Schlagwort: Heizung

  • Kommentar: Es geht also doch. Ihr könnt es doch – wenn Ihr nur wollt.

    Kommentar: Es geht also doch. Ihr könnt es doch – wenn Ihr nur wollt.

    Was in Cannes gerade passiert, fühlt sich an wie ein Aufatmen nach Jahren des Kopfschüttelns. Jahrelang hieß es: zu teuer, zu kompliziert, nicht machbar, unrealistisch. Und jetzt? Jetzt wird einfach gemacht. Ohne Drama, ohne Ausreden, ohne endlose Gipfeltreffen mit warmen Worten und kaltem Kaffee.

    Man nimmt das Meer. Das sowieso da ist. Jeden Tag. Kostenlos. Und nutzt seine Energie, statt weiter Rechnungen an die fossile Vergangenheit zu überweisen. Punkt.

    Und plötzlich fällt dieses hartnäckige Märchen in sich zusammen, das uns immer wieder erzählt wurde: Umweltschutz koste Geld, schade der Wirtschaft, sei Luxus. Nein. Das Gegenteil ist wahr. Wer klug schützt, spart. Wer lokal denkt, wird unabhängiger. Wer investiert, gewinnt langfristig. So simpel, so logisch – und trotzdem so lange ignoriert.

    Das wirklich Erfreuliche daran: Niemand friert. Niemand verzichtet. Niemand zahlt drauf. Im Gegenteil. Die Rechnungen werden kleiner, die Luft sauberer, die Abhängigkeit geringer. Genau so fühlt sich Fortschritt an. Still, effizient, unaufgeregt – und verdammt überzeugend.

    Man möchte den Verantwortlichen fast zurufen: Danke, dass Ihr zeigt, dass es nicht an der Technik scheitert. Nicht am Geld. Nicht am Wissen. Sondern einzig am Willen.

    Cannes hat ihn.
    Andere könnten ihn auch haben.

    Es wäre höchste Zeit.

    Ein Kommentar von C. Hatty

  • Wenn das Mittelmeer die Heizkessel ersetzt – Cannes erfindet sein Energiemodell neu

    Wenn das Mittelmeer die Heizkessel ersetzt – Cannes erfindet sein Energiemodell neu

    Es gibt Momente, in denen große Umbrüche ganz leise beginnen. Ohne politischen Paukenschlag, ohne ideologischen Streit, sondern mit Bauzäunen, Rohren und der nüchternen Logik der Physik. In Cannes geschieht derzeit genau das. Die Stadt, weltberühmt für rote Teppiche und Blitzlichtgewitter, nutzt künftig eine Ressource, die bisher eher als Kulisse galt: das Wasser des Mittelmeers. Nicht zum Schwimmen, nicht zur Dekoration – sondern zum Heizen. Auf der Croisette, dieser ikonischen Promenade zwischen Palmen, Palästen und Prestige, wird die Straße geöffnet und Leitungen verlegt. Was nach gewöhnlicher Baustelle aussieht, markiert einen bemerkenswerten Schritt der kommunalen Energiewende. In rund einem Jahr sollen 330 Wohnungen der Résidence du Parc de la Croisette vollständig ohne Gas auskommen. Keine Flamme mehr im Keller, keine Wartungsverträge, keine Abhängigkeit von fossilen Importen. Stattdessen: Meerwasser. Die Idee klingt zunächst fast poetisch, ist aber technisch präzise. In wenigen…

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  • Smart statt Pflicht: Frankreich verschiebt Thermostat-Zwang auf 2030

    Smart statt Pflicht: Frankreich verschiebt Thermostat-Zwang auf 2030

    Eigentlich sollte ab dem 1. Januar 2027 jede Wohnung in Frankreich mit intelligenten Thermostaten an jedem Heizkörper ausgestattet sein. Eine Maßnahme, so durchdigitalisiert wie ehrgeizig. Doch nun rudert die Regierung zurück – und verlegt das Ziel um drei Jahre nach hinten. Statt Zwang nun erst einmal Zeit. Wirtschaftsminister Roland Lescure hat die Verschiebung auf 2030 bestätigt. Der Plan sei zwar europäisch vorgegeben, doch der Spielraum in der Umsetzung bleibe national. Und genau diesen nutzt Paris nun. Mehr Flexibilität für Haushalte, heißt es offiziell. Inoffiziell dürfte aber auch der politische Gegenwind eine Rolle gespielt haben – und nicht zuletzt die ganz praktischen Hürden. Denn Frankreichs Heizkörper sind konservativer, als man denkt. In über 27 Millionen Haushalten fehlen bisher smarte Steuerungen. Der Gedanke, jede einzelne Heizung künftig digital zu kontrollieren, wirkt da nicht wie ein technologischer Fortschritt, sondern eher wie ein groß angelegtes Infrastrukturproj…

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  • Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Die Durchleitungsgebühren für Gas könnten im Juli 2024 einen großen Sprung nach oben machen, der auf den Rechnungen der Verbraucher nicht unbemerkt bleiben wird. Mit der Erhöhung des Gasdurchleitungstarifs um 30% zum 1. Juli 2024 könnte die Rechnung für Privathaushalte im nächsten Jahr nochmals weiter in die Höhe schnellen. Der Transport bis zum Heizkessel oder zum Herd macht nämlich ein Drittel des Endpreises für diesen Brennstoff aus. Dies bedeutet einen Anstieg von 6,3 % für Kunden, die Gas zum Heizen verwenden, und von 11,3 % für Kunden, die es für ihre Küche oder ihren Warmwasserbereiter nutzen, so die vorläufigen Zahlen der französischen Energie-Regulierungskommission (Commission de régulation de l’énergie, CRE). Die Zahl der Gaskunden ist gesunken.Branchenvertreter forderten sogar eine stärkere Erhöhung, um den Rückgang der Zahl der Gaskunden seit 2018 auszugleichen. Die Entscheidung wird von der Regierung getroffen. Sie ist es auch, die eine solche Preiserhöhung, die für mindes…

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  • Frankreich: Verkauf von Holzöfen „explodiert“ regelrecht

    Frankreich: Verkauf von Holzöfen „explodiert“ regelrecht

    „Innerhalb von zwei Jahren haben wir die Zahl der verkauften Holzöfen verdreifacht“, freut sich der Geschäftsführer eines Ofen-Geschäftes.

    Vor einigen Jahren war Charles Moralès technischer Leiter einer dänischen Fabrik, die Holzöfen der Marke Scan Line auf dem französischen Markt verkaufte. Dann beschloss er, das Geschäft eines Kunden zu übernehmen. Seit etwa 2 Jahren hat sich das Geschäft weitgehend zugunsten von Brennholz, das halb so teuer wie Heizöl und dreimal so preiswert wie Strom ist, verändert. Zwei Energiequellen, die vor allem aufgrund des Krieges in der Ukraine einen historischen Höhenflug erlebt haben. Innerhalb weniger Jahre ist die Scan Line Pyrénées-Gruppe erheblich gewachsen und verfügt heute über fünf Geschäfte in den Pyrénées-Atlantiques und den Hautes-Pyrénées sowie ein Unternehmen, das sich auf den Kundenservice spezialisiert hat.

    „Innerhalb von zwei Jahren haben wir die Zahl der verkauften Holzöfen verdreifacht“, freut sich der Geschäftsführer der Gruppe. „Der Markt ist in den Hautes-Pyrénées besonders interessant, da es hier eine ländliche Kundschaft gibt, die gerne zu dieser Art des Heizens zurückkehren möchte, vor allem dank der Weiterentwicklung der Technologien und der besseren Effizienz der Geräte. Die Franzosen wussten nicht viel über das System des skandinavischen Holzofens, der etwa dreimal weniger Holz verbraucht als ein Kamin oder eine offene Feuerstelle und das ganze Haus durch Konvektion heizen kann. Jetzt nutzen unsere Kunden diesen Ofen als Hauptheizung und nicht mehr als Zusatzheizung“, sagt Gerschäftsführer Charles Moralès.

    Um der explosionsartigen Nachfrage in einem sich rasch entwickelnden Sektor gerecht zu werden und die Kunden innerhalb von etwa fünf Wochen beliefern zu können, haben sie vorausschauend etwa 600 Geräte eingelagert und die Teams sehr deutlich verstärkt. „Wir wollten den Fehler einiger unserer Konkurrenten vermeiden, die aufgrund des starken Nachfragedrucks vor allem in Deutschland mit enormen Lieferproblemen konfrontiert waren“.

  • Holz oder Gas oder Strom – wie heizt man in diesem Winter in Frankreich möglichst billig?

    Holz oder Gas oder Strom – wie heizt man in diesem Winter in Frankreich möglichst billig?

    Nun ist die Kälte ist angekommen und in Frankreich schaltet man die Heizung ein. Doch welche Energie sollte man angesichts der steigenden Preise nutzen, um möglichst billig zu heizen?

    Angesichts der steigenden Energiepreise ist das sparsame und effiziente Heizen in diesem Winter ein zentrales Anliegen der Franzosen. Dies gilt umso mehr, als das Heizen 60 % des gesamten Energieverbrauchs der Haushalte ausmacht.

    Ob man sich für Holzscheite oder Pellets entscheidet, das Heizen mit Holz bleibt eine der wirtschaftlichsten Möglichkeiten. Scheitholz ist meist für weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) erhältlich. Holzpellets werden für rund 11 Cent angeboten. „Die Preise steigen auch bei Holz, aber nicht so stark wie bei anderen Energieträgern“, sagt Hase, ein deutscher Hersteller von Holzöfen. Der Anstieg erfolgt vor allem auf der Grundlage einer langsameren und gleichmäßigeren Entwicklung als bei anderen Energiequellen. Die Preise für Pellets stiegen im Winter 2022-2023 stark an, nachdem die Nachfrage das Angebot überstieg. Seitdem sind die Tarife wieder gesunken und haben sich auf ein gleichmäßiges Niveau eingependelt“. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es sich um eine umweltfreundliche Lösung par excellence handelt. „Das Heizen mit Holz stößt fünfmal weniger CO2 aus als das Heizen mit Strom“.

    Wie Selectra, ein auf den Vergleich von Energieanbietern spezialisiertes Unternehmen, jedoch in Erinnerung ruft, muss man für den Kauf und die Installation eines Holzofens je nach Modell mit Kosten zwischen 1.000 € und 20.000 € rechnen. Außerdem muss der Schornstein zwingend einmal im Jahr gereinigt werden. Und: „Das Holz muss relativ häufig nachgelegt werden, je nachdem, wie viel Lagerraum in der Wohnung zur Verfügung steht, kann das kompliziert werden“.

    Der Preis für eine kWh Erdgas ist derzeit recht niedrig. Der regulierte Gastarif in Frankreich hat einen sehr starken Anstieg vermiedene. Da der regulierte Tarif aber am 30. Juni dieses Jahres aufgegeben wurde, ist die Zukunft der Preisentwicklung eher ungewiss. Der Gaspreis liegt derzeit bei etwas über 10 Eurocent pro kWh. Der Anschluss an das Erdgasnetz kostet in Frankreich in der Grundausstattung ca. 486,66 € (kann aber wesentlich höher sein, wenn eine Erweiterung des Gasverteilungsnetzes erforderlich ist), so Selectra. Und obwohl die Kosten für die Installation der Heizung von Heizungsbauer zu Heizungsbauer deutlich variieren, sind sie im Durchschnitt doch recht teuer. Außerdem muss der Gaskessel einmal pro Jahr gewartet werden.

    Die Kosten für Heizöl sind infolge des Ukraine-Konflikts empfindlich gestiegen. Sie liegen nun bei deutlich über 10 Cent pro kWh. „Die Kosten für Heizöl haben sich seit Ende 2020 nahezu verdoppelt. Im Vergleich zum Preis pro kWh Strom ist Heizöl jedoch immer noch eine günstigere Alternative“, so Selectra. Die Installation des Heizöltanks kostet je nach Fall zwischen 1.000 € und 7.000 €, wobei der Anschluss an die Heizungen im Haus noch nicht eingerechnet ist. Auch die jährliche Wartung, die obligatorisch ist, muss eingerechnet werden. Zu beachten ist natürlich auch, dass diese umweltschädliche Art der Wärmeerzeugung in Frankreich bis 2030 gänzlich verschwinden soll.

    Propan gehört zu den teuren Energien. Es ist jedoch zu beachten, dass der Preis meist verhandelbar ist. „Der auf den Preislisten der Anbieter ausgewiesene Preis für Propan kann je nach den Verhandlungen zwischen dem Kunden und seinem Propananbieter bei Vertragsabschluss nach unten korrigiert werden“, berichtet Selectra. Diese Art der Heizung erfordert die Installation eines Gastanks. In 95 % der Fälle kann dieser jedoch beim Propangaslieferanten einfach gemietet werden. Dadurch entfallen meist auch die Kosten für seine Installation, und sogar die Wartungskosten sind häufig in der Miete enthalten.

    Strom ist in Frankreich derzeit das teuerste Mittel zum Heizen. Der Strompreis liegt mittlerweile bei über 20 Eurocent pro kWh. Diese Energieform wird ihr Preisniveau wegen mehrerer Preisanstiege im Jahr 2024 nicht halten können. Strom wird in den kommenden Jahren noch teurer werden.

    Allerdings werden in Frankreich die meisten Mietwohnungen mit Strom beheizt, so Selectra.

  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Ist jetzt die richtige Zeit für den Einkauf von Pellets oder Heizöl für den Winter?

    Ist jetzt die richtige Zeit für den Einkauf von Pellets oder Heizöl für den Winter?

    Auch wenn Frankreich derzeit unter einer Hitzewelle leidet, ist es vielleicht an der Zeit, sich zu fragen, wie man diesen Winter heizen wird. Im Sommer sind die Preise für Heizöl oder Pellets oft günstiger und die Gelegenheit zum Auftanken ist verlockend. Man sollte die Preise aber genau betrachten.

    Jeden Sommer tendieren die Kosten für Holzpellets und Heizöl dazu, zu sinken. Eine günstige Zeit zum Auftanken, wenn man bedenkt, dass der Preis für eine Tonne Pellets im Frühsommer 2023 auf unter 500 Euro gefallen ist. Heute bieten viele Supermärkte und Fachgeschäfte eine Palette mit 15 Kilogramm für weniger als 8 Euro an. In dieser Zeit bauen die Händler ihre Lagerbestände ab, die Nachfrage sinkt und damit auch die Preise.

    Propellet, der nationale Verband der französischen Fachleute für Pelletheizungen, erklärt, dass Pellets heute einen Preis haben, der sie zu einer kompetitiven Energie für Heizungen macht. Aber selbst wenn die Händler am Ende des Sommers meist weitere Rabatte gewähren, heißt es meist: „Je früher man kauft, desto besser ist es“.

    Bei Heizöl ist der Zeitpunkt derzeit vielleicht nicht so gut gewählt. Der Preis für Heizöl ist nämlich an den Ölpreis gebunden. Die Reduzierung der von Saudi-Arabien geförderten Rohölmenge und die Börsenschwankungen haben mal wieder zu einem Preisanstieg geführt.

    Seit einigen Monaten steigt der Heizölpreis wieder an, von etwa 1 Euro pro Liter zu Beginn des Frühlings auf 1,26 Euro Mitte Juli. Laut spezialisierten Websites wie Fioulmarket oder Capital werden die Preise voraussichtlich hoch bleiben oder sogar noch weiter steigen.

    Die Pelletpreise können sich im August 2023 als verlockend erweisen, nachdem sie im letzten Jahr explodiert waren. Der Preisanstieg begann 2022 und erreichte seinen Höhepunkt im Winter, als eine Tonne bis zu 650 Euro kostete, was einem Preis von 12 Euro pro 15 Kilogramm entsprach. Im Jahr 2019 lag der Preis pro Tonne unter 300 Euro, d. h. weniger als 5 Euro pro 15-Kilo-Sack.

    Ein breiter Anstieg der Produktionskosten und ein starker Anstieg der Nachfrage führten zu einer Verknappung, die wiederum höhere Importe verursachte. Das Ergebnis: Die Preise blähten sich auf.

    Im Durchschnitt kann das Heizen mit Pellets die Gesamtrechnung um etwa 30 % senken. Allerdings muss man bedenken, dass ein Pelletofen Strom benötigt, um zu funktionieren. Ausserdem: Im letzten Winter hatte die Regierung einen „Holzscheck“ für Haushalte mit geringem Einkommen ausgegeben. Je nach Haushaltseinkommen wurden 100 bis 200 Euro für Pelletöfen und 50 bis 100 Euro für Kamine vergeben. Es bleibt abzuwarten, ob diese staatliche Hilfe für den Winter 2024 erneuert wird.

  • Energie: Ein Dorf in Hochsavoyen nutzt das Wasser des Genfer Sees zum Heizen

    Energie: Ein Dorf in Hochsavoyen nutzt das Wasser des Genfer Sees zum Heizen

    Trotz steigender Energiepreise haben sich die Rechnungen für die Einwohner von Saint-Gingolph am Genfersee kaum bewegt. Die Gemeinde hatte die Idee, das Wasser des Sees zu nutzen, um einen Teil der Häuser zu heizen. Vor vier Jahren kam das Gemeindeteam von Saint-Gingolph (Haute-Savoie) auf die Idee, das Wasser des Genfer Sees zum Aufwärmen des Festsaals zu verwenden. „Daraus entstand die Idee der Ingenieurgesellschaft, das Wasser zum Heizen aller Gebäude in der Gegend zu verwenden“, erklärte Gérald Craquelin, stellvertretender Bürgermeister von Saint-Gingolph. Die Arbeiten kosteten 2,4 Millionen Euro, die zum Teil vom Staat und der Region übernommen wurden. Das Wasser wird mit zehn Grad aus der Tiefe gepumpt und fließt dann mit drei Grad weniger in den See zurück. Einsparungen für die BewohnerMit diesem System wird die notwendige Energie für den Betrieb der Fernheizung gewonnen. Eine Familie, die in einem Mehrfamilienhaus wohnt, das im Herbst 2022 an das Netz angeschlossen wurde, wird …

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  • Holzheizung: Ab heute kann man Regierungshilfe von 50 bis 200 Euro beantragen

    Holzheizung: Ab heute kann man Regierungshilfe von 50 bis 200 Euro beantragen

    Seit Dienstag, dem 27. Dezember, kann in Frankreich online eine finanzielle Unterstützung von 50 bis 200 Euro für Haushalte, die mit Holz heizen, beantragt werden. Der Online-Schalter für die staatliche Unterstützung für Holzheizungen ist geöffnet! Sie können seit Dienstag, dem 27. Dezember, auf einer Online-Plattform eine finanzielle Unterstützung beantragen, allerdings nur, wenn Holz Ihre Hauptheizmethode ist und nicht als Zusatzheizung dient. Um die Hilfe zu erhalten, ist das erste Kriterium das Einkommen. Gemäß dem im Journal Officiel veröffentlichten Dekret kann die Hilfszahlung bis zu 200 Euro erreichen, wenn das steuerliches Referenzeinkommen unter 14.400 Euro liegt. 50 bis 100 Euro erhalten diejenigen, deren steuerliches Referenzeinkommen zwischen 14.400 und 27.500 Euro liegt. Für eine alleinstehende Person darf das Einkommen 2.260 Euro pro Monat nicht überschreiten. Für eine Familie mit zwei Kindern dürfen es nicht mehr als 4.750 Euro im Monat sein. Ein weiteres Kriterium ist der verwendete Brennstoff. Die Beihilfe beträgt bis zu 100 Euro für Holzscheite, Scheitholz oder Hackschnitzel. Für Pellets, deren Preis sich innerhalb eines Jahres verdoppelt hat, beträgt sie bis zu 200 Euro. Wer förderfähig ist (siehe oben), muss seine letzte Rechnung für Holz oder Pellets bereithalten. Sie muss auf den Namen des Empfängers lauten, nicht älter als 18 Monate sein und einen Betrag von mehr als 50 Euro aufweisen. Dann kann man auf der Website chequeboisfioul.asp-public.fr ein. Die Beantragungsfrist läuft am 30. April nächsten Jahres ab. Die ersten Schecks werden ab Mitte Februar 2023 verschickt und können bis zum 31. März 2024 bei einem Holz- oder Pelletsverkäufer eingelöst werden. Nach Schätzungen der Regierung sind 70% der Haushalte, die mit Holz heizen, förderfähig, d. h. etwa 2,6 Millionen Haushalte. Diese Förderung ist mit dem Energiecheck kumulierbar, den 12 Millionen Haushalte erhalten, um den steigenden Preisen entgegenzuwirken.