Schlagwort: Mord

  • Nordfrankreich: 72-Jähriger beschwert sich über Belästigungen und wird zu Tode geprügelt

    Nordfrankreich: 72-Jähriger beschwert sich über Belästigungen und wird zu Tode geprügelt

    In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli musste die Polizei von Valenciennes in Vieux-Condé (Nordfrankreich) wegen eines Angriffs auf einen 72-jährigen Mann einschreiten, der drei Jugendliche aufgefordert hatte, vor seinem Haus weniger Lärm zu machen.

    Philippe Mathot war 72 Jahre alt. Der pensionierte Blumenhändler starb am Dienstag, den 11. Juli, nachdem er einige Tage zuvor vor seinem Haus in Vieux-Condé (Nordfrankreich) von Jugendlichen angegriffen worden war, die er gebeten hatte, weniger Lärm zu machen, wie die Staatsanwaltschaft von Valenciennes mitteilte.

    Was geschah in der Nacht des Dramas?
    In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli war die Polizei von Valenciennes in Vieux-Condé wegen des Angriffs auf den Mann eingeschritten, „der auf der Straße liegend entdeckt worden war“. Nach ersten Ermittlungen war das Opfer gegen 23 Uhr vor sein Haus getreten, um drei Jugendliche zu bitten, weniger Lärm zu machen, so die Staatsanwaltschaft.

    Im Anschluss daran kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 17-Jähriger das Opfer mehrfach mit Faustschlägen und Fußtritten traktierte, insbesondere als es sich schon auf dem Boden befand, „nachdem der Mann unter der Wucht der Schläge gestürzt war“, so die Staatsanwaltschaft weiter. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Seit Samstag, dem 8. Juli, galt er als hirntot.

    Wer waren die drei Angreifer?
    „Drei Personen“ im Alter von 18, 17 und 14 Jahren, „die keine Vorstrafen hatten“, wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft festgenommen. Der 17-Jährige, der in Untersuchungshaft sitzt, wurde wegen „versuchten Mordes“ angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben nach dem Tod des Opfers die Anklage in „vorsätzliche Tötung“ geändert. Die 18- und 14-Jährigen wurden wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt.

    Das Opfer Philippe Mathot war in seinem Viertel sehr beliebt, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Der ehemalige Blumenhändler hinterlässt eine Ehefrau und zwei Söhne. „Er ist jemand, den wir schon immer gekannt haben, ein ehemaliger Blumenhändler im Ruhestand, der dem Händlerverband von Vieux-Condé angehörte und Mitglied der Wohltätigkeitsorganisation Colis du coeur war“, erklärte der Bürgermeister der Gemeinde gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Wir haben immer alle unsere Blumen von ihm geholt, wenn wir eine Kommunion oder eine Hochzeit hatten“, sagte eine Bewohnerin gegenüber la Voix du Nord.

    Innenminister Gérald Darmanin kritisierte auf Twitter „eine Aggression von namenloser Feigheit“ und versicherte, „dieses Drama wird nicht ungestraft bleiben“.

  • Nordfrankreich: Mutter soll ihre beiden Kinder getötet haben

    Nordfrankreich: Mutter soll ihre beiden Kinder getötet haben

    Die Leichen ihrer beiden 5 und 10 Jahre alten Kinder waren am Freitag im Haus der Familie in Wargnies-le-Grand gefunden worden. Die Frau gab die Tat zu und wurde in Untersuchungshaft genommen.

    Eine Mutter wurde wegen Mordes angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft von Valenciennes am Dienstag, dem 11. Juli, mitteilte. Sie wird verdächtigt, ihre beiden Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren in Wargnies-le-Grand (Nord) getötet zu haben. Laut der Staatsanwaltschaft „gab die Verdächtige zu, das Leben ihrer beiden Kinder vor dem Hintergrund der Trennung vom Vater ihres zweiten Kindes, dem sie das Sorgerecht nicht übertragen wollte, beendet zu haben“. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie versucht hatte, sich auch das Leben zu nehmen.

    Am Freitag waren die leblosen Körper der beiden Kinder im Haus der Familie entdeckt worden, wie die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung erklärte. Die Mutter der Kinder, die das Sorgerecht innehatte, wurde am Samstag in Polizeigewahrsam genommen. Sie erklärte, dass sie ihren Kindern Medikamente zum Einschlafen verabreicht und sie dann in der Badewanne ertränkt habe. Die Mutter, „bei der ein erstes psychiatrisches Gutachten eine Beeinträchtigung der Urteilsfähigkeit feststellte“, wurde in Untersuchungshaft genommen.

    Laut dem Sender France 3 nahmen am Montag in dem Dorf Wargnies-le-Grand etwa 300 Personen an einem Gedenkmarsch vor dem Kindergarten und der Grundschule, die Gabriel und Océane besucht hatten, teil.

  • Polizei verhaftet Betrunkenen – er ist ein gesuchter Mordverdächtiger

    Polizei verhaftet Betrunkenen – er ist ein gesuchter Mordverdächtiger

    Der am Montagmorgen im Norden von Paris festgenommene Mann wurde bei seiner Ankunft auf der Polizeiwache als ein zur Fahndung ausgeschriebener Täter erkannt, der im März in Paris einen Mord begangen haben soll.

    Ein Mann, der am Sonntag wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden war, wurde bei seiner Ankunft auf der Polizeiwache als gesuchter Täter eines im März in Paris begangenen Mordes erkannt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag, dem 10. Juli, aus polizeilichen Quellen erfuhr.

    Der im Morgengrauen im Norden der Hauptstadt festgenommene Mann, der wegen Beleidigung und Fahrens ohne Führerschein angeklagt werden sollte, wurde laut einer Polizeiquelle zunächst den ganzen Vormittag über medizinisch untersucht, um festzustellen, ob sein Gesundheitszustand mit einem Polizeigewahrsam vereinbar war.

    „Ich war es, der den kleinen Samir auf dem Parkplatz getötet hat“.
    Als er am Mittag nach der Untersuchung in die Polizeistation des 18. Arrondissements von Paris zurückkehrte, erkannte ihn der Polizist am Empfang als einen wegen Mordes gesuchten Mann namens Kamel, eine andere Identität als die, die der Mann zunächst der Kriminalpolizei angegeben hatte. Bevor der Verdächtige in seine Zelle gesperrt wurde, soll er einem anderen Polizisten gesagt haben: „Ich bin derjenige, der den kleinen Samir auf dem Parkplatz getötet hat…. Sie haben gut daran getan, mich zu schnappen, ich hatte die Nase voll“.

    Der Mann bezog sich dabei auf einen Totschlag, der sich im März 2023 in einer Tiefgarage in Goutte-d’Or, einem beliebten Viertel im 18. Arrondissement von Paris, ereignet hatte. Der Schädel des Opfers (Samir) war „mit einem Helm“ zertrümmert worden.

    Die Ermittlungen der Pariser Kriminalpolizei führten auf die Spur von zwei Brüdern. Der ältere Bruder stellte sich bereits am 17. April, gab seine Beteiligung an dem Totschlag zu und wurde angeklagt und anschließend in Untersuchungshaft genommen. Die Tat war möglicherweise Rache für die Beteiligung des Opfers an einem Einbruch in das Haus der Eltern der Täter vor mehreren Jahren, ohne dass dies jedoch in diesem Stadium von den Ermittlern bestätigt werden konnte.

  • Departement Var: Mann erschossen – drei Verdächtige nach Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet

    Departement Var: Mann erschossen – drei Verdächtige nach Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet

    In Hyères im Departement Var wurde am Freitagabend ein Mann erschossen. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Sie waren im Besitz von Schusswaffen.

    Ein Mann wurde am Freitagabend in Hyères (Var) erschossen und drei Männer, die mutmaßlichen Täter, wurden in der Gemeinde La Garde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Toulon am Samstag mitteilte. „Ein Mord durch Schusswaffen“ habe sich am Abend in Hyères ereignet, sagte Samuel Finielz, Staatsanwalt von Toulon, und bestätigte damit eine ursprüngliche Meldung des Senders BFMTV.

    Nach der Schießerei lieferten sich die mutmaßlichen Schützen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Während der Verfolgungsjagd haben die drei Verdächtigen, die in einem Renault Twingo unterwegs waren, die Streifenwagenbesatzung mehrfach mit einer Kalaschnikow bedroht.

    „Im Moment ist es verfrüht, diese Taten mit dem Drogenhandel in Verbindung zu bringen“, betonte der Staatsanwalt und wies darauf hin, dass die festgenommenen Verdächtigen „im Besitz von Schusswaffen“ gewesen seien. Laut dem Sender BFMTV wurden schwere Waffen, darunter eine Kalaschnikow mit rund 50 Schuss Munition, eine weitere Maschinenpistole und eine Handfeuerwaffe, beschlagnahmt.

    Eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes in einer organisierten Bande wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei in Toulon anvertraut, erklärte der Staatsanwalt. Die Arbeit der Ermittler bestehe nun insbesondere darin, „eine komplexe Verkettung von Fakten“ zu ermitteln.

  • Angers: Polizei sucht flüchtigen Doppelmörder

    Angers: Polizei sucht flüchtigen Doppelmörder

    Ein 42-jähriger Häftling wird derzeit von Polizei und Gendarmerie in der Gegend rund um Angers (Maine-et-Loire) gesucht. Der Flüchtige wird verdächtigt, auf seiner Flucht zwei Menschen getötet zu haben.

    Mehrere Dutzend Gendarmen sind auf der Suche nach einem besonders gefährlichen Straftäter, der aus dem Gefängnis in Argentan (Orne) ausgebrochen ist. Die Suche begann in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 4. Juli. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet. Der Flüchtige wird verdächtigt, eine Frau und einen 72-jährigen Mann getötet zu haben, nachdem er während eines Hafturlaubs geflüchtet war.

    Der 42-jährige Verdächtige verbüßte im Gefängnis von Argentan eine 12-jährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes an seiner Ehefrau und eine dreijährige Strafe wegen schwerer Sachbeschädigung.
    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen nahm der Beschuldigte während eines Hafturlaubs einen Zug und reiste am 20. Juni nach Angers, wo er sich Verwaltungsdokumente kümmern wollte.

    Am 22. Juni wird in Angers ein erstes Opfer, eine 40-jährige Frau, entdeckt. Man fand die Frau in ihrer Wohnung. Sie trug Spuren am Hals, die auf eine Strangulation mit bloßen Händen hindeuteten, die zu ihrem Tod geführt hat. Der Verdächtige befand sich im selben Gefängnis wie der Ex-Lebensgefährte der Frau. der Flüchtige war seinem späteren Opfer im Gefängnis in Argentan im Besucherraum begegnet.

    Am 28. Juni wurde weiter nördlich in Chailland (Mayenne) eine 26-jährige schwangere Frau entdeckt, die ebenfalls Opfer eines Strangulationsversuchs gworden war. der Täter hatte es offensichtlich auf ihr Fahrzeugs abgesehen. Diese Frau wurde dank des beherzten Eingreifens einer dritten Person gerettet. Der Mann flüchtete daraufhin in ein bewaldetes gebiet und verschwand.

    Am Samstagabend gegen 19 Uhr wurde in Cantenay-Epinard (Maine-et-Loire), nördlich von Angers, ein brennendes Fahrzeug entdeckt. Der Besitzer, ein 72-jähriger Mann, ehemaliger Mechaniker in der Gemeinde und Gemeinderat, wird tot in seinem Haus aufgefunden.

    Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte am Montagabend einen Fahndungsaufruf mit einem Foto: Darin wird der Verdächtige als 1,85 m großer Mann beschrieben, „ein Mischlingstyp mit athletischer Statur und schwarzen, lockigen Haaren“. Alle Personen, die über Hinweise verfügen, werden gebeten, die Nummer 0800 877 668 (oder in Notfällen die Nummer 17) zu kontaktieren, ohne zu versuchen, selbst einzugreifen, heißt es in der Fahndungsausschreibung. Laut dem Kommandanten der Gendarmeriegruppe des Departements Maine-et-Loire, sind 52 Gendarmen im Einsatz und über 400 Immobilien wurden bereits überprüft. Auch Polizisten aus Angers beteiligen sich an der Suche.

  • Pau: Ein Paar in den Zwanzigern tot in einer Wohnung aufgefunden

    Pau: Ein Paar in den Zwanzigern tot in einer Wohnung aufgefunden

    Die Leichen eines Mannes und einer Frau im Alter von etwa 20 Jahren wurden am Montagabend in einer Wohnung im Stadtzentrum von Pau entdeckt.

    Gegen 20 Uhr am Montagabend rückten die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei mit einem Großaufgebot in die Rue du Maréchal Joffre, eine der Hauptverkehrsadern im Stadtzentrum von Pau, aus. In einer Wohnung des Gebäudes fanden sie die Leichen eines Mannes und einer Frau im Alter von etwa 20 Jahren. Es waren Angehörige, die die Rettungskräfte alarmiert hatten, meldet France Bleu Béarn Bigorre.

    Eine Polizeiquelle spricht in der Zeitung Sud-Ouest von „einem verdächtigen Tod“, ohne weitere Details zu nennen. Die beiden Opfer wurden offenbar auf einem Sofa gefunden, berichtet die Zeitung La République des Pyrénées. Über die Umstände der beiden Todesfälle wurden bisher keine weiteren Informationen bekannt.

    Der Bürgemeister der Stadt Pau und die Vize-Staatsanwältin begaben sich am Abend an den Ort des Geschehens. Ein Gerichtsmediziner wurde an den Ort des Geschehens gerufen, um erste Feststellungen zu treffen.

  • Drogenhandel in Marseille: Kriminalpolizei neutralisiert ein Team von „Auftragskillern“

    Drogenhandel in Marseille: Kriminalpolizei neutralisiert ein Team von „Auftragskillern“

    Die Justiz verdächtigt das straff organisierte Kommando, seit Anfang des Jahres in etwa ein Dutzend Auftragsmorde verwickelt gewesen zu sein. Der jüngste Auftragskiller ist 18 Jahre alt.

    Wie kann man die Drogenkriminalität in Marseille eindämmen? Das wird eines der Themen des dreitägigen Besuchs von Emmanuel Macron in der Stadt sein. Der Präsident wird mit der Kriminalpolizei, aber auch mit Familien von Opfern von Morden im Drogenmilieu zusammentreffen. Seit Anfang des Jahres gab es bereits 23 Tötungsdelikte in Marseille. Und diese Gewalt ist vor allem das Ergebnis des gnadenlosen Krieges, den sich zwei Gruppen von Drogenhändlern um die Kontrolle der Deal-Points in der Stadt liefern.

    Es ist der Kriminalpolizei in den letzten Wochen nun gelungen, ein Team zu neutralisieren, das unter dem Verdacht steht, zahlreiche Morde begangen zu haben. Der jüngste Auftragskiller des Kommandos heißt Mattéo und ist erst 18 Jahre alt. Er wurde seit April bereits wegen zwei Morden gesucht und wird von den Ermittlern verdächtigt, an mindestens neun weiteren Morden beteiligt gewesen zu sein.

    Mattéo wurde von Drogenhändlern der sogenannten „DZ Mafia“ angeworben und wird beschuldigt, zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren erschossen zu haben, die angeblich dem gegnerischen Clan angehörten. Er erhielt laut einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle etwa 20.000 Euro pro Auftrag. Anfang Juni nun hat die Kriminalpolizei seine mutmaßlichen Komplizen festgenommen, ein „Feuerteam“ im Jargon der Szene, das aus drei Personen aus Nizza und einem Mann aus Marseille bestand und für ein Reihe von Morden verantwortlich war, wie ein Ermittler gegenüber dem Sender Franceinfo erklärt.

    Ihr letztes Opfer überlebte wie durch ein Wunder: Am Steuer seines Wagens konnte sich ein 20-jähriger, polizeibekannter junger Mann gerade noch ducken, um einer mit einem Sturmgewehr abgefeuerten Salve auszuweichen. Eine der Kugeln streifte lediglich den oberen Teil seines Kopfes. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 2. Juni, im Stadtteil Estaque (1. Arrondissement).

    Anscheinend wohnte das Killer-Team in Airbnb-Mietwohnungen und hielt sich bereit, um von den Auftraggebern erteilte Aufträge sofortz auszuführen. Die Festnahme der vier Männer erfolgte in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni. Bei Hausdurchsuchungen in Nizza und Marseille wurden Waffen und Munition gefunden. An den Waffen, insbesondere einer Kalaschnikow, werden ballistische Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob die Waffen auch bei anderen Tötungsdelikten verwendet wurde.

    Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle soll das Killer-Kommando seit Anfang des Jahres in etwa zehn Morde in Marseille verwickelt sein, die im Auftrag der Drogenhändler der „DZ Mafia“ begangen wurden.

  • Besitzer einer Autowerkstatt hat ehemaligen Angestellten getötet – dieser hatte Lohnnachzahlungen gefordert

    Besitzer einer Autowerkstatt hat ehemaligen Angestellten getötet – dieser hatte Lohnnachzahlungen gefordert

    Die zuständige Gendarmerie des Departements Drôme hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Ein 40-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend, 8. Juni, in einer Autowerkstatt in Tain-l’Hermitage (Drôme) erschossen, wie France Bleu Drôme Ardèche am Freitag, dem 9. Juni, von der Staatsanwaltschaft in Valence erfuhr. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich a priori um eine Tat wegen eines arbeitsbezogenen Konflikts handelte.

    Nach ersten Ermittlungen wollte das Opfer, das in der Autowerkstatt arbeitete, bei seinem früheren Arbeitgeber ausstehende Löhne einfordern. Er traf auf den neuen Besitzer, der ihn bat, später noch einmal vorbeizukommen. Als das Opfer am Donnerstagabend in die Werkstatt zurückkehrte, hat der Besitzer aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Gewehr auf das 40-jährige Opfer geschossen.

    Der Verdächtige ist ein 26-jähriger Mann, der der Justiz bereits bekannt ist, wie Franceinfo aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle erfuhr. Das Opfer wurde verletzt von der Feuerwehr abtransportiert, erlag jedoch in der Nacht im Krankenhaus von Valence seinen Verletzungen, berichtet France Bleu Drôme Ardèche. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, bestätigte die Staatsanwaltschaft von Valence gegenüber France Bleu.

  • Avignon: Verweste Leiche eines gefesselten Mannes in Badewanne gefunden

    Avignon: Verweste Leiche eines gefesselten Mannes in Badewanne gefunden

    In Avignon wurde ein Mann tot aufgefunden, der gefesselt in seiner Badewanne lag. Um seinen Hals war außerdem ein Elektrokabel gewickelt.

    Makabre Entdeckung in Avignon. Ein Mann im Alter von etwa 60 Jahren wurde am Freitagabend, dem 2. Juni, tot und in verwesendem Zustand aufgefunden, berichtet France Bleu. Weil sie nichts mehr von ihm gehört hatte, schlug die ehemalige Lebensgefährtin des Opfers Alarm.

    Der Körper des Mannes wurde gefesselt in seiner Badewanne gefunden. Seine Hände waren auf dem Rücken gefesselt und um seinen Hals war ein Stromkabel gewickelt. Das Opfer wies ausserdem möglicherweise einen Schädelbruch auf. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Marseille: Weiterer Toter nach Schießerei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

    Marseille: Weiterer Toter nach Schießerei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

    Der Mord ereignete sich im Ortsteil Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement. Der oder die Täter sind am Mittwochmorgen noch auf der Flucht.

    Ein 34-jähriger Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 31. Mai, gegen 1 Uhr morgens in Marseille erschossen, wie France Bleu Provence meldete. Der Mord ereignete sich in der Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Laut einer von Franceinfo zitierten Polizeiquelle wurde das Opfer, das der Polizei bereits bekannt war, gegen 1.30 Uhr in einer Straße dieser Siedlung in den nördlichen Vierteln von Marseille von „mehreren Kugeln“ getroffen. Der Mann wurde zunächst schwer verletzt versorgt, bevor er an seinen Verletzungen starb. Der oder die Täter, die die tödlichen Schüsse abgegeben haben, waren am Mittwochmorgen noch auf der Flucht, so die Polizei.

    Zweiundzwanzig Tote bei Schießereien seit Jahresbeginn.
    Einschließlich dieses neuen Opfers sind laut France Bleu Provence seit Jahresbeginn schon 22 Menschen in Marseille bei Schießereien ums Leben gekommen. „Eine apokalyptische Zahl“, nennte es Rudy Manna, Sprecher der Polizeigewerkschaft Alliance Police in der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur.

    Vor zehn Tagen, am 21. Mai, wurden drei Männer gegen 5.10 Uhr morgens im 11. Arrondissement von Marseille durch Schüsse getötet. Alle drei Opfer waren etwa 20 Jahre alt.