Schlagwort: Marseille

  • Messerattacke in Marseille: Mann verletzt zwei Personen

    Messerattacke in Marseille: Mann verletzt zwei Personen

    Ein Mann soll in einem Geschäft in Marseille zwei Personen mit einem messer leicht verletzt haben, bevor er flüchtete. Der Angriff soll nach einem Streit zwischen einem Passanten und dem Ladenbesitzer begonnen haben.

    Nach Informationen des Senders BFM Marseille Provence soll ein Mann am Samstagmorgen, dem 14. Oktober, in einem Geschäft im vierten Arrondissement von Marseille mehrere Personen mit einem Messer angegriffen haben. Zwei Mitarbeiter des Geschäftes wurden dabei leicht verletzt.

    Benachbarte Ladenbesitzer griffen ein, um den Angriff zu stoppen und schlugen den Täter in die Flucht, bevor die Rettungskräfte und die Polizei eintrafen. Stadtpolizei und Nationalpolizei waren am Tatort.

    Keine Verbindung zum Terrorismus
    Ebenfalls laut dem Sender BFM soll die Tat von einer Meinungsverschiedenheit zwischen einem Passanten und dem Ladenbesitzer ausgegangen sein und nicht im Kontext der Terrorismusgefahr in Frankreich stehen. Am Freitag, dem 13. Oktober, wurde ein Lehrer in seinem Gymnasium in Arras bei einem Messerangriff getötet.

  • Marseille: Person auf einem belebten Platz während des Rugbyspiels Frankreich-Italien durch Schüsse verletzt

    Marseille: Person auf einem belebten Platz während des Rugbyspiels Frankreich-Italien durch Schüsse verletzt

    Gegen 22:30 Uhr am Freitagabend wurden in der Nähe des Alten Hafens von Marseille und nur wenige Meter von den Restaurant-Terrassen entfernt, die während des Rugby-Weltcup-Spiels voll besetzt waren, Schüsse abgefeuert.

    In Marseille hatten sich Hunderte von Menschen auf den Restaurant-Terrassen versammelt, um den Sieg der französischen Nationalmannschaft „Les Bleus“ in ihrem letzten Gruppenspiel bei der Rugby-Weltmeisterschaft zu verfolgen. Gegen 22.30 Uhr fielen in der belebten Gegend in der Nähe des Alten Hafens Schüsse. Sie wurden nur wenige Meter on den Restaurants und Bars entfernt im Cours d’Estienne d’Orves abgefeuert.

    Eine Person wurde am linken Oberschenkel getroffen, erklärte die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône und bestätigte damit eine Meldung des Senders France Bleu Provence.

    Nach Informationen von France Télévisions ist das 20-jährige Opfer bereits wegen verschiedener Straftaten bei der Justiz bekannt. Der Täter flüchtete.

    Anschließend sicherten Polizisten die Straßen von Marseille ab. Die Polizeipräfektin begab sich am Abend ebenfalls an den Ort des Geschehens.

  • Universität Aix-Marseille schließt Fakultät wegen Drogenhandels in der Umgebung

    Universität Aix-Marseille schließt Fakultät wegen Drogenhandels in der Umgebung

    Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat die Universität Aix-Marseille jetzt beschlossen, einen ihrer Standorte im Zentrum von Marseille, den Standort Colbert in der Nähe des Alten Hafens, zu schließen. Der Unterricht wird als Fernstudium fortgesetzt. An dieser Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung s…

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  • Polizeibrutalität in Marseille: Bilder einer Videoüberwachung werden öffentlich

    Polizeibrutalität in Marseille: Bilder einer Videoüberwachung werden öffentlich

    Die Online-Nachrichtenseite Mediapart enthüllte Bilder von Videoüberwachungskameras aus der Nacht vom 1. Juli in Marseille, in der der junge Hedi durch ein Gummigeschoss schwer am Kopf verletzt und von Polizisten brutal zusammengeschlagen wurde.

    Was geschah wirklich in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli in Marseille? Am Rande der Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel wurde der 21-jährige Hedi von Polizisten schwer am Kopf verletzt, nachdem er unter anderem von einem Gummigeschoss getroffen worden war.

    Bilder von extremer Gewalt
    Vier Beamte der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade wurden am 20. Juli wegen „schwerer vorsätzlicher Gewalt“ angeklagt. Nachdem einer der Polizisten bereits zugab, den umstrittenen Schuss mit der Selbstverteidigungswaffe abgegeben zu haben, gab ein anderer zu, an den brutalen Schlägen auf den jungen Mann beteiligt gewesen zu sein. Die beiden anderen Polizisten stritten gegliche Beteiligung ab. Einer der Beamten wurde zunächst in Gewahrsam genommen, später aber wieder freigelassen.

    Am Dienstagabend veröffentlichte die Onlinezeitung Mediapart die Aufnahmen einer Videoüberwachungskameras zum Zeitpunkt des Vorfalls. In einem über drei Minuten langen Video schildert die Onlinezeitung den Ablauf der Ereignisse. Mediapart spricht von einer „extremen Gewalt der unnötigen Schläge“ gegen den jungen Mann.

    Mediapart berichtet außerdem: „Im Gegensatz zu den Aussagen des Polizisten, der erklärt, er habe aus einer Entfernung von 10-15 Metern, vielleicht 15-20 Metern geschossen, erfolgte der Schuss nach unseren Berechnungen (basierend auf dem Moment, in dem der Polizist in Schussposition ist und dem Moment, in dem Hedi zusammenbricht) aus einer Entfernung zwischen 5 und 8,15 Metern“.

    Die weiteren Ermittlungen müssen nun klären, ob der Schuss aus der Selbstverteidigungswaffe legitim war oder nicht. Der junge Hedi mußte sich am 25. September einer weiteren Operation am Kopf unterziehen.

  • Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Ein Mann sprang am Donnerstagabend in einem Viertel im vierten Arrondissement von Marseille aus einem Auto und eröffnete das Feuer. Die Bilanz: zwei Tote und ein Verletzter. Der Täter flüchtete. Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille schon 42 Menschen bei Schießereien getötet.

    Zwei Männer wurden am Donnerstagabend bei einer Schießerei in einem Viertel in der Nähe des Stadtzentrums von Marseille erschossen und ein dritter verletzt. Die Tat ereignete sich gegen 19.40 Uhr auf offener Straße in Les Chutes-Lavie im vierten Arrondissement von Marseille. Eines der beiden Opfer war sofort tot, das zweite Opfer verstarb etwa 30 Minuten später.

    Der Täter, der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet war, flüchtete in demselben Fahrzeug. Das Auto wurde zunächst als das eines Kommunalpolitikers identifiziert. Laut einer Polizeiquelle handelte es sich jedoch in Wirklichkeit um einen Kennzeichenmissbrauch, da der Politiker und Fahrzeughalter nach wie vor im Besitz seines Fahrzeugs war.

    Ein ausgebranntes Auto wurde später in einem Park in der Nähe des Ortes der Schießerei gefunden. Allerdings ist noch unklar, ob es sich um das Auto des oder der Schützen handelt.

    Diese beiden neuen Morde, deren Zusammenhang mit dem Drogenhandel, der die zweitgrößte Stadt Frankreichs beherrscht, bislang nicht erwiesen ist, erfolgten etwa zwei Wochen nach dem letzten Mord, der von den Ermittlern offiziell mit dem Krieg zwischen Drogengangs um die Kontrolle der Drogenverkaufsstellen in der Stadt Marseille in Verbindung gebracht wurde. Das Opfer war damals ein 56-jähriger Mann, der im Stadtteil Estaque im 16. Arrondissement im Norden der Stadt getötet wurde.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille nun bereits 42 Menschen bei Gewalttaten ums Leben gekommen, die nachweislich mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, darunter drei Zufallsopfer.

  • Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Der Pontifex hielt am Samstag, dem 23. September, eine historische Messe in Marseille (Bouches-du-Rhône) in Anwesenheit von Emmanuel Macron ab. Es war seine erste in Frankreich. 

    Im Stade Vélodrome in Marseille (Bouches-du-Rhône) feierte Papst Franziskus am Samstag, dem 23. September, mit den Gläubigen eine große Messe. Mindestens 60.000 Menschen waren gekommen, um an der riesigen Messe teilzunehmen. „Bonjour Marseille, bonjour la France“, rief Papst Franziskus auf Französisch. Einige Minuten zuvor war das Papamobil die Avenue du Prado hinuntergefahren, wo sich eine große Menschenmenge versammelt hatte, um zu versuchen, einen Blick auf den Papst werfen zu können.

    Eine Kathedrale unter freiem Himmel
    Viele riefen, als er vorbeifuhr. Überall auf den Straßen spielten sich die gleichen Szenen der Begeisterung ab. „Es war sehr bewegend, es war wunderbar“, sagte eine Gläubige gegenüber dem Sender Franceinfo. Als das Papamobil in das Stadion Vélodrome einfährt, bricht erneut lauter Jubel aus. Der Papst segnete ein Neugeborenes, bevor er sich auf den Weg zur Bühne machte. Über dem Publikum wurde eine riesige Fahne mit dem Bild des Pontifex aufgehängt.

    Während der zweistündigen feierlichen Messe verwandelte sich das Stadion in eine Kathedrale unter freiem Himmel.

  • Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Bei seinem Besuch in Marseille (Bouches-du-Rhône) besuchte Papst Franziskus am Morgen des 23. September eines der ärmsten Stadtviertel Marseilles. Es war eine Botschaft der Solidarität, die Papst Franziskus unter den aufmerksamen Augen des Präsidenten der Französischen Republik überbrachte. Seit seiner Ankunft am Freitag, dem 22. September, in Marseille (Bouches-du-Rhône) hat sich der Pontifex immer wieder für die Migranten eingesetzt und ungewohnt deutlich auf die Verantwortung der europäischen Politik verwiesen. „Marseille hat einen großen Hafen und ist eine große Tür, die nicht geschlossen werden darf“, sagte er unter anderem. Der Papst befragte die Verantwortlichen der Stadt auch zum Schicksal von verwahrlosten Jugendlichen oder alten Menschen, wird Frankreich derzeit doch von einer politischen Debatte über das Lebensende aufgewühlt. Früher am Morgen hatte Emmanuel Macron den Pontifex in Marseille begrüßt und ihn freundschaftlich untergehakt, um ihm beim Laufen zu helfen. Der Papst…

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  • Die Rettung von Migranten ist „eine Pflicht der Zivilisation“ – so der Papst in Marseille

    Die Rettung von Migranten ist „eine Pflicht der Zivilisation“ – so der Papst in Marseille

    In Marseille besuchte Papst Franziskus ein Denkmal, das an die auf See Verschollenen erinnert. Für den Pontifex ist die Rettung von Migranten auf See eine „Pflicht der Menschlichkeit und der Zivilisation“.

    Wenige Stunden nach seiner Ankunft in Marseille am 22. September 2023 rief Papst Franziskus zu einem Umdenken gegenüber den Migranten im Mittelmeer auf. Er nahm an einer Andacht in der Nähe des Denkmals teil, das den auf See verschollenen Seeleuten und Migranten gewidmet ist. Vor der glitzernden Kulisse des Mittelmeers sprach sich der Papst gegen die restriktiven Maßnahmen aus, die Rettungskräfte daran hindern sollen, Leben auf See zu retten.

    Nach einem Treffen mit dem Diözesanklerus in der Basilika Notre-Dame de la Garde begab sich der 86-jährige Pontifex im Rollstuhl zu einem angrenzenden Platz mit Blick auf das Mittelmeer, um bei Sonnenuntergang vor der Skulptur, die 2008 zum Gedenken an die auf See Verschollenen errichtet wurde, zu beten.

    Der Erzbischof von Marseille, Kardinal Jean-Marc Aveline, prangerte „Verbrechen“ an, die im Mittelmeer begangen werden, wo „Männer, Frauen und Kinder“ „von unehrlichen Schleppern ihres Eigentums beraubt und regelrecht zum Tode verurteilt werden, indem sie auf alte und gefährliche Boote gesetzt werden“. „Und wenn politische Institutionen Nichtregierungsorganisationen und anderen Schiffen, die in diesen Gewässern kreuzen, verbieten, Schiffbrüchigen zu helfen, ist das ein ebenso schweres Verbrechen und eine Verletzung des grundlegendsten internationalen Seerechts“, kritisierte der Kardinal.

    Menschen zu retten, die „auf dem Meer ausgesetzt wurden“, sei „eine Pflicht der Menschlichkeit, es ist eine Pflicht der Zivilisation“, sagte Papst Franziskus in seiner Ansprache. Der Papst wendete sich anschließend direkt an die, die retten wollen: „So oft werden Sie daran gehindert, hinauszufahren, weil dem Boot dies oder jenes fehlt. Das sind Gesten des Hasses gegen den Bruder, unter dem Deckmantel des Gleichgewichts“.

    Angesichts dieses „riesigen Friedhofs“, auf dem „die Menschenwürde begraben ist“, sagte Franziskus, dass „Worte nichts nützen“. Er forderte „Taten“, „die Lähmung der Angst und das Desinteresse, das zum Tode verurteilt, zu überwinden“.

    Am Fuße des Denkmals sprach sich das Oberhaupt der katholischen Kirche auch gegen den „abscheulichen Handel und den Fanatismus der Gleichgültigkeit“ aus. „Wir können uns nicht damit abfinden, dass Menschen wie Tauschobjekte behandelt, eingesperrt und auf grausame Weise gefoltert werden“. Der 266. Papst sagte, die Menschheit befinde sich heute an einem „Scheideweg der Zivilisation“, mit „Brüderlichkeit auf der einen Seite […] und Gleichgültigkeit auf der anderen Seite, die das Mittelmeer mit Blut befleckt“. Auch die Hafenstadt Marseille befinde sich „an einem Scheideweg: Begegnung oder Konfrontation“, sei die große Frage der Gegenwart.

    Papst Franziskus begrüßte den „reichen und vielfältigen religiösen Pluralismus“ in der Hauptstadt der Provence und verurteilte den „Virus des Extremismus und die ideologische Geißel des Fundamentalismus, die das reale Leben der Gemeinden zerfressen“. Neben den Vertretern der drei monotheistischen Religionen, die ihn auf dem Podium umringten – Juden, Muslime, orthodoxe und evangelische Christen… – rief er dazu auf, „beispielhaft in der gegenseitigen und brüderlichen Aufnahme“ zu sein.

    Mit dem Wunsch, dass Marseille, „ein Modell der Integration“, „für Frankreich, für Europa und für die Welt ein Mosaikstein der Hoffnung“ sein möge, forderte der Pontifex dazu auf, „die Hoffnung“ nicht im „Großen Blau“ des Mittelmeeres versinken zu lassen.

    Vertreter humanitärer Organisationen – Marseille Espérance, Stella Maris, Caritas Gap-Briançon, die Diözesanstelle für Migranten und verschiedene Hilfsorganisationen für Migranten – lasen abwechselnd Gebete für die „Millionen, die durch Krieg, Elend, politische oder religiöse Verfolgung auf die Straßen und Meere der Welt geworfen werden“.

  • Papstbesuch in Marseille: 70.000 Hostien, 140 Bischöfe und 700 Priester – sagt der Erzbischof von Paris

    Papstbesuch in Marseille: 70.000 Hostien, 140 Bischöfe und 700 Priester – sagt der Erzbischof von Paris

    Fast 60.000 Gläubige werden im Stade Vélodrome in Marseille zur Messe mit Papst Franziskus an diesem Samstag erwartet. Darüber freut sich Laurent Ulrich, Erzbischof von Paris, am Freitagmorgen auf Franceinfo.

    Wenige Stunden vor der Ankunft von Papst Franziskus in Marseille zeigt sich der Erzbischof von Paris begeistert. „Die Franzosen freuen sich zu kommen und die Katholiken freuen sich zu kommen“, sagt Monsignore Laurent Ulrich am Freitag, dem 22. September, im Gespräch mit dem Sender Franceinfo.

    Er kündigt an, dass etwa 60.000 Menschen am Samstag, den 23. September, im Stade Vélodrome zur Messe erwartet wird, die der Pontifex zelebrieren wird. Der Erzbischof sagt, dass „70.000 Hostien“ für diesen Anlass vorgesehen sind. Neben den Gläubigen „werden 140 Bischöfe aus dem Mittelmeerraum und aus Frankreich anwesend sein“, neben „600 oder 700 Priestern“ und „etwa 100 Diakonen“.

    Papst Franziskus wird gleich am Freitag, dem 22. September, eine Gedenkstätte besuchen, die den auf See verschollenen Seeleuten und Migranten gewidmet ist. Monsignore Laurent Ulrich sagt dazu, dass sich Franziskus schon seit langem mit dem Schicksal der Exilanten beschäftigt.

    Der Erzbischof von Paris räumt aber auch ein, dass viele Katholiken Migranten gegenüber nicht so wohlwollend eingestellt sind wie der Papst. „Es ist nicht immer leicht, danach zu streben, Brüder zu sein“, sagt er, „aber im Evangelium steht immerhin geschrieben: ‚Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen’“.

    Für ihn gibt es jedoch auch viele Katholiken, Christen und generell religiös motivierte Menschen, die sich bemühen und sich sagen: „Wir sind alle Brüder und die Brüderlichkeit ist unsere stärkste Berufung“.

  • Papst Franziskus will in Marseille für die Aufnahme von Migranten in Europa plädieren

    Papst Franziskus will in Marseille für die Aufnahme von Migranten in Europa plädieren

    Franziskus, der zu einem zweitägigen Besuch in Marseille erwartet wird, will sich für Migranten in einem Europa, das immer stärker versucht, sich abzuschotten, einsetzen. Der Pontifex will auf die Tragödien der Menschen aufmerksam machen, die bei dem Versuch, Europa zu erreichen, im Mittelmeer sterben. Papst Franziskus wird am Freitag, dem 22. September, zu einem zweitägigen Besuch in Marseille erwartet, der dem Mittelmeerraum und der Migrationsproblematik gewidmet ist, in einem Kontext zunehmender Feindseligkeit gegenüber Migranten und Flüchtlingen in einem Europa, das versucht ist, sich mehr und mehr abzuschotten. Der Höhepunkt des Besuchs wird eine Messe am Samstag im Stade Vélodrome in Anwesenheit von Emmanuel Macron sein, nachdem der Papst am Freitag von Premierministerin Elisabeth Borne am Flughafen von Marseille empfangen wurde. Ein sehr politischer Besuch, der vor dem Hintergrund der jüngsten Migrationskrise stattfindet, nur eine Woche nach der Massenankunft von Migranten auf d…

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