Schlagwort: Messerattacke

  • Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Die 12-jährige Schülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ihre Englischlehrerin mit einem Messer bedrohte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die psychiatrische Untersuchung ergab, dass sie „für sich selbst gefährlich“ ist. Weder bei der Schülerin noch bei ihrer Familie mongolischer Herkunft wurden Hinweise auf eine Radikalisierung festgestellt.

    Die Mittelschülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ein 17 cm langes Messer gezogen und damit ihre Englischlehrerin bedroht hatte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die durchgeführte psychiatrische Untersuchung kam zu dem Schluss, dass „die Minderjährige für sich selbst gefährlich ist und ihr Zustand eine Behandlung in einer spezialisierten Einrichtung erfordert“, erklärte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, in einer Pressemitteilung.

    Der Jugendlichen war in der vergangenen Woche von der Englischlehrerin ihr Mobiltelefon weggenommen worden, was zu einem Rechtsstreit hätte führen können. „Ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob dies das zentrale Element für diese Tat war“, meint der zuständige Staatsanwalt.

    Die Schülerin war bereits im Juni von einem anderen Collège in Rennes wegen Drohungen und Beleidigungen gegen einen Lehrer ausgeschlossen worden und hatte auch damals ein Messer in die Schule gebracht, ohne es jedoch zu benutzen.

    Am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr im Collège Les Hautes Ourmes in einem beliebten Viertel von Rennes, zeigte die Lehrerin einer Klasse einen Lehrfilm. Wie die Lehrerin den Ermittlern später mitteilte, stellte sie fest, dass eine Schülerin „unruhig“ war. Nachdem sich die Lehrerin neben sie gesetzt hatte, hörte sie, wie die Jugendliche leise zu ihr sagte: „Ich bin heute verrückt, ich möchte heute jemanden umbringen, ich möchte die Schüler, die mich nicht mögen, und die Person vor mir umbringen. Das ist in Arras passiert und ich werde das Gleiche tun“. Damit nahm sie Bezug auf die Ermordung des Französischlehrers Dominique Bernard in einem Gymnasium Arras. Anschließend „zog sie ein imposantes Messer aus ihrer Schultasche“, wie der Staatsanwalt von Rennes erklärte.

    Die Englischlehrerin beschloss daraufhin, „den Raum zu räumen“, bevor sie ihrerseits „mit der bedrohlichen Schülerin hinter sich“ nach draußen ging. Eine Spanischlehrerin, die im Klassenzimmer gegenüber unterrichtete, „ging in den Flur und packte ihre Kollegin, zog sie in ihr Klassenzimmer und schloss ab“, schilderte der Staatsanwalt die Umstände der Tat. In der Zwischenzeit setzte die mit dem Messer bewaffnete Schülerin ihren Weg durch die Schule fort.

    Ein Conseiller principal d’éducation (CPE) und ein Mediator, die Schreie der Schüler hörten, „gingen die Stockwerke hinauf und standen der mit dem Messer bewaffneten Schülerin Auge in Auge gegenüber“ und forderten sie auf, das Messer fallen zu lassen. Sie flüchtete, aber die beiden Männer konnten sie schließlich überwältigen.

    Die junge Heranwachsende wurde in Marseille geboren. Sie ist das älteste Kind einer vierköpfigen Familie mongolischer Herkunft, die sich legal im Land aufhält. Sie kam 2012 nach Rennes und war der Polizei bisher unbekannt. Der Staatsanwalt erklärte, dass die Familie atheistisch sei und dass es keine „Elemente einer Radikalisierung“ gebe.

    Die Schülerin wurde aufgrund ihres jungen Alters in „richterlichen Gewahrsam“ genommen, ein Verfahren, das 12 Stunden dauern und um 12 Stunden verlängert werden kann, bevor sie nach einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

    Bildungsminister Gabriel Attal lobte den „immensen Mut und die Kaltblütigkeit des Personals vor Ort, das auf diese Bedrohung reagiert hat“.

    Der Angriff führte zur Einleitung einer Untersuchung wegen versuchten Totschlags an einer Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist. Er ereignete sich in einer allgemein angespannten Situation in den französischen Bildungseinrichtungen. Der Fall ereignete sich auf den Tag genau zwei Monate nach der Ermordung eines Französischlehrers, der am 13. Oktober 2023 in Arras (Pas-de-Calais) erstochen wurde. Und fast drei Jahre nach der Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty am 16. Oktober 2020 in Conflans-Sainte-Honorine (Yvelines), der in der Nähe seiner Schule erstochen und dann enthauptet wurde, nachdem er seinen Schülern während eines Unterrichts über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte.

  • Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Ein etwa 30-jähriger Mann wurde am Dienstagmorgen in Bayonne tot aufgefunden, sein Körper war mit mehreren Messerstichen übersät.

    Am Dienstagmorgen wurde in Bayonne der leblose Körper eines Mannes entdeckt, der mit neun Messerstichen getötet worden war. Der Körper lag auf den Marine-Alleen, berichtet der Sender France bleu Pays basque. Ein Passant hatte die Leiche entdeckt.

    Bei dem Opfer handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Mann mit französischer Staatsangehörigkeit und afghanischer Herkunft. Nach ersten Erkenntnissen wurde er brutal geschlagen, erhielt neun Messerstiche und starb dann an den Folgen seiner Verletzungen.

    Die Tat soll sich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden ereignet haben. Neben der Polizei begab sich auch der Staatsanwalt von Bayonne an den Fundort der Leiche, der auch der Tatort sein könnte.

    Die Staatsanwaltschaft Bayonne leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

    Die Kriminalpolizei von Bayonne ist mit den Ermittlungen betraut und hat wenige Stunden nach dem Fund der Leiche auf einem Parkplatz der Industrie- und Handelskammer einen Verdächtigen festgenommen. „Es handelt sich um einen jungen Mann, der wie das Opfer afghanischer Herkunft und 25 Jahre alt ist“, erklärte der Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier, gegenüber dem Sender France Bleu Pays Basque. Der Verdächtige ist den Behörden außerdem wegen islamistischer Radikalisierung bekannt, wie der Sender France Bleu Pays Basque aus Polizeikreisen erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen sollen die beiden Männer, die am selben Ort arbeiteten, am Abend vor der Tat einen heftigen Streit gehabt haben.

  • Streit: 27-Jähriger tötet seine Mutter mit etwa 30 Messerstichen

    Streit: 27-Jähriger tötet seine Mutter mit etwa 30 Messerstichen

    Ein 27-jähriger Mann hat in der Nacht von Montag auf Dienstag in Drancy (Departement Seine-Saint-Denis) bei einem Streit seine Mutter mit etwa 30 Messerstichen getötet.

    Das Drama spielte sich in der Nacht von Montag auf Dienstag in Drancy (Seine-Saint-Denis) ab. Mitten in der Nacht wurden die Polizeikräfte von einem 14-jährigen Jugendlichen gerufen, der im Badezimmer der Wohnung Zuflucht gesucht hatte, nachdem in seiner Familie ein „großer Streit“ ausgebrochen war, wie eine Polizeiquelle berichtete. Kurz nach 1 Uhr morgens griffen die Polizisten ein, indem sie die Eingangstür des kleinen Hauses aufbrachen, aus dem Schreie kamen.

    Im Haus finden die Beamten der Stadtpolizei und der Nationalpolizei eine bewusstlose Frau mit einer großen Kopfwunde, die durch eine Stichwaffe verursacht wurde, auf dem Boden. In den Händen des 27-jährigen ältesten Sohnes befand sich ein 30 cm langes, blutverschmiertes Messer.

    Die Beamten mussten eine Elektroschockpistole einsetzen, um den mutmaßlichen Täter zu überwältigen und ihn festnehmen zu können. Drei Stadtpolizisten wurden bei dem Einsatz leicht im Gesicht und an den Armen verletzt. Ein vierter, der durch einen Glassplitter am Auge verletzt worden war, wurde in das Avicenne-Krankenhaus in Bobigny gebracht.

    Die 55-jährige Mutter wurde um 2 Uhr morgens für tot erklärt.

    Die Polizei war am Dienstagmorgen nicht in der Lage festzustellen, ob der Teenager und jüngere Bruder die Gewalttätigkeiten beobachtet hatte. Sein 27-jähriger Bruder wurde in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft Bobigny mitteilte. Die Kriminalpolizei von Seine-Saint-Denis sei mit den Ermittlungen beauftragt worden.

  • Val-d’Oise: 15-Jähriger bei Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden getötet

    Val-d’Oise: 15-Jähriger bei Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden getötet

    Das Opfer wurde mit einer Stichwaffe getötet, so die Staatsanwaltschaft. Mindestens ein weiterer junger Mann wurde nach Angaben der Gendarmerie verletzt.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde bei einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden aus den Gemeinden Domont und Ezanville (Departement Val-d’Oise) am späten Montagnachmittag (4. Dezember) mit einer Stichwaffe getötet, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von der Staatsanwaltschaft Pontoise und der Gendarmerie erfuhr.

    Mindestens ein weiterer junger Mann wurde nach Angaben der Gendarmerie bei der Schlägerei, an der rund 20 Personen beteiligt waren, verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr in der Gemeinde Domont und betraf „junge Leute, die sich kannten“, so die Staatsanwaltschaft von Pontoise, die damit eine Meldung der Website Actu 17 bestätigte. „Es handelt sich um ein ziemlich klassisches Phänomen einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Banden“, erklärte auch die Gendarmerie.

    Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet
    „Die Ermittlungen laufen, um die Beteiligten zu identifizieren“, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen wurden wegen Mordes eingeleitet und umfangreiche Polizeikräfte am Montagabend in der Gegend mobilisiert.

    „Ich zähle auf alle, die Ruhe zu bewahren und nicht an Rache zu denken“, schrieb der Bürgermeister von Ezanville, Eric Battaglia, auf Facebook. Sein Amtskollege aus Domont, Frédéric Bourdin, sprach der Familie des Opfers „sein Beileid“ aus und rief ebenfalls „zur Ruhe“ auf.

  • Departement Val-d’Oise: 36-jähriger Mann bei Schlägerei in Fosses erstochen

    Departement Val-d’Oise: 36-jähriger Mann bei Schlägerei in Fosses erstochen

    Der Täter, der den tödlichen Stich ausgeführt haben soll, wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Wieder ein Opfer bei einer Schlägerei. Zwei Wochen nach dem Tod des jungen Thomas im Departement Drôme wurde ein 36-jähriger Mann am Freitagabend in der Gemeinde Fosses (Departement Val-d’Oise) mit einer Stichwaffe getötet, wie die Gendarmerie und die Staatsanwaltschaft in Pontoise am Samstag mitteilten.

    Laut Staatsanwalt Pierre Sennès war es zu einer Massenschlägerei gekommen. Eine der beteiligten Personen habe ein Messer gezogen und es sei zu einem „tödlichen Stich“ gekommen.

    Der mutmaßliche Täter wurde vehaftet und in Polizeigewahrsam genommen.
    Die Gendarmerie wurde gegen 22.45 Uhr wegen einer Schlägerei in der Nähe eines Restaurants in der kleinen Gemeinde Fosses im Nordosten des Départements Val-d’Oise in der Region Île de France gerufen.

    „Der Urheber des tödlichen Stiches wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen“, fügte der Staatsanwalt hinzu und erklärte, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 24-jährigen Mann handele.

    Eine zweite Person wurde bei der Schlägerei ebenfalls verletzt und mußte ins Krankenhaus eingeliefert werden, wie die Gendarmerie mitteilte.

    Die Umstände der Schlägerei sind noch nicht geklärt: Die Staatsanwaltschaft von Pontoise berichtete lediglich, dass es sich bei den Beteiligten um „Jugendliche“ handelte.

  • Messerattacke in Paris: Deutscher Tourist getötet und Engländer mit Hammer attackiert

    Messerattacke in Paris: Deutscher Tourist getötet und Engländer mit Hammer attackiert

    Am Samstagabend, dem 2. Dezember, verübte ein Mann, der laut Innenminister Darmanin für seinen radikalen Islamismus und diverse psychiatrische Störungen den Behörden bereits bekannt war, einen Anschlag im Herzen von Paris. Mit einem Messer und einem Hammer tötete er einen Menschen und verletzte zwei weitere, nur wenige Schritte vom Eiffelturm entfernt.

    Ein Messerangriff schockiert die französische Hauptstadt am Wochenende des 1. Advents. Gegen 21 Uhr am Samstagabend griff ein etwa 20-jährige Angreifer einen Touristen in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms an, zwischen dem Quai de Grenelle und Bir-Hakeim im 15. Arrondissement von Paris.

    Der anschließend von herbeigeeilten Polizisten überwältigte Mann, der bereits „für radikalen Islamismus und psychiatrische Störungen bekannt war“, wie Innenminister Darmanin vor Ort später erklärte, verletzte einen weiteren Passanten mit einem Hammer. Innenminister Gérald Darmanin berichtete von einem Toten, „zwei verletzten Personen und einer Person unter Schock“.

    https://twitter.com/cpasdeslol_X/status/1731208999847034929

    Deutscher Tourist mit Messer getötet
    Bei der am Samstagabend getöteten Person handelte es sich um einen 24-jährigen Mann. Er hatte die deutsche Staatsangehörigkeit und war auf den Philippinen geboren. Er erlitt einen Messerstich am Rücken und an der Schulter, und verstarb kurz vor 22 Uhr am Tatort.

    Der Tourist war mit seiner ebenfalls deutschen Ehefrau gekommen, um Paris zu besichtigen. In einem Pressebriefing sagte Gérald Darmanin, dass „die Frau nicht körperlich angegriffen wurde, sich aber in einem Schockzustand befindet“. Laut dem Notarzt Patrick Pelloux, der von dem Sender BFMTV befragt wurde, soll es sich um ein Krankenpflegerpaar gehandelt haben.

    Nach Angaben des Innenministers war es das beherzte Eingreifen eines Taxifahrers, der gegen 21.15 Uhr auch den Notruf anrief, das den ersten Teil des schrecklichen Angriffs beendete. Auf der anschließenden Flucht in Richtung des 16. Arrondissements griff der Angreifer zwei weitere Personen mit einem Hammer an.

    Gérald Darmanin erklärt, dass eine dieser Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit habe, die andere sei ein „französischer Mann um die 60 Jahre alt.“ Bei der ausländischen Person handelt es sich um einen 66-jährigen britischen Touristen, der von einem Hammerschlag am Kopf in Höhe der Augen getroffen wurde. Laut einer von der Zeitung Le Parisien befragten Polizeiquelle war der englische Tourist in Begleitung seiner Frau und seines Kindes, als er von hinten angegriffen wurde.

  • Paris: Tödliche Messerattacke auf deutschen Touristen – Terrorist festgenommen

    Paris: Tödliche Messerattacke auf deutschen Touristen – Terrorist festgenommen

    Die Person wurde am Samstagabend gegen 21.30 Uhr in der Nähe der Bir-Hakeim-Brücke festgenommen. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „Mordes“ und „versuchten Mordes“ ein.

    Bei einem Messerangriff am Samstagabend, dem 2. Dezember, an der Metrostation Bir Hakeim in Paris wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt. Der Angreifer wurde gegen 21:30 Uhr in der Nähe der Bir-Hakeim-Brücke festgenommen, wie der Sender Franceinfo meldete. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen rief er während der Tat „Allah akbar“.

    Gegen 21.15 Uhr „griff eine Person ein Touristenpaar an der Metrostation Bir Hakeim auf offener Straße an“, sagte Philippe Goujon, der Bürgermeister des 15. Arrondissements, auf dem Sender Franceinfo. Die Touristen seien mit einem Messer und einem Hammer angegriffen worden. Der Angreifer flüchtete dann in Richtung des 16. Arrondissements. „Er lieferte sich einen Schlagabtausch mit zwei anderen Touristen, die er leicht verletzte. Die herbeigerufene Polizei nahm die Polizei die Verfolgung des Täters auf und konnte ihn kurz darauf festnehmen, indem sie ihn mit einem Elektroschocker außer Gefecht setzte.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein.
    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft, die eine Untersuchung wegen „Mordes“ und „versuchten Mordes“ eingeleitet hat, wurde die Person mit französischer Staatsangehörigkeit 1997 in Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) geboren. Das Gebiet um den Tatort war am Samstagabend von der Polizei vollständig abgeriegelt und es wurde Anwohnern und Touristen empfohlen, die Gegend zu meiden.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin begab sich gegen Mitternacht an den Ort des Geschehens. „Der Angreifer war den Sicherheitsbehörden bereits bekannt. Er hat erhebliche psychiatrische Probleme“, so der Innenminister. Die Person war bereits im Jahr 2016 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie einen Anschlag verüben wollte. Der Angreifer hatte vor der Tat ein Video gedreht, das derzeit von den Antiterrorismus-Ermittlern ausgewertet wird.

  • Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Der Mann erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Ein 27-jähriger Mann wurde am Freitagabend, dem 24. November, im Viertel Pissevin in Nîmes mit einer Stichwaffe getötet, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Er erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Das Opfer wurde in den Gemeinschaftsräumen eines Gebäudes gefunden, das an die Einkaufsgalerie Richard Wagner angrenzt. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen soll die Tat die Folge eines Streits gewesen sein. Es wird keine Spur ausgeschlossen, auch nicht eine Verbindung zum Drogenhandel. In demselben Stadtteil von Nîmes waren in der vergangenen Woche mehrere Festnahmen und Anklagen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel erfolgt.

  • Messerattacke in Dublin: Ein französischer Gymnasiast entwaffnete den Angreifer

    Messerattacke in Dublin: Ein französischer Gymnasiast entwaffnete den Angreifer

    Ein französischer Gymnasiast, der in Dublin ein Praktikum absolvierte, soll entscheidend geholfen haben, den Messerangreifer zu entwaffnen, der am Donnerstag in der Nähe einer Schule in der irischen Hauptstadt fünf Menschen verletzte.

    Ein Mann hat am Donnerstag, dem 23. November, in Dublin fünf Personen mit einem Messer angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Laut Informationen des Senders BFMTV, die von dem Sender France Bleu Champagne bestätigt wurden, ist eine der Personen, die den Angreifer entwaffnet haben, ein französischer Gymnasiast. Er wurde bei dem Angriff leicht an der Hand und im Gesicht verletzt.

    Alan, ein 17-jähriger Schüler der Oberstufe aus Bazeilles im Departement Ardennes, befindet sich, ebenfalls laut BFMTV, wegen eines Praktikums in der irischen Hauptstadt. Laut dem Sender France Bleu praktiziert der junge Mann aus den Ardennen regelmäßig Selbstverteidigung. Am Donnerstag hatte die Nachrichtenagentur AFP noch berichtet, dass der Angreifer von einem Lieferanten entwaffnet worden war, ohne weitere Details über dessen Identität zu nennen.

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Nähe einer Schule am Parnell Square in Dublin. Fünf Personen, darunter eine Lehrerin und drei Kinder, wurden verletzt. Ein fünfjähriges Mädchen befindet sich nach Angaben der Polizei „in einem sehr ernsten Zustand“.

    Nach dem Anschlag kam es in der irischen Hauptstadt zu gewalttätigen Ausschreitungen. Mehrere Stunden lang zündeten Randalierer am Donnerstagabend in einem Viertel im Zentrum Dublins, in dem vor allem eine Bevölkerung mit Migrationshintergrund lebt, Fahrzeuge an, plünderten und verwüsteten Geschäfte und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

    Nach Angaben des irischen Medienunternehmens RTE stuft die Polizei die Vorfälle nicht als terroristisch ein und hält die Situation für unter Kontrolle. Der irische Premierminister Leo Varadkar gab seinerseits bekannt, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Laut RTE handelt es sich um einen Mann in den Vierzigern, der auch mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

  • „Du dreckiger Ausländer“ – 75-Jähriger sticht Gärtner mit Cuttermesser in die Kehle

    „Du dreckiger Ausländer“ – 75-Jähriger sticht Gärtner mit Cuttermesser in die Kehle

    Der 75-jährige Mann hatte am Freitag, dem 17. November, einem Gärtner im Département Val-de-Marne mit einem Cuttermesser in den Hals gestochen. Bevor er ihn körperlich angriff, hatte der Mann das Opfer rassistisch beschimpft.

    Die Bilder des Angriffs schockierten viele Internetnutzer. Ein 75-jähriger Mann wurde am Montag, dem 20. November, festgenommen. Der 75-Jährige hatte am Freitag einem Gärtner, der in Villecresnes (Departement Val-de-Marne) arbeitete, mit einem Cuttermesser in den Hals gestochen, nachdem er ihn rassistisch beschimpft hatte.

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Täter wegen „Gewalt mit Waffengebrauch“ und „Beleidigung aufgrund der Herkunft, der Ethnie, der Nation, der Rasse oder der Religion“. Der Anwalt des Opfers erklärte, dass es sich für seinen Mandanten um einen Mordversuch handele.

    Am Freitag gegen 14 Uhr geriet der 75-Jährige in Rage, als er feststellte, dass der Lieferwagen einer Gärtnerei die Ausfahrt aus einer Sackgasse blockierte. Er schrie: „Du dreckiger Ausländer“, bevor er ein Cuttermesser nahm und dem 29-jährigen Gärtner einen 10 cm langen Schnitt in den Hals versetzte.

    „Mein Mandant dachte, er würde sterben“
    Die Ereignisse wurden durch ein vom Opfer aufgenommenes Video und zwei Videos aus Videoüberwachungskameras dokumentiert. Die Website Mediapart veröffentlichte Auszüge des Angriffs. „Er hätte die Halsschlagader treffen können. Mein Mandant dachte, er würde sterben“, sagt Anwalt Maati. Die Verletzung des jungen Familienvaters hat 15 Tage Krankschreibung zur Folge.