Schlagwort: Mont Blanc

  • Erneut ein tragischer Unfall am Mont-Blanc: Ein 52-Jähriger stirbt im Couloir du Goûter

    Erneut ein tragischer Unfall am Mont-Blanc: Ein 52-Jähriger stirbt im Couloir du Goûter

    Am Mont-Blanc ereignete sich erneut ein schwerer Unfall, bei dem ein 52-jähriger Mann sein Leben verlor. In der Nacht von Freitag auf Samstag, am 24. August, wurde er im berüchtigten Couloir du Goûter von herabfallenden Steinen getroffen und stürzte in die Tiefe. Obwohl seine zwei Seilkameraden unverletzt blieben, konnten sie nur dank des schnellen Eingreifens des Pelotons der Hochgebirgsgendarmerie gerettet werden.

    Dieser Vorfall markiert bereits den vierten Todesfall innerhalb weniger Tage am Mont-Blanc-Massiv. Bereits am Mittwoch, dem 21. August, verunglückten zwei spanische Alpinisten im Alter von 26 und 27 Jahren tödlich im Gervasutti-Couloir, das sich in über 4.200 Metern Höhe befindet. Nur einen Tag später, am Donnerstag, stürzte ein 67-jähriger Mann in eine Gletscherspalte und kam in etwa 4.600 Metern Höhe ums Leben.

    Gefahren im Hochgebirge

    Diese tragischen Unfälle verdeutlichen einmal mehr die immense Gefahr, die das Hochgebirge – speziell der Mont-Blanc – birgt. Besonders in den Sommermonaten zieht das Massiv eine Vielzahl von Bergsteigern an, die oft die Risiken unterschätzen. Wetterbedingungen können sich schlagartig ändern, und auch die sogenannte „Steinschlag-Saison“ stellt eine erhebliche Bedrohung dar. Durch das Tauen des Permafrostbodens lösen sich vermehrt Steine und Geröll, was besonders in engen Couloirs wie dem Goûter eine tödliche Gefahr darstellt.

    Doch warum wagen sich trotz dieser bekannten Risiken weiterhin so viele Alpinisten in diese gefährlichen Regionen? Ist es der Nervenkitzel, der die Menschen antreibt, oder schlichtweg die Faszination für den höchsten Gipfel Europas?

    Erfahrene Bergsteiger und unerfahrene Touristen – ein ungleicher Mix

    Während erfahrene Bergsteiger oft über das nötige Wissen und die Ausrüstung verfügen, sieht die Realität bei vielen Touristen anders aus. Häufig fehlt es an der notwendigen Vorbereitung oder den entsprechenden technischen Fähigkeiten. Und selbst erfahrene Alpinisten sind nicht vor den Launen der Natur gefeit – wie die jüngsten Todesfälle tragisch beweisen.

    Die örtlichen Rettungskräfte, wie das Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM), leisten zwar herausragende Arbeit und riskieren oft ihr eigenes Leben, um andere zu retten, doch auch sie stoßen an ihre Grenzen. Denn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen wird die Natur immer unberechenbar bleiben.

    Ein Appell an die Vernunft

    Jeder, der sich in das Hochgebirge begibt, sollte sich der Risiken bewusst sein und entsprechend vorbereitet sein. Dazu gehört nicht nur die richtige Ausrüstung, sondern auch das Wissen um die aktuellen Wetterbedingungen und die geologischen Gegebenheiten. Außerdem ist es ratsam, auf gut markierten und gesicherten Wegen zu bleiben und sich nicht zu überschätzen.

    Der Mont-Blanc und seine umliegenden Gipfel werden auch in Zukunft Abenteurer anziehen – das ist unbestritten. Doch wenn wir eines aus den jüngsten Ereignissen lernen können, dann dies: Die Natur ist ein kraftvoller Gegner, und wer sich in ihre Arme begibt, sollte dies mit größter Demut und Respekt tun. Die Berge sind wunderschön, aber auch gnadenlos – und das gilt es nie zu vergessen.

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  • Tragödie im Mont-Blanc-Massiv: Zwei Spanische Alpinisten sterben am Mont Tacul

    Tragödie im Mont-Blanc-Massiv: Zwei Spanische Alpinisten sterben am Mont Tacul

    Am Mittwoch, dem 21. August, ereignete sich im Mont-Blanc-Massiv ein tragischer Unfall: Zwei spanische Alpinisten verloren ihr Leben, als sie beim Aufstieg auf den Mont Tacul in die Tiefe stürzten. Diese Tragödie, die sich auf einer Höhe von über 4.200 Metern abspielte, hat die Klettergemeinde tief erschüttert.

    Die beiden Männer, 26 und 27 Jahre alt, befanden sich im berüchtigten Gervasutti-Korridor, der als eine der anspruchsvollsten Passagen in der Region gilt. Trotz ihrer Seilsicherung stürzten sie am frühen Nachmittag ab, als sie den Gipfel des Tacul fast erreicht hatten. Laut der Hochgebirgsgendarmerie (PGHM) geschah das Unglück auf Höhe des felsigen Gipfelgrats, der die letzte große Herausforderung vor dem Erreichen des Gipfels darstellt.

    Schwierige Bergungsarbeiten

    Um 17:30 Uhr waren die Leichen der beiden Alpinisten noch nicht geborgen. Die Rettungsaktion, die als besonders schwierig eingestuft wurde, musste vor Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen werden. Im Einsatz waren der Rettungshubschrauber Dragon 74, das PGHM von Chamonix sowie ein Notarzt des Rettungsdienstes Smur.

    Der Mont Tacul, der zwischen der Aiguille du Midi und dem Mont Maudit liegt, ist berüchtigt für seine Gefährlichkeit. Der Gervasutti-Korridor, in dem die beiden Alpinisten unterwegs waren, ist zunehmend den Risiken durch herabfallende Séracs – massive Eisblöcke – ausgesetzt. Séracs spielten in diesem speziellen Fall keine Rolle, doch das Risiko bleibt für alle, die diese Route wählen, konstant hoch.

    Ein Sommer voller Gefahren

    Die Ereignisse des 21. August sind leider kein Einzelfall in diesem Sommer. Bereits am 5. August ereignete sich eine verheerende Lawine am Mont Tacul, ausgelöst durch herabstürzende Séracs. Diese Lawine riss 16 Menschen in die Tiefe, von denen einer, ein 57-jähriger Franzose, sein Leben verlor. Vier weitere Kletterer, darunter ein 17-jähriger Junge aus Spanien, wurden verletzt. Zwei deutsche Alpinisten gelten seitdem als vermisst, die Suchaktion nach ihnen wurde am 8. August erfolglos abgebrochen.

    Diese tragischen Vorfälle werfen erneut ein Licht auf die extremen Gefahren, denen sich Bergsteiger im Mont-Blanc-Massiv aussetzen. Trotz bester Ausrüstung und Erfahrung bleiben die unberechenbaren Naturgewalten eine konstante Bedrohung. Ist es wirklich den Nervenkitzel wert, sein Leben auf solch riskante Art und Weise zu gefährden? In den Bergen ist ein schmaler Grat zwischen Triumph und Tragödie – und dieser Grat ist oft dünner als ein Seil.

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  • Mont-Blanc: Zwei deutsche Alpinisten bleiben nach Lawinenabgang vermisst

    Mont-Blanc: Zwei deutsche Alpinisten bleiben nach Lawinenabgang vermisst

    Am Montag, dem 5. August, wurde das Mont-Blanc-Massiv in der Haute-Savoie Schauplatz einer tödlichen Lawine, ausgelöst durch den Absturz eines großen Eisblocks vom Gipfel. Das geschah etwa um 3 Uhr morgens. Zwei Seilschaften von Alpinisten wurden mitgerissen – einer von ihnen starb, vier weitere wurden verletzt, davon einer schwer.

    Ein dramatischer Rettungseinsatz

    Am Morgen des Unglückstages durchsuchte ein Rettungshubschrauber das Mont-Blanc-Massiv nach verschütteten Bergsteigern. Unter den Vermissten befinden sich zwei Deutsche im Alter von 30 und 39 Jahren. Ein 57-jähriger Franzose kam bei dem Unglück ums Leben. Dank der Aufnahmen von Webcams konnte der dramatische Verlauf der Tragödie rekonstruiert werden: Um 2:30 Uhr morgens befanden sich etwa 15 Alpinisten mitten im Aufstieg. Zwanzig Minuten später ereignete sich die Lawine und trennte die Bergsteiger in zwei Gruppen. Bereits um 3:50 Uhr suchten die Luftrettungsteams nach den ersten Opfern.

    Unvorhersehbare Naturgewalt

    Ursache der Lawine war ein sogenannter Sérac – ein riesiger Eisblock, der sich löste und die Piste hinabstürzte. Solche Ereignisse sind unvorhersehbar und natürlichen Ursprungs. Bereits 2016 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall im Mont-Blanc-Massiv, bei dem ein Bergführer und seine beiden Kunden ums Leben kamen.

    Was treibt Menschen in die Berge?

    Bergsteigen ist zweifellos ein faszinierendes Hobby. Doch was motiviert Menschen, sich solchen Risiken auszusetzen? Ist es der Nervenkitzel, die körperliche Herausforderung oder einfach nur die Liebe zur Natur?

    Die Gefahr lauert überall

    Besonders in hochalpinen Regionen wie dem Mont-Blanc-Massiv sind die Risiken allgegenwärtig. Lawinen, Wetterumschwünge und die Gefahr durch herabfallende Eis- oder Felsbrocken sind nur einige der Bedrohungen, denen sich Bergsteiger stellen müssen. Diese Risiken gehören jedoch zur Faszination des Bergsports dazu – das Gefühl, die Naturgewalten zu bezwingen und sich selbst an die Grenzen zu bringen.

    Moderne Technik und alte Gefahren

    Trotz moderner Technik und genauer Wettervorhersagen bleibt die Natur unberechenbar. Webcams, GPS und fortschrittliche Sicherheitsausrüstungen können das Risiko minimieren, aber niemals vollständig ausschließen. Es ist ein ständiges Abwägen zwischen Abenteuerlust und Sicherheitsbewusstsein.

    Die Rolle der Rettungskräfte

    Die Helden solcher Tragödien sind oft die Rettungskräfte, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens nach Vermissten suchen. Ihre Arbeit ist unermüdlich und oft gefährlich – doch ohne sie wären viele Bergsteiger verloren. Der Einsatz am Mont-Blanc zeigt einmal mehr, wie wichtig und wertvoll ihre Arbeit ist.

    Die Lawine am Mont-Blanc erinnert uns schmerzlich daran, wie mächtig und unvorhersehbar die Natur sein kann. Für die betroffenen Familien ist es eine Tragödie, für die Bergsteiger-Gemeinschaft ein mahnendes Beispiel. Dennoch wird der Reiz der Berge weiterhin viele Menschen in ihren Bann ziehen – die Faszination, die Herausforderung und die Schönheit der alpinen Welt sind einfach unwiderstehlich. Doch wie immer gilt: Sicherheit geht vor – denn das nächste Abenteuer wartet schon.

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  • Mont-Blanc-Massiv: Lawine fordert ein Menschenleben und mehrere Verletzte

    Mont-Blanc-Massiv: Lawine fordert ein Menschenleben und mehrere Verletzte

    In der Nacht von Sonntag auf Montag hat eine Lawine im Mont-Blanc-Massiv mindestens ein Menschenleben gefordert und vier weitere Personen verletzt.

    Die Lawine ereignete sich gegen 3 Uhr morgens an der Nordwand des Mont-Blanc du Tacul, einem der beliebten Aufstiegswege. Mehrere Seilschaften befanden sich in der Gegend und wurden von der Lawine erfasst, insgesamt waren 15 Personen betroffen. Laut Angaben der Präfektur des Departements Haute-Savoie und des Pelotons de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) in Chamonix war die Ursache des Sérac-Absturzes vermutlich natürlichen Ursprungs. Séracs sind Brocken aus Gletschereis, die sich an den Abbruchkanten an stärkeren Hangneigungen von Gletschern bilden. Die betroffenen Alpinisten stammen aus Frankreich, der Schweiz und Spanien und waren nicht von Bergführern begleitet.

    Intensive Such- und Rettungsaktionen

    Ein umfangreicher Rettungseinsatz wurde sofort gestartet. Beteiligt waren die zivile Sicherheit, der Département-Feuerwehr- und Rettungsdienst (Sdis) sowie der medizinische Notdienst (Samu). Der noch immer aktive Einsatz wird vom PGHM unter der Leitung des Präfekten des Departements Haute-Savoie koordiniert.

    Hubschrauber der Nationalgendarmerie und des Zivilschutzes überfliegen das Gebiet. Rund 30 Rettungskräfte, darunter 23 Gendarmen des PGHM Chamonix, der Hubschrauber Choucas 74 der Gendarmerie, zwei Hundestaffeln des Sdis und Feuerwehrleute der Bergrettungsgruppe (GMSP) sind im Einsatz.

    Die vorläufige Bilanz zählt eine verstorbene Person, eine Person in kritischem Zustand und drei weitere Verletzte, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Zehn Personen blieben unverletzt, aber die Suchoperationen werden fortgesetzt. Ein Krisenstab wurde im Rathaus von Chamonix eingerichtet.

    Sicherheitsvorkehrungen und Risiken im Hochgebirge

    Dieses tragische Ereignis wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren, denen Alpinisten im Hochgebirge ausgesetzt sind. Die Bergwelt kann unberechenbar sein, und Sérac-Abstürze stellen eine der größten Gefahren dar. Séracs sind große Eisblöcke, die sich am Rande von Gletschern bilden. Ihr Absturz kann unvermittelt und ohne Vorwarnung erfolgen.

    Bergsteiger sollten stets die aktuellen Wetter- und Sicherheitsberichte beachten und, wenn möglich, erfahrene Bergführer engagieren, die die lokalen Gegebenheiten und Risiken besser einschätzen können. Aber selbst mit größter Vorsicht lässt sich das Risiko nie vollständig ausschließen.

    Eine Gemeinschaft trauert

    In Chamonix und den umliegenden Gemeinden herrscht Trauer über den Verlust, den dieser Unfall verursacht hat. Die Bergsteiger-Gemeinschaft ist eng verbunden, und solche Tragödien treffen alle hart. Auch wenn die Naturgewalten nicht kontrolliert werden können, erinnert uns dieser Vorfall daran, wie wichtig es ist, stets vorbereitet und vorsichtig zu sein.

    Was treibt Menschen eigentlich dazu, immer wieder diese gefährlichen Gipfel zu erklimmen? Vielleicht ist es der Drang nach Freiheit, das Streben nach dem Unbekannten oder einfach die Liebe zur Natur. Trotz der Risiken zieht es Jahr für Jahr unzählige Abenteurer in die Berge. Und manchmal, leider, endet dieses Abenteuer tragisch.

    In den kommenden Tagen und Wochen werden sicherlich Fragen gestellt und Diskussionen geführt werden. Wie kann man solche Unfälle in Zukunft vermeiden? Welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen können ergriffen werden? Doch im Moment steht die Anteilnahme und Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien im Vordergrund. Die Rettungskräfte setzen alles daran, die verbleibenden Personen sicher aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

    Die Bergwelt ist atemberaubend schön, aber sie fordert auch ihren Tribut. Wir sollten immer mit Respekt und Demut an sie herantreten, denn sie kann uns unsere Zerbrechlichkeit und Verwundbarkeit auf eindringliche Weise vor Augen führen.

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  • Tragödie im Mont-Blanc-Massiv: Schweizer Bergführer kommt ums Leben

    Tragödie im Mont-Blanc-Massiv: Schweizer Bergführer kommt ums Leben

    Am frühen Donnerstagmorgen ereignete sich ein tragisches Unglück im Mont-Blanc-Massiv. Ein erfahrener Schweizer Bergführer verlor sein Leben, als er von einem herabfallenden Granitblock getroffen wurde.

    Ein Schicksalsschlag in der Höhe

    Der Unfall passierte auf dem Weg zur Aiguille d’Argentière, einem beliebten und anspruchsvollen Ziel für Bergsteiger. Bei einer Höhe von 3.900 Metern, in der Nähe des Flèche Rousse Grates, wurde der Notruf ausgelöst. Gegen 7 Uhr morgens erreichten die Rettungskräfte des Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) aus Chamonix den Unglücksort.

    Ein erfahrener Führer

    Der verstorbene Bergführer, ein Mann in seinen Dreißigern, stammte aus der Schweiz. Trotz seiner umfangreichen Erfahrung und seiner Kenntnisse über das Gebiet, war er den unvorhersehbaren Naturgewalten hilflos ausgeliefert. Begleitet wurde er von einer Kundin, die durch die PGHM-Rettungskräfte betreut und in Sicherheit gebracht wurde.

    Das unberechenbare Gesicht der Natur

    Dieser tragische Vorfall erinnert erneut an die Gefahren, die das Bergsteigen mit sich bringen kann. Selbst die erfahrensten Führer sind nicht gegen die unvorhersehbaren Launen der Natur gefeit. Ein Granitblock, der sich löst und in die Tiefe stürzt – ein Szenario, das in den imposanten und gleichzeitig gefährlichen Bergregionen immer wieder vorkommen kann.

    Fragen nach der Sicherheit

    Was bedeutet das für die Sicherheit der Bergsteiger? Die Risiken in hochalpinen Regionen sind allgegenwärtig. Trotz modernster Ausrüstung und umfassender Sicherheitsvorkehrungen bleibt immer ein Rest von Unberechenbarkeit. Was zieht Menschen immer wieder in diese Höhen, trotz der bekannten Gefahren? Die Antwort liegt wahrscheinlich in der Faszination der Natur, der Herausforderung und dem Drang, die eigenen Grenzen auszuloten.

    Die Arbeit der Rettungskräfte

    Die Rettungskräfte des PGHM Chamonix leisten in solchen Situationen herausragende Arbeit. Schnell vor Ort, bestens ausgebildet und ausgestattet, riskieren sie oft ihr eigenes Leben, um anderen zu helfen. Ihre Einsatzbereitschaft und ihr Können sind für viele Bergsteiger ein lebenswichtiger Rückhalt.

    Der Verlust des Schweizer Bergführers hinterlässt eine Lücke in der Gemeinschaft der Alpinisten. Seine Leidenschaft und sein Engagement für den Bergsport werden in Erinnerung bleiben. Gleichzeitig wirft der Unfall Fragen auf über die Balance zwischen Abenteuer und Sicherheit in den Bergen.

    In der Welt des Bergsteigens gibt es keine absolute Sicherheit. Jeder Aufstieg ist mit Risiken verbunden, die auch durch noch so große Erfahrung nicht völlig ausgeschlossen werden können. Doch genau diese Mischung aus Risiko und Belohnung macht den Reiz des Alpinismus aus.

  • Paris 2024: Die Olympische Flamme erobert den Mont-Blanc

    Paris 2024: Die Olympische Flamme erobert den Mont-Blanc

    Seit ihrer Ankunft in Marseille hat die olympische Flamme schon viel von Frankreich gesehen. Nun hat sie Höhenluft geschnuppert und befindet sich in der Haute-Savoie.

    Die Flamme ist nicht der Typ, der es sich am Wochenende im Chalet gemütlich macht, wenn sie in der Haute-Savoie unterwegs ist. Stattdessen stieg sie auf die beeindruckende Höhe von 3.800 Metern über dem Meeresspiegel – auf die Aiguille du Midi. Eine Gruppe erfahrener Bergsteiger nahm die Fackel mit auf ihre Abenteuer: Skifahren, Klettern und Highlining.

    Nathan Paulin, einer der besten Hochseilartisten der Welt, wagte sich mit der brennenden Fackel im Rucksack auf die Highline. Für ihn war es das erste Mal, dass er eine solche Herausforderung mit einer brennenden Fackel unternahm. Der Nervenkitzel war greifbar.

    Wiederentzündet durch Rettungslaternen

    „Es war ziemlich schwierig, aber am Ende hat es etwas Wunderschönes ergeben und es war super cool zu machen“, gestand Paulin. Die Bedingungen waren hart: Kälte, Wind und die Höhe des Mont-Blanc-Massivs stellten die Flamme auf die Probe. Aus Sicherheitsgründen wurde sie während eines Gleitschirmflugs vorübergehend gelöscht. Aber keine Sorge – die Flamme wurde wieder durch die Rettungslaternen entzündet, die ebenfalls das Feuer aus Olympia tragen.

    Weitere Etappen des olympischen Staffelstabes in der Haute-Savoie fanden am Sonntag, dem 23. Juni, statt.

    Was bleibt? Der symbolträchtige Moment der Flamme auf dem Gipfel des Mont-Blanc – ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Spielen und der majestätischen Natur Frankreichs. Ein Hauch von Abenteuer, Tradition und die Vorfreude auf die Spiele in Paris.

  • 25 Jahre nach der Katastrophe: Gedenkzeremonien für die Opfer des Mont-Blanc-Tunnels

    25 Jahre nach der Katastrophe: Gedenkzeremonien für die Opfer des Mont-Blanc-Tunnels

    Ein Vierteljahrhundert nach einer der schlimmsten Tragödien in der Geschichte der Alpenregion kamen am vergangenen Wochenende Familien und Angehörige zusammen, um der Opfer des verheerenden Brandes im Mont-Blanc-Tunnel zu gedenken. Am 24. März 1999 ereignete sich eine Katastrophe, die tief in das kollektive Gedächtnis Europas eingebrannt ist: 39 Menschen verloren ihr Leben in den Flammen, die den Tunnel zwischen Frankreich und Italien erfassten. Ein Ort tiefster Trauer Für viele Hinterbliebene bleibt der Tunnel eine letzte Ruhestätte ihrer Liebsten, ein heiliger Ort des Gedenkens, denn die Körper wurden nie geborgen. Marie-Ange Chantelot, Präsidentin des Vereins der Opferfamilien des Mont-Blanc-Tunnels, sagte gegenüber dem Sender France Bleu Pays de Savoie, dass dieser Tag für viele Familien unverzichtbar sei. Sie fühlen den Drang, am Gedenkort zu sein, vor dem Mahnmal, das am Straßenrand auf dem Weg zum Tunnel in Chamonix, Haute-Savoie, errichtet wurde. Dieses Symbol hat für viele ei…

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  • Mont-Blanc: Die höchste Bahn Frankreichs

    Mont-Blanc: Die höchste Bahn Frankreichs

    Die höchstgelegene Zahnradbahn Frankreichs bedient den Mont-Blanc. Jeden Tag befördert die Bahn hunderte Besucher und Skifahrer.

    Die höchste Bahn Frankreichs fährt seit über hundert Jahren auf dem Mont-Blanc. Die meisten ihrer Fahrgäste sind Freizeit-Sportler, die das Mont-Blanc-Massiv in ihrem Urlaub besuchen wollen. Die Zahnradbahn startet am 800 m hoch gelegenen Bahnhof von Saint-Gervais-les-Bains (Departement Haute-Savoie) und fährt in Richtung der Skipisten.

    Es gibt vier Züge, die jede Stunde verkehren: Sie heißen Marguerite, Marie, Jeanne und Anne. Jérôme Moisset ist einer der Zahnradbahnfahrer, der Beruf vererbte sich vom Vater auf den Sohn. „Ich bin mit meinem Papa in die Bahn gestiegen, zu den anderen Fahrern, das hat mir gefallen“, erklärt der Mann auf dem sender France 2 und sagt, dass er bis zur Rente auf dem Mont-Blanc arbeiten will. An Bord der Bahn können sowohl Freizeit-Sportler als auch einfach nur naturbegeisterte Menschen die schneebedeckten Gipfel des Massivs bewundern.

  • Hochsavoyen: Drei tödliche Unfälle innerhalb von 24 Stunden im Mont-Blanc-Massiv

    Hochsavoyen: Drei tödliche Unfälle innerhalb von 24 Stunden im Mont-Blanc-Massiv

    In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es im Mont-Blanc-Massiv erneut zu einem tödlichen Unfall, wie der Sender France Bleu Pays de Savoie berichtet. Ein 23-jähriger Bergsteiger kam dabei ums Leben.

    Die Rettungskräfte des Hochgebirgs-Gendarmeriezuges (PGHM) in Chamonix haben den Tod eines dritten Bergsteigers innerhalb von 24 Stunden im Mont-Blanc-Massiv bekannt gegeben, wie der Sender France Bleu Pays de Savoie am Montag, dem 5. Februar, berichtete. Der neue tödliche Unfall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag. Ein 23-jähriger Bergsteiger kam im Bereich der Durier-Hütte auf Höhe des Col de Miage in 3.300 Metern Höhe ums Leben. Er war 500 bis 600 Meter tief über einen steilen Abhang abgestürzt.

    Bei dem Unfall waren zwei Bergsteiger beteiligt. Einer der beiden konnte sich retten und die Rettungskräfte kontaktieren, die ihn in unterkühltem und dehydriertem Zustand bergen konnten. Die Retter aus Chamonix warteten bis Montagmorgen, bevor sie wieder an den Ort des Geschehens zurückkehrten, um die Leiche des abgestürzten Mannes zu bergen.

    Dies ist der dritte Unfalltote im Mont-Blanc-Massiv in nur 24 Stunden. Am Sonntagmorgen starben zwei Wanderer im Alter von etwa 40 Jahren, die einen Ausflug in den Chorde-Couloir in der Gemeinde Servoz (Haute-Savoie) unternommen hatten, wobei sie abgestürzt sind.

  • Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Alpen: Zwei Tote in einer Lawine und ein Toter durch einen 500-Meter-Sturz

    Zwei Personen kamen am Donnerstag nach einem Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben, eine dritte Person stürzte im Ecrins-Massiv im Departement Isère in den Tod.

    Es gibt immer ein Risiko, wenn man abseits der Pisten unterwegs ist. Zwei Personen kamen am Donnerstag, dem 28. Dezember, durch einen Lawinenabgang im Mont-Blanc-Massiv ums Leben. Die Lawine löste sich am frühen Nachmittag in einem Bereich in der Nähe des Skigebiets von Saint-Gervais-les-Bains im Mont-Blanc-Massiv, wie die Präfektur des Departements Haute-Savoie mitteilte.

    Eine Lawine, die in einer Höhe von 2.300 m abging, stürzte 400 m in die Tiefe und erfasste acht Personen, wie die Präfektur berichtete. Die Bilanz lautete auf „zwei Todesopfer, ein Leichtverletzter und fünf weitere Personen, die unverletzt geblieben sind“. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.

    Tödliche Wanderung im Departement Isère
    Etwa zur gleichen Zeit stürzte im Departement Isère ein 31-jähriger Mann, der mit einem Freund „abseits der Wege unterwegs war, um die Gämse zu sehen“, 500 Meter tief von einem Felsriegel in der Gemeinde Chantepérier im Ecrins-Massiv ab, wie die Gendarmerie de haute montagne in Grenoble mitteilte. Der andere Wanderer, ein 26 Jahre alter Mann, konnte evakuiert werden und blieb unverletzt.