Schlagwort: Heizung

  • Frankreich: Keine neuen Ölheizungen ab 1. Juli mehr erlaubt

    Frankreich: Keine neuen Ölheizungen ab 1. Juli mehr erlaubt

    Ab dem 1. Juli ist es nicht mehr erlaubt, neue ölbefeuerte Heizungen zu installieren, außer in bestimmten Ausnahmen, das sagt eine neue Regelung.

    Das Ziel dieses Verbots ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, indem der Verbrauch fossiler Brennstoffe verringert wird. Ein Dekret, das am 6. Januar 2022 veröffentlicht wurde, legt die Modalitäten fest.

    Wie auf der Website Service-public.fr erklärt wird, dürfen ab dem 1. Juli neue Geräte zur Heizung oder Warmwasserbereitung, die in Wohn- und Geschäftsräumen installiert werden, eine Obergrenze für Treibhausgasemissionen in der Größenordnung von 300 gCO2eq/KWh (oder 300 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde) PCI (unterer Heizwert, oder die bei der Verbrennung freigesetzte Wärmemenge) nicht überschreiten. Das bedeutet, dass neue öl- oder kohlebefeuerte Geräte, die diesen Grenzwert in jedem Fall überschreiten, de facto auch beim Hausbau nicht mehr in Frage kommen.

    Das bedeutet jedoch nicht, dass sich Hausbesitzer sofort von bereits installierten und seit Jahren funktionierenden Ölheizungen trennen müssen. Bereits installierte Ölheizungen können weiterhin benutzt werden, solange sie gewartet und repariert werden können. Es dürfen jedoch keinen neuen Ölheizungen eingebaut werden.

    Laut Service-public können in zwei Fällen Ausnahmen beantragt werden: „Die erforderlichen Arbeiten sind technisch unmöglich oder würden gegen Verordnungs- oder Gesetzesbestimmungen bezüglich des Bodenrechts oder des Eigentumsrechts verstoßen“ oder „wenn es kein bestehendes Wärme- oder Erdgasnetz gibt und keine mit diesem Schwellenwert kompatible Ausrüstung ohne notwendige Verstärkung des örtlichen Stromnetzes installiert werden kann“. Allerdings müssen Ausnahmeanträge durch „eine Machbarkeitsstudie zur Energieversorgung“ oder durch eine Stellungnahme eines Fachmanns für Heizungsinstallationen oder eines qualifizierten Energieauditors belegt werden.

    Neue ölbetriebene Heizkessel zu verbieten, scheint richtig und notwendig zu sein. Aber woher die Mittel nehmen, um eine alte Heizung durch anderes Gerät zu ersetzen, wenn sie am Ende ihrer Lebenszeit angekommen ist? Es gibt Beihilfen, die Hausbesitzern bei dieser Investition helfen sollen. Diese Hilfen können laut der Website Service-public.fr bis zu 11.000 Euro betragen.

  • Frankreich erhöht Zuschüsse für klimafreundliche Heizungen auf 9.000 Euro pro Haus

    Frankreich erhöht Zuschüsse für klimafreundliche Heizungen auf 9.000 Euro pro Haus

    Ein französisches Programm zur finanziellen Unterstützung von Immobilienbesitzern, die Öl- und Gasheizkessel durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen wollen, wurde verlängert. Es stehen Zuschüsse von bis zu 9.000 Euro zur Verfügung.

    Die französische Regierung wird im Rahmen des von Premierminister Jean Castex am Mittwoch angekündigten Maßnahmenpakets „MaPrimeRenov“ mehr Geld für den Austausch von gas- und ölbetriebenen Heizungen bereitstellen.

    Umweltministerin Barbara Pompili erklärte, dass ab dem 15. April Haushalte zu den bisherigen 8.000 Euro noch weitere 1.000 Euro erhalten können, wenn sie ihre mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizung durch erneuerbare Heizlösungen wie etwa Wärmepumpen und Biomasseheizungen ersetzen wollen. Für den Austausch einer alten Gasheizung gegen eine neue, effizientere Gasheizung können jedoch keine staatlichen Fördermittel mehr in Anspruch genommen werden.

    Die Finanzierung des Heizungstauschs erfolgt über das Programm „MaPrimeRenov„, das allen Eigentümern von Immobilien in Frankreich offen steht.

    Die Antragsteller benötigen jedoch eine französische Steuernummer und eine Kopie ihrer letzten Steuererklärung. Das bedeutet, dass diejenigen, die ihre jährliche Steuererklärung nicht in Frankreich abgeben, von diesem Förderprogramm ausgeschlossen sind.

    Auch kann man nur dann eine Förderung beantragen, wenn die Immobilie mehr als zwei Jahre alt ist.

    Der Betrag, den man erhalten kann, hängt von der Höhe des Haushaltseinkommens, der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und dem Standort der Immobilie ab.

    Neben der Reduktion von Treibhausgasemissionen will Frankreich so seine Abhängigkeit von russischem Gas verringern.

    Lesen Sie auch: Ukraine: Jean Castex stellt “Resilienzplan” zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Krieges vor

  • Frankreich führt Verbot von Gasheizungen in Privathäusern und Wohnungen ein

    Frankreich führt Verbot von Gasheizungen in Privathäusern und Wohnungen ein

    Im Rahmen der Bemühungen um energieeffizienteren Wohnraum verbietet Frankreich Gasheizkessel in Wohngebäuden. Aufgrund der französischen Umweltvorschriften ist es ab Anfang 2022 faktisch unmöglich, in einem neu gebauten Haus einen Gasheizkessel zu installieren. Diese Regelung gilt für alle, die ab dem 1. Januar 2022 eine Baugenehmigung beantragt haben. Vorerst gilt diese Regelung nur für Neubauten, nicht aber für Renovierungsprojekte oder den Austausch bestehender Heizungsanlagen. Ziel dieser Regelung ist es, die Treibhausgasemissionen zu verringern. Das Gesetz setzt die maximalen CO2-Emissionen von Haushaltsheizungen auf 4 kg pro Jahr fest – ein Grenzwert, der von jedem Gaskessel schnell überschritten würde. In Gebieten jedoch, in denen eine neue Gasversorgung vor Januar 2022 genehmigt wurde, können diejenigen, die vor Ende 2023 einen Antrag auf Baugenehmigung stellen, weiterhin auch Gaskessel installieren. Für neu errichtete Kollektivwohnungen – z. B. Wohnblocks – werden schrittweise…

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  • Öl- und Kohleheizungen: Bald ist Schluss damit

    Öl- und Kohleheizungen: Bald ist Schluss damit

    Die Regierung ist entschlossen, umweltschädlichen Energien den Garaus zu machen, und hat ein Dekret verabschiedet, das von der Europäischen Union angeregt wurde, die die Treibhausgasemissionen ihrer Mitgliedsstaaten bis 2030 reduzieren möchte. Im Visier des neuen Gesetzes sind Heizöl und Kohle. Ab dem 1. Juli 2022 ist Schluss mit Heizöl und Kohle – oder fast. Laut einem Dekret, das am 6. Januar im Amtsblatt veröffentlicht wurde, müssen „neue Geräte, die für die Heizung oder die Warmwasserbereitung in neuen oder bestehenden Wohn- oder Gewerbegebäuden installiert werden, eine Obergrenze für Treibhausgasemissionen von 300 gCO2eq/KWh PCI einhalten“. Eine Obergrenze, die de facto die Installation neuer kohle- oder ölbefeuerter Geräte ausschließt. Nur neue Heizgeräte, die mit Strom, Biomasse, Solarenergie, Erdwärme, Gas oder flüssigen Biobrennstoffen (z. B. Bioöl) betrieben werden, sind in Neubauten zulässig, wenn sie den festgelegten Emissionsgrenzwert einhalten. Lesen Sie auch: Häuser ganz…

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  • Heizöl: Preis pro Liter erreicht die Ein-Euro-Marke

    Heizöl: Preis pro Liter erreicht die Ein-Euro-Marke

    Der beginn der winterlichen Temperaturen wird ab dem 1. November zu spüren sein. Und der Preis für Heizöl steigt. Er hat jetzt die symbolische Grenze von einem Euro pro Liter überschritten. Die Franzosen spüren das in ihrem Geldbeutel.

    Monique Degardin, die in Varengeville-sur-Marne in der Region Seine-Maritime wohnt, lässt sich dreimal im Jahr Heizöl liefern. Ihr Tank hat ein Fassungsvermögen von 900 Litern. Doch als es an der Zeit war, die Rechnung zu bezahlen, erlebte sie eine böse Überraschung: Der Preis war erneut gestiegen. Vergleicht man die Rechnung mit der vom letzten März, muss sie nun 160 € mehr bezahlen. „In der Region haben wir kein Stadtgas, also müssen wir mit Heizöl heizen“, erklärt sie dem Sender France 3.

    Wie Monique Degardin haben alle Kunden den Anstieg des Heizölpreises bemerkt. „Das ist so, als wenn Sie Ihr Auto volltanken, Sie sind davon betroffen.“, befürchtet Jean-Michel Chandelier. Für die Verteilerunternehmen haben diese Preiserhöhungen wirtschaftliche Auswirkungen. „Es handelt sich um einen ziemlich hohen Bargeldvorschuss für uns, denn wenn man von einem Preis von 70 Cent auf einen Euro kommt, sind die Auswirkungen enorm. Glücklicherweise bezahlen uns unsere Kunden recht schnell“, sagt David Marchant, Geschäftsführer von Établissements Marchand. Er glaubt, dass der Heizölpreis erst in fünf oder sechs Monaten wieder fallen wird.

    Lesen Sie auch: Energie: Die Franzosen setzen auf alternative Heizsysteme

  • Energie: Die Franzosen setzen auf alternative Heizsysteme

    Energie: Die Franzosen setzen auf alternative Heizsysteme

    Viele Franzosen beschließen in diesen Tagen, ihre Heizungsanlage auszutauschen, um ihre monatlichen Rechnungen zu senken. Sie verwenden kein Heizöl mehr, dessen Preis in die Höhe geschossen ist, sondern setzen auf alternative Energien.

    Im Calvados beschloss Joël Lechartreux, seinen Ölheizkessel gegen eine Wärmepumpe auszutauschen, um Geld zu sparen. Wie er heizen 3,5 Millionen französische Haushalte immer noch mit Öl. Angesichts des Preisanstiegs hat der Installateur Henrique Dos Santos eine neue Begeisterung für erneuerbare Energien festgestellt. „Mit dieser Art von Produkten können Sie Ihre Heizkosten durch drei oder sogar vier teilen, je nach Konfiguration“, erklärt er vor der Kamera von France 2.

    Hilfe beim Energiewechsel
    Annie Oublin hat 12.000 Euro in einen Pelletofen investiert. Das Ergebnis? Im letzten Winter hat sie 500 Euro gespart. Ab Januar 2022 wird es in Frankreich nicht mehr möglich sein, einen Ölheizkessel zu installieren oder zu ersetzen. Energetische Sanierungshilfen wie zum Beispiel MaPrimRenov‘ werden auch im nächsten Jahr von der Regierung zur Verfügung gestellt.

    Lesen Sie dazu auch: Energie: Schlüsselthema bei den Präsidentschaftswahlen 2022