Schlagwort: Hitze

  • Hitzewelle: Ausnahmeregelungen für fünf Atomkraftwerke notwendig

    Hitzewelle: Ausnahmeregelungen für fünf Atomkraftwerke notwendig

    Diese Ausnahmeregelungen sollen es den Kraftwerken ermöglichen, wärmeres Wasser als üblich in die Flüsse einzuleiten, was negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte.

    Ausnahmeregelungen auf Kosten der Umwelt? Die Atomkraftwerke Blayais, Saint-Alban-Saint-Maurice, Golfech, Bugey und Tricastin werden bis zum 11. September aufgrund der großen Hitze von umweltbedingten Ausnahmeregelungen bezüglich der Wassereinleitungstemperaturen profitieren. Mit einem Wermutstropfen: mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt.

    Lesen Sie auch: Frankreich: Welche Risiken birgt die neue Hitzewelle für die Atomkraftwerke?

    Ein am Samstag im Amtsblatt veröffentlichter Erlass legt „neue Grenzwerte für Wärmeeinleitungen fest, die für die Reaktoren der Kernkraftwerke Bugey, Blayais, Saint-Alban-Saint-Maurice, Golfech und Tricastin gelten“, Kraftwerke, die zum Teil bereits schon einmal in diesem Sommer von Ausnahmeregelungen profitiert hatten. Die Ausnahmegenehmigungen werden damit begründet, dass „ohne eine vorübergehende Änderung der derzeitigen Grenzwerte für Wärmeeinleitungen der Betreiber den Betrieb dieser Kernkraftwerke einstellen oder ihre Produktion drosseln müsste“.

    Jedes Kraftwerk muss sich an vorgeschriebene Grenzwerte für die Temperatur des eingeleiteten Wassers halten, um die umliegenden Flüsse nicht übermäßig zu erwärmen und um die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Die Kraftwerke entnehmen Wasser zur Kühlung der Reaktoren ab und leiten es anschliessend erwärmt wieder in die Flüsse ein.

    Die Ausnahmegenehmigung ist mit einem Programm zur verstärkten Überwachung der Umwelt verbunden. „Die Aufrechterhaltung der Stromproduktion der Reaktoren der Kernkraftwerke (…) auf einem Mindestniveau stellt im Hinblick auf die Sicherheit der Stromversorgung eine öffentliche Notwendigkeit dar“, heißt es in dem Erlass.

    Diese erneuten Ausnahmeregelungen haben Umweltverbände auf den Plan gerufen. „Das Atomkraftwerk Bugey hat gerade die Erlaubnis erhalten, wärmeres Wasser als üblich einzuleiten. Dies wird nicht zur Verbesserung der Artenvielfalt in der Rhône beitragen, die wie alle französischen Flüsse unter den Hitzewellen des Sommers leidet“, reagierte die NGO France Nature Environnement (FNE) auf Twitter.

  • Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Frankreich wird ab Mitte der Woche bis zum 14. August eine vierte Hitzewelle erleben. 

    Die grosse Hitze in diesem Sommer ist noch nicht vorbei. Wie mehrere Meteorologen bereits seit einigen Tagen andeuteten, wird nächste Woche eine neue Hitzewelle in Frankreich eintreffen.

    Meteo France bestätigt, dass die Temperaturen ab der zweiten Hälfte der Woche in ganz Frankreich immer heißer werden können. Eine „wahrscheinliche“ Hitzewelle, so die Meteorologen, „mit Temperaturen, die bis zum nächsten Wochenende sehr hoch sein werden“.

    Bis zu 40°C im Südwesten.
    Laut Vorhersage meldet Meteo France für Donnerstag, den 11. August, 40°C in Montauban 39°C in Albi und Cahors oder 37°C in Toulouse. Für Freitag, den 12. August, 39°C in Albi und Montauban, 38°C in Cahors und Auch und 37°C in Toulouse. Für Samstag, den 13. August: 39°C in Montauban, 38°C in Albi, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Für Sonntag, den 14. August: 39°C in Albi, 38°C in Montauban, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Während dieser Tage werden in den meisten Städten im Südwesten Höchsttemperaturen von über 35°C erwartet.

    Lesen Sie auch: Erneute Hitzewelle: Nächste Woche werden schon wieder 40 Grad in Frankreich erwartet!

    Bis zum 15. August wird es in Frankreich weiterhin kaum Niederschläge geben. Lediglich in den Pyrenäen und den Alpen soll es einige Gewitter geben. Das war bereits diese Woche der Fall, mit teils starken Gewittern am Ende des Tages über den Gipfeln der Pyrenäen.

    Warum diese neue Hitze? Der hohe Luftdruck über Westeuropa bremst die Entwicklung von Gewittern, erklärt La Chaîne Météo. Das verstärkt ausserdem die Trockenheit, die derzeit in vielen Departements herrscht, nochmals deutlich.

    Auch nach dem 15. August bleibt es heiß
    Für die Woche nach dem 15. August sagt Météo France voraus, dass die Temperaturen weiterhin über den für die Jahreszeit üblichen Werten liegen dürften, aber etwas niedriger als in der Vorwoche. Das Wetter wird wohl weiterhin trocken sein, mit nur wenigen Wolken und Gewittern.

  • Erneute Hitzewelle: Nächste Woche werden schon wieder 40 Grad in Frankreich erwartet!

    Erneute Hitzewelle: Nächste Woche werden schon wieder 40 Grad in Frankreich erwartet!

    Mehrere Vorhersagen warnen vor extremer Hitze, die auch in der nächsten Woche in Teilen Frankreichs herrschen soll. Das Wochenende vom 6. und 7. August verspricht bereits hohe Temperaturen.

    Mittlerweile zum vierten Mal in diesem Sommer wird Frankreich von einer Hitzewelle heimgesucht werden. Und das zu einer Zeit, in der das Land bereits mit einer grossen Dürre von außergewöhnlicher Intensität und Wasserknappheit zu kämpfen hat.

    „Nach der Abkühlung, die im Nordwesten entlang des Ärmelkanals begonnen hat, kann es sein, dass die Hitzewelle ab Samstag wieder einsetzt“, erklärte Christelle Robert von Météo France gegenüber der Zeitung L’Indépendant. Der Wetterexperte sagt voraus, dass „die Hitze in der nächsten Woche wieder zunehmen und sich verbreiten dürfte, trotz einiger Gewitter über den Bergmassiven“.

    Der Höhepunkt der Hitzewelle, der zwischen Mittwoch, dem 10. und Freitag, dem 12. August erreicht werden soll, lässt in einigen Städten im Südwesten Frankreichs Höchsttemperaturen von bis zu 40°C erwarten.

    Auch das kommende Wochenende verspricht bereits wieder hochsommerliche Hitze. Am Samstag wird eine Wärmeglocke über dem Süden von Toulouse bis zum Rhonetal liegen. In dieser Region werden die Temperaturen überwiegend zwischen 34 und 36 Grad liegen. Am Mittelmeer zwischen Perpignan und Marseille werden die Höchstwerte auf 36 bis 38 Grad, örtlich sogar 39 Grad, steigen.

    Die Temperaturunterschiede zwischen Nord- und Südfrankreich werden am kommenden Wochenende groß sein: 37 Grad in Alès (Gard) gegenüber 19 Grad in Cherbourg-Octeville.

    Ab Sonntag werden die Temperaturen überall wieder steigen, so Météo France: „Die Hitze wird allgemein an Boden gewinnen, mit 35 °C, die oft im Südwesten erreicht werden, und 30 °C, die die Nordhälfte zurückerobern“.

  • Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Die Hitzewelle soll sich am Mittwoch auf weitere Departements hauptsächlich im Osten Frankreichs ausdehnen. Insgesamt wurden jetzt 27 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Météo France hat am Dienstag, 2. August, für 27 französische Departements die Alarmstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen. Sechs davon befinden sich im Südwesten.

    Betroffen sind Departements vom Niederrhein über die Vaucluse bis hin zur Haute-Garonne. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Osten und Südosten des Landes. Die neue Hitzewelle wird laut Météo-France voraussichtlich kürzer sein als die Hitzewelle im Juli. Die Spitzentemperaturen sollen am Mittwoch erreicht werden und „werden auch am Donnerstag noch vorhanden sein, wobei sich die Hitze nach Osten verschiebt“, so Météo-France in einem Bulletin von 16 Uhr. Die Höchsttemperaturen „werden oft über oder bei 35°C liegen, mit Spitzenwerten von 39 oder 40°C im Südwesten“.

    Darüber hinaus wurden 41 Departements auf Hitzewarnung Gelb gesetzt. „Ein Nachlassen der Temperaturen zeichnet sich ab Freitag vom Nordwesten her ab“, so Météo-France.

  • Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    In den Pyrénées-Orientales, im Gard, in der Drôme, im Vaucluse und in der Ardèche herrscht seit Sonntag, dem 31. Juli, aufgrund der neuen Hitzewelle die Warnstufe Orange.

    „Für den Wochenbeginn wird eine neue Hitzewelle erwartet, die sich allmählich von Süden her ausbreitet. Zunächst werden die höchsten Temperaturen zwischen dem Roussillon, dem Rhonetal und der westlichen Provence beobachtet werden“, berichtet Météo France auf seiner Website. Aufgrund der Hitzewelle am Sonntag, dem 31. Juli, verhängte Météo France für fünf Departements in Südfrankreich die Warnstufe Orange Hitzewelle, eine Warnung, die auch am Montag noch gilt.

    Von 34 bis 37 Grad
    Die Departements Pyrénées-Orientales, Gard, Drôme, Vaucluse und Ardèche sind von dieser Warnstufe betroffen.

    Laut dem offiziellen Wetter- und Klimadienst in Frankreich wird „die Intensität und Dauer“ dieser neuen Hitzewelle allerdings „geringer sein als die der vorherigen Episode“. Am Sonntagnachmittag wurden vom Roussillon bis zur Provence bereits hohe Temperaturen mit Werten von 34 bis 37 Grad gemessen.

  • Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Auch in der nächsten Woche werden die Temperaturen wieder steigen und stellenweise Spitzenwerte von 38°C erreichen. Eine neue Hitzewelle kommt auf Frankreich zu.

    Die Hitze war nie richtig weg und nächste Woche hat sie Frankreich wieder fest im Griff, mit Temperaturen, die stellenweise bis zu 38°C erreichen. Die Temperaturen waren seit einigen Tagen leicht gesunken und es hat zeitweise sogar geregnet. Diese Atempause war offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn ab Samstag meldet Météo France wieder Temperaturen um die 30°C, die am Sonntag auf 33°C steigen werden, um dann bis Mittwoch oder Donnerstag noch weiter zu steigen.

    Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet
    Das Hin und Her seit einigen Wochen wird immer durch das gleiche Szenario hervorgerufen. Zum wiederholten Mal bildet sich ein ziemlich großes Hochdruckgebiet, das sich über den gesamten Atlantik erstreckt. Dieses Hoch blockiert die Zufuhr von kühlerer Meeresluft. Dazu passend liegt jedesmal ein kleines Tief über Spanien. Die heisse Luft aus Nordafrika strömt wegen des Tiefs über Spanien nördlich nach Frankreich. Seit einigen Wochen wiederholt sich dieses Szenario immer wieder auf die gleiche Weise.

  • Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Météo France hat auch am Montagmorgen die Hitzewarnung Orange für 13 Departements aufrechterhalten, die sich überwiegend im Südosten Frankreichs befinden.

    Die große Hitze ist noch nicht vorbei, ein Teil Frankreichs leidet noch immer unter hohen Temperaturen. Nachdem Frankreich fast den ganzen Juli über von einer Hitzewelle heimgesucht wurde, die vor allem im Westen für Rekorde sorgte, ist die Hitzewelle immer noch in vollem Gange, diesmal jedoch im Südosten.

    Météo France hat daher in seinem Warnbericht vom Montag, dem 25. Juli um 6 Uhr, die Warnstufe Orange für 13 Departements aufrechterhalten.

    Am Montag erwarten die Vorhersagen erneut Temperaturen zwischen 35 und 38 °C in den Departements im Südosten. Die Vorhersagen gehen davon aus, dass das Quecksilber ab Dienstag „spürbar“ zu sinken beginnt.

    In weiteren Departements im Osten Frankreichs gilt Hitzewarnstufe Gelb.

    Neben der Hitzewelle sagt Météo France auch Gewitter in einem großen Teil Frankreichs voraus. Vom südlichen Zentralmassiv bis zum Nordosten des Landes und in den Alpen wird mit Gewittern gerechnet. Auch ein Teil der Pyrenäen ist betroffen.

  • Hitzewelle: Neue Kleidung soll gegen grosse Hitze schützen

    Hitzewelle: Neue Kleidung soll gegen grosse Hitze schützen

    Angesichts der immer häufigeren und stärkeren Hitzewellen ist die Textilindustrie innovativ und die Forschung konzentriert sich auf Kleidungsstücke, die helfen sollen, die Hitze besser zu vertragen. 

    Für viele Menschen sind die Hitzewellen, die sich über das Hexagon gelegt haben, schwer zu ertragen. Um besser mit den heissen Temperaturen umgehen zu können, entscheiden sich manche Menschen für kühlende Kleidung. Ein Busunternehmen bevorzugt eine Weste, die ähnlich wie eine Kühltasche funktioniert und ihren Träger 5 bis 6 Stunden lang kühl hält. Die Investition für den Kauf dieser Westen beträgt 60 Euro pro Weste. „Die Investition ist eindeutig interessant, da sie die Arbeitsbedingungen verbessert“, erklärt Josselin Guiavarch, der Betriebsleiter des Unternehmens in einer Reportage von France 2.

    Um die Hitzewellen zu parieren, die Frankreich in Zukunft wohl immer häufiger heimsuchen werden, forschen Unternehmen an der Entwicklung neuer Kleidung, die kühl hält. Das Ziel ist ein doppeltes, da diese neuen Kleidungsstücke nicht nur die Menschen erfrischen, sondern auch dafür sorgen, dass ihre Träger keine Klimaanlage nutzen müssen, was wiederum Energie spart. „Die Herausforderung bei diesen Textilien wird (…) darin bestehen, zum thermischen Komfort der Person beizutragen und gleichzeitig einen übermäßigen Energieverbrauch zu vermeiden“, erklärt Isabelle Cornu, stellvertretende Direktorin des Europäischen Zentrums für Innovative Textilien auf France 2.

  • Zwei Todesfälle am Arbeitsplatz wegen der Hitzewelle in Frankreich

    Zwei Todesfälle am Arbeitsplatz wegen der Hitzewelle in Frankreich

    Die Arbeitsaufsichtsbehörde meldete zwei tödliche Arbeitsunfälle, die sich in der vergangenen Woche in Südwestfrankreich und der Bretagne ereignet haben und vermutlich auf die große Hitze zurückzuführen sind.

    „Zwei tödliche Arbeitsunfälle, die möglicherweise mit einer Hitzeexposition in Verbindung stehen, wurden Santé publique France“ von der Arbeitsaufsichtsbehörde gemeldet, erklärte die Agentur für öffentliche Gesundheit in einer Pressemitteilung. Der erste Todesfall ereignete sich in Okzitanien am 12. Juli, der zweite einige Tage später in der Bretagne. Public Health France machte keine weiteren Angaben zur Art dieser Todesfälle, zum genauen Datum oder zur Identität der Opfer.

    Wie in anderen europäischen Länder auch, herrschte in Frankreich in den letzten Tagen eine heftige Hitzewelle, in deren Verlauf zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen wurden. Dies galt auch für die Bretagne, in der einer der beiden Todesfälle am Arbeitsplatz gemeldet wurde. Es muss zwar noch bestätigt werden, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Hitzewelle und den Todesfällen gibt, aber die Meldung erfolgt in einem europäischen Kontext, der von mehreren Todesfällen bei Arbeitnehmern geprägt ist, die Opfer extremer Temperaturen geworden sind.

    Gewerkschaften halten Warnungen für unzureichend
    Die anderen Todesfälle, die sich in Spanien und Italien ereigneten, betrafen Personen, die in Lagerhäusern arbeiteten und Beschäftigte in der Landwirtschaft.

    Diese Todesfälle haben die Debatte über die Arbeitsbedingungen während Hitzeperioden neu entfacht und den Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) dazu veranlasst, die Einführung von „Höchsttemperaturen für die Arbeit“ zu fordern.

    In Spanien, Großbritannien und Frankreich haben die Behörden vermehrt Warnungen veröffentlicht, in denen sie Beschäftigte, deren Arbeit dies erlaubt, zur Telearbeit auffordern und mahnen andere Angestellte und Arbeiter, sich bei grosser Hitze zu schonen.

  • Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Am Montag, dem 18. Juli, wurden in Frankreich zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen. An manchen Orten kletterte das Thermometer auf über 42°C!

    Montag, der 18. Juli, sollte der heißeste Tag der Hitzewelle werden, die seit Tagen in Frankreich herrscht. Und das bestätigte sich am Montagabend mit historischen Temperaturrekorden in ganz Frankreich, von Brest über Nantes bis Biscarrosse, wie Meteo France mitteilt.

    Nach vorläufigen Werten um 17 Uhr zeigte das Thermometer in Brest 39,3°C (gegenüber einem vorherigen Rekord von 35,1°C im August 2003), in Saint-Brieuc 39,5°C (gegenüber 38,1°C im August 2003), in Nantes 42°C (gegenüber 40,3°C im Juli 1949) oder in Biscarrosse 42,6°C (gegenüber 41,7°C im Juni 2022).

    Die Rekorde wurden in den Departements Finistère, Côtes d’Armor, Loire Atlantique und Landes verzeichnet, die alle von Météo France auf die Warnstufe Rot gesetzt worden waren. Neben ihnen waren elf weitere Departements am Montag, dem 18. Juli, ebenfalls von der Warnstufe Rot betroffen.

    Auch in den 69 französischen Departments, in denen „nur“ Warnstufe Orange gilt, wurden große Hitzewellen registriert. Sieben dieser Departments liegen im Südwesten, wo die 40 °C-Marke häufig überschritten wurde.

    Temperaturrückgang ab Dienstag
    Laut Météo France werden die Temperaturen ab Dienstag, 19. Juli, soweit sinken, dass die rote Hitzewarnung aufgehoben werden sollte.

    Am Mittwoch „wird die große Hitze nur noch das südöstliche Viertel betreffen, mit weiterhin sehr warmen Nächten“, erklären die Meteorologen.

    Parallel dazu hat Météo France auch einen „Temperatursturz von 15 bis 20 °C“ angekündigt, der von „Westwindböen von 60 bis 70 km/h“ begleitet wird und „von der baskischen Küste bis zum Becken von Arcachon zwischen 18 und 21 Uhr“ hereinbrechen wird. Die Temperaturen werden somit von 40 °C am späten Nachmittag auf 21 °C am nächsten Morgen fallen.