Schlagwort: Renten

  • Besteuerung von ausländischen Renten in Frankreich: Ein Überblick

    Besteuerung von ausländischen Renten in Frankreich: Ein Überblick

    Leserfrage: Ich bin Rentner und vor wenigen Monaten aus Deutschland nach Südfrankreich umgezogen. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich meine deutsche Rente in Frankreich steuerlich angeben muss?

    Haben Sie sich jemals gefragt, wie Frankreich das Einkommen aus ausländischen Renten besteuert, besonders wenn man als Rentner aus einem anderen Land zuzieht? Es ist keine einfache Materie, aber durchaus zu bewältigen. Werfen wir einen detaillierten Blick darauf. Wer muss versteuern? Zunächst einmal: …

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  • „Besteuerung von Renten“: Die schockierende Ankündigung von Gabriel Attal

    „Besteuerung von Renten“: Die schockierende Ankündigung von Gabriel Attal

    Am Dienstag, dem 2. April, kündigte Gabriel Attal in der Nationalversammlung an, dass eine parlamentarische Mission „bis Juni“ Vorschläge „zur Besteuerung von Renten“ vorlegen soll. In einer Zeit, in der die Frage der Steuererhöhung zur Reduzierung des Defizits das Lager der Macronisten spaltet, kommt Gabriel Attal in der Nationalversammlung mit einer Ankündigung, die die Gemüter erhitzt. Eine Kommission wird „bis Juni“ Vorschläge zur Besteuerung von Renten unterbreiten, ein Schritt, der sowohl Hoffnungen als auch Bedenken weckt. Doch was genau steckt hinter dieser Initiative? Wer wird davon betroffen sein? Was ist das Ziel dieser Mission? „Es ist mir ein Anliegen, aus unserer parlamentarischen Mehrheit eine Kommission zu bilden, geleitet von Jean-René Cazeneuve, unserem Haushaltsberichterstatter“, erläuterte Gabriel Attal. „Ziel dieser Mission ist es, Vorschläge zur Besteuerung von Renten zu machen“, erklärte der Premierminister. Zugleich betonte Attal, dass eine Reform der Arbeitslos…

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  • Rentnerproteste in Frankreich: Diesen Dienstag gehen sie für ihre Kaufkraft auf die Straße

    Rentnerproteste in Frankreich: Diesen Dienstag gehen sie für ihre Kaufkraft auf die Straße

    Rentnerinnen und Rentner in ganz Frankreich sind aufgerufen, diesen Dienstag, den 26. März, zu protestieren, um ihre Kaufkraft zu verteidigen. Sie fühlen sich durch die Inflation benachteiligt.

    Die französischen Rentner sind unzufrieden und sie sind entschlossen, dies auch kundzutun. Mehrere Gewerkschaftsorganisationen rufen die Ruheständler auf, sich diesen Dienstag, dem 26. März, landesweit zu mobilisieren. Ziel ist es, gegen den Rückgang ihres Lebensstandards zu protestieren und ihre Kaufkraft zu verteidigen. Wie die Erwerbstätigen sind auch die Rentner von der Inflation direkt getroffen.

    Am 1. Januar 2024 wurde die Grundrente in Frankreich um 5,3 % erhöht. Eine automatische Anpassung, die gesetzlich vorgesehen ist, um der Inflation Rechnung zu tragen. Die Gewerkschaften halten dies jedoch für bei weitem nicht ausreichend. Sie argumentieren, dass die Rentner seit dem Amtsantritt von Emmanuel Macron im Jahr 2017 mindestens 9,1 % ihrer Kaufkraft verloren haben, aufgrund der Aussetzung von Rentenerhöhungen oder Anpassungen, die unter der Inflation lagen. Der Verlust an Kaufkraft entspräche laut den Rentnergewerkschaften fast drei Monatsrenten, und sogar vier Monaten für diejenigen, die 2018 von der 25%igen Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge betroffen waren.

    Das Ergebnis: Nach einem Leben voller Arbeit müssen sich einige Rentner mit einem sehr knappen Budget zurechtfinden, ihre Lebensmitteleinkäufe einschränken, mit hohen Energierechnungen kämpfen oder gar auf eine Krankenversicherung verzichten. Genau das ist ein weiterer der Beschwerdepunkte: die steigenden Gesundheitskosten. Einige Rentner können sich keine angemessene private Zusatzversicherung mehr leisten, um die steigenden Arzthonorare und die Verdopplung der Zuzahlungen zu bewältigen.

    Die Gewerkschaften fordern eine sofortige Erhöhung der Renten und Pensionen um 10 %, solidarische Maßnahmen zur Aufwertung niedriger Renten, die erneute Ausstellung von Renten- und Pensionsbescheiden in Papierform sowie den Ausbau der öffentlichen Dienstleistungen im ganzen Land.

    Neun Gewerkschaftsorganisationen sind Initiatoren dieses Aufrufs zur Mobilisierung. Frankreich zählt 18 Millionen Rentner.

  • Was sich ab dem 1. November in Frankreich ändert

    Was sich ab dem 1. November in Frankreich ändert

    Ab dem 1. November werden zahlreiche Änderungen in Kraft treten. Gaspreiserhöhung, Neubewertung der Zusatzrenten, Winterreifenpflicht sind nur einige davon. Ab dem 1. November 2023 werden in Frankreich einige Änderungen eingeführt. Winterpause bei Wohnungsräumungen, Erhöhung der Gaspreise, Winterreifenpflicht in den bergen oder eine Erhöhung für bestimmte Zusatzrenten. Alles das wird ab dem 1. November eingeführt. Winterschutz für säumige MieterAb dem 1. November und bis zum 31. März 2024 wird eine Winterpause eingeführt. Diese verhindert die Zwangsräumung eines Mieters, insbesondere aufgrund aufeinanderfolgender unbezahlter Mieten. Allerdings sind einige Personengruppen nicht durch die Winterpause geschützt. Dies gilt insbesondere für Personen, die gerade eine neue Unterkunft beuzogen haben, sowie für Hausbesetzer, die ein Haus, eine Garage oder ein Stück Land unrechtmäßig besetzt haben. Die Maßnahme gilt auch nicht für Ehegatten, deren Auszug aus der Ehewohnung vom Familiengericht a…

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  • Kaufkraft: Rentner demonstrieren in ganz Frankreich

    Kaufkraft: Rentner demonstrieren in ganz Frankreich

    Acht Gewerkschaften haben Rentnerinnen und Rentner am Dienstag, 24. Oktober, zu Demonstrationen in ganz Frankreich aufgerufen, um eine sofortige Erhöhung ihrer Renten um 10 % zu fordern. Es handelt sich um die erste Mobilisierung dieser Größenordnung seit 2019. Acht Gewerkschaften haben Rentnerinnen und Rentner dazu aufgerufen, am Dienstag, dem 24. Oktober, in ganz Frankreich zu demonstrieren. Sie fordern eine sofortige Erhöhung der Renten um 10 %. „Zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Juli 2023 beläuft sich der Kaufkraftverlust der Rentner auf rund 10 %“, sagt Paul Barbier, Leiter der Konföderalen Rentnerunion, gegenüber dem Sender France 2. Rentner weniger von Inflation betroffen als der Rest der Franzosen.Die Regierung ist gesetzlich verpflichtet, die Renten an die Inflation anzupassen. Die Zusatzrenten werden am 1. November um 4,9 % und die Grundrenten ab dem 1. Januar 2024 um 5,2 % steigen. Die Rentner sind allerdings nach wie vor weniger stark vom Kaufkraftverlust betroffen al…

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  • Geburtenrate in Frankreich auf dem Tiefpunkt: schlechte Nachrichten für die Renten

    Geburtenrate in Frankreich auf dem Tiefpunkt: schlechte Nachrichten für die Renten

    Geopolitische Unsicherheiten, Klimaerwärmung, Wohnungsnot… Die Menschen in Frankreich bekommen immer weniger Kinder. Ein seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie dagewesener Geburtenrückgang, die die Alterung der Bevölkerung beschleunigt. Das ist Gift für das Gleichgewicht des Rentensystems. Frankreich gehört jedoch nach wie vor zu den Ländern mit der höchsten Geburtenrate in Europa.

    Im vergangenen Jahr wurden in Frankreich 726.000 Babys geboren. Das war der niedrigste Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nachdem die Zahl der Geburten 2022 einen seit 1945 nicht mehr erreichten Tiefststand erreicht hatte, fiel sie in den ersten acht Monaten des Jahres 2023 um weitere 7 %, wie aus einer am 28. September veröffentlichten Studie des amtlichen Statistikinstituts Insee hervorgeht.

    „Wenn sich dieser Trend fortsetzt, dürfte die Zahl der Geburten im Jahr 2023 unter die symbolische Marke von 700.000 fallen“, kommentierte Chloé Tavan, Leiterin der Abteilung für demografische Erhebungen und Studien beim Insee, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Didier Breton, Professor für Demografie an der Universität Straßburg und assoziierter Forscher am Institut national d’études démographiques (Ined), stimmt dem zu: „Das Jahr 2023 könnte einen neuen historischen Tiefstand markieren, einen echten Absturz“.

    Eine niedrige Geburtenrate führt zwangsläufig zu einem Phänomen der demografischen Alterung. Und dies wiederum führt zu Folgen, die antizipiert werden müssen, wie zum Beispiel die Anpassung der Rentensysteme oder auch die Betreuung des immer höheren Anteils der älteren Menschen im Vergleich zur übrigen Bevölkerung.

    Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau von 1,8 stand Frankreich im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn bislang recht gut da. Jetzt bewegt sich das Land jedoch in Richtung eines in Europa zu beobachtenden Durchschnitts von 1,5 Kindern pro Frau.

    Frankreich nähert sich den anderen EU-Ländern an, in denen die Geburten zwischen 2021 und 2022 im Durchschnitt ebenfalls um 5 % zurückgingen: -2 % in Spanien und Italien, -7 % in Deutschland, -8 % in Polen.

    Inflation, Wohnungsnot und Krieg in der Ukraine
    Der sinkende Trend der Geburtenrate in den letzten zehn Jahren war nicht immer kontinuierlich. Seit 2011 geht die Zahl der Geburten jedes Jahr zurück, aber 2021 erlebte Frankreich einen leichten Aufschwung. 2021 war das Jahr der Lockdowns im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

    Derzeit könnten die Inflation und die Wohnungsnot den Wunsch nach einem Kind beeinflussen, aber auch geopolitische und klimatische Unwägbarkeiten sind eine zusätzliche Quelle der Unsicherheit für die Zukunft.

    Dies gilt umso mehr, als einige junge Franzosen sich inzwischen als „childfree“ oder „ginks“ bezeichnen und sich gegen Kinder entscheiden, um die Umwelt zu schonen. Innerhalb von etwa zehn Jahren hat das Thema der Kinderlosigkeit in der Gesellschaft seinen Weg gefunden. Die französischen Jugendlichen sind dank der immer weiter verbreitenden Veröffentlichung von Studien über die globale Erwärmung und des Auftauchens von Fragen der Schädigung der biologischen Vielfalt in der öffentlichen Debatte besser informiert und entscheiden sich deshalb immer öfter gegen eigene Kinder.

    Die niedrigen Geburtenraten könnten auch an der hohen Unfruchtbarkeit in der Welt scheitern, die inzwischen einen von sechs Menschen betrifft und kein Land verschont, so die WHO, die Unfruchtbarkeit als „großes Gesundheitsproblem in allen Ländern und Regionen der Welt“ bezeichnet.

    Bei Männern haben Studien einen Rückgang der Fruchtbarkeit von 50 % nachgewiesen, was mit dem Einsatz Pestiziden und einer sich verschlechternden Umwelt in Verbindung gebracht wird.

  • Die Renten von Frauen sind laut Rechnungshof in Frankreich 28% niedriger als die von Männern

    Die Renten von Frauen sind laut Rechnungshof in Frankreich 28% niedriger als die von Männern

    Im Durchschnitt erhielten Frauen in Frankreich im Jahr 2020, wenn man die Witwenrente und verschiedene Familienansprüche mit einbezieht, jeden Monat 1.400 Euro Rente, während Männer 1.955 Euro erhielten. Die Renten von Frauen in Frankreich sind um 28% niedriger als die von Männern. Dies berichtete der Rechnungshof am Mittwoch, dem 24. Mai, in seinem Jahresbericht über die Finanzierung der Sozialversicherung. Auf einer Pressekonferenz sprach Rechnungshof-Präsident Pierre Moscovici von einer „absolut schreienden Ungleichheit“. Dem Rechnungshof zufolge berücksichtigt dieser Unterschied von durchschnittlich 28 % die Witwenrenten. Ohne diese Summe, die nach dem Tod des Ehemannes oder Ex-Mannes ausgezahlt wird, vergrößert sich der Unterschied sogar auf 40%. „Die Rentenreform dürfte einen kleinen Effekt haben“, so der Präsident des Rechnungshofs, Pierre Moscovici, „aber nicht ausreichen, um diese beträchtlichen Unterschiede auszugleichen“. Frauen machen 90% der Empfänger von Witwenrenten aus….

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  • Unterschiede: Vergleich der Rentensysteme Frankreichs und Deutschlands

    Unterschiede: Vergleich der Rentensysteme Frankreichs und Deutschlands

    Es scheint, dass Arbeitnehmer in Deutschland nach 35 Arbeits- und Beitragsjahren in den Genuss einer Vollrente kommen, während französische Arbeitnehmer einem viel komplexeren Rentensystem unterliegen.

    Tatsächlich sind die Rentensysteme in beiden Ländern unterschiedlich aufgebaut und funktionieren auf unterschiedliche Weise, was zu Verwirrung führen kann.

    Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf die Anzahl der Beitragsjahre, das gesetzliche Renteneintrittsalter und unvollständige Berufskarrieren.

    Anzahl der Beitragsjahre und gesetzliches Renteneintrittsalter
    Im Jahr 2010 wurden in beiden Ländern allgemeine Regeln für den Renteneintritt von Arbeitnehmern festgelegt. Einige werden ab 2023 und die anderen ab 2029 gelten.

    Anzahl der Beitragsjahre, die erforderlich sind, um eine Vollrente zu erhalten.

    Inkrafttreten Frankreich Deutschland
    2010 40 Jahre 45 Jahre
    2020 41,5 Jahre 45 Jahre
    2029 41,5 Jahre 45 Jahre


    Gesetzliches Renteneintrittsalter für Personen, die die erforderliche Anzahl an Beitragsjahren eingezahlt haben.

    Inkrafttreten Frankreich Deutschland
    2010 60 Jahre 65 Jahre
    2018 62 Jahre 66 Jahre
    2029 62 Jahre min. 67 Jahre


    Gesetzliches Renteneintrittsalter bei vollem Rentenanspruch (ohne Abschlag) für Personen, die nicht die erforderliche Anzahl an Beitragsjahren eingezahlt haben.

    Inkrafttreten Frankreich Deutschland
    2010 65 Jahre 65 Jahre
    2023 67 Jahre 66 Jahre
    2029 67 Jahre min. 67 Jahre


    Ergebnis: In sechs Fällen ist das französische Rentensystem vorteilhafter als das deutsche Rentensystem. Das deutsche System ist nur in einem Fall vorteilhafter, und in zwei Fällen funktionieren beide Systeme gleich.


    Zwei Beispiele werden immer wieder hervorgehoben, um zu zeigen, dass das französische Rentensystem nach der Reform von 2010 strenger ist als das deutsche Rentensystem.

    Lange berufliche Laufbahnen
    In Deutschland erhalten Arbeitnehmer nach 45 Beitragsjahren eine Vollrente, auch wenn sie das 65. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

    In Frankreich können Arbeitnehmer mit einer langen Erwerbsbiografie ab 60 Jahren (in einigen Fällen sogar mit 58 oder 59 Jahren) in Rente gehen, wenn sie sehr jung (d. h. mit 15, 16 oder 17 Jahren) mit dem Arbeiten begonnen haben und somit die erforderlichen Beitragsjahre (40 bis 41,5 Jahre) erreicht haben.

    Diese beiden Rentensysteme sind nicht ganz identisch, wenn man jedoch nachrechnet, kommt man in beiden Systemen zum gleichen Ergebnis: Das gesetzliche Alter für den Beginn der Beitragszahlung beträgt 15 Jahre + 45 Beitragsjahre = 60 Jahre bei Vollrente.

    Unvollständige berufliche Laufbahnen
    In Deutschland können Arbeitnehmer, die vor dem Alter von 65 Jahren (67 Jahre ab dem Jahr 2029) in Rente gehen möchten, mit 63 Jahren die Rente beantragen, sofern sie 35 Jahre lang Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben.

    In Frankreich können Arbeitnehmer ab 62 Jahren in den Ruhestand gehen. Deren Satz wird proportional zur Anzahl der fehlenden Quartale gekürzt, derzeit 12,5 % bei 35 Beitragsjahren, und unterliegt einem Abschlag pro fehlendem Jahr (5 % in Frankreich und 3,6 % in Deutschland).

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass abgesehen von dem Abschlag von 5 % in Frankreich und 3,6 % in Deutschland die Situation der französischen Arbeitnehmer vorteilhafter ist als die der deutschen Arbeitnehmer.

    Das Beispiel der kurzen Berufskarrieren, das oft benutzt wird, um zu zeigen, dass das deutsche Rentensystem nicht so streng ist wie das französische Rentensystem, ist nicht wirklich überzeugend. In den meisten Fällen sind die französischen Systeme mit über 50 Sonderregelungen für bestimmte Berufe bei weitem die großzügigsten.

    Dies ist sicherlich ein Grund dafür, dass sie chronisch defizitär sind, während das deutsche System stabiler und nachhaltiger arbeitet.

  • Streiktag 19. Januar: 70% der Lehrer und Mitarbeiter an französischen Schulen wollen streiken

    Streiktag 19. Januar: 70% der Lehrer und Mitarbeiter an französischen Schulen wollen streiken

    70% der Lehrkräfte der französischen Grundschulen wollen am Donnerstag im Rahmen einer landesweiten Mobilisierung gegen Macrons Rentenreform streiken, kündigen die Gewerkschaften an. Snuipp-FSU, die größte Gewerkschaft im Grundschulbereich, prognostizierte am Dienstag, dass 70% der Lehrkräfte der Grundstufe am Donnerstag im Rahmen der landesweiten Streikbewegung gegen die Rentenreform Emmanuel Macrons streiken würden. „Diese Zahl von 70% Streikenden ist keine Überraschung, denn man spürt, dass die Rentenfrage für die Lehrer ein großes Anliegen ist“, erklärte Guislaine David, Generalsekretärin der Snuipp-FSU, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Laut der Gewerkschafterin werden ungefähr genau so viele Lehrer streiken, wie am 5. Dezember 2019. Bei der letzten großen Protestbewegung gegen die Rentenreform vor mehr als drei Jahren hatten sich die Mitarbeiter im Bildungswesen stark mobilisiert. Auch damals betrug die Streikquote in der Primarstufe laut Gewerkschaften 70%, das Ministerium m…

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  • Rentenreform: CGT ruft zum Streik auf und droht mit Blockade von Raffinerien

    Rentenreform: CGT ruft zum Streik auf und droht mit Blockade von Raffinerien

    Die Gewerkschaft CGT rief am Donnerstag im Rahmen der landesweiten Mobilisierung gegen die Rentenreform zu mehrtägigen Streiks auf und drohte mit einer erneuten Blockade von Raffinerien. Die CGT Pétrole hat am Donnerstag, dem 12. Januar, im Zuge der landesweiten Mobilisierung gegen die Rentenreform zu mehrtägigen Streiks aufgerufen. Die Gewerkschaft plant Streiks am 19. und 26. Januar sowie am 6. Februar mit „falls erforderlich, der Stilllegung von Raffinerieanlagen“, wie es in einer von Eric Sellini, dem nationalen Koordinator der Gewerkschaft für TotalEnergies, verbreiteten Erklärung heißt. Die Protestbewegung soll mit einer ersten 24-stündigen berufsübergreifenden Arbeitsniederlegung am 19. Januar beginnen. Für den 26. Januar ruft die CGT zu weiteren 48 Stunden Streik auf, am 6. Februar dann zu 72 Stunden. Der Streikaufruf werde zu „Drosselungen des Durchsatzes“ und zu Stopps beim Versand von Kraftstoffen führen, erklärte Eric Sellini gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, nur einige…

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