Schlagwort: Hamas

  • Gaza in der Zange: Israels Verteidigungsminister kündigt dauerhafte Besetzung palästinensischer Gebiete an

    Gaza in der Zange: Israels Verteidigungsminister kündigt dauerhafte Besetzung palästinensischer Gebiete an

    Die Lage im Gazastreifen spitzt sich weiter zu. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat der Armee den Befehl erteilt, „mehr Territorium zu erobern“ – mit drastischen Worten und einer klaren Botschaft: Der Druck auf die Hamas soll steigen, notfalls mit bleibenden Konsequenzen für die Palästinenser.

    Annexion als Druckmittel

    Katz‘ Aussage ist unmissverständlich: „Je länger die Hamas sich weigert, die Geiseln freizulassen, desto mehr Land verliert sie – das dann Israel angegliedert wird.“ Diese Ankündigung fällt nicht nur militärisch ins Gewicht, sondern ist politisch hochexplosiv. Denn sie impliziert nicht nur eine temporäre Besetzung, sondern eine mögliche dauerhafte Annexion von Teilen des Gazastreifens.

    Der Verteidigungsminister spricht von einer „permanenten Besetzung von Sicherheitszonen“. Damit rückt eine vollständige territoriale Rückgabe an die Palästinenser in noch weitere Ferne.

    Politisches Beben: Geheimdienstchef entlassen

    Parallel dazu sorgt eine Personalentscheidung für Aufsehen: Ronen Bar, der Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, wurde entlassen. Offiziell heißt es, die Entscheidung sei einstimmig im Kabinett getroffen worden. Bar wird sein Amt spätestens bis zum 10. April abgeben.

    Doch die Hintergründe werfen Fragen auf – und heizen die politische Debatte weiter an. Premierminister Netanjahu begründete den Schritt mit einem „anhaltenden Verlust an professionellem und persönlichem Vertrauen“. Ronen Bar wiederum sieht die Dinge anders: Er vermutet persönliche Motive hinter seiner Absetzung. Vor allem, so seine Vermutung, solle damit verhindert werden, dass unabhängige Untersuchungen zum 7. Oktober stattfinden – dem Tag, an dem der verheerende Angriff der Hamas auf Israel begann.

    Der Unmut über den Rauswurf ließ nicht lange auf sich warten. Tausende Menschen protestierten am Donnerstagabend in Jerusalem – zunächst vor Netanjahus Privatresidenz, später vor dem Parlament. Ihre Botschaft: Die Entlassung ist kein Verwaltungsakt, sondern Teil eines größeren Machtspiels.

    Ein Präsident, der zweifelt

    Auch Präsident Isaac Herzog äußerte sich – ungewöhnlich kritisch. In einer Videoansprache zeigte er sich „zutiefst beunruhigt“ über die Wiederaufnahme der israelischen Luftangriffe in Gaza. „Es ist unmöglich, angesichts der Realität, die sich vor unseren Augen abspielt, nicht zutiefst erschüttert zu sein“, sagte er. Es sei „undenkbar“, gleichzeitig zu kämpfen und dabei die „heilige Mission“ der Geiselbefreiung aufrechtzuerhalten.

    Eine deutliche Mahnung aus dem höchsten Amt des Landes – in einer Zeit, in der viele Stimmen zum Schweigen gebracht oder übertönt werden.

    Erneute Eskalation: Tote, Raketen und kein Ende in Sicht

    Während die Worte fliegen, sterben Menschen. Laut der palästinensischen Zivilschutzbehörde sind in den letzten Tagen über 500 Menschen im Gazastreifen ums Leben gekommen – darunter mindestens 190 Minderjährige. Die Zahlen sind kaum zu fassen, doch sie verdeutlichen, wie heftig die Angriffe derzeit sind.

    Und auch die Hamas reagiert: Am Donnerstag feuerte sie Raketen auf Tel Aviv – eine ihrer ersten offiziellen Reaktionen auf die neuerlichen Angriffe seitens Israels. Ein weiterer Beweis dafür, dass der Konflikt längst wieder in eine neue, brutale Phase eingetreten ist.

    Was bedeutet das für die Zukunft?

    Die Frage, die in der Luft hängt: Wohin führt diese Spirale? Wird das Land, das Israel derzeit im Gazastreifen „sichert“, tatsächlich annektiert? Und wie lange wird es dauern, bis die Eskalation auf andere Regionen übergreift?

    Klar ist: Die Ankündigung von Israel Katz hat das Potenzial, den Nahostkonflikt auf eine neue, noch gefährlichere Ebene zu hieven. Und während politische Köpfe rollen und Bomben fallen, wächst das Leid der Zivilbevölkerung auf beiden Seiten.

    Die nächsten Tage dürften entscheidend sein.

    Catherine H.

  • Raketenschläge, politische Machtspiele und globale Spannungen – unsere World-News

    Raketenschläge, politische Machtspiele und globale Spannungen – unsere World-News

    Gestern feuerte die Hamas erstmals seit Monaten wieder eine Raketenserie auf Tel Aviv ab. Die israelische Armee intensivierte zeitgleich ihre Bodenoffensive im Gazastreifen. Laut Militärangaben wurden Einsätze sowohl im Süden bei Rafah als auch im Norden nahe Beit Lahiya durchgeführt. Die monatelange Waffenruhe ist damit endgültig Geschichte – die Gewalt droht erneut in einen umfassenden Krieg zu eskalieren.

    Trotz anhaltender Proteste in den Straßen Israels genehmigte die Regierung gestern kurz vor Mitternacht die Entlassung des Chefs des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet durch Premierminister Benjamin Netanjahu. Ein innenpolitisches Beben, das für Gesprächsstoff sorgt.

    Währenddessen spitzt sich auch die Lage in der Ukraine weiter zu.

    Ukrainische Streitkräfte griffen laut offiziellen Angaben einen Militärflugplatz tief im russischen Hinterland an. Gleichzeitig versuchten die USA, eine partielle Waffenruhe zu vermitteln. In der Ukraine töteten russische Drohnenangriffe mindestens fünf Menschen, 26 weitere wurden verletzt.

    Der Kreml teilte mit, dass für kommenden Montag ein neues Treffen zwischen russischen und US-amerikanischen Vertretern in Saudi-Arabien vorgesehen sei – auch die Ukraine wird Vertreter dorthin entsenden.

    Ein brisanter US-Vorschlag steht ebenfalls im Raum: Ex-Präsident Donald Trump brachte kürzlich die Idee ins Spiel, dass die USA die Kontrolle über ukrainische Atomkraftwerke übernehmen. Was das für die Souveränität der Ukraine bedeuten würde, ist eine hochbrisante Frage.

    Trump und der Griff nach der Justiz

    Donald Trump sorgt mit einem neuen Machtschachzug für Aufsehen – und Besorgnis. Verfassungsrechtler und Historiker schlagen Alarm. Erst in dieser Woche ignorierte Trump eine gerichtliche Anordnung zur Aussetzung eines Abschiebeflugs und forderte im Anschluss die Amtsenthebung des betreffenden Richters.

    Seine zunehmend umfassend ausgelegte Idee von präsidialer Macht wird mehr und mehr zum Markenzeichen seiner zweiten Amtszeit. „Das Ausmaß und die Geschwindigkeit dessen, was gerade passiert, ist erschreckend“, sagte ein Historiker.

    Ein Bundesrichter in Washington prüft aktuell, ob die Trump-Administration gegen seine Anordnung zur Aussetzung der Abschiebung zahlreicher Venezolaner verstoßen hat – und erwägt Sanktionen wegen Missachtung des Gerichts.

    Weltgeschehen im Schnelldurchlauf

    In Indonesien setzen sich Parlamentarier über landesweite Studentenproteste hinweg und schaffen mehr zivile Posten für Militärs – ein Schritt zurück in autoritäre Zeiten?

    In China wurden vier Doppelstaatsbürger (Kanada/China) wegen Drogendelikten hingerichtet. Die kanadische Regierung verurteilte die Hinrichtungen als Verstoß gegen die Menschenwürde.

    Ein französischer Wissenschaftler wurde an der US-Grenze abgewiesen – Grenzbeamte fanden kritische Nachrichten zu Trumps Forschungspolitik auf seinem Handy.

    Am Londoner Flughafen Heathrow ging heute früh nichts mehr – ein Brand nahe des Flughafens sorgte für einen großflächigen Stromausfall. Der Betrieb bleibt den ganzen Tag eingestellt.

    In Indien kam es im Bundesstaat Maharashtra zu schweren Ausschreitungen. Auslöser: Die Forderung einer hindu-nationalistischen Gruppe, das Grab eines muslimischen Herrschers aus dem 17. Jahrhundert zu entfernen. Daraufhin wurde eine Ausgangssperre verhängt.

    Im Iran wurde der französische Staatsbürger Olivier Grondeau freigelassen – er war über zwei Jahre wegen Spionagevorwürfen inhaftiert.

    In Syrien kursieren Listen des Assad-Regimes mit Namen von Millionen gesuchter Personen. Viele Syrer, die sich darauf wiederfinden, teilen dies nun öffentlich – teils mit Stolz.

    In Kanada trägt Ontarios Premier Doug Ford nun den Spitznamen „Captain Canada“, weil er öffentlich gegen Trumps Äußerungen Stellung bezogen hat.

    In Afghanistan wurde ein US-Amerikaner freigelassen, der 2022 als Tourist ins Land gereist war und von den Taliban festgenommen wurde.

    Einen echten Paukenschlag gab’s aus Den Haag: Ex-Präsident Rodrigo Duterte sitzt inzwischen in einer Zelle – sein spektakulärer Haftantritt schlägt international Wellen.

    Zum Schluss ein Blick auf den Klimawandel: Satellitenbilder zeigen eindrucksvoll, wie stark Solar- und Windenergie weltweit zugelegt haben. Endlich mal gute Nachrichten inmitten all des Chaos, oder?

    Catherine H.

  • Hamas und Israel: Verhandlungen über die zweite Phase des Waffenstillstands im Gazastreifen

    Hamas und Israel: Verhandlungen über die zweite Phase des Waffenstillstands im Gazastreifen

    Am 9. März 2025 rief die islamistische Palästinenserorganisation Hamas zur Aufnahme von Verhandlungen über die zweite Phase des Waffenstillstands im Gazastreifen auf. Gleichzeitig kündigte Israel die Entsendung einer Delegation nach Doha an, um an den Gesprächen teilzunehmen. Diese Entwicklungen folgen auf eine 42-tägige Waffenruhe, die am 19. Januar 2025 in Kraft trat und am 1. März 2025 endete.

    Hintergrund des Waffenstillstands

    Der im Januar vereinbarte Waffenstillstand wurde in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase verpflichtete sich die Hamas zur Freilassung von 33 israelischen Geiseln, darunter Frauen, Kinder und ältere Personen, im Austausch gegen die Freilassung von 1.904 palästinensischen Gefangenen durch Israel. Zudem zog sich die israelische Armee aus dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens zurück, um die Rückkehr vertriebener Palästinenser zu ermöglichen. Diese Phase wurde als erster Schritt zu einem dauerhaften Frieden betrachtet.

    Aktuelle Verhandlungspositionen

    Die Hamas betonte die Notwendigkeit, alle Bedingungen des Abkommens einzuhalten, die Grenzübergänge zu öffnen und humanitäre Hilfe ohne Einschränkungen in den Gazastreifen zu lassen. Der Sprecher der Hamas, Abdel Latif Al-Qanou, äußerte sich positiv über die bevorstehenden Verhandlungen zur zweiten Phase des Waffenstillstands. Israel hingegen fordert eine vollständige Demilitarisierung des Gazastreifens, den Abzug der Hamas und die Rückkehr der verbleibenden Geiseln, bevor über die nächste Phase verhandelt wird. Eine israelische Delegation wird am Montag nach Doha reisen, um unter Vermittlung von Ägypten, Katar und den USA an den Verhandlungen teilzunehmen.

    Herausforderungen und Spannungen

    Trotz der Bemühungen um eine Fortsetzung des Waffenstillstands bestehen erhebliche Spannungen. Israel hat die Stromversorgung des Gazastreifens eingestellt, um Druck auf die Hamas auszuüben und die Freilassung der Geiseln zu erzwingen. Energieminister Eli Cohen betonte, dass alle verfügbaren Mittel genutzt würden, um die Rückkehr der Geiseln zu gewährleisten und die Hamas dauerhaft aus Gaza zu entfernen. Diese Maßnahmen verschärfen die ohnehin prekäre humanitäre Lage im Gazastreifen, wo die Bevölkerung auf alternative Energiequellen angewiesen ist.

    Internationale Reaktionen

    Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. US-Präsident Donald Trump forderte die sofortige Freilassung aller israelischen Geiseln und drohte der Hamas mit ernsthaften Konsequenzen, sollte sie nicht kooperieren. Die USA haben zudem direkte Gespräche mit der Hamas aufgenommen, trotz deren Einstufung als Terrororganisation. Diese Gespräche zielen darauf ab, eine langfristige Waffenruhe zu erreichen und die Freilassung aller Geiseln zu sichern.

    Die bevorstehenden Verhandlungen in Doha sind entscheidend für die Zukunft des Gazastreifens und die Stabilität der Region. Ein erfolgreicher Abschluss der zweiten Phase des Waffenstillstands könnte den Weg für einen dauerhaften Frieden ebnen. Allerdings sind die Differenzen zwischen den Parteien erheblich, insbesondere hinsichtlich der Demilitarisierung und der zukünftigen Verwaltung des Gazastreifens. Die internationale Gemeinschaft spielt eine wichtige Rolle als Vermittler, um einen erneuten Ausbruch von Gewalt zu verhindern und humanitäre Hilfe sicherzustellen.

    Die kommenden Tage werden zeigen, ob beide Seiten bereit sind, Kompromisse einzugehen und auf einen nachhaltigen Frieden hinzuarbeiten.

    Von Andreas Brucker

  • Europäische Staats- und Regierungschefs beraten über Ukraine und Verteidigung – und weitere World-News

    Europäische Staats- und Regierungschefs beraten über Ukraine und Verteidigung – und weitere World-News

    Bei einem Treffen in Brüssel diskutierten die EU-Staats- und Regierungschefs über eine Stärkung der europäischen Verteidigung und die weitere Unterstützung der Ukraine. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, bezeichnete dies als einen „Wendepunkt“.

    Das Ziel Europas ist es, sich besser gegen Russland zu wappnen – mit weniger Rückhalt aus den USA. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht ein Plan der Kommission Kredite in Höhe von 150 Milliarden Euro für Investitionen in Raketenabwehr, Anti-Drohnen-Systeme und andere Verteidigungstechnologien vor.

    Zudem prüften die Staats- und Regierungschefs einen Friedensplan für die Ukraine sowie finanzielle und mögliche militärische Unterstützung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der auch an dem Treffen teilnahm, erklärte: „Wir sind sehr dankbar, dass wir nicht allein sind.“

    Gespräche:

    US-amerikanische und ukrainische Beamte planen für nächste Woche ein Treffen in Saudi-Arabien, um die ersten Schritte für ein mögliches Ende des Krieges zu besprechen.

    Nukleare Abschreckung:

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte erneut, sein Land sei bereit, mit europäischen Verbündeten über eine mögliche Ausweitung des französischen nuklearen Schutzschirms zu sprechen.

    Lage an der Front:

    Ein russischer Raketenangriff traf gestern ein Hotel in Selenskyjs Heimatstadt in der Zentralukraine und tötete mindestens vier Menschen.


    Trump setzt Zölle für Kanada und Mexiko vorübergehend wieder aus

    Ex-Präsident Donald Trump kündigte gestern eine einmonatige Aussetzung seiner neuen Zölle auf Exporte aus Mexiko und Kanada in die USA an. Er erklärte, dass Produkte, die unter das US-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) fallen, ausgenommen würden.

    Diese Entscheidung kam nur einen Tag, nachdem Trump der Autoindustrie eine 30-tägige Atempause gewährt hatte. Die Unternehmen hatten sich über die geplanten 25-Prozent-Zölle beschwert, da diese ihnen erheblichen Schaden zufügen würden.

    Trumps Vorgehen gleicht einem Spiel mit dem Feuer für die nordamerikanische Wirtschaft: Die Aktienmärkte gerieten ins Wanken, und zahlreiche Branchen, die auf den Handel mit Kanada und Mexiko angewiesen sind, reagierten mit Verunsicherung.

    Auswirkungen:

    Die hohen Zölle hätten Mexiko und Kanada – langjährige US-Verbündete – möglicherweise in eine Rezession gestürzt. Auch für die USA wären die wirtschaftlichen Folgen drastisch gewesen.


    „Letzte Warnung“ an die Hamas

    In einem scharfen Social-Media-Post richtete Trump eine direkte Drohung an die Hamas und forderte die sofortige Freilassung aller Geiseln im Gazastreifen.

    „Lasst alle Geiseln sofort frei – nicht später – und gebt unverzüglich die Leichen der Ermordeten zurück, oder es ist AUS für euch“, schrieb er und fügte hinzu: „Dies ist eure letzte Warnung.“

    Trotz dieser scharfen Worte hielten US-Regierungsvertreter und Hamas-Vertreter direkte Gespräche in Katar über die Geiseln ab. Diese fanden unabhängig von den Verhandlungen zwischen Hamas und Israel über eine mögliche Fortsetzung der Waffenruhe statt.

    Zahlen:

    Die israelische Regierung gibt an, dass sich noch etwa 25 Geiseln sowie die sterblichen Überreste von mehr als 30 weiteren Personen in Gaza befinden.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Großbritannien:

    Nigel Farages rechtsgerichtete Partei Reform U.K. sammelte im vergangenen Jahr 4,75 Millionen Pfund – ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu weniger als 160.000 Pfund im Jahr 2023.

    Australien:

    Der tropische Wirbelsturm Alfred wird voraussichtlich heute Abend oder morgen früh in der Nähe von Brisbane auf Land treffen.

    Südkorea:

    Bei einer Militärübung nahe der nordkoreanischen Grenze bombardierten zwei Kampfjets versehentlich ein Dorf. 15 Menschen wurden verletzt.

    Finanzen:

    Die Europäische Zentralbank senkte ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 2,5 Prozent.

    Raumfahrt:

    Der Luftverkehr in Florida wurde beeinträchtigt, nachdem ein Prototyp des SpaceX-Raumschiffs – das Elon Musk für Marsflüge nutzen will – bei einem Testflug zerbrach.

    Neuseeland:

    Das Land rief seinen ranghöchsten Diplomaten in Großbritannien zurück, nachdem dieser Trumps Geschichtsverständnis infrage gestellt hatte.

    Terrorismus:

    Pakistan benötigt Unterstützung im Kampf gegen Terroristen. Die Rolle des Landes bei der Ergreifung eines von den USA gesuchten Verdächtigen könnte zu einer engeren Zusammenarbeit führen.

    Iran:

    Ein inhaftierter populärer Musiker wurde ausgepeitscht – laut Aktivisten als Vergeltung für seine Unterstützung eines Aufstands.

  • Pulverfass in Nahost – Trumps Drohung und ihre Folgen

    Pulverfass in Nahost – Trumps Drohung und ihre Folgen

    Ein brisanter Konflikt eskaliert weiter. US-Präsident Donald Trump hat mit einer unverhohlenen Drohung an die Hamas eine neue Eskalationsstufe erreicht. „Wenn ihr die Geiseln nicht freilasst, seid ihr tot!“, schrieb er in den sozialen Medien. Eine Botschaft, die keine Spielräume für diplomatische Feinheiten lässt. Was bedeutet diese Rhetorik für die ohnehin fragile Lage im Nahen Osten?

    Eine kalkulierte Eskalation

    Trump ist für seine martialische Sprache bekannt. Doch die aktuelle Situation verleiht seinen Worten eine ungeahnte Schärfe. Die Hamas, international als Terrororganisation eingestuft, hält weiterhin Geiseln fest, während Israel mit unverminderter Härte gegen sie vorgeht. Trump stellt sich demonstrativ an die Seite Israels und verspricht, alles bereitzustellen, was nötig sei, um den Konflikt zu beenden. Doch was bedeutet „alles“? Droht hier eine weitere militärische Eskalation, womöglich mit direkter US-Beteiligung?

    Die Drohung des Präsidenten richtet sich nicht nur an die Hamas, sondern auch an die Bevölkerung des Gazastreifens. Die Botschaft ist klar: Wer den bewaffneten Kampf weiter unterstützt oder toleriert, muss mit Vergeltung rechnen. Eine solche Generalverurteilung birgt allerdings erhebliche Risiken, insbesondere für die Zivilbevölkerung, die bereits unter katastrophalen Bedingungen leidet.

    Die heikle diplomatische Wende

    Parallel dazu haben die USA erstmals direkte Gespräche mit der Hamas geführt – eine bemerkenswerte Kehrtwende. Bislang galt es als unantastbare Maxime der US-Außenpolitik, nicht mit Terrororganisationen zu verhandeln. Dass Washington diesen Grundsatz nun bricht, zeigt, wie ernst die Lage ist. Die Freilassung der Geiseln ist dabei das vorrangige Ziel. Doch was kommt danach? Sind diese Gespräche ein Zeichen für eine neue strategische Ausrichtung oder lediglich ein taktisches Mittel in einer akuten Krise?

    Während Trump mit harten Worten droht, setzen europäische Regierungen auf diplomatische Mittel. Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich haben Israel nachdrücklich dazu aufgefordert, humanitäre Hilfe ungehindert nach Gaza zu lassen. Ein Appell, der in Jerusalem auf taube Ohren stößt, da Premierminister Netanjahu sich von militärischer Notwendigkeit getrieben sieht.

    Der schmale Grat zwischen Drohung und Eskalation

    Die israelische Militäroperation gegen die Hamas ist noch lange nicht beendet. Dies unterstrich der neue Generalstabschef Eyal Zamir in einer Rede. „Die Hamas hat einen schweren Schlag erlitten, aber sie ist nicht besiegt“, betonte er. Israel wird also weiter gegen die Islamisten vorgehen – mit Rückhalt aus Washington. Doch während Israel den Feind militärisch schwächen will, verfolgt Trump offenbar eine Doppelstrategie: Drohungen auf der einen Seite, Verhandlungen auf der anderen.

    Die Situation ist hochexplosiv. Die Drohung Trumps könnte die Hamas dazu veranlassen, ihre Position zu verhärten – eine Reaktion, die schon oft zu noch brutalerer Gewalt geführt hat. Gleichzeitig könnte sie Israel ermutigen, die Offensive mit noch größerer Entschlossenheit fortzusetzen. In jedem Fall dürfte der Preis für die Zivilbevölkerung Gazas weiter steigen.

    Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Drohungen Trumps lediglich Teil seiner unberechenbaren Rhetorik sind – oder ob sie in einen neuen, noch blutigeren Akt dieses langen Konflikts münden.

    Autor: P.T.

  • Wie Trumps Maßnahmen die Ukraine beeinflussen könnten – und andere World-News

    Wie Trumps Maßnahmen die Ukraine beeinflussen könnten – und andere World-News

    Die USA haben die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die Ukraine eingestellt, erklärten US-Beamte gestern – nur wenige Tage nachdem Präsident Trump die Militärhilfe für das Land ausgesetzt hatte. Offizielle Stellen gaben an, dass diese Unterbrechungen darauf abzielen, die Ukraine unter Druck zu setzen, Trumps Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland zu unterstützen.

    Einige US-Beamte deuteten an, dass die Aussetzungen möglicherweise nur von kurzer Dauer sein könnten, falls der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Forderungen des Weißen Hauses nachgibt. Nach Drängen und Beratungen durch europäische Staats- und Regierungschefs bemüht sich Selenskyj nun, Trumps Gunst wieder zu gewinnen.

    Europäische Staats- und Regierungschefs treffen sich heute in Brüssel, um zu beraten, wie sie die Ukraine unterstützen und gleichzeitig ihre eigenen militärischen Fähigkeiten stärken können. Doch Trumps Entscheidung, die US-Hilfe zurückzuhalten, könnte das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld verändern.

    Ohne amerikanische Waffen könnten die ukrainischen Streitkräfte bereits in vier Monaten ins Wanken geraten, so Analysten. Rund 20 Prozent der ukrainischen Militärausrüstung stammen aus den USA. Doch diese 20 Prozent seien „die tödlichsten und wichtigsten“, erklärte ein Experte.

    Der Oberste Gerichtshof stellt sich gegen Trump bei Auslandshilfe

    Der Oberste Gerichtshof der USA hat gestern einen Eilantrag von Präsident Trump abgelehnt, fast zwei Milliarden Dollar an Auslandshilfe einzufrieren. Mit einer knappen Mehrheit von fünf zu vier Stimmen forderte das Gericht stattdessen ein untergeordnetes Gericht auf, seine Entscheidung vom Februar näher zu erläutern, mit der die Trump-Regierung zur Wiederaufnahme der Hilfszahlungen verpflichtet wurde.

    Das Urteil ist eine der ersten Reaktionen des Gerichts auf Trumps Kampagne zur drastischen Kürzung staatlicher Ausgaben. Zwei konservative Richter schlossen sich den drei liberalen Mitgliedern des Gerichts an und bildeten die Mehrheit – ein Hinweis darauf, dass Trump auf mehr Skepsis im Obersten Gerichtshof stoßen könnte, als dessen überwiegend konservative Zusammensetzung vermuten lässt.

    Direkte Gespräche zwischen den USA und der Hamas

    US-Vertreter haben in Doha, Katar, direkte Gespräche mit der Hamas über die Geiseln im Gazastreifen geführt. Dies stellt eine Abkehr von der langjährigen amerikanischen Politik dar, sich nicht direkt mit Gruppen zu befassen, die von den USA als terroristisch eingestuft werden.

    Die Verhandlungen konzentrierten sich auf die Freilassung von Edan Alexander, dem einzigen israelisch-amerikanischen Geisel, der noch am Leben sein soll, sowie auf die Rückgabe der Leichen von vier weiteren israelisch-amerikanischen Geiseln, die bei dem Hamas-geführten Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 entführt und nach Gaza verschleppt wurden. Dies erklärten ein israelischer und ein westlicher Beamter.

    Die Ergebnisse der Gespräche waren zunächst unklar, doch Vermittler bemühen sich weiterhin, die derzeitige Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu verlängern und die Freilassung der verbliebenen Geiseln zu erreichen.

    Gaza: Ein arabischer Plan zum Wiederaufbau des Gazastreifens lässt viele Fragen offen, und eine Lösung für die Nachkriegsordnung scheint weiterhin in weiter Ferne.

    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    China: Ein Video-Blogger entdeckte in einem chinesischen Dorf eine Frau, die mit einer Kette um den Hals gefesselt war. Sein Video löste eine bedeutende Debatte über Frauenrechte aus.

    Kriminalität: Die USA haben zwölf chinesische Staatsbürger wegen ihrer Beteiligung an einem hochentwickelten Hacker-Ring angeklagt, der Daten von Amerikanern gestohlen haben soll.

    Syrien: Die Kämpfe im Nordosten des Landes haben sich verschärft und gefährden die Bemühungen der neuen Regierung, das Land zu stabilisieren.

    Kalifornien: Tausende Campingplätze in den Nationalparks des Bundesstaates könnten aufgrund von Personalmangel geschlossen werden, wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht.

    Automobilbranche: Teslas Verkaufszahlen in Deutschland sind im Februar drastisch eingebrochen – Teil eines größeren Abschwungs in ganz Europa.

    Wirtschaft: Adidas hat sein letztes Paar Yeezy-Sneaker verkauft und versucht, sich von der skandalträchtigen Partnerschaft mit dem Rapper Ye zu distanzieren.

    Frankreich: Zeugen im Prozess gegen einen Chirurgen, der 299 Menschen – darunter vor allem Kinder – sexuell missbraucht haben soll, sagten aus, dass Warnzeichen lange ignoriert wurden.

    Wissenschaft: Forscher haben ein Gen identifiziert, das offenbar hilft, den Alterungsprozess im weiblichen Gehirn zu verlangsamen.

  • Trump: „Wir fangen gerade erst an“ – und andere World-News

    Trump: „Wir fangen gerade erst an“ – und andere World-News

    In einer Rede vor dem Kongress machte Donald Trump deutlich, dass seine Regierung erst am Anfang ihrer politischen Veränderungen steht. Er verteidigte seine frühen Maßnahmen – darunter Massenabschiebungen und Zölle gegen wichtige Handelspartner – als notwendig, um die USA wirtschaftlich und sicherheitspolitisch zu stärken.

    Trump nutzte die Gelegenheit, um die Biden-Regierung für hohe Preise und andere wirtschaftliche Probleme verantwortlich zu machen. Zudem sprach er über den Kulturkampf in den USA und kritisierte Schulen, die seiner Meinung nach Kinder mit „Transgender-Ideologie“ indoktrinieren.

    Handelskrieg eskaliert

    Am selben Tag traten neue Zölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China in Kraft – eine Entscheidung, die die diplomatischen Beziehungen der USA zu ihren wichtigsten Handelspartnern erschüttert. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten:

    • Kanada: Premierminister Justin Trudeau kündigte Vergeltungszölle von 25 Prozent auf US-Waren im Wert von 20,5 Milliarden Dollar an. „Du bist ein schlauer Kerl“, sagte Trudeau in Richtung Trump. „Aber das ist eine sehr dumme Entscheidung.“
    • Mexiko: Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass auch ihr Land Gegenmaßnahmen ergreifen werde, falls die Zölle bis Sonntag nicht zurückgenommen werden.

    Die weltweiten Finanzmärkte reagierten mit einem Ausverkauf – Anleger und Unternehmen sind verunsichert.

    Selenskyj schlägt Bedingungen für Friedensgespräche vor

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei bereit, russische Kriegsgefangene freizulassen, Langstreckenangriffe mit Drohnen und Raketen einzustellen und einen Waffenstillstand auf See zu erklären – allerdings nur, wenn Russland dasselbe tut.

    Selenskyjs Erklärung erfolgte nur einen Tag, nachdem die USA ihre Militärhilfe für die Ukraine pausiert hatten. Gleichzeitig lobte er die USA und Trump für ihre bisherige Unterstützung – ein klarer Versuch, die angespannten Beziehungen zu verbessern.

    • Ukraine im Schockzustand: Viele Ukrainer fühlen sich von den USA verraten. Selbst in einem Café in Kiew, das nach Trump benannt wurde, macht sich Enttäuschung breit.
    • Europäische Reaktion: Trumps Drohung, die Ukraine im Stich zu lassen, hat die Debatte über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen zur Finanzierung von Waffen und Wiederaufbau befeuert.
    • EU-Pläne: Die Europäische Kommission stellte ein weitreichendes Hilfspaket für die Ukraine vor – doch die Umsetzung wird nicht einfach.

    Arabischer Plan für Gazas Zukunft

    Bei einem Dringlichkeitsgipfel in Kairo unterstützten arabische Staaten einen ägyptischen Plan für die Zukunft des Gazastreifens – als Reaktion auf Trumps umstrittenen Vorschlag, Gaza zu räumen und in die „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln.

    Der ägyptische Plan sieht Investitionen von 53 Milliarden Dollar vor, um Gaza wiederaufzubauen, ohne die Bewohner zu vertreiben. Die Übergangsregierung soll aus Technokraten bestehen, die nicht mit der Hamas in Verbindung stehen.

    Auffällig war jedoch, dass die Staatschefs von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht am Gipfel teilnahmen – ein Zeichen, dass der arabische Konsens über den Plan noch brüchig sein könnte.

    • Westjordanland: Die israelische Armee gab bekannt, in Jenin einen ranghohen Hamas-Kommandeur getötet zu haben.

    Weitere Schlagzeilen

    • Vatikan: Millionen Menschen beten für Papst Franziskus, der im Krankenhaus liegt – besonders in seiner Heimat Argentinien.
    • Syrien: Israel hat Waffenlager und militärische Ziele im Süden des Landes bombardiert, was die Spannungen mit der neuen Regierung in Damaskus verschärft.
    • Großbritannien: Vizepräsident JD Vance sorgte für Empörung, als er das Vereinigte Königreich als „ein zufälliges Land, das seit 30 oder 40 Jahren keinen Krieg geführt hat“, abtat.
    • Deutschland: Friedrich Merz, der wahrscheinliche nächste Bundeskanzler, kündigte an, neue – sehr hohe – Schulden aufzunehmen, um Verteidigung und Infrastruktur zu stärken – eine schnelle Reaktion auf Trumps Politik.
    • Panama-Kanal: Eine Investorengruppe hat zwei strategische Häfen gekauft, die im Zentrum eines diplomatischen Streits zwischen Panama und der Trump-Regierung stehen.
    • Uganda: Kürzungen der US-Hilfsprogramme setzen die LGBTQ-Gemeinschaft in Uganda verstärkt der Gefahr der strengen Anti-Homosexuellen-Gesetze aus.
    • China: Wegen der sinkenden Geburtenrate fordern einige Unternehmen ihre Angestellten auf, mehr Kinder zu bekommen.
    • Wirtschaft: Chinas Regierung peilt ein Wirtschaftswachstum von etwa 5 Prozent an – trotz Handelskrieg mit den USA.
    • USA: Der Oberste Gerichtshof zeigte sich skeptisch gegenüber der Klage der mexikanischen Regierung gegen US-Waffenhersteller.
    • Klima: Der größte Eisberg der Welt hat sich nahe der Insel Südgeorgien im Südatlantik festgesetzt.
    • Literatur: Forscher entdeckten eine seltene handschriftliche Variante von William Shakespeares Sonett 116.

    Von C. Hatty

  • Trump macht Ernst: Stopp der US-Militärhilfe für die Ukraine – und andere World-News

    Trump macht Ernst: Stopp der US-Militärhilfe für die Ukraine – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat gestern die Lieferung von Militärhilfe an die Ukraine komplett ausgesetzt. Laut hochrangigen US-Beamten bleibt diese Maßnahme in Kraft, bis Trump überzeugt ist, dass die Ukraine sich glaubwürdig für Friedensgespräche mit Russland einsetzt.

    Der sofortige Stopp betrifft Waffen und Munition im Wert von über einer Milliarde Dollar, die bereits in der Pipeline oder bestellt sind.

    Gleichzeitig kehrte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einer diplomatischen Mission zurück, die ihm sowohl Demütigung – durch eine konfrontative Begegnung mit Trump im Oval Office – als auch Unterstützung – durch europäische Staatschefs – einbrachte. Selenskyj betonte, er werde alle diplomatischen Wege nutzen, um den Krieg zu beenden, räumte jedoch ein, dass dies ein langer Prozess sei.

    Russland hat keinerlei Bereitschaft gezeigt, einen Frieden zu akzeptieren, der nicht auf der vollständigen Kapitulation der Ukraine und der dauerhaften Annektion großer Gebiete basiert. Gleichzeitig scheint Trump Moskaus Kurs zu unterstützen. Die Ukraine hat klargemacht, dass sie sich nur dann auf eine Waffenruhe einlässt, wenn es Sicherheitsgarantien gibt – idealerweise unterstützt durch die USA –, die zukünftige russische Angriffe verhindern würden.

    Internationale Unterstützung: Großbritannien und Frankreich haben eine „Koalition der Willigen“ angekündigt, um eine Waffenruhe abzusichern. Doch wie viele Länder werden sich tatsächlich beteiligen? Und spielt das überhaupt eine Rolle, wenn Russland eine solche Koalition ohnehin ablehnt?

    Kriegstaktiken: Laut ukrainischen Kommandeuren sind Drohnen mittlerweile für etwa 70 Prozent der Todesopfer und Verletzungen verantwortlich.


    Trump verhängt massive Zölle

    Die von Donald Trump angedrohten Strafzölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China werden nun Realität. Gestern erklärte Trump, dass es keine Möglichkeit mehr gebe, die Abgaben in letzter Minute abzuwenden – Unternehmen und ausländische Regierungen reagierten hektisch.

    Die neuen Zölle umfassen eine 25-prozentige Abgabe auf alle Importe aus Kanada und Mexiko sowie zusätzlich 10 Prozent auf chinesische Waren. Kanada kündigte umgehend Vergeltungsmaßnahmen an, was einen Handelskrieg auslösen könnte. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte klar: „Egal, welche Entscheidung getroffen wird – wir werden entsprechend handeln.“

    Ursprünglich begründete Trump die Zölle mit der Absicht, Migration und Drogenschmuggel zu stoppen. Doch nun scheint sich seine Argumentation zu ändern: Kanada und Mexiko müssten mehr Produktionsstätten – insbesondere in der Autoindustrie – in die USA verlagern. Beide Länder sind wirtschaftlich stark vom US-Markt abhängig.

    Folgen: Die Ankündigung ließ die Aktienmärkte einbrechen – der S&P 500 fiel um 1,8 Prozent und verzeichnete damit den bisher stärksten Tagesverlust des Jahres.

    Automobilbranche: Besonders hart könnte es Nissan und Stellantis treffen, da die Zölle die Preise für neue Fahrzeuge in die Höhe treiben dürften.


    Israel und Hamas bereiten sich auf eine mögliche Wiederaufnahme des Krieges vor

    Trotz andauernder Verhandlungen über eine Waffenruhe treffen sowohl Israel als auch die Hamas Vorkehrungen für eine erneute Eskalation des Konflikts.

    Hamas-Mitglieder berichten, dass die Organisation nicht explodierte Bomben sammelt, um daraus Sprengsätze herzustellen, neue Kämpfer rekrutiert und ihre Befehlskette neu aufbaut. Israel hingegen bereitet sich laut Regierungsvertretern intensiv auf eine mögliche, noch heftigere Militäroffensive im Gazastreifen vor.

    Die palästinensische Bevölkerung leidet bereits unter den Folgen des israelischen Lieferstopps für Waren und humanitäre Hilfe – die Preise für Lebensmittel und lebenswichtige Güter steigen rasant.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    • Deutschland: In Mannheim raste ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge und tötete mindestens zwei Personen. Der Fahrer wurde festgenommen.
    • Papst Franziskus: Der Vatikan teilte mit, dass der 88-jährige Papst gestern zweimal schwere Atemnotanfälle erlitt.
    • Mexiko: Der Oberste Gerichtshof befasst sich mit einer Klage gegen US-Waffenhersteller, denen vorgeworfen wird, die Gewalt der Kartelle zu fördern – gefordert werden 10 Milliarden Dollar Schadenersatz.
    • China: Staatsanwälte setzen zunehmend auf außergerichtliche Einigungen, die Experten als Erpressungstaktik bezeichnen.
    • Grönland: Die USA zeigen verstärkt Interesse an den seltenen Erden der dänischen Arktisregion, doch verschiedene Faktoren bremsen die Hoffnungen auf einen „Deal“.
    • Künstliche Intelligenz: Das Unternehmen Anthropic hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und wird nun mit 61,5 Milliarden Dollar bewertet.
    • Chipindustrie: Der Halbleitergigant TSMC plant, in den nächsten vier Jahren 100 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.
    • Tesla: Der Widerstand gegen den E-Auto-Konzern wächst, da Elon Musk zunehmend politische Macht ausübt.
  • Trump setzt auf Putins Wort in Ukraine-Frage – und andere World-News

    Trump setzt auf Putins Wort in Ukraine-Frage – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump empfing gestern den britischen Premierminister Keir Starmer in Washington. Während des Treffens im Oval Office machte Trump mehrfach deutlich, dass er darauf vertraue, dass Russlands Präsident Wladimir Putin sich an die Bedingungen eines möglichen Friedensabkommens zur Beendigung des Ukraine-Krieges halten werde.

    „Ich denke, er hält sein Wort“, erklärte Trump. „Ich kenne ihn jetzt schon lange.“

    Diese Haltung könnte kaum weiter von der seines britischen Amtskollegen entfernt sein. Starmer war in die USA gereist, um die Entsendung britischer Truppen für eine Friedensmission nach Kriegsende anzubieten und um Trump davon zu überzeugen, die Ukraine nicht Putins Forderungen zu überlassen.

    Als Trump gefragt wurde, ob die USA Großbritannien unterstützen würden, falls es Friedenstruppen entsendet und Russland ein Abkommen bricht, wich er aus. Innerhalb einer Minute wechselte er seine Antwort mehrfach – erst nein, dann ja, schließlich wieder nein. „Sie brauchen keine Hilfe“, sagte er.

    Neue Zölle für Kanada, Mexiko und China

    Trump kündigte zudem an, dass ab dem 4. März neue Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko in Kraft treten sollen. Er begründete dies damit, dass beide Länder nicht genug unternommen hätten, um den Drogenschmuggel in die USA zu stoppen. In einem Social-Media-Post erklärte er außerdem, dass China bereits nächste Woche mit zusätzlichen 10 Prozent Einfuhrzoll belegt werde.

    Wirtschaftsexperten warnen vor den möglichen Folgen: Die Maßnahmen könnten die Preise in den USA in die Höhe treiben und Handelskriege auslösen.

    Israels Armee räumt Fehler am 7. Oktober ein

    Die israelischen Streitkräfte veröffentlichten gestern erste Ergebnisse interner Untersuchungen zum militärischen und geheimdienstlichen Versagen am 7. Oktober 2023. Hochrangige Offiziere hatten die Hamas offenbar massiv unterschätzt und frühe Warnungen vor einem bevorstehenden Großangriff falsch interpretiert.

    Das Problem lag laut Militärvertretern in falschen Annahmen über die Fähigkeiten und Absichten der Hamas – sowie einer fast schon blinden Abhängigkeit von präziser Geheimdienstinformation, die in diesem Fall fehlte. Die Untersuchung ging jedoch nicht auf die politische Strategie der israelischen Regierung in den Jahren vor dem Angriff ein.

    Hintergründe zur Untersuchung

    Israels Militär gab an, zehntausende Stunden mit der Analyse der Geheimdienstarbeit und der Reaktion auf den Angriff verbracht zu haben. Bei dem Angriff wurden rund 1.200 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten. 250 Personen wurden als Geiseln genommen – es war das tödlichste Ereignis für jüdische Menschen seit dem Holocaust.

    Währenddessen schickte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Delegation nach Kairo, um über eine Verlängerung der Waffenruhe zu verhandeln.

    Ermittlungen zum Tod von Gene Hackman

    Der Schauspieler Gene Hackman, der zwar nie dem typischen Hollywood-Star entsprach, aber dennoch eine beeindruckende Karriere hinlegte, ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Hackman, seine Frau Betsy Arakawa und ihr Hund wurden tot in ihrem Haus in New Mexico aufgefunden.

    Besonders brisant: Auf einer Badezimmerablage lag eine geöffnete Medikamentenflasche, verstreute Pillen wurden daneben entdeckt. Die Polizei ermittelt.

    Hackman war bekannt für seine intensive Darstellung vermeintlich gewöhnlicher Figuren in einigen der besten Filme der 1970er und 1980er Jahre – darunter „French Connection“ und „Mississippi Burning“.

    WEITERE SCHLAGZEILEN

    • Myanmar: Hunderte Menschen wurden aus Zwangsarbeitslagern gerettet, die für Online-Betrugsmaschen genutzt wurden.
    • Mexiko: Dutzende Mitglieder von Drogenkartellen, die in den USA gesucht werden, wurden von Mexiko an die US-Behörden überstellt.
    • China: Thailand schob 40 geflüchtete Uiguren nach China ab – Menschenrechtsorganisationen und die UN kritisieren das scharf.
    • Türkei: Der inhaftierte Führer der kurdischen PKK ruft seine Gruppe zur Waffenabgabe und Auflösung auf.
    • Vatikan: Papst Franziskus’ zweiwöchiger Krankenhausaufenthalt wirft unbequeme Fragen zur Entscheidungsfindung in der Kirche auf.
    • Österreich: Drei etablierte Parteien bilden eine neue Regierung – die rechtsextreme FPÖ bleibt außen vor.
    • Rumänien: Andrew und Tristan Tate, die wegen Sexualverbrechen in Rumänien angeklagt wurden, sind in die USA zurückgekehrt.
    • Wirtschaft: Die Gründerfamilie von 7-Eleven scheiterte mit dem Versuch, das Unternehmen zurückzukaufen.
    • Indien: Die Maha Kumbh Mela, das weltweit größte spirituelle Treffen, ging nach sechs Wochen zu Ende.
    • Kanada: Ermittler in Manitoba entdeckten mutmaßliche Überreste von zwei Opfern eines Serienmörders – ein erschütternder Fall, der Gewalt gegen indigene Frauen in den Fokus rückt.

    Von C. Hatty

  • Trumps Haltung zu Europa sorgt für Unruhe – und andere World-News

    Trumps Haltung zu Europa sorgt für Unruhe – und andere World-News

    In einer Kabinettssitzung diese Woche sprach Präsident Trump mit deutlichen Worten über die EU. Der Staatenverbund sei „gegründet worden, um die USA über den Tisch zu ziehen“, erklärte er. Zudem kündigte er an, Europa mit 25-Prozent-Zöllen zu belegen.

    Trump und seine Anhänger scheinen Amerikas traditionelle Partner in Europa zunehmend nicht nur als wirtschaftliche, sondern als generelle Gegner zu betrachten, berichten europäische Analysten und Offizielle.

    Wie weit diese Haltung von Gleichgültigkeit bis hin zu offener Feindseligkeit reicht, bleibt unklar – besonders da Trump sich von der NATO distanziert und Russland annähert. Laut Russlands Außenminister planen Vertreter beider Länder ein Treffen, um über die Wiederaktivierung der Botschaften zu verhandeln.

    Europa in Alarmbereitschaft

    Europäische Staats- und Regierungschefs versuchen, den Schaden zu begrenzen. Der britische Premierminister Keir Starmer hofft, Trump bei dem heutigen Treffen im Weißen Haus davon zu überzeugen, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron konnte Trump bei seinem eigenen Besuch kaum beeinflussen, und Friedrich Merz – voraussichtlich Deutschlands nächster Kanzler – äußerte starke Zweifel an der transatlantischen Partnerschaft.

    Ukraine: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird voraussichtlich nach Washington reisen, um ein Rahmenabkommen zu unterzeichnen, das den USA Zugang zu ukrainischen Rohstoffen verschafft. Eine Sicherheitsgarantie gibt es im Gegenzug nicht. Trump soll sich bereits seit 2017 für die Bodenschätze der Ukraine interessieren.

    Hamas und Israel setzen Gefangenenaustausch fort

    Hamas hat laut israelischem Militär heute Morgen die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln übergeben. Israel reagierte darauf mit der Freilassung palästinensischer Häftlinge. Diese Runde könnte jedoch die letzte dieser ersten Phase des Waffenstillstands sein.

    Die vier Israelis sollen der Franzose Ohad Yahalomi, Itzhak Elgarat, Shlomo Mansour und Tsachi Idan sein. Im Gegensatz zu vorherigen Übergaben – die Israel als „demütigende Inszenierungen“ bezeichnete – erfolgte die Übergabe dieses Mal ohne öffentliche Zurschaustellung.

    Gleichzeitig zeigte palästinensisches Fernsehen, wie Fahrzeuge mit dem Rotkreuz-Emblem Gefangene in die Stadt Ramallah brachten. Dutzende stiegen aus den Bussen, weitere Freilassungen sollen folgen, sobald israelische Forensiker die sterblichen Überreste identifiziert haben.

    Wie geht es weiter? Etwa 25 Geiseln und die Überreste von mehr als 30 weiteren befinden sich noch im Gazastreifen. Ob ernsthafte Verhandlungen für eine zweite Austauschphase bereits begonnen haben, ist unklar. Trumps Nahost-Gesandter Steve Witkoff sollte gestern für Gespräche in die Region reisen – doch die USA meldeten eine Verzögerung seiner Reise.

    Trump und Gaza

    Trump sorgte erneut für Aufsehen: Er teilte ein KI-generiertes Video, das den zerstörten Gazastreifen als luxuriöses Resort mit seinem Namen zeigt. Dies geschah weniger als eine Woche, nachdem er scheinbar von seinem Vorschlag abgerückt war, die Kontrolle über das Gebiet zu übernehmen.

    Flugzeugabsturz in Sudan – Dutzende Tote

    Mindestens 46 Menschen starben, als ein Militärflugzeug in der sudanesischen Hauptstadt Khartum in ein Wohngebiet stürzte. Laut Behörden zählt dieser Absturz zu den schlimmsten in der jüngeren Geschichte des Landes – zusätzlich zu den Verwüstungen durch fast drei Jahre Bürgerkrieg.

    Die Absturzursache ist bislang unklar. Das sudanesische Militär erklärte, die Maschine habe sowohl Zivilisten als auch Soldaten an Bord gehabt und sei beim Start von einer Luftwaffenbasis verunglückt. Diese Basis spielt eine zentrale Rolle in den Plänen des Militärs, die Kontrolle über Khartum zurückzuerlangen.

    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    • Vatikan: Ein geheimes Treffen befeuert Spekulationen über einen möglichen Rücktritt von Papst Franziskus, der aktuell im Krankenhaus liegt.
    • Chile: Ein massiver Stromausfall löste einen Ausnahmezustand aus – die Regierung verhängte eine nächtliche Ausgangssperre und entsandte Militär sowie Polizei auf die Straßen.
    • Syrien: Eine mit Spannung erwartete „nationale Dialogkonferenz“ endete am Dienstag – doch einige Teilnehmer kritisierten, dass die Versprechen für eine repräsentative Regierung nicht eingehalten wurden.
    • USA: Ein ungeimpftes Kind in Texas starb an Masern – der erste bekannte Todesfall eines Masernausbruchs, der im Januar begann.
    • Religion: Eine neue Pew-Studie zeigt: Der Rückgang des Christentums in den USA scheint sich verlangsamt zu haben – vor allem jüngere Generationen tragen dazu bei.
    • Kanada: Trumps Androhung einer Annexion führte zu einem sprunghaften Anstieg der Flaggenverkäufe.
    • Südafrika: Feuerwehrleute in Kapstadt kämpften gegen einen Waldbrand, der sich vom Tafelberg in Richtung Stadt ausbreitete.

    Von C. Hatty