Schlagwort: Protest

  • Proteste in Paris: Tausende demonstrieren gegen israelfreundliche Veranstaltung

    Proteste in Paris: Tausende demonstrieren gegen israelfreundliche Veranstaltung

    Am Mittwochabend, dem 13. November, gingen in Paris mehrere tausend Menschen auf die Straße, um gegen das Gala-Event „Israël is Forever“ zu protestieren. Zu der Demonstration hatten verschiedene linke Organisationen, Gewerkschaften und Parteien aufgerufen, um ihren Unmut über die Veranstaltung auszudrücken, die von mehreren ultrarechten Persönlichkeiten als Unterstützungsevent für Israel organisiert wurde. Besondere Empörung löste die geplante Teilnahme von Bezalel Smotrich aus, dem israelischen Finanzminister und eine kontroverse Figur der israelischen Politik. Smotrich, der für seine extremen Ansichten bekannt ist, wollte ursprünglich persönlich an dem Event teilnehmen, hatte sich dann jedoch auf eine Fernschalte beschränkt. Seine jüngste Ankündigung, die israelischen Siedlungsgebiete im besetzten Westjordanland bis 2025 zu annektieren, stieß bei den Demonstranten auf heftigen Widerstand. Mit Rufen wie „Smotrich Mörder, Macron Komplize“ machten die Teilnehmer ihrem Ärger Luft. Auch d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Fussballmatch Frankreich-Israel im Stade de France: Ein Großaufgebot für die Sicherheit

    Fussballmatch Frankreich-Israel im Stade de France: Ein Großaufgebot für die Sicherheit

    Das Fußballspiel zwischen Frankreich und Israel, das am Donnerstag, den 14. November im Stade de France in Seine-Saint-Denis stattfinden soll, wirft im Vorfeld große Sicherheitsfragen auf. Trotz wachsender Spannungen und Aufrufe zur Absage des Spiels hat Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau angekündigt, die Begegnung werde wie geplant stattfinden. Die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Stadion werden jedoch massiv aufgestockt.

    Pro-palästinensische Proteste und Forderungen nach Absage

    Schon seit einigen Tagen ist das Spiel Ziel von Protesten. Anfang November besetzten etwa 40 pro-palästinensische Demonstranten die Zentrale des französischen Fußballverbands (FFF), um die Absage des Spiels zu fordern. Mit ihren Aktionen wollten sie Druck auf die Verantwortlichen ausüben, das Match abzusagen oder an einen anderen Ort zu verlegen. Doch trotz dieser Proteste hat der Innenminister klargestellt, dass er nicht nachgeben werde. Ein vorangegangenes Beispiel aus Amsterdam, wo es am Donnerstagabend zu Zwischenfällen bei einem ähnlichen Spiel kam, verstärkt die Anspannung.

    3.000 Polizisten und Gendarmen für die Sicherheit

    Bruno Retailleau unterstrich, dass die Entscheidung, das Spiel wie geplant stattfinden zu lassen, auch symbolische Bedeutung habe. Die Polizeipräfektur habe ihm zugesichert, die Sicherheit im Stadion gewährleisten zu können, betonte er. Um auf mögliche Zwischenfälle vorbereitet zu sein, werden am Donnerstag rund 3.000 Polizeikräfte und Gendarmen rund um das Stade de France im Einsatz sein. Trotz dieser intensiven Vorkehrungen wird jedoch mit einem großen Zuschauerdefizit gerechnet: Von den knapp 80.000 verfügbaren Plätzen wurden weniger als 20.000 Tickets verkauft.

    Symbolik und Sicherheit – eine schwierige Balance

    Das Match zwischen Frankreich und Israel findet in einem angespannten Klima statt, das durch geopolitische Konflikte und Spannungen um die israelisch-palästinensische Frage angeheizt wird. In diesem Kontext stellt die Entscheidung, das Spiel im Stade de France abzuhalten, nicht nur eine organisatorische Herausforderung dar, sondern auch eine symbolische Positionierung der französischen Regierung. Ob die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen den reibungslosen Ablauf des Spiels gewährleisten können, wird sich zeigen – die Augen der Öffentlichkeit und Medien werden jedenfalls auf das Stade de France gerichtet sein.

  • Tausende demonstrieren in Paris gegen hohe Lebenshaltungskosten in französischen Überseegebieten

    Tausende demonstrieren in Paris gegen hohe Lebenshaltungskosten in französischen Überseegebieten

    Paris wurde am Sonntag zum Schauplatz einer besonderen, aber lautstarken Demonstration: Unter dem Ruf „A yen pou yo!“ („Wir lassen uns nicht unterkriegen!“ auf Kreolisch) zogen mehrere tausend Menschen as den französischen Überseegebieten, in kräftigem Rot gekleidet, durch die Straßen der Hauptstadt. Das Ziel? Den steigenden Lebenshaltungskosten in den Überseegebieten von Frankreich entschieden die Stirn bieten und auf die sozialen Missstände in Guadeloupe, Martinique, und Neukaledonien aufmerksam machen. Eine neue Art von Protest für Frankreich Dass so viele Menschen für die Überseegebiete auf die Straßen von Paris gehen, ist eine Premiere in dieser Form. Angestoßen durch die derzeitigen Proteste in Martinique gegen die horrenden Preise für Grundnahrungsmittel und Alltagsgüter, fanden sich auf der Pariser Place Denfert-Rochereau diverse Gruppen und Aktivisten zusammen, die aus allen Teilen Frankreichs kamen – vereint durch das gemeinsame Ziel, gegen die wirtschaftliche Belastung und U…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Spanien im Ausnahmezustand: Wut und Verzweiflung nach den tödlichen Überschwemmungen

    Spanien im Ausnahmezustand: Wut und Verzweiflung nach den tödlichen Überschwemmungen

    In Paiporta, nahe Valencia, bot sich ein ungewohntes Bild: Als König Felipe VI. und Königin Letizia, begleitet von Premierminister Pedro Sánchez, den Katastrophenort besuchten, wurden sie von empörten Rufen und sogar geworfenen Steinen empfangen. „Mörder, Mörder!“ skandierten einige Anwohner – ein heftiges Signal für die aufgestaute Frustration und das Gefühl, von den Verantwortlichen im Stich gelassen worden zu sein.

    Die verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche haben ein großes menschliches Drama ausgelöst und mindestens 217 Todesopfer gefordert, die meisten davon in der Region Valencia. Da immer noch Vermisste gesucht werden – oft in schwer zugänglichen Gebieten – könnte die Zahl der Opfer weiter steigen. Die Einwohner sind nicht nur erschüttert über den Verlust von Menschenleben, sondern auch über die massiven Zerstörungen, die das Hochwasser hinterlassen hat.

    Kritik an mangelnder Reaktionsfähigkeit der Behörden

    Warum aber diese massive Wut? Seit Beginn der Überschwemmungen wird den Behörden mangelnde Reaktionsfähigkeit vorgeworfen. Trotz einer beeindruckenden Zahl an Rettungskräften – über 17.000 Polizisten, Militärangehörige und Zivilschützer wurden mobilisiert – beschreiben Betroffene, dass Hilfe teils zu spät oder gar nicht ankam. Die Fluten rissen Straßen, Brücken und ganze Häuser mit sich, oft war jede Minute entscheidend.

    „Wir haben um Hilfe geschrien und erst nach Stunden kam jemand!“ – solche Aussagen häufen sich unter den Betroffenen. Viele fühlten sich im Chaos der Überflutungen allein gelassen, während das Leben um sie herum buchstäblich weggeschwemmt wurde. Die Trauer hat sich in Wut verwandelt – und das zeigte sich deutlich bei dem Besuch des Königspaares und des Premiers.

    Unwetterwarnungen und düstere Prognosen

    Die Region kämpft weiterhin mit extremen Wetterbedingungen. Am Wochenende hat das nationale Wetterinstitut Alarmstufe Rot für Almeria und die umliegenden Gebiete ausgegeben – eine Warnung vor weiteren „sintflutartigen Regenfällen“ und starkem Sturm. Die Bevölkerung wurde dringend aufgerufen, nur im Notfall das Haus zu verlassen. Bereits jetzt erwarten die Meteorologen eine weitere regenreiche Wetterfront, die Ende der Woche erneut Valencia treffen könnte – eine bedrückende Aussicht für die ohnehin schwer getroffene Region.

    Militärhilfe und amphibische Schiffe im Einsatz

    Um die betroffenen Gebiete zu unterstützen, hat die spanische Regierung zusätzliche Maßnahmen eingeleitet. Premierminister Sánchez kündigte die Entsendung eines Marineschiffs an, ausgestattet mit Operationssälen, Hubschraubern und weiteren Notfallfahrzeugen, das bald im Hafen von Valencia ankommen soll. Diese Unterstützung ist dringend nötig, denn viele Straßen sind nicht befahrbar und in weiten Teilen der Region herrscht weiterhin Ausnahmezustand.

    Ein Land in Trauer und Wut

    Spanien blickt auf Tage voller Trauer und Wut zurück, und die Spannungen zwischen der Bevölkerung und den Behörden scheinen täglich zu wachsen. Die Betroffenen fühlen sich nicht nur von der Gewalt des Wassers überwältigt, sondern auch von einer Bürokratie, die für viele zu zögerlich und ineffektiv handelt, im Stich gelassen. Wie hätte es anders laufen können? Dieser Gedanke treibt die Menschen um – sie fühlen sich machtlos in einem Chaos, das viele für vermeidbar halten.

    In dieser schweren Zeit zeigt sich jedoch auch die Solidarität und das Engagement innerhalb der Gesellschaft. Freiwillige Helfer unterstützen Rettungskräfte, während Familien und Gemeinden zusammenhalten, um das Unfassbare zu verarbeiten.

  • Massenprotest in Spanien: Zehntausende fordern den Rücktritt von Pedro Sánchez

    Massenprotest in Spanien: Zehntausende fordern den Rücktritt von Pedro Sánchez

    In den Straßen Madrids hallten die Rufe nach Veränderung wider, als am 20. Oktober 2024 Zehntausende Spanier gegen den sozialistischen Premierminister Pedro Sánchez auf die Straße gingen. Die Menge, geschätzt auf etwa 25.000 Teilnehmer von den Regierungsbehörden und auf 400.000 von den Veranstaltern, brachte eine klare Botschaft: Sie fordern den Rücktritt von Sánchez und Neuwahlen. Es ist ein weiteres Kapitel im anhaltenden politischen Konflikt in Spanien.

    Der Zorn der Straße: Flaggen und Vorwürfe

    Auf der Plaza de Castilla, einem symbolträchtigen Ort in Madrid, schwenkten die Demonstranten die rot-gelben Fahnen Spaniens und skandierten Parolen wie „Sánchez ist ein Verräter“. Es herrschte eine aufgeladene Stimmung, die von den Organisatoren – hauptsächlich aus dem rechten politischen Spektrum – befeuert wurde. Unter ihnen war die konservative Volkspartei (Partido Popular) sowie die ultrarechte Vox-Partei, die den Protest gemeinsam ins Leben riefen.

    Slogans wie „Sánchez zerstört Spanien“ waren auf vielen Schildern zu lesen. Doch was steckt hinter diesen starken Vorwürfen? Die Demonstranten prangerten insbesondere die Entscheidung der Regierung an, eine Amnestie für die Verantwortlichen des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums von 2017 zu gewähren. Diese Maßnahme gilt vielen als Verrat an der Einheit Spaniens – vor allem, weil sie Teil eines politischen Abkommens war, das Sánchez den entscheidenden Rückhalt der katalanischen Separatisten im Parlament sicherte.

    Die Katalonien-Frage und Sánchez‘ umstrittene Amnestie

    Der Katalonien-Konflikt ist eine der tiefsten politischen Wunden, die das Land spalten. Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum 2017 und den darauffolgenden Unruhen hatte die spanische Regierung eine harte Linie gefahren und mehrere Separatistenführer zu Gefängnisstrafen verurteilt. Doch im Jahr 2024 sieht die Realität anders aus: Um seine Mehrheit im Parlament zu sichern, hat Sánchez den Separatisten Zugeständnisse gemacht, darunter die besagte Amnestie – ein Schritt, der von vielen als Kapitulation vor den separatistischen Kräften verstanden wird.

    Für die Demonstranten ist diese Entscheidung nicht nur eine juristische Frage, sondern eine Frage der nationalen Integrität. Viele sehen darin den Versuch, die Einheit des Landes zu untergraben, um sich politisch an der Macht zu halten. Die Rufe nach „Einheit, Würde, Gesetz und Freiheit“, wie sie auf den Bannern der Proteste zu lesen waren, spiegeln den Wunsch nach einem starken, geeinten Spanien wider, das nicht von regionalen Interessen untergraben wird.

    Kritik auch aus dem eigenen Land: Korruptionsvorwürfe und politische Abkommen

    Neben der Katalonien-Frage warfen die Demonstranten der Regierung auch vor, in zwielichtige Machenschaften verwickelt zu sein. In den Reden wurden Korruptionsfälle und Ermittlungen erwähnt, die verschiedene Mitglieder des sozialistischen Lagers betreffen, darunter auch die Ehefrau von Pedro Sánchez, Begoña Gómez. Diese Vorwürfe, kombiniert mit den umstrittenen politischen Allianzen der Regierung – etwa mit den baskischen Separatisten –, verstärken den Unmut.

    Der Schatten von Vox: Extremrechte gewinnt an Einfluss

    Besonders auffällig bei den Protesten war die Präsenz der Vox-Partei. Ihr Anführer, Santiago Abascal, war der einzige Parteichef, der persönlich an der Demonstration teilnahm. Vox vertritt eine harte Linie gegen Immigration und setzt sich vehement für die spanische Einheit ein – oft mit populistischen Tönen, die bei vielen Bürgern auf Resonanz stoßen. Abascal machte keinen Hehl daraus, dass er die aktuelle Regierung für eine Bedrohung hält. „Dieses Regime ruiniert die Spanier, es hat sie verraten und belogen“, erklärte er gegenüber der Presse.

    Die zunehmende Unterstützung für Vox zeigt, dass der politische Diskurs in Spanien polarisiert ist. Während viele Bürger die harten Maßnahmen der Partei unterstützen, fürchten andere die zunehmende Radikalisierung und den Aufstieg des Extremismus. Doch eines ist klar: Vox hat es geschafft, sich als wichtiger Akteur im politischen Spektrum zu etablieren.

    Wohin führt dieser Protest?

    Der Ruf nach Neuwahlen wird immer lauter. Ob Pedro Sánchez dem Druck nachgibt, bleibt jedoch fraglich. Bisher hat er sich standhaft gezeigt, trotz der wachsenden Opposition. Doch in einem Land, das durch politische Spannungen und regionale Konflikte zerrissen ist, könnten solche Massenproteste langfristig Folgen haben.

    Was bedeutet das für die Zukunft Spaniens? Es bleibt abzuwarten, ob diese Demonstration der Anfang einer größeren Bewegung ist oder ob sie lediglich ein weiteres Kapitel im bereits angespannten politischen Klima des Landes darstellt. Die kommenden Monate könnten entscheidend sein – nicht nur für Pedro Sánchez, sondern für die Stabilität Spaniens insgesamt.

    Manchmal fragt man sich: Wann hört die Politik auf, die Straßen zu beherrschen, und beginnt, wieder den Dialog zu führen?

  • Krise um hohe Lebenshaltungskosten in Martinique:  Lebensmittel 20% billiger – aber der Protest geht weiter

    Krise um hohe Lebenshaltungskosten in Martinique: Lebensmittel 20% billiger – aber der Protest geht weiter

    In dem französischen Übersee-Gebiet Martinique herrscht seit Anfang September Unruhe, ausgelöst durch die drastisch hohen Lebenshaltungskosten, insbesondere bei Lebensmitteln. Trotz eines neuen Abkommens, das die Preise für bestimmte Lebensmittel um durchschnittlich 20 % senken soll, ist die Stimmung auf der Karibikinsel weiterhin angespannt. Der Grund? Das Abkommen konnte den zentralen Protestbewegungen nicht gerecht werden – und der Widerstand gegen die hohen Preise hält an. Ein scheinbarer Durchbruch – aber nicht für alle Am 16. Oktober 2024 verkündete der Präfekt von Martinique, Jean-Christophe Bouvier, die Unterzeichnung eines Abkommens zur Preissenkung von Lebensmitteln. Der ausgehandelte Vertrag sieht vor, die Preise für eine Liste von 54 Produktgruppen – darunter die in Martinique am häufigsten konsumierten Lebensmittel – um etwa 20 % zu senken. Dies wurde nach einem siebten Verhandlungstag zwischen der französischen Regierung, lokalen Akteuren wie Supermärkten und dem Grand Po…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Martinique : Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten, Ruhe in der Nacht, Stillstand bei Verhandlungen

    Martinique : Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten, Ruhe in der Nacht, Stillstand bei Verhandlungen

    Die Nächte sind ruhig, doch die sozialen Spannungen auf Martinique bleiben unverändert. Nach einer weiteren Nacht ohne größere Zwischenfälle meldete die Präfektur der Insel am Dienstag, den 15. Oktober: „Die Nacht vom 14. auf den 15. Oktober verlief ruhig im gesamten Gebiet.“ Trotz dieser Beruhigung hat die Präfektur das nächtliche Ausgangsverbot von 21 Uhr bis 5 Uhr bis zum 21. Oktober verlängert, um erneute Eskalationen zu verhindern. Die Proteste, die seit Anfang September die Insel erschüttern, sind eine Reaktion auf die extrem hohen Lebenshaltungskosten – besonders auf Lebensmittelpreise, die bis zu 40 % über denen in Frankreich liegen. Das Thema brennt den rund 350.000 Einwohnern der Antilleninsel unter den Nägeln, und trotz einiger Bemühungen scheint eine Lösung nicht in Sicht. Die Straßen werden gesäubert, die Wut bleibt Während die Barrikaden geräumt und die Straßen gesäubert werden, köchelt der soziale Unmut weiter. Gewalt und Unruhen prägten in den letzten Wochen das Bild au…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Soziale Krise in Martinique: Ausgangssperre bis zum 21. Oktober verlängert

    Soziale Krise in Martinique: Ausgangssperre bis zum 21. Oktober verlängert

    In Martinique hält die soziale Krise wegen der hohen Lebenshaltungskosten weiter an. Aufgrund der jüngsten Unruhen hat der Präfekt beschlossen, die seit dem 10. Oktober geltende nächtliche Ausgangssperre bis zum Montag, den 21. Oktober, zu verlängern. Die Ausgangssperre gilt von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens auf der gesamten Insel. In einer Erklärung betonte die Präfektur, dass nur „dringende medizinische Gründe und berufliche Aktivitäten“ Ausnahmen von der Ausgangssperre rechtfertigen würden. Darüber hinaus bleibt der Kauf, Verkauf und Transport von Kraftstoff sowie explosiven Stoffen, einschließlich Feuerwerkskörpern, bis auf Weiteres verboten. Rückgang der Gewalt Die Entscheidung zur Verlängerung der Ausgangssperre erfolgte trotz eines Berichts über „keine nennenswerten Vorfälle“ an diesem Wochenende. Seit Anfang September befindet sich die Insel, auf der etwa 350.000 Menschen leben, inmitten einer breiten Protestbewegung gegen die hohen Preise für Lebensmittel, die bis zu 40 % te…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Martinique: Gewalt trotz nächtlichem Ausgangssperre – Ein Übersee-Departement in Aufruhr

    Martinique: Gewalt trotz nächtlichem Ausgangssperre – Ein Übersee-Departement in Aufruhr

    Die französische Karibikinsel Martinique erlebt derzeit eine Welle von Gewalt und Unruhen, die sich trotz eines verhängten nächtlichen Ausgangssperre unvermindert fortsetzt. Der Protest entzündete sich an den hohen Lebenshaltungskosten, die viele Menschen auf der Insel in finanzielle Not treiben. Trotz des Versuchs der Behörden, durch das Verhängen einer Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr die Situation unter Kontrolle zu bringen, eskalieren die Proteste weiter. Hintergrund der Proteste Die Unruhen haben ihren Ursprung in einem schon länger schwelenden Konflikt über die Kosten des täglichen Lebens auf der Insel. Laut Berichten sind die Preise für Grundnahrungsmittel in Martinique im Vergleich zum französischen Festland um bis zu 40 % höher. Diese Preisschere hat das ohnehin schon bestehende Gefühl sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeit verstärkt, was insbesondere die unteren Schichten der Bevölkerung hart trifft. Der Protest begann bereits Anfang September 2024, als Gewerkschaft…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Martinique: Aufruhr am Aimé-Césaire-Flughafen aufgrund von Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten

    Martinique: Aufruhr am Aimé-Césaire-Flughafen aufgrund von Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten

    Am Donnerstag, dem 10. Oktober 2024, wurde der Flughafen Aimé-Césaire auf Martinique von aufgebrachten Demonstranten gestürmt. Diese Proteste stehen im Zusammenhang mit der seit Wochen andauernden Bewegung gegen die steigenden Lebenshaltungskosten auf der Insel. Videos, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen die Demonstranten auf den Landebahnen des Flughafens, wo sie erhebliche Schäden an den Einrichtungen anrichteten und so den Flugbetrieb zum Erliegen brachten. Eskalation der Gewalt: Flughafenschließung und Umleitung von Flügen Aufgrund der gewalttätigen Ausschreitungen musste der Flughafen den Betrieb einstellen. Mehrere Flüge wurden nach Guadeloupe umgeleitet, um die Sicherheit der Passagiere und des Flughafenpersonals zu gewährleisten. Im Laufe des Tages nahm die Polizei acht Personen fest, die im Zusammenhang mit den Ausschreitungen stehen. Ausgangsperre ohne Wirkung Trotz des von der Präfektur verhängten nächtlichen Couvre-feu von 21 Uhr bis 5 Uhr ist die Lage weiterhin a…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…