Schlagwort: Polizeischüsse

  • Seine-Saint-Denis: Autofahrerin bei Verkehrskontrolle von Polizei angeschossen und schwer verletzt

    Seine-Saint-Denis: Autofahrerin bei Verkehrskontrolle von Polizei angeschossen und schwer verletzt

    Nach Informationen von Franceinfo hatte die Fahrerin einen Polizisten gerammt, bevor sie von zwei weiteren Beamten mit Schüssen gestoppt wurde. Sie befindet sich in Lebensgefahr.

    Eine Autofahrerin wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21. Oktober, in Bondy (Seine-Saint-Denis) bei einer Verkehrskontrolle von Polizisten angeschossen und schwer verletzt, wie Franceinfo am Freitag von der Staatsanwaltschaft in Bobigny erfuhr. Die 1993 geborene Fahrerin befindet sich in Lebensgefahr.

    Einer Polizeiquelle zufolge soll das Opfer mit seinem Auto „beim Wiederanfahren einen der drei Polizisten gerammt“ haben, bevor es beschossen wurde. Einer der Beamten habe von seiner Waffe Gebrauch gemacht.

    Es wurden zwei Ermittlungen eingeleitet, eine wegen „versuchten Mordes an einer Amtsperson“, die der Kriminalpolizei des Departements Seine-Saint-Denis übertragen wurde, und eine wegen „Gewalt mit Waffen“, die der Inspektion der Polizei, der IGPN, übertragen wurde, um den Waffengebrauch der Polizisten zu untersuchen.

  • Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Ein Mann am Steuer eines Autos wurde beim Versuch ein er Polizeikontrolle zu entgehen am Freitagabend im 12. Arrondissement von Paris tödlich verletzt. Die beiden Polizisten, die die Schüsse abgegeben hatten, wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann kam ums Leben, nachdem er von einer Kugel getroffen wurde, die ein Polizist in Paris im zwölften Arrondissement auf ihn abgefeuert hatte.

    Laut zwei von der Nachrichtenagentur AFP zitierten Polizeiquellen wollten Polizisten am Freitagabend gegen 19.00 Uhr ein Auto mit drei Männern an Bord kontrollieren. Das Fahrzeug versuchte zu fliehen und stieß mit einem anderen Auto zusammen, wie eine der Quellen berichtete. „Zwei Polizeibeamte“ machten daraufhin „von ihren Dienstwaffen Gebrauch, da das flüchtende Fahrzeug in ihre Richtung fuhr“. Einer der drei Schüsse traf den Fahrer, der sofort starb.

    Auf einem Video, das auf TikTok zu sehen ist, sieht man, wie Polizisten eine Herzmassage an dem getroffenen Mann durchführen, der neben dem Fahrzeug auf der Straße liegt. Die anderen Insassen des Fahrzeugs flüchteten, wie eine der Polizeiquellen gegenüber Franceinfo berichtete. Am Ort des Geschehens, in einer Seitengasse des Cours de Vincennes, stand das rote Auto des getöteten Fahrers quer auf der Fahrbahn. Ein Teil des Viertels, in dem zum Zeitpunkt des Geschehens noch Geschäfte geöffnet waren, wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Leiche des Fahrers wurde erst kurz vor 23.00 Uhr abtransportiert.

    Aufgrund der schwerwiegenden Vorfälle wurden zwei Ermittlungen eingeleitet: eine wegen vorsätzlicher Tötung durch eine Amtsperson, die der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) übertragen wurde, wie es immer der Fall ist, wenn es zu Schüssen durch Polizisten kommt; und eine andere wegen versuchten Mordes an einer Amtsperson, die von der Kriminalpolizei durchgeführt wird und sich gegen den Fahrer des roten Autos richtet.

    Zwei Polizisten in Polizeigewahrsam
    Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurden zwei Polizeibeamte in Polizeigewahrsam genommen. Der 52-jährige Omar Labdi, ein Ladenbesitzer aus dem Viertel, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP aus, er habe „drei Polizisten hinter dem Auto herlaufen sehen“, die den Fahrer zum Anhalten aufgefordert hätten. Das Auto „fuhr langsam, sie waren darin zu zweit, der Kumpel des Fahrers stieg aus und rannte weg, er fuhr langsam weiter und die Polizei schoss dreimal“.

    Zwölf Tote nach Polizeischüssen in diesem Jahr
    Seit Anfang des Jahres sind bereits zwölf Menschen nach Schüssen der Polizei bei Kontrollen gestorben. Innerhalb weniger Stunden starben im September zwei Menschen durch Schüsse der Polizei und ein dritter wurde verletzt: In Rennes wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. September eine Frau getötet und ein Mann verletzt, als sie während eines Einsatzes zur Drogenbekämpfung angehalten wurde. Am gleichen Tag kam in Nizza gegen 16.30 Uhr ein Mann am Steuer eines gestohlenen Autos ums Leben.

    Im August kamen zwei Männer in Vénissieux und ein weiterer in Neuville-en-Ferrain (Nordfrankreich) ums Leben. Im März wurde ein Autofahrer in Sevran (Seine-Saint-Denis) und im Juni ein ägyptischer Migrant in Sospel (Alpes-Maritimes) getötet. In Grenoble wurde eine 18-jährige Beifahrerin bei einem Schusswechsel in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober während einer Verfolgungsjagd getötet.

    In Paris starben im April, am Abend der Wiederwahl von Emmanuel Macron, ein Fahrer und sein Beifahrer auf der Pont-Neuf. Im Juni dann eine Beifahrerin nach einer Verfolgungsjagd im XVIII Arrondissement.

  • Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Die Schüsse der Polizei trafen die junge Frau in die Brust. Der Fahrer des flüchtenden Autos wurde ebenfalls verletzt.

    Eine 18-jährige Frau, die als Beifahrerin in einem Auto saß, wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.40 Uhr in Grenoble durch Schüsse von Polizisten getötet, wie France Bleu Isère am Mittwoch, dem 5. Oktober, von der Feuerwehr erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 2.20 Uhr zu einem Schusswechsel zwischen einem flüchtenden Fahrzeug und einem Streifenwagen der Polizei. Die Beifahrerin in dem flüchtenden Fahrzeug wurde tödlich getroffen. Der Fahrer, ein Mann in den Zwanzigern, wurde verletzt und in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

    Unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet Franceinfo schoss der Autofahrer drei Mal in Richtung der Polizisten, bevor er in eine Sackgasse in Saint-Martin-d’Hères in der Nähe von Grenoble fuhr. Er versuchte, auf die Polizeibeamten zuzufahren, die aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen waren. Die drei Polizeibeamten machten daraufhin von ihren Waffen Gebrauch. Das Fahrzeug konnte dennoch fliehen, bevor es in Grenoble von einer weiteren Polizeistreife gestoppt wurde, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte.

  • Belgien: Ein Toter bei Anti-Terror-Einsatz gegen Rechtsextreme

    Belgien: Ein Toter bei Anti-Terror-Einsatz gegen Rechtsextreme

    Bei Hausdurchsuchungen im Rahmen von Ermittlungen wegen eines geplanten Anschlags lieferte sich die Polizei einen Schusswechsel.

    Die Operation richtete sich gegen Sympathisanten der extremen Rechten. Am Mittwoch, dem 28. September, wurde in Belgien eine Person bei einem Schusswechsel mit der Polizei während eines Einsatzes wegen eines geplanten Terroranschlags getötet, wie die belgische Bundesstaatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Ermittlungen werden von einem Untersuchungsrichter in Antwerpen geleitet. Sie richten sich gegen „ein mutmaßlich rechtsextremes Milieu“ und gegen „Verstöße gegen das Waffengesetz“, so die Staatsanwaltschaft. Am Mittwochmorgen wurden im flämischen Teil Belgiens, insbesondere in Gent und Antwerpen, ein Dutzend Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei einer dieser Hausdurchsuchungen kam es zu dem tödlichen Schusswechsel.

    Bei den Hausdurchsuchungen, so die Bundesstaatsanwaltschaft weiter, „wurden sehr viele Waffen und Munition beschlagnahmt, deren Zählung und Analyse in den nächsten Tagen durchgeführt werden muss“. „Einige der vor Ort befindlichen Waffen waren legal registriert“, heißt es weiter. Die Zeitung La Libre Belgique berichtet, dass sich die tödliche Schießerei in Merksem, einem Stadtteil von Antwerpen, ereignet hat.

  • Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Am Mittwoch, dem 7. September, führte eine Weigerung, anzuhalten, zum Tod eines Mannes. Der Polizist, der die tödlichen Schüsse abgab sitzt am Donnerstag in Untersuchungshaft.

    Mit der Waffe in der Hand befahl ein Polizist am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza (Alpes-Maritimes), einem Fahrer, sein Fahrzeug anzuhalten. Dieser aber versuchte, zu entkommen. In diesem Moment schoss der Beamte. Der Fahrer des Wagens wurde tödlich getroffen. War das wirklich Selbstverteidigung? Der Polizist sitzt seit Mittwochabend in Untersuchungshaft.

    Ein gestohlenes Auto
    Die Besatzung eines Polizeiwagens wurde tätig, nachdem ein Fahrzeugs gemeldet worden war, dessen Fahrstil andere Verkehrsteilnehmer potentiell gefährdete. Laut Polizei handelte es sich um ein gestohlenes Fahrzeug. Der 24-jährige Fahrer war wegen mehrerer Delikte bekannt. Auf der Flucht stieß er am Mittwoch mit dem Polizeifahrzeug zusammen. Der 23-jährige Polizist, der seine Waffe abfeuerte, war seit einem Jahr im Dienst und wurde von seinen Vorgesetzten geschätzt.

    Seit Anfang des Jahres wurden in Frankreich neun Menschen durch Polizeischüsse getötet, nachdem sie sich geweigert hatten, anzuhalten und sich kontrollieren zu lassen.

  • Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Der Fahrer des Wagens erlag nach den Schüssen der Polizei seinen Verletzungen. Der Beifahrer des Fahrzeugs wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Fahrer eines Fahrzeugs wurde am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza von einem Polizisten getötet, weil er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Das berichtet Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Der Vorfall ereignete sich auf de Voie Mathis in Nizza. Gegen 16:30 Uhr entdeckten die Polizisten ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug auf der Schnellstraße, die in der Nähe des Flughafens von Nizza verläuft. Die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) erklärte der Nachrichtenagentur AFP, dass der Fahrer des Wagens bei einem „gefährlichen Zickzackkurs“ auf der Schnellstraße gesichtet worden war. Nachdem die Beamten vergeblich versucht hatten, das Auto anzuhalten, beschlossen sie, die Verfolgung aufzunehmen.

    Laut der DDSP gaben die Polizisten dem Fahrer Zeichen, ihnen zu folgen, doch das Fahrzeug beschleunigte und nahm eine Abbiegespur. „Im Verkehrsfluss eingeklemmt“, wendete das Fluchtfahrzeug dann und rammte das Polizeiauto „mehrmals“. Einer der Polizisten stieg aus dem Polizeifahrzeug aus und gab mindestens einen Schuss auf das gestohlene Fahrzeugs ab. Der Fahrer wurde getroffen und erlag noch am Ort des Geschehens seinen Verletzungen. Es handelte sich um einen Mann „um die 30 Jahre“, wie das Bürgermeisteramt der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der Beifahrer des gestohlenen Autos wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der Staatsanwalt von Nizza erklärte gegenüber Franceinfo, dass die Inspektion der Polizei (IGPN) eingeschaltet worden sei.

  • Bei Polizeieinsatz in Rennes wird eine Frau getötet und ein Mann angeschossen

    Bei Polizeieinsatz in Rennes wird eine Frau getötet und ein Mann angeschossen

    Bei dem Einsatz, der in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stattfand, soll auch ein Polizist verletzt worden sein, der nicht in Lebensgefahr schwebt.

    Es war eine Polizeioperation auf der Umgehungsstraße von Rennes, deren Ziel es war, Verdächtige im Zusammenhang mit einem Drogenhandel in Rennes festzunehmen, wie der Sender RMC berichtet. Die Operation ging jedoch ziemlich schief…

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch führte ein Polizeiteam der BRI (Brigade de recherche et d’intervention) einen Drogeneinsatz durch, der außer Kontrolle geriet: Gegen 1.15 Uhr wollten die Polizisten die Insassen eines Fahrzeugs festnehmen, aber der Fahrer des Wagens fuhr auf die Beamten zu. Daraufhin haben diese das Feuer eröffnet, berichtet der Sender RMC, und einen der Insassen, einen 26-jährigen Mann, am Arm getroffen. Gleichzeitig soll eine 22-jährige Passagierin, die laut der Zeitung Ouest France auf dem Rücksitz saß, einen Schuss in die Brust erhalten haben. Die junge Frau überlebte die Verletzung nicht.

    Auch die Polizei hatte einen Verletzten zu beklagen. Ein Beamter wurde durch das Fahrzeug der Verdächtigen verletzt. Der Polizist wurde mit Schmerzen im Rücken und im Knie in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Die IGPN (Inspektion der Polizei) wird den Einsatz untersuchen, der Fahrer des Fahrzeugs wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Mann entzieht sich einer Kontrolle und wird von der Polizei erschossen

    Mann entzieht sich einer Kontrolle und wird von der Polizei erschossen

    Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 30. August, in Neuville-en-Ferrain im Département Nord, in der Nähe von Tourcoing.

    Ein Mann wurde am Steuer eines Autos in der Nacht von Montag auf Dienstag, 30. August, in Neuville-en-Ferrain (Nord), in der Nähe von Tourcoing, während einer Kontrolle von der Polizei erschossen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr. Der Mann, der laut Polizeibericht gegen 3 Uhr bei dem Versuch, eine Polizeikontrolle zu durchbrechen, einen Polizisten angefahren hatte, wurde von einem Schuss in die Brust getroffen und verstarb kurz darauf.

    Nach ersten Angaben der Polizei wollte eine Streife der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade in der Gemeinde an der Grenze zu Belgien ein Auto kontrollieren, das „mit ausgeschaltetem Licht“ auf einem Bürgersteig geparkt war. Als sich die Polizisten näherten, soll der Fahrer losgefahren sein und einen der Beamten gerammt haben. Der Beamte, der leicht verletzt wurde, eröffnete daraufhin das Feuer und gab einen Schuss ab, der den Fahrer in die Brust traf.

    Auch die Rettungsmassnahmen, die zunächst von der Polizei und dann von den herbeigerufenen Rettungsdiensten durchgeführt wurden, konnten den Tod des angeschossenen Fahrers nicht verhindern. Der Beifahrer des Wagens wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

  • Vénissieux: Ein Toter und ein Schwerverletzter durch Polizeischüsse bei Verkehrskontrolle

    Vénissieux: Ein Toter und ein Schwerverletzter durch Polizeischüsse bei Verkehrskontrolle

    Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Vénissieux bei Lyon. 

    Die Polizei eröffnete in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Vénissieux (Rhône) das Feuer auf ein als gestohlen gemeldetes Auto, tötete den Beifahrer und verletzte den Fahrer schwer am Kopf. Der Fahrer war zuvor auf die Ordnungskräfte zugefahren, die versuchten, ihn zu kontrollieren, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Die Staatsanwaltschaft von Lyon bestätigte diese Informationen in einer Pressemitteilung.

    Das Fahrzeug stand mit laufendem Motor auf dem Parkplatz eines Carrefour-Supermarkts am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht, als sich die Ordnungskräfte näherten, um eine Kontrolle durchzuführen. Der Fahrer gab daraufhin Gas und fuhr dann auf einen der Polizisten zu, der auf der Motorhaube landete.

    Gleichzeitig feuerten dieser Beamte und ein weiterer Beamter laut Staatsanwaltschaft „mehrmals“ auf das Auto und trafen den Fahrer und seinen Beifahrer. Das Fahrzeug kam etwa 100 Meter weiter zum Stehen.

    Zwei Polizisten werden von der IGPN in Gewahrsam genommen.
    Die Staatsanwaltschaft Lyon leitete Ermittlungen ein. Das erste Verfahren richtet sich gegen den Fahrer des Fahrzeugs. Das zweite Verfahren, das wegen „Gewalt mit Waffen durch Angehörige der öffentlichen Gewalt, die zum Tod geführt hat, ohne die Absicht, ihn zu geben“ eingeleitet wurde, wurde der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) anvertraut. Die Ermittlungen sollen klären, wann genau und unter welchen Umständen die Schüsse abgefeuert wurden.

    Die zwei Polizisten, die von ihrer Dienstwaffe Gebrauch gemacht haben, befinden sich am Freitagmorgen bei der IGPN in Polizeigewahrsam, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon meldet. Ihre Anhörung durch die IGPN entspricht dem in Frankreich üblichen Verfahren, wann immer ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch macht.

  • Mann mit Messer am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle von der Polizei erschossen

    Mann mit Messer am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle von der Polizei erschossen

    Der Vorfall ereignete sich im Terminal 2F kurz nach 8.20 Uhr am Mittwoch, 10. August.

    Ein obdachloser Mann wurde am Mittwochmorgen, dem 10. August, am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle durch den Schuss eines Polizisten getötet. „Die Polizei hat heute Morgen eine bedrohliche Person, die im Besitz einer Stichwaffe war, neutralisiert“, erklärte die Polizeipräfektur von Paris auf ihrem Twitter-Account.

    Die Tat ereignete sich im Terminal 2F kurz nach 8.20 Uhr. Ein Obdachloser bedrohte Mitarbeiter des Flughafens sowie Passagiere, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Die Polizei griff daraufhin ein. Trotz Warnungen ging der mit einem Messer bewaffnete Mann auf die Beamten zu, die ihre Waffen zogen und den Angreifer mit einem Schuss töteten.

    Zur Zeit versuchen die Sicherheitsbehörden,den Mann zu identifizieren. Der Vorfall wird derzeit nicht als terroristisch eingestuft. Die Staatsanwaltschaft Bobigny erklärte, dass eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet und der Generalinspektion der nationalen Polizei anvertraut wurde. Eine zweite Untersuchung wegen versuchten Mordes an Polizeibeamten wurde gegen den Getöteten von der Grenzpolizei eingeleitet.