Schlagwort: Protest

  • Überseedepartement Martinique im Ausnahmezustand: Was steckt hinter den jüngsten Unruhen?

    Überseedepartement Martinique im Ausnahmezustand: Was steckt hinter den jüngsten Unruhen?

    In den letzten Tagen herrscht auf der Insel Martinique Ausnahmezustand: Der Flughafen wurde geschlossen, ein nächtliches Ausgangsverbot verhängt, Schulen geschlossen und Verhandlungen geführt – doch was genau passiert dort? Bereits im September begann ein Protest gegen die hohe Lebenshaltungskosten, der sich jetzt zuspitzt. Am Donnerstag, den 10. Oktober, erreichten die Unruhen einen neuen Höhepunkt, als Demonstranten den internationalen Flughafen Aimé-Césaire stürmten. Über 1.000 Passagiere mussten in die Nachbarinsel Guadeloupe umgeleitet werden. Was steckt hinter diesen massiven Protesten, und wie ist die aktuelle Lage auf der Insel?

    Flughafenschließung: Proteste auf der Landebahn Die Eskalation begann am Donnerstag, als wütende Demonstranten den Flughafen von Fort-de-France, der Hauptstadt Martiniques, stürmten. Die Protestierenden drangen auf das Flughafengelände ein und blockierten sogar die Start- und Landebahn. Dies führ…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Landwirte im Gers und Tarn: Wut über fehlende Maßnahmen steigt

    Landwirte im Gers und Tarn: Wut über fehlende Maßnahmen steigt

    Die Lage für die jungen Landwirte in den französischen Departements Gers und Tarn spitzt sich zu. Angesichts der schwerwiegenden wirtschaftlichen Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, haben sie am 3. Oktober 2024 eine Welle von Protesten gestartet. Insbesondere die jungen Landwirte fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen und fordern endlich wirksame Maßnahmen zur Unterstützung ihrer Betriebe. Im Zentrum des Protests stehen symbolische Aktionen, wie das Verdecken von Ortsschildern in verschiedenen Gemeinden. Diese Aktion soll ein Signal an den neuen Regierungschef senden: „Es bleibt nicht viel Zeit, um Lösungen zu finden“, erklärt Dorian Massaglia, Generalsekretär der Jeunes Agriculteurs (JA) des Departements Gers. Diese Protestaktionen sind Ausdruck des wachsenden Drucks auf die Regierung, schnell und konkret zu handeln. Finanzielle Notlage und wirtschaftlicher Druck Die Situation für viele Landwirte im Gers ist dramatisch. Dorian Massaglia, der sowohl als Viehzüchter als …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Unruhen am Lycée in Vénissieux: Hunderte Schüler blockieren den Schulbetrieb

    Unruhen am Lycée in Vénissieux: Hunderte Schüler blockieren den Schulbetrieb

    Am Morgen des 3. Oktober kam es am Lycée Sembat-Seguin in Vénissieux, einer Vorstadt von Lyon im Département Rhône, zu massiven Ausschreitungen. Rund 100 Schüler, von denen einige vermummt waren, versammelten sich vor der Schule und verübten gewaltsame Aktionen. Laut der Präfektur Rhône wurden pyrotechnische Geschosse auf das Schulgelände abgefeuert. Einkaufswagen, Leihfahrräder und ein Auto, das in der Nähe geparkt war, wurden in Brand gesetzt, was erhebliche Schäden an den Eingangsportalen und der Umzäunung des Schulgebäudes verursachte.

    Die Lage eskalierte so weit, dass die Polizei mit Tränengas einschreiten musste, um die Menge zu zerstreuen. 500 Schüler wurden durch die Blockade daran gehindert, den Unterricht zu besuchen. Ein Schüler, der bereits wegen anderer Delikte der Polizei bekannt war und im Verdacht steht, an den Ausschreitungen teilgenommen zu haben, wurde festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. Zwei weitere mutmaßliche Täter wurden ebenfalls identifiziert.

    Laut Informationen von franceinfo soll es sich bei den Unruhen um eine Reaktion auf eine für den gleichen Abend geplante Sitzung zwischen Lehrern und Eltern handeln. Bei dieser sollte über die mögliche Ausschulung von Schülern diskutiert werden, was offenbar Unmut unter den Betroffenen und ihren Unterstützern auslöste.

    Scharfe Reaktionen und zukünftige Maßnahmen

    Die Reaktionen auf die Vorfälle waren eindeutig. Die Präfektin der Region Auvergne-Rhône-Alpes und des Départements Rhône verurteilte die Ereignisse scharf auf der Plattform X (ehemals Twitter) und sicherte Lehrkräften, Schulpersonal und Schülern ihre volle Unterstützung zu. Gemeinsam mit dem Rektor versprach sie, dass die Verantwortlichen für die Unruhen zur Rechenschaft gezogen und strenge Sanktionen verhängt würden.

    Inzwischen laufen Ermittlungen, und die Überwachungsvideos der Schule werden ausgewertet, um weitere Beteiligte zu identifizieren und den Vorfall lückenlos aufzuklären.

  • Streik am 1. Oktober: TGV-Verkehr normal, leichte Störungen bei Regional- und Intercity-Zügen erwartet

    Streik am 1. Oktober: TGV-Verkehr normal, leichte Störungen bei Regional- und Intercity-Zügen erwartet

    Am 1. Oktober rufen mehrere Gewerkschaften zu einem landesweiten Streik auf, um gegen die Rentenreform zu protestieren und Lohnerhöhungen zu fordern. Doch was bedeutet das konkret für den Bahnverkehr?

    Die SNCF gab am Sonntag, den 29. September, bekannt, dass der Verkehr der TGV-Züge trotz der Mobilisierung voraussichtlich „normal“ verlaufen wird. Das ist erst mal eine gute Nachricht für alle, die sich auf die Hochgeschwindigkeitszüge verlassen. Allerdings könnte es auf den Strecken der Regionalzüge (TER, Transilien) und Intercités zu leichten Störungen kommen. Nähere Informationen und detaillierte Vorhersagen pro Strecke sollen am Montagnachmittag folgen.

    Aber warum eigentlich der Streik?

    Die Gewerkschaften, angeführt von der CGT, Solidaires und FSU, haben sich diesmal mit Jugendorganisationen zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Rücknahme der umstrittenen Rentenreform zu erzwingen und gleichzeitig eine Erhöhung der Löhne zu erwirken. Die Rentenreform, die seit ihrer Verabschiedung stark umkämpft ist, sorgt immer noch für reichlich Gesprächsstoff. Viele Franzosen sehen sie als ungerecht an, vor allem für die ältere Generation, die mit weniger im Ruhestand auskommen muss.

    Die Demonstrationen beginnen in Paris um 14 Uhr auf der Place Denfert-Rochereau. Interessanterweise fällt diese Kundgebung zeitlich mit einer Rede des Premierministers zusammen, die für 15 Uhr geplant ist. Dabei wird er die Leitlinien seiner Regierung vorstellen, während viele sozialpolitische Themen – darunter die Arbeitslosenversicherung und die Beschäftigung von Senioren – weiterhin ungeklärt bleiben.

    Die Teilnahme am Streik selbst wird sicherlich von vielen als letzte Chance gesehen, der Regierung klarzumachen, wie dringend diese Themen von der Bevölkerung gesehen werden. Werfen wir einen Blick auf die Hintergründe: Seit Monaten brodelt es in Frankreich. Die Reformen des Rentensystems treffen auf heftigen Widerstand, da viele Bürger sich um ihre Zukunft sorgen. Gerade die Rentenfrage polarisiert wie kaum ein anderes Thema. Doch auch die Lohnforderungen sind alles andere als neu – in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten sind sie aber aktueller denn je.

    Bleibt die Frage: Was kommt nach dem Streik? Kann diese Mobilisierung tatsächlich den gewünschten Wandel herbeiführen?

    Es wird darauf ankommen, wie groß der Druck auf die Regierung ist und wie diese auf die Forderungen reagiert. Klar ist, dass die sozialen Spannungen nicht einfach verpuffen werden – sie sind fest verankert im gesellschaftlichen Klima des Landes. Während der Premierminister über die Zukunft spricht, werden draußen Tausende demonstrieren, um ihre Perspektive für die Zukunft klarzumachen.

    Eines ist sicher: Der 1. Oktober wird in Frankreich kein gewöhnlicher Tag sein.

  • „Man überlebt mehr als man lebt“: Der Hilferuf der libanesischen Gemeinschaft in Paris

    „Man überlebt mehr als man lebt“: Der Hilferuf der libanesischen Gemeinschaft in Paris

    Mehr als 2.000 Menschen haben sich am Sonntag auf dem Place de la République in Paris versammelt, um ihre Solidarität mit dem Libanon zu zeigen und ein Ende der Gewalt im Nahen Osten zu fordern. Trotz der Entfernung von 3.000 Kilometern sind viele von ihnen fest mit ihrem Heimatland verbunden, das sich derzeit inmitten eines zerstörerischen Krieges befindet.

    Tiefes Leid und Entschlossenheit

    Die Stimmung auf dem Platz ist düster. Traurige Gesichter, Tränen und tröstende Umarmungen prägen das Bild. Libanesische Flaggen wehen über den Köpfen der Demonstranten, während sie in Gedanken bei ihren Familien und Freunden im Libanon sind, die durch die israelischen Bombardements ihr Leben riskieren.

    Am 29. September erwachte der Libanon unter dem donnernden Lärm israelischer Bomben. Das Ergebnis: 558 Tote, darunter 50 Kinder und 94 Frauen, sowie mehr als 1.800 Verletzte an nur einem Tag – eine erschütternde Bilanz, die das libanesische Gesundheitsministerium verkündet.

    Hussein Mourtada, einer der Organisatoren der Pariser Demonstration, erklärt, wie schockiert er über die Angriffe war: „Ich wollte sofort eine Demonstration organisieren, bevor mir klar wurde, dass ich dafür Genehmigungen brauche.“ Nachdem die Pariser Präfektur grünes Licht für eine Versammlung auf dem Platz der Republik gab – der Trocadéro war bereits belegt –, rief er seine Landsleute zu der Demonstration auf. „Das Ziel war, zusammenzukommen, weil jeder von uns sich um einen Nahestehenden sorgt, sei es Familie oder Freunde“, so Mourtada. Seine eigenen Eltern mussten aus Baalbeck fliehen und suchten Zuflucht in Beirut, wo sie weiterhin von Angst und Schrecken geplagt sind.

    Ein Land in Auflösung

    Mourtadas Worte spiegeln die allgemeine Stimmung wider: „Der Libanon wird gerade zerstört.“ Die israelischen Angriffe richten sich nicht nur gegen militärische Ziele – Zivilisten, Krankenwagen und ganze Stadtviertel werden bombardiert. Der Premierminister des Libanon, Najib Mikati, spricht bereits von der größten Fluchtbewegung in der Geschichte des Landes, bei der fast eine Million Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden.

    Die Eskalation begann nach dem Eröffnen einer „Unterstützungsfront“ der Hisbollah für die Palästinenser, insbesondere nach den Angriffen des 7. Oktober und dem Ausbruch des Krieges in Gaza. Doch die jüngste Gewaltspirale hat innerhalb weniger Tage über 1.000 Menschenleben gefordert und mehr als 6.000 verletzt.

    Solidarität und der Ruf nach Frieden

    Die libanesische Diaspora in Frankreich fühlt sich tief betroffen. Tania Aoun, eine 27-jährige Pharmazeutin, beschreibt das Gefühl vieler an diesem Tag: „Der Libanon ist unser Zuhause, genauso wie Frankreich und Paris.“ Ihre Eltern hatten den Bürgerkrieg, der das Land von 1975 bis 1990 verwüstete, überlebt – heute kämpfen sie erneut ums Überleben. „Wie könnte man zusehen, wie das eigene Zuhause in Flammen aufgeht?“, fragt sie rhetorisch. Für viele ist es keine Option, untätig zu bleiben. Sie kommen zusammen, um ihre Unterstützung für die leidende Bevölkerung des Libanons zu zeigen.

    Einheit trotz interner Spaltung

    Die Organisation dieser Demonstration stieß nicht überall auf Zustimmung. Wie Mourtada erklärt, waren die Libanesen – sowohl im Libanon als auch in der Diaspora – tief gespalten, ob man sich aktiv gegen Israel stellen sollte. Manche wollten den Konflikt vermeiden, um eine Zerstörung des Libanons zu verhindern. Andere hingegen sahen die Eskalation als unvermeidlich und argumentierten, dass es notwendig sei, die Palästinenser zu unterstützen.

    Trotz dieser Differenzen stand an diesem Tag die Einheit im Vordergrund. Die Demonstranten verzichteten auf politische Symbole – nur die libanesische Flagge, die palästinensische und die französische waren erlaubt. Die Veranstaltung begann mit dem libanesischen Nationalhymne, gefolgt von einem Lied der berühmten libanesischen Sängerin Fayrouz, einer Hommage an Beirut.

    Politische Forderungen in Frankreich

    Die Kundgebung erhielt auch politische Unterstützung. Abgeordnete der linken Partei „La France Insoumise“ (LFI) waren anwesend und sprachen auf der Tribüne. Arnaud Le Gall, Abgeordneter aus dem Val-d’Oise, forderte strengere Maßnahmen gegen Israel, darunter ein Waffenembargo und ein Moratorium für wirtschaftliche Abkommen zwischen Europa und Israel. Er erklärte: „Frankreich muss der Geschichte gerecht werden. Nur mit Sanktionen und internationalem Druck kann dieser Konflikt beendet werden.“

    Auch Tania Aoun und viele andere Anwesende fordern ein stärkeres Engagement Frankreichs. „Frankreich ist die Mutter des Libanon, die große Schwester“, betont sie und hofft, dass die engen historischen Verbindungen zwischen den beiden Ländern auch jetzt Hilfe und Unterstützung bringen werden.

    Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sollte noch am selben Abend in Beirut ankommen, um humanitäre Hilfe anzubieten. Doch ob diese Hilfe ausreicht, um den wachsenden Konflikt zu beenden, bleibt ungewiss.

  • Blockaden gegen die Teuerung: Die Straßen von Martinique stehen still

    Blockaden gegen die Teuerung: Die Straßen von Martinique stehen still

    Das französische Übersee-Departement Martinique erlebt aktuell einen der heftigsten Proteste der letzten Jahre. Nach Taxifahrern und Einzelhändlern sind nun auch die Lkw-Fahrer auf die Straße gegangen, um gegen die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten zu demonstrieren. Eine Insel im Stillstand Schon in den frühen Morgenstunden des 24. Septembers starteten die Protestaktionen der Lastwagenfahrer. Mit lautem Hupen und blockierten Straßen führten „Schnecken-Operation“ durch – ein drastischer Schritt, um ihrem Ärger Luft zu machen. „Das ist der einzige Weg, wie man uns Gehör schenkt“, sagt Roland, ein Lkw-Fahrer gegenüber Franceinfo, während er zusammen mit seinen Kollegen in der Nähe der Hauptstadt Fort-de-France eine Hauptstraße blockiert. Die Fahrer sind sich einig: „Wir haben dasselbe Problem wie alle hier – die steigenden Preise.“

    Es ist kein neuer Frust, der sich hier entlädt. Die Menschen auf Martinique haben schon lange …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Rentenreform: „Diese Reform muss abgeschafft werden“, sagt Sophie Binet (CGT) und lehnt „Randkorrekturen“ ab

    Rentenreform: „Diese Reform muss abgeschafft werden“, sagt Sophie Binet (CGT) und lehnt „Randkorrekturen“ ab

    Das Thema der Rentenreform sorgt in Frankreich weiter für heftige Diskussionen. Sophie Binet, Generalsekretärin der CGT, fordert die vollständige Abschaffung der Reform. Für sie steht fest: „Es müssen andere Finanzierungsvorschläge auf den Tisch, um die Nachhaltigkeit unseres Rentensystems zu sichern.“ Dies sagte sie am Montag, dem 23. September, im Gespräch mit dem Sender Franceinfo, nachdem Michel Barnier am Sonntag auf France 2 signalisiert hatte, mit den Sozialpartnern an einer „Verbesserung“ der Reform arbeiten zu wollen. Binet betonte, dass es „keine Randkorrekturen“ geben könne, da das eigentliche Problem das angehobene Renteneintrittsalter von 64 Jahren und die verlängerte Beitragszeit sei. Sie fordert eine „Finanzierungskonferenz“, um alternative Vorschläge zur Sicherung des französischen Rentensystems vorzulegen. Zudem rief Binet dazu auf, am 1. Oktober im ganzen Land zu streiken und zu demonstrieren. Für sie ist dies „das Rückspiel gegen die Rentenreform“. Sie sieht die Chan…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Krise um den Cognac: Über 500 Demonstranten und 120 Traktoren protestieren in der Charente

    Krise um den Cognac: Über 500 Demonstranten und 120 Traktoren protestieren in der Charente

    Inmitten der malerischen Weinberge der Charente braut sich eine Krise zusammen, die das Herz der französischen Cognac-Produktion bedroht. Über 500 Menschen und 120 Traktoren zogen am 17. September durch die Straßen von Cognac, um gegen eine mögliche chinesische Steuer auf europäische Spirituosen zu protestieren. Diese Steuer könnte für viele Produzenten verheerende Folgen haben, da China ein wichtiger Exportmarkt für Cognac ist. Eine drohende Steuer und ihre Auswirkungen Der Hintergrund des Problems liegt in einer politischen Entscheidung: Die Europäische Union hat sich dazu entschlossen, Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge zu erheben. Diese Entscheidung hat in Peking nicht gerade für Begeisterung gesorgt. Als Reaktion darauf erwägt China nun, die Zölle auf europäische Spirituosen, darunter auch den weltweit geschätzten Cognac, um satte 35 % zu erhöhen. Das Problem ist offensichtlich: Für die französischen Cognac-Produzenten wäre dies ein massiver Schlag. „Wenn wir den chinesischen …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gegen Macron und Barnier: Frankreich protestiert

    Gegen Macron und Barnier: Frankreich protestiert

    Am Samstag, dem 7. September, versammelten sich Zehntausende Menschen in den Straßen Frankreichs, um gegen die Ernennung von Michel Barnier als Premierminister zu demonstrieren. Besonders die Partei La France Insoumise (LFI) hatte die Proteste organisiert und rief gemeinsam mit anderen linken Parteien zum Widerstand auf. Laut Angaben des Innenministeriums beteiligten sich rund 110.000 Menschen an den landesweiten Demonstrationen, während die Organisatoren sogar von 300.000 Teilnehmern sprachen. „Coup de force“ – die Kontroverse um Barnier Aber warum diese Aufregung? Michel Barnier, ein konservativer Politiker und bekannt als ehemaliger EU-Chefunterhändler für den Brexit, wurde von Präsident Emmanuel Macron zum Premierminister ernannt – und das, obwohl die Linke bei den letzten Wahlen als stärkste Gruppierung abgeschnitten hatte. Viele hatten fest damit gerechnet, dass der Nouveau Front Populaire (NFP), das linke Wahlbündnis, den oder die nächste(n) Premierminister(in) stellen würde. Ba…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Protest gegen den „Staatsstreich“: 150 Kundgebungen gegen Macron

    Protest gegen den „Staatsstreich“: 150 Kundgebungen gegen Macron

    Am heutigen Samstag formiert sich in ganz Frankreich eine große Welle des Protests – und das nicht ohne Grund. Die Linke ist auf den Barrikaden, unterstützt von Studierendenverbänden und weiteren Organisationen. Der Funke, der diese politischen Proteste entzündet hat, ist die Ernennung von Michel Barnier zum neuen Premierminister durch Präsident Emmanuel Macron. Es geht nicht nur um eine politische Entscheidung, sondern um den Vorwurf eines „Coup de force“, eines „Staatsstreichs“ gegen die demokratischen Prozesse. Was steckt dahinter? Lucie Castets und der „Coup de force“ Alles begann mit der Ablehnung von Lucie Castets als Premierministerin. Castets, Kandidatin des Neuen Volksfronts (Nouveau Front Populaire, NFP), galt als Hoffnungsträgerin der linken Kräfte. Ihr Name stand für ein neues politisches Kapitel in Frankreich, doch Macron entschied sich dagegen und wählte stattdessen Michel Barnier als Premierminister – einen Konservativen aus dem Lager der Republikaner. Für viele auf der …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…