Schlagwort: Kraftstoff

  • Treibstoffpreise: Die Fischer bleiben im Hafen

    Treibstoffpreise: Die Fischer bleiben im Hafen

    Auch unter den Fischern wächst die Wut über die steigenden Dieselpreise. Einige Fischer sind nun sogar gezwungen, im Hafen zu bleiben, da der Kraftstoff für sie zu teuer geworden ist.

    Trawler liegen in Grau-du-Roi (Gard) am Kai. Okzitanische Fischer fahren nicht mehr aus und ein Kapitän hat nachgerechnet: Obwohl der Treibstoff steuerfrei ist, hat sich der Preis verdoppelt. Bei 5.000 Euro für Diesel pro Tag lohnt es sich nicht mehr, auch wenn der Fischfang gut ist. Auch auf der Atlantikseite, im Hafen von La Cotinière (Charente-Maritime) bleiben Fischtrawler am Kai. Die Fischer schränken ihre Tätigkeit ein.

    Sie fürchten um die Zukunft ihres Berufs.
    Indem er nur ein Netz statt zwei ins Wasser lässt, hofft Eric Redon, seine Rechnung um 8.000 Euro pro Woche zu senken, doch er macht sich Sorgen um seine Seeleute, die ebenfalls unter den steigenden Preisen leiden. „Je teurer der Diesel, desto weniger bleibt auf der Lohnliste“, fasst der Matrose Grégory Fesseau gegenüber France 2 zusammen. Die Fischer fürchten sogar um die Zukunft ihres Berufs. Sie warten auf die Ankündigungen der Regierung: Am Mittwochnachmittag, 16. März, sollen Unterstützungsmaßnahmen bekannt gegeben werden.

  • Kraftstoff: Wie werden sich die Preise in den nächsten Tagen entwickeln?

    Kraftstoff: Wie werden sich die Preise in den nächsten Tagen entwickeln?

    Die Kraftstoffpreise sollen am Montag, dem 14. März, wieder sinken. Ab dem 1. April gilt überall und für alle ein staatlich subventionierter Rabatt von 15 Cent pro Liter.  Panik unter den Autofahrern Frankreichs. Die Preise für einen Liter Benzin lagen weit über 2 €, egal an welcher Tankstelle, in welcher Stadt oder für welche Art von Kraftstoff. Ein Liter Diesel zu 2,30 € oder gar 2,40 €, das hatte es noch nie gegeben. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent stieg am Dienstag, 8. März, auf 128,87 € und fiel am Freitag wieder auf 112,29 € zurück. Raffiniertes Öl – der Platts-Index in Rotterdam – schoss genauso in die Höhe wie Rohöl. Auch ein Grund für den Preisanstieg war die Angst vor einem Embargo russischer Ölexporte. In Frankreich kommt ein Viertel des importierten Dieselkraftstoffs aus Russland. Die Preise an den Zapfsäulen gingen jedoch im Laufe des Freitags, 11. März, wieder etwas zurück. Montag, 14. März: Senkung um bis zu 35 Cent erwartet Die Preise für Diesel sollen ab…

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  • Frankreich: Regierung kündigt Preisnachlass von 15 Cent pro Liter Treibstoff an

    Frankreich: Regierung kündigt Preisnachlass von 15 Cent pro Liter Treibstoff an

    Angesichts des Anstiegs der Ölpreise, der durch die russische Invasion in der Ukraine noch beschleunigt wurde, kündigte der französische Premierminister Jean Castex am Samstag einen Rabatt an der Zapfsäule von 15 Cent pro Liter Treibstoff ab dem 1. April und für vier Monate an. Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise und weniger als einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen kündigte Premierminister Jean Castex einen „Rabatt an der Zapfsäule von 15 Cent pro Liter“ Kraftstoff ab dem 1. April und für vier Monate an. Die Maßnahme, die den Staat etwa zwei Milliarden Euro kosten wird, betrifft sowohl Haushalte als auch Unternehmen und wird „für alle Kraftstoffe gelten“, wie der Premierminister in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien erklärte. Die Preise für alle Kraftstoffe, insbesondere für Diesel, steigen seit über zwei Monaten in Frankreich, im übrigen Europa und anderswo kontinuierlich an. Das hat sie neben der Inflation im Allgemeinen zu einem der wichtigsten Themen im Wahlk…

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  • Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Etwa 70 Lkw fuhren Richtung Lille und verursachten kilometerlange Behinderungen auf der A25 und der A1.

    Zwei Protestaktionen begannen gegen 8 Uhr am Samstagmorgen und dauerten bis zum Nachmittag auf den Autobahnen A25 im Norden und der A1 im Pas-de-Calais. Zu den Aktionen hatte der Transportunternehmerverband France TPE aufgerufen. Die Trucker protestierten gegen die steigenden Kraftstoffpreise, berichtet France Bleu Nord.

    Etwa 70 Lastwagen fuhren aus verschiedenen Richtungen im Schneckentempo auf die Stadt Lille zu, was zu mehreren Kilometern Stau führte, bevor sie den Großmarkt in Lomme, einem Vorort von Lille, erreichten. „Wir verlieren schon Geld, wenn wir nur zur Arbeit fahren“, erklärte einer der Teilnehmer gegenüber France Bleu Nord. „Wenn es so weitergeht, werden wir bis Juni alle aufgeben müssen“.

    Diese beiden Schneckentempoaktionen sind ein Testlauf für eine landesweite Mobilisierung gewesen, die für nächste Woche geplant ist und deren Termin noch festgelegt werden soll.

    https://twitter.com/JeanSba92465217/status/1502721044867596290

  • Kraftstoffpreise: Sinkende Ölpreise könnten die Preise sinken lassen

    Kraftstoffpreise: Sinkende Ölpreise könnten die Preise sinken lassen

    Am Freitag, 11. März, kündigte Michel-Edouard Leclerc, Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Konzerns, an, dass die Preise für Diesel ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent pro Liter gesenkt werden könnten. Mit dem Krieg in der Ukraine sind die Kraftstoffpreise in die Höhe geschossen, was viele Franzosen verunsichert hat.

    Eine der Folgen des Krieges in der Ukraine für Frankreich ist der Anstieg der Kraftstoffpreise. Am Freitag, dem 11. März, konnte ein Liter Diesel bis zu 2,20 Euro kosten. Michel-Edouard Leclerc, Vorstandsvorsitzender der Gruppe E. Leclerc, kündigte an, dass der Preis für Diesel ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent sinken werde. „Solange ich es nicht gesehen habe, glaube ich nicht so recht daran“, sagt eine Autofahrerin auf dem sender France 2. In Frankreich ist die Leclerc-Gruppe der zweitgrößte Verkäufer von Kraftstoffen.

    Lesen Sie auch: Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Rückgang des Preises für ein Barrel Öl
    Am Freitag, den 11. März, sank der Preis für ein Barrel Öl tatsächlich auf 111 USD, gegenüber 128 USD zu Beginn der Woche. Für Michel-Édouard Leclerc lässt dieser Rückgang sowie der gleichzeitige Anstieg des Euro gegenüber dem Dollar auf eine Senkung der Preise an den Tankstellen hoffen. Für Francis Pousse, Präsident der Kraftstoff- und Energiebranche Mobilians, ist diese Ankündigung verfrüht, da die Ölpreise wieder steigen werden.

  • Benzinpreise: Supermarktkette bietet Literpreis von 1 Euro an

    Benzinpreise: Supermarktkette bietet Literpreis von 1 Euro an

    Während die Kraftstoffpreise in dieser Woche die 2-Euro-Marke pro Liter überschritten haben, verspricht eine Supermarktkette ihren Kunden, ihnen einen Liter Benzin für nur 1 Euro.

    Weniger Auto fahren, Fahrgemeinschaften bilden, zum Tanken über die Grenze fahren… Alle Mittel sind gut, um weniger für eine Tankfüllung zu bezahlen oder das Treibstoffbudget zu senken. Überall in Frankreich, unabhängig von der Tankstelle oder der Art des Kraftstoffs, stiegen die Preise in den vergangenen Tagen auf über 2 Euro pro Liter.

    Nach diesem starken Anstieg gingen die Preise am Freitag wieder um 10 bis 15 Cent zurück. Ab Montag sollen die Preise für Diesel sogar um 35 Cent und für Bleifrei 95 um 5 bis 10 Cent sinken, kündigte Michel-Edouard Leclerc, der Vorsitzende des Strategieausschusses der Leclerc-Supermärkte, an.

    Lesen Sie auch: Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Ohne den erwarteten Rückgang der Preise abzuwarten, haben die Casino-Supermärkte eine beispiellose Verkaufsaktion gestartet: den Liter Benzin für 1 Euro. Eine attraktive Idee, aber man sollte nicht erwarten, dass man die Tankfüllung sofort für nur 1 € pro Liter bekommt: Das Angebot ist an Bedingungen geknüpft.

    Die Kunden müssen Ihre Tankfüllung zunächst zum normalen Preis bezahlen. Anschliessend erhalten sie einen Gutschein in Höhe der Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem Liter für 1 €, den sie am Freitag, dem 11. März, und am Samstag, dem 12. März, am Informationsschalter des jeweiligen Casino-Supermarktes gegen Vorlage des Kassenbons der Tankstelle und der Bankkarte, mit der die Tankfüllung bezahlt wurde, abholen können.

    Der Gutschein ist ab einem Einkaufswert von 100 Euro in dem Supermarkt am Samstag, 12. März, und Sonntag, dem 13. März, gültig.

    Der Gutschein kann nicht in Casino-Supermärkten verwendet werden, die am Sonntag nur mit „automatischer Kasse“ arbeiten.

  • Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Benzinpreise: Der Liter Diesel soll ab Montag 35 Cent weniger kosten

    Der Preis für einen Liter Diesel wird ab Montag, dem 14. März, um 35 Cent sinken, kündigt Michel-Edouard Leclerc, der Vorstandsvorsitzende der Leclerc-Supermärkte, an.

    Das ist eine gute Nachricht für Autofahrer. Nach einer verrückten Woche, in der die Preise für Kraftstoffe über die marke von 2 € pro Liter stiegen und zwischen 2,30 € und 2,40 € für Dieselkraftstoff erreichten, sollen nun die Preise wieder zurück gehen.

    Ab diesem Freitag sollen die Preise im Durchschnitt um 10 bis 15 Cent sinken, je nach Tankstelle und Kraftstoffart. Um die Tankfüllung noch billiger zu bekommen, muss man allerdings bis Montag, den 14. März warten, bevor man an die Tankstelle fährt.

    Der Liter Diesel wird um 35 Cent sinken, kündigt Michel-Edouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Leclerc-Hypermärkte, der Supermarktkette mit dem größten Marktanteil in Frankreich, auf dem Sender BFMTV an. Bei Bleifrei 95 wird der Rückgang allerdings nur „5 bis 10 Cent“ betragen.

    „Der Markt dreht sich um. Der Rohölmarkt verliert seit zwei Tagen wieder. Der Euro steigt gegenüber dem Dollar wieder an“, erklärte Michel-Edouard Leclerc auf BFMTV.

    Der deutliche Preisrückgang sollte alle Kraftstoffvertriebsketten betreffen, sowohl die Mineralölgesellschaften als auch die großen Handelsketten.

  • Warum wird Diesel plötzlich teurer als Benzin?

    Warum wird Diesel plötzlich teurer als Benzin?

    Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind bei den Kraftstoffpreisen besonders hart zu spüren. Sie sind innerhalb weniger Tage um mehrere Dutzend Eurocent gestiegen. Mit einer Besonderheit: Diesel ist jetzt sogar teurer als Bleifrei.

    Bis zu 2,30 € pro Liter Diesel an den Zapfsäulen am Mittwoch, den 9. März. Wer hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass der Preis für Dieselkraftstoff solche Höhen erreichen würde? Ein extrem schneller Anstieg: Viele Tankstellen in Frankreich verkauften den Diesel am Montag, also vor nur zwei Tagen, noch für weniger als 2 Euro pro Liter.

    Die Preise an den Tankstellen in Frankreich sind seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine so stark gestiegen wie nie zuvor. Dieselkraftstoff wurde am Mittwoch für durchschnittlich 2,06 € pro Liter verkauft (+ 25 Cent in 7 Tagen), Bleifrei 95 für 2,02 € pro Liter (+ 15 Cent) und Bleifrei 95 E10 für 1,996 € pro Liter (+ 14 Cent), wie aus den offiziellen Aufzeichnungen des Wirtschaftsministeriums hervorgeht.

    In Frankreich entfallen 77% des Kraftstoffverbrauchs auf Diesel, auch wenn dieser Anteil in den letzten Jahren mit dem Aufkommen von Hybridmodellen zurückgegangen ist. Jahrelang wurden Dieselmodelle vom Staat und den Herstellern subventioniert. Dann aber wurde bei der TICPE-Steuer (taxe intérieure de consommation sur les produits énergétiques), die lange Zeit Diesel gegenüber Benzin begünstigt hat, der Abstand zwischen den beiden Energieträgern nach und nach verringert. Der Unterschied beträgt heute nur noch 6 Cent. Nur ein einziges Mal in der Vergangenheit war Diesel teurer als Bleifrei: auf dem Höhepunkt der Gelbwestenkrise Ende 2018/Anfang 2019.

    Ein Viertel des in Frankreich verwendeten Dieselkraftstoffs stammt aus Russland.
    Der Fahrzeugbestand in Frankreich ist traditionell stark auf Diesel ausgerichtet, während die Raffinerieen in Frankreich paradoxerweise eher auf Benzin ausgerichtet sind. daraus relutiert, dass in Frankreich zu wenig Diesel und zu viel Benzin produziert wird. Die Folge ist, dass man Diesel importieren muss. Ein Teil wird in den USA, der grössere Teil in Russland eingekauft. Frankreich importiert etwa ein Viertel seines Dieselbedarfs aus Russland.

    Der Preisanstieg an den Zapfsäulen hängt von den Grosshandelspreisen in Rotterdam ab. Die Kraftstoffpreise für Nordeuropa werden nämlich von den Notierungen in Rotterdam bestimmt. Sie werden anhand des Preises für ein Barrel Rohöl, aber auch anhand von Angebot und Nachfrage festgelegt. Im Moment herrscht auf den Märkten eine gewisse Panik darüber, ob die russischen Importe gestoppt werden und ob Amerika die fehlenden Mengen wird ausgleichen können. Zur Zeit funktionieren die russischen Öl- und Gasexporte nach Westeuropa noch – stehen aber wegen des Kriegs in der Ukraine mehr und mehr in der Kritik.

    Frankreichs Raffinerien sind nicht entsprechend aufgestellt, um schnell mehr Diesel produzieren zu können. Man müsste die Raffinerien entsprechend umrüsten, was sehr teuer und auch zeitaufwendig ist. Die französischen Raffinerien sind nicht dafür ausgelegt, jedes Rohöl zu jedem Endprodukt verarbeiten können.

    Der Preisanstieg dürfte sich in den kommenden Tagen fortsetzen. Ein Liter Diesel für 2,50 € ist für manche Marktbeobachter nur noch eine Frage von Tagen.

  • Hohe Treibstoffpreise: Zunahme von Benzin-Diebstählen

    Hohe Treibstoffpreise: Zunahme von Benzin-Diebstählen

    Der Preis für Dieselkraftstoff stieg letzte Woche in Frankreich im Durchschnitt um mehr als 14 Cent pro Liter, da die Ölpreise wegen der russischen Invasion in der Ukraine in die Höhe schießen. Preise, die Rekordhöhen erreichen und zu einem Anstieg der Kraftstoffdiebstähle führen.

    Nachdem sich der Liter Benzin oder Diesel der 2-Euro-Marke nähert, nehmen Kraftstoffdiebstähle deutlich zu. Mit den steigenden Preisen, so berichtet die Zeitung Le Parisien, werden die Fälle Diebstählen aus KFZ- und LKW-Tanks auf dem Vormarsch. Oftmals sind Privatpersonen betroffen, deren Fahrzeuge beschädigt und deren Tanks geleert werden.

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Im Departement Yvelines wurden nach einer Reihe solcher Diebstähle in der Gemeinde Epone mehrere „Abzapfer“ von der Polizei dingfest gemacht. Die Diebstähle sollen für den persönlichen Verbrauch begangen worden sein. Ein im Departement Landes festgenommener Dieb sagte, dass er die Diebstähle wegen seiner komplizierten finanziellen Situation begangen habe. Aber es hat sich schlussendlich nicht gelohnt, der Dieb wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, wie die Zeitung Le Parisien berichtet.

    Für die Opfer sind solche Diebstähle oft mit hohen Kosten verbunden. Neben dem durch das „Abzapfen“ des Tanks gestohlenen Kraftstoff kommen noch die Kosten für die Reparatur des Tankdeckels hinzu, die sich meist auf etwa 100 Euro belaufen.

    Auch Gewerbetreibende sind von der Zunahme des „Tankabzapfens“ betroffen. Wie Le Parisien berichtet, wurde eine Person festgenommen, die den Tank eines Lastwagens in Seine-et-Marne entleerte. Da deren Tanks bis zu 400 Liter fassen können, werden LKWs zu bevorzugten Zielen von Absaug-Dieben.

  • Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Ukraine-Krise und Kraftstoffpreise: In Südwestfrankreich kostet ein Liter schon über 2 €

    Der Überfall Russlands auf die Ukraine wirkt sich auf die Ölpreise aus, die auf über 100 USD pro Barrel gestiegen sind. Unausweichliche Folge: An Tankstellen wird der Treibstoff bereits immer teurer und in manchen Regionen Frankreichs inzwischen für über 2 € pro Liter verkauft.

    Die Kraftstoffpreise sind bereits sehr hoch, doch der Krieg Russlands in der Ukraine wird schwerwiegende Auswirkungen auf die Preise an den Tankstellen in Frankreich und Europa haben. Russland ist Mitglied des Opec+-Abkommens und der drittgrößte Ölproduzent der Welt. Der Preis für ein Barrel Öl hat seit Beginn der russischen Invasion am Donnerstag die 100-Dollar-Marke überschritten. So viel wie seit 2014 nicht mehr.

    Lesen Sie auch: Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas…

    Ein Anstieg, der sich in den kommenden Tagen spürbar auf die Preise an den Tankstellen auswirken wird. Bei den bereits sehr hohen Preisen – auch wegen der hohe Steuern – wird sich der von den Russen geführte Krieg in Kürze auch die an den Zapfsäulen angezeigten Preise nach oben treiben. Das Ergebnis: An einigen Tankstellen wurden bereits am heutigen Sonntag in Okzitanien mehr als 2 € pro Liter Bleifrei 98 verlangt. Dieser Preis ist inzwischen nicht mehr nur in Paris oder der Ile-de-France zu finden. Zwei Tankstellen in Toulouse zeigen sogar den Liter Diesel schon mit über 2 € an.

    Die Preise, die von den Tankstellen gemeldet werden, können auf der offiziellen Website der Regierung eingesehen werden: prix-carburant.gouv.fr. Aber Achtung: Preise können sich seit ihrer Online-Veröffentlichung schon wieder geändert haben. Einige Tankstellen können auch einen Preis von mehr als 2 € an der Zapfsäule anzeigen und dies noch nicht gemeldet haben.

    Am Sonntagmorgen um 10 Uhr, so die Zeitung La Depeche du Midi, lag keine Tankstelle der großen Handelsketten über 2 Euro, auch wenn einige nur knapp an diesem Preis vorbeischrammten. Es ist zweifellos nur noch eine Frage von Tagen…