Schlagwort: Migranten

  • Einwanderung: Regularisierung von Migranten als Reaktion auf Personalmangel?

    Einwanderung: Regularisierung von Migranten als Reaktion auf Personalmangel?

    Laut einem neuen Entwurf für ein neues Einwanderungsgesetz, der von Premierministerin Elisabeth Borne vorgelegt wurde, könnten einige illegale Migrant/inn/en regularisiert werden, wenn sie in Wirtschatssektoren arbeiten, in denen Personalmangel herrscht. Der in mehreren Sektoren der französischen Wirtschaft herrschende Arbeitskräftemangel könnte die Regierung dazu veranlassen, die Regeln für die Vergabe von Aufenthaltsgenehmigungen zu lockern. Ouma ist ein Asylbewerber aus Guinea, der in Dünkirchen lebt. Da er sich seit sieben Monaten illegal in Frankreich aufhält, kann er keine reguläre Tätigkeit ausüben. „Ich muss leben und essen und deshalb suche ich auch nach Arbeit nebenbei, aber ich finde sie nur sehr schwer“, erklärt er gegenüber France Télévisions. Kriterien noch nicht festgelegtOuma könnte jedoch sofort eine reguläre und dauerhafte Arbeit haben, da ein Restaurantbesitzer, der unter Arbeitskräftemangel leidet, bereit ist, ihn einzustellen. Das Verfahren ist jedoch zu komplizier…

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  • SOS Méditerranée: „Wir können diese Menschen nicht vor den Toren Europas sterben lassen“

    SOS Méditerranée: „Wir können diese Menschen nicht vor den Toren Europas sterben lassen“

    Sophie Beau, Generaldirektorin der NGO SOS Méditerranée, war zu Gast bei France 24.

    Sie sprach über das Schicksal der Migranten, die das Mittelmeer überqueren, und insbesondere über die Ocean Viking, ein Schiff der Organisation, das nach mehreren Wochen des Wartens endlich in Toulon aufgenommen wurde.

    Sophie Beau, Generaldirektorin der Organisation SAS Méditerranée, die beschuldigt wurde, „den Schleppern in die Hände zu spielen“, erinnerte auf France 24 daran, dass die Rettung von Menschen in Not „eine Pflicht“ ist, und hält es für „unwürdig, diese Frage für politische Zwecke zu instrumentalisieren“.

  • Regierung plant Abschiebung von mindestens 44 der Migranten der Ocean Viking

    Regierung plant Abschiebung von mindestens 44 der Migranten der Ocean Viking

    Mindestens 44 der 234 Migranten des in Frankreich angelandeten Hilfsschiffs Ocean Viking werden nach der Ablehnung ihres Asylantrags in ihr Herkunftsland abgeschoben, „sobald ihr Gesundheitszustand (…) es erlaubt“, wie Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag ankündigte. Darmanin machte keine Angaben zu den Nationalitäten der betroffenen Personen. Mindestens 44 der 234 aus Seenot geretteten Migranten des humanitären Hilfsschiffes Ocean Viking, die letzte Woche in Toulon an Land gegangen waren, werden in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Das gab Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag, dem 14. November, bekannt. Von 44 dieser Migranten, die nach ihrer Rettung aus dem Mittelmeer Gegenstand eines diplomatischen Tauziehens zwischen Paris und Rom geworden waren, wurde der Asylantrag abgelehnt und sie würden „zurückgeschickt, sobald ihr Gesundheitszustand es zulässt“, erklärte der Minister in einer Fragestunde im Parlament und erklärte, dass die Prüfung der Akten noch nicht abgeschlosse…

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  • Migration: Zahlen seit letztem Jahr steigend

    Migration: Zahlen seit letztem Jahr steigend

    Laut einem Bericht der EU-Grenzagentur Frontex ist die illegale Einreise in die Europäische Union auf den beiden Hauptrouten, die über den Balkan und das zentrale Mittelmeer führen, um 168% bzw. 59% gestiegen. Eine Reise, die seit Beginn des Jahres 2021 schon 5.684 Menschen das Leben gekostet hat.

    Frontex, die europäische Grenzschutzagentur, hat gerade einen Bericht veröffentlicht, in dem zu lesen ist, dass seit Januar 2022 etwa 275.500 illegale Einreisen an den Grenzen Europas registriert wurden. Es gibt zwei Routen, die hauptsächlich genutzt werden, um in die Europäische Union zu gelangen. Die erste, die am meisten genutzte, ist die sogenannte ‚Balkanroute‘. Die Migranten kommen in einem der Balkanländer an, meist in Serbien, Albanien oder auch Mazedonien. Dort versuchen sie, die Grenze zu einem der Länder der Europäischen Union wie Griechenland zu überqueren. Auf dieser Route wurden zwischen Januar und Oktober 2022 mehr als 128.000 irreguläre Einreisen registriert, was einem Anstieg von 168% im Vergleich zum Jahr 2021 entspricht. Die zweithäufigst genutzte Route, ist die zentrale Mittelmeerroute. Auf dieser Route starten die Migranten von Nordafrika aus, um hauptsächlich nach Italien oder auch nach Malta zu gelangen. Hier wurden zwischen Januar und Oktober 2022 mehr als 85.000 irreguläre Einreisen registriert, was einen Anstieg um 59% im Vergleich zum Jahr 2021 bedeutet. Die Länder, die am meisten mit den Migrationsströmen zu kämpfen haben, sind die südeuropäischen Länder, also Griechenland, Italien, Malta oder auch Spanien.

    5.684 Tote seit Anfang 2021
    Im Falle der Balkanroute stammen die Migranten hauptsächlich aus Burundi, Afghanistan oder auch dem Irak. Die Mittelmeerroute wird meist von Migranten aus Nordafrika, etwa Tunesien, Marokko, Ägypten, aber auch dem Senegal oder der Elfenbeinküste, genutzt. Die Versuche, illegal in die Europäische Union zu gelangen, finden oft unter Lebensgefahr statt. Seit Beginn des Jahres 2021 sind mindestens 5.684 Migranten bei dem Versuch, in die Europäische Union zu gelangen, ums Leben gekommen. Experten sprechen von einer hohen Dunkelziffer.

  • Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Am Wochenende des 12. und 13. Novembers versuchten wieder fast 1.000 Personen, mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Einige von ihnen wurden gewaltsam aus ihrem Boot geworfen.

    Unter Lebensgefahr nach Großbritannien. Am Sonntagmorgen, dem 13. November, versuchten Dutzende von Migranten, den Ärmelkanal zu überqueren. Ein Fischer filmte die Szenen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Schleuser hatten sich mit den Migranten über soziale Netzwerke an einem Strand verabredet. „Sie starten Aufrufe über TikTok und man kann sich dann einen Platz kaufen. Das Boot steht an einem Ort, es gibt einen GPS-Punkt und das Boot fährt die Küste entlang und holt den Migranten, der bezahlt hat, ab“, erläutert der Fischer Olivier Folcke gegenüber France Télévisions.

    Migranten sollen gewaltsam ins Wasser geworfen worden sein.
    Innerhalb weniger Minuten befanden sich am Sonntagvormittag Frauen, Kinder und Männer mit und ohne Schwimmwesten auf dem offenen Meer. Einige von ihnen sollen dann von Schleppern absichtlich ins Wasser geworfen worden sein, um das Gewicht der Schlauchboote zu verringern. „Als wir sie aus dem Wasser zogen, hatten sie keine Kraft mehr in den Handgelenken (…) sie waren vor Kälte wie gelähmt“, fährt Olivier Folcke fort. Seit Freitag ist dies der dritte Versuch einer Überfahrt, der von den Behörden festgestellt wurde. Bisher wurden 140 Schiffbrüchige gerettet.

  • Giorgia Meloni: Die Reaktion Frankreichs „aggressiv, ungerechtfertigt und unverständlich“

    Giorgia Meloni: Die Reaktion Frankreichs „aggressiv, ungerechtfertigt und unverständlich“

    Wenige Stunden nach der Ankunft des Schiffes Ocean Viking im Hafen von Toulon mit 230 Migranten an Bord äußert sich die italienische Premierministerin Giorgia Meloni kritisch über die Reaktion Frankreichs gegenüber Italien. Es brennt zwischen Frankreich und Italien. Am Tag nach den Äußerungen von Gérarld Darmanin über die Weigerung Italiens, die Ocean Viking und ihre 230 Migranten aufzunehmen, antwortet die Premierministerin Italiens. „Ich war sehr beeindruckt von der aggressiven Reaktion der französischen Regierung, die unverständlich und ungerechtfertigt ist“, so Giorgia Meloni vor der Presse. Unzufrieden mit der italienischen Entscheidung, die Ocean Viking nicht aufzunehmen, hatte Frankreich bereits gestern eine Vergeltungsmaßnahme angekündigt: 3.500 Migranten, die sich derzeit in Italien aufhalten und die Frankreich demnächst aufnehmen sollte, werden nicht auf französischen Boden kommen dürfen. Innenminister Gérald Darmanin kündigte ausserdem weitere „Konsequenzen“ für die  „bilate…

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  • Die Ocean Viking in Toulon angekommen – die 230 Migranten werden auf neun europäische Länder verteilt

    Die Ocean Viking in Toulon angekommen – die 230 Migranten werden auf neun europäische Länder verteilt

    Frankreich lässt am Freitag „ausnahmsweise“ im Militärhafen von Toulon das humanitäre Schiff ‚Ocean Viking‘ mit 230 aus Seenot geretteten Migranten an Bord vor Anker gehen. Das Schiff stand in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt eines Streits mit Italien, das seine Aufnahme abgelehnt hat. Es ist eine Premiere für Frankreich. Das humanitäre Schiff ‚Ocean Viking‘ traf am Freitag, dem 11. November, im Militärhafen von Toulon ein. Es hatte 230 Migranten an Bord, die im Mittelmeer gerettet worden waren. Die Aufnahme des Schiffes führte zu heftigen Spannungen mit Italien und löst in Frankreich eine neue Polemik über das Thema Einwanderung aus. Nach drei Wochen Irrfahrt auf der Suche nach einem sicheren Hafen in Italien legte die ‚Ocean Viking‘, ein von der NGO SOS Méditerranée gechartertes Ambulanzschiff, in Toulon an, „ausnahmsweise“ und aufgrund „der Pflicht zur Menschlichkeit“, wie der französische Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag bekannt gab.

    https://www.youtube.com/watch?v…

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  • „Ocean Viking“: Frankreich evakuiert 4 Personen nach Korsika und lässt das Schiff in Toulon in den Hafen

    „Ocean Viking“: Frankreich evakuiert 4 Personen nach Korsika und lässt das Schiff in Toulon in den Hafen

    Nach Angaben der NGO SOS Méditerranée handelt es sich bei den nach Korsika Evakuierten um drei Migranten und eine Begleitperson. Die Ocean Viking darf mit den restlichen Migranten an Bord in den Hafen von Toulon. Die französische Regierung kündigte am Donnerstag, dem 10. November, die medizinische Evakuierung von vier Personen von Bord des humanitären Schiffes Ocean Viking an, das im Mittelmeer festsitzt und Gegenstand eines Tauziehens zwischen Frankreich und Italien war. „Das Generalsekretariat für das Meer führt auf Anweisung der Premierministerin eine Operation zur sanitären Evakuierung auf See von vier Migranten durch, die sich derzeit an Bord der Ocean Viking befinden“, teilte die der Premierministerin unterstellte Instanz in einer Erklärung mit. Unter den Evakuierten befinden sich drei Migranten und eine Begleitperson. Laut SOS Méditerranée befinden sich unter den vier an Land gebrachten Personen drei Migranten und eine Begleitperson. Die drei Migranten befinden sich „in einem er…

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  • Immigration: Französische Regierung kündigt neue Maßnahmen an

    Immigration: Französische Regierung kündigt neue Maßnahmen an

    In einem Interview mit Le Monde, das am Mittwoch, dem 2. November, erschien, enthüllten die Minister Gérald Darmanin und Olivier Dussopt die Umrisse des geplanten neuen Einwanderungsgesetzes. Die Regierung hat am Mittwoch die Grundzüge ihres Entwurfs für ein neues Einwanderungsgesetz vorgestellt und ein „Gleichgewicht“ zwischen härteren Abschiebemassnahmen und Vereinfachungen für Arbeitsmigranten in Aussicht gestellt. Das künftige Asyl- und Einwanderungsgesetz, das im ersten Halbjahr 2023 in Kraft treten soll, soll in erster Linie eine Reihe von Maßnahmen einführen, um die „Verpflichtungen zum Verlassen des französischen Hoheitsgebiets“ (OQTF) effizienter zu gestalten – ein Thema, das die öffentliche Debatte seit dem Mord an der 12-jährigen Lola beschäftigt, die Mitte Oktober von einer algerischen Staatsbürgerin mit einer Ausreiseverpflichtung (OQTF) getötet wurde. „Wir werden künftig alle OQTFs in die Datei der gesuchten Personen eintragen“, um „sicherstellen zu können, dass die Perso…

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  • Paris: Rund 50 Migranten fordern Wohnungen und dringen in das Rathaus ein

    Paris: Rund 50 Migranten fordern Wohnungen und dringen in das Rathaus ein

    Mitglieder des Kollektivs „La chapelle debout“ drangen am Freitag, dem 7. Oktober, in das Pariser Rathaus ein. Sie wollten sich mit der Bürgermeisterin Anne Hidalgo treffen, um ihren Forderungen nach angemessenen Wohnungen Ausdruck zu verleihen. Mehrere Mitglieder des Kollektivs „La Chapelle debout“ nahmen am Freitag, dem 7. Oktober, das Pariser Rathaus in Besitz. Ihr Ziel war ein Treffen mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, um Wohnungen für Migranten zu fordern. Laut dem Sender BFM Paris Ile-de-France nahmen zahlreiche Migranten, die auch Mitglieder dieses Kollektivs sind, an der Aktion teil, darunter Asylsuchende und Einwanderer ohne Papiere. Sie gehören verschiedenen Nationalitäten an und fordern, dass „die Versprechen der Stadtverwaltung, die Migranten umzusiedeln, in die Tat umgesetzt werden“, erklärte das Kollektiv in einer Pressemitteilung.

    „Keine Zeit mehr zu warten““Wir sind hier, weil wir keine Zeit mehr ha…

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