Schlagwort: Schule

  • Er hatte einfach keine Lust mehr: Busfahrer setzt Gymnasiasten 7 km von Zuhause auf der Straße aus

    Er hatte einfach keine Lust mehr: Busfahrer setzt Gymnasiasten 7 km von Zuhause auf der Straße aus

    Drei Schüler im Alter von 12 und 13 Jahren wurden etwa 7 km von ihrem Wohnort entfernt vom Fahrer ihres Busses in der freien Natur ausgesetzt. Die Teenager hätten nicht rechtzeitig um Halt gebeten und der Busfahrer weigerte sich, umzukehren.

    Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag, dem 17. Oktober. Nach dem Verlassen des Collège Marie-Curie in Provins (Seine-et-Marne) stiegen drei Jugendliche in den Bus der Linie 3211, um nach Hause in das Dorf Sourdun zu fahren. Die Fahrt verlief jedoch nicht wie üblich, da die Gymnasiasten vom Busfahrer in der sieben Kilometer entfernten Gemeinde Hermé ausgesetzt wurden, wie unsere Kollegen von der Zeitung Le Parisien berichten.

    „Der Fahrer weigerte sich, trotz der Rufe der Kinder rechtzeitig anzuhalten“, berichtet Assia, die über das Missgeschick ihrer 12-jährigen Tochter verärgert ist. Er ließ sie dann dort in Hermé mitten auf den Feldern stehen. Als die Kinder ihm sagten, dass sie nicht wüssten, wie sie nach Hause kommen sollten, antwortete er ihnen: „Das ist nicht mein Problem, ich habe eine andere Schicht, nehmt wieder einen Bus zum Bahnhof. Sie waren in Panik“.

    Aus der Ferne und in Panik gelang es der Mutter, ein Taxi für ihre Tochter und die beiden anderen Teenager zu organisieren, das die Kinder, die auf freiem Feld zurückgelassen worden warn, abholte. „Als Fahrer hat man die Verantwortung für die Kinder“, beschwert sich die Mutter. „Man darf Kinder nicht einfach so zurücklassen. Dieser Fahrer hatte keine Zeit, keine Lust … Wir können es uns nicht leisten, unverantwortliche Fahrer für unsere Kinder zu haben.“

    Der Direktor des Unternehmens Francilité Grand Provinois vertrat seinerseits allerdings die Ansicht, dass sein Fahrer keinen Fehler gemacht habe – die Kinder hätten nicht rechtzeitig um Halt gebeten – und dass er auf keinen Fall umkehren dürfe, da es sich um eine regelmäßige Linie und nicht um eine reine Schulbuslinie handele. „Das ist verboten“, stellt er klar. „Sein Job ist es, zu einer bestimmten Uhrzeit von A nach B zu fahren. Es ist wie in einem Zug. Wenn man vergessen hat auszusteigen, steigt man an der nächsten Haltestelle aus.“

    Das Unternehmen stellte jedoch klar, dass es eine Erstattung der Taxikosten anbieten werde.

  • Rouen: 2 Jugendliche wollten Chemikalien in Schule einschleusen – sie wurden in Polizeigewahrsam genommen

    Rouen: 2 Jugendliche wollten Chemikalien in Schule einschleusen – sie wurden in Polizeigewahrsam genommen

    Am Samstag, dem 21. Oktober, wurden zwei 17-jährige Jugendliche verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, nachdem sie verdächtigt wurden, Flaschen mit Chemikalien auf das Gelände ihres Gymnasiums in Rouen schmuggeln zu wollen.

    Zwei 17-jährige Jugendliche, die verdächtigt werden, Flaschen mit Chemikalien in ihr Gymnasium in Petit-Quevilly (Seine-Maritime) geschmuggelt zu haben oder es zumindest versucht zu haben, wurden in Polizeigewahrsam genommen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag, dem 21. Oktober, meldete.

    Der Schulleiter des Colbert-Gymnasiums bei Rouen hatte am vergangenen Freitag berichtet, „dass ein Gymnasiast mit einer Plastikflasche, die eine gefährliche Chemikalie enthalten haben könnte, am Eingang des Gymnasiums erwischt wurde“, so die Staatsanwaltschaft Rouen.

    „Der 17-jährige Gymnasiast wurde in Polizeigewahrsam genommen, ebenso wie einer seiner Mitschüler, ebenfalls 17 Jahre alt, der wohl auch in die Tat verwickelt war“, so die Staatsanwaltschaft.

    Laut mehrerer Polizeiquellen enthielt die Flasche Salzsäure und der beschuldigte Gymnasiast, ein syrischer Staatsangehöriger, war zwischen in den Jahren 2020 und 2021 wegen einer möglichen Radikalisierung betreut worden. Das Lycée Colbert in Petit-Quevilly in der Nähe von Rouen erstattete Anzeige.

    Der Schulleiter teilte mit, dass bereits in der vergangenen Woche „zwei ähnliche Vorfälle“ festgestellt worden seien, so die Staatsanwaltschaft.

    „Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um die Rolle aller Beteiligten und ihre Beweggründe zu ermitteln“, betonte die Staatsanwaltschaft.

  • Radikalisierung: Laut Bildungsminister Attal stellen „mehrere Dutzend“ Minderjährige eine „Bedrohung“ dar

    Radikalisierung: Laut Bildungsminister Attal stellen „mehrere Dutzend“ Minderjährige eine „Bedrohung“ dar

    Als Gabriel Attal am Donnerstag auf France 2 interviewed wurde, meinte der französische Bildungsminister, dass manche „Schüler aus unseren Einrichtungen herausgenommen werden müssen“. Wie kann man nach den Morden an den Lehrern Samuel Paty und Dominique Bernard die Radikalisierung bestimmter Schüler verhindern? Für Gabriel Attal, der am Donnerstag, dem 19. Oktober in der Sendung „L’Evénement, l’interview“ auf dem Sender France 2 zu Gast war, müssen zunächst alle erdenklichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die Bildungsgemeinschaft zu schützen. Wenn Lehrer „Schüler melden, die potenziell eine Bedrohung darstellen, führt das Schutzprinzip dazu, dass man eine andere Lösung finden muss“. Der Bildungsminister will solche Jugendliche in Absprache mit dem Innen- und dem Justizministerium „aus unseren Schulen herausholen“. „Wir müssen an spezialisierte Strukturen denken“, denn „wir kämpfen nicht mehr mit gleichen Waffen“. Gabriel Attal sprach von „wahrscheinlich mehreren Dutzend“ Minderjä…

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  • Bildungsminister Attal: Seit Schuljahresbeginn wurden 299 falsche Bombendrohungen gezählt

    Bildungsminister Attal: Seit Schuljahresbeginn wurden 299 falsche Bombendrohungen gezählt

    Der französische Bildungsminister sagte ausserdem, dass „mehrere Dutzend“ der Urheber der falschen Bombendrohungen bereits festgenommen worden seien. Seit mehreren Tagen, insbesondere seit den Anschlägen in Arras und Brüssel, häufen sich die Bombendrohungen in französischen Schulen. Laut Bildungsminister Gabriel Attal, der am Donnerstag, dem 19. Oktober, Gast des Fernsehsenders France 2 war, „haben wir seit Schulbeginn 299 falsche Bombendrohungen, die an Bildungseinrichtungen gerichtet wurden, gezählt. Es waren allein heute 75“, sagte der Bildungsminister. Mehrere Dutzend Urheber solcher falschen Alarme „sind bereits festgenommen worden“, sagte der Minister. „Manchmal handelt es sich um elf-, zwölf-, dreizehn- oder vierzehnjährige Schüler“. Von der Welle der falschen Bombendrohungen in Frankreich sind jedoch nicht nur Bildungseinrichtungen betroffen. Flughäfen, Bahnhöfe, kulturelle Einrichtungen, sind ebenfalls gerne gewählte Ziele. „Es hat in den letzten 48 Stunden 18 Festnahmen durch…

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  • Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Mindestens fünf Gymnasien in Toulouse, Colomiers und Blagnac wurden am Donnerstagmorgen evakuiert, nachdem sie Attentatsdrohungen erhalten hatten. Manche Quellen sprechen von insgesamt sechs Gymnasien.

    Am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober, wurden mindestens fünf Schulen im Großraum Toulouse nach Bombendrohungen evakuiert. Es handelte sich um Gymnasien, darunter die Schulen Stéphane Hessel, Toulouse-Lautrec und Ramond-Naves in Toulouse, Saint-Exupéry in Blagnac und das Gymnasium Victor Hugo in Colomiers.

    Mehreren Informationen zufolge haben diese Schulen besonders besorgniserregende Drohungen erhalten und ihr Evakuierungsprotokoll sofort eingeleitet. Einige Gymnasien sollen Drohungen von einem ehemaligen Schüler erhalten haben, der angab, dass er alles in die Luft sprengen wolle. Diese Informationen müssen allerdings noch überprüft werden. Vorerst wurden Mitglieder der Ordnungskräfte vor Ort eingesetzt, um die Schulen und die Umgebung zu sichern und vor allem dafür zu sorgen, dass alle Zweifel ausgeräumt werden, ob eine Bedrohung vorliegt oder nicht.

    Am Vortag war, neben 10 weiteren Flughäfen in Frankreich, bereits der Flughafen Toulouse Blagnac vollständig evakuiert worden, nachdem eine E-Mail eingegangen war, in der es hieß, dass sich eine Bombe im Inneren des Flughafengebäudes befände. Nach mehreren Stunden konnten die Passagiere das Terminal wieder betreten. Die meisten großen französischen Flughäfen waren am Mittwoch von diesen Warnungen betroffen, mit Ausnahme der beiden Pariser Flughäfen. Insgesamt „17 Flughäfen bedroht. 15 Flughäfen evakuiert. 130 gestrichene Flüge. Sehr viele Verspätungen“, schrieb Verkehrsminister Clément Beaune am Abend auf X.

  • Attentat in Arras: Bildungsminister Attal schliesst 68 Schüler aus ihrer jeweiligen Schule aus

    Attentat in Arras: Bildungsminister Attal schliesst 68 Schüler aus ihrer jeweiligen Schule aus

    Der Französischlehrer Dominique Bernard wurde vor dem Schulzentrum Gambetta in Arras von einem 20-jährigen ehemaligen Schüler, der wegen islamistischer Radikalisierung bereits aktenkundig war, erstochen. Zu seinem Gedenken und zum Gedenken an den vor drei Jahren unter ähnlichen Umständen ermordeten Lehrer Samuel Paty wurde in allen Schulen Frankreichs eine Schweigeminute abgehalten. Insgesamt wurden 179 Beschwerden wegen Zwischenfällen bei den Ehrungen der getöteten Lehrer Dominique Bernard und Samuel Paty registriert, wie der französische Bildungsminister Gabriel Attal am Dienstag, dem 17. Oktober, bekannt gab. Und unter den 179 gemeldeten Fällen hätten sich 68 Schüler „Äußerungen und Handlungen von besonderer Schwere“ schuldig gemacht. „Für die schwerwiegendsten Fälle, die unter den Begriff der Verherrlichung des Terrorismus fallen, ordne ich den Ausschluss dieser Schüler bis zum Abschluss der Disziplinarverfahren an“, erklärte der Bildungsminister. Attal sagte in der Nationalversamm…

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  • Terroranschlag in Arras – Ermordung von Samuel Paty: Frankreich ehrt getötete Lehrer

    Terroranschlag in Arras – Ermordung von Samuel Paty: Frankreich ehrt getötete Lehrer

    An diesem Montag wollte Frankreich an den dritten Todestag des Lehrers Samuel Paty erinnern, nun kam der Schrecken des Mordes an Dominique Bernard am vergangenen Freitag in Arras hinzu.

    Nach der Ermordung von Dominique Bernard in Arras durch einen radikalisierten Jugendlichen kehren heute rund 800.000 französische Lehrkräfte mit gemischten Gefühlen an ihre Schulen zurück. An diesem Tag, an dem ursprünglich bereits der Ermordung von Samuel Paty gedacht werden sollte, der 2020 von einem islamistisch radikalisierten jugendlichen geköpft wurde, wurde vom Bildungsministerium in allen französischen um 14 Uhr eine Schweigeminute angeordnet. Das Ganze findet in einem Kontext erhöhter Sicherheit statt: 1.000 Sicherheitsbeamte werden die Überwachung der Schulen verstärken.

    „Ich weiß, wie sehr sich jeder Lehrer in den Tiefen seiner Seele und seines Gewissens die Frage gestellt hat: ‚Was wäre, wenn ich es gewesen wäre?’“, sagte Bildungsminister Gabriel Attal am Samstag in einer Rede anlässlich der Verleihung des Samuel-Paty-Preises an der Sorbonne in Paris.

    Heute sind Schulen in ganz Frankreich geprägt von starken Emotionen, die die Bildungsgemeinschaft nach dem Drama am Freitag, das einem 57-jährigen Französischlehrer das Leben gekostet hat, erfasst haben.

    In ganz Frankreich sind zahlreiche Versammlungen geplant, um Samuel Paty und Dominique Bernard zu gedenken.

  • Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Vor eben diesem Gymnasium in Arras wurde am vergangenen Freitag ein Lehrer von einem radikalisierten ehemaligen Schüler getötet. Am Montag nun musste das gleiche Gymnasium nach einer Bombendrohung evakuiert werden.

    Das Gambetta-Gymnasium in Arras – wo am Freitag, dem 13. Oktober, ein Französischlehrer getötet wurde – wurde am Montag, dem 16. Oktober, nach einer Bombendrohung evakuiert, wie die Sender France Bleu Nord und Franceinfo berichten. Etwa 100 Personen verließen die Schule, nachdem von den Ordnungskräften die Evakuierung angeordnet wurde. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung gerufen. Der Minenräumdienst ist vor Ort.

    Drei Tage nach der Messerattacke, bei der im Schulzentrum Gambetta-Carnot in Arras ein Lehrer getötet und drei weitere Personen verletzt wurden, hatten sich Lehrer und Schüler ab 8 Uhr mit psychologischen Hilfskräften zum Austausch getroffen. Der Unterricht war für Montag den ganzen Tag ausgesetzt und soll erst morgen wieder aufgenommen werden. Die Evakuierung „folgt einer über das Internet erhaltenen Nachricht“, erklärte die Präfektur des Departements Pas-de-Calais.

    Um 14.00 Uhr soll in Arras wie in allen Schulen in Frankreich eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Anschläge auf die Schule abgehalten werden.

  • Anschlag auf Gymnasium in Arras: „Es gibt keine Worte, um diesen barbarischen Akt zu beschreiben“

    Anschlag auf Gymnasium in Arras: „Es gibt keine Worte, um diesen barbarischen Akt zu beschreiben“

    Am Sonntag fand eine Kundgebung vor dem Rathaus von Arras statt, zwei Tage nach dem Tod eines Lehrers bei einem Terroranschlag auf das Gymnasium Gambetta-Carnot. Zwei Tage nach dem Tod des Französischlehrers Dominique Bernard bei einem Terroranschlag auf das Gambetta-Carnot-Gymnasium in Arras (Pas-de-Calais) fand am Sonntag, dem 15. Oktober, vor dem Rathaus eine Kundgebung statt, um dem Lehrer die letzte Ehre zu erweisen. „Wir sind alle versammelt, vereint, für Dominique Bernard, für seine Familie, für seine Kinder“, sagte der Bürgermeister von Arras, Frédéric Leturque. „Es gibt keine Worte, um diesen barbarischen Akt zu beschreiben, es gibt keine Worte, um den Schmerz zu lindern“, fügte er hinzu. „Unsere Republik befindet sich in der Zeit neuen Leids, einer Welt, die leidet. Unsere Republik steht auf dem Prüfstand, vieles muß neu überdacht werden“, so der Bürgermeister. Rund 5.000 Menschen waren am Sonntagmorgen auf dem Rathausplatz anwesend. Am Mittag läuteten in der Stadt die Kirche…

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  • Bildungsminister Gabriel Attal: Wir werden keinen Antisemitismus in unseren Schulen dulden

    Bildungsminister Gabriel Attal: Wir werden keinen Antisemitismus in unseren Schulen dulden

    Der französische Bildungsminister Gabriel Attal besuchte am Mittwochmorgen gemeinsam mit Innenmister Darmanin eine jüdische Schule in Sarcelles im Département Val-d’Oise. Er versicherte, dass nach dem Angriff der Hamas auf Israel keinerlei antisemitischen Handlungen oder Äußerungen in französischen Bildungseinrichtungen toleriert würden. „Wir werden nichts durchgehen lassen“, warnte Bildungsminister Gabriel Attal am Mittwoch bei einem Besuch in einer jüdischen Schule in einem Pariser Vorort. Antisemitische Angriffen, Handlungen oder Äußerungen in Bildungseinrichtungen würden fünf Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel in keiner form geduldet werden. „Die Priorität für das Bildungswesen besteht heute insbesondere darin, die Sicherheit und Ordnung in unseren Schulen zu gewährleisten“, sagte Gabriel Attal an der Seite des französischen Innenministers Gérald Darmanin vor der jüdischen Privatschule Ozar Atorah in Sarcelles (Val-d’Oise). Gabriel Attal erwähnte insbesondere „Warnungen, di…

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