Schlagwort: Landwirtschaft

  • Wassermangel: Einschränkungen im Departement Ardèche eingeführt

    Wassermangel: Einschränkungen im Departement Ardèche eingeführt

    In der Ardèche kommt es seit Donnerstag, dem 9. März, aufgrund der Trockenheit zu Wassereinschränkungen. Die Wasserführung der Flüsse ist für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig.

    Die Ardèche ist von der anhaltenden Dürre stark betroffen. Die Präfektur hat den Norden des Departements auf die Alarmstufe 2/4, Alarmstufe Gelb, gesetzt. Erste Wasserbeschränkungen wurden bereits eingeführt. „Ich wohne seit dreißig Jahren hier, das ist das erste Mal, dass ich so etwas sehe“, sagt ein besorgter Bewohner auf dem Sender France 3. Mit dem nuen Präfekturerlass ist es für Landwirte nur noch an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten möglich, ihre Wasserbecken zu füllen oder ihre Felder zu bewässern.

    Ungewöhnlich niedrige Wasserstäne für einen Monat März
    Die Besitzerin eines Campingplatzes am Ufer des Doux stellt fest, dass der Wasserstand niedriger ist als sonst. Die Fließgeschwindigkeit des Flusses ist extrem niedrig. „Wir liegen heute im Durchschnitt bei 900 L/Sekunde. Das ist eine Fliessgeschwindigkeit, die wir normalerweise im Mai haben“, warnt Vincent Perrin, Flusstechniker des Syndicat mixte du bassin versant du Doux, gegenüber France 3. Nach einem komplizierten Jahr 2022 kündigt sich für 2023 ein Dürre-Rekordjahr an.

  • Dürre in Frankreich: Bedrohung für die Ernten

    Dürre in Frankreich: Bedrohung für die Ernten

    Nach einem sehr trockenen Sommer 2022 beunruhigen die ersten Monate des Jahres 2023, in denen es zu selten regnet, die Landwirte umso mehr. Die Landwirte sind gezwungen, zu bewässern, um ihre Kulturen zu retten, befürchten jetzt aber Einschränkungen.

    In Sumène (Gard) hat der Landwirt Richard Fesquet im Februar seine süßen Zwiebeln gesteckt. Die Aussaat musste er wegen der Trockenheit zusätzlich bewässern. In seinem Anbaugebiet regnete es im Jahr 2022 nur halb so viel wie üblich. „Zu Zeiten meines Vaters oder Großvaters wurde die Aussaat nie bewässert. Seit ich mich vor 26 Jahren hier niedergelassen habe, habe ich eine gewisse Entwicklung gesehen. Es ist inzwischen undenkbar, die Aussaat jetzt nicht zu bewässern“, sagt er gegenüber France Télévisions. Der Landwirt hat daher einen zweiten Teich angelegt, um mehr Wasser für künftige trockene Sommer zu speichern, aber er hat Schwierigkeiten, ihn zu füllen.

    Grundwasserspiegel auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Messungen
    Die Landwirte der Region befürchten, dass in den kommenden Wochen auch für sie Bewässerungsverbote verhängt werden. „Die Landwirtschaft hat sich in den letzten 30 Jahren bei vielen Dingen angestrengt, und jetzt verlangt man von uns das Unmögliche. Ein Anbau ohne Wasser funktioniert nicht“, schimpft einer der betroffenen Bauern. Die Landwirte sind besorgt, weil sich das Grundwasser nicht ausreichend auffüllt. Die Messwerte sind so niedrig wie nie zuvor. In Saint-Lys (Haute-Garonne) beginnt der Weizen von Christelle Carpentier wegen Wassermangels bereits jetzt gelb zu werden. „Ich bete, dass es regnet“, klagt die verzweifelte Getreidebäuerin. Laut Météo France ist dieser Winter die fünfte Saison in Folge, in der es weitaus zu wenig regnet und die Temperaturen höher als normal ausfallen.

  • Wetter: Französische Landwirte besorgt über fehlenden Regen

    Wetter: Französische Landwirte besorgt über fehlenden Regen

    In Frankreich fiel in den letzten 25 aufeinanderfolgenden Tagen weniger als ein Liter Regen auf den Quadratmeter. So wenig wie seit 1989 nicht mehr. Die Trockenheit der Böden beunruhigt die Landwirte.

    Ein ganzes Stück des benachbarten Berges wurde von Flammen zerstört. Die 70 Hektar, die die Flammen verbrannten, zeugen von der Trockenheit des Bodens. Der Wassermangel bereitet einem Landwirt im südlichen Teil der Ardèche schlaflose Nächte. „Der Boden ist extrem trocken und sogar in der Tiefe ist es zu trocken“, sagt er auf dem Sender France 3. Laut Meteo France war der letzte Monat einer der trockensten seit Beginn des 21. Jahrhunderts.

    Wassermangel wird durch Mistral-Winde verschärft
    Auf einer Parzelle im Rhonetal bringt die Bodenbearbeitung eine Reihe von Überraschungen mit sich. „Wenn man so pflügt, sollte man überhaupt nicht sehen, dass Staub wegweht, es sollte viel feuchter sein als jetzt. Also haben wir bereits Böden, die an der Oberfläche zu trocken sind für die Jahreszeit, in der wir uns befinden“, erklärt ein Landwirt. Das Wasserdefizit wurde noch durch den Mistral verstärkt, der an 18 Tagen hintereinander durch das Rhonetal blies und die letzte Feuchtigkeit aus dem Boden holte.

  • Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden

    Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden

    Französische Landwirte demonstrierten am Mittwoch, 8. Februar, in Paris mit ihren Traktoren gegen zu restriktive Auflagen bei Pestiziden.

    Zu restriktive Auflagen. Das ist der Grund, warum am Mittwoch, dem 8. Februar, jetzt die Landwirte in den Straßen von Paris demonstrieren. Vor Ort berichtet der Journalist Arnaud de la Taille für den Sender France 2 über die Situation. Die Zahl der erlaubten Pestizide im Anbau wird immer weniger, und das gefährdet nach Ansicht der Landwirte die französische Agrarproduktion. Deshalb rufen die Gewerkschaft FNSEA und verschiedene Bauernverbände zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 8. Februar, in Paris auf.

    2.000 Landwirte werden erwartet
    Ein Aufruf, der von vielen Bauern und Landwirten befolgt wurde, sie sind in großer Zahl in die Hauptstadt gekommen. „Fast 500 Traktoren werden in der Hauptstadt erwartet, 2.000 Landwirte und mehrere Demonstrationszüge haben sich auf den Weg gemacht und dürften gegen 8.30 Uhr an der Porte de Versailles ankommen, um dann durch die Hauptstadt zu ziehen und um die Mittagszeit am Invalidendom neben dem Landwirtschaftsministerium anzukommen, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen“, berichtet der Journalist Arnaud de la Taille auf dem Sender France 2.

  • Strompreise: Kleine Unternehmen können jetzt die Verträge mit ihren Anbietern neu verhandeln

    Strompreise: Kleine Unternehmen können jetzt die Verträge mit ihren Anbietern neu verhandeln

    Die Regierung hat angekündigt, dass alle Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten ab sofort den Vertrag mit ihrem Stromversorger neu verhandeln können, sofern sie mehr als 280 Euro pro Megawattstunde zahlen. Werden die Stromrechnungen von Landwirten, Restaurantbesitzern oder auch Bäckern und Metzgern endlich sinken? Das hofft jedenfalls Julien Pedussel nach den Ankündigungen der Regierung am Donnerstag, dem 5. Januar. Der Bäcker sah seine monatliche Rechnung allein im Dezember auf fast 13.000 Euro ansteigen, gegenüber 1.000 Euro nur einige Monate zuvor. „Das kann eine gute Nachricht für die nächsten Rechnungen sein, wenn wir unsere Verträge neu verhandeln können“, sagt er gegenüber France Télévisions. Emmanuel Macron zeigt mit dem Finger auf die Energieversorger. Für alle kleinen und mittleren Unternehmen (TPE) hat die französische Regierung eine neue Regelung vorgestellt. Alle Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, die einen Vertrag mit einem Preis von mehr als 280 Euro…

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  • Trockenheit: Wassereinschränkungen im Departement Var bis Mitte Dezember verlängert

    Trockenheit: Wassereinschränkungen im Departement Var bis Mitte Dezember verlängert

    Die Einschränkungen der Wassernutzung werden in 10 Gemeinden des Departements Var mindestens bis Mitte Dezember verlängert. Die Rationierung zwingt Landwirte, andere Lösungen für die Bewässerung zu finden.

    Im Flussbett des Camandre in Fayence (Var) fand der Sender France 3 am Dienstag, dem 15. November, nicht einmal mehr ein Rinnsal Wasser. Die Dürre hält in der Region schon lange an. „Das Wasser, das hier fällt, ist Oberflächenwasser. Es tut den Menschen gut, es kühlt, sorgt dafür, dass die Natur überlebt, (…) aber es ist nicht das Wasser, was in die Wasserhähne fließt“, sagte Bernard Henry, Bürgermeister von Fayence. Seit mehreren Monaten sind die Einwohner in ihrem Verbrauch auf 100 Liter Wasser pro Tag und Person beschränkt.

    Der Dürreerlass bleibt bis zum 15. Dezember in Kraft.

    Diese Einschränkungen betreffen auch die Gewerbetreibenden. Der Bauer Rémi, dem nur zwei Bewässerungen pro Woche erlaubt sind, musste sich anpassen. „Mit dem überschüssigen Wasser, das wir nach der Bewässerungen zurück gewinnen können, gelingt es uns, die mit den Einschränkungen verbundenen Probleme zu lindern“, erzählt er vor der Kamera von France 3. Da die Rückgewinnung jedoch an ihre Grenzen stößt, musste er eine Auswahl zwischen den Pflanzensorten treffen, die er bewässern möchte. 

  • Landwirtschaft: Ungewöhnlich milder Oktober bringt die Natur durcheinander

    Landwirtschaft: Ungewöhnlich milder Oktober bringt die Natur durcheinander

    Der Oktober ist geprägt von Temperaturen, die im Vergleich zu anderen Jahren viel zu mild sind. Die Natur wird dadurch aus dem Konzept gebracht. Einige Sommergemüse werden immer noch geerntet, Sommerblumen blühen noch und einige Frühjahrskulturen kommen schon jetzt.

    In diesem Oktober hat man das Gefühl, dass der Sommer nicht enden will. In den Straßen von Sélestat (Bas-Rhin) herrschten am Dienstagnachmittag, dem 25. Oktober, 21 °C in der Sonne. Die Gärtner sind daher immer noch fleißig dabei, sich um die Sommerbepflanzung zu kümmern. Die Sommervegetation ist dank des ungewöhnlich milden Oktobers noch immer sehr lebendig. Der Oktober 2022 gilt als der wärmste, der je in Frankreich gemessen wurde.

    In Sélestat werden einige Herbstpflanzungen ausfallen und bis zum Frühjahr warten. Die Erzeuger passen sich an und beobachten Tag für Tag, wie sich die Natur verändert. In Lyon (Rhône) ist ein Gärtner erstaunt, dass er noch Tomaten, Auberginen, Paprika und sogar Erdbeeren ernten kann. Für die Jahreszeit ungewöhnliche Ernten. In Nizza (Alpes-Maritimes) sind Orangen, die normalerweise erst im Dezember geerntet werden, schon jetzt pflückbereit.

  • Darf man nach der Ernte die übrig gebliebenen Reste auf den Feldern einfach einsammeln?

    Darf man nach der Ernte die übrig gebliebenen Reste auf den Feldern einfach einsammeln?

    Das Auflesen auf abgeernteten Feldern ist eine Praxis, die bis in die französische Monarchie zurückreicht; es erfordert jedoch eine klare Einhaltung der Gesetze, um Konflikte mit Landwirten zu vermeiden.

    In öffentlichen Wäldern in Frankreich ist das Einsammeln zwar grundsätzlich erlaubt, bei Obst und Pilzen ist die Menge jedoch begrenzt. Bei landwirtschaftlichen Grundstücken ist die Situation aber ganz anders: In der Praxis sollte der Eigentümer um Erlaubnis gefragt werden.

    Es ist zwar generell erlaubt, tagsüber auf den Feldern zu sammeln, d. h. nach einer Ernte landwirtschaftliche Überreste mit der Hand aufzulesen. Laut einer Antwort des Landwirtschaftsministers aus dem Jahr 2017 auf eine parlamentarische Anfrage zu diesem Thema ist „das Sammeln nach der Ernte, tagsüber und wenn es ohne Werkzeug durchgeführt wird, erlaubt“. Der Minister erklärte allerdings, dass „das Sammeln auf eingezäuntem Gelände verboten ist. Um Konflikte zu vermeiden, kann es ratsam sein, sich vorab mit dem Eigentümer des Grundstücks in Verbindung zu setzen, insbesondere um zu überprüfen, ob die Ernte wirklich abgeschlossen ist“.

    Der Minister unterscheidet Sammeln übrigens von drei anderen verbotenen Praktiken: „Diebstahl von angebautem Obst und Gemüse, wenn es nicht vom Boden gelöst ist, Sammeln nach der Ernte von dem, was an Obstbäumen oder Weinstöcken übrig bleibt und eine zweite Ernte darstellen könnte und die Verwendung von Werkzeugen wie dem Rechen zum Ernten“.

    Es ist jedoch zu beachten, dass die Gemeinden nach Artikel 19 des Strafgesetzes vom 9. Juli 1888 über die ländliche Polizei das Sammeln auf den Feldern mit einem Gemeindeerlass verbieten können. Es ist also ratsam, sich zunächst an seine Gemeindeverwaltung und dann an den Eigentümer des Feldes zu wenden, um sicherzugehen, dass das Auflesen erlaubt ist, auch wenn es in der Regel vom Gesetzgeber toleriert wird.

  • Landwirtschaft: Die Safranernte hat im Departement Sarthe begonnen

    Landwirtschaft: Die Safranernte hat im Departement Sarthe begonnen

    Im Departement Sarthe begann am Montag, dem 10. Oktober, die Safranernte. Ein Produzent zeigt, wie er die zarte Blume erntet, deren Stempel eines der teuersten Gewürze der Welt ist.  In Saint-Célerin (Sarthe) begann am Montag, dem 10. Oktober, die Ernte der Safranblüten. „Es ist die Kühle der N…

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  • Dieselmangel: Landwirte müssen bald ihre Arbeit einstellen

    Dieselmangel: Landwirte müssen bald ihre Arbeit einstellen

    Erst steigende Preise und jetzt Dieselknappheit: Die Landwirte, die viel Kraftstoff benötigen, um ihre Maschinen zu betreiben, sind sehr besorgt. Wenn sich die Situation nicht bald entspannt, werden viele von ihnen ihre Tätigkeit einstellen müssen.

    In den Ebenen der Region Hauts-de-France markiert der Herbstanfang jedes Jahr den Beginn der Rübenernte. Doch dieses Mal spielt der Treibstoffmangel eine Rolle. In vielen Betrieben werden die Rüben mithilfe imposanter Maschinen, die viel Diesel verbrauchen, geerntet. Das Problem: Dem üblichen Treibstofflieferanten ist der Diesel ausgegangen. Der zuständige Dieselverkäufer musste daher in letzter Minute eine Lösung finden: „Wir mussten den Kraftstofflieferanten wechseln und sind nach Belgien, Gent, gefahren, um eine Lieferung zu bekommen, weil wir sonst heute Mittag stillgestanden hätten“.

    Gefahr eines totalen Stillstands
    Ein paar Kilometer weiter steht ein anderes Unternehmen vor denselben Problemen. Normalerweise betankt ein Kraftstofflieferant die Maschinen auf den Feldern. In diesem Jahr ist das nicht möglich. Es bleibt daher keine andere Wahl: Die Landwirte tanken aus ihren eigenen Reservoirs. Innerhalb weniger Tage haben sie diese bereits zu drei Vierteln geleert. Eine drohende Knappheit und ein Anstieg der Kraftstoffpreise beunruhigen die gesamte Branche. Ohne Dieselkraftstoff könnten in den nächsten Tagen Hunderte von Landwirtschaftsarbeitern von Kurzarbeit bedroht sein.