Schlagwort: Marseille

  • Marseille: Les Beaux Mets – ein öffentliches Restaurant im Gefängnis Des Baumettes

    Marseille: Les Beaux Mets – ein öffentliches Restaurant im Gefängnis Des Baumettes

    Das Baumettes-Gefängnis in Marseille ist das einzige in Frankreich, das über ein Restaurant verfügt, das der Öffentlichkeit zugänglich ist. In der Küche arbeiten Häftlinge. Eine Möglichkeit für sie, einen Beruf zu entdecken und sich auf ihre Wiedereingliederung vorzubereiten.

    Es ist ein einzigartiges Restaurant in Frankreich – zwei Drittel des Personals sind Strafgefangene. Sie befinden sich alle in einer kurzen oder auslaufenden Haftstrafe und verdienen jeden Monat 45 % des Mindestlohns. Les Beaux Mets, ein Restaurant, das dem Gefängnis Baumettes in Marseille angegliedert ist, aber für die Öffentlichkeit zugänglich. „Man sieht neue Leute, man arbeitet, das bringt einen Rhythmus in mein Leben. Und ich lerne einen Beruf. (…) Es ist ein toller Beruf, er gefällt mir“, sagt Oussama, der seit fünf Monaten inhaftiert ist, gegenüber dem Online-Medium Brut. Hier sind die Regeln für Reservierungen allerdings etwas ungewöhnlich: Das Strafregister und die Identität der Kunden werden überprüft. Minderjährige Kunden und Mobiltelefone sind in dem Restaurant nicht erlaubt.

    Sandrine Sollier ist Chefin des Restaurants Les Beaux Mets. Sie erklärt gegenüber Brut: „Sie haben viel mehr Motivation. Ihr ursprünglicher Wunsch ist es natürlich, die Zelle zu verlassen, aber wenn sie hier sind, geht es darum, zu lernen (…) Die Disziplin, die es in der Küche gibt, kann sie lehren, Arbeitsregeln zu respektieren, und auch den Teamzusammenhalt. Auch wenn sie nicht die besten Freunde der Welt sind, hier müssen sie zusammenhalten“.

  • Siebenjähriger stirbt bei Brand eines Gebäudes in Marseille – weitere Kinder in Lebensgefahr

    Siebenjähriger stirbt bei Brand eines Gebäudes in Marseille – weitere Kinder in Lebensgefahr

    In der vergangenen Nacht kam es in einem Wohnhaus in Marseille zu einem heftigen Brand. Ein siebenjähriges Kind kam dabei ums Leben. Die Gründe für den Brand sind noch nicht bekannt.

    Mindestens ein siebenjähriges Kind starb am Dienstagmorgen, dem 30. Januar, nach einem Brand in einem siebenstöckigen Gebäude in einer Wohnsiedlung in Marseille. Weitere Kinder wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Das Feuer brach in einer Wohnung im zweiten Stock eines siebenstöckigen Gebäudes im Parc Kalliste aus, einer ärmeren Siedlung in den nördlichen Vierteln des 15. Arrondissements der zweitgrößten Stadt Frankreichs.

    „Es gibt noch weitere Opfer“, präzisiert ein Sprecher der Marine-Feuerwehr vor Ort. Mehrere andere Kinder befinden sich in Lebensgefahr, darunter ein fünfjähriges Mädchen, meldet der TV-Sender BFM Marseille Provence.

    Die Gründe für den Brand sind noch nicht bekannt. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.

  • Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    In der vergangenen Woche wurden 13 Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, mit der kriminellen Organisation „DZ Mafia“ in Marseille in Verbindung zu stehen.

    Eine neue Episode im Bandenkrieg in Marseille. Die Staatsanwaltschaft von Marseille gab am Freitag, dem 19. Januar, die Festnahme von 13 Personen bekannt, die alle verdächtigt werden, an einem doppelten Mord der Drogen-Mafia am 3. Mai 2023 in der Stadt Salou in Spanien beteiligt gewesen zu sein. Die Gruppe von fünf Männern und acht Frauen wurde in der vergangenen Woche festgenommen und am Freitag zusammen mit einer vierzehnten Person, die schon vor mehreren Monaten in Spanien festgenommen wurde, einem Haftrichter vorgeführt.

    Am 3. mai 2023 wurden zwei französische Staatsbürger, die der Polizei und den Gerichten wegen Drogenhandels im Großraum Marseille bereits gut bekannt waren, in der spanischen Stadt Salou durch Schüsse aus einem Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow ermordet, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

    Bei dem Doppelmord handelte es sich laut Staatsanwaltschaft um eine Abrechnung zwischen den Drogenbanden „Yoda“ und „DZ Mafia“, zwei rivalisierenden Banden, die im vergangenen Jahr für rund 40 Morde in Frankreich verantwortlich waren. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle waren die beiden Opfer, die den Anführern der Yoda-Gruppe nahe standen, am Tag ihres Todes in Katalonien in Begleitung von drei Escort-Mädchen unterwegs. Eine von ihnen gab dem Killer-Kommando, das mutmaßlich der „DZ Mafia“ angehört, grünes Licht.

    An der Ermordung beteiligt waren vier Männer, die der Justiz bereits bestens bekannt sind und von denen einige verdächtigt werden, auch in andere Morde verwickelt zu sein. Einer von ihnen wurde unmittelbar nach der Schießerei von der spanischen Polizei festgenommen, während es den anderen drei gelang, mit Hilfe mehrerer junger Frauen aus Spanien zu fliehen und nach Frankreich zurückzukehren.

    Die meisten Täter waren unter 30 Jahre alt, aber „entschlossen“, wie es aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle heißt. In einem der Fahrzeuge fanden die Polizisten ein regelrechtes Kriegsarsenal: zwei Pistolen, zwei Granaten und eine Kalaschnikow.

    Im Jahr 2023 standen 70% der vollendeten oder versuchten bandenmäßigen Morde in Marseille im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen „DZ Mafia“ und „Yoda“, mit einem „sehr starken Höhepunkt“ im August, wie der zuständige Staatsanwalt am 22. Dezember auf dem Sender Franceinfo berichtete.

  • Marseille: Neue Radargeräte strafen Autofahrer ab

    Marseille: Neue Radargeräte strafen Autofahrer ab

    In Marseille, im Departement Bouches-du-Rhône, wurden jetzt Radargeräte der neuesten Generation aufgestellt. Sie sind hochmodern und können sogar das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts ahnden.

    In Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) hängen neue unauffällige schwarze Boxen in fünf Metern Höhe. Die Radargeräte, die sich seit zwei Jahren in der Testphase befanden, sind gnadenloser als je zuvor. Sie können ohne Blitzlicht Autofahrer registrieren, die nicht an einer roten Ampel anhalten. Dies wird mit einer Geldstrafe von 135 Euro und mit vier Punkten auf dem Führerschein geahndet. Die Meinungen der Nutzer in Marseille sind geteilt. „Ich weiß nicht, ob es die beste Lösung ist, noch mehr Bußgelder und Punkte einzuführen“, meinte ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 2. „Die Leute fahren wie verrückt, sie sind gut für die Sicherheit“, sagt ein anderer Mann am Steuer seines Autos.

    Leistungsfähigere Radargeräte
    Im Jahr 2023 verzeichnete Marseille sehr viele Verkehrsunfälle. Einer der neuen Kästen wurde in der Nähe eines Gymnasiums und eines Kindergartens aufgestellt und führt nun zu mehr Sicherheit für die Fußgänger in dieser Straße. Bisher werden die neuen Radargeräte nur beim Überfahren einer roten Ampel eingesetzt, aber bald können sie auch andere Verstöße wie das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts oder die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer ahnden.

  • Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Ein Passant entdeckte im 15. Arrondissement von Marseille ein menschliches Skelett. Die Person soll bereits vor etwa zehn Jahren gestorben sein.

    Am Nachmittag des Mittwochs, dem 10. Januar, entdeckte ein Passant auf einer Straße in Marseille ein menschliches Skelett, das hinter einem Sicherheitsgeländer versteckt lag, wie der Sender TF1 Info berichtete. Der Schädel, ein Schulterblatt, ein Oberschenkelknochen und das Becken waren sichtbar. Der Passant wählte die Notrufnummer 17, um seinen Fund zu melden.

    Ein Tod, der etwa zehn Jahre zurückliegen könnte
    Weitere Nachforschungen der Polizei brachten den Rest des Skeletts zum Vorschein, der im Boden verborgen lag. Die Polizisten fanden außerdem ein Mobiltelefon, eine Umhängetasche und Ausweispapiere eines 53-jährigen Mannes, der der Polizei nicht bekannt war.

    Der Tod könnte sich vor etwa zehn Jahren ereignet haben. Die Knochen werden derzeit analysiert, um den Zeitraum, in dem der Mann starb, genauer zu bestimmen und mehr über die Ursachen seines Todes zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft von Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    2023 war für Marseille ein schwarzes Jahr, was die Tötungsdelikte in Zusammenhang mit dem Drogenhandel angeht. Schuld daran war ein Krieg, den sich zwei verfeindete Clans lieferten.

    48 Tote und 118 Verletzte – Schießereien am Tag und in der Nacht, oft auf offener Straße: Nie zuvor hat der Drogenhandel in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) innerhalb eines Jahres so viele Opfer gefordert. Von Nord bis Süd blieb fast kein Stadtviertel verschont. Laëtitia Linon ist Mitglied eines Opferkollektivs. „Noch vor zwei Jahren lautete das, was man in unserem Kollektiv zu hören bekam, solange es in den nördlichen Vierteln passiert, bleibt es unter sich. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. (…) Sie kommen und schießen in jedem Viertel. (…) Sie schauen nicht mehr hin, sie schießen“, sagt sie auf dem Sender France 2.

    Ein Krieg zwischen zwei verfeindeten Clans von Drogenhändlern.
    Ende Oktober gingen mehrere Hundert Bürger von Marseille auf die Straße. Wieder mal war eine neue Stufe der Gewalt erreicht worden. Die Studentin Soucayna wurde in ihrem Zimmer von einer verirrten Kugel getötet, die die Wand durchschlug. Im Jahr 2023 wurden vier Personen erschossen, die keinerlei Verbindung zu irgendwelchen Drogengeschäften hatten. Der Grund für die meisten tödlichen Schüsse war eine Fehde zwischen zwei verfeindeten Drogendealer-Clans. Drei Viertel aller Schießereien in Marseille seit Januar 2023 stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Konflikt.

  • Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Etwa 27 Hülsen vom Kaliber 7,62 wurden auf dem Boden entdeckt, so die Staatsanwaltschaft von Marseille. das ist das gängige Kaliber für Kalaschnikow-Sturmgewehre.

    Ein Mann wurde am Montag, dem 25. Dezember, gegen 23.30 Uhr im 15. Arrondissement von Marseille auf offener Straße mit einer Schusswaffe getötet. Dies berichteten die Sender Franceinfo und France Bleu Provence und bestätigten damit eine Meldung der Zeitung La Provence.

    Nach ersten Ermittlungen der Polizei schoss ein Mann zu Fuß mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, ging dann zunächst zu Fuß weiter, stieg später in ein Fahrzeug und flüchtete.

    Das Opfer war bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden.
    Das Opfer wurde als 42-jähriger Mann identifiziert, der den Polizei- und Justizbehörden bekannt war, insbesondere weil er bereits wegen Drogenhandels in Marseille verurteilt worden war, erklärte die Staatsanwaltschaft Marseille in einer Pressemitteilung. Auf dem Boden wurden etwa 27 Hülsen des Kalibers 7,62 entdeckt. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Marseille übernommen.

  • Marseille: Das spurlose Verschwinden einer 34-jährigen Mutter

    Marseille: Das spurlose Verschwinden einer 34-jährigen Mutter

    Die zweifache Mutter und Kosmetikerin hat seit dem 3. November kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Die ursprünglich wegen Vermisstenanzeige von der Polizei eingeleitete Untersuchung wurde am Samstag in eine Untersuchung wegen „Entführung und Freiheitsberaubung“ umgewandelt.

    Mélodie Mendes da Silva, eine 34-jährige Kosmetikerin und Mutter von zwei Kindern, hat ihrer Familie seit Freitag, dem 3. November, in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) kein Lebenszeichen mehr gegeben. Ihr Lebensgefährte meldete sie drei Tage später, am 6. November, bei der Staatsanwaltschaft von Marseille als vermisst.

    Die ursprünglichen Ermittlungen wurden am Freitag in eine polizeiliche Untersuchung wegen des Verdachts auf „Entführung und Freiheitsberaubung“ umgewandelt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag von der Staatsanwaltschaft in Marseille erfuhr.

    Den Bildern der Videoüberwachung zufolge verließ Mélodie am späten Nachmittag des 3. November ihr Haus im 4. Arrondissement von Marseille, bekleidet mit einem einfachen schwarzen Jogginganzug und Steppschuhen, ohne ihre Handtasche, als ob sie nur für eine kurze Zeit das Haus verlassen wollte. „Es ist noch nie vorgekommen, dass sie weggegangen ist und sich nicht gemeldet hat“, versicherte ihre Schwester Melissa Mendes da Silva.

    „Die letzte Nachricht, die ich von ihr erhalten habe, war um 17.50 Uhr“, erklärte Pearl Rocha, ihr Lebensgefährte, gegenüber dem Sender France 3 Provence-Alpes-Côte-d’Azur. Die letzte Geolokalisierung von Mélodies Telefon erfolgte am selben Tag um 19.24 Uhr, einige Kilometer von ihrem Wohnort im 11. Arrondissement entfernt. „Sie kennt dort niemanden und hat dort nichts Besonderes zu tun (…) Dieses Viertel ist weit entfernt von dem Ort, an dem sie wohnt, und sie kann daher nicht zu Fuß dorthin gegangen sein. Vielleicht ist sie mit jemandem im Auto hingefahren, aber warum?“, fragt sich ihr Bruder Patrick Tavares, der ebenfalls von dem Sender France 3 befragt wurde.

    Zehn Tage, nachdem Mélodie, Mutter eines 15-jährigen Teenagers und eines 9-jährigen Sohnes, verschwunden ist, wurde von der Staatsanwaltschaft Marseille ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Die Tatsache, dass sie ohne alles weggegangen ist und dass sie Familienmutter ist, ist beunruhigend genug, um eine gerichtliche Untersuchung zu eröffnen, um diese junge Frau so schnell wie möglich zu finden“, erklärte der Staatsanwalt von Marseille, Nicolas Bessonne, gegenüber France 3 Provence-Alpes-Côte-d’Azur.

    Die Ermittler haben begonnen, „bestimmte Personen zu befragen“ und konzentrieren ihre Suche auf die Videoüberwachung und das Telefon der Vermissten.

    Etwa 200 Personen, darunter auch die Angehörigen der Familie, gingen am Samstag durch die Straßen von Marseille. Vom Rathaus aus zogen sie zum Polizeipräsidium. Auf ihren T-Shirts war die Suchmeldung aufgedruckt, die seit mehreren Tagen in den Straßen und der U-Bahn von Marseille zu sehen ist. „Wir könnten verrückt werden, ehrlich. Ich schaffe es, weil ich die Kinder hinter mir habe, aber es ist nicht leicht“, sagt der Lebensgefährte der jungen Frau.

    Seit dem Verschwinden durchkämmt Mélodys Familie die Straßen der zweitgrößten Stadt Frankreichs und hängt Suchanzeigen auf. „Ich habe die Presse, Influencer, Freunde von Freunde usw. kontaktiert. Alle haben mitgeholfen, die Nachricht über das Verschwinden weit zu verbreiten, und es hat sich ausgebreitet“, erklärte Patrick Tavares, der Bruder der jungen Frau, gegenüber France 3. Ihre Familie hatte bereits eine Suche entlang eines Kanals organisiert, unterhalb des Ortes, an dem ihr Telefon lokalisiert worden war. „Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben und werden weiter nach ihr suchen“, sagt der Lebensgefährte Pearl Rocha.

  • Marseille: Wieder wurde ein Mann auf offener Straße erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann auf offener Straße erschossen

    Dieser neue Mord geschieht weniger als 48 Stunden nach einer Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, bei der zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt wurden.

    Ein Mann wurde am Montagabend im Stadtviertel Cité de la Bricarde im 15. Arrondissement von Marseille erschossen, wie der Sender France Bleu Provence berichtet. Die Tat ereignete sich gegen 21.30 Uhr, als sich das Opfer in der Nähe einer Drogenverkaufsstelle aufhielt.

    Der Mann wurde von einer Person beschossen, wie eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender France Bleu Provence berichtete. Das Opfer wurde von zwei Treffern im Brustkorb und einem weiteren im rechten Arm tödlich getroffen. Auf dem Boden wurden etwa zehn Patronenhülsen aus einer 9-mm-Waffe gefunden.

    Dieser neue Mord geschah weniger als 48 Stunden nach einer anderen tödlichen Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, bei der zwei Menschen auf dem Parkplatz eines McDonald’s-Restaurants im 16. Arrondissement.

  • Schießerei in Marseille: 2 Tote und 3 Verletzte auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale

    Schießerei in Marseille: 2 Tote und 3 Verletzte auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale

    Erneute Schießerei in Marseille. Ein Mann und eine Frau wurden getötet und drei weitere Personen wurden verletzt. Die tödlichen Schüsse wurden auf dem Parkplatz eines McDonald’s in Marseille abgefeuert.

    Es fielen sehr viele Schüsse. Wie der Sender BFMTV Marseille berichtete, eröffnete ein Mann am Samstagabend gegen 23:00 Uhr das Feuer auf ein Auto, das auf dem Parkplatz eines McDonald’s-Restaurants in Marseille im 16. Arrondissement parkte.

    Der Fahrer des beschossenen Autos, ein 23-jähriger Mann, wurde sofort getötet. Seine Beifahrerin starb kurz nach der Tat an den Folgen ihrer Verletzungen. Drei weitere Personen, die sich ebenfalls in dem Auto befanden, wurden bei der Schießerei verletzt. Einer der Mitfahrer, der in den Brustkorb getroffen wurde, schwebt in Lebensgefahr, berichtet die Zeitung La Provence.

    Der Täter benutzte offensichtlich eine Kalaschnikow. Es wurden Patronenhülsen des Kalibers 7,62 von der Kriminalpolizei auf dem Parkplatz gefunden.

    Mindestens eine der beschossenen Personen war der Polizei bereits wegen Dealerei bekannt. Die Spur einer Schießerei vor dem Hintergrund des Drogenhandels wird derzeit von den Ermittlern bevorzugt.

    Der Täter konnte nach den tödlichen Schüssen von Tatort fliehen. Ein Fahrzeug, das vermutlich von dem oder den Schützen benutzt wurde, wurde kurz nach der Schießerei in der Nähe des Tatorts brennend aufgefunden.