurückdrehen? Experten schlagen Alarm – und stehen hinter dem Plan Die Idee ist nicht aus der Luft gegriffen. Eine eigens eingesetzte Kommission, bekannt als…

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