Schlagwort: Pariser Flughäfen

  • Schnee und Eis: Flugverkehr in Orly und Roissy stark beeinträchtigt

    Schnee und Eis: Flugverkehr in Orly und Roissy stark beeinträchtigt

    Der Flugverkehr wird am Mittwoch von und zu den Pariser Flughäfen Orly und Roissy „stark beeinträchtigt“ sein, so die Generaldirektion für Zivilluftfahrt. Die Passagiere werden aufgefordert, Reisen möglichst zu verschieben.

    Der Flugverkehr wird am Mittwoch auf den Pariser Flughäfen „stark beeinträchtigt“ sein, da starke Schneefälle in der Region Ile-de-France angekündigt sind, warnte die Generaldirektion für Zivilluftfahrt laut dem Sender BFMTV.

    20% der Flüge werden vom Flughafen Roissy-Charles de Gaulle aus gestrichen, das sind mindestens 200 von 1100 geplanten Flügen. 25% der Flüge werden auch in Paris-Orly gestrichen (etwa 100 Flüge), so die Zahlen der Flughafenbetreibergesellschaft ADP. Einige Stunden zuvor hatte schon die Generaldirektion für Zivilluftfahrt gewarnt, dass „aufgrund der angekündigten Schneeschauer in der Pariser Region“ auf den Pariser Flughäfen „mit erheblichen Annullierungen und Verspätungen“ zu rechnen sei.

    Schnee und Eisglätte
    Die Präfektur der Ile-de-France forderte am Dienstagabend, 13. Dezember, alle Bewohner der Region auf, alle Reisen am Mittwoch, dem 14. Dezember, einzuschränken und Telearbeit aus dem Home-Office zu bevorzugen, da eine Schnee- und Glatteis-Episode bevorsteht.

    Schnee und Eis in grossen Teilen des Landes störten am Dienstag den Straßen- und Schienenverkehr in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Lozère. Drei Menschen wurden bei Verkehrsunfällen im Süden Burgunds getötet.

  • In Rodez gestartetes Flugzeug mit Ministerin Caroline Cayeux an Bord verpasst die Landebahn in Orly

    In Rodez gestartetes Flugzeug mit Ministerin Caroline Cayeux an Bord verpasst die Landebahn in Orly

    An Bord des Flugzeugs befanden sich etwa 40 Passagiere. Nur knapp wurde ein Drama vermieden. Der Schrecken war gross – der Schaden zum Glück gering. Ein Flugzeug mit rund 40 Passagieren an Bord, darunter die Ministerin für die territorialen Zusammenarbeit, Caroline Cayeux, landete am Donnerstagabend, dem 20. Oktober, auf dem Flughafen Orly neben der Landebahn. „Landebahn auf dem Rückweg von Rodez verpasst (…) Glücklicherweise sind keine Verletzten zu beklagen“, schrieb die Ministerin auf ihrem Twitter-Account, begleitet von einem Foto. Der Flughafen Orly bestätigte den Vorfall und erklärte, dass ein „Flugzeug (…) gezwungen war, seinen Landevorgang außerhalb der Landebahn zu beenden“. Alle Passagiere mussten das Flugzeug verlassen, was zu Verspätungen bei der Ankünften und beim Abflügen auf dem Flughafen führte. https://twitter.com/carolinecayeux/status/1583177478818115584 Schwierige WetterbedingungenDas Flugzeug, das der Fluggesellschaft Fly Amelia gehört und vom Hersteller Embraer…

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  • Streik am Flughafen Roissy-CDG: Hunderte von Ferienflügen könnten ausfallen

    Streik am Flughafen Roissy-CDG: Hunderte von Ferienflügen könnten ausfallen

    Gestrichene Flüge, andauernde Streiks, Personalmangel… Am Pariser Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle wurde am Samstag aufgrund eines Streiks der Feuerwehr und der Angestellten der ADP-Gruppe jeder fünfte Flug annulliert. Der Streik könnte am kommenden Wochenende fortgesetzt werden, wodurch zahlreiche Urlaubsreisen gefährdet würden.

    Der Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle (CDG) ist mit einer großen Streikbewegung konfrontiert, die die Fluggesellschaften dazu zwingt, zahlreiche Flüge zu streichen. Dutzende von Flügen wurden bereits seit Samstagmorgen am Flughafen CDG präventiv gestrichen. Grund dafür war ein Arbeitskonflikt, bei dem es um die Löhne und Arbeitsbedingungen der ADP-Beschäftigten ging.

    Alles begann am Donnerstag, als die Feuerwehrleute am Flughafen Roissy-CDG streikten, um gegen ihre Bezahlung zu protestieren. Am Freitag schlossen sich ihnen andere Beschäftigte des ADP-Konzerns und Subunternehmen im Rahmen einer gewerkschafts- und berufsübergreifenden Bewegung an, deren Streik das ganze Wochenende über läuft. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) sah sich daher gezwungen, mehrere Start- und Landebahnen wegen Personalmangels zu schließen. Die Fluggesellschaften wurden angewiesen, 17% der Flüge, die in Roissy Charles-de-Gaulle ankommen oder von dort abfliegen, präventiv zu streichen. Am Freitag hatten die streikenden Angestellten sogar einen Demonstrationszug zwischen den verschiedenen Terminals des Flughafens CDG organisiert.

    Obwohl eine Lösung der Krise bereits in Sicht war, blieben die Verhandlungen am Freitag letztlich erfolglos. Sie drehten sich um die Gehälter innerhalb der mehrheitlich vom Staat kontrollierten ADP-Gruppe. Laut Daniel Bertone, Generalsekretär der CGT der ADP-Gruppe, forderten die Beschäftigten 6% mehr Lohn rückwirkend zum 1. Januar, um die Inflation auszugleichen. Die Geschäftsleitung hat 4% ab 1. Juli angeboten.

    Die Fluggesellschaften waren gezwungen, einen von fünf Flügen zu streichen. Air France kündigte die Streichung von rund 10% ihrer Kurz- und Mittelstreckenflüge an. Die Langstreckenflüge werden nicht betroffen sein. Bisher ist der andere Pariser Flughafen, Orly, nicht betroffen.

    Ein Bündnis der Gewerkschaften FO, CGT, CFE, CGC hat auch am Flughafen Marseille-Provence einen Streik von Freitag bis Montag angekündigt, doch dort rechnet man nicht mit Annullierungen oder Verspätungen, da das Personal per Präfekturerlass zur Arbeit verpflichtet wurde.

    Am Flughafen Roissy CDG wurden neue Streikankündigungen für das Wochenende vom 9. bis 10. Juli eingereicht, wodurch viele Urlaubsreisen gefährdet sind.

  • Pariser Flughäfen: Streiks führen zu Flugausfällen

    Pariser Flughäfen: Streiks führen zu Flugausfällen

    Die Feuerwehrleute am Flughafen Roissy streikten am Donnerstag, dem 30. Juni. Die Situation dürfte am Freitag, 1. Juli, noch komplizierter werden, da die Gewerkschaften dieses Mal das gesamte Personal zum Streik aufrufen.

    An den Pariser Flughäfen findet ein Streik statt. Am Donnerstag, dem 30. Juni, wurden bereits 10% aller Abflüge von Roissy (Val-d’Oise) gestrichen. Grund dafür war ein Streik der Flughafenfeuerwehr, die eine Lohnerhöhung fordert. „Die Feuerwehr ist absolut grundlegend für das Funktionieren eines Flughafens, die Vorschriften schreiben vor, dass sie in der Lage sein muss, innerhalb von wenigen Sekunden auf der gesamten Start- und Landebahn zu operieren“, erklärte Xavier Tytelman, ein Experte für Luftfahrt gegenüber France 2.

    Gewerkschaften rufen alle Beschäftigten am Freitag, dem 1. Juli, zum Streik auf.
    Ab Freitag, den 1. Juli, rufen die Gewerkschaften alle Beschäftigten der Pariser Flughäfen und das Bodenpersonal zum Streik auf, um eine Lohnerhöhung von mindestens 10% durchzusetzen. Am Vorabend der Ferien dürften die Streikbewegungen die Abreise erschweren. Alle betroffenen Fluggäste wurden per SMS benachrichtigt.

  • Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus

    Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus

    Ein Viertel der Flüge vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle für Donnerstag, 9. Juni, wird gestrichen, nachdem Gewerkschaften zum Streik aufgerufen haben.

    Der Streik der Flughafenmitarbeiter betrifft nur Flüge, die am Donnerstag, den 9. Juni, vom Flughafen Charles de Gaulle abfliegen. Der Flughafenbetreiber meldete am Mittwoch, dass etwa ein Viertel der Flüge gestrichen werde.

    Laut der Betreibergesellschaft ADP haben die französischen Luftfahrtbehörden die Fluggesellschaften aufgefordert, die Zahl der Abflüge vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle zwischen 7 und 14 Uhr entsprechend zu reduzieren.

    Passagiere, deren Flüge betroffen sind, werden von ihrer jeweiligen Fluggesellschaft kontaktiert. Sollten sie keine Nachricht erhalten, wird ihnen geraten, sich wie geplant zum Flughafen zu begeben.

    Passagiere werden jedoch vor längeren Warteschlangen als üblich gewarnt, sowohl am Flughafen Charles de Gaulle als auch am Flughafen Orly. Es wird geraten wird, frühzeitig am Checkin zu erscheinen.

    Der Streik des Flughafenpersonals ist Teil eines seit langem andauernden Streits über die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen.

    Langstreckenpassagiere, die von Pariser Flughäfen aus abflogen, berichteten bereits über lange Warteschlangen. Allgemein wird vor schwerwiegenden Personalengpässen während des Sommers gewarnt.

  • Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Gewerkschaften warnen davor, dass der Personalmangel auf französischen Flughäfen im Sommer zu großen Verspätungen führen könnte, wie es in den letzten Wochen bereits auf Flughäfen in ganz Europa der Fall war.

    „Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben, wir werden im Sommer unterbesetzt sein. Es ist klar, dass es zusätzliche Wartezeiten bei den Kontrollen und anderswo geben wird“, warnte Thomas Juin, Präsident der Union der französischen Flughäfen, in der Zeitung Le Figaro.

    In den letzten Wochen kam es auf Flughäfen in ganz Europa zu chaotischen Szenen, und die Gewerkschaften warnen, dass Frankreich den ganzen Sommer über vor ähnlichen Problemen stehen wird. In der Region Paris meldeten Reisende am Flughafen Charles de Gaulle bereits Anfang Mai lange Warteschlangen. Auf dem pariser Flughafen Orly sind die Kapazitätsgrenzen bisher noch nicht erreicht, aber auch dort ist die Situation bereits angespannt, so die Direktorin des Flughafens, Sandra Lignais, gegenüber Le Figaro.

    Die Flughäfen der Region Paris scheinen am stärksten von überdurchschnittlich langen Wartezeiten betroffen zu sein, während auf den regionalen Flughäfen Frankreichs weniger Beschwerden registriert werden. Der Personalmangel ist allerdings an allen französischen Flughäfen zu spüren, so dass Reisenden eine frühzeitige Anreise dringend empfohlen wird.

    Der pariser Flughafen Charles de Gaulle rät Passagieren, „zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um ihr Gepäck abzugeben und alle Polizei- und Sicherheitsformalitäten zu erledigen“. Bei Reisen in die USA werden sogar mindestens 3 1/2 Stunden empfohlen!

    Seit 2020 haben die französischen Flughäfen 15 bis 20 % ihres Personals verloren. Auf dem Höhepunkt der Covid-19-Pandemie wurden viele Mitarbeiter von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern entlassen und suchten sich Jobs in anderen Branchen. Allein auf den Pariser Flughäfen Orly und Charles de Gaulle müssen rund 4.000 Stellen neu besetzt werden. Die Betreibergesellschaft der Pariser Flughäfen beklagt allerdings „enorme“ Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und Einstellung neuen Personals.

    Auch bei der Zollabfertigung werden Wartezeiten immer mehr zum Problem, da sogar die Zahl der Grenzpolizisten an den Flughäfen zurückgegangen ist.

    Neben dem Mangel an Bewerbern erschweren Verzögerungen bei der Ausbildung die schnelle Besetzung von Stellen, vor allem für Mitarbeiter im Bereich der Flughafensicherheit, die eine drei- bis fünfmonatige Ausbildung benötigen.

    Die niederländische Fluggesellschaft KLM kündigte am 26. Mai an, dass sie den Ticketverkauf für alle Flüge ab dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bis Montag aussetzen werde, da es an Personal fehle.

    Medien berichteten, dass sich die Schlangen am Flughafen Schiphol in den letzten Wochen bis ins Freie und auf die Straßen erstreckten.

    Die Luftfahrtindustrie meldete, dass im März bereits 75 Prozent der Passagierzahlen von vor der Pandemie erreicht worden seien und dass dies ein Zeichen dafür sei, dass man sich in diesem Sommer auf ein starkes Passagieraufkommen vorbereiten müsse.

  • Pariser Flughäfen: Normaler Verkehr trotz Streiks der Mitarbeiter

    Pariser Flughäfen: Normaler Verkehr trotz Streiks der Mitarbeiter

    Die Streikenden fordern die Rücknahme eines Plans zur Anpassung von Arbeitsverträgen, der eine Kürzung oder Streichung von Prämien vorsieht.

    Der Streik der Angestellten der Gruppe Aéroports de Paris (ADP), die die Flughäfen Roissy-Charles-de-Gaulle und Orly betreibt, hat den Flugverkehr am frühen Freitagmorgen nicht beeinträchtigt, meldet die Agentur AFP.

    An beiden Flughäfen gebe es „im Moment keine Auswirkungen auf den Verkehr“, erklärte die Unternehmensleitung gegen 9.30 Uhr und fügte hinzu, dass für Montagmorgen ein neues Verhandlungsgespräch mit den Gewerkschaften angesetzt sei. Nach Angaben von France Bleu Paris demonstrierten mehr als hundert Mitarbeiter am Flughafen Orly vor dem Terminal 4.

    Mehr als 1.150 Arbeitsplätze bedroht
    Die Streikenden fordern die Rücknahme eines Plans zur Anpassung der Arbeitsverträge, der eine Kürzung oder Streichung von Prämien und Abfindungen vorsieht. Wenn sie sich weigern, riskieren die Mitarbeiter eine Kündigung im Rahmen eines sogenannten Kündigungsschutzplans. Die ADP-Gruppe hat auch einen Auflösungsvertrag initiiert, der 1.150 Arbeitsplätze betrifft, von denen 700 nicht ersetzt werden sollen.

    Die drei repräsentativen Gewerkschaften der ADP-Gruppe haben Streikankündigungen für Freitag und Samstag eingereicht, wobei die Gewerkschaft Unsa nur den Freitag abdeckt, aber die Gewerkschaften CGT und CFE-CGC rufen die Arbeitnehmer auch für Samstag zum Streik auf.

  • Pariser Flughäfen: Hunderte Streikende demonstrieren in Roissy und Orly

    Pariser Flughäfen: Hunderte Streikende demonstrieren in Roissy und Orly

    Rund 400 Beschäftigte des Flughafens Roissy-Charles-de-Gaulle und 250 Beschäftigte des Flughafens Orly demonstrierten aus Protest gegen einen Sparplan der Aéroports de Paris-Gruppe. Der Verkehr wurde in Roissy weitgehend unterbrochen, wo sich die Flüge um mehr als eine Stunde verzögerten.

    400 Streikende demonstrierten am Morgen des 2. Juli in einem Terminal des Flughafens Roissy-Charles-de-Gaulle. Für Reisende ist es unmöglich, die Grenzkontrollstellen zu erreichen. Die Reisenden können nicht einsteigen und müssen sich mit Geduld wappnen. Die Ordnungskräfte umzingeln die Demonstranten und versuchen zu verhindern, dass sie die ganze Halle in Beschlag nehmen. Einige Flüge haben mehr als eine Stunde Verspätung.

    Die Demonstranten kämpfen gegen die Abschaffung ihrer Prämien
    Die Mitarbeiter von Aéroports de Paris (ADP) demonstrieren gegen einen Plan, ihre Boni zu streichen. „Unsere Gehälter sind nicht hoch, und die Prämien machen einen großen Teil unserer Gehälter aus, weil wir in Schichten, an Wochenenden und nachts arbeiten, und sie wollen fast alles abschaffen“, erklärte ein Protestierender gegenüber France 2. Auch am Flughafen Orly versammelten sich 250 Streikende, um zu demonstrieren, und es kam auch dort zu einigen Verspätungen. Die Proteste könnten das ganze Wochenende andauern.

    Es ist das Wochenende des Ferienbeginns – purer Zufall?

  • Streiks: Wird die Fahrt in den Urlaub gestört?

    Streiks: Wird die Fahrt in den Urlaub gestört?

    Vom 1. bis 5. Juli sind Streiks auf den Pariser Flughäfen angekündigt. Am 1. Juli bei der SNCF und am 3. und 4. Juli bei Ouigo.

    Die Sommerferien kommen und mit ihnen auch die Streiks. Der Verkehr an Flughäfen und Bahnhöfen könnte beeinträchtigt werden.

    Streik an den Pariser Flughäfen
    Planen Sie, von Paris abzufliegen oder dort einen Zwischenstopp einzulegen? Ihr Flug könnte sich verspäten. Der von den Angestellten der Pariser Flughäfen geplante Streik anlässlich der ersten großen Ferien-Abflüge dürfte zu Verspätungen, aber a priori nicht zu Flugausfällen führen, hofft die ADP-Gruppe, Betreibergesellschaft der Flughäfen. „Dies ist ein Streik des Bodenpersonals, und unsere Bemühungen werden darauf abzielen, dass sich die Flugzeuge höchstens verspäten“ und dass die Bewegung „Sie nicht am Abflug hindert“.

    Die Mitarbeiter fordern die Rücknahme des Plans zur Anpassung der Arbeitsverträge (PACT), gegen den der Betriebsrat am 21. Mai gestimmt hat und der die Abschaffung bestimmter Zulagen vorsieht. Im Falle einer Weigerung droht den Mitarbeitern die Kündigung durch einen sogenannten Kündigungsschutzplan (PSE).

    Ein Aktionstag am 1. Juli bei der SNCF
    Bei der SNCF hat die Gewerkschaft CGT für den 1. Juli zu einem landesweiten Streik aufgerufen, um eine allgemeine Lohnerhöhung und zusätzliche Einstellungen zu fordern. In einer Presseerklärung prangert die führende Gewerkschaft der Privatwirtschaft vor allem den Personalabbau und den Lohnstopp bei der SNCF an. „Streichung von 1 bis 2% des Personals für 2021, 7. Jahr in Folge ein Gehaltsstopp: Es reicht, zumal die Mittel vorhanden sind!“ fordern sie.

    Zwei Tage Streik für Ouigo-Züge
    Für alle Bahnhöfe, die Ouigo-Züge anbieten, ruft die CGT-Cheminots laut der Zeitung Les Echos zu einer landesweiten Arbeitsniederlegung am 1. Juli auf. Drei weitere Gewerkschaften des öffentlichen Unternehmens (Unsa-Ferroviaire, CFDT-Cheminots und SUD-Rail) haben die Ouigo-Beschäftigten ihrerseits zu einem Streik am Wochenende des 3. und 4. Juli aufgerufen, d.h. am ersten großen Wochenende der Sommerferien.

  • Das Projekt zur Erweiterung des Pariser Flughafens Roissy-Charles de Gaulle ist aufgegeben worden.

    Das Projekt zur Erweiterung des Pariser Flughafens Roissy-Charles de Gaulle ist aufgegeben worden.

    Das Projekt zur Erweiterung des Flughafens Roissy-Charles de Gaulle ist aufgegeben worden. Die Regierung hält die geplanten Arbeiten für obsolet und fordert Aéroports de Paris auf, ein neues Projekt vorzulegen.

    Die Erweiterung des internationalen Flughafens Roissy durch den Bau eines vierten Terminals ist aufgegeben worden, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

    Die Sinnhaftigkeit dieses Projekts wurde bereits zu einem Zeitpunkt in Frage gestellt, als der Kampf gegen die globale Erwärmung wuchs und die Aussichten auf ein unaufhaltsames Wachstum des Passagierverkehrs durch die Pandemie erschüttert wurden. Die Ministerin für den ökologischen Übergang, Barbara Pompili, machte das Ende des Projekts in einem Interview mit der Zeitung Le Monde offiziell.

    Die Regierung hat den Betreiber der Pariser Flughäfen, die ADP-Gruppe, an der der Staat die Mehrheit hält, aufgefordert, „das Projekt aufzugeben und ein neues vorzulegen, das besser mit den Zielen der Bekämpfung des Klimawandels und des Umweltschutzes übereinstimmt“, sagte Barbara Pompili der Tageszeitung Le Monde.

    Ein viertes Terminal war geplant
    Dieses Projekt beinhaltete den Bau eines vierten Terminals am Flughafen Paris-Charles de Gaulle bis 2037, um die Kapazität von 40 Millionen Passagieren pro Jahr auf 120 Millionen zu erhöhen. „Es handelt sich um ein veraltetes Projekt, das nicht mehr der Umweltpolitik der Regierung und den Anforderungen eines sich schnell verändernden Sektors entspricht, der auf das grüne Flugzeug der Zukunft ausgerichtet ist“, sagte Barbara Pompili.

    Dieses kolossale Projekt mit geschätzten Kosten zwischen 7 und 9 Milliarden Euro, das von einer Reihe von Umweltverbänden und lokalen Abgeordneten abgelehnt wird, wird daher nicht in Angriff genommen.

    Laut Le Monde „fordert die Regierung die ADP-Gruppe nun auf, ein völlig anderes Projekt vorzuschlagen, das sich nicht auf die Erhöhung der Kapazität von Roissy konzentriert“, das vor der Krise der zweitgrößte Flughafen Europas hinter London Heathrow war. „Wir werden die Flugzeuge immer brauchen, aber es geht darum, den Luftverkehr rationeller zu nutzen und die Treibhausgasemissionen des Sektors zu reduzieren“, so die Ministerin Pompili.

    Die Ankündigung kommt einen Tag, nachdem die Regierung ihren „Klima- und Resilienz“-Gesetzesentwurf vorgestellt hat, der auf den Vorschlägen des Bürger-Klimakonvents basiert, ein Text, der von einem Teil der Linken und von Nichtregierungsorganisationen für seinen „Mangel an Kraft“ kritisiert wurde.

    Opposition von lokalen Mandatsträgern
    Das Verbot „des Baus neuer Flughäfen und der Erweiterung bestehender Flughäfen“ war einer der ursprünglichen Vorschläge der Konvention. Der am Mittwoch vorgelegte Text scheint weniger endgültig zu sein: Er „bietet einen Rahmen für die Entwicklung der Flughafenkapazitäten, um sie mit unseren Zielen im Kampf gegen den Klimawandel vereinbar zu machen“, betont aber, dass „die notwendigen Anpassungen und Anpassungen der Flughäfen innerhalb ihrer Grenzen möglich bleiben, um ihnen eine sparsamere Entwicklung zu ermöglichen oder wenn die aus Gründen der Sicherheit, der Verteidigung oder zur Anpassung an regulatorische Standards notwendig ist“.

    Das Projekt für das neue „T4“-Terminal hatte bereits im Juli 2020 einen Rückschlag erlitten, als die Umweltbehörde feststellte, dass die „aufzulösende Gleichung“ zwischen der Zunahme von Flügen und Straßenverkehr und der Einhaltung der internationalen Ziele Frankreichs zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen „nicht vollständig beschrieben oder dargelegt“ wurde.

    Im Januar 2020 sprachen sich 62 Bürgermeister aus der Region Ile-de-France gegen den Ausbau von Roissy aus und urteilten in einem Brief, dass das Projekt „zu einem Anstieg des Flugverkehrs um 40 %, 500 zusätzlichen Flügen pro Tag (…) und einem erheblichen Anstieg der CO2-Emissionen“ führen würde.

    Die weltweite Gesundheitskrise, die den Luftverkehr auf ein Minimum reduziert hat, insbesondere den Langstreckenverkehr, hat auch Zweifel an der Gültigkeit der Prognosen für das weitere Wachstum der Passagierströme und damit an der Notwendigkeit einer Anpassung der Infrastruktur aufkommen lassen.

    Die Aufgabe des „T4“ ist der zweite Verzicht während der fünfjährigen Amtszeit von Emmanuel Macron auf einen emblematischen Flughafenausbau, nachdem im Januar 2018 das Projekt eines neuen Flughafens in Nantes bei Notre-Dame-des-Landes in Loire-Atlantique beerdigt wurde.