Schlagwort: Klimawandel

  • Giens‘ zerbrechliches Wunder: Wie ein geologisches Weltunikat um sein Überleben kämpft

    Giens‘ zerbrechliches Wunder: Wie ein geologisches Weltunikat um sein Überleben kämpft

    Zwischen Sand, Salz und Sturm liegt eines der seltensten Naturphänomene Europas – und es ist in Gefahr. Der Tombolo von Giens, dieser doppelte Sandarm im Süden Frankreichs, ist viel mehr als nur eine Küstenformation. Er ist ein Naturdenkmal, ein Bollwerk gegen das Meer – und ein schmaler Grat zwischen Idylle und Risiko. Nur fünf solcher doppelten Tombolos gibt es weltweit. Zwei schlanke, parallel verlaufende Sandbänke verbinden die Halbinsel Giens mit dem Festland bei Hyères im Département Var. Dazwischen schimmert das stille Wasser der Lagune, auch als Étang des Pesquiers bekannt. Und genau dieses Zusammenspiel aus Sand, Wind und Wasser ist heute brüchiger denn je. Ein Werk der Gezeiten – geformt über Jahrtausende Entstanden ist das Naturwunder durch Jahrtausende maritimer Geduld: Wellen und Strömungen transportierten Sedimente, lagerten sie in Windrichtung ab und schufen so langsam, Zentimeter für Zentimeter, diese doppelte Landzunge. Heute schützen die beiden Tombolos nicht nur die …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Portugal in Flammen: Der größte Waldbrand der Landesgeschichte verwüstet 64.000 Hektar

    Portugal in Flammen: Der größte Waldbrand der Landesgeschichte verwüstet 64.000 Hektar

    Elf Tage lang stand das Herz Portugals in Flammen. Wälder brannten, Gemeinden wurden bedroht, Menschen lebten in Angst – und am Ende blieb eine erschütternde Bilanz: Über 64.000 Hektar Land sind dem Feuer zum Opfer gefallen. Ein trauriger Rekord, der das Land in Alarmbereitschaft versetzt hat.

    Das Inferno wütete in sieben Gemeinden im Grenzgebiet der Distrikte Coimbra, Guarda und Castelo Branco. Eine Region, die eigentlich für ihre üppige Natur bekannt ist – und nun aussieht wie eine dystopische Kulisse aus Asche, Rauch und verkohlten Baumstümpfen.

    Laut Portugals Institut für die Erhaltung von Natur und Wäldern (ICNF) handelt es sich um den größten Waldbrand in der Geschichte des Landes. Damit ist sogar das verheerende Feuer von Oktober 2017 übertroffen, das damals 53.000 Hektar zerstörte. Dass diese neue Marke nun überschritten wurde, wirft erneut ein grelles Schlaglicht auf ein Problem, das längst nicht mehr nur die Sommermonate betrifft.

    Noch immer sind fast 1.000 Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt von rund 300 Einsatzfahrzeugen. Ihr Auftrag: aufkommende Glutnester ersticken, erneute Brandausbrüche verhindern, das bereits Geleistete absichern. Zwar galt das Feuer am Sonntagabend als unter Kontrolle – doch im trockenen, von Hitzewellen geplagten Portugal genügt ein Windstoß, ein Funke – und alles beginnt erneut.

    Was war der Auslöser? In diesem Fall war es offenbar die Natur selbst: Mehrere Blitzeinschläge in schwer zugänglichem Gelände lösten das Großfeuer aus. Aber warum breitet sich ein solches Feuer dann so dramatisch aus? Die Antwort ist komplex – und hat sehr viel mit dem Klimawandel zu tun.

    Die Iberische Halbinsel erlebt seit Jahren eine zunehmende Häufung von Wetterextremen. Lange Trockenperioden, rekordverdächtige Hitze und ungewöhnlich starke Winde schaffen perfekte Bedingungen für sogenannte Megafeuer. Die Vegetation vertrocknet, der Boden wird porös, jede Flamme findet Nahrung – und das Feuer frisst sich mit erschreckender Geschwindigkeit durch die Landschaft.

    Portugal ist da kein Einzelfall. Auch Spanien kämpfte in diesem Sommer mit mehreren Großbränden, zum Teil ebenfalls ausgelöst durch Blitzschläge oder menschliche Fahrlässigkeit. Die Situation zeigt: Die klassischen „Waldbrand-Saisons“ scheinen sich aufzulösen – stattdessen erleben wir eine fast permanente Gefahrenlage.

    Wie gehen die Menschen vor Ort damit um? Manche kämpfen – mit Schlauch und Helm. Andere fliehen – aus Dörfern, die plötzlich von Flammen eingeschlossen sind. Wieder andere warten – mit gepackten Taschen, in Unsicherheit, ob sie zurückkehren können. Es sind Bilder, die sich eingebrannt haben: Evakuierungen bei Nacht, helle Feuerzungen am Horizont, Tiere auf der Flucht, Menschen, die ihr Lebenswerk verlieren.

    Und was macht die Politik? Die portugiesische Regierung hatte bereits vor dem Sommer zusätzliche Mittel für den Katastrophenschutz bereitgestellt. Neue Überwachungsdrohnen, mehr Feuerwehrkräfte, strengere Präventionsmaßnahmen – doch gegen Naturgewalten in dieser Größenordnung scheint jede Vorbereitung nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein.

    Eine Frage drängt sich auf: Können wir überhaupt noch etwas tun?

    Die Antwort ist unbequem – aber ja, wir können. Und wir müssen. Vor allem auf zwei Ebenen: lokal und global. Lokal bedeutet, gefährdete Regionen besser zu sichern, Brandrisiken wie trockenes Unterholz regelmäßig zu entfernen und Bevölkerung sowie Einsatzkräfte konsequent zu schulen. Global heißt: den Klimawandel ernst nehmen – nicht morgen, sondern heute.

    Denn die Feuer, die in Portugal brennen, sind kein isoliertes Phänomen. Sie sind Symptom einer aus den Fugen geratenen Welt. Ein Vorbote dessen, was uns noch erwarten könnte, wenn wir den eingeschlagenen Kurs nicht ändern.

    Portugal hat vorerst durchgeatmet. Am Montag meldete die Zivilschutzbehörde: keine aktiven Großbrände mehr, keine akute Bedrohung. Doch Entwarnung sieht anders aus. Denn selbst wenn die Flammen gelöscht sind – der Rauch hängt noch in der Luft.

    Und das nicht nur physisch, sondern auch sinnbildlich: als Mahnung, als Warnruf, als Appell.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Bio in Zeiten der Dürre – Wie Landwirte im Finistère um ihre Existenz kämpfen

    Bio in Zeiten der Dürre – Wie Landwirte im Finistère um ihre Existenz kämpfen

    Die Sonne brennt erbarmungslos, der Boden ist staubtrocken, das Gras wächst kaum – und mittendrin stehen Landwirte, die eigentlich im Einklang mit der Natur arbeiten wollen. Doch im Finistère, dem westlichsten Zipfel der Bretagne, bringt der Sommer 2025 nicht nur Hitze, sondern auch eine Krise mit sich, die tiefer geht als der rissige Boden: Die Bio-Landwirtschaft steht dort buchstäblich auf dem Trockenen – klimatisch wie wirtschaftlich. Wenn der Regen ausbleibt Seit Wochen herrscht im Finistère „Alerte Sécheresse“ – die zweithöchste Warnstufe in Frankreichs Wasser-Notfallplan. Zwar fallen gelegentlich Regentropfen, doch sie reichen weder in Menge noch Verteilung. Besonders im Süden des Départements bleibt es besorgniserregend trocken. Die Folge: Weideflächen liefern im Schnitt 18 % weniger Ertrag als in den Jahren 2010 bis 2024. Viele Viehhalter müssen daher bereits jetzt ihre Wintervorräte an Heu und Stroh anbrechen – Monate zu früh. Und auch Gemüsebauern haben kaum Grund zur Freude….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Adieu, Sommerferien? – Wie die Klimakrise unseren Sehnsuchtsort Frankreich verbrennt

    Adieu, Sommerferien? – Wie die Klimakrise unseren Sehnsuchtsort Frankreich verbrennt

    Ich sitze hier, braun gebrannt, erschöpft – und ehrlich gesagt: tief erschüttert. Mein Blick wandert über den sonnenverbrannten Rasen vor dem Fenster, während ich die Koffer packe. Noch vor zwei Wochen standen wir hier am Rand eines Pinienwaldes in Südfrankreich – heute ist dieser Wald nur noch Asche.

    Wisst ihr, was das mit einem macht?

    Was einst nach Lavendel und Kiefer duftete, riecht jetzt nach verbranntem Leben. Frankreich, dieses Paradies aus Wein, Wellen und Wärme, ist im Sommer 2025 zu einem flammenden Mahnmal geworden. Und während Kinder zwischen Taschen voller Sandspielzeug herumtollen, frage ich mich: Werden sie in zehn Jahren noch wissen, wie sich ein „normaler“ Sommer anfühlt?


    Frankreich brennt – wortwörtlich

    Kein Urlaubsort war sicher. Marseille – Flughafen dicht, weil Flammen bis an die Startbahn krochen. Die Autoroute A9 – gesperrt, weil das Feuer keine Gnade kennt. Und währenddessen: 40 Grad im Schatten. Schatten, den man sich inzwischen hart erkämpfen muss.

    In der Aude brannte es schlimmer als je zuvor. 16.000 Hektar – puff – einfach weg. Da reden wir nicht von vertrocknetem Gestrüpp. Das sind ganze Landschaften. Orte voller Geschichten. Auch unsere.

    In Narbonne saßen wir fest – die Kinder schwitzten im stickigen Ferienhaus, draußen heulte der Wind, durchzogen von Sirenengeheul. Als der Strom ausfiel, wurde mir klar: Das hier ist kein Urlaub mehr. Das ist ein Probelauf für eine Zukunft, die ich nie wollte.


    Schluss mit dem Sommermärchen?

    Frankreich ist nicht irgendein Land. Es ist das Land unserer Sommerfantasien. Der Lavendelduft in der Provence, das Kratzen der Kiesel unter den Füßen in Cassis, die Croissants, die morgens auf dem Markt so duften, als gäbe es keine Sorgen.

    Aber dieser Sommer hat uns gezeigt: Selbst Sehnsuchtsorte sind nicht immun.

    Wie lange können wir noch Jahr für Jahr in diese Idylle fliehen, während sie unter unseren Füßen zerbröckelt? Wie lange dauert es noch, bis wir erkennen, dass wir mit jedem Flug, jeder Autoreise, jedem „Ach, der Sommer war doch herrlich heiß!“ Öl ins Feuer kippen – im wahrsten Sinne des Wortes?


    Politik im Halbschlaf, Tourismus im Delirium

    Ja, Paris pflanzt Stadtwälder und verteilt Wasserspender. Klingt super. Ist es aber nicht. Es ist der Versuch, ein brennendes Haus mit einer Sprühflasche zu löschen.

    Die Tourismusindustrie feiert Rekorde – während die Böden vor Trockenheit reißen, das Wasser knapp wird und Hitzewarnungen schon fast so alltäglich sind wie Mautgebühren.

    Und nein, ich habe kein Verständnis mehr für diesen fatalen Optimismus. Wir leben nicht „trotz Klimakrise“, wir leben mitten in ihr. Und wer noch behauptet, das sei übertrieben – der war offenbar diesen Sommer nicht in Frankreich.


    Eltern, wacht auf

    Ich frage mich ernsthaft: Wie konnten wir so blind sein? Wir schieben unsere Kinder in klimatisierte Autos, fahren sie an überhitzte Strände, füttern sie mit Eis – und lassen sie dann einschlafen mit der Beruhigung, dass alles gut wird.

    Aber wird es das?

    Ich will, dass meine Kinder noch Sommer erleben, in denen „heiß“ nicht lebensgefährlich heißt. Ich will, dass sie ins Meer springen, weil’s Spaß macht – nicht, weil der Körper sonst überhitzt. Ich will, dass ein Lagerfeuer romantisch bleibt und nicht der Vorbote der nächsten Evakuierung ist.


    Und ich? Ich bin wütend.

    Wütend auf mich selbst, weil ich zu lange geschwiegen habe. Weil ich dachte, „wir fliegen ja nur einmal im Jahr“. Weil ich glaubte, das bisschen Urlaub könne doch kein Schaden sein.

    Wütend auf die, die immer noch glauben, das Klima sei ein Thema für die Zukunft – obwohl es längst in unseren Wohnzimmern angekommen ist, sich auf unseren Terrassen breitmacht und unsere Ferienhäuser in Schutt und Asche legt.


    Aber ich bin auch entschlossen

    Ich will nicht mehr wegsehen. Nicht mehr schönreden. Nicht mehr schweigen.

    Wenn wir wollen, dass Frankreich ein Sehnsuchtsort bleibt – für uns, für unsere Kinder, für alle – dann müssen wir den Kurs ändern.

    Jetzt. Nicht morgen. Nicht irgendwann, wenn es politisch bequemer ist.


    Schluss mit dem kollektiven Wegschauen

    Was wir brauchen, ist eine neue Definition von Sommer. Eine, die sich nicht am Thermometer abarbeitet, sondern an Verantwortung, Gemeinschaft und Ehrlichkeit.

    Und vielleicht ist das der erste Sommer, in dem wir kapieren: Ferien sind nicht mehr nur Pause vom Alltag – sie sind Teil eines größeren Bildes.

    Eins, das wir verdammt noch mal selbst mitzeichnen.

    Ein Kommentar von Andreas M. Brucker

  • Kommentar: Der Wein stirbt langsam – und wir trinken ahnungslos weiter

    Kommentar: Der Wein stirbt langsam – und wir trinken ahnungslos weiter

    Ich habe diese Woche ein Glas Rosé geöffnet. Ein ganz normaler Abend. Ein schöner Tropfen aus der Provence, Jahrgang 2024. Fruchtig, leicht, perfekt gekühlt. Und doch hat mir jeder Schluck einen Stich versetzt.

    Denn was da im Glas schimmert, ist nicht nur das Ergebnis von Sonne, Handwerk und Tradition. Es ist auch das stille Zeugnis eines schleichenden Desasters. Der Klimawandel ist längst in unseren Gläsern angekommen – und die meisten von uns merken es nicht einmal.

    Die Winzer im Var lesen ihre Trauben jetzt im August. Nicht im September, nicht im Oktober. Mitte August! Während andere noch ihre Sommerferien planen, schwitzen Männer und Frauen in den Weinbergen, um zu retten, was noch zu retten ist. Sie sprechen von „Frühreife“, von „aromatischer Dichte“, als wäre das ein Geschenk der Natur.

    Ist es nicht.

    Es ist eine Warnung. Eine, die Jahr für Jahr schriller wird.

    Wir verlieren den Rhythmus der Jahreszeiten – leise, aber gnadenlos. Die Rebe ist nur ein Gradmesser, ein sensibles Seismografensystem für das, was wir längst wissen sollten: Die Welt kippt. Und wir? Wir schlürfen Rosé, posten Instagram-Stories aus Weinbergen und applaudieren noch dem nächsten „Jahrhundertwein“.

    Heuchelei in Reinkultur.

    Der Weinbau stirbt nicht mit einem Knall. Er stirbt in Etappen. Mit jeder Hitzewelle, mit jeder verlorenen Nacht Abkühlung, mit jedem Sommerregen, der plötzlich ausbleibt. Und irgendwann werden wir zurückblicken und sagen: „Damals war alles besser.“ Dabei ist „damals“ genau jetzt.

    Ja, die Winzer kämpfen. Sie probieren neue Rebsorten, verschieben die Weinlese, steuern mit Technik gegen den Irrsinn der Natur. Aber ganz ehrlich? Das ist wie ein Pflaster auf eine platzende Arterie. Wer glaubt, wir könnten uns aus dieser Krise heraus-innovieren, hat den Ernst der Lage nicht begriffen.

    Der Wein ist Kultur. Der Wein ist Identität. Der Wein ist Lebensgefühl. Und gerade deshalb sollten wir ihn nicht nur genießen, sondern endlich auch schützen. Und das heißt: aufwachen, unbequem werden, handeln – politisch, persönlich, radikal.

    Denn irgendwann, und das ist keine Panikmache, werden wir auf einem toten Boden stehen und uns fragen, wann wir den Moment zum Umkehren verpasst haben.

    Ich trinke gern guten Wein. Aber ich will auch, dass meine Kinder noch wissen, was ein „Jahrgang“ ist.

    Ein Kommentar von C. Hatty

  • Feuer vom Himmel: Wie ein Super-Gewitter die Côtes-d’Armor erschütterte

    Feuer vom Himmel: Wie ein Super-Gewitter die Côtes-d’Armor erschütterte

    Ein Dienstagmittag, wie aus dem Wetterlehrbuch für Extrembedingungen: Über den Côtes-d’Armor in der Bretagne braut sich am 19. August 2025 ein Unwetter zusammen, das nicht nur den Himmel zum Leuchten bringt – sondern auch eine ganze Region in Alarmbereitschaft versetzt. Plötzlich kracht es. Im kleinen Ort Plœuc-L’Hermitage schlägt der Blitz ein – und das gleich mehrfach. Eine Wohnhaus wird von mehreren Blitzen getroffen, fängt Feuer und wird nahezu vollständig zerstört. Die Bewohner? Zum Glück nicht zu Hause. Doch das Ereignis geht unter die Haut – nicht nur den Betroffenen. 700 Blitze – in nur einem Tag Was sich an diesem Dienstag über der Bretagne entlädt, ist kein gewöhnliches Sommergewitter. Laut Wetterdaten werden rund 700 Blitzeinschläge allein im Département Côtes-d’Armor registriert. Für diese Gegend ist das ein absolutes Extrem.

    Dazu kommen sintflutartige Regenfälle: In Plœuc-L’Hermitage fallen binnen drei Stund…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wenn der Sommer den Herbst vertreibt – Warum die Winzer im Var immer früher zur Schere greifen

    Wenn der Sommer den Herbst vertreibt – Warum die Winzer im Var immer früher zur Schere greifen

    Mitten im August – die Sonne steht hoch, das Meer glitzert in der Ferne, und die Grillen zirpen in den Weinstöcken rund um Pierrefeu-du-Var. Was nach Urlaubsidylle klingt, ist in diesem Jahr auch der Auftakt zu etwas Ungewöhnlichem: Die ersten Trauben des Jahrgangs 2025 wurden am 12. August gelesen. So früh wie eigentlich nie zuvor. Ein früher Winter, ein noch früherer Frühling – und schon rollt die Lese. Der Klimawandel schreibt mit an der Geschichte des Weins, und das mittlerweile spürbar auch im Herzen der Provence. Drehen sich die Jahreszeiten um die Rebe? Der Zyklus der Weinrebe folgt der Natur. Und wenn sich diese verschiebt, verschiebt sich auch alles andere. In Pierrefeu haben sich die Knospen bereits Mitte März geöffnet – rund zwei Wochen früher als noch vor wenigen Jahrzehnten üblich. Das bedeutet: Die Pflanzen beginnen früher zu wachsen, zu blühen und zu reifen. Die Konsequenz? Ein Vorspulen der Lese in den Hochsommer. Auch im Golfe de Saint-Tropez zeigt sich dieses Phänomen…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Feuerdrama in Marseille – Wie die Stadt die Betroffenen auffängt

    Feuerdrama in Marseille – Wie die Stadt die Betroffenen auffängt

    Am 8. Juli 2025 stand der Himmel über Marseille in Flammen. Ein Großbrand, der bei Les Pennes-Mirabeau seinen Anfang nahm, fraß sich unaufhaltsam bis ins 16. Arrondissement und verwüstete das Viertel L’Estaque. Rund 70 Häuser wurden schwer beschädigt oder gingen gar in Rauch auf. Zurück blieb nicht nur Schutt, sondern auch die Frage: Wohin mit Hunderten von Menschen, deren Zuhause von einem Tag auf den anderen unbewohnbar war?

    Erste Hilfe nach dem Flammenmeer Kaum hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle, startete die Stadtverwaltung einen Hilfemarathon. Im Sozialzentrum Estaque – Bassin de Séon öffnete ein „Guichet unique“, eine zentrale Anlaufstelle für die Betroffenen. Dort gab es alles, was in solchen Momenten zählt: Hilfe bei Versicherungspapieren, juristische Beratung, psychologische Unterstützung.Versicherungsvertreter saßen direkt neben Sozialarbeitern – Bürokratie im Schnellgang, damit die Menschen nich…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Spanien und die Waldbrände: Ein Jahr der Rekorde und Katastrophen

    Spanien und die Waldbrände: Ein Jahr der Rekorde und Katastrophen

    Spanien erlebt 2025 ein Inferno, wie es das Land zuvor noch nie gesehen hat. Mehr als 343.000 Hektar Wald- und Buschland sind seit Jahresbeginn den Flammen zum Opfer gefallen – eine Fläche fast so groß wie Mallorca, nur dass hier nichts von Ferienidylle geblieben ist. Es ist ein bitterer Rekord, der die schlimmsten Jahre der Vergangenheit in den Schatten stellt.

    Noch 2022 galt mit 306.000 verkohlten Hektar als das bislang finsterste Jahr für Spaniens Wälder. Nun zeigt sich: Es geht noch schlimmer. Besonders Anfang August haben sogenannte „Mega-Feuer“ im Nordwesten und Westen des Landes – in Galicien, Kastilien und León sowie in Extremadura – gewütet. Sie haben nicht nur Landschaften zerstört, sondern auch Menschenleben gefordert: Vier Tote wurden bereits gezählt.

    Wenn der Himmel zur Feuerwand wird

    Wer einmal in der Nähe eines solchen Feuers gestanden hat, vergisst es nie. Das Geräusch, als würde der Wald selbst schreien. Der Himmel verfärbt sich schwarz-orange, die Luft brennt in der Lunge, und selbst auf mehrere Kilometer Entfernung spürt man die Hitze. Feuerwehrleute sprechen von „lebenden Monstern“, die sich schier unberechenbar durch Wälder und Dörfer fressen.

    Ein europäisches Drama

    Doch Spanien steht nicht allein da. Auch das Nachbarland Portugal kämpft wieder mit gigantischen Bränden. Dort sind seit Jahresbeginn rund 216.000 Hektar niedergebrannt. Erinnerungen an 2017 werden wach – jenes Jahr, in dem das Land den bis heute gültigen europäischen Negativrekord aufstellte: 563.000 Hektar verbrannt, 119 Menschen gestorben. Ein nationales Trauma, das sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat.

    Warum brennt Europa so?

    Die Ursachen liegen nicht allein im heißen Sommer. Extremwetter-Ereignisse wie Dürren, Hitzewellen und lange Trockenperioden häufen sich – befeuert durch den menschengemachten Klimawandel. Wälder werden dadurch zu tickenden Zeitbomben.
    Hinzu kommen regionale Faktoren: das anhaltende Abwandern der Landbevölkerung, verlassene Felder, unkontrolliert wuchernde Vegetation. Was früher von Bauern abgeweidet oder abgeerntet wurde, steht heute meterhoch und trocken – ein einziges Zündholz genügt, und die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

    Feuer als neue Normalität?

    Die erschreckende Wahrheit: Brände dieser Dimension sind keine Ausnahme mehr, sondern drohen zur Regel zu werden. Schon jetzt warnen Experten, dass sich die Brandsaison verlängert – sie beginnt früher im Jahr und endet später. Feuerwehren berichten, dass sie kaum noch Verschnaufpausen zwischen den Einsätzen haben.

    Und die Frage drängt sich auf: Wie lange kann ein Land so etwas durchstehen?

    Menschen zwischen Angst und Resilienz

    In den betroffenen Regionen herrscht eine Mischung aus Verzweiflung und trotzigem Durchhaltewillen. Dörfer werden evakuiert, Familien verlieren Haus und Hof, Viehzüchter sehen ihre Existenz in Rauch aufgehen. Gleichzeitig entstehen Initiativen, die Waldpflege, Feuerprävention und ländliche Wiederbelebung vorantreiben wollen. Denn klar ist: Wenn die Menschen vom Land verschwinden, übernehmen die Flammen.

    Europas Feuergrenze verschiebt sich

    Auffällig ist, dass nicht nur der Süden, sondern zunehmend auch nördlichere Regionen von massiven Bränden betroffen sind. Frankreich, Italien, Griechenland – alle haben in den letzten Jahren Rekordfeuer erlebt. Experten sprechen bereits von einer „neuen Feuergrenze“, die sich mit dem Klimawandel nach Norden verschiebt.

    Ein Wettlauf gegen die Zeit

    Was jetzt zählt, ist ein Bündel an Antworten: mehr Prävention, bessere Waldpflege, stärkere europäische Zusammenarbeit, ein konsequenter Klimaschutz. Denn die Rechnung ist sonst fatal – nicht nur für die Natur, sondern auch für die Menschen, die mitten in diesen Feuern leben.

    2025 zeigt auf brutale Weise: Europa steht vor einem neuen Kapitel seiner Umweltgeschichte. Und die Flammen schreiben es mit lodernder Handschrift.

    Autor: Andreas M. B.

  • Wenn das Meer sich holt, was eigentlich uns gehört – Alarmstimmung in Ploemeur

    Wenn das Meer sich holt, was eigentlich uns gehört – Alarmstimmung in Ploemeur

    Die Wellen schlagen höher, der Boden bröckelt – und der Staat? Schweigt. In der bretonischen Küstengemeinde Ploemeur, im Département Morbihan, ist Erosion längst keine abstrakte Naturerscheinung mehr. Sie ist Realität. Eine, die sich mit jeder Sturmflut weiter in den Alltag der Menschen frisst. Ganze Küstenabschnitte verschwinden, Häuser rücken gefährlich nahe an die Abbruchkante. Der Bürgermeister der Gemeinde hat nun öffentlich Alarm geschlagen – und wirft dem französischen Staat Untätigkeit vor. Mit seinen 17 Kilometern Küstenlinie gehört Ploemeur zu den am stärksten betroffenen Gemeinden der Region. Felsklippen, Strände, Dünen – sie alle zeigen tiefe Wunden, die Wind und Wasser Jahr für Jahr reißen. Der Sand wird weggespült, Fundamente untergraben, die einst so stabil wirkenden Schutzbauten verlieren ihre Wirkung. Der Kampf gegen das Meer ist mühsam. Und er wird von der gemeinde ganz allein geführt. „Wir fühlen uns im Stich gelassen“, so der Bürgermeister in einem öffentlichen Appe…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…