Schlagwort: Kraftstoff

  • Bioethanol im Tank: Ansturm auf die Umrüstungssets

    Bioethanol im Tank: Ansturm auf die Umrüstungssets

    Immer mehr Franzosen beschliessen, ihr Fahrzeug auf Bioethanol umzurüsten, um den steigenden Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken. Der Kauf von Umrüstungssets ist innerhalb weniger Monate explosionsartig angestiegen.

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise steigen immer mehr Autofahrer in Frankreich auf Bioethanol um. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Installationen von Umrüstungssets verachtfacht. Vincent Gonzales, der mit seinem Auto mehr als 1.000 Kilometer pro Woche zurücklegt, erklärt gegenüber Franceinfo, dass seine Spritrechnung von etwa „100 bis 110 Euro alle drei Tage“ auf „maximal 40 Euro“ für die gleiche Anzahl von Kilometern zurückgegangen ist. Innerhalb von vier Monaten hat sich die Umrüstung, für die er 1.200 Euro bezahlt hatte, also bereits rentiert. David Soublin, ein Automechaniker aus dem Großraum Paris, hat seit dem Anstieg der Kraftstoffpreise etwa zehnmal so viele Umrüstungen durchgeführt, als zuvor.

    Prämien für die Umrüstung
    Die Umstellung wird in manchen Regionen sogar gefördert, sie bieten eine finanzielle Unterstützung für die Umstellung auf Bioethanol an. Dies ist zum Beispiel in der Region Hauts-de-France der Fall, die bereits seit drei Jahren eine Prämie von bis zu 400 Euro anbietet. Der Andrang ist jedoch so groß geworden, dass die Präfektur beschlossen hat, die Förderungen nur noch für Geringverdiener anzubieten.

  • Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Auf Facebook kursiert derzeit ein „Tankkarten“-Betrug. Damit versuchen Ganoven, an die Bankdaten der Nutzer zu gelangen.

    Mitten in einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen, muss man auf Betrügereien achten! Seit mehreren Wochen kursieren auf Facebook Betrugsversuche, die eine „Tankkarte“ vorgaukeln, die der französiche Kraftstoff-Konzern Total angeblich allen Internetnutzern anbietet, die bereit sind, ein bestimmtes Formular auszufüllen.

    Wie der Sender BFMTV festgestellt hat, werden auf Facebook fast identische Werbeanzeigen, die die Lieferung einer Total-Karte versprechen, mit der man 200 Liter für nur 1,95 Euro tanken kann, gezeigt. Verbreitet auf Konten wie „Le carburaпt des Français“, „Remises sur le carburant pour les Français“ oder auch „Cartes de carburant de Total Іnс.“, verweisen diese Anzeigen auf eine gefälschte Website in den Farben von Total, wo der Internetnutzer dann dazu aufgefordert wird, einen Fragebogen auszufüllen, bevor er sich für ein Gewinnspiel anmelden kann.

    „Phishing“
    Das Opfer wird aufgefordert, seine persönlichen Daten (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer usw.) anzugeben. Anschließend wird es aufgefordert, seine Kreditkartennummer anzugeben, um die oben genannten 1,95 Euro zu bezahlen. Und hier schnappt die Falle zu.

    Diese Art von Betrug, die typisch für soziale Netzwerke ist, wird als Phishing bezeichnet. Die Technik der Betrüger besteht darin, den Internetnutzer dazu zu bringen, persönliche Daten (Zugangskonten, Passwörter usw.) anzugeben. Sobald diese Daten in ihrem Besitz sind, können sie von den Betrügern zu ihrem Vorteil verwendet werden.

    Man kann sich leicht vorstellen, welcher Schaden angerichtet werden kann, wenn Kreditkartennummer, der dreistellige CV-Code gemeinsam mit Namen und korrekter Adrese des Karteninhabers in die Hände von Betrügern fallen.

  • Energie und Treibstoffe für Schiffe und Flugzeuge der Zukunft

    Energie und Treibstoffe für Schiffe und Flugzeuge der Zukunft

    Der Konflikt in der Ukraine verdeutlicht die Abhängigkeit Europas von fossilen Energieträgern, auch im Verkehrsbereich. Dekarbonisierte Energieträger in Verkehr und Transport stellen daher nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine strategische Chance dar.

    Die Luft- und Seefahrt ist in hohem Maße von fossilen, aus Erdöl gewonnenen Energiequellen abhängig, allen voran Kerosin und Schweröl. Aber es gibt Lösungen…

    Es gibt zahlreiche Energielösungen, die auf die verschiedenen Verwendungszwecke zugeschnitten sind. Wind für Segelfrachtschiffe der Firma VPLP oder Passagiersegelboote von Sailcoop. In der Luftfahrt spricht man von SAFs, für Sustainable Aviation Fuels (nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe): Zum Beispiel synthetisches Kerosin, einem Kraftstoff aus grünem Wasserstoff und CO2, das in Fabrikschornsteinen gewonnen wird.

    Auch Biokraftstoffe aus Pflanzenrückständen können eine Lösung sein, sofern sie nicht mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren. Airbus arbeitet außerdem an flüssigem Wasserstoff, der kompakter ist, aber konstant bei -256 Grad gehalten werden muss. Diese Energiequelle setzt allerdings eine neue Organisation innerhalb der Flughafeninfrastruktur voraus.

    ASuf Seiten der Schifffahrt wird Ammoniak, eine chemische Verbindung aus Wasserstoff und Stickstoff, wahrscheinlich einen wichtigen Platz einnehmen, vorausgesetzt, dass die Risiken seiner Toxizität angemessen berücksichtigt werden können. Die Reedereien wenden sich auch verflüssigten Erdgas (LNG) zu, das bereits in anderen Bereichen weit verbreitet ist.

    LNG stammt jedoch zum Teil aus amerikanischem Frackinggas – ein Skandal für Umweltschützer und ein Problem für die neue Regierung, gerade hat nämlich ein wichtiger französischer Energiekonzern einen großen Vertrag mit den USA unterzeichnet hat.

    Die Produktionsketten neu erfinden
    Wasserstoff wird heute noch zu über 90% aus fossilen Energiequellen gewonnen. Um nachhaltig zu sein, muss er durch Wasserelektrolyse mithilfe von Sonnen- oder Windenergie hergestellt werden.

    Um den Bedarf der energieintensivsten Verkehrsmittel zu decken, sind hohe Investitionen in die Wasserstoff-Herstellung und -Speicherung erforderlich: In der Normandie wurde das größte Projekt zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in einer Größenordnung von 200 Megawatt angekündigt.

    Die zukünftigen „Eldorados“ für Investoren in nachhaltige Kraftstoffe sind also Länder mit hoher Sonneneinstrahlung, die eine höhere Investitionsrendite bieten.

    Der Übergang zu kohlenstoffarmen Energien ist auf Dauer nicht nur eine technologische, sondern auch eine politische Revolution. Denn sobald Energie fast überall auf der Welt erzeugt werden kann, wird dies viele Abhängigkeiten und damit die geopolitische Landkarte durcheinander bringen.

  • Kaufkraft: Angesichts der Dringlichkeit bereitet Emmanuel Macron erste Maßnahmen vor

    Kaufkraft: Angesichts der Dringlichkeit bereitet Emmanuel Macron erste Maßnahmen vor

    Die Parlamentswahlen rücken näher und Emmanuel Macron möchte schnell noch einige soziale Maßnahmen auf den Weg bringen, die sich insbesondere an Rentner richten und auf die steigenden Energiepreise reagieren. Mit Blick auf die Parlamentswahlen will Emmanuel Macron bei der Stärkung der Kaufkraft schnell Gas geben. Mehrere Maßnahmen sollen nach dem 19. Juni im Ministerrat vorgestellt werden. „Dieser Text ist bereits vorbereitet und wird im Anschluss an die Parlamentswahlen vorgelegt, damit er sehr schnell verabschiedet werden kann“, erklärt Regierungssprecher Gabriel Attal. Der Präsident möchte so auf den Anstieg der Energie- und Lebensmittelpreise und die sinkende Kaufkraft der Rentner reagieren. Der Stopp der Gaspreise und die Erhöhung der Strompreise um maximal 4%, soll bis Dezember beibehalten werden. Auch der Rabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff soll über den 1. Juli hinaus gewährt werden, könnte aber denjenigen vorbehalten bleiben, die ihre Autos für den Weg zur Arbeit nutzen mü…

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  • So bezahlt man in Frankreich am wenigsten für Benzin

    So bezahlt man in Frankreich am wenigsten für Benzin

    Die Kosten fürs Tanken in Frankreich steigen. Die Preise können je nach Standort und Straßenkategorie stark variieren. Hier ein paar Tipps, die helfen sollen, die günstigsten Benzinpreise an der Tankstelle. Die Kraftstoffpreise steigen in Frankreich wieder auf über 2 € pro Liter. Aber wenn man bereit ist, die Reise ein wenig vorzubereiten und vielleicht einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, kann man durchaus ein wenig Geld sparen. Stadtzentren meiden Wer in einer der großen französischen Städte lebt oder dorthin eine Reise plant, der sollte versuchen, außerhalb des Stadtzentrums zu tanken. Dort sind die Preise deutlich günstiger. Und wenn man eine günstige Tankstelle findet, dann lohnt es sich durchaus, auch dann zu tanken, wenn der Tank noch nicht ganz leer ist. Sonst läuft man Gefahr, später irgendwann von einem leeren Tank zum Kauf von teurem Kraftstoff gezwungen zu werden. Nicht auf Autobahnen tanken Wenn möglich, sollte man tanken, bevor man auf eine französische Autobahn fährt, denn, wie auch in Deutschland, schiessen die Kraftstoffpreise in die Höhe sobald man auf der Autobahn ist. Der billigste Preis für einen Liter SP 95 – E 10 an den Tankstellen auf Frankreichs Autobahnen liegt meist weit über 2 €. Shell-Tankstellen scheinen am teuersten zu sein, Total ist etwas billiger, die besten Preise bietet auch an der Autobahn die Marke Leclerc – aber die sind leider recht selten. Die Autobahn zu verlassen, um eine billigere Tankstelle zu finden, mag zwar als eine gute Idee erscheinen, aber nur, wenn sich eine in der engeren Umgebung befindet. Wenn nicht, riskiert man, den Preisvorteil zu verbrauchen, nur um eine billigere Tankstelle auf dem Land zu finden. Man sollte also tanken, bevor man auf die Autobahn auffährt, und dann zu versuchen, das Ziel zu erreichen, ohne erneut zu tanken. Wenn man einen Umweg fahren muss, um eine preiswertere tankstelle zu finden, sollte man auf dem Smartphone suchen, wo genau sie sich befindet. Supermarkt-Tankstellen haben meist gute Preise In den großen französischen Supermärkten wie Intermarché, Leclerc, Casino und Super U findet man die günstigsten Benzinpreise, da diese so versuchen, Kunden in ihre Geschäfte zu locken. Wenn man also bei der Fahrt durch das ländliche Frankreich Ausschau nach Schildern von Supermärkten hält, dann hat man gute Chancen, etwas weniger für eine Tankfüllung zu bezahlen. Andernfalls sollte man nach Möglichkeit Tankstellen bevorzugen, die automatisiert sind und an denen man direkt an der Zapfsäule mit der Karte bezahlen kann. Da diese Tankstellen kein Personal für die Bedienung der Zapfsäulen oder der Kasse haben, können sie es sich leisten, die Preise ein wenig zu senken. Achtung: Nicht alle nicht-französischen Kredit- oder Debitkarten funktionieren an allen Automaten. Sollte eine Karte nicht funktionieren, dann liegt es in der regel daran, dass sie von einer nicht-französischen Bank stammt. In Tankstellen mit „normaler“ Kasse funktionieren dagegen alle gängigen Karten. Die beste Route planen Wenn man seine Route im Voraus planen kann, dann gibt es eine Reihe von Websites, die dabei helfen, herauszufinden, wo man unterwegs die günstigsten Tankstellen findet. Die Regierung stellt eine sehr detaillierte Website zur Verfügung, auf der alle Tankstellen in Frankreich und die aktuellen Kraftstoffpreise aufgelistet sind: https://www.prix-carburants.gouv.fr/. Auf der Website kann man den Abfahrts- und Ankunftsort sowie die Art des Kraftstoffs eingeben und erhält eine Liste aller Tankstellen, die auf der Fahrstrecke liegen. Die Website wird etwa zweimal im Monat aktualisiert und enthält daher keine tagesgenauen Preise, aber sie vermittelt eine Vorstellung von den Preisen, die zu erwarten sind. Andere Websites wie Carbu.com, mon-essence.fr und Zagaz.com werden von den Nutzern aktualisiert, so dass die Preise möglicherweise etwas aktueller sind als auf der staatlichen Website. Wenn man ein Smartphone besitzt und nicht im Voraus konnte, dann gibt es auch eine Reihe nützlicher Apps. Gasoil Now und Essence & Co zeigen an, wo im Umkreis von 50 km die günstigsten Preise zu finden sind. Und nun wünschen wir Ihnen gute Fahrt durch das schöne Frankreich!
  • Warum die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich seit einigen Tagen wieder steigen

    Warum die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich seit einigen Tagen wieder steigen

    Die Preise an den Zapfsäulen für Diesel und Bleifrei sind seit einigen Tagen gestiegen und nähern sich wieder der 2-Euro-Marke pro Liter oder überschreiten diese sogar. Warum kommt es zu diesem erneuten Anstieg?

    Trotz des von der Regierung beschlossenen Kraftstoffrabatts von 18 Cent pro Liter nähern sich die Preise wieder der 2-Euro-Marke und überschreiten sie manchmal sogar, insbesondere bei Dieselkraftstoff. Die durchschnittlichen Preise in Frankreich, die am Dienstag, dem 3. Mai von der Website carbu.com veröffenmtlicht wurden, lagen bei 1,935 € pro Liter Diesel, 1,912 € für bleifrei 98 und 1,814 € für bleifrei 95.

    Seit einer Woche sind die Kraftstoffpreise erneut um etwa 6 Cent pro Liter gestiegen. Seit einem Monat, als der Treibstoffrabatt der Regierung von 18 Cent in Kraft trat, ist der Liter Diesel um 8 Cent pro Liter gestiegen, Bleifrei 95 um 5 Cent und Bleifrei 98 um 4 Cent.

    Warum aber steigen die Preise seit einigen Tagen wieder an? „Die Nachfrage steigt mit dem Wirtschaftswachstum und das Angebot hat etwas Mühe, mitzuhalten, da die Förderländer ihre Produktion nicht erhöhen. Und auf den Märkten sorgt die Unsicherheit für Spekulationen mit opportunistischem Verhalten“, wird Jacques Percebois, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Montpellier und Energiespezialist von der Zeitung La DEPECHE zitiert. Ausserdem importiert Frankreich immer noch ein Viertel des Dieselkraftstoffs aus Russland. Ein wichtiger Kraftstoff, der hier immer noch 75% aller Verkäufe an den Zapfsäulen ausmacht.

    Vor dem Hintergrund eines europäischen Embargos für russisches Öl, dasn sich noch diese Woche konkretisieren könnte, werden sich die Mitgliedsländer der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Donnerstag, den 5. Mai, treffen, um über eine Ausweitung ihrer Produktion zu entscheiden. In den Monaten April, März und Februar stieg das Angebot um 400.000 Barrel pro Tag. Ein offensichtlich zu geringes Volumen.

    Um den Autofahrern unter die Arme zu greifen, gilt der Treibstoffrabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff bis zum 31. Juli. Géant Casino und die Casino-Supermärkte bieten jeden Freitag und Samstag ein besonderes Rabattangebot für 0,85 € pro Liter in Form eines Einkaufsgutscheins, der ab einem Einkaufswert von 100 Euro in den Casino-Supermärkten eingelöst werden kann. TotalEnergies bietet an seinen Tankstellen bis zum 15. Mai einen zusätzlichen Rabatt von 10 Cent pro Liter an. Dieses Angebot soll in diesem Sommer auch an den Autobahntankstellen von Total umgesetzt werden.

    Alle europäischen Länder sind mit demselben Preisanstieg konfrontiert. In Spanien gilt bis zum 30. Juni eine Treibstoffbeihilfe von 20 Cent pro Liter. In Italien wurde die Beihilfe von 30 Cent gerade bis zum 8. Juli verlängert.

  • Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Seit Montag, dem 25. April, erhalten Fachkräfte für häusliche Krankenpflege einen weiteren Zuschuss von 15 Cent pro Liter Kraftstoff. Dieser kommt zu dem staatlichen Rabatt von 18 Cent hinzu. Seit Montag, dem 25. April, erhalten Angehörige der Pflegeberufe, die ihre patienten zu Hause betrueen, einen Zuschuss von 15 Eurocent pro Liter Kraftstoff. „Das sind seit Anfang des Jahres etwa 400 Euro pro Monat für Benzin“, sagt Benjamin Varlet, ein freiberuflicher Krankenpfleger im Departement Oise, der jährlich über 40.000 km zurücklegt, gegenüber France 3. Für ihn ist dieser neue staatliche Zuschuss wichtig, da er dadurch bis zu 45 Euro pro Tankfüllung einsparen kann. Diese zusätzliche Unterstützung wird 215.000 häuslichen Pflegekräften gewährt und kommt zu dem von der Regierung gewährten allgemeinen Rabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff hinzu. Beide Hilfen laufen aber am 31. Juli aus und lassen die Berufsgruppen im Ungewissen über die Zukunft. „Wir wollen nicht, dass die Entfernung zwisc…

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  • Benzinpreise: Diesel nähert sich trotz Tankrabatt wieder der Marke von 2€ pro Liter!

    Benzinpreise: Diesel nähert sich trotz Tankrabatt wieder der Marke von 2€ pro Liter!

    Der Treibstoffrabatt der Regierung in Höhe von 18 Cent seit dem 1. April verhindert nicht, dass der Preis für Dieselkraftstoff stetig steigt und sich erneut der Marke von 2 Euro pro Liter nähert. Woche für Woche, Cent für Cent, steigt der Preis für Dieselkraftstoff an. Als die Regierung am 1. April einen Preisnachlass von 18 Cent gewährte, gingen die Preise für alle Kraftstoffe zurück und lagen wieder deutlich unter 2 Euro pro Liter. Fast einen Monat später steigt der Preis für eine Tankfüllung wieder an. Der Durchschnittspreis für einen Liter Dieselkraftstoff in Frankreich lag am Sonntag, dem 24. April, bei 1,882 €, wie aus den Preisaufzeichnungen der Website carbu.com hervorgeht. Diesel bleibt der teuerste Kraftstoff. Innerhalb einer Woche stiegen die Durchschnittspreise um 2,2 Cent pro Liter. Im Jahresvergleich ist der Anstieg schwindelerregend: + 48,4 Cent seit dem 24. April 2021! Viele Tankstellen stehen wieder kurz vor der 2-Euro-Marke pro Liter Diesel, insbesondere auf Autobahnen, wie aus den Veröffentlichungen der Regierungswebsite prix-carburants.gouv.fr hervorgeht. Einige wenige Stationen haben die magische 2 Euro-Grenze schon überschritten: in der Haute-Garonne in Capens auf der A64, in Castelnau d’Estretefonds auf der A62 oder an einigen Stationen in Toulouse, in Axat im Departement Aude, in Mauvezin und Fleurance im Departement Gers, im Departement Lot in Cressensac auf der A20 und in Cahors oder Loudenvielle in den Hautes-Pyrénées. Der Brent-Ölpreis lag am Freitag, dem 22. April, bei 106,20 USD pro Barrel, nachdem er im Laufe der Woche sogar bis auf 108 USD gestiegen war. Der Rekord stammt aus dem Juli 2008 mit 147 USD. Europa ist bei der Versorgung mit Rohöl von Russland abhängig, bei Dieselkraftstoff ist die Abhängigkeit noch größer. Laut ICS in London stammten 54% der europäischen Importe im letzten Jahr aus Russland. In Frankreich entfallen mehr als drei Viertel des Absatzvolumens von Kraftstoffen auf Diesel.
  • Benzinpreise: Preis für Dieselkraftstoff jetzt durchschnittlich 22 Cent niedriger

    Benzinpreise: Preis für Dieselkraftstoff jetzt durchschnittlich 22 Cent niedriger

    Der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff sank in den vergangenen Tagen deutlich auf durchschnittlich 1,8910 Euro, 22,55 Cent weniger als in der Vorwoche.

    Die Preise an französischen Tankstellen sind in der letzten Woche aufgrund der sinkenden Rohölpreise und der Einführung des staatlichen Rabatts deutlich gefallen. So sank etwa der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff in der vergangenen Woche auf durchschnittlich 1,8910 Euro, 22,55 Cent weniger als in der Vorwoche. Dies geht aus den wöchentlichen Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Der Liter Super bleifrei 95 sank auf 1,8324 Euro (-17 Cent) und der Liter Super SP 95-E10 auf 1,7839 Euro (-18 Cent). Die Regierung führte ab letzten Freitag für vier Monate einen Rabatt von 15 bis 18 Cent (inkl. MwSt.) pro Liter Kraftstoff an der Zapfsäule ein, um den Autofahrern zu helfen, mit den steigenden Preisen fertig zu werden. Der an der Zapfsäule angezeigte Preis beinhaltet diesen Rabatt bereits. Die Händler bekommen im Vorfeld den Rabatt von den jeweiligen Einkaufszentralen gewährt.

    Lesen Sie auch: Treibstoffrabatt: Autofahrer stürmen die Tankstellen

    Die Rohölpreise, die nach der russischen Invasion in der Ukraine gestiegen waren, tendierten letzte Woche wieder nach unten. Die USA und andere Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) hatten angekündigt, dass sie ihre strategischen Reserven stärker anzapfen würden, um den Öl-Markt zu stabilisieren.

  • Treibstoffrabatt: Autofahrer stürmen die Tankstellen

    Treibstoffrabatt: Autofahrer stürmen die Tankstellen

    Am 1. April 2022 sanken die Preise an den Zapfsäulen um 18 Cent pro Liter Kraftstoff. Um den Geldbeutel der französischen Autofahrer zu entlasten, wird die Rabattaktion der regierung bis zum 31. Juli beibehalten.

    In Saint-Saulve im Norden Frankreichs musste man sich am 1. April an den Zapfsäulen in Geduld üben. Die Autofahrer kamen in großer Zahl zum Tanken. Am Freitag trat der Rabatt in Kraft, auf den sie sehnlichst gewartet hatten: 18 Cent weniger pro Liter Kraftstoff. „Vorgestern kostete der Liter 2,05 Euro, jetzt ist ein starker Rückgang zu sehen, das ist nicht schlecht“, sagt eine Autofahrerin auf dem Sender France 3. „Es ist aber immer noch teuer“, schränkt ein Fernfahrer die Euphorie ein.

    Einige Tankstellen können den Rabatt noch nicht anbieten.
    Auch im Departement Manche waren die Tankstellen voll, bei denen der Kraftstoffpreis wieder unter zwei Euro pro Liter fiel. Ein Autofahrer spart so durchschnittlich 7,20 Euro an einer Tankfüllung, was viele noch nicht als ausreichend empfinden. Der staatliche Rabatt wird direkt an die Großhändler gezahlt, die ihn an die Tankstellen weitergeben. Allerdings haben noch nicht alle ihre alten Bestände an Kraftstoff, die sie vor dem Rabatt noch zum vollen Preis gekauft haben, aufgebraucht. Daher können sie die Preise noch nicht sofort senken. Der Rabatt gilt vier Monate lang, bis zum 31. Juli.