Schlagwort: Schüsse

  • Rennes: Zwei Männer vor Einkaufszentrum erschossen, ein dritter verletzt

    Rennes: Zwei Männer vor Einkaufszentrum erschossen, ein dritter verletzt

    Zwei Männer starben am Dienstag, dem 28. März, in Rennes im Stadtteil Maurepas durch Schüsse. Die Männer waren 29 und 35 Jahre alt und wurden von mehreren Schüssen in den Kopf und in die Brust getroffen.

    Zwei Männer wurden am Dienstag, dem 28. März, gegen 22.30 Uhr im Stadtteil Maurepas in Rennes in der Bretagne erschossen. Sie waren 29 und 35 Jahre alt und erlitten unter anderem tödliche Brust- und Kopfverletzungen, wie die Zeitung Ouest-France berichtete.

    Ein dritter Mann wurde verletzt
    Bei dem Angriff wurde auch ein dritter Mann verletzt, der sich selbstständig im Universitätskrankenhaus von Rennes meldete. Ein Mann habe „mit einer Maschinenpistole das Feuer auf eine Gruppe von mehreren jüngeren Männern eröffnet“, teilte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, mit.

    „Der Ort und die Art der Tat lassen auf eine mögliche Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels schließen“, was jedoch noch bestätigt werden müsse.

    Eine mobile Gendarmerieschwadron, die im Rahmen der Demonstrationen gegen die Rentenreform in der Nähe präsent war, sicherte den Tatort sehr schnell ab, bevor die Ermittler und die Kriminalpolizei eintrafen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Stadtteil Maurepas in Rouen Schauplatz solcher Taten ist. Im vergangenen Juni waren zwei junge Männer beschossen und ein Mann durch Schüsse ums Leben gekommen.

  • Tourcoing: 42-Jähriger beim Verlassen seines Hauses mit zwei Kopfschüssen getötet

    Tourcoing: 42-Jähriger beim Verlassen seines Hauses mit zwei Kopfschüssen getötet

    Ein Mann wurde am Donnerstagmorgen, dem 9. Februar, mit zwei Schüssen in den Kopf getötet, als er an der Seite seiner Lebensgefährtin das Haus verließ. Er war der Polizei bisher unbekannt.

    Ein 42-jähriger Mann, der der Polizei bisher nicht bekannt war, wurde am Donnerstagmorgen, 9. Februar, in Tourcoing im Norden Frankreichs mit zwei Schüssen in den Kopf getötet, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wurde der Mann getötet, als er sein Haus verließ. Auf dem Boden sollen zwei 9mm-Hülsen gefunden worden sein. Der Mann sei „ohne besondere Vorgeschichte“ gewesen und habe in seinem eigenen Restaurant gearbeitet, so die ersten Erkenntnisse.

    Die Lebensgefährtin, die Zeugin der Tat war, wurde mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes eingeleitet, die der Kriminalpolizei in Lille anvertraut wurde.

  • Schiesserei: Ein Toter und ein Verletzter in Vaulx-en-Velin

    Schiesserei: Ein Toter und ein Verletzter in Vaulx-en-Velin

    Die beiden Männer wurden am Mittwochabend von Unbekannten niedergeschossen. Der oder die Verdächtigen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lyon auf der Flucht.

    Ein Mann starb und sein Bruder wurde verletzt, als am Mittwochabend, dem 11. Januar, in Vaulx-en-Velin (Rhône), einem Vorort im Osten Lyons, Schüsse auf die beiden Männer abgegeben wurden, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon am Donnerstag mitteilte.

    Der Vorfall ereignete sich kurz nach 22 Uhr. Die Polizei wurde von dem Überlebenden der Schüsse gerufen, der bei seinem Notruf mitteilte, dass er und sein Bruder gerade „beschossen“ worden seien. Die Staatsanwaltschaft von Lyon bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung Le Progrès.

    Der oder die Täter sind noch auf der Flucht
    Der überlebende Bruder wurde „ohne lebensbedrohliche Verletzungen“ ins Krankenhaus eingeliefert, aber sein schwerer verletzter Bruder starb noch „vor seinem Transport ins Krankenhaus“, wie die Staatsanwaltschaft berichtete.

    Es wurden keine weiteren Informationen über die Identität der Opfer oder die Umstände der Schiesserei bekannt gegeben. Eine Untersuchung wegen Mordes und versuchten Mordes wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei anvertraut. „Die Ermittlungen werden aktiv fortgesetzt, um den oder die flüchtigen Täter zu identifizieren und festzunehmen“, so die Staatsanwaltschaft von Lyon.

  • Belgien: 11-jähriges Mädchen bei Schießerei getötet – Drogenhandel als Ursache vermutet

    Belgien: 11-jähriges Mädchen bei Schießerei getötet – Drogenhandel als Ursache vermutet

    Der Tod eines elfjährigen Mädchens in Antwerpen steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem Drogenkrieg, der derzeit in der Stadt tobt.

    Ein elfjähriges Mädchen wurde am Montag, dem 9. Januar, in Antwerpen, Belgien, in Zusammenhang mit mehreren Schüssen getötet. Die Tragödie könnte mit Drogenhandel in Verbindung stehen, wie der Bürgermeister der Stadt nach den ersten Ermittlungen vermutet.

    „Die betroffene Familie ist bekannt, es gab schon früher Vorfälle. Es scheint sich um eine weitere Abrechnung in der Drogenszene zu handeln“, sagte Bürgermeister Bart De Wever laut dem Sender RTBF im flämischen Fernsehsender VRT. Seiner Meinung nach gibt es wohl einen Zusammenhang zwischen „einem seit Monaten andauernden Drogenkrieg“ und dieser Tragödie.

    Das Mädchen befand sich im Erdgeschoss eines Hauses in einem Raum hinter einer Tür, auf die die Schüsse abgefeuert wurden. Sie sei von den Schüssen nicht direkt getroffen worden, so Bürgermeister Bart de Wever: „Eine Mikrowelle wurde getroffen und explodierte“, wobei das Mädchen durch die Splitter tödlich verletzt wurde.

    Die belgische Innenministerin Annelies Verlinden teilte ihre Empörung über „eine schreckliche Tragödie, bei der ein unschuldiges Kind sein Leben verloren hat“ in den sozialen Netzwerken mit. „Die Ermittlungen laufen noch, aber wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um diese skrupellosen Verbrecher zu verhaften. Kinder haben nichts mit dem Drogenkrieg zu tun“, so die Ministerin.

  • Seine-Saint-Denis: Mann beim Verlassen einer Bar in Aulnay-sous-Bois erschossen

    Seine-Saint-Denis: Mann beim Verlassen einer Bar in Aulnay-sous-Bois erschossen

    Ein etwa 50-jähriger Mann wurde am Freitagabend beim Verlassen einer Bar in Aulnay-sous-Bois (Seine-Saint-Denis) „durch einen Kopfschuss getötet“ – eine regelrechte Hinrichtung.

    Das berichtete die Staatsanwaltschaft von Bobigny am Samstag , dem 7. Januar, und bestätigte und damit eine Meldung der Website Actu 17. Zur Zeit gibt es noch keine Festnahmen.

    Die Tat ereignete sich gegen 18 Uhr im Stadtzentrum der nördlich von Paris gelegenen Gemeinde an der Ecke der Straßen Marceau und Duclos, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Das Opfer verließ gerade eine Bar, als es durch den Schuss tödlich in den Kopf getroffen wurde. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte verstarb der Mann noch vor Ort.

    Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Mordes aufgenommen. Angesichts der Vorgehensweise bei der Tat wird die These einer Abrechnung in Betracht gezogen.

    Das Opfer soll der Justiz bereits bekannt sein.
    Laut der Zeitung Le Parisien soll es sich bei dem Opfer um Abderrazak Dahmani handeln. Dahmani ist der Justiz bereits bekannt. Er wurde unter anderem 2012 zusammen mit zwei weiteren Komplizen vom Schwurgericht des Departements Val-d’Oise wegen der Entführung und neuntägiger Freiheitsberaubung des Chefs einer Baufirma in Garges-lès-Gonesse (Departement Val-d’Oise) verurteilt.

    Die Entführer des Unternehmers, die als falsche Polizisten verkleidet waren, hatten 350.000 Euro Lösegeld für seine Freilassung gefordert. Das Kommando war zu acht bis dreizehn Jahren Haft verurteilt worden.

  • Aude: Sohn schießt aus nächster Nähe auf seinen Vater und tötet ihn

    Aude: Sohn schießt aus nächster Nähe auf seinen Vater und tötet ihn

    Am späten Vormittag des Donnerstags, dem 5. Januar, ereignete sich in der kleinen Gemeinde Laurac ein schreckliches Familiendrama, das die Nachbarschaft in Trauer versetzt.

    Um 11 Uhr am Donnerstag, dem 5. Januar, ereignete sich in der kleinen Gemeinde Laurac im Lauragais, einem kleinen Dorf mit 171 Einwohnern, eine schreckliche Tragödie. Der Sohn Nicolas schoss aus nächster Nähe auf seinen Vater Régis und verletzte ihn schwer. Das Opfer starb eine halbe Stunde später trotz des sofortigen Eingreifens der Rettungskräfte. Die Lebensgefährtin des Vaters und die Schwester des Schützen waren Zeuginnen des Geschehens. Der Sohn flüchtete zunächst.

    Gemeindearbeiter fanden ihn in der Nähe des Stadions, außerhalb seines Fahrzeugs, leblos am Boden liegend und alarmierten die Gendarmerie. Er hatte sich in die Brust geschossen. der Sohn des Opfers und mutmassliche Schütze wurde in ernstem Zustand mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum Toulouse geflogen.

    Ein alter Streit um ein Erbe
    Das 65-jährige Opfer war Rentner, er hatte in einer Fabrik in Ségala gearbeitet. Gleichzeitig besass er einen Bauernhof in Laurac, den er bewirtschaftete und auf den er sich in den letzten Jahren zurückgezogen hatte. Der Rentner hatte drei Kinder, einen Sohn und zwei Töchter. Mit dem Sohn war er seit vielen Jahren wegen eines Erbschaftsstreits und der Trennung der Eltern zerstritten.

    Der Sohn und mutmassliche Täter, selbst Vater von zwei Kindern, wohnt in Ségala und arbeitet im Großraum Toulouse in einem Bauunternehmen. Er ist ein aktives Mitglied im Vereinsleben seines Wohnortes, wo alle von einem sehr netten Paar sprechen und von der Tat des bisher unbescholtenen Mannes überrascht und entsetzt sind.

  • 33 Menschen wurden im Jahr 2022 in Marseille erschossen – trauriger Rekord seit 20 Jahren

    33 Menschen wurden im Jahr 2022 in Marseille erschossen – trauriger Rekord seit 20 Jahren

    Seit dem 1. Januar 2022 haben mehr als dreißig Menschen in der Stadt am Mittelmeer ihr Leben durch Schusswaffen verloren.

    Dreiunddreißig Todesfälle im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Marseille (Bouches-du-Rhône) im Jahr 2022. Das ist die höchste Todesrate seit 20 Jahren. Banden liefern sich einen gnadenlosen Revierkampf und begleichen ihre Rechnungen mit blutigen Schießereien. Das letzte Opfer starb in der Weihnachtsnacht.

    Die Mehrheit der Opfer war unter 30 Jahre alt.
    Im gesamten Departement Bouches-du-Rhône wurden seit dem 1. Januar 60 Morde oder versuchte Morde durch organisierte Banden gezählt, ein Rekord. Von den 33 zu beklagenden Opfern in Marseille waren zwei Drittel jünger als 30 Jahre. Die meisten Taten konzentrierten sich auf die nördlichen Stadtteile. Die Staatsanwaltschaft von Marseille eröffnete in diesem Jahr 42 Verfahren im Zusammenhang mit Bandenkriminalität und nimmt regelmäßig Verhaftungen vor, das Problem konnte jedoch nicht eingedämmt werden. Die Polizei beschlagnahmt nicht nur Drogen, sondern immer öfter auch Waffen, 1.172 seit Beginn des Jahres.

  • Paris: Fassungslosigkeit und Fragen am Tag nach den tödlichen Schüssen

    Paris: Fassungslosigkeit und Fragen am Tag nach den tödlichen Schüssen

    Ein 69-jähriger Mann, der der Polizei bereits wegen eines rassistischen Angriffs bekannt war, tötete am Freitagmittag in Paris drei Menschen in der Nähe eines kurdischen Kulturzentrums. Ein Drama, das die kurdische Gemeinschaft in Frankreich in Trauer versetzt und noch viele Fragen aufwirft.

    Schock, Unverständnis und Wut. Die kurdische Gemeinschaft in Frankreich trauert am Tag nach den tödlichen Schüssen, die am Freitag, dem 23. Dezember 2022, kurz vor Mittag in der Rue d’Enghien im zehnten Arrondissement von Paris abgefeuert wurden. Ein 69-jähriger Franzose, der erst vor elf Tagen aus dem Gefängnis entlassen worden war und der der Polizei als Gewalttäter bekannt war, tötete mit seiner Waffe drei Menschen. In Polizeigewahrsam erklärte er seine Tat damit, dass er „Rassist“ sei. 

    Wer waren die Opfer?
    Die drei Opfer waren alle kurdischer Herkunft. Da ist zunächst Emine Kara, die Leiterin der kurdischen Frauenbewegung in Frankreich. Frankreich hatte ihren Asylantrag abgelehnt. Das zweite Opfer hieß Miran Perwer. Der Sänger war aus der Türkei geflohen, wo er wegen seiner politischen Aktivitäten verfolgt wurde. Der Name des dritten Opfers wurde noch nicht veröffentlicht. Bei der Schießerei in der Rue d’Enghien wurden außerdem drei weitere Personen zum Teil schwer verletzt.

    Wer ist der Schütze?
    William M. ist ein 69-jähriger Franzose, Zugführer im Ruhestand. Er lebt im zweiten Arrondissement von Paris. Sein 90-jähriger Vater beschreibt ihn als „schweigsam und „verrückt“. Er erklärt, dass sein Sohn „nichts sagte“ und „den (Angriff) ganz allein geplant haben muss“. In Polizeigewahrsam erklärte der Täter, er habe so gehandelt, weil er „Rassist“ sei.


    William M. war laut Innenminister Gérald Darmanin in den Dateien des territorialen Nachrichtendienstes und der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) unbekannt und auch nicht als „ultrarechte Person“ registriert. Er „wollte Ausländer angreifen“ und habe „offensichtlich allein gehandelt“, fügte Gérald Darmanin hinzu. Der Mann besuchte einen Schießstand und seine zahlreichen Waffen waren wie gesetzlich vorgeschrieben angemeldet. Er wurde im Besitz einer halbautomatischen Pistole vom Typ Colt-45, drei Magazinen, die mit 14 Schuss Munition bestückt waren, und 25 Patronen vom Kaliber 45 festgenommen, berichtet die Zeitung Journal Du Dimanche.

    Der Täter soll von einem Auto vor dem Sitz des Kurdischen Demokratischen Rates Frankreichs abgesetzt worden sein, so die Zeitung L’Humanité. Als er dort ankam, sollte eine Versammlung von etwa 60 kurdischen Frauen stattfinden, doch der Zeitplan wurde im letzten Moment um eine Stunde verschoben. Wusste der Verdächtige davon? Wer setzte ihn in der Rue d’Enghien ab? Hatte er einen oder mehrere Komplizen? Mehrere Fragen sind noch unbeantwortet.

    Kann man von einem Terroranschlag sprechen?
    Die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft war vor Ort, ist aber nicht offiziell mit dem Fall befasst. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes, versuchten Mordes, vorsätzlicher Gewalt mit Waffen und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die kurdische Gemeinschaft spricht von einem „terroristischen“ Akt und schiebt die Schuld auf die Türkei.

    Der Justiz bekannt, warum war er auf freiem Fuß?
    Der Mann hatte drei Vorstrafen. Er wurde im Juni 2017 wegen „verbotenen Besitzes von Waffen der Kategorien A, B und C“ zu sechs Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Im Juni 2022 wurde er wegen Gewalttaten, die bis ins Jahr 2016 zurückreichten, zu zwölf Monaten Haft verurteilt. Da er Berufung eingelegt hatte, ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Zuletzt hatte er im Dezember 2021 mehrere wilde Migrantenlager im Parc de Bercy in der Nähe der Konzerthalle Accor Arena mit einem Säbel angegriffen. Zwei Sudanesen wurden damals verletzt. William M. verbrachte ein Jahr in Untersuchungshaft. Er wurde am 8. Dezember 2021 inhaftiert und am 12. Dezember 2022 wie gesetzlich vorgeschrieben freigelassen und unter richterliche Aufsicht gestellt.

    Anschliessend kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen
    Die Emotionen in der kurdische Gemeinschaft, die in diesem Pariser Stadtteil stark vertreten ist, kochten Stunden nach der Tat über. Es kam zu gewalttätigen Zwischenfällen mit Ordnungskräften, wobei eine Person festgenommen wurde, wie eine Polizeiquelle berichtete. Die Polizisten, die mit Steinen, verschiedenen Gegenständen und sogar Weihnachtsbäumen angegriffen wurden, mussten Tränengas einsetzen.

    Die kurdische Gemeinschaft kündigte für Samstagmittag eine Demonstration in Paris auf dem Place de la République an. Verantwortliche der kurdischen Gemeinschaft wurden am Vormittag auf Wunsch von Emmanuel Macron und Gérald Darmanin vom Pariser Polizeipräfekten Laurent Nuñez empfangen.

  • Paris: 69-Jähriger schiesst auf Passanten – inzwischen 3 Tote und mehrere Verletzte

    Paris: 69-Jähriger schiesst auf Passanten – inzwischen 3 Tote und mehrere Verletzte

    „Ein Angriff mit einer Schusswaffe hat stattgefunden“ und zwar in der Rue d’Enghien in Paris. Das bestätigte der erste stellvertretende Bürgermeister von Paris, Emmanuel Grégoire, auf Twitter.

    Er spricht den „Opfern“ sein Mitgefühl aus, ohne zunächst die Zahl der Opfer zu nennen. Die Polizeipräfektur meldete eine Festnahme.

    Franceinfo meldet um 12:47:

    Bei einem Angriff mit einer Schusswaffe im 10. Arrondissement von Paris wurden drei Menschen getötet und drei weitere verletzt, eine Person schwebt in Lebensgefahr, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Bilanz von zwei Toten und vier Verletzten ist vorläufig, erklärt die Pariser Staatsanwaltschaft gegenüber France Télévisions. Eine Untersuchung wegen „Mordes“, „vorsätzlicher Tötung“ und „schwerer Gewalt“ wurde eingeleitet.

    Bei der am Tatort festgenommenen Person handelt es sich um einen 69-jährigen Mann, so die Pariser Staatsanwaltschaft. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen. Seine Identität wurde noch nicht bestätigt und auch das Motiv für die Bluttat ist noch nicht bekannt. Der Täter wurde bei der Festnahme am Kopf und im Gesicht verletzt und befindet sich ebenfalls im Krankenhaus.

    Die Nachbarschaft unter Schock. Eine von Agence France Presse befragte Ladenbesitzerin sagte, sie habe „sieben bis acht Schüsse auf der Straße“ gehört. „Es herrschte totale Panik, wir haben uns im Haus eingeschlossen“. Laut einem Bewohner des Viertels „gab es Menschen in Panik, die den Polizisten zuriefen: ‚Er ist hier, er ist hier, gehen Sie weiter‘ und dabei auf einen Friseursalon zeigten“.

    Franceinfo zitiert die Aussage eines Mannes, der sich zum Zeitpunkt der Schiesserei in der Rue d’Enghien befand. Er berichtet von „drei Verletzten in einem Friseursalon“ in dieser Straße, wobei nicht klar ist, ob sie direkt ins Visier genommen wurden.

    „Wir haben gesehen, wie ein älterer Mann hereinkam und in das kurdische Kulturzentrum schoss, dann ging er in den Friseursalon nebenan“, sagte der stellvertretende Direktor des Restaurants Pouliche, das sich in der Rue d’Enghien im zehnten Arrondissement befindet, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. In der Rue d’Enghien befindet sich das kurdische Kulturzentrum Ahmet Kaya, ein Treffpunkt der kurdischen Gemeinschaft in Paris. Es ist jedoch nicht klar, ob es der Schütze wissentlich auf das kurdische Kulturzentrum abgesehen hat.

    Innenminister Darmanin kündigte an, dass er den Tatort in Paris umgehend besuchen wird.

    Die Präsidentin der Region Ile-de-France Valérie Pécresse schrieb:
    „Meine mitfühlenden Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Ich möchte den Ordnungskräften, die den Täter schnell festgenommen haben, meine Anerkennung aussprechen. Es muss alles aufgeklärt werden!“

    Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo:
    „Ich danke den Ordnungskräften für ihren entschiedenen Einsatz heute Morgen bei dem schrecklichen Angriff im 10. Arrondissement. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Wir sind an ihrer Seite. Im Rathaus des 10. Arrondissements wird eine psychologische Zelle eingerichtet.“

    Der 69-jährige Verdächtige, der am Tatort festgenommen wurde, ist den Polizeikräften bereits wegen zweier versuchter Tötungsdelikte bekannt, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Die Art seiner früheren Taten ist derzeit nicht bekannt.

    Die pariser Staatsanwältin Laure Beccuau erklärte, dass der festgenommene Mann gerade erst aus der Haft entlassen worden war, nachdem er wegen Taten inhaftiert worden war, die er 2021 in Paris begangen hatte: „Es ging um Menschen, die in Zelten untergebracht waren, und der Täter hat diese Zelte angegriffen“. Sie gab jedoch nicht an, ob er eine Strafe nach einer Verurteilung verbüßte oder sich in Untersuchungshaft befand. Außerdem war er wohl kürzlich bereits wegen anderer Taten in Seine-Saint-Denis verurteilt worden, deren Art Laure Beccuau nicht näher erläuterte.

    Die Möglichkeit eines rassistischen Motivs für den tödlichen Angriff „wird natürlich Teil der Ermittlungen sein“, sagte die Pariser Staatsanwältin ausserdem.

  • Drôme: 21-jähriger Mann in Vereinshaus in Bourg-lès-Valence erschossen

    Drôme: 21-jähriger Mann in Vereinshaus in Bourg-lès-Valence erschossen

    Ein vermummter Mann betrat gegen 22 Uhr das Gebäude und schoss in Richtung des jungen Mannes.

    Nach dem Tod eines Mannes in Bourg-Lès-Valence, der am Samstagabend, dem 3. Dezember, erschossen wurde, wurde eine Untersuchung eingeleitet, berichtet France Bleu Drôme Ardèche.

    Das Opfer war 21 Jahre alt, so die ersten Ermittlungsergebnisse, die France Bleu Drôme Ardèche veröffentlichte. Der junge Mann sah in einem Vereinshaus in Bourg-Lès-Valence fern, als ein vermummter Mann gegen 22 Uhr das Gebäude betrat und auf ihn schoss. Anschließend flüchtete der Täter auf dem Rücksitz eines Motorrollers, der von einem Komplizen gefahren wurde.

    Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen.