Schlagwort: Hamas

  • Spannungen am Jahrestag der russischen Invasion – und weitere World-News

    Spannungen am Jahrestag der russischen Invasion – und weitere World-News

    Gestern traf sich US-Präsident Donald Trump mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Weißen Haus – genau drei Jahre nach Beginn der russischen Großoffensive gegen die Ukraine. Die beiden Politiker haben völlig unterschiedliche Sichtweisen auf die Ursachen des Krieges, die Rollen der Beteiligten und mögliche Lösungen.

    Trump behauptete, der Krieg könne „innerhalb von Wochen“ beendet sein, und deutete an, dass er bereits im Frühjahr nach Moskau reisen könnte. Er weigerte sich, Russlands Präsident Wladimir Putin als Diktator zu bezeichnen – Macron hingegen stellte unmissverständlich klar: „Russland ist der Aggressor.“

    Bei den Vereinten Nationen widersetzte sich die US-Regierung unter Trump einer europäischen Initiative, die Russland verurteilen und den sofortigen Rückzug aus der Ukraine fordern sollte. Stattdessen brachte Washington eine abgeschwächte Resolution ein, die lediglich ein Ende der Kämpfe verlangte – eine Position, die Moskau entgegenkommt und europäische Verbündete vor den Kopf stößt.

    Ukraine: Präsident Selenskyj hat bislang oft aus schwierigen Situationen das Beste gemacht, doch sein Umgang mit Trump scheint nicht zu fruchten. Schadet diese Strategie der Ukraine? Zudem kämpft das Land mit Nachwuchsproblemen in der Armee. Verwundete Soldaten kehren trotz starker Schmerzen an die Front zurück, um weiter gegen Russland zu kämpfen.

    Russland: Putin lockt US-Unternehmen mit lukrativen Geschäften in Russland – und sogar in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine. Besonders brisant: Amerikanische Firmen könnten helfen, seltene Erden dort abzubauen. Die Botschaft des Kremls ist klar: Eine engere Zusammenarbeit mit Moskau würde den USA wirtschaftliche Vorteile bringen.


    Die Herausforderungen für Merz

    Friedrich Merz, der voraussichtliche nächste deutsche Bundeskanzler, könnte von Anfang an auf wackligen Beinen stehen. Sein Wahlergebnis am Sonntag war nicht überwältigend, und viele Deutsche scheinen ihm persönlich wenig Begeisterung entgegenzubringen.

    Dennoch könnte Merz der international einflussreichste deutsche Kanzler seit Angela Merkel werden. Warum? Weil Trump damit droht, Europa militärisch im Stich zu lassen und es bei Friedensverhandlungen mit Russland zu umgehen.

    Für Deutschland bleibt eine große Frage offen: Kann Merz die tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft und Migration liefern, die viele Wähler fordern? Die Wahlergebnisse geben erste Hinweise darauf, was in diesen Bereichen zu erwarten ist.


    Hamas-Funktionär äußert Zweifel an Anschlag vom 7. Oktober

    Mousa Abu Marzouk, der Leiter des Hamas-Büros für internationale Beziehungen, erklärte gegenüber der „New York Times“, er hätte den Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 nicht unterstützt, wenn er das Ausmaß der Zerstörung in Gaza vorausgesehen hätte. Israels Offensive hat große Teile des Gazastreifens in Schutt und Asche gelegt und zehntausende Palästinenser getötet.

    Ob Abu Marzouks Sichtweise innerhalb der Hamas weit verbreitet ist, bleibt unklar. Viele Anführer der Organisation vertreten eine deutlich härtere Linie. Möglich ist auch, dass er seine Worte bewusst wählte, um die Verhandlungen mit Israel zu beeinflussen.

    Westjordanland: Israel scheint die Weichen für eine langfristige Militärpräsenz in der Region zu stellen. Palästinensische Vertreter warnen vor einer „gefährlichen Eskalation“.

    Wie geht es weiter? Die Feuerpause in Gaza läuft am Sonntag aus, und bislang gibt es keine konkreten Verhandlungen über eine Verlängerung. Trumps Nahost-Beauftragter Steve Witkoff will morgen in die Region reisen, um eine neue Waffenruhe zu erreichen. Ein kurzer Aufschub der Kämpfe ist denkbar, doch eine langfristige Lösung erscheint unwahrscheinlich.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Vatikan: Die katholische Welt blickt gebannt nach Rom: Papst Franziskus (88) befindet sich in kritischem Zustand im Krankenhaus.

    Nordkorea: Ein Bericht beschreibt „Zwangsarbeits“-Bedingungen für nordkoreanische Arbeiter, die von der Regierung jahrelang auf chinesischen Thunfischfangschiffen eingesetzt werden.

    Indien: Die Hoffnung schwindet für acht Arbeiter, die in einem eingestürzten Tunnel eingeschlossen sein sollen.

    Wirtschaft: Apple kündigt an, Künstliche-Intelligenz-Server in Texas zu bauen und in den nächsten vier Jahren 500 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.

    Afghanistan: Ein britisches Ehepaar, das fast zwei Jahrzehnte lang Bildungsprogramme im Land leitete, wurde diesen Monat von den Taliban verhaftet.

    Haiti: Ein kenianischer Polizist wurde bei einer internationalen Mission zur Bekämpfung der Bandenkriminalität getötet.

    Frankreich: Ein ehemaliger Chirurg gesteht am ersten Prozesstag „abscheuliche Taten“. Er ist wegen der Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung von 299 Menschen – meist Kinder – angeklagt.

    Klima: Greenpeace steht vor einem Gerichtsprozess mit einer Schadensforderung von 300 Millionen Dollar. Ein negatives Urteil könnte die Organisation finanziell ruinieren.

    Von C. Hatty

  • Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Am Sonntag gehen die Deutschen an die Urnen, um ihren nächsten Kanzler zu wählen. Ein großer Favorit ist Friedrich Merz von der CDU. An zweiter Stelle liegt die rechtsextreme AfD, die Verbindungen zu Neonazis und Umsturzplänen nachgesagt werden.

    Merz gilt in den USA als potenziell besserer Gesprächspartner für Präsident Trump als der amtierende sozialdemokratische Kanzler Olaf Scholz, insbesondere wegen seines direkten Stils – eine Eigenschaft, die angesichts der sich wandelnden Sicherheitslage in Europa entscheidend sein könnte.

    Welche Themen bestimmen die Wahl?

    1. Die Wirtschaftskrise
    Deutschland steckt in einer wirtschaftlichen Flaute. Die einst starken Industriezweige, insbesondere die Automobilbranche, kämpfen. Viele Wähler machen Kanzler Scholz dafür verantwortlich.

    2. Die Migration
    Deutschland hat in den letzten zehn Jahren Millionen von Geflüchteten aufgenommen. Trotz weitestgehend erfolgreicher Integration sorgt deren Präsenz für Unruhe. Die Stimmung hat sich weiter verschärft, nachdem mehrere Gewaltverbrechen von Migranten für Schlagzeilen sorgten.

    Welche Rolle spielt Trump in dieser Wahl?

    Bisher war Trumps Politik kein zentrales Thema im Wahlkampf. Doch das änderte sich, als er vergangenes Wochenende Europa – inklusive der Ukraine – aus Friedensverhandlungen mit Russland ausschloss. Das könnte einige Wähler nun mobilisieren.

    Wie beeinflusst die AfD das Wahlergebnis?

    Die AfD hat durch ihre harte Haltung gegen Migration stark zugelegt. Der deutsche Verfassungsschutz stuft Teile der Partei als rechtsextrem ein, und einige ihrer Mitglieder wurden bereits wegen Putschplänen oder Nazi-Parolen verurteilt. Momentan liegt die AFD auf Platz zwei – mit einem starken Endspurt könnte sie sogar Merz herausfordern.


    Geiselübergabe durch die Hamas

    Die Hamas übergab gestern angebliche sterbliche Überreste von vier Israelis, die beim Angriff am 7. Oktober 2023 entführt worden waren – darunter Shiri Bibas und ihre beiden kleinen Kinder.

    Doch in der Nacht erklärte das israelische Militär, dass die übergebene Leiche nicht die von Shiri Bibas und auch nicht die einer anderen Geisel sei. Israel spricht von einem schweren Verstoß gegen die Waffenruhe.

    Die Unsicherheit könnte die nächsten Schritte des Waffenstillstands gefährden, obwohl die Hamas morgen noch sechs lebende Geiseln freilassen will.

    Brutale Inszenierung

    Bei der Übergabe wurden die Särge vor einem karikaturhaften Bild von Israels Premierminister Netanyahu platziert – begleitet von triumphaler Musik. Ein Plakat drohte: Falls Israel den Krieg fortsetze, würden weitere Geiseln „in Särgen“ zurückkehren.

    Spannung in Tel Aviv

    Drei Busse explodierten in der Nacht auf einem Parkplatz – ein möglicher Terroranschlag. Netanyahus Büro kündigte eine „massive Militäroperation“ im Westjordanland an.

    Saudi-Arabien als diplomatischer Vermittler

    Das Königreich empfängt derzeit hochrangige Vertreter der USA, Russlands und arabischer Staaten zu Gesprächen über die Konflikte in Ukraine und Gaza. Das zeigt Saudi-Arabiens wachsenden Einfluss – und seine enge Beziehung zu Trump.


    Trump und die Ukraine: Ein Rätsel für Europa

    Europa ringt mit Trumps neuen Tönen gegenüber Moskau. Der US-Präsident übernimmt auffallend oft russische Propaganda und macht Kiew für den Krieg verantwortlich – obwohl Russland die Ukraine überfallen hat.

    Obwohl Trump die NATO nicht direkt verlässt, untergräbt er sie zunehmend.

    Doch hinter den Kulissen versucht Außenminister Marco Rubio, europäische Verbündete zu beruhigen. In einem Telefonat erklärte er, die Geheimverhandlungen mit Russland seien kein Bruch mit bisherigen US-Strategien, sondern ein erster Schritt zu einem möglichen Abkommen – mit allen Beteiligten am Tisch.

    Angst in der Ukraine

    In der von russischen Kriegsverbrechen gezeichneten Stadt Butscha fühlen sich die Menschen im Stich gelassen. „Wenn Amerika uns verlässt“, sagte ein Bewohner, „sind wir erledigt.“

    Kriegsgeheimnisse: Explosive Drohnenbrillen?

    Ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienstmitarbeiter bestätigte eine geheime Operation, bei der Sprengfallen in russische Drohnenbrillen eingebaut wurden – inspiriert von israelischen Taktiken gegen die Hisbollah. Der tatsächliche Schaden für die russischen Truppen ist unklar.


    Weitere wichtige Schlagzeilen

    • Grönland: Die riesige Insel rückt ins Zentrum geopolitischer Spannungen – und versucht, daraus Vorteile zu ziehen.
    • USA: Eine Studie zeigt, dass 9 % der Amerikaner sich als LGBTQ identifizieren – ein rapider Anstieg.
    • Großbritannien: Ein riesiges Loch in einer Straße in Surrey sorgt für Evakuierungen. Ursache unbekannt.
    • München: Mysteriöse QR-Codes auf 1.000 Gräbern geben Rätsel auf. Ermittlungen laufen.
    • Elon Musk: Seine neue Beraterrolle im Weißen Haus könnte Tesla gefährden.
    • Argentinien: Drei Verdächtige im Fall Liam Payne freigesprochen. Zwei weitere stehen noch unter Anklage.
    • New York: Gouverneurin Kathy Hochul will Bürgermeister Eric Adams zwar nicht entlassen, aber seine Regierung unter strikte Kontrolle stellen.

    Von Catherine H.

  • Gaza: Hamas übergibt Leichen von Geiseln an Israel

    Gaza: Hamas übergibt Leichen von Geiseln an Israel

    Die angespannte Lage im Nahen Osten erreicht eine neue, erschütternde Wendung. Im Rahmen der aktuellen Waffenruhe hat die Terrorgruppe Hamas am Donnerstag, dem 20. Februar, die Leichen von vier Geiseln an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Diese Übergabe erfolgte im Gazastreifen und wurde von der israelischen Armee sowie dem Inlandsgeheimdienst Shin Bet bestätigt.

    Die Identität der Opfer

    Bereits am Mittwoch hatte das Forum der Familien der Geiseln die Todesfälle bestätigt. Unter den Opfern befinden sich die Kinder Ariel (4 Jahre) und Kfir Bibas (9 Monate), ihre Mutter Shiri Bibas (32 Jahre) sowie der 84-jährige Oded Lifshitz. Die Familie Bibas war am 7. Oktober bei den Hamas-Angriffen auf Israel entführt worden. Schon im November 2023 hatte die Hamas den Tod von Mutter und Kindern behauptet und behauptet, sie seien bei einem israelischen Bombenangriff ums Leben gekommen. Israel hatte diese Angaben bislang nicht offiziell bestätigt.

    Der Vater der Kinder, Yarden Bibas (35 Jahre), wurde am 1. Februar im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen.

    Weitere Geiseln sollen folgen

    Die Waffenruhe sieht vor, dass die Hamas bis zum 1. März insgesamt 33 Geiseln freilässt, darunter auch acht verstorbene Geiseln. Bereits für Samstag ist die Übergabe von weiteren sechs lebenden Geiseln vorgesehen. Im Gegenzug soll Israel 1.900 palästinensische Gefangene aus israelischen Haftanstalten freilassen.

    Politische Verhandlungen über die Zukunft Gazas

    Parallel zur Geiselübergabe findet ein Mini-Gipfel in Riad statt. Die Staatschefs von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain treffen sich mit Vertretern aus Jordanien und Ägypten, um über den ägyptischen Plan zur Wiederherstellung Gazas zu beraten. Hintergrund sind Spekulationen über ein mögliches amerikanisches Engagement in der Verwaltung der Region – eine Idee, die von Donald Trump ins Spiel gebracht wurde.

    Die Debatte über die Zukunft Gazas bleibt also hochbrisant. Doch für die betroffenen Familien steht aktuell nur eine Frage im Raum: Wie viele Geiseln kehren noch lebend zurück?

    Von Catherine H.

  • Frankreichs Solidarität mit der Familie Bibas: Ein Zeichen universeller Brüderlichkeit, schreibt Macron

    Frankreichs Solidarität mit der Familie Bibas: Ein Zeichen universeller Brüderlichkeit, schreibt Macron

    Am 18. Februar 2025 veröffentlichte der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X (ehemals Twitter) eine bewegende Botschaft: „Shiri. Kfir. Ariel. Gesichter der Unschuld und der Liebe. Gesichter einer ewigen Menschlichkeit, die die Barbarei der Hamas niemals auslöschen wird. Frankreich, mobilisiert für die Befreiung aller Geiseln, steht an der Seite von Yarden und der Familie Bibas. In universeller Brüderlichkeit.“ Diese Worte beziehen sich auf die tragische Geschichte der Familie Bibas, die während des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 entführt wurde. Die Familie bestand aus den Eltern Shiri und Yarden sowie ihren beiden kleinen Söhnen, Ariel (4 Jahre) und Kfir (9 Monate). Sie wurden aus ihrem Zuhause im Kibbuz Nir Oz verschleppt und in den Gazastreifen gebracht. In den Monaten nach der Entführung gab es widersprüchliche Berichte über das Schicksal von Shiri und ihren Kindern. Ende 2023 behauptete die Hamas, dass Shiri, Ariel und Kfir bei einem israelis…

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  • Gespräche über die Ukraine, die Beziehungen zwischen den USA und Russland – und andere World-News

    Gespräche über die Ukraine, die Beziehungen zwischen den USA und Russland – und andere World-News

    Hochrangige US-amerikanische und russische Vertreter haben sich gestern nicht nur darauf verständigt, gemeinsam an einem Ende des Krieges in der Ukraine zu arbeiten, sondern auch auf eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit und die schrittweise Normalisierung der bilateralen Beziehungen. Die Verhandlungen waren die umfangreichsten seit Jahren zwischen den beiden globalen Mächten.

    Das Treffen in Saudi-Arabien markiert eine drastische Kehrtwende in den russisch-amerikanischen Beziehungen nach drei Jahren westlicher Bemühungen, Moskau für die Invasion der Ukraine im Jahr 2022 zu isolieren – ein Ansatz, der Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew umfasste. Präsident Trump zeigte sich bereit, die Bedenken europäischer Verbündeter hintanzustellen.

    US-Beamte verzichteten in ihren Stellungnahmen nach dem Treffen darauf, Russlands Verletzung des Völkerrechts oder die Kriegsverbrechen, die Moskau vorgeworfen werden, zu thematisieren. Auch die dreijährige Zerstörung durch russische Angriffe auf die Ukraine spielte in ihren Äußerungen keine Rolle. Stattdessen lobten sie wiederholt Präsident Trump für seinen Versuch, die Kämpfe durch direkte Gespräche mit Russland zu beenden – eine Strategie, die sein Vorgänger Joe Biden nicht verfolgt habe.

    Wie geht es weiter?

    US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Vereinigten Staaten in Gespräche mit Russland über das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine eintreten und zugleich die diplomatischen Beschränkungen zwischen den Botschaften in Moskau und Washington abbauen wollten. Zudem würden neue Partnerschaften in Geopolitik und Wirtschaft ausgelotet.

    Wirtschaftliche Interessen im Fokus

    Russland nutzte die Gespräche offenbar, um Trumps wirtschaftliches Interesse an natürlichen Ressourcen zu bedienen. Die russische Delegation argumentierte, dass amerikanische Ölkonzerne und andere Unternehmen Hunderte Milliarden Dollar verdienen könnten, wenn sie wieder in Russland Geschäfte machten.

    Reaktion aus der Ukraine

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in einer Stellungnahme seine für heute geplante Reise nach Saudi-Arabien ab. „Entscheidungen über das Ende des Krieges in der Ukraine können nicht ohne die Ukraine getroffen werden, noch können uns irgendwelche Bedingungen aufgezwungen werden“, erklärte er. „Wir wurden zu diesem russisch-amerikanischen Treffen in Saudi-Arabien nicht eingeladen. Das war eine Überraschung für uns – und wohl auch für viele andere.“


    Israel trauert um zwei der jüngsten Geiseln

    Die radikalislamische Hamas plant, morgen die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln im Austausch gegen die Freilassung palästinensischer Häftlinge zu übergeben, teilte der Chefunterhändler der Gruppe mit. Unter den Toten befinden sich Mitglieder der Familie Bibas – darunter Shiri Bibas und ihre beiden Kinder. Die Zahl der am Samstag zur Freilassung vorgesehenen lebenden Geiseln wurde von drei auf sechs erhöht.

    Ariel Bibas (4) und sein Babybruder Kfir sind für viele Israelis zu einem Symbol der Geiselnahme geworden. Die Nachricht von ihrem Tod hat in Israel große Bestürzung ausgelöst. Der Fall der Familie Bibas diente sowohl als Argument für jene, die einen Deal zur Beendigung des Krieges und zur Befreiung der Geiseln befürworteten, als auch für jene, die den militärischen Kampf gegen die Hamas bis zu deren Zerschlagung fortsetzen wollen.

    Situation im Libanon

    Die israelischen Streitkräfte halten weiterhin strategische Grenzposten im Süden des Libanon unter Kontrolle. Eine Frist, die beiden Seiten den Rückzug aus der Region vorschrieb, lief gestern ab.

    Vertreibung von Zivilisten

    Tausende Menschen, die durch die Kämpfe im Libanon vertrieben wurden, können ihre von Israel besetzten Städte nicht erreichen. Einige versuchen es dennoch – für einen Mann endete die Reise tödlich.


    Brasilien klagt Bolsonaro wegen Putschversuchs an

    Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist wegen des Versuchs, nach seiner Wahlniederlage 2022 mit einem groß angelegten Komplott an der Macht zu bleiben, angeklagt worden. Insgesamt 34 Personen, darunter Bolsonaro selbst, wurden wegen Verbrechen gegen die Demokratie angeklagt. Die Anklage folgt weitgehend den Empfehlungen der Bundespolizei Brasiliens aus dem vergangenen November.

    Der Fall geht nun vor den Obersten Gerichtshof Brasiliens, der über eine mögliche Verhaftung Bolsonaros und eine Anklageerhebung entscheiden wird.


    Weitere wichtige Meldungen

    • Vatikan: Papst Franziskus (88) leidet an einer Lungenentzündung und wird bis zum Wochenende keine öffentlichen Termine wahrnehmen, teilte der Vatikan mit.
    • Panama: Tage nach der Abschiebung von 300 Migranten aus Asien und dem Nahen Osten aus den USA nach Panama stimmte mehr als die Hälfte einer Rückführung in ihre Herkunftsländer zu.
    • Sudan: Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces, die um die Macht in dem kriegsgebeutelten Land kämpft, kündigte die Bildung einer eigenen Regierung an.
    • Kanada: Die Behörden untersuchen die Ursachen für eine Bruchlandung eines Flugzeugs in Toronto, bei der die Maschine umkippte. Alle 80 Insassen überlebten.
    • Luftfahrt: Die Familie eines Opfers des Flugzeugabsturzes nahe Washington im letzten Monat hat zwei Klagen gegen die US-Regierung eingereicht.
    • USA: In der Mitte und im Osten des Landes herrschen extreme Kältewellen mit rekordverdächtigen Tiefsttemperaturen.
    • Gesundheit: Ein neuer Bericht zeigt, dass die weltweite Versorgung mit sicherem und erschwinglichem medizinischem Sauerstoff weiterhin unzureichend ist.
    • Weltraum: Der Asteroid 2024 YR4 gilt als der bisher wahrscheinlichste größere Himmelskörper, der mit der Erde kollidieren könnte. Sein Vorbeiflug ist für Dezember 2032 prognostiziert.
    • Unterhaltung: Der US-Rapper ASAP Rocky wurde vom Vorwurf freigesprochen, einen ehemaligen Freund und Weggefährten angeschossen zu haben.
  • Trump setzt Zölle durch, die den Welthandel auf den Kopf stellen könnten – und andere World-News

    Trump setzt Zölle durch, die den Welthandel auf den Kopf stellen könnten – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat seine Berater angewiesen, neue „reziproke“ Zölle zu berechnen, die nahezu jedes Land der Welt treffen könnten. Besonders hart dürften es Indien, Japan und die EU treffen.

    Die neuen Zölle, die ab dem 2. April in Kraft treten könnten, sollen die Handelsbedingungen anderer Länder widerspiegeln – darunter bestehende Zölle, Steuern, Subventionen und andere Maßnahmen, die den Handel mit den USA beeinflussen. Trump machte deutlich, dass sein Hauptziel darin besteht, Unternehmen dazu zu zwingen, ihre Produktion in die Vereinigten Staaten (zurück) zu verlagern.

    „Wenn ihr hier produziert, gibt es überhaupt keine Zölle“, erklärte Trump im Oval Office.

    Nur wenige Stunden später traf sich Trump mit dem indischen Premierminister Narendra Modi. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündete Trump, dass die USA die militärischen Verkäufe an Indien um „viele Milliarden“ Dollar steigern wollen. Modi kündigte eine engere Zusammenarbeit mit den USA in den Bereichen Verteidigung, Halbleiterproduktion, Quanten-Technologie und Künstliche Intelligenz an.

    Hintergrund:

    Seit Jahrzehnten wurden die Zollsätze der USA in Verhandlungen mit internationalen Organisationen wie der Welthandelsorganisation (WTO) festgelegt. Trump will dieses System nun über Bord werfen und stattdessen eine einseitige, von den USA bestimmte Regelung durchsetzen.


    Trump: Ukraine von Friedensgesprächen ausgeschlossen?

    Nach widersprüchlichen Aussagen stellte Trump klar, dass die Ukraine in mögliche Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit Russland einbezogen werde. Seine vorherigen Äußerungen hatten Zweifel daran aufkommen lassen und führten zu Forderungen europäischer Staatschefs, dass die Ukraine eine Rolle in den Gesprächen spielen müsse.

    „Sie sind ein Teil davon“, erklärte Trump gegenüber einem Reporter. „Wir werden die Ukraine, Russland und auch andere Beteiligte dabei haben.“

    Am Mittwoch hatte Trump nach einem Gespräch mit Wladimir Putin angedeutet, dass die Grenzen der Ukraine neu gezogen und eine NATO-Mitgliedschaft des Landes verhindert werden könnten. Dies löste in Europa Besorgnis aus.

    Es gibt in Europa große Unzufriedenheit darüber, dass Putin Zugeständnisse gemacht wurden, ohne dass es bisher überhaupt Verhandlungen oder Gegenleistungen gibt.

    Auch Amerikas engste Verbündete – darunter Großbritannien und Deutschland – versuchen, eine Rolle im Friedensprozess zu spielen. Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte nach einem NATO-Treffen, dass Europa „direkt mit den Konsequenzen“ eines solchen Deals leben müsse und möglicherweise „eine zentrale oder sogar die führende Rolle in der Friedensordnung spielen“ werde.

    Was als Nächstes kommt:

    Trump deutete an, dass ein Treffen mit Putin in Saudi-Arabien möglich sei. Für Putin wäre das Gespräch mit Trump ein Wendepunkt im dreijährigen Krieg. In der Ukraine reagierte die Bevölkerung mit gemischten Gefühlen – zwischen Hoffnung auf Frieden und Angst vor möglichen Kompromissen auf Kosten des Landes.


    Hamas kündigt weitere Geisel-Freilassungen an

    Die Hamas erklärte, dass sie bereit sei, an diesem Wochenende weitere israelische Geiseln freizulassen – unter der Bedingung, dass Israel sich an das Waffenstillstandsabkommen hält. Anfang der Woche hatte die militante Gruppe die Freilassung vorerst ausgesetzt und Israel Verstöße gegen die Vereinbarung vorgeworfen. Von israelischer Seite gab es dazu bislang keine Stellungnahme.

    Hintergrund:

    In den ersten sechs Wochen der Waffenruhe hatte die Hamas zugesagt, mindestens 33 Geiseln im Austausch für über 1.500 in Israel inhaftierte Palästinenser freizulassen. Seit Inkrafttreten des Abkommens Ende Januar wurden 21 Geiseln und 766 palästinensische Gefangene freigelassen.


    Weitere Top-Nachrichten

    Deutschland: Zwischen russischer Einflussnahme und Desinformation auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) stehen Wähler vor einer massiven Welle an Fehlinformationen vor der Bundestagswahl in diesem Monat.

    Wirtschaft: Honda und Nissan haben ihre geplante 50-Milliarden-Dollar-Fusion abgesagt, wollen aber weiterhin bei Software und Elektrofahrzeugen zusammenarbeiten.

    Taiwan: In der Stadt Taichung kamen bei einer mutmaßlichen Gasexplosion im Food-Court eines Einkaufszentrums mindestens vier Menschen ums Leben.

    Belgien: Zehntausende Demonstranten protestierten in Brüssel gegen geplante Kürzungen im öffentlichen Sektor.

    Großbritannien: Die Wirtschaft des Landes wuchs zum Jahresende 2024 minimal – ein kleiner Lichtblick für die angeschlagene Regierung.

    Technologie: Elon Musk erklärte in einer gerichtlichen Einreichung, dass er sein 97,4-Milliarden-Dollar-Angebot zur Übernahme von OpenAI zurückziehen werde, falls das Unternehmen seinen Non-Profit-Status beibehält.

    Raumfahrt: Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, entlässt rund zehn Prozent seiner Belegschaft.

    Kryptowährungen: Ein britischer Mann bietet Millionen für eine Mülldeponie in Wales – in der Hoffnung, eine verlorene Bitcoin-Festplatte wiederzufinden, die angeblich 800 Millionen Dollar wert ist.

    Von C. Hatty

  • Gaza-Waffenruhe vor dem Aus? Israel droht mit massivem Angriff auf Hamas

    Gaza-Waffenruhe vor dem Aus? Israel droht mit massivem Angriff auf Hamas

    Die angespannte Waffenruhe zwischen Israel und Hamas steht auf der Kippe. Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte am Mittwoch unmissverständlich klar: Sollte Hamas nicht wie vereinbart bis Samstag weitere Geiseln freilassen, „wird die Hölle losbrechen“. Während internationale Vermittler fieberhaft versuchen, die Krise zu entschärfen, stehen beide Seiten sich feindseliger gegenüber als je zuvor.

    Hamas droht mit Verzögerung – Israel reagiert mit Wut

    Die aktuellen Spannungen entzündeten sich an der Frage, ob Israel seine Verpflichtungen aus der Waffenruhe ausreichend erfüllt. Hamas wirft Israel vor, nicht genügend Hilfsgüter wie Zelte und Unterkünfte nach Gaza geliefert zu haben. Als Reaktion drohte die Gruppe, die für Samstag geplante Freilassung von drei Geiseln zu verschieben.

    Dennoch gibt es vorsichtige Hoffnungen auf eine Lösung. Hamas-Vertreter Mahmoud Merdawi sprach von „positiven Signalen“, dass die Geiselfreilassung wie geplant erfolgen könnte. Eine endgültige Zusage von israelischer Seite fehle jedoch noch. Ein ägyptischer Vermittler bestätigte, dass die Verhandlungen Fortschritte machen und Israel sich bereit erklärt habe, weitere Hilfsgüter nach Gaza zu schicken.

    42 Tage Waffenruhe – ein brüchiger Deal

    Die am 19. Januar in Kraft getretene Waffenruhe sollte zunächst 42 Tage andauern. Während dieser Zeit verpflichtet sich Israel zur Lieferung großer Mengen humanitärer Hilfe, während Hamas insgesamt 33 Geiseln freilassen soll – acht davon sind nach israelischen Angaben bereits tot. Bislang wurden 21 Geiseln freigelassen, im Gegenzug entließ Israel Hunderte palästinensische Häftlinge.

    Doch jetzt droht der brüchige Deal zu scheitern. Sollte Hamas die Freilassung am Samstag verzögern, will Israel die Kämpfe wieder aufnehmen. Premierminister Benjamin Netanjahu verschärfte den Ton und ließ Truppen rund um Gaza verstärken. Die Streitkräfte hatten sich während der Waffenruhe aus bevölkerten Gebieten zurückgezogen, stehen aber nun offenbar bereit, erneut anzugreifen.

    Trump mischt sich ein – mit explosiven Ideen

    Zusätzliche Brisanz erhält die Lage durch Äußerungen von Ex-US-Präsident Donald Trump. Er brachte die Idee ins Spiel, die palästinensische Bevölkerung aus Gaza in Nachbarländer umzusiedeln – ein Vorschlag, der international auf heftigen Widerstand stößt. Jordanien und Ägypten, die von Trump als mögliche Aufnahmeländer ins Spiel gebracht wurden, lehnen dies kategorisch ab. Auch beim Treffen mit König Abdullah II in Washington blieb Trump bei seiner kontroversen Forderung.

    Darüber hinaus forderte Trump, Hamas solle sofort alle verbliebenen Geiseln freilassen. Dieser Vorschlag stärkte Israels Position, am Samstag mehr als die geplanten drei Geiseln zurückzubekommen. Bislang erfolgte die Freilassung schrittweise, doch Israel drängt nun auf eine schnellere Abwicklung.

    Was passiert nach der ersten Phase der Waffenruhe?

    Parallel zur aktuellen Krise sollten bereits Verhandlungen über die zweite Phase der Waffenruhe beginnen. Diese sieht eine vollständige Einstellung der Kämpfe, den Rückzug der israelischen Armee aus Gaza und die Freilassung aller verbleibenden Geiseln vor. Doch es gibt kaum Fortschritte.

    Netanjahu steht unter starkem Druck – sowohl von seinen Koalitionspartnern, die auf eine Fortsetzung des Krieges drängen, als auch von der israelischen Bevölkerung. Der Zustand der zuletzt freigelassenen Geiseln, die in erschreckend schlechter Verfassung waren, sorgt für wachsende Wut und fordert ihn heraus, den Deal mit Hamas weiterzuführen.

    Die kommenden Tage könnten entscheidend sein: Kommt es zur Geiselfreilassung, bleibt die Waffenruhe bestehen. Bricht der Deal, könnte eine neue Eskalation folgen – mit noch größerer Gewalt als zuvor.

    Von C. Hatty

  • Netanyahu droht mit „intensiven Kämpfen“ – und andere World-News

    Netanyahu droht mit „intensiven Kämpfen“ – und andere World-News

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Hamas gestern gewarnt: Sollte sie nicht wie vereinbart am Samstag Geiseln freilassen, werde das israelische Militär die „intensiven Kämpfe“ im Gazastreifen wieder aufnehmen.

    Die Hamas hatte am Montag angekündigt, die Freilassung der Geiseln auf unbestimmte Zeit zu verschieben, da Israel angeblich gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe.

    Netanyahu bekräftigte zudem seine Anweisung, die Truppen in und um Gaza zu verstärken, betonte jedoch, dass es nicht darum gehe, Gebiete zurückzuerobern. „Diese Operation läuft derzeit“, sagte er. „Sie wird so schnell wie möglich abgeschlossen.“

    Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit König Abdullah II. von Jordanien im Weißen Haus erneut betont, dass die USA „Gaza übernehmen“ würden. Er behauptete, dass benachbarte Länder die palästinensische Bevölkerung aufnehmen sollten, und drohte damit, die US-Hilfen für Ägypten und Jordanien auszusetzen, falls sie sich weigerten.

    In einer anschließenden Stellungnahme in sozialen Medien bekräftigte König Abdullah, dass Jordanien gegen eine Vertreibung der Palästinenser sei.


    Musk nennt US-Bürokratie korrupt – ohne Beweise

    In einem Auftritt im Oval Office neben Präsident Trump machte Elon Musk weitreichende, aber unbelegte Vorwürfe: Die US-Bürokratie sei von Betrügern durchsetzt, und Beamte würden Gelder für „Schwindler“ freigeben.

    Trump hatte das sogenannte „Department of Government Efficiency“ (DOGE) geschaffen und Musk als Leiter eingesetzt, um die Bürokratie umfassend zu reformieren – unter anderem durch drastische Kürzungen des öffentlichen Dienstes.

    Musk trat vor die Presse, während die Kritik an seiner unbegrenzten Macht und mangelnder Rechenschaftspflicht zunahm. „Alle unsere Maßnahmen sind maximal transparent“, sagte er. Doch in der Praxis arbeitet sein Team im Verborgenen, überrascht Regierungsmitarbeiter mit unangekündigten Besuchen und greift auf sensible Daten zu.

    Musk selbst hat den Status eines „special government employee“, was bedeutet, dass seine Finanzberichte nicht öffentlich zugänglich gemacht werden, wie das Weiße Haus mitteilte.

    Neueste Entwicklung: Trump hat eine Verfügung unterzeichnet, die dem DOGE weitreichende Befugnisse über die zivile Verwaltung gibt – und damit Musk und seinem Team noch mehr Macht verleiht.


    Können europäische Truppen den Frieden in der Ukraine sichern?

    Bei der Münchner Sicherheitskonferenz, die diese Woche stattfindet, dürfte ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine ein zentrales Thema sein. Erwartet werden hochrangige US-Vertreter: Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio.

    Experten schätzen, dass zur Abschreckung Russlands nach Kriegsende etwa 150.000 Soldaten nötig wären – mit Unterstützung der USA in den Bereichen Luftabwehr, Geheimdienst und Raketenabwehr. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält sogar 200.000 ausländische Soldaten für erforderlich.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    🟠 Kriminalität: Salman Rushdie sagte im Prozess gegen den Mann aus, der ihn ermorden wollte: „Ich war am Sterben.“

    🟠 China: Chinesische Unternehmen klagen in den USA, Europa und Australien gegen Forscher, um negative Berichte über ihre Geschäftspraktiken zu unterdrücken.

    🟠 Italien: Die Polizei hat 181 mutmaßliche Mitglieder der sizilianischen Mafia festgenommen.

    🟠 Energie: Der BP-Chef verspricht eine „grundlegende Neuausrichtung“ der Unternehmensstrategie. Analysten erwarten weniger Investitionen in emissionsarme Technologien.

    🟠 Wall Street: Goldman Sachs zieht sich schrittweise aus seinen Diversity-Versprechen zurück.

    🟠 Gesundheit: Neue Forschung zu Magenbypass-Operationen könnte Millionen Menschen mit Fettlebererkrankung helfen.

    Von C. Hatty

  • Hamas verschiebt Freilassung weiterer Geiseln – und andere World-News

    Hamas verschiebt Freilassung weiterer Geiseln – und andere World-News

    Die Hamas hat die für dieses Wochenende geplante Freilassung israelischer Geiseln auf unbestimmte Zeit verschoben, teilte ein Sprecher der Terrororganisation mit. Diese Entscheidung könnte die seit sechs Wochen andauernde Waffenruhe in Gaza zum Scheitern bringen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu beriet sich heute Morgen mit seinem Sicherheitskabinett, wie ein ranghoher Beamter bestätigte.

    Donald Trump forderte, das Waffenstillstandsabkommen zu beenden, falls Hamas nicht bis Samstagmittag alle verbliebenen israelischen Geiseln freilässt. Andernfalls, so Trump, werde „die Hölle losbrechen“. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Entscheidung letztlich bei Israel liege.

    Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, das Abkommen gebrochen zu haben. In Israel sorgte die erschreckend geschwächte Verfassung einiger freigelassener Geiseln sowie ihre demütigende Übergabe für Empörung. Hamas behauptet hingegen, Israel verzögere die Rückkehr vertriebener Palästinenser, blockiere humanitäre Hilfe und schieße auf Zivilisten.

    Hintergrund

    Die Erklärung der Hamas erfolgte kurz nachdem Fox News ein Video veröffentlicht hatte, in dem Trump sagte, Palästinenser dürften nach seinem Plan nicht nach Gaza zurückkehren. Er erwog sogar, Hilfsgelder für Jordanien und Ägypten zu streichen, falls diese sich weigerten, einen Großteil der Bevölkerung Gazas dauerhaft aufzunehmen.

    Wie geht es weiter?

    Ein zentraler Streitpunkt zwischen Israel und der Hamas bleibt die zweite Phase des Waffenstillstandsabkommens. Diese sieht ein dauerhaftes Ende der Kämpfe, den vollständigen Rückzug Israels aus Gaza sowie die Freilassung weiterer Geiseln und palästinensischer Gefangener vor. Netanjahu hat jedoch angedeutet, dass er die zweite Phase nicht umsetzen werde, wenn dies das Ende des Krieges bedeuten sollte.


    Trump verhängt neue Zölle auf Stahl und Aluminium

    In einer nächtlichen Proklamation unterzeichnete Donald Trump neue Maßnahmen, die einen 25-prozentigen Zoll auf Stahl und Aluminium aus sämtlichen Ländern vorsehen.

    Während Trumps erste Amtszeit brachte eine ähnliche Politik der heimischen Metallindustrie Vorteile – doch sie schadete anderen Wirtschaftssektoren massiv und führte zu Handelskonflikten. Besonders betroffen waren Verbündete wie Kanada und Mexiko, die den Großteil der US-Metallimporte liefern. Schon einmal reagierten sie mit Vergeltungszöllen – und diesmal?

    Analyse: Handelsreporterin Ana Swanson kommentierte: „Diese neuen Zölle werden vermutlich neue Handelsstreitigkeiten mit den Verbündeten Amerikas auslösen. Zwar profitieren heimische Metallhersteller davon, doch andere Industrien zahlen den Preis – darunter Autobauer, Maschinenhersteller, die Luftfahrtindustrie und Verpackungsunternehmen.“


    Elon Musk will OpenAI kaufen

    Eine von Elon Musk angeführte Investorengruppe hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 97,4 Milliarden Dollar für OpenAI abgegeben, berichteten Insider. Damit eskaliert der Machtkampf zwischen dem reichsten Mann der Welt und dem OpenAI-CEO Sam Altman.

    OpenAI lehnte eine Stellungnahme ab. Doch Altman reagierte auf X (ehemals Twitter) mit einer bissigen Antwort: „Nein, danke. Aber wir kaufen Twitter für 9,74 Milliarden Dollar, wenn du willst.“ Musk konterte knapp: „Betrüger.“


    WEITERE SCHLAGZEILEN

    • Ecuador: Präsident Daniel Noboa, bekannt für seine harte Sicherheitsstrategie, muss in die Stichwahl um seine Wiederwahl.
    • Bangladesch: Nach Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern der abgesetzten Ex-Premierministerin wurden über 1.300 Menschen festgenommen.
    • Guatemala: Tragödie in Guatemala-Stadt – ein Bus stürzte von einer Brücke und riss mindestens 53 Menschen in den Tod.
    • USA: Der Mann, der Salman Rushdie 2022 mit einem Messer attackierte und ihn auf einem Auge erblinden ließ, steht vor Gericht.
    • Venezuela: Chile wirft Nicolás Maduros Regierung vor, den Mord an einem Dissidenten in Santiago in Auftrag gegeben zu haben.
    • Frankreich: Dominique Pelicot, verurteilt wegen der Vergewaltigung seiner Ehefrau durch Dutzende Männer, steht unter Verdacht, weitere Sexualverbrechen begangen zu haben.
    • Griechenland: Die Erde bebt auf Santorini – in einer Woche verließen 13.000 der 15.500 Einwohner die Insel.
    • Rumänien: Eine US-Amerikanerin klagt gegen die Influencer Tristan und Andrew Tate. Sie wirft ihnen vor, sie nach Rumänien gelockt und zur Prostitution gezwungen zu haben.
    • England: In einem Spielplatz wurden über 150 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt – die Behörden fürchten, es könnten noch mehr sein.

    Von C. Hatty

  • Geisel-Deal auf der Kippe: Hamas verschiebt Freilassung und wirft Israel Bruch des Waffenstillstands vor

    Geisel-Deal auf der Kippe: Hamas verschiebt Freilassung und wirft Israel Bruch des Waffenstillstands vor

    Die angespannte Ruhe zwischen Israel und der Hamas droht erneut zu zerbrechen. Die für Samstag geplante Freilassung von drei israelischen Geiseln gegen Hunderte palästinensische Gefangene steht plötzlich auf der Kippe. Die Hamas hat den Austausch verschoben und erhebt schwere Vorwürfe: Israel halte sich nicht an die Bedingungen des Waffenstillstands. Steht die fragile Vereinbarung vor dem Aus?

    Ein Deal mit vielen Hürden

    Seit Beginn der Waffenruhe hat es bereits mehrere Gefangenenaustausche gegeben. Israelische Geiseln wurden freigelassen, im Gegenzug ließ Israel zahlreiche Palästinenser aus seinen Gefängnissen frei. Ein zartes Pflänzchen der Hoffnung in einem sonst von Gewalt zerrissenen Konflikt. Doch wer den Nahostkonflikt kennt, weiß: Solche Vereinbarungen sind stets ein Balanceakt, der jederzeit ins Wanken geraten kann.

    Die Hamas behauptet nun, Israel habe mehrfach gegen die Abmachungen verstoßen. Laut ihrer Darstellung wurden palästinensische Rückkehrer auf ihrem Weg in den Norden des Gazastreifens behindert. Zudem seien Hilfslieferungen nicht wie vereinbart durchgelassen worden. Auch von militärischen Aktionen ist die Rede – ein Vorwurf, den Israel entschieden zurückweisen dürfte.

    Die israelische Regierung hat sich bisher nicht offiziell zu den Anschuldigungen geäußert. Doch hinter den Kulissen dürfte fieberhaft beraten werden. Schließlich steht viel auf dem Spiel: Ein erneutes Aufflammen der Kämpfe wäre für beide Seiten ein Rückschlag.

    Die emotionale Wucht des Konflikts

    Für die betroffenen Familien auf beiden Seiten sind die jüngsten Entwicklungen ein emotionaler Drahtseilakt. In Israel warten Angehörige verzweifelt auf die Rückkehr ihrer Lieben. Die Bilder der bereits freigelassenen Geiseln haben viele schockiert: abgemagert, blass, gezeichnet von der Zeit in der Gefangenschaft. Jeder weitere Tag der Ungewissheit ist für die Familien kaum auszuhalten.

    Auf der anderen Seite stehen palästinensische Familien, die auf die Heimkehr ihrer Verwandten hoffen. Viele der freigelassenen Gefangenen haben Jahre oder sogar Jahrzehnte in israelischen Gefängnissen verbracht. Für sie sind die Freilassungen ein Zeichen der Hoffnung – doch diese Hoffnung droht nun zu zerbrechen.

    Ein fragiles Gleichgewicht

    Der Waffenstillstand hat eine kurze Atempause gebracht, doch er ist kein Friedensvertrag. Es ist ein taktisches Innehalten, bei dem jede Seite ihre eigenen Interessen verfolgt. Israel will seine Geiseln befreien, die Hamas möchte politische Punkte sammeln und Druck auf die internationale Gemeinschaft ausüben.

    Ob der aktuelle Rückschlag das Ende der Vereinbarung bedeutet, bleibt abzuwarten. Die Hamas setzt mit der Verzögerung der Freilassung auf ein gefährliches Spiel. Sie will Zugeständnisse erzwingen – doch Israel hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es auf solche Manöver nicht immer mit Nachgiebigkeit reagiert.

    Wie geht es weiter?

    Wird es gelingen, den Waffenstillstand zu retten? Oder eskaliert die Lage erneut? Das Ringen um jeden einzelnen Gefangenenaustausch zeigt, wie zerbrechlich die aktuelle Situation ist.

    Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Wenn sich beide Seiten nicht schnell auf eine Lösung einigen, könnte der brüchige Friede endgültig zerfallen – und mit ihm die Hoffnung auf eine weitere Entspannung.

    Catherine H.