Schlagwort: Sommerferien

  • Frankreich: Wie Sie im Schuljahr 2024-2025 Ihre Urlaubstage optimal nutzen

    Frankreich: Wie Sie im Schuljahr 2024-2025 Ihre Urlaubstage optimal nutzen

    Wer clever plant, kann mehr entspannen.

    Das neue Schuljahr hat gerade erst begonnen, und schon träumen Sie von der nächsten Auszeit? Gute Nachrichten: Im Schuljahr 2024-2025 fällt keiner der elf Feiertage auf ein Wochenende. Das bedeutet, dass Sie mit geschickter Planung zahlreiche lange Wochenenden und sogar längere Urlaubsauszeiten genießen können. Hier erfahren Sie, wie Sie mit nur neun eingereichten Urlaubstagen bis zu 36 Tage Freizeit gewinnen.

    Ein starker Start: Zwei lange Wochenenden im November

    Der November beginnt vielversprechend: Allerheiligen am 1. November fällt auf einen Freitag und schenkt Ihnen somit das erste lange Wochenende des Schuljahres. Nur zehn Tage später, am Montag, dem 11. November, können Sie sich über ein weiteres verlängertes Wochenende freuen – perfekt für eine kleine Auszeit im grauen Herbst.

    Weihnachtszauber verlängern

    Weihnachten fällt 2024 auf einen Mittwoch. Warum nicht die Magie der Feiertage verlängern? Wenn Sie am 26. und 27. Dezember Urlaub nehmen, können Sie fünf freie Tage am Stück genießen. Und es wird noch besser: Der Neujahrstag 2025 fällt ebenfalls auf einen Mittwoch. Wenn Sie am 30. und 31. Dezember Urlaub einreichen, verlängern Sie Ihre Weihnachtsferien auf acht Tage. Und falls Sie auch am 2. und 3. Januar freinehmen, kommen Sie sogar auf zwölf Tage Freizeit – für gerade mal sechs eingereichte Urlaubstage.

    Osterwochenende nutzen

    Der Ostermontag ist traditionell ein Feiertag, und 2025 fällt er auf den 21. April – also viel später als im Vorjahr. Mit etwas Glück erwartet Sie ein sonniges Frühlingswochenende. Drei Tage frei, um die Seele baumeln zu lassen und den Frühling willkommen zu heißen.

    Der Mai bringt den Urlaubshimmel auf Erden

    Der Mai 2025 ist ein Geschenk des Himmels für alle, die lange Wochenenden lieben. Gleich drei Feiertage fallen auf einen Donnerstag. Mit nur drei eingereichten Urlaubstagen können Sie drei Wochenenden von vier Tagen herausholen. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, reicht ein Urlaubstag am 2. Mai für vier Tage Erholung. Dasselbe Spiel am 8. Mai, dem Tag der Befreiung – mit einem Urlaubstag am 9. Mai verlängern Sie das Wochenende bis zum 11. Mai. Und schließlich bringt Christi Himmelfahrt am 29. Mai wieder einen Donnerstag ins Spiel. Wenn Sie den 30. Mai freinehmen, genießen Sie erneut ein verlängertes Wochenende.

    Pfingsten nicht vergessen

    Der letzte Feiertag des Schuljahres ist Pfingsten am Montag, dem 9. Juni. Perfekt für ein weiteres dreitägiges Wochenende, das Ihnen die Wartezeit bis zum Sommer versüßt.

    Sommerurlaub zwischen dem 14. Juli und dem 15. August

    Wenn Sie Ihre Sommerferien besonders lang gestalten möchten, sollten Sie Ihre freien Tage zwischen dem 14. Juli und dem 15. August einplanen. Die französische Nationalfeier am 14. Juli fällt auf einen Montag und Mariä Himmelfahrt am 15. August auf einen Freitag. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie zwischen diesen beiden Daten 23 Urlaubstage einreichen, insgesamt 37 Tage Urlaub genießen können – ein ganzer Sommer, den man einfach auskosten muss!

    Alternativ: Clever abseits der Hochsaison planen

    Falls Sie die Menschenmassen im Sommer lieber meiden möchten, haben Sie eine weitere Möglichkeit, um zusätzliche Urlaubstage zu gewinnen. Wenn Sie nicht vier Wochen Ihres Urlaubs während der gesetzlichen Haupturlaubszeit zwischen dem 1. Mai und dem 30. Oktober nehmen, können Sie zusätzliche Urlaubstage, sogenannte „Jours de fractionnement“, erhalten. Haben Sie zwischen drei und fünf Urlaubstage außerhalb dieser Zeit übrig, erhalten Sie einen zusätzlichen freien Tag. Und wenn Sie sogar mehr als fünf Urlaubstage zur Verfügung haben, bekommen Sie zwei zusätzliche Tage. Eine perfekte Gelegenheit, um die Brückentage im Herbst 2025 vorab zu planen.

    Fazit: Es kommt auf die richtige Planung an

    Mit der richtigen Planung können Sie das Schuljahr 2024-2025 optimal nutzen und mehr freie Tage herausholen, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Ein wenig Vorausdenken und strategisches Einreichen von Urlaubstagen kann den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen und einem außergewöhnlichen Jahr machen. Also, worauf warten Sie noch? Planen Sie jetzt Ihre Auszeiten und freuen Sie sich auf viele entspannte Tage!

  • Alarmierende Zunahme von Badeunfällen in den Alpes-Maritimes: Feuerwehr ruft zur Vorsicht auf

    Alarmierende Zunahme von Badeunfällen in den Alpes-Maritimes: Feuerwehr ruft zur Vorsicht auf

    Diesen Juli verloren zehn Menschen ihr Leben durch Ertrinken allein im Departement Alpes-Maritimes – eine alarmierende Steigerung von 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Senioren sind betroffen.

    Die Feuerwehr der Alpes-Maritimes, im Südosten Frankreichs, hat am Freitag, dem 2. August, einen dringenden Appell zur Vorsicht über den Sender France Bleu Azur verbreitet. Der Grund: eine signifikante Zunahme der Ertrinkungsfälle in diesem besonders touristischen Département. Im Juli zählten die Rettungskräfte 40 Vorfälle, davon endeten zehn tödlich – ein drastischer Anstieg im Vergleich zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: Im Juli 2023 wurden „nur“ drei tödliche Badeunfälle registriert.

    Jüngster Vorfall erschüttert Mandelieu-la-Napoule

    Der letzte tragische Unfall ereignete sich am Freitagmorgen, dem 2. August, in Mandelieu-la-Napoule. Ein Mann in den Siebzigern erlitt einen Herzstillstand. Trotz intensiver Reanimationsversuche am Strand von Dauphins kam jede Hilfe zu spät. Der Mann verstarb noch am Strand – bereits der fünfte Todesfall auf den Stränden der Côte d’Azur innerhalb einer Woche.

    Senioren besonders gefährdet

    Patrick Gentili, Leiter der Vorhersageabteilung des Departementalen Feuerwehr- und Rettungsdienstes (Sdis) der Alpes-Maritimes, betonte, dass vor allem Senioren über 70 Jahre im Juli häufig Opfer von tödlichen Badeunfällen wurden. Diese Altersgruppe ist überdurchschnittlich stark vertreten.

    Gentili sieht die anhaltende Hitzewelle als einen der Hauptgründe für die Zunahme der Vorfälle. Das Département steht weiterhin unter Hitzewarnung der Stufe Orange, was besonders ältere Menschen stark belastet. „Selbst wenn man sich unter dem Sonnenschirm schützt, kann der plötzliche Temperaturunterschied beim Betreten des Wassers zu einer schnellen Verengung der Blutgefäße führen. Dies kann den Herzschlag beschleunigen und im schlimmsten Fall zu einem Schwächeanfall oder einer Ohnmacht führen. Alleine im Wasser kann das tödlich enden“, erklärte Gentili auf dem Sender France Bleu Azur.

    Sicherheitstipps für Badegäste

    Zur Prävention rät Patrick Gentili, ausschließlich bewachte Strände zu besuchen. Vier der fünf tödlichen Unfälle dieser Woche ereigneten sich an unbewachten Stränden. Zudem empfiehlt er Senioren den Kauf einer Schwimmboje für offenes Wasser – ein einfaches Hilfsmittel, das im Notfall Leben retten kann.

    Ein Appell an alle Strandbesucher

    Während der Sommerhitze zieht es viele an die Strände, um Abkühlung zu suchen. Doch die jüngsten Vorfälle zeigen, wie wichtig Vorsicht und präventive Maßnahmen sind. Überfüllte Strände, hohe Temperaturen und die unterschätzte Gefahr von plötzlich auftretenden Gesundheitsproblemen können eine gefährliche Kombination darstellen.

    Was tun, wenn man selbst oder jemand in der Nähe Anzeichen von Schwäche oder Unwohlsein zeigt? Unverzüglich Hilfe rufen, den Betroffenen an Land bringen und Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten – es kann über Leben und Tod entscheiden.

    Ein wachsendes Problem in touristischen Gebieten

    Die Alpes-Maritimes, bekannt für ihre malerischen Strände und das azurblaue Mittelmeer, ziehen jährlich Tausende von Touristen an. Doch diese Schönheit birgt auch Risiken, die nicht unterschätzt werden dürfen. Besonders in Spitzenzeiten wie im Juli, wenn die Strände überfüllt sind, steigt die Gefahr von Ertrinkungsfällen exponentiell.

    Die örtlichen Behörden und Rettungskräfte stehen vor der Herausforderung, ausreichende Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten und gleichzeitig die Bevölkerung über die Gefahren aufzuklären. Wie lässt sich die Zahl der Unfälle reduzieren? Hier sind nicht nur die Einsatzkräfte gefragt, sondern auch die Eigenverantwortung der Badegäste ist entscheidend.

    Obwohl die präventiven Maßnahmen und die Appelle der Feuerwehr helfen, bleibt es letztlich an jedem Einzelnen, sich und andere zu schützen. Eine Schwimmboje kann da schon ein kleiner, aber lebensrettender Schritt sein. Also, liebe Badegäste, denkt dran: Sicherheit geht vor. Genießt das Meer – aber mit Vorsicht und Umsicht!

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  • Sommerhitze und Babys: So schützen Sie Ihre Kleinsten

    Sommerhitze und Babys: So schützen Sie Ihre Kleinsten

    Die Sommerferien sind da – Zeit für Sonne, Strand und Spaß! Doch die Hitze kann für Babys schnell gefährlich werden. Wie können Eltern sicherstellen, dass ihre kleinen Schätze gut durch die heißen Tage kommen? Hier sind einige bewährte Tipps und Tricks, um Babys während einer Hitzewelle zu schützen. 1. Ausreichend Flüssigkeit Babys verlieren bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit. Besonders gestillte Säuglinge brauchen häufiger die Brust, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken. Für ältere Babys kann auch Wasser angeboten werden. Eine kleine Faustregel: Wenn das Baby viel schwitzt, sollte es auch mehr trinken. 2. Leichte Kleidung Die richtige Kleidung spielt eine wichtige Rolle. Luftige, helle Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle ist ideal. Sie lässt die Haut atmen und schützt gleichzeitig vor Sonnenstrahlen. Ein Hut mit breiter Krempe schützt Kopf und Nacken – unverzichtbar bei jedem Spaziergang. 3. Direkte Sonne meiden Direkte Sonneneinstrahlung ist für Babys tabu. Ein schatt…

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  • Sabotage am SNCF-Netz: Verkehrsstörungen am ganzen Wochenende – Ermittlungen laufen weiter

    Sabotage am SNCF-Netz: Verkehrsstörungen am ganzen Wochenende – Ermittlungen laufen weiter

    Der Zugverkehr der SNCF ist an diesem Wochenende erheblich gestört, nachdem das TGV-Netzwerk Ziel eines massiven Angriffs wurde. Bislang hat sich niemand zu diesem Sabotageakt bekannt. Am Samstag werden im Durchschnitt sieben von zehn TGVs auf den Strecken in den Norden, die Bretagne und den Südwesten verkehren, jedoch mit Verspätungen von ein bis zwei Stunden, so die Ankündigung der SNCF am Samstagmorgen.

    Die Lage bessert sich zwar, aber der Bahnverkehr bleibt am Samstag, dem 27. Juli, insbesondere auf der Nordstrecke eingeschränkt. Nach Sabotageakten auf mehreren TGV-Linien am Freitag kündigt die SNCF an, dass im Durchschnitt sieben von zehn TGVs in den Norden, die Bretagne und den Südwesten fahren werden – allerdings mit durchschnittlichen Verspätungen von ein bis zwei Stunden.

    Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Ost wird der Verkehr hingegen normal verlaufen, so die SNCF weiter. Die Mitarbeiter haben „die ganze Nacht unter schwierigen Bedingungen im Regen gearbeitet, um die TGV-Verbindungen auf den betroffenen Strecken wieder zu ermöglichen“. Alle Transporte für Teams und akkreditierte Personen der Olympischen Spiele seien gewährleistet, fügte die SNCF hinzu.

    Sabotage in der Nacht

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden an mehreren Stellen des Netzwerks Glasfaserkabel, die Informationen für die Sicherheit der Fahrer (rote Signale, Weichenstellungen usw.) übermitteln, durchtrennt und angezündet. Eine Quelle aus ermittlungnahen Kreisen sprach von einer „gut vorbereiteten Operation“, die von einer „einheitlichen Struktur“ organisiert wurde. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, wer hinter diesem Angriff steckt.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Beschädigung von Gütern, die die Grundinteressen der Nation gefährden könnten, und wegen Eingriffs in ein automatisiertes Datenverarbeitungssystem in organisierter Banden sowie wegen krimineller Vereinigung eingeleitet. Über 50 Gendarmerie-Ermittler sind an den Untersuchungen beteiligt, und Proben von den Tatorten wurden an das Institut für Kriminalforschung der Nationalgendarmerie (IRCGN) zur Analyse gesendet.

    Auswirkungen auf den Reiseverkehr

    Der Angriff ereignete sich nur wenige Stunden vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2024 in Paris. Viele Reisende hatten geplant, in die Hauptstadt zu gelangen, was am Freitagmorgen zu einem großen Chaos in den Bahnhöfen führte – zwischen Unverständnis und Improvisation.

    „Die am stärksten betroffenen Personen sind die 800.000 Reisenden, die an diesem Wochenende ihren Urlaubsort erreichen möchten“, sagte der französische Staatssekretär für Verkehr, Patrice Vergriete, am Freitag. „Es ist eher das große Urlaubswochenende, das ins Visier genommen wurde, als die Olympischen Spiele.“

    Am letzten Juli-Wochenende herrschte zudem dichter Verkehr auf den Straßen, berichtete der staatliche Verkehrswarndienst Bison Futé.

    Emotionen im Bahnhofsbereich

    Im Bahnhof Montparnasse äußerten mehrere SNCF-Mitarbeiter ihre „Traurigkeit und Enttäuschung“. „Wir bereiten uns seit Monaten auf die Olympischen Spiele vor und jetzt das – es ist eine Katastrophe“, klagte einer von ihnen am Freitagnachmittag.

    Aufgrund der außergewöhnlichen Situation zeigten die SNCF-Mitarbeiter in den betroffenen Bahnhöfen Flexibilität, indem sie mehr Personen als Sitzplätze in die Züge ließen oder darauf verzichteten, Tickets zu kontrollieren.

    Frühere Sabotageakte und die aktuelle Bedrohungslage

    Die Brandanschläge betrafen Stellwerke in Courtalain (TGV Atlantique), Croisilles (TGV Nord) und Pagny-sur-Moselle (TGV Est). Ein Sabotageakt auf der Strecke des TGV Süd-Ost bei Vergigny (Yonne) wurde von Bahnmitarbeitern, die nachts Wartungsarbeiten durchführten, vereitelt, so der SNCF-Vorsitzende Jean-Pierre Farandou.

    Ähnliche Sabotageakte hatten im letzten Jahr in Deutschland und im Januar 2023 in Frankreich auf der Strecke des TGV Est stattgefunden.

    Die Frage bleibt: Wer steckt hinter diesen gut koordinierten Angriffen auf die kritische Infrastruktur der SNCF? Klar ist, dass die Ermittlungen in vollem Gange sind und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Bis dahin bleibt die Geduld der Reisenden auf die Probe gestellt – und das Vertrauen in die Sicherheit des Bahnverkehrs unter kritischer Beobachtung.

  • Ferien: Olympische Spiele in Paris versus sonniges Südfrankreich

    Ferien: Olympische Spiele in Paris versus sonniges Südfrankreich

    Dieses Jahr scheinen die Olympischen Spiele in Paris die Franzosen eher dazu bewegt zu haben, in der Hauptstadt keine Ferien zu planen. Stattdessen zieht es die Mehrheit von ihnen in die sonnigen Regionen des Landes, wie eine Studie von PAP Vacances zeigt. Wer hätte gedacht, dass das Prestige der Olympischen Spiele gegen den Reiz eines sonnigen Strandes verblassen könnte?

    Eine Starke Tendenz Richtung Süden

    Die Daten der Studie zeigen eine klare Präferenz für sonnige Reiseziele, selbst wenn das bedeutet, die olympischen Spiele zu verpassen. Tatsächlich haben die Reservierungen in den sonnenverwöhnten Küstengebieten Frankreichs stark zugenommen.

    Mehrere Schlüsselinformationen aus dem Bericht von PAP Vacances stechen hervor. Erstens haben viele Franzosen ihre Urlaubsreisen nach Paris erst für nach den Olympischen Spielen geplant. Die Anfragen von französischen Urlaubern für Aufenthalte im Juni sind um 12,5 % zurückgegangen, im Juli um 13,6 % und während der Olympischen Spiele um 11,3 %. Warum diese Tendenz? Verschiedene Faktoren spielen hier eine Rolle, darunter die Angst vor steigenden Preisen und einer übermäßigen Touristenflut in Paris.

    Unerfüllte Erwartungen

    Trotz eines generellen Anstiegs der Reservierungen in Paris um 10,7 % während der Olympischen Spiele bleibt diese Zunahme hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Es wird geschätzt, dass 85 % der Zuschauer bei den Olympischen Spielen Franzosen sein werden, während 1,7 Millionen Ausländer erwartet werden. Diese Aussicht enttäuscht sicherlich die Pariser Hoteliers und Vermieter, die auf hohe Gewinne hofften. Viele Franzosen haben wahrscheinlich kostengünstigere Alternativen gewählt, wie das Wohnen bei Freunden oder Familie.

    Paris hoffte auf einen kräftigen Sprung bei den Nachfragen für Ferienwohnungen, verzeichnete jedoch nur einen Anstieg von 26,6 %, was unter den Erwartungen liegt. Ein gewisses Maß an Ernüchterung für diejenigen, die auf hohe Einnahmen gesetzt hatten.

    Das Sonnenziel Nummer Eins

    Viele Franzosen haben sich dieses Jahr eindeutig für Reiseziele entschieden, wo Sonnenschein garantiert ist. Dieser Trend ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass einige Regionen im Zentrum und Norden Frankreichs in den vergangenen Monaten recht schlechtes Wetter erlebten. Bewohner dieser Regionen zieht es nun in den Süden. Die Côte d’Azur und Korsika verzeichnen die stärksten Anstiege mit 11,3 % und 7,7 % mehr Reservierungen. Auch andere südliche Departements wie die Ardèche (11,9 %) und die Vaucluse (11,6 %) profitieren von dieser Tendenz.

    Badeorte sind ebenfalls bei den Franzosen sehr beliebt, darunter Arcachon (Gironde), Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales) und Porto-Vecchio (Corse-du-Sud). Jedoch bleiben diese Ziele recht teuer, was viele Urlauber dazu veranlasst, eher Mobilheime auf Campingplätzen als Wohnungen (-0,7 %) oder Häuser (-1,7 %) zu mieten.

    Fazit: Es scheint, als hätten viele Franzosen eine Wahl getroffen – und die lautet Sonne, Meer und südliche Lebensfreude statt olympischem Rummel in der Hauptstadt. Wer könnte es ihnen verdenken? Schließlich haben wir alle ein bisschen Sonne verdient, oder nicht?

  • Sommerferien – Zugpreise schnellen in die Höhe, sehr zum Leidwesen der Reisenden

    Sommerferien – Zugpreise schnellen in die Höhe, sehr zum Leidwesen der Reisenden

    Drei Monate vor den großen Sommerferien schießen die Zugticketpreise in die Höhe. Preiserhöhungen, die durch mehrere Faktoren bedingt sind.

    Drei Monate vor der wohlverdienten Auszeit im Sommer erreichen die Preise für Zugtickets bereits schwindelerregende Höhen. Diese Entwicklung lässt sich durch eine Reihe von Gründen erklären. Am Montag, dem 25. März, begannen die Preise für Zugtickets bereits regelrecht zu explodieren. Für eine Fahrt mit dem TGV von La Baule nach Paris Mitte Juli kostete ein Ticket bei Verkaufsstart am 13. März 57 Euro. Eine Woche später lag der Preis bereits bei 91 Euro. Ein weiteres Beispiel: Ein Ticket von Paris nach Arcachon Ende Juli stieg von 69 Euro beim Verkaufsstart auf 132 Euro am 25. März – ein Anstieg um 91%.

    Manche Strecken erleben Preissteigerungen von 30% im Jahresvergleich
    Die Uhr tickt, und die Preise klettern, was einige Reisende abschreckt. „Das ist enorm, mehr als das Doppelte, das ist schon heftig“, beklagt sich eine Frau auf dem Sender France 2. „Es ist kompliziert, Zugtickets für eine vierköpfige Familie zu bezahlen“, betont ein anderer Reisender. Innerhalb eines Jahres haben sich die Preise für den TGV, besonders in Richtung Südwesten, drastisch erhöht. Laut einem Vergleichsportal ist der Preis für eine Fahrt von Paris nach Bordeaux im Juli und August um durchschnittlich 29,55% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für die Strecke Paris nach Toulouse wurde eine Erhöhung von 30% festgestellt.

    Die Vorfreude der Reisenden ist nicht der einzige Grund für dieses Phänomen. „Der erste Faktor, der diesen Anstieg erklärt, ist eine Tariferhöhung der SNCF, und der zweite ist die Auslastung der Züge“, erklärt Victor Bertho, Sprecher der Suchmaschine Kombo.


    Kommentar:

    Und da haben wir’s. Der Sommer steht vor der Tür, die Sonne kitzelt uns bereits unter der Nase – und zack! Die Preise für Zugtickets machen einen Satz, als wollten sie dem Hochsommer entgegenfliegen. Aber warum genau ist das so? Und noch wichtiger – wie gehen wir damit um?

    Erstmal tief durchatmen. Die Preiserhöhungen, so abrupt sie auch erscheinen mögen, kommen nicht aus heiterem Himmel. Die SNCF und andere Bahnanbieter stehen vor der Herausforderung, ihre Dienste rentabel zu gestalten, während sie gleichzeitig mit den saisonalen Schwankungen der Reisenachfrage jonglieren. Die Ferienzeit ist Spitzenzeit – und wie in jedem Geschäft, steigen die Preise, wenn die Nachfrage hoch ist.

    Doch – mal ehrlich – wer möchte schon das Doppelte oder gar mehr für ein Zugticket bezahlen? Insbesondere, wenn es um den lang ersehnten Familienurlaub geht. Da wird der Geldbeutel gleich doppelt strapaziert.

    Die Lösung? Planung ist das halbe Leben. Oder, in diesem Fall, die halbe Zugfahrt. Wer früh bucht, profitiert oft von deutlich günstigeren Preisen. Und dann gibt es ja noch die altbewährten Spartipps: Flexibel bleiben bei den Reisedaten, Sonderangebote im Auge behalten und vielleicht auch mal Alternativrouten in Betracht ziehen.

    Aber ist es fair, dass die Preise so steigen? Das ist die Million-Dollar-Frage. Auf der einen Seite stehen die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Bahnunternehmen, auf der anderen die Reisenden, die einfach nur fair behandeln möchten. Eine einfache Lösung gibt es nicht – aber ein Bewusstsein für die Dynamiken des Marktes und ein bisschen Planungsgeschick können zumindest ein wenig helfen.

    Abschließend: Die Preise für Zugtickets in den Sommermonaten steigen – das ist Fakt. Aber mit ein bisschen Cleverness und Flexibilität müssen diese Preissprünge nicht das Ende der Urlaubsträume bedeuten. Wer weiß, vielleicht entdeckt man ja auf der Suche nach dem besten Deal noch ein unbekanntes Juwel als Urlaubsziel?

    MAB

  • Sommerurlaub in Frankreich: Ferienhäuser bei den Franzosen immer beliebter

    Sommerurlaub in Frankreich: Ferienhäuser bei den Franzosen immer beliebter

    Für die bevorstehenden Sommerferien planen fast 60% der Franzosen, in den Urlaub zu fahren. Eine zunehmende Beliebtheit genießen dabei die Ferienhäuser, die in einer Zeit steigender Preise eine kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen Hotels darstellen.

    Über 60% der französischen Bevölkerung äußern den Wunsch, während der kommenden Schulferien zu verreisen. Unter den bevorzugten Unterkünften stechen besonders die Ferienhäuser hervor. In Cintegabelle, Haute-Garonne, erfreut sich das Landhaus „La Mouline“ großer Beliebtheit. Die Buchungen für den Sommer haben sich im Jahr 2024 verdoppelt, was der Eigentümer Dominique Espagno gegenüber dem sender France 2 als „ausgezeichnete Nachricht“ beschreibt. Er sagt auch, dass seine Gäste hauptsächlich aus Frankreich und anderen Teilen Nord-Europas kommen.

    Trotz des allgemeinen Trends hin zu Ferienhäusern wird erwartet, dass die Gesamtzahl der Urlauber im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2 Millionen sinken wird. Dies ist laut Didier Arino, dem Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Protourisme, auf die Inflation und die damit verbundenen steigenden Kosten zurückzuführen.

    Beliebte Regionen für einen Urlaub in einem Ferienhaus sind Auvergne-Rhône-Alpes, Bretagne und Korsika. Diese Gebiete ziehen Reisende an, die auf der Suche nach einem idyllischen Rückzugsort sind, ohne dabei ihr Budget zu überschreiten. Die Ferienhäuser bieten eine attraktive Alternative, insbesondere in einer Zeit, in der die Preise für viele andere Urlaubsformen in die Höhe schnellen.

    Die wachsende Beliebtheit von Ferienhäusern unterstreicht den Wunsch der Franzosen, trotz finanzieller Unsicherheiten Qualität und Komfort im Urlaub nicht zu missen. Es spiegelt auch eine Veränderung in den Urlaubspräferenzen wider, bei der Authentizität und persönliche Erfahrungen im Vordergrund stehen.

  • SNCF gibt Startschuss für den Verkauf von Sommerferientickets für TGV, Ouigo und Intercités

    SNCF gibt Startschuss für den Verkauf von Sommerferientickets für TGV, Ouigo und Intercités

    Am Mittwoch hat die SNCF den Ticketverkauf für TGV, Ouigo und Intercités-Züge für die Sommerferienzeit freigegeben.

    Ein Hauch von Sommerurlaub weht durch die Luft. Seit Mittwochmorgen um 6 Uhr können bei der SNCF Tickets für die Sommerferien erworben werden. Für den Reisezeitraum vom 6. Juli bis zum 11. September sind nun alle Tickets verfügbar, wie die Eisenbahngesellschaft bekannt gibt. Der große Ticketverkauf betrifft Fahrkarten für TGV Inoui, Ouigo und Intercités-Züge.

    SNCF Voyageurs kündigt an, für den Sommer 400.000 zusätzliche Plätze in TGV Inoui-Zügen im Vergleich zum Sommer 2022 anzubieten, um der gestiegenen Nachfrage nach Bahnreisen gerecht zu werden. Die Sommermonate werden außerdem teilweise mit den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024 zusammenfallen.

    Neues beim Ouigo
    Bei den Ouigo-Zügen werden mehrere neue Angebote und Ziele vorgestellt. Ouigo startet einen täglichen Service zwischen Paris und La Rochelle für den Sommer ab 16 € zu denselben Zeiten wie die Züge, die bereits freitags, samstags, sonntags und montags außerhalb der Schulferien angeboten werden. Die Ouigo-Hochgeschwindigkeitslinie zwischen dem Pariser Gare de Lyon und Perpignan wird ab dem 25. März mit einer täglichen Hin- und Rückfahrt angeboten. Der Zug wird die Bahnhöfe Lyon Saint-Exupéry, Nîmes, Montpellier Saint-Roch, Sète, Agde, Béziers und Narbonne bedienen. Die SNCF erinnert daran, dass die klassischen Ouigo-Zugangebote 45 Tage vor dem Reisedatum zu Preisen zwischen 10 € und 49 € pro Platz verkauft werden.

    Nachtzüge täglich zwischen Paris und dem Süden
    Bei den Intercités-Zügen werden zwei sommerliche Neuheiten in Form von Nachtzügen eingeführt: die Linien Paris-Aurillac und Paris-Cerbère. Die Linie Paris-Cerbère wird Rivesaltes sowie die Badeorte Leucate-la-Franqui und Port-la-Nouvelle anfahren. Diese Verbindungen werden täglich zwischen dem 5. Juli und dem 1. September angeboten.

    Europäische Ziele
    Zur Sommerferienzeit verstärkt die SNCF auch ihre europäischen Verbindungen:

    Spanien: Eine Linie Paris-Barcelona an Samstagen und Sonntagen vom 27. April bis zum 30. Juni, die vom 6. Juli bis zum 1. September täglich bedient wird, ergänzt die zwei täglichen Hin- und Rückfahrten, die das ganze Jahr über bestehen.
    Deutschland: Eine Linie Stuttgart-Bordeaux an den Samstagen 20. und 27. Juli, am 3. August und am 11. August und eine Linie Bordeaux-Frankfurt im TGV an den Samstagen 15., 22. und 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli. Die SNCF erinnert daran, dass ganzjährig tägliche Verbindungen zwischen Paris und Frankfurt, Paris-Stuttgart/München und Marseille-Frankfurt bestehen.
    Schweiz: Die Direktverbindung Lausanne-Marseille kehrt vom 29. Juni bis zum 26. August zurück. Sie wird Genf, Bellegarde, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence bedienen.

    Buchungen können über die Website SNCF Connect, die SNCF Connect-App, telefonisch unter 36-35 oder in Reisebüros vorgenommen werden.

  • Frankreich: Soll die Dauer der Sommerferien verkürzt werden?

    Frankreich: Soll die Dauer der Sommerferien verkürzt werden?

    Am Mittwoch, dem 23. August, hat Emmanuel Macron einen neuen Kurs für die Schulen in Frankreich festgelegt. In einem Interview mit der Zeitschrift „Le Point“ äusserte der Staatschef seine Absicht, den Schulbeginn für einige Schüler auf den 20. August vorverlegen zu wollen. Zu viele Ferien und zu volle Schultage. Die Kürzung der Ferien ist in Frankreich eine alte Debatte, die jetzt von Emmanuel Macron wieder aufgegriffen wurde. Auf Seiten der Eltern sind die Meinungen geteilt. „Ich denke, dass das nicht unbedingt eine gute Lösung ist, Tourismus hält die Wirtschaft in Schwung“, urteilt eine Mutter auf dem Sender France 3. Ein Vater ist der Meinung, dass „die Ferien viel zu lang sind“ und ermutigt zur Einführung von „außerschulischen Aktivitäten während der Ferientage“. Wiederaufnahme des Unterrichts ab dem 20. AugustDie Schüler mit den größten Schwierigkeiten könnten am 20. August wieder in die Schule gehen müssen, um ihren Rückstand aufzuholen. In manchen Schulen gibt es bereits kostenl…

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  • Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Die offizielle Fotografin der Präsidentschaft hat heute mehrere Schnappschüsse aus dem Urlaub von Emmanuel und Brigitte Macron im Fort de Brégançon veröffentlicht. Wie jeden Sommer besuchten Emmanuel und Brigitte Macron im Ferienmonat August das Fort de Brégançon, das sich in der Gemeinde Bormes-les-Mimosas im Département Var befindet. Während der mehrtägigen Auszeit wurde das Paar von Soazig de La Moissonnière, der offiziellen Fotografin der Präsidentschaft, begleitet. Diese veröffentlichte jetzt einige Schnappschüsse der Sommerpause des französischen Präsidentenpaares. Auf den Bildern sieht man das Staatsoberhaupt bei der Arbeit am Computer, beim Seilspringen im Fitnessstudio des Forts oder beim Schlendern mit nacktem Oberkörper durch eine Gasse. Auf einem anderen Bild genießt das Paar die Sonne auf einem Boot. Er trägt eine schwarzen Badehose. Die First Lady trägt eine Sonnenbrille, eine weiße Kappe auf dem Kopf und einen Taucheranzug. Ein weiteres Bild zeigt den Präsidenten beim Su…

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