Schlagwort: Polizeischüsse

  • Paris: Polizisten schießen auf ein Auto, zwei Tote und ein Verletzter

    Paris: Polizisten schießen auf ein Auto, zwei Tote und ein Verletzter

    Das Fahrzeug, das entgegen der Fahrtrichtung auf dem Pont-Neuf unterwegs war, fuhr auf die Polizeibeamten zu, die daraufhin das Feuer eröffneten.

    Polizisten schossen am Sonntag, dem 24. April, kurz vor Mitternacht auf ein Auto, das versuchte, sie zu rammen, wobei zwei der Insassen getötet und eine dritte Person verletzt wurden, wie France Télévisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Die Tat ereignete sich auf der Brücke Pont-Neuf im Zentrum von Paris, wenige Stunden nach der Wiederwahl von Präsident Emmanuel Macron, die auf dem Champs-de-Mars gefeiert wurde. Bislang wurde aber kein Zusammenhang mit diesem politischen Ereignis festgestellt.

    Ersten Erkenntnissen zufolge, so eine Polizeiquelle, fuhr das Fahrzeug in der falschen Richtung, als die Polizisten es anhalten und kontrollieren wollten.

    In der Umgebung des Tatorts war ein großes Polizeiaufgebot im Einsatz. Das Fahrzeug sei ein dunkler Volkswagen Polo und in Paris zugelassen, wie ein Fotograf der Agentur AFP berichtete.

    Die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen, wie die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte.

    Fünf Polizisten werden am Montagmorgen von der Inspection générale de la police nationale (IGPN) im Rahmen der am Sonntag eingeleiteten Ermittlungen angehört, wie Franceinfo aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle erfuhr. Dabei handelt es sich um ein vorgeschriebenes Verfahren, das jedesmal durchgeführt wird, wenn ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch macht.

  • Isère: Gendarmen töten einen Mann, der sie mit einem Cuttermesser bedroht hat

    Isère: Gendarmen töten einen Mann, der sie mit einem Cuttermesser bedroht hat

    Der alkoholisierte Mann hatte zuvor versucht, seine Eltern zu töten.

    Ein 49-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag, dem 1. April, auf Samstag, den 2. April, von Gendarmen durch Schüsse getötet, nachdem er sie während eines Einsatzes mit einem Cuttermesser bedroht hatte, wie die Staatsanwaltschaft von Grenoble mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge war die Gendarmerie von den Eltern des Opfers alarmiert worden, weil er sie in der Wohnung der Familie in Pierre-Châtel, einer Gemeinde südlich von Grenoble, angegriffen hatte.

    Der 49-jährige Sohn hatte unter Alkoholeinfluss versucht, seine Eltern mit einer Sichel zu töten. Nachdem er von seinem Bruder, der in der Nachbarschaft wohnt, entwaffnet worden war, drohte er der Familie, mit einer Axt zurückzukommen. Vor Ort fanden die Gendarmen die Eltern und den Sohn im Haus verbarrikadiert vor.

    Als die Gendarmen versuchten, ins Haus zu gelangen ging der 49-Jährige mit einem Cuttermesser auf sie los. „Trotz mehrerer Aufforderungen, die Waffe fallen zu lassen, ging er weiter auf die  Beamten zu, die von ihren Pistolen Gebrauch machten, um sich zu schützen und seine Aktion zu stoppen“, berichtete Staatsanwalt Eric Vaillant.

    Der Mann wurde in die Brust getroffen und starb noch vor Ort. Er war der Gendarmerie und der Justiz unter anderem wegen schwerer Gewalt, Beleidigung und Sachbeschädigung bekannt. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete zwei Ermittlungen ein, eine wegen des Angriffs des verstorbenen Mannes auf seine Eltern und eine wegen der Schüsse der Gendarmerie.

  • Seine-Saint-Denis: 34-jähriger Autofahrer von Polizisten bei Kontrolle getötet

    Seine-Saint-Denis: 34-jähriger Autofahrer von Polizisten bei Kontrolle getötet

    Aus derzeit noch unklaren Gründen setzte einer der Beamten seine Dienstwaffe ein. Die Kugel traf den Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs.

    Der 34-jährige Fahrer eines gestohlenen Lieferwagens starb am Samstag, nachdem er von einem Polizisten, der ihn in Aulnay-sous-Bois (Seine-Saint-Denis) anhalten wollte, unter noch ungeklärten Umständen angeschossen wurde, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny mitteilte.

    Der 1988 geborene Mann wurde am Samstagmittag in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert und starb kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen, so die Staatsanwaltschaft.

    Der Vorfall ereignete sich zwischen Aulnay-sous-Bois und Sevran. Eine Besatzung der Brigade Anti-Criminalité (BAC), die gegen 12.30 Uhr über den Diebstahl eines Lieferwagens informiert wurde, machte das Fahrzeug ausfindig und versuchte, es an einer roten Ampel zu kontrollieren, berichtete die Staatsanwaltschaft. Der Fahrer setzte seine Fahrt dennoch „einige hundert Meter“ fort, bevor er in einer Allee im Stadtteil Beaudottes in Sevran gegen parkende Autos prallte.

    Die Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) wurde mit den Ermittlungen betraut. Der Polizist, der mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte am Samstag noch nicht vernommen werden.

    In Sevran kam es nach der Tragödie zu Spannungen mit der Bevölkerung. Polizeikräfte wurden zur Verstärkung entsandt und werden laut einer Polizeiquelle auch über das Wochenende mobilisiert bleiben.

    „Der Präfekt hat mir versichert, dass alles getan wird, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln“, das einen „Familienvater“ aus Sevran traf und die Bewohner des Viertels „unter Schock“ setzte, erklärte Stéphane Blanchet, der Bürgermeister von Sevran, in einer Pressemitteilung.

    „In der Zwischenzeit und für die Sicherheit aller ist es unerlässlich, dass wir unsere Ruhe bewahren“, mahnt der Bürgermeister.

  • Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, war laut Innenminister Gérald Darmanin „den Polizeibehörden nicht bekannt“.

    Ein Mann wurde erschossen, nachdem er am Samstag, dem 12. März, auf dem Quai des Alten Hafens vor dem Rathaus von Marseille (Bouches-du-Rhône) einen Polizeibeamten verletzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Laut derselben Quelle griff eine Person mit afrikanischem Migrationshintergrund mit einem Messer Polizisten der Stadtpolizei an. Er wurde zunächst mit einem Flash-Ball beschossen, konnte aber einen Polizisten am Handgelenk verletzen. Anschließend wurde er erschossen, wie Franceinfo berichtet. Die Szene spielte sich auf der Höhe einer Sammelstelle für Spenden für die Ukraine ab. Bisher wurde kein Zusammenhang zwischen dem Krieg in der Ukraine und diesem Vorfall festgestellt.

    Innenminister Gérald Darmanin berichtete bei einem Besuch in Marseille von einem „aggressiven und extrem gewalttätigen“ Mann. Nachdem die Polizisten vergeblich versucht hätten den Mann zu stoppen, hätten sie „das Feuer eröffnet und diese Person unschädlich gemacht“. Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, sei den Polizeibehörden nicht bekannt gewesen, so der Minister, der den angegriffenen Polizisten seine „Unterstützung“ zusagte und versicherte, dass es dem verletzten Beamten gut gehe.

  • Paris: Mann mit Messer bedroht Polizisten im Gare du Nord und wird erschossen

    Paris: Mann mit Messer bedroht Polizisten im Gare du Nord und wird erschossen

    Ein Mann in den Dreißigern, der mit einem langen Messer bewaffnet war, stürzte sich am Montagmorgen auf eine Gruppe von Polizisten, die im Gare du Nord in Paris auf Streife waren. Die Polizisten schossen den Mann nach mehreren Vorwarnungen nieder.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann, der Polizisten bedrohte, wurde am Montag, dem 14. Februar, von den Ordnungskräften am Gare du Nord getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreisen meldet.

    Gegen 6.50 Uhr näherte sich der etwa 30-jährige Mann, der eine 30 cm lange Klinge mit der Aufschrift „ACAB“ („All cops are bastards“, „alle Polizisten sind Bastarde“) in der Hand hielt, einer Gruppe von Polizisten, die in der Nähe der Gleise patrouillierten.

    Der Mann bedrohte die Polizisten, die ihn mehrmals aufforderten, seine Waffe fallen zu lassen. Die Polizisten machten daraufhin von ihren Schusswaffen Gebrauch, um ihn unschädlich zu machen.

    Gérald Darmanin steht hinter den Polizisten.
    Ein Journalist von France Télévisions, der zum Zeitpunkt der Ereignisse im Bahnhof anwesend war, stellte ein Video in die sozialen Netzwerke, in dem zwei Schüsse zu hören sind, die von den Polizisten abgefeuert werden.

    Innenminister Gérald Darmanin lobte auf Twitter das Vorgehen der Polizisten, die seiner Meinung nach durch ihr Einschreiten „jede Gefahr für sich selbst und für die Reisenden“ gebannt hätten.

  • Nizza: Person bei Polizeieinsatz erschossen, Beamter wegen Totschlags verhaftet

    Nizza: Person bei Polizeieinsatz erschossen, Beamter wegen Totschlags verhaftet

    Bei einem Polizeieinsatz machte ein Beamter von seiner Waffe Gebrauch und verletzte eine Person schwer. Diese erlag schließlich ihren Verletzungen, der Polizist wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Mittwochmorgen wurde im Stadtzentrum von Nizza eine Person erschossen, wie der Sender BFMTV Nice berichtete. Die Person wurde während eines Polizeieinsatzes in der Rue de la Buffa 7 getötet. Der Polizeieinsatz soll im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt im Stadtteil Las Planas am 24. Dezember stehen.

    „Diese Operation hat heute Morgen stattgefunden. Mehrere Festnahmen haben stattgefunden, eine Festnahme ist schlecht verlaufen, da ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch gemacht und auf eine der Personen geschossen hat“, sagte Xavier Bonhomme, der Staatsanwalt von Nizza, dem Sender BFMTV. Die lebensgefährlich verletzte Person wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt, bevor sie ihren Verletzungen erlag. Der Polizist wurde wegen vorsätzlicher Tötung in Polizeigewahrsam genommen, der Staatsanwalt hat die IGPN (Polizei der Polizei) eingeschaltet.

    Lesen Sie auch: Nizza: 24-jähriger Mann in der Weihnachtsnacht im Stadtteil Las Planas erschossen

    Am 24. Dezember war der 24-jährige Ermelindo im Stadtteil Las Planas erschossen worden. Er war den Justizbehörden unbekannt. Es waren damals Ermittlungen wegen Mordes in einer organisierten Bande eingeleitet worden.

  • Cannes: Polizist mit Messer angegriffen, Verdächtiger „neutralisiert“, so Gérald Darmanin

    Cannes: Polizist mit Messer angegriffen, Verdächtiger „neutralisiert“, so Gérald Darmanin

    Der Verdächtige sei „neutralisiert“ worden, sagte der Innenminister.

    Wie Innenminister Gérald Darmanin und der Bürgermeister der Stadt Cannes, David Lisnard, mitteilten, wurde am Montag, dem 8. November, ein Polizist vor der zentralen Polizeiwache in Cannes mit einem Messer angegriffen. Der Verdächtige sei „neutralisiert“ worden, so der Innenminister.

    Der Innenminister wird vor Ort erwartet
    Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Ein einzelner Mann näherte sich einem Polizeifahrzeug, das vor der zentralen Polizeistation in Cannes geparkt war. Er öffnete die Fahrertür und stach dem im Fahrzeug sitzenden Beamten in die Brust. Er ging dann um das Fahrzeug herum, um den Beifahrer anzugreifen, aber ein weiteres Mitglied der Streifenwagenbesatzung zog die Dienstwaffe und verletzte den Angreifer schwer, so eine Polizeiquelle. Der Fahrer des Streifenwagens wurde durch die Messerstiche nicht verletzt, da er durch seine kugelsichere Weste geschützt war.

    Den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge sagte der Angreifer, als er auf den Polizisten einstach, er tue dies „im Namen des Propheten“. Die Kriminalpolizei von Nizza ist mit den Ermittlungen beauftragt. Der Innenminister wird sich „heute Morgen sofort an den Ort des Geschehens begeben“ und hat „der nationalen Polizei und der Stadt Cannes“ (Alpes-Maritimes) seine volle Unterstützung angeboten.

  • Lyon: Polizeibeamte wurden am vergangenen Abend gezielt beschossen

    Lyon: Polizeibeamte wurden am vergangenen Abend gezielt beschossen

    Am Montagabend wurden im Lyoner Stadtteil Duchère einige Polizeibeamte beschossen, die den Drogenhandel kontrollieren sollten. Kein Polizeibeamter wurde verletzt. Es wurde eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet.

    In Lyon wurden Mordermittlungen eingeleitet, nachdem die Polizei bei der Kontrolle eines Drogenumschlagplatzes beschossen, aber nicht verletzt wurde, wie die Präfektur mitteilte. Die Vorfälle, die sich am Abend in La Duchère, einem sensiblen Viertel im neunten Arrondissement der Stadt, ereignet haben, sind „schwerwiegend, da eine oder mehrere Personen absichtlich auf nationale Polizeibeamte geschossen haben“, erklärte Pascal Mailhos, Präfekt von Auvergne-Rhône-Alpes, gegenüber der Presse und fügte hinzu, dass „glücklicherweise niemand von ihnen verletzt wurde“.

    In einer Erklärung erklärte der Präfekt, dass drei Polizeibeamte einer Anti-Kriminalitätseinheit (Bac) während einer „klassischen Überwachungsaktion eines Drogenumschlagplatzes“ ins Visier genommen wurden. Die Polizeibeamten befanden sich in einem Gebiet der Stadt Lyon, in dem der Drogenhandel sehr stark ist, und „zweifellos hängt der Vorfall mit den Aktionen gegen den Drogenhandel zusammen, die in den letzten Tagen und insbesondere in der letzten Woche stattgefunden haben“, sagte der Präfekt und fügte hinzu, dass die Suche nach dem oder den Tätern der Schießerei in vollem Gange sei.

    Nach Angaben der regionalen Tageszeitung Le Progrès ereigneten sich die Schießereien am frühen Abend, bevor die Polizei das Viertel absperrte und Verstärkung anforderte.

    Der Bürgermeister von Lyon, Grégory Doucet, begab sich an den Ort des Geschehens. „Dies ist ein äußerst ernster Vorfall, da diese Schüsse offensichtlich darauf abzielten, zu töten“, erklärte er gegenüber der Presse.

    Lesen Sie dazu auch: Avignon: Polizist bei einem Anti-Drogen-Einsatz erschossen

  • Hauts-de-Seine: Mann von Polizei erschossen, nachdem er Beamte mit einem Messer bedrohte

    Hauts-de-Seine: Mann von Polizei erschossen, nachdem er Beamte mit einem Messer bedrohte

    Polizeibeamte eröffneten am Freitag das Feuer auf einen Mann, der sie bei einer Verkehrskontrolle in Colombes (Hauts-de-Seine) mit einem Messer bedroht hatte. Der Mann starb an seinen Verletzungen.

    Ein Mann wurde am späten Freitag, dem 22. Oktober, von Polizeibeamten in Colombes (Hauts-de-Seine) erschossen, nachdem er sie bei einer Verkehrskontrolle mit einem Messer bedroht hatte, so eine Polizeiquelle gegenüber Franceinfo. Er starb wenig später an seinen Verletzungen. Polizeibeamte wurden nicht verletzt.

    Während einer Verkehrskontrolle gegen 18.20 Uhr bedrohte der 1980 in Seine-Saint-Denis geborene Angreifer die Polizisten mit einem Messer und rief „Allah Akbar“. Daraufhin eröffnete die Polizei das Feuer. Die Polizisten wurden nicht verletzt. Der Mann starb um 19.30 Uhr, so die Staatsanwaltschaft von Nanterre in einer Erklärung.

    Die Person war der Pariser Polizeipräfektur unbekannt, so eine Polizeiquelle gegenüber Franceinfo. Er war jedoch wegen gewöhnlicher Straftaten bekannt, aber „sein Strafregister weist keine Verurteilung auf“, so die Staatsanwaltschaft von Nanterre. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Kriminalpolizei des Departements Hauts-de-Seine damit betraut. Eine weitere Untersuchung wurde auch bei der Generalinspektion der Nationalen Polizei (IGPN) eingeleitet.

    „Ich begrüße die Gelassenheit der Polizeibeamten von Colombes, die einen Mann neutralisiert haben, der sie mit einem Messer bedrohte“, erklärte Innenminister Gérald Darmanin am Abend auf Twitter. „Mehr denn je müssen wir wachsam bleiben, und mehr denn je stehen die Ordnungskräfte an vorderster Front“.

    Lesen Sie dazu auch: Sicherheit: mehr Polizei, mehr Kontrolle, mehr Geld, die Ankündigungen Emmanuel Macrons

  • Tourcoing: Jugendlicher von der Polizei angeschossen (Video)

    Tourcoing: Jugendlicher von der Polizei angeschossen (Video)

    Die Polizei gab acht Schüsse auf ein Auto ab, das sich weigerte, an einem Kontrollpunkt anzuhalten. Der Fahrer, ein 17-jähriger Jugendlicher, wurde an der Schulter verletzt.

    Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde am Mittwochabend in Tourcoing (Nord) von der Polizei verletzt, nachdem er sich geweigert hatte, an einer Kontrollstelle anzuhalten und dann mit seinem Auto rückwärts in Richtung der Polizisten fuhr. 

    Der Jugendliche fuhr in eine Sackgasse. Die Polizeibeamten stiegen aus ihrem Streifenwagen aus, woraufhin der Fahrer rückwärts auf sie zufuhr. Die Polizisten gaben daraufhin acht Schüsse ab, von denen einer den Jugendlichen in die Schulter traf.

    https://twitter.com/inforbx/status/1435709765792014344

    Nach Angaben des Feuerwehr-Sanitätsdienstes des Departements Nord wurde der junge Mann in die Universitätsklinik von Lille gebracht. Eine Polizeiquelle gab bekannt, dass der Teenager im Krankenhaus untersucht wurde, dass aber „seine Verletzung keinen Anlass zur Sorge gibt“. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen.