Schlagwort: Pariser Flughäfen

  • Fliegende Taxis in Paris: Projekt vorerst gestoppt

    Fliegende Taxis in Paris: Projekt vorerst gestoppt

    Das visionäre Projekt fliegender Taxis in Paris hat einen herben Rückschlag erlitten. Der französische Flughafenbetreiber Aéroports de Paris (ADP) hat bekannt gegeben, dass die geplanten Testflüge im Jahr 2024 nicht mehr stattfinden werden. Diese Entscheidung fiel nach einem Urteil des französischen Staatsrats am vergangenen Mittwoch, der eine entscheidende Grundlage für die Tests, nämlich die Erlaubnis zur Nutzung einer Start- und Landeplattform in der Nähe des Bahnhofs Austerlitz, aufgehoben hat.

    Warum die Pläne scheitern

    Die rechtlichen und technischen Hürden waren zu hoch. Der deutsche Luftfahrtpionier Volocopter, der gemeinsam mit ADP das Projekt vorantreibt, konnte nicht rechtzeitig die erforderliche Sicherheitszulassung für seine Fluggeräte erhalten. Damit bleibt die geplante Plattform ungenutzt, und die für die Tests vorgesehene schwimmende Landebarge wird wieder abgebaut. ADP bestätigte, dass die Genehmigungsprozesse nicht abgeschlossen werden können und akzeptierte das Urteil des Staatsrats, das nur zehn Tage vor Ablauf des rechtlichen Rahmens für die Testphase fiel.

    Die Begründung des Staatsrats war ein Verfahrensfehler: Die Autorité de contrôle des nuisances aériennes (Acnusa), die französische Behörde zur Überwachung von Luftverkehrslärm, wurde nicht ordnungsgemäß konsultiert. Obwohl das Verkehrsministerium argumentierte, dass die neuen eVTOLs (elektrisch betriebene senkrecht startende und landende Fluggeräte) nicht unter die Kategorie „Hubschrauber“ fallen, entschied das Gericht, dass die Konsultation dennoch notwendig gewesen wäre.

    Vertiports bereit, aber keine Flüge in Sicht

    Trotz des Rückschlags verweist ADP auf Fortschritte in der Infrastruktur. Vier sogenannte Vertiports – spezielle Plattformen für die fliegenden Taxis – seien bereits einsatzbereit und könnten jederzeit zertifizierte Fluggeräte aufnehmen. Diese Standorte sollen langfristig für die neue Ära der urbanen Mobilität genutzt werden, insbesondere für medizinische Einsätze wie Organtransporte oder Rettungsflüge.

    Ein ehrgeiziger Traum mit Hindernissen

    Das Projekt der fliegenden Taxis wurde ursprünglich als Teil der Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2024 in Paris vorangetrieben. Ziel war es, eine nachhaltige, staufreie Alternative für den urbanen Verkehr zu schaffen. Die Entscheidung des Staatsrats zeigt jedoch, wie komplex die Integration solcher Technologien in bestehende rechtliche und infrastrukturelle Rahmenbedingungen ist. Während die Vision der Dekarbonisierung und der innovativen Mobilität von ADP weiter unterstützt wird, ist die Zukunft der fliegenden Taxis in Paris vorerst ungewiss.

    Was kommt als Nächstes?

    ADP betonte, dass die Entscheidung des Staatsrats das langfristige Engagement für umweltfreundliche Luftmobilität nicht beeinträchtigen wird. Die Frage bleibt jedoch: Wird es gelingen, die rechtlichen, technischen und gesellschaftlichen Hürden zu überwinden, oder bleibt das Projekt ein Traum der Zukunft? Es wird darauf ankommen, ob Akteure wie Volocopter die Zertifizierungsprozesse beschleunigen und zugleich die Akzeptanz der Bevölkerung gewinnen können. Denn eins ist klar: Der Himmel über Paris wird sich nicht so schnell mit fliegenden Taxis füllen, wie viele gehofft hatten.

  • Paris 2024: Freiwillige Helfer in Pariser Flughäfen in voller Aktion

    Paris 2024: Freiwillige Helfer in Pariser Flughäfen in voller Aktion

    In den großen Flughäfen von Paris herrscht Hochbetrieb – alles ist darauf ausgerichtet, Touristen und Olympia-Delegationen bestmöglich zu empfangen. Am Dienstag, dem 23. Juli, sind am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle rund 1.500 freiwillige Helfer im Einsatz. Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Spiele kommen die Touristen und Athletendelegationen in Scharen an.

    Hochbetrieb am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle

    Am Dienstagmorgen um 7 Uhr beginnt das erste Briefing für das Team. An diesem Tag werden 230.000 Passagiere erwartet – ein wahrer Ansturm. „Das ist ein Tag mit einem Höhepunkt und einer enormen Anzahl von Delegationen“, erklärt Fatima Billiard.

    Die norwegische Delegation ist gerade gelandet. Nach den Kontrollen begleitet Samuel Avron die Athleten, um Akkreditierungen und Gepäck abzuholen. Das reibungslose Verfahren wird sehr geschätzt. „Es läuft wirklich sehr flüssig, es ist großartig. Alle sind freundlich und alles funktioniert“, freut sich Tore Oevreboe, der Missionsleiter der norwegischen Delegation.

    Freiwillige in vollem Einsatz

    Neben den Delegationen brauchen auch viele verlorene Touristen Hilfe. Die freiwilligen Helfer müssen diesen hohen Arbeitsaufwand bis Mitte September aufrechterhalten – bis zum Ende der Paralympischen Spiele.

    Die Atmosphäre in den Flughäfen von Paris ist lebhaft und voller Energie. Überall sieht man freiwillige Helfer in ihren bunten Uniformen, die mit einem Lächeln auf den Lippen und einer beeindruckenden Professionalität ihre Aufgaben erfüllen. Ob bei der Begrüßung der internationalen Gäste, der Unterstützung bei den Sicherheitskontrollen oder der Hilfe bei der Orientierung in den weitläufigen Terminals – die Freiwilligen sind unverzichtbar.

    Ein Tag im Leben eines Freiwilligen

    Aber wie sieht ein typischer Tag eines freiwilligen Helfers aus? Nehmen wir einmal an, es ist 6 Uhr morgens. Der Wecker klingelt früh, denn die ersten Briefings beginnen um 7 Uhr. Nach einer kurzen Besprechung und Einteilung der Aufgaben verteilen sich die Freiwilligen auf ihre Posten. Einige stehen an den Ankunftsterminals, um die Delegationen willkommen zu heißen. Andere helfen an den Informationsständen, beantworten Fragen und geben Wegbeschreibungen. Wieder andere sind in den Abflugbereichen im Einsatz, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft.

    Persönliche Geschichten und Motivation

    Warum entscheiden sich so viele Menschen dazu, freiwillig bei einem Ereignis wie den Olympischen Spielen zu helfen? Für viele ist es die einzigartige Möglichkeit, Teil eines globalen Ereignisses zu sein. Nehmen wir zum Beispiel Clara, eine Studentin aus Paris. „Es ist eine unglaubliche Erfahrung. Man trifft Menschen aus aller Welt, kann seine Sprachkenntnisse verbessern und ist Teil von etwas Großem“, sagt sie. Auch für Rentner wie Jean, der früher als Pilot gearbeitet hat, ist es eine besondere Gelegenheit: „Es ist meine Art, etwas zurückzugeben und gleichzeitig in dieser aufregenden Atmosphäre dabei zu sein.“

    Herausforderungen und Belohnungen

    Natürlich ist die Arbeit als freiwilliger Helfer nicht immer einfach. Lange Tage, viele Menschen und manchmal auch stressige Situationen gehören dazu. Doch die Freude und Dankbarkeit der Gäste machen alles wett. „Es gibt nichts Schöneres, als das Lächeln auf den Gesichtern der Menschen zu sehen, wenn man ihnen helfen konnte“, meint Lucas, der bereits bei mehreren großen Veranstaltungen als Freiwilliger im Einsatz war.

    Die Zukunft der Freiwilligenarbeit

    Die Erfahrung und das Engagement der freiwilligen Helfer bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 zeigen, wie wichtig und wertvoll Freiwilligenarbeit ist. Sie sind das Herz und die Seele des Events, sorgen dafür, dass alles glatt läuft und hinterlassen bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck. Wer weiß – vielleicht inspiriert diese Erfahrung ja auch andere, sich zukünftig freiwillig zu engagieren und Teil solcher großartigen Ereignisse zu sein.

    Die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2024 in Paris laufen auf Hochtouren, und die Rolle der freiwilligen Helfer ist dabei unverzichtbar. Ihre Begeisterung und ihr Engagement sind der Schlüssel zum Erfolg dieses globalen Events. In den nächsten Wochen wird Paris nicht nur die besten Athleten der Welt, sondern auch die engagiertesten Freiwilligen willkommen heißen – eine Kombination, die sicherlich für unvergessliche Momente sorgen wird.

    Also, wenn ihr demnächst in einem der Pariser Flughäfen unterwegs seid, haltet Ausschau nach den freiwilligen Helfern. Sie sind die stillen Helden der Olympischen Spiele, immer bereit, zu helfen und sicherzustellen, dass jeder Gast eine großartige Zeit in der Stadt der Lichter hat.

  • Unwetter in der Île-de-France: Flugverkehr an Pariser Flughäfen erheblich gestört

    Unwetter in der Île-de-France: Flugverkehr an Pariser Flughäfen erheblich gestört

    Am Mittwochabend wurde der Flugbetrieb an den Pariser Flughäfen Orly und Charles de Gaulle durch heftige Unwetter beeinträchtigt. Starke Regenfälle und Hagel führten zu erheblichen Verzögerungen und Umleitungen von Flügen. Die Wetterdienste hatten eine orangefarbene Unwetterwarnung herausgegeben.

    Der Flughafenbetreiber ADP (Aéroports de Paris) berichtete, dass insgesamt etwa dreißig Flüge zwischen 21:30 und 22:30 Uhr zu anderen Flughäfen umgeleitet werden mussten. Von Orly wurden etwa zwanzig Flüge umgeleitet, von Roissy zehn. Die Flugzeuge landeten an verschiedenen Orten wie Nantes, Lille, Lyon und sogar Brüssel. Die Fluggesellschaften kümmerten sich umgehend um die Weiterleitung der Passagiere an ihre ursprünglichen Zielflughäfen.

    Was bedeutet das für die betroffenen Reisenden?

    Es ist sicherlich keine leichte Situation, plötzlich umgeleitet zu werden und sich in einer anderen Stadt wiederzufinden, weit entfernt vom geplanten Ziel. Die Fluggesellschaften und der Flughafenbetreiber mussten schnell handeln, um Unterbringung und Transport für die gestrandeten Passagiere zu organisieren.

    Das Unwetter zwang den Flughafen Orly dazu, aufgrund des nächtlichen Flugverbots temporär zu schließen. Der Flugbetrieb in Roissy konnte gegen 22:30 Uhr langsam wieder aufgenommen werden, obwohl auch danach einige Flüge weiterhin Verspätungen hatten.

    Wie häufig werden solche Unwetter zum Problem?

    In der Tat sind solche wetterbedingten Störungen keine Seltenheit und stellen Flughäfen sowie Fluggesellschaften immer wieder vor große Herausforderungen. Die Sicherheit der Passagiere steht dabei natürlich an oberster Stelle. Doch diese Vorfälle werfen auch Fragen auf: Sind unsere Infrastrukturen ausreichend auf die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Unwettern vorbereitet?

    Solche Ereignisse erinnern uns daran, dass trotz aller technologischen Fortschritte die Natur immer noch das letzte Wort hat. Sie zeigen, wie wichtig es ist, flexible und effektive Notfallpläne in der Luftfahrtindustrie zu haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Flugverkehr in der Region stabilisiert und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden oder besser zu managen.

  • „Euch nehme ich nicht mit!“ – Am Flughafen Orly verweigert Taxifahrer einer Familie aus Israel die Fahrt

    „Euch nehme ich nicht mit!“ – Am Flughafen Orly verweigert Taxifahrer einer Familie aus Israel die Fahrt

    Ein 28-jähriger Pariser Taxifahrer verweigerte einer Familie, die aus Israel kam, am Flughafen Orly eine Fahrt. Ausserdem soll der Mann antisemitische Todesdrohungen ausgesprochen haben.

    Seit dem 7. Oktober, dem Tag des Angriffs der Hamas auf israelisches Gebiet, ist in Frankreich ein Anstieg des Antisemitismus zu verzeichnen, der mit den kriegerischen Handlungen Israels gegenüber der Hamas einhergeht – nach Angaben des Innenministeriums waren es mehr als 1.500.

    In diesem aufgeheizten Klima wird in Paris ein Taxifahrer verdächtigt, einer Familie am Flughafen Orly (Val-de-Marne), die gerade aus Tel Aviv gelandet war, mit dem Tod gedroht zu haben. Der Vorfall soll sich am 11. Oktober ereignet haben, berichten die Zeitungen Le Canard enchaîné und Le Parisien.

    „Wenn ich dich mitgenommen hätte, hätte ich dir, deiner Frau und deinen Kindern die Kehle durchgeschnitten.“
    Am 11. Oktober wartete ein Ehepaar mit seinen drei Kindern am Flughafen Orly in der Warteschlange auf ein Taxi. Als sie in das Fahrzeug einsteigen wollten, weigerte sich der Fahrer, sie mitzunehmen. „Ich nehme dich nicht mit, du dreckiger Jude“, soll der Mann den Familienvater angeschrien haben. Anschließend schimpfte er auf Französisch und Arabisch: „Wenn ich dich mitgenommen hätte, hätte ich dir, deiner Frau und deinen Kindern die Kehle durchgeschnitten“.

    Die Vorfälle wurden noch am selben Tag von der Familie, die allerdings keine Anzeige erstattete, bei der Pariser Präfektur gemeldet. Die Ermittlungen der Unité de contrôle des transports de personnes (UCTP) ermöglichten es später, den betreffenden Fahrer anhand der Videoüberwachung eindeutig zu identifizieren.

    Der Taxifahrer wurde am 9. November der Staatsanwaltschaft Créteil wegen „wiederholter Todesdrohungen, die aufgrund von Rasse, Ethnie, Nation oder Religion ausgesprochen wurden, und Diskriminierung aufgrund der Religion“ vorgeführt.

    Der renitente Taxifahrer steht nun unter richterlicher Aufsicht und darf bis auf weiteres nicht mehr zum Flughafen Orly fahren. Er wird am 6. Mai 2024 vor dem Strafgericht in Créteil erscheinen müssen. Das Taxiunternehmen G7, für das er als Selbstständiger tätig war, suspendierte ihn vom Dienst. Das Unternehmen erklärte, der Vorfall habe sich bei einer Fahrt ereignet, die nicht über die Plattform des Unternehmens gebucht worden war.

  • Pariser Flughäfen: Riesenpanne in Orly beendet

    Pariser Flughäfen: Riesenpanne in Orly beendet

    Am Donnerstag, dem 3. August, brachte eine gigantische Panne das Gepäcksystem am Flughafen Orly durcheinander. Inzwischen soll die Panne wieder behoben sein.

    Als am Donnerstag, dem 3. August, eine gigantische Panne das Gepäcksystem am Flughafen Orly (Val-de-Marne) teilweise lahmlegte, bezeichnete der Verkehrsminister dieses Ereignis als „inakzeptabel“. Inzwischen sei jedoch alles wieder in Ordnung. Der Sender France 2 berichtet über die Situation. „Die Panne ist behoben und die Gepäckbänder im Terminal 4 von Orly konnten nach mehr als 16 Stunden Stillstand wieder in Betrieb genommen werden“, berichtet der Sender.

    Fluggesellschaften zeigen sich erleichtert
    Die Reisenden haben am Donnerstagabend nach und nach begonnen, ihr Gepäck wieder aufzugeben, und die Situation hat sich wieder normalisiert. Eine große Erleichterung für die Fluggesellschaften, da dem Flughafen Orly ein sehr arbeitsreiches Wochenende mit vielen Urlaubsreisenden bevorsteht. Aber: Die Herausforderung besteht nun darin, die Tausenden von Gepäckstücken, die am Donnerstag liegen geblieben sind, weiterzubefördern. Das verspricht sehr kompliziert zu werden: Die Flüge sind aktuell sehr voll und kein Platz für das Gepäck vorhanden, das nun zusätzlich befördert werden muss.

  • Aéroports de Paris: „beispielloser“ Ausfall des Gepäcksystems in Orly

    Aéroports de Paris: „beispielloser“ Ausfall des Gepäcksystems in Orly

    Von dem Ausfall könnten etwa 40 Flüge und 10.000 Passagiere betroffen sein.

    Am Donnerstag, dem 3. August, kommt es am Flughafen Orly 4 zu einer „beispiellosen“ Panne im Gepäcksystem, wie die Kommunikationsabteilung des Flughafens mitteilte. Es handelt sich um einen Ausfall des Gepäckfördersystems, der über den ganzen Tag verteilt etwa 40 Flüge und 10.000 Passagiere betreffen und zu Verspätungen führen wird.

    Konkret handelt es sich um das System, das die Koffer gleich nach dem Einchecken aufnimmt und sie bis zur Gepäckverteilung befördert. Dort werden die Koffer von Flughafenmitarbeitern abgeholt und zum richtigen Flugzeug transportiert. Im Terminal 4 werden Fluggesellschaften abgefertigt, die nach Übersee oder ins Ausland, insbesondere nach Nordafrika in den Maghreb, fliegen.

    Der Ausfall begann am Donnerstagmorgen mit dem Beginn des Flugbetriebs und dauert derzeit noch an. Daher mussten Lösungen gefunden werden, wie etwa die Verlegung bestimmter Flüge in die Terminals 1, 2 und 3 des Flughafens Orly, wo das System ordnungsgemäß funktioniert. Einige Flüge wurden gar auf den Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle verlegt. Die Flugzeuge der Gesellschaften Air Caraïbes und French Bee mussten ohne das aufgegebene Gepäck starten, sagte ein Verantwortlicher dieser Fluggesellschaften und sprach von einer „kritischen Situation“.

    Auf Twitter bestätigt Paris Aéroport die Panne im Gepäckabfertigungssystem und präzisiert, dass nur das Terminal 4 in Orly betroffen sei. Weiter heißt es, dass Verzögerungen bei der Auslieferung des Gepäcks möglich seien. Paris Aéroport entschuldigt sich bei den betroffenen Passagieren. Es seien Techniker im Einsatz, um zu versuchen, das Problem zu lösen und das Gepäck ordnungsgemäß weiterzuleiten.

    „Ich habe bereits heute Morgen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Aéroports de Paris gesprochen, was in Orly passiert, ist nicht akzeptabel“, sagte der französische Verkehrsminister Clément Beaune gegenüber dem Sender Franceinfo. Der Minister ist der Ansicht, dass „man nicht stundenlang Probleme mit der Gepäcksortierung haben kann“. Der Minister gibt sich aber auch beruhigend: „Wir sind dabei, das Problem zu beheben und Lösungen für die Leute zu finden, die Verspätungen oder Probleme mit ihrem Flug erleben“.

    Was heute in Orly passiert ist, habe aber nichts dem zu, was man letztes Jahr erlebt habe, erklärt der Minister und erinnert an die Schwierigkeiten im Transportwesen und die 35.000 Gepäckstücke, die letztes Jahr auf den Pariser Flughäfen verloren gingen. „So etwas darf man nicht noch einmal erleben, wenn man an die Rugby-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele denkt oder es ganz einfach um die Franzosen und die ausländischen Touristen geht, die unter guten Bedingungen reisen wollen“, so Clément Beaune.

  • Streik gegen die Rentenreform: Fast ein Drittel aller Flüge fällt am Dienstag in Frankreich aus

    Streik gegen die Rentenreform: Fast ein Drittel aller Flüge fällt am Dienstag in Frankreich aus

    Die Gewerkschaften haben für Dienstag, den 6. Juni, zu einer weiteren Streikaktion gegen die Rentenreform aufgerufen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, am Dienstag, den 6. Juni, ein Drittel ihrer Flüge in Paris-Orly zu streichen, da die Fluglotsen an einem Streik gegen die Rentenreform teilnehmen werden. Solche präventiven Streichungen wurden auch für jeden fünften Flug von oder zu den Flughäfen Lyon, Marseille, Nizza, Toulouse, Bordeaux und Nantes verlangt, erklärte die DGAC in einer am Donnerstag, dem 1. Juni, veröffentlichten Erklärung und warnte, dass weitere „Störungen und Verspätungen“ wahrscheinlich seien.

    Die Gewerkschaftsgruppe, der acht Gewerkschaften und fünf Jugendorganisationen angehören, hatte am 30. Mai in einem Kommuniqué geschrieben: „Wir werden nicht aufgeben: Gemeinsam, vereint und entschlossen, um die Rücknahme der Reform zu gewinnen und für den sozialen Fortschritt…

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  • Flughäfen: Ende der langen Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle?

    Flughäfen: Ende der langen Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle?

    Ein neuer Scanner wird bald wertvolle Minuten bei Sicherheitskontrollen einsparen, da Flugpassagiere nicht mehr gezwungen sind, gewisse Dinge aus dem Gepäck zu holen. Die Technologie soll nach den Olympischen Spielen 2024 in Frankreich eingeführt werden.

    In einigen Monaten wird es am Flughafen Paris-Orly wahrscheinlich nicht mehr nötig sein, zwei Stunden vor seinem Flug anzukommen. Dank eines Scanners, der sich derzeit in der Testphase befindet, kann viel Zeit bei den Sicherheitskontrollen eingespart werden. Es ist nicht mehr nötig, gewisse Dinge aus dem Handgepäck zu nehmen, seinen Laptop oder seine Toilettenflüssigkeiten extra aufs Band zu legen. Es wird also Schluss sein mit den Warteschlangen, wenn jeder sein Handgepäck auf das Laufband leert. Die Maschine liest in 3D und ermöglicht es den Beamten, viel genauer zu sehen, was sich in den Taschen befindet. Flüssigkeiten werden nicht mehr auf 100 ml beschränkt sein, da die intelligente Maschine endlich wirklich Sprengstoff erkennen kann.

    Im Ausland ist die Wartezeit um 30% bis 50% gesunken.
    Zwar muss man sein Handgepäck nicht mehr ausräumen, dafür aber immer noch seine Uhr und seinen Gürtel ablegen und seine Taschen leeren, denn der Scanner, unter dem die Reisenden hindurchgehen, bleibt unverändert. Die ersten Ergebnisse nach sechs Monaten Testphase sind vielversprechend. „Die Tests zeigen, dass man pro Person etwa 30 Sekunden einspart, also ein Drittel der Vorbereitungszeit. Am Ende hat man mehr als ein Drittel weniger manuelle Durchsuchungen, was eine weitere Einsparung von zwei bis drei Minuten pro Durchsuchung bedeutet“, argumentiert Edward Arkwright, Executive General Manager der Pariser Flughäfen, gegenüber dem Sender France 2. Die neuen Maschinen, die eine Million Euro pro Stück kosten, werden allerdings erst nach den olympischen Spielen in Paris in Orly und Roissy flächendeckend eingesetzt. In anderen Ländern, in denen die Maschinen bereits heute im Einsatz sind, versichern die Behörden, dass die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen um 30 bis 50 % gesunken ist.

  • Riesige Computerpanne blockierte Grenzkontrollen in Roissy und Orly

    Riesige Computerpanne blockierte Grenzkontrollen in Roissy und Orly

    Eine Computerpanne beeinträchtigte am Samstag, dem 4. März, die Grenzkontrollen an den Pariser Flughäfen Roissy-Charles de Gaulle und Orly, was für die Passagiere zu deutlich längeren Wartezeiten als üblich führte.

    „Eine nationale Panne der Grenzpolizei“ beeinträchtigte am Samstag, dem 4. März, die Grenzkontrollen an den Pariser Flughäfen Roissy-Charles de Gaulle und Orly. „Mit einer Verlängerung der Wartezeit ist zu rechnen“, twitterte die Flughafengesellschaft Aéroports de Paris gegen Mittag.

    Es war zunächst nicht bekannt, ob auch andere Flughäfen oder Kontrollstellen von dem Ausfall betroffen waren. In den sozialen Netzwerken wurden Bilder veröffentlicht, auf denen zu sehen war, dass an den Kontrollen der Pariser Flughäfen lange Schlangen von Passagieren standen, die auf der Stelle traten oder auf dem Boden saßen. Gegen 14.00 Uhr funktionierte das betroffene Computersystem wieder, wie das Innenministerium der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Reisende klopfen gegen die Glastüren.
    Eine Passagierin aus Martinique schilderte der AFP, sie habe fast zwei Stunden in der Warteschlange in Orly verbracht, in der „1.500-2.000 Personen“ keinen Zentimeter vorwärts kamen. „Es ist beschämend, die Leute fingen an, auszurasten, vor allem Eltern mit Kindern. Niemand von ADP (Aéroports de Paris) ist gekommen, um uns etwas anzukündigen!“

    In ihrer Wut und Verärgerung begannen die Reisenden, gegen die Glastüren der Schleusen zu klopfen, wie berichtet wurde. Die Beamten der Grenzpolizei (PAF) öffneten daraufhin die Schleusen und führten die Passkontrollen von Hand durch, um den Stau zu entlasten. „Es wird alles getan, um die Situation für die Reisenden so wenig belastend wie möglich zu gestalten. Es werden Wasserverteilstellen eingerichtet und Mitarbeiter eingesetzt, um die Fragen der Reisenden zu beantworten“, sagte ein ADP-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Der Ausfall wurde durch eine Operation der interministeriellen Direktion für Digitales, die die Informationssysteme der Behörden koordiniert, verursacht, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

  • Rentenreform: 30% der Flüge fallen am Donnerstag wegen Streiks in Paris-Orly aus

    Rentenreform: 30% der Flüge fallen am Donnerstag wegen Streiks in Paris-Orly aus

    Die Streichung von 30 % der Flüge am Flughafen Paris-Orly am Donnerstag, dem 16. Februar, wurde von der Verwaltung vor dem Hintergrund der Mobilisierung der Fluglotsen gegen die Rentenreform entschieden. Am Dienstagabend forderte die Verwaltung die Fluggesellschaften auf, wegen der Mobilisierung der Fluglotsen gegen die Rentenreform präventiv 30 % ihrer Flüge am Donnerstag vom und zum Flughafen Paris-Orly zu annullieren. Aus denselben Gründen forderte die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) von den Fluggesellschaften, 20 % ihrer für Donnerstag geplanten Flugbewegungen auf den Flughäfen Toulouse, Marseille, Lyon, Montpellier und Nantes zu streichen, wie in einer Pressemitteilung mitgeteilt wurde. Zum ersten Mal seit Beginn der Bewegung sind auch andere Flughäfen als Orly von den Streiks betroffen. Aufgrund der schlechten Organisation an den ersten drei Tagen der Mobilisierung, die Flugstreichungen im letzten Moment und sogar die Schließung des Flughafens von Toulouse für einen Ab…

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