Schlagwort: Gewitter

  • Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Am Dienstag, 21. Juni, als viele Departements von Schäden durch schwere Hagelgewitter betroffen wurden, beunruhigte insbesondere die Intensität dieser Unwetter. Zwar sind Gewitter in dieser Jahreszeit üblich, doch können sie aufgrund der globalen Erwärmung häufiger auftreten und schwerere Schäden verursachen.

    Hagelkörner, die so groß wie ein Tennisball oder eine Hand waren, fielen am Montag, dem 20. Juni, während heftiger Gewitter aus dem Himmel. Warum scheinen sich diese Hagelstürme zu häufen? Gewitter mit Hagelschlag treten i. Frankreich traditionell zwischen Mai und Juli auf, wenn die Cumulonimbus-Wolken am ausgeprägtesten sind. Diese speziellen Wolken, die für Gewitter verantwortlich sind, können sich bis zu 15 Kilometer hoch auftürmen. In ihrem Inneren steigen und sinken Staubpartikel, die von Wasser umgeben sind, und mit der Zeit Eiskugeln bilden.

    Ein Wetterphänomen, das mit der globalen Erwärmung häufiger und intensiver auftritt.
    Die Gewitter der letzten Tage wurden durch eine Art Kaltlufttropfen verursacht. Dabei handelt es sich um eine Blase aus kalter Luft in etwa 5.000 m Höhe, die auf die am Boden liegende sehr warme Luft trifft. „Je größer der Temperaturkontrast, desto stärker können diese Gewitter werden“, erklärt der Meteorologe Ludovic Lagrange. Nach Ansicht der Wissenschaftler wird die globale Erwärmung diesen Trend noch beschleunigen. „Eine um 30% erhöhte Häufigkeit, eine im Durchschnitt um 10% bis 15% erhöhte Intensität“, sagt Jean Jouzel, Klimatologe und ehemaliges Mitglied des IPCC, voraus.

  • Gewitter: Schäden durch schweren Hagelschlag im Südwesten

    Gewitter: Schäden durch schweren Hagelschlag im Südwesten

    Am Abend des Montags, 20. Juni, hat sich vom Südwesten her eine weitere ausgeprägte Gewitterzone entwickelt. Stellenweise fielen tennisballgroße Hagelkörner.

    Zahlreiche Gewitter trafen Okzitanien auch am Montag, 20. Juni, mit Hagelschlag im Südwesten, insbesondere in den Pyrenäen-Atlantik, den Hautes-Pyrénées, dem Gers und der Gironde. Auch die Stadt Bordeaux und ihre Umgebung waren betroffen.

    Über dem Norden der Hautes-Pyrénées ging gegen 21 Uhr ein heftiger Hagelsturm nieder. Auch der Süden des Departements Gers war betroffen. Vor allem der Hagel mit teilweise tennisballgroßen Hagelkörnern und der starke Wind verursachten die größten Schäden, wie man auf den Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken sehen kann.

    Auch am Dienstag, 21. Juni, herrscht in zehn Departements im mittleren Osten Frankreichs die Warnstufe Orange „Gewitter“. Nach den Vorhersagen von Météo-France ziehen lokal heftige Gewitter zwischen dem Südwesten des Landes und dem Centre Val-de-Loire auf.

    Die Gewitter bringen wahrscheinlich Hagelschlag, intensive Niederschläge und heftige Windböen. Die orangefarbene Hitzewarnung wird in 10 Departements des östlichen Zentrums aufrechterhalten. Die Gewittergefahr bleibt in den meisten Regionen bestehen.

  • Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitter, Hagel, Hitzewelle… 31 Departements in Alarmstufe Orange

    In seinem letzten Wetterbericht setzt Meteo France 21 Departements wegen heftiger Gewitter auf die Warnstufe Orange und 10 Departements auf die Warnstufe Orange wegen der Hitzewelle. 

    Nach der großen Hitze der letzten Tage kehren Regen und Gewitter nach Frankeich zurück. Météo France rechnet mit einer „Welle heftiger Gewitter, die am Abend im Südwesten des Landes beginnt“. Météo France hat aus diesem Grund 21 Departements in Alarmstufe Orange versetzt: „Eine ausgeprägte Gewitterfront wird sich am Abend vom Südwesten her entwickeln und sich dann im Laufe der Nacht in Richtung Centre-Val-de-Loire verlagern“, warnen die Experten.

    In Okzitanien sind vier Departements von dieser Wetterwarnung betroffen: Hautes-Pyrénées, Gers, Tarn-et-Garonne und Lot. Die Alarmstufe gilt von Montagabend bis Dienstagmorgen, 07:00 Uhr.

    Das Departement Lot-et-Garonne soll ebenfalls von den Gewittern betroffen sein, die laut Météo France „von heftigen Niederschlägen begleitet werden, die manchmal stärker ausgeprägt sind als in der vorangegangenen Nacht“. Am Sonntag, dem 19. Juni, hatte es im Departement bereits starke Hagelschläge gegeben, die die Produktion mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe zerstört haben. Auch die Departements Pyrénées-Atlantiques, die Landes, die Gironde, die Dordogne, die Charente, die Charente-Maritime, die Deux-Sèvres, die Vienne, die Indre-et-Loire, die Loir-et-Cher, die Indre, die Creuse, die Haute-Vienne und die Corrèze sind betroffen.

    Météo France rechnet mit besonders starkem Hagelschlag, „intensiven Niederschlagsmengen, die punktuell 30 bis 50 Liter, lokal 60 Liter / m2 manchmal in weniger als einer Stunde erreichen“, und „heftigen Windböen, die Werte von 80 bis 100 km/h erreichen können“.

    In den übrigen Teilen Frankreichs, insbesondere im Osten, setzte Meteo France aufgrund der Hitzewelle und der besonders hohen Temperaturen zehn Departements in Alarmstufe Orange.

  • Bilanz der Unwetter: 50.000 Blitzeinschläge, tote Frau in Rouen, Festivalbesucher evakuiert…

    Bilanz der Unwetter: 50.000 Blitzeinschläge, tote Frau in Rouen, Festivalbesucher evakuiert…

    Die heftigen Gewitter, vor denen Météo France Samstag, 4. Juni, warnte,  forderten in Rouen ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte. Die heftigen Niederschläge, der Hagel und der Wind zogen wie vorhergesagt durch zahlreiche Regionen Frankreichs. Die Gewitter sollen am Sonntag laut Météo-France nachlassen.

    65 Departements waren auf Alarmstufe Orange – das hatte es in Frankreich noch nie gegeben. Die Gewitter zogen am Samstag über viele Regionen des Landes hinweg, begleitet von starken Niederschlägen, oft mit schwerem Hagel und starken Windböen. Die Gewitter waren sehr intensiv und erzeugten innerhalb von 24 Stunden etwa 50.000 Blitzeinschläge, wie Météo France meldet.

    Am Sonntagmorgen, 5. Juni, gab Innenminister Gérald Darmanin in einer Pressekonferenz bekannt, dass eine Person getötet und insgesamt 15 Personen verletzt wurden, zwei davon bfänden sich in einem ernsten Zustand. Unter ihnen sei auch ein 13-jähriges Mädchen, das sich „in einem kritischen Zustand“ befinde, so der Minister. Darmanin gab außerdem bekannt, dass 2.400 Feuerwehrleute in den betroffenen Gebieten etwa 3.500 Einsätze fahren mussten.

    Frau in Rouen getötet
    Die Unwetter forderten in Rouen ein Todesopfer: eine Frau in den Vierzigern. Als sie sich auf der Straße befand, wurde sie von einer Wasserwelle mitgerissen, zu Boden geschleudert und etwa 70 Meter mitgeschleift. Da sie unter einem Auto eingeklemmt wurde, konnte sie sich nicht mehr aufrichten und ertrank. Der LRM-Abgeordnete für Seine-Maritime Damien Adam berichtet von „einem wahren Wasserstrom“ in der Straße, in der das Opfer ums Leben kam. in der Region wurden mehrere Gemeinden überschwemmt.

    Blitzeinschlag in ein Haus in Seine-et-Marne
    Ein Blitz schlug am Samstagabend in Nanteuil-lès-Meaux im Département Seine-et-Marne in ein Haus ein. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie das Dach von den Flammen verwüstet wird.

    Weinbaugebiet Armagnac stark geschädigt
    In den Departements Landes und Gers waren es insbesondere die Gewitter am Freitagabend, die große Schäden verursachten. Sie trafen das Weinbaugebiet Armagnac, wo sie die Reben verwüsteten. Die Weinbauern meldeten Hagelkörner mit einem Durchmesser von mehreren Zentimetern. Schätzungen zufolge sind zwischen 4 und 5.000 Hektar Weinberge betroffen. Im Departement Gers wurden mehrere zehntausend Hektar Obst und Gemüseanbauflächen beschädigt. In Labastide-d’Armagnac (Landes) schätzt der Bürgermeister Alain Gaube, dass zwischen 70 und 90% der Weinberge verloren sind.

    40.000 Festivalbesucher in der Region Ile-de-France evakuiert
    Wegen der Gewitter wurden am Samstagabend die Konzerte des Festivals „We love green“ in Vincennes bei Paris abgesagt. 40.000 Menschen mussten aus den Bois de Vincennes evakuiert werden. Die Evakuierung verlief nach Angaben der Organisatoren ruhig und geordnet. „Die Evakuierung der 40.000 Festivalbesucher ist ruhig verlaufen“, sagte Marie Sabot, die Initiatorin und Leiterin des Festivals, am Samstagabend auf dem Sender BFMTV. Die Festivalbesucher erhalten ihr Geld zurück.

    30.000 Pfadfinder in Chambord in Sicherheit gebracht
    Auf der Domaine national de Chambord (Loir-et-Cher) mussten 30.000 Pfadfinder aus ganz Frankreich, die sich anlässlich des Pfingstwochenendes hier versammelt hatten, in Sicherheit gebracht werden, ein Drittel davon im Schloss selbst. Das Gewitter zog gegen 16.30 Uhr vorbei. Es dauerte nur ein paar Minuten, aber es war relativ stark und Windböen haben viele Zelte der Pfadfinder zerstört. Zehntausend Jugendliche im Alter von 8 bis 12 Jahren wurden in Zusammenarbeit mit der Präfektur im Schloss in Sicherheit gebracht. Die Älteren wurden in eine weniger betroffene angrenzende Gegend gebracht.

    15.000 Haushalte ohne Strom
    In ganz Frankreich waren am Sonntagmorgen laut dem Stromnetzbetreiber Enedis noch 15.000 Haushalte ohne Strom.

  • Schäden durch Hagel und Wind im Südwesten Frankreichs

    Schäden durch Hagel und Wind im Südwesten Frankreichs

    Golfballgroße Hagelkörner und starker Wind verursachten am Freitagabend große Schäden in Südwestfrankreich, insbesondere in den Departements Gers, Landes und Lot-et-Garonne.

    Am Freitagabend, dem 3. Juni, wurde Okzitanien bereits von zahlreichen Gewittern heimgesucht, die vor allem in den Departements Gers, Lot-et-Garonne, Lot und Landes schwere Schäden verursachten. Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken zeigen Hagelkörner von teilweise mehr als 5 cm Durchmesser und starke Windböen.

    Besonders der Nordwesten des Departements Gers wurde gestern Abend getroffen, wobei es zwischen Cazaubon und Eauze zu Schäden kam. Es gab etwa 30 Feuerwehreinsätze aufgrund von Überschwemmungen und Hagelschäden. Auch die Weinberge blieben von den Unwettern nicht verschont.

    „Gewitter vom Typ Superzelle bildeten sich auf einer Achse, die sich von Südwesten nach Nordosten erstreckte“, meldet Agate Météo. In Nousse in den Landes war die Feuerwehr rund 60 Mal im Einsatz.

    Laut Guillaume Séchet, Meteorologe bei BFMTV, gab es am Freitag, dem 3. Juni, zwischen 18 Uhr und Mitternacht 18.000 Blitzeinschläge und innerhalb von 24 Stunden sogar etwa 35.000.

  • 60 Departements von Météo France am Samstag in Alarmstufe Orange versetzt – das gab es noch nie

    60 Departements von Météo France am Samstag in Alarmstufe Orange versetzt – das gab es noch nie

    Die Gewitter werden am Samstag, den 4. Juni, in den Regionen Okzitanien und Neu-Aquitanien sowie in weiten Teilen des Landes erwartet. Insgesamt 60 Departements wurden von Météo France in Alarmstufe Orange versetzt. Bereits am Freitagabend hatten Gewitter im Südwesten erhebliche Schäden verursacht.

    Meteo France hat am Samstagmorgen 60 Departements auf die Warnstufe Orange für Gewitter ab 16 Uhr gesetzt. Am Freitagabend erreichte eine erste Gewitterwelle am frühen Abend Südwestfrankreich. Besonders betroffen waren die Departements Lot-et-Garonne, Gers und Tarn-et-Garonne.

    Eine so große Anzahl von Departements unter Warnstufe Orange, ist laut Experten noch nie vorgekommen. „Es ist das erste Mal, dass es so viele sind“, so Guillaume Séchet, Meteorologe bei dem sender BFMTV. „80% des Landes sind betroffen, das ist außergewöhnlich, vor allem im Juni“, so Patrick Marlière, Direktor von Agate Météo.

    Diese Gewitterepisode erfordert besondere Wachsamkeit, da ein hohes Risiko besteht: starker Hagelschlag, intensiver Regen und heftige Windböen, warnt Météo France. Die Meteorologen sagen voraus, dass sich nach einer kurzen Beruhigung am Samstagmorgen am Nachmittag in der Region Pays de Loire, der Normandie, der Ile de France, dem Zentralmassiv und dem Südwesten des Landes teils sehr heftige Gewitter entwickeln werden. Am Abend werden sie auf das Zentrum, Burgund, Lothringen, die Champagne und die Picardie übergreifen.

    Diese Gewitter werden von intensiven Regenfällen (lokal 40 bis 60 Liter pro m2 in kurzer Zeit), heftigen Windböen und Hagel begleitet. Vor allem im Südwesten und im Zentralmassiv besteht ein hohes Risiko für schweren Hagel.

    Örtlich starke Gewitter mit schwerem Hagel.

    Im Laufe des Tages und des Abends wird sich die Gewitterlage zunächst im Süden von Neu-Aquitanien und im Südwesten und dann in Richtung Zentrum und Zentralmassiv deutlich verschlechtern. Die Gewitter können dort lokal sehr stark sein und von heftigen Böen und schwerem Hagel begleitet werden. Zu Beginn der folgenden Nacht verlagern sich die Gewitter nach Norden, vom Zentralmassiv bis zum Pariser Becken und dem Burgund.

    Bei Tagesanbruch liegen die Tiefstwerte zwischen 11 und 16 Grad in der Nordhälfte, 15 bis 19 Grad in der Südhälfte und erreichen bis zu 22 Grad auf Korsika. Am Nachmittag wird es insgesamt noch warm, vor allem im Südosten mit 30 bis 34 Grad, aber nicht mehr als 19 bis 25 Grad in der Nähe der Kanal- und Atlantikküste. Sonst wird es allgemein 25 bis 29 Grad warm.

  • Wetter: Gewitterwarnung im Südwesten – zehn Departements auf Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitterwarnung im Südwesten – zehn Departements auf Alarmstufe Orange

    Meteo France setzt zehn Departements in den regionen Okzitanien und Neu-Aquitanien auf Warnstufe Orange wegen starker Gewitter, die für den späten Freitagnachmittag, dem 3. Juni, vorhergesagt werden.

    Nach der Hitze kommen wie fast immer die Gewitter. Wie zu erwarten war, wird die Hitze der letzten Tage im Südwesten Frankreichs heute den Gewittern weichen. Meteo France setzt zehn Departements auf Alarmstufe Orange: Aveyron, Haute-Garonne, Gers, Lot, Hautes-Pyrénées, Tarn, Tarn-et-Garonne in der Region Okzitanien; Landes, Lot-et-Garonne und Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Warnung tritt am Freitag, dem 3. Juni, ab 16 Uhr in Kraft.

    Wann kommen die Gewitter?
    Im Laufe des Nachmittags beginnen sich die Gewitter über dem Béarn und dem Baskenland zu entwickeln. Sie werden schnell auf das Gers, das Midi Toulousain und schließlich am Abend auf das Quercy, das Albigeois und das Rouergue übergreifen. Diese Gewitter werden „manchmal heftig“ sein, warnt Météo France, begleitet von „starkem Hagelschlag und heftigen Sturmböen“. Lokal könnten in Aquitanien 50 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen, so La Chaîne Météo.

    Bis dahin soll der Tag in Okzitanien eher sonnig werden, wobei die Wolken am Nachmittag mit der Ankunft der Gewitterfront immer dichter werden. Meteo France erwartet Höchsttemperaturen von 30°C in Albi und Castres, 29°C in Cahors, 28°C in Toulouse, Montauban, Agen, Carcassonne und Narbonne, 26°C in Auch und Foix, 25°C in Pau und 24°C in Tarbes.

    Wie wird das Wetter an Pfingsten?
    Das gesamte Pfingstwochenende wird bis Montagabend in ganz Frankreich von mehreren Gewitterwellen geprägt sein, da ein Tiefdruckgebiet von Portugal bis nach Nordfrankreich aufsteigen wird. Am Sonntag wird kühlere Luft vom Atlantik erwartet. Dann wird es in Toulouse, Montauban, Cahors und Auch nur noch 23°C, in Tarbes 21°C oder in Foix 20°C warm sein. Am Pfingstmontag steigen die Temperaturen wieder um einige Grad.

  • Hagelkörner mit bis zu 8 Zentimetern, Gewitter und große Schäden im Zentrum und im Westen

    Hagelkörner mit bis zu 8 Zentimetern, Gewitter und große Schäden im Zentrum und im Westen

    In Zentral- und Westfrankreich kam es zu schweren Hagelschlägen. Die Unwetter folgten auf die starke Hitze in der vergangenen Woche.

    Nach der extremen Hitze der vergangenen Tage folgten besonders heftige Gewitter. Meteo France hatte für 21 Departements im Zentrum und im Westen des Landes aufgrund der großen Unwettergefahr die Warnstufe Orange ausgerufen. Die Warnung wurde aufgehoben, aber in ihrer Prognose von 07.00 Uhr am Montag, den 23. Mai, behielt die Wetterorganisation Warnungen für nicht weniger als 86 Departements des Hexagons bei.

    Bevor die Warnstufe aufgehoben wurde, kam es in mehreren Gebieten zu schweren Blitzeinschlägen und besonders beeindruckenden Hagelschlägen. So zum Beispiel in Deux-Sèvres: Zwischen Niort und Parthenay beschädigten Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu acht Zentimetern zahlreiche Häuser.

    Auch in Châteauroux (Indre), wo Fahrzeuge zahlreiche Hagelschäden aufweisen, war die Lage ähnlich. „Die Feuerwehren des Departements Indre sind zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt: Bäume oder Objekte auf öffentlichen Straßen, Überschwemmungen, Dächer…“, teilten die Behörden im Laufe der Nacht mit.

    Laut der Zeitung La Nouvelle République wurden durch den Hagelschlag vier Personen verletzt, die in die Notaufnahme von Châteauroux eingeliefert wurden. Sie seien aber zum Glück nicht schwer verletzt worden.

  • Aufgetürmte Fahrzeuge, evakuierte Einwohner: Bouches-du-Rhône steht unter Wasser

    Aufgetürmte Fahrzeuge, evakuierte Einwohner: Bouches-du-Rhône steht unter Wasser

    Am Montag, dem 4. Oktober, kam es im Departement Bouches-du-Rhône und insbesondere in der Präfektur Marseille zu sehr starken Regenfällen.

    https://twitter.com/la_fee_du_RER/status/1444947546204483585

    Am heutigen Montag werden am späten Nachmittag nochmals neue Unwetter erwartet, während einige Gebiete von Marseille bereits jetzt nicht mehr wiederzuerkennen sind: Meteo France hat das Departement auch in seinem letzten Bulletin wieder in rote Alarmbereitschaft gesetzt, wegen „Regen und Überschwemmungen“.

    Seit gestern Abend ist im Norden von Marseille bereits das Äquivalent von mehr als einem Monat Regen gefallen, berichtet die „Chaîne Météo“, die auf Twitter von einer „wahren Sintflut“ spricht.

    Nach Angaben der Meteorologen sind in der Stadt am Mittelmeer bereits 173 Liter Regen pro m2 gefallen. „Wir erleben eine noch nie dagewesene stürmische Episode“, sagte der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan, gegenüber dem sender BFMTV.

    Es ist das erste Mal seit zwanzig Jahren, dass für Marseille die Alarmstufe Rot gilt. Viele Straßen bis hin zum Vieux Port stehen unter Wasser.

    Kurz nach 9.30 Uhr am Montag Morgen kündigte die Präfektur die Schließung der Schulen an: „Die Familien werden aufgefordert, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Die Mitarbeiter, die Schwierigkeiten haben, ihren Arbeitsplatz zu erreichen, werden gebeten, zu Hause zu bleiben“, teilte die Präfektur in einer Erklärung mit. Fahrzeuge sind jedoch von den steigenden Wassermassen eingeschlossen worden.

    Zusätzliche Feuerwehr wurde nach Marseille geschickt, um den Bewohnern zu helfen: 200 Feuerwehrleute wurden im Departement Bouches-du-Rhône mobilisiert. Mehrere Dutzend Einwohner wurden evakuiert und in eine Turnhalle gebracht.

  • Wetter: Bouches-du-Rhône in Alarmstufe Rot wegen „Regen und Überschwemmungen“, fünf Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Bouches-du-Rhône in Alarmstufe Rot wegen „Regen und Überschwemmungen“, fünf Departements in Alarmstufe Orange

    Am heutigen Montag, dem 4. Oktober, ist das schlechte Wetter in den Südosten Frankreichs gezogen. Für das Departement Bouches-du-Rhône wurde zwischen Mittag und 18 Uhr Alarmstufe Rot wegen „Regen und Überschwemmungen“ ausgerufen.

    Nach einem Wochenende mit Regen und Überschwemmungen im Westen und Norden, zieht eine Unwetterfront am Montag, dem 4. Oktober, nun über den Südosten Frankreichs. Für das Departement Bouches-du-Rhône wurde zwischen Mittag und 18 Uhr Alarmstufe Rot wegen „Regen und Überschwemmungen“ ausgerufen. Dies ist die höchste Alarmstufe, nachdem das Department an diesem Wochenende unter orangefarbene Wachsamkeit gestellt war. Nach dieser Ankündigung riefen die Präfektur und das Rektorat die Eltern auf, ihre Kinder am Mittag aus den Schulen abzuholen, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben, bis dahin werden die Schulen geöffnet blieben.

    Außerdem wurde die Alarmstufe für die Ardèche und die Lozère, die unter oranger Wachsamkeit standen, aufgehoben. Für das Department Haute-Corse wurde die Alarmstufe Orange wegen „Regen und Überschwemmungen“ und „Sturm“ ausgerufen.

    Insgesamt stehen fünf Departements unter orangefarbener Unwetterwarnung: die Alpes-de-Haute-Provence, die Alpes-Maritimes, die Haute-Corse, die Vaucluse und das Var. Nach einer ersten Unwetterwelle seit Sonntagabend dürften bis zum Mittag neue „sehr aktive Sturmzellen“ in der Region eintreffen. In den Bouches-du-Rhône werden laut Météo France pro m2 „bis zu 150 bis 180 Liter Regen und lokal bis zu 200/240 Liter“ erwartet.

    „Wie bei jedem mediterranen Herbstereignis ist es ratsam, sich regelmäßig über die Entwicklung der Situation zu informieren, da es schnell zu einer Verschärfung kommen kann“, so der Meteo France.