Schlagwort: Schüsse

  • In Avignon sterben zwei junge Männer unter Kalaschnikow-Kugelhagel

    In Avignon sterben zwei junge Männer unter Kalaschnikow-Kugelhagel

    In Avignon wurden zwei Menschen durch Schüsse getötet. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die 18 und 22 Jahre alten Opfer mit einer Kalaschnikow-Maschinenpistole getötet. 

    Zwei junge Männer im Alter von 18 und 22 Jahren wurden am Mittwochabend, dem 30. November, in Avignon erschossen, offenbar durch Schüsse aus einem automatischen Gewehr vom Typ Kalaschnikow, wie am Donnerstag aus Polizei- und Justizquellen bekannt wurde. Die Schießerei ereignete sich kurz nach 23 Uhr im Viertel Saint-Jean, das für Drogenhandel bekannt ist, meldete die Zeitung La Provence. Mehrere Personen flüchteten nach den Schüssen in einem Fahrzeug, das später ausgebrannt in der Gemeinde Monteux zwischen Avignon und Carpentras gefunden wurde.

    „Es ist leider nicht das erste Mal, dass Avignon solche Dramen im Zusammenhang mit Abrechnungen aus dem Drogenmilieu erleben muss“, stellte die sozialistische Bürgermeisterin von Avignon, Cécile Helle, fest und verwies auf den Tod eines Teenagers Ende Oktober.

    Im Departement Vaucluse und insbesondere in Avignon kam es in den letzten Monaten zu mehreren ähnlichen Taten. Erst im Oktober wurde ein 16-jähriger Teenager in einem anderen Problemviertel Avignons, Monclar, erschossen worden. In demselben Viertel waren Ende Mai 2021 zwei Männer im Alter von 20 und 34 Jahren erschossen worden, „offensichtlich im Kontext eines Bandenkriegs im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“, wie die Justiz damals feststellte.

    Am 5. Mai 2021, war ein Polizist getötet worden, als er in der Nähe eines Drogenumschlagplatzes im Zentrum von Avignon im Einsatz war. Sein Tod hatte starke Emotionen und den Zorn der Polizeigewerkschaften ausgelöst. „Diese Morde (…) stellen eine Alarmschwelle dar, die alle öffentlichen Entscheidungsträger auf den Plan rufen muss“, betonte Avignons Bürgermeisterin Cécile Helle und äußerte ihre „Besorgnis über die Wiederholung von immer gewalttätigeren Straftaten in einigen unserer Stadtviertel“.

  • Avignon: 16-Jähriger durch Schüsse getötet

    Avignon: 16-Jähriger durch Schüsse getötet

    Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntag, dem 30. Oktober, im Stadtteil Monclar erschossen. Der oder die Schützen werden noch gesucht.

    Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntagabend, dem 30. Oktober, in Avignon (Vaucluse) erschossen, wie France Bleu Vaucluse und Franceinfo aus Polizeikreisen erfuhren. Der oder die Schützen werden noch gesucht.

    Die Tat ereignete sich gegen 21 Uhr im Stadtteil Monclar, wie France Bleu berichtet. Der junge Mann wurde von vier Schüssen getroffen, als er sich an einem für Drogenhandel bekannten Ort befand. Er schwebte in Lebensgefahr, als er in das Krankenhaus Henri-Duffaut eingeliefert wurde und erlag eine Stunde später seinen Verletzungen.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war der junge Mann ein „Späher“ für einen Drogendealer. Er lebte nicht in Avignon, sondern in einem Wohnheim in einem anderen Departement. Die Schüsse stammen aus einer großkalibrigen Waffe.

  • Luxemburg: Zwei Personen bei einer Schießerei getötet – 74-Jähriger festgenommen

    Luxemburg: Zwei Personen bei einer Schießerei getötet – 74-Jähriger festgenommen

    Die Schießerei ereignete sich in der Nähe der Grenze zum französischen Département Moselle. Ein Mann wurde von der luxemburgischen Polizei festgenommen.

    Zwei Menschen wurden am Montag, dem 17. Oktober, in Luxemburg nahe der Grenze zum Departement Moselle erschossen, berichtet France Bleu Lorraine Nord. Der Mann, der verdächtig ist, die Schüsse abgegeben zu haben, wurde noch am Tatort festgenommen.

    Die Schießerei ereignete sich in Niederkorn, in der Nähe von Differdange, nahe der Grenze zur Mosel. Die Schüsse vielen am Montagmorgen gegen 10 Uhr in der Rue des Trevires. Am Tatort wurden die Leichen von zwei Personen gefunden, die nur wenige Schritte von ihrem Haus entfernt erschossen worden waren.

    Der Verdächtige ist 74 Jahre alt.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Luxemburg handelt es sich bei den Opfern um eine 62-jährige Frau und ihren 54-jährigen Ehemann. Der Verdächtige ist 74 Jahre alt. Es handelt sich um einen Nachbarn des Paares. Der Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. Er wird am Dienstagmorgen einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

    Die Gründe für die Tat sind derzeit noch nicht bekannt. Der Untersuchungsrichter und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Luxemburg begaben sich an den Ort des Geschehens.

  • Marseille: Am Wochenende insgesamt drei Männer auf offener Strasse erschossen

    Marseille: Am Wochenende insgesamt drei Männer auf offener Strasse erschossen

    Zwei Männer wurden am Sonntagabend im dritten Bezirk von Marseille auf offener Straße erschossen. Am Vortag war bereits ein 21-Jähriger in demselben Viertel erschossen worden.

    Nach dem Tod von insgesamt drei Männern, die am Wochenende in Marseille erschossen wurden, kündigte die Staatsanwaltschaft am Montag, dem 3. Oktober, die Einleitung von Ermittlungen wegen „vorsätzlicher Tötung in einer organisierten Bande und der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Begehung eines Verbrechens“ an. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

    Ein Toter und zwei Leichtverletzte am Samstag
    Am Samstag, dem 1. Oktober, wurde ein 21-jähriger Mann Opfer eines vorsätzlichen Tötungsdelikts in der Avenue Camille Pelletan im dritten Arrondissement von Marseille. Gegen 23.20 Uhr trafen zwei Personen auf einem Motorroller am Tatort ein. Der Beifahrer stieg ab und schoss in Richtung des Opfers. Der Mann wurde zweimal getroffen und starb noch am Tatort an den Folgen seiner Verletzungen. Das Opfer war der Justiz bekannt und war bereits im Januar 2021 wegen Drogenhandels verurteilt worden. Zwei weitere Personen, die am Tatort anwesend waren, wurden ebenfalls leicht verletzt, so die Staatsanwaltschaft. Am Tatort wurden zahlreiche 7,62-mm-Hülsen gefunden.

    Lesen Sie auch: Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Zwei Tote am Sonntag
    Bereits am nächsten Tag, Sonntag, dem 2. Oktober um 20.55 Uhr, wurden zwei Männer im Alter von 28 und 29 Jahren ebenfalls Opfer eines vorsätzlichen Mordes am Boulevard Boues, ebenfalls im dritten Arrondissement. Sie starben im Krankenhaus an ihren Schussverletzungen. Eines der Opfer war der Polizei bekannt.

    Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Verbindung zwischen den beiden Fällen, so die Staatsanwaltschaft.

  • Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Marseille: 21-jähriger Mann in der Nacht erschossen und zwei weitere Personen verletzt

    Zwei Männer auf einem Motorroller schossen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 2. Oktober, mit Sturmgewehren auf das Opfer.

    Ein 21-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 2. Oktober, in Marseille (Bouches-du-Rhône) erschossen, wie France Bleu Provence am Sonntag berichtet und damit eine Meldung der Zeitung La Provence bestätigt.

    Kurz vor Mitternacht schossen zwei Männer auf einem Motorroller mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, das versuchte, sich in eine Bar in der Avenue Camille Pelletan im Viertel La Villette im dritten Arrondissement zu flüchten. Zwei weitere Personen wurden verletzt.

    Die Kriminalpolizei in Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet. Seit Anfang des Jahres sind im Departement Bouches-du-Rhône, vor allem in Marseille, etwa 20 Menschen durch Feuerwaffen ums Leben gekommen, meist im Zusammenhang mit Drogenhandel.

  • Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    In der Umgebung des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza fielen Schüsse. Unter den vier Verletzten befindet sich auch ein 17-jähriges Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wie France Bleu Azur berichtete.

    In der Nähe des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza wurden am Freitag, dem 2. September, kurz vor 17 Uhr mehrere Schüsse abgefeuert. Vier Personen wurden nach einer ersten Bilanz leicht verletzt. Das Viertel wurde sofort abgeriegelt.

    Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi besuchte den Ort des Geschehens und gibt sich beruhigend. Er erklärte auf Twitter, dass die Schüsse am Fuße eines Gebäudes abgefeuert wurden, das sich „weit entfernt von der Schule“ befindet. Er versichert, dass „drei der Opfer bereits nach Hause entlassen wurden und keine medizinische Versorgung mehr benötigten“. Auch bei dem 17-jährigen Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde, handele es sich laut dem Bürgermeister um eine „oberflächliche Verletzung“.

    Die nationale und die städtische Polizei „suchen aktiv nach dem Urheber der Schüsse“, fügte der Bürgermeister hinzu.

  • Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Der Lebensgefährte einer Patientin schoss auf den Arzt, weil es zu lange gedauert habe, bis dieser am Wohnort des Paares eintraf.

    Ein Arzt von SOS Médecins wurde am Samstag, dem 27. August, in Mulhouse Opfer eines Angriffs, als er einen Hausbesuch bei einer Patientin mit einem verstauchten Knöchel machte. Der Arzt traf etwa zwei Stunden nach dem Anruf der Patienten ein und traf auf den Lebensgefährten der verletzten Frau, der über das späte Eintreffen extrem wütend war.

    Der Mann rief dem Mediziner zu: „Hauen Sie ab oder ich mache Sie fertig“, woraufhin er eine geladene Schrotflinte zog. Der Lebensgefährte schoss zwei Mal auf den Arzt und verletzte ihn am Oberschenkel. Der Mediziner alarmierte daraufhin die Polizei. Der Schütze wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der stark geschockte Mediziner musste sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

    „Das ist eine Eskalation, die nicht tolerierbar ist!“ (Frédéric Tryniszewski, Präsident von SOS Médecins Mulhouse gegenüber Franceinfo)

    Nach diesem Vorfall kündigte SOS Médecins an, alle Hausbesuche bis Montagmorgen, 8 Uhr, auszusetzen. 

    Der Präsident von SOS Médecins Mulhouse, Frédéric Tryniszewski, machte seinem Ärger am Sonntag, 28. August, auf Franceinfo Luft. „Das Ereignis ist zu ernst, um nicht zu reagieren“. „Verbale Angriffe erleben wir regelmäßig. Aber dass es zu Todesdrohungen mit einer Waffe kommen muss, ist schon erstaunlich“, empört sich Frédéric Tryniszewski. „Die Person richtete eine Schrotflinte auf den Arzt, der zwei Kugeln in den Oberschenkel bekam. Es waren zwar nur Plastikkugeln, zum Glück für ihn. Aber dennoch gab es zwei Schüsse und der Arzt wusste nicht, um welche Art von Waffe es sich handelte“.

    Gesundheitsminister François Braun verurteilte den Angriff scharf und drückte in einem Tweet am Sonntagmorgen den Medizinern seine Unterstützung aus: „Ich verurteile den unannehmbaren Angriff auf einen Arzt von SOS Médecins gestern in Mulhouse aufs Schärfste. Ich spreche ihm, seinen Angehörigen und allen Teams meine volle Unterstützung aus“.

  • Isère: 22-jähriger Mann gibt an, einen Mord begangen zu haben

    Isère: 22-jähriger Mann gibt an, einen Mord begangen zu haben

    Der Mann erklärte seine Tat mit „regelmäßigen Demütigungen durch das Opfer, insbesondere während eines Streits, der am Dienstag stattfand“.

    Ein 22-jähriger Mann hat den Mord an einem anderen, ebenfalls 22-jährigen Mann in L’Isle-d’Abeau im Departement Isère zugegeben, berichtet der Sender France Bleu Isère. Der Verdächtige hatte sich selbst bei der Gendarmerie gestellt und die Gendarmen zu der Leiche des Opfers geführt.

    Der mutmaßliche Mörder wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er erklärte, dass er bewaffnet zu einer Verabredung mit seinem Opfer in Villefontaine gegangen sei, bevor er zweimal auf ihn geschossen habe. Anschließend schoss er ein drittes Mal auf das Opfer.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Vienne erklärte der Mann seine Tat mit „regelmäßigen Demütigungen, die ihm das Opfer zugefügt habe, insbesondere bei einer Auseinandersetzung, die am Dienstag, dem 23. August stattfand“, so France Bleu. Der mutmaßliche Mörder soll am Freitag einem Untersuchungsrichter in Grenoble vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

  • Colmar: Ein Mann wird nach einem Streit erschossen

    Colmar: Ein Mann wird nach einem Streit erschossen

    Ein Streit eskalierte zwischen einem Mann auf einem Motorroller, und einer Gruppe von Personen, die ein Grillfest veranstalteten. Der Motorradfahrer kam bewaffnet zurück und feuerte, wobei er eine Person tödlich verletzte.

    Ein 27-jähriger Mann, der am Sonntagmittag in Colmar im Département Haut-Rhin schwer angeschossen wurde, erlag am Montagmorgen, dem 15. August, seinen Verletzungen, wie France Bleu Alsace berichtet. Nach dem Schützen wird aktiv gefahndet.

    Nach Informationen von Franceinfo hatte das Opfer mit anderen Personen gegrillt, als diese mit einer anderen Gruppe in Streit gerieten. Ein Mitglied der anderen Gruppe begann, mit seinem Motorroller zwischen den Personen bedrohlich hin und her zu fahren. Anschliessend entfernten sich die Motorradfahrer zunächst. Wenig später kam jedoch eines der Mitglieder dieser Gruppe mit einer Handfeuerwaffe zurück, eröffnete das Feuer und flüchtete.

    Das Opfer wurde im Unterleib getroffen und ins Krankenhaus eingeliefert, starb jedoch am Montagmorgen. Nach seinem Tod wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet. Die genauen Ursachen des Streits und die Umstände der Schüsse müssen noch ermittelt werden.

    Bei dem Getöteten soll es sich um einen Mann aus Afghanistan handeln.

  • Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Das Opfer war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt.

    Ein 20-jähriger junger Mann wurde am Samstagabend in Nizza erschossen. Er wurde im Viertel Moulins, einem westlichen Vorort der Stadt, erschossen, wie eine Polizeiquelle berichtete und damit erste Informationen von France Bleu Azur bestätigte. Der Schütze ist am Sonntag, dem 7. August, noch auf der Flucht.

    Am Ort der Tat, die sich gegen 23 Uhr ereignete, wurden sechs Patronenhülsen gefunden, wie France Télévisions von einer Polizeiquelle erfuhr. Das Opfer war der Polizei wegen Diebstahls bereits bekannt.

    Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war der junge Mann bereits tot und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Nizza übernommen.