Schlagwort: Schule

  • Nur 54% der 16-25-jährigen Franzosen wissen, dass die Französische Revolution im Jahr 1789 stattfand

    Nur 54% der 16-25-jährigen Franzosen wissen, dass die Französische Revolution im Jahr 1789 stattfand

    Kaum mehr als einer von zwei jungen Franzosen kann die Französische Revolution datieren und nur 40% wissen, wann die Berliner Mauer fiel. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die von der Zeitung La Tribune veröffentlicht wurde. Die Umfrage, die am 7. Januar in der Zeitung „La Tribune du Dimanche“ ve…

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  • Ein bewaffneter Mann und drei abgeriegelte Schulen – was ist am Montag in Rennes passiert?

    Ein bewaffneter Mann und drei abgeriegelte Schulen – was ist am Montag in Rennes passiert?

    Ein bewaffneter Mann versetzte am Montag einen Stadtteil von Rennes in Angst und Schrecken. Schulen wurden aus Sicherheitsgründen abgeriegelt. Die Maßnahmen wurden am Nachmittag wieder aufgehoben, es kam jedoch zu keinen Festnahmen.

    Aufgrund eines Notrufs bei der Polizei in Rennes wurden drei Schulen gesichert. Ein mit einer Kalaschnikow bewaffneter Mann soll in der Nähe der Grundschule Léon Grimault, des Collège des Hautes-Ourmes und des Lycée Descartes gesichtet worden sein. Die Schüler wurden für den Großteil des Nachmittags in ihren Klassenräumen eingesperrt, während die Polizei das Stadtviertel durchkämmte.

    „Es gab keine Festnahmen und es gab eine umfangreiche Sicherung des Geländes“, sagte die Polizei kurz vor 15 Uhr und erklärte, dass die Abriegelungen der Schulen am frühen Nachmittag wieder aufgehoben worden seien. „Eine Streifenwagenbesatzung wird vor jeder Schule bleiben und andere werden in der Gegend patrouillieren“, hieß es weiter.

    Die Zeitung Le Télégramme erinnert daran, dass diese Meldung auf eine Reihe von Vorfällen in der Bretagne folgt. Am vergangenen Mittwoch hatte eine Schülerin in Rennes eine Lehrerin mit einem Messer bedroht, und am selben Tag wurde das Lycée Descartes abgeriegelt, nachdem eine Person mit Messern in der Nähe des Schulgeländes gesichtet worden war.

  • Yvelines: Schüler in Polizeigewahrsam – er hatte einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht

    Yvelines: Schüler in Polizeigewahrsam – er hatte einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht

    Der Polizeigewahrsam des Schülers der Oberstufe im Departement Yvelines und der verdächtigt wird, seinen Lehrer in einem sozialen Netzwerk mit dem Tod bedroht zu haben, wurde verlängert, wie der Sender Franceinfo am Montag meldete.

    Der Polizeigewahrsam des Schülers der Abschlussklasse, der ein katholisches Privatgymnasium in Le Chesnay im Departement Yvelines besucht, wird verlängert, wie der Sender Franceinfo am Montag, dem 18. Dezember, von der Staatsanwaltschaft in Versailles erfuhr. Der Jugendliche wird von den Ermittlern wegen „Todesdrohungen gegen eine Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist“ angehört. Er soll einen seiner Lehrer mit dem Tod bedroht haben.

    Der Schüler, der in wenigen Tagen 17 Jahre alt wird, wurde am Sonntagnachmittag in seinem Haus festgenommen, wie eine Polizeiquelle gegenüber Franceinfo berichtete. Ihm wird vorgeworfen, am vergangenen Wochenende auf Instagram eine Drohbotschaft gegen seinen Mathematiklehrer gepostet zu haben. In dieser Nachricht behauptete der Jugendliche, er wolle „seinen Mathematiklehrer ermorden“. Er kritisiert sein Aussehen, seine Größe und seine „gestreiften Socken“. Er fügte ein Foto des Lehrers bei und drohte auch denjenigen, die „petzen“ wollen, damit, wenn sie die Nachricht der Polizei melden sollten.

    Der Lehrer hat Anzeige erstattet.
    Die Ermittler versuchen nun herauszufinden, was den Schüler dazu bewogen hat, diese Nachricht zu posten. Ersten Informationen zufolge konnte der Junge es nicht ertragen, dass sein Lehrer ihm kürzlich seine Arbeit weggenommen hat, obwohl er seine Aufgabe noch nicht beendet hatte. Das schreibt er jedenfalls in seiner Nachricht auf Instagram.

    Der betroffene Lehrer erstattete Anzeige bei der Polizei, erklärte jedoch, dass er bisher nie Schwierigkeiten mit diesem Schüler gehabt habe. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

  • Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Die 12-jährige Schülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ihre Englischlehrerin mit einem Messer bedrohte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die psychiatrische Untersuchung ergab, dass sie „für sich selbst gefährlich“ ist. Weder bei der Schülerin noch bei ihrer Familie mongolischer Herkunft wurden Hinweise auf eine Radikalisierung festgestellt.

    Die Mittelschülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ein 17 cm langes Messer gezogen und damit ihre Englischlehrerin bedroht hatte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die durchgeführte psychiatrische Untersuchung kam zu dem Schluss, dass „die Minderjährige für sich selbst gefährlich ist und ihr Zustand eine Behandlung in einer spezialisierten Einrichtung erfordert“, erklärte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, in einer Pressemitteilung.

    Der Jugendlichen war in der vergangenen Woche von der Englischlehrerin ihr Mobiltelefon weggenommen worden, was zu einem Rechtsstreit hätte führen können. „Ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob dies das zentrale Element für diese Tat war“, meint der zuständige Staatsanwalt.

    Die Schülerin war bereits im Juni von einem anderen Collège in Rennes wegen Drohungen und Beleidigungen gegen einen Lehrer ausgeschlossen worden und hatte auch damals ein Messer in die Schule gebracht, ohne es jedoch zu benutzen.

    Am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr im Collège Les Hautes Ourmes in einem beliebten Viertel von Rennes, zeigte die Lehrerin einer Klasse einen Lehrfilm. Wie die Lehrerin den Ermittlern später mitteilte, stellte sie fest, dass eine Schülerin „unruhig“ war. Nachdem sich die Lehrerin neben sie gesetzt hatte, hörte sie, wie die Jugendliche leise zu ihr sagte: „Ich bin heute verrückt, ich möchte heute jemanden umbringen, ich möchte die Schüler, die mich nicht mögen, und die Person vor mir umbringen. Das ist in Arras passiert und ich werde das Gleiche tun“. Damit nahm sie Bezug auf die Ermordung des Französischlehrers Dominique Bernard in einem Gymnasium Arras. Anschließend „zog sie ein imposantes Messer aus ihrer Schultasche“, wie der Staatsanwalt von Rennes erklärte.

    Die Englischlehrerin beschloss daraufhin, „den Raum zu räumen“, bevor sie ihrerseits „mit der bedrohlichen Schülerin hinter sich“ nach draußen ging. Eine Spanischlehrerin, die im Klassenzimmer gegenüber unterrichtete, „ging in den Flur und packte ihre Kollegin, zog sie in ihr Klassenzimmer und schloss ab“, schilderte der Staatsanwalt die Umstände der Tat. In der Zwischenzeit setzte die mit dem Messer bewaffnete Schülerin ihren Weg durch die Schule fort.

    Ein Conseiller principal d’éducation (CPE) und ein Mediator, die Schreie der Schüler hörten, „gingen die Stockwerke hinauf und standen der mit dem Messer bewaffneten Schülerin Auge in Auge gegenüber“ und forderten sie auf, das Messer fallen zu lassen. Sie flüchtete, aber die beiden Männer konnten sie schließlich überwältigen.

    Die junge Heranwachsende wurde in Marseille geboren. Sie ist das älteste Kind einer vierköpfigen Familie mongolischer Herkunft, die sich legal im Land aufhält. Sie kam 2012 nach Rennes und war der Polizei bisher unbekannt. Der Staatsanwalt erklärte, dass die Familie atheistisch sei und dass es keine „Elemente einer Radikalisierung“ gebe.

    Die Schülerin wurde aufgrund ihres jungen Alters in „richterlichen Gewahrsam“ genommen, ein Verfahren, das 12 Stunden dauern und um 12 Stunden verlängert werden kann, bevor sie nach einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

    Bildungsminister Gabriel Attal lobte den „immensen Mut und die Kaltblütigkeit des Personals vor Ort, das auf diese Bedrohung reagiert hat“.

    Der Angriff führte zur Einleitung einer Untersuchung wegen versuchten Totschlags an einer Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist. Er ereignete sich in einer allgemein angespannten Situation in den französischen Bildungseinrichtungen. Der Fall ereignete sich auf den Tag genau zwei Monate nach der Ermordung eines Französischlehrers, der am 13. Oktober 2023 in Arras (Pas-de-Calais) erstochen wurde. Und fast drei Jahre nach der Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty am 16. Oktober 2020 in Conflans-Sainte-Honorine (Yvelines), der in der Nähe seiner Schule erstochen und dann enthauptet wurde, nachdem er seinen Schülern während eines Unterrichts über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte.

  • Französischer Bildungsminister Gabriel Attal reagiert auf die Ergebnisse der Pisa-Studie

    Französischer Bildungsminister Gabriel Attal reagiert auf die Ergebnisse der Pisa-Studie

    Wie schon die nationalen Beurteilungen der Viertklässler weist auch der am Dienstag veröffentlichte Pisa-Bericht der OECD auf einen Rückgang des Niveaus der französischen Schüler hin, insbesondere in Mathematik. Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Pisa-Studie der OECD, die in Frankreich einen „historischen“ Rückgang des Niveaus der 15-jährigen Schüler in Mathematik und kaum bessere Ergebnisse beim Leseverständnis feststellt, hat Bildungsminister Gabriel Attal am Dienstag, dem 5. Dezember, in einem Pariser Gymnasium eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt. Der Maßnahmenkatalog stammt insbesondere aus der Arbeit einer Anfang Oktober eingerichteten Kommission und einer Befragung von Lehrern. Die Maßnahmen solle die vom Minister geforderte Stärkung des „Grundwissens“ konkretisieren. Die Klassenwiederholung wird von den Lehrern entschieden.Diese Ankündigung war erwartet worden und könnte noch zu Kontroversen führen. Gabriel Attal kündigte an, dass er im ersten Quartal 2024 ein De…

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  • Pisa-Studie: Das Niveau der französischen Schüler sinkt – bleibt aber im weltweiten Mittelfeld

    Pisa-Studie: Das Niveau der französischen Schüler sinkt – bleibt aber im weltweiten Mittelfeld

    Die OECD hat am Dienstag ihre Pisa-Studie veröffentlicht, in der die Kompetenzen von 15-jährigen Schülern aus der ganzen Welt bewertet werden. Das allgemeine Niveau sinkt, und auch Frankreich ist davon nicht ausgenommen. Die mit Spannung erwartete Pisa-Studie wurde am Dienstag, dem 5. Dezember, von …

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  • Frankreich: Falsche Bombendrohungen häufen sich

    Frankreich: Falsche Bombendrohungen häufen sich

    Seit mehr als einem Monat häufen sich in ganz Frankreich falsche Bombendrohungen.

    Das Gebiet blieb über eine Stunde lang abgeriegelt und wurde von den Ordnungskräften durchkämmt. Die Mitarbeiter von France Bleu in Caen (Calvados) mussten am Mittwoch, dem 29. November, nach einer per E-Mail verschickten Bombendrohung aus ihren Räumen evakuiert werden. In Rennes (Ille-et-Vilaine) wurde das Schulgelände Émile Zola am Dienstag, dem 28. November, schon zum dritten Mal in Folge geräumt. Unter den Schülern macht sich Gleichgültigkeit breit.

    „Es kommt immer häufiger und in immer kürzeren Zeitabständen vor, wir haben deswegen morgens fast keinen Unterricht mehr“, sagt eine Schülerin auf dem Sender France 2. Die Schule Émile Zola ist nicht die einzige betroffene Schule. Fünf weitere Schulen in der Stadt Caen waren am selben Tag von Bombendrohungen betroffen. Ein Phänomen, das in Frankreich seit mehreren Wochen stetig zunimmt. Welches Profil haben die Unruhestifter? „Es gibt junge Gymnasiasten, die Streiche spielen wollen, weil es derzeit Mode ist, solche Dummheiten zu machen“, sagt Jean-Christophe Couvy, Nationalsekretär der Polizeigewerkschaft Unité SGP Police FO.

  • Lot-et-Garonne: Fünf Schulen auch heute wieder von Bombendrohungen betroffen

    Lot-et-Garonne: Fünf Schulen auch heute wieder von Bombendrohungen betroffen

    Am frühen Morgen des Freitags, 24. November, wurden erneut fünf Schulen im Departement Lot-et-Garonne aufgrund von Bombendrohungen evakuiert: die Gymnasien Palissy und De Beaudre in Agen, die Gymnasien Georges-Leygues und Sainte-Catherine in Villeneuve-sur-Lot sowie das Lycée des Métiers Porte du Lot in Clairac.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 24. November wurden wieder E-Mails, in denen mit einer Bombenexplosion gedroht wird, an fünf Schulen im Departement Lot-et-Garonne verschickt.

    Diesmal handelte es sich um die Lycées Palissy und De Beaudre in Agen, die Lycées Georges-Leygues und Sainte-Catherine in Villeneuve-sur-Lot und das Lycée des Métiers Porte du Lot in Clairac.

    Diese Drohungen führten zur Evakuierung Schulgebäude und einem anschließenden Einsatz der Sicherheitskräfte, um die Räumlichkeiten nach gefährlichen Gegenständen zu durchkämmen. Diesmal waren es auch fast 500 Internatsschüler, die mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und aufgefordert wurden, ihre Zimmer zu räumen. Am Freitagmorgen konnte nur ein Teil von ihnen in ihre Unterkünfte zurückkehren.

    Diese neuen Bombendrohungen erfolgten nur knapp 24 Stunden nach anderen Vorfällen gleicher Art, die die Cité scolaire in Nérac (Lycée George-Sand und Collège Henri-de-Navarre), das Privatgymnasium Saint-Caprais in Agen, das Privatgymnasium Notre-Dame-de-la-Compassion in Marmande und die Cité scolaire in Fumel (Lycée général Marguerite-Filhol, Lycée professionnel Benoît-d’Azy und Collège Jean-Moulin) betroffen hatten. In Fumel mussten 876 Schüler evakuiert werden.

    In einer von der Präfektur des Departements Lot-et-Garonne am Donnerstag, dem 23. November, versandten Erklärung heißt es: „Der Präfekt des Departements Lot-et-Garonne, Daniel Barnier, verurteilt diese Handlungen aufs Schärfste. Der Staatsanwalt Olivier Naboulet erinnert daran, dass solche Vorfälle von den Diensten der Kriminalpolizei systematisch untersucht werden und dass volljährige oder minderjährige Urheber dieser Drohungen oder, je nach Fall, böswilligen Anrufe systematisch strafrechtlich verfolgt werden.“

    Die staatlichen Stellen weisen nochmals darauf hin, dass „Falschmeldungen und böswillige Anrufe in Frankreich eine Straftat gemäß Artikel 322-14 des Strafgesetzbuchs darstellen“. Eine solche Straftat wird mit bis zu zwei Jahren Haft und 30.000 Euro Geldstrafe geahndet. Unter gewissen Umständen könnte gemäß Artikel 322-13 des französischen Strafgesetzbuchs „die Drohung, mit welchen Mitteln auch immer, eine für Personen gefährliche Zerstörung, Beschädigung oder Verschlechterung zu begehen, mit drei Jahren Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe bestraft werden“.

  • Frankreich: Seit September gab es fast 1.000 Bombendrohungen

    Frankreich: Seit September gab es fast 1.000 Bombendrohungen

    Seit September wurden fast 800 Bombendrohungen allein in Schulen gezählt, davon etwa 300 seit dem Ende der Herbstferien.

    Die Zahl der falschen Bombendrohungen in Frankreich war noch nie so hoch: Mehr als 300 allein seit dem Ende der Herbstferien und insgesamt fast 1.000 seit Anfang September, wie der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 14. November, vom Innenministerium erfuhr.

    Seit der Rückkehr aus den Herbstferien wurden in Frankreich 307 falsche Bombendrohungen registriert (289 davon betrafen Schulen), seit Beginn des Schuljahres im September waren es 996 (789 davon betrafen Schulen).

    Nach Informationen von Franceinfo haben die Herbstferien die Lage nicht beruhigt: In der Woche vom 6. November gab es die höchste Anzahl an Bombendrohungen in Schulen seit September, so das Innenministerium.

    Neun von zehn Fehlalarmen betrafen schulische Einrichtungen. An zweiter Stelle folgen Flughäfen (118 Fehlalarme seit dem 16. Oktober). In kulturellen Einrichtungen wie Museen oder auch in Verkehrsmitteln sind die Fehlalarme hingegen stark rückläufig. Bei den Urhebern der Drohmails handelt es sich häufig um Minderjährige, die mit Computern umgehen können.

    Die Staatssekretärin für Jugendfragen erklärte am Dienstag im Parlament, dass „seit September 54 Personen festgenommen wurden, davon 30 im letzten Monat“.

  • Frankreich: Radikalisierte Schüler riskieren den endgültigen Ausschluss aus ihrer Schule

    Frankreich: Radikalisierte Schüler riskieren den endgültigen Ausschluss aus ihrer Schule

    Jean-Rémi Girard, Präsident der SNALC, der nationalen Gewerkschaft für Gymnasien und Collèges, sprach am Montag, dem 23. Oktober, auf dem Sender Franceinfo über den Umgang mit radikalisierten Schülern.

    Nach den Herbstferien werden in Frankreich 183 Schülerinnen und Schüler nicht mehr ihre Schule besuchen dürfen, nachdem sie während der Ehrungen der ermordeten Lehrer Samuel Paty und Dominique Bernard auffällig geworden sind oder protestiert hatten. Gabriel Attal will nicht, dass diese Schüler in den Unterricht zurückkehren, bevor sie vor einen Disziplinarausschuss gestellt wurden. „Das ist eine Schutzmaßnahme und existiert auch in anderen Situationen“, erklärte Jean-Rémi Girard, Vorsitzender der SNALC, der nationalen Gewerkschaft für Gymnasien und Collèges.

    Für Girard ist das eine gute Lösung. „Wir sprechen von Schülern, die sich den Terrorismus entschuldigt haben, die möglicherweise bedrohliche Worte gegenüber dem Lehrkörper oder dem Personal des Bildungswesens geäussert haben. Das sind genau die Fälle, für die die Sicherungsmaßnahme vorgesehen wurde“, erläutert er. In diesen Fällen wird die Anwesenheit des Schülers in der Schule als gefährlich eingestuft. Die Disziplinarräte sollten innerhalb von 15 Tagen nach Schulbeginn stattfinden. „Diesen Schülern droht der endgültige Ausschluss aus ihrer Schule“, so Jean-Rémi Girard.