Schlagwort: Gewitter

  • Gewitterwarnung im Südwesten mit Hagel und Sturm – was uns am Montag erwartet

    Gewitterwarnung im Südwesten mit Hagel und Sturm – was uns am Montag erwartet

    Nach einem schönen Sommerwochenende werden ab Montag, 29. August, die Gewitter von Südwesten über das Land ziehen, örtlich begleitet von starken Sturmböen und Hagel.

    Während am letzten Wochenende noch einmal Wärme und Sonnenschein vorherrschten, wird das Wetter der nächsten Tage chaotischer verlaufen.

    Laut Météo-France werden am Vormittag des Montag, 29. August, gewittrige Schauer den Süden Aquitaniens erreichen und sich dann am Nachmittag auf ein großes südwestliches Viertel des Landes ausdehnen. Sie werden manchmal von Hagel und starken Windböen bis zu 90 bis 100 km/h begleitet werden.

    Zwölf Departements wurden ab Montagmorgen auf Gewitterwarnung Gelb gesetzt: Charente-Maritimes, Charente, Gironde, Dordogne, Landes, Pyrénées-Atlantique, Lot-et-Garonne, Gers, Tarn-et-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège.

    Auch die französische Beobachtungsstelle für Tornados und schwere Gewitter, Keraunos, meldet am Montag eine hohe Wahrscheinlichkeit für Gewitter von der Ariège bis zum Lot und bis in den Norden der Region Nouvelle-Aquitaine. „Vereinzelt starke Gewitter können sich im Südwesten des Landes entwickeln, mit dem Risiko von lokal ausgeprägten Windböen und punktuell heftigem Hagelschlag. Ein schwächeres Gewitterrisiko wird sich in der folgenden Nacht bis in den Nordwesten fortsetzen.“

    „Im Westen, im Süden der Region Centre und in der Auvergne wird der Himmel verschleiert oder zeitweise bewölkt sein, mit einem örtlich begrenzten Schauerrisiko, sagt Météo-France voraus. Im Rest des Landes bleibt es meist sonnig. Nur in den Alpen und auf Korsika sind einige Schauer möglich. In der Nähe des Ärmelkanals bleibt der Nordostwind spürbar“.

    „Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 21 Grad von Nord nach Süd und 22 bis 23 Grad am Mittelmeer. Am Nachmittag gibt es 22 bis 28 Grad in der Nähe des Ärmelkanals, 28 bis 34 Grad in anderen Gebieten und 35 bis 38 Grad im Südwesten“, so Météo-France.

    Die Gewitterfront wird sich in der Nacht verlagern und am Dienstag hauptsächlich die Osthälfte Frankreichs betreffen.

  • Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Am Samstag waren die Pyrénées-Orientales und Andorra wegen Gewittern auf Warnstufe Gelb gesetzt.

    Am Samstag, dem 27. August, endete der Tag in den Pyrenäen mit starkem Regen und Hagel. In den Bergen und in Andorra kam es zu schweren Gewittern. Sie führten auf einigen Straßen zu Überschwemmungen und Bäche traten über die Ufer.

    In Andorra la Vielle hat sich unter der Pariser Brücke ein Strom mit beeindruckender Fließgeschwindigkeit gebildet, wie die folgenden Bilder zeigen.

    Diese Unwetter erweckten manchmal sogar den Eindruck, als wäre man mitten im Winter, wie in diesem Video, das in Katalonien aufgenommen wurde.

    Am späten Sonntagnachmittag warnt Météo France vor weiteren schweren Gewitter.

  • Wetter: Hitze, Gewitter… Was uns diese Woche in Frankreich erwartet

    Wetter: Hitze, Gewitter… Was uns diese Woche in Frankreich erwartet

    Für diese Woche wird wieder große Hitze erwartet: Das Thermometer wird am Mittwoch und Donnerstag auf über 30°C steigen, im Südwesten sogar auf bis zu 35°C. Für das Wochenende sind Gewitter mit Starkregen vorhergesagt.

    Nach den Gewittern und der Rückkehr des Regens in der vergangenen Woche wurde für Frankreich eine neue Hitzewelle vorausgesagt. Das wird aber keine so starke Hitzewelle mehr werden, wie Frankreich sie in den vergangenen Monaten mehrfach erlebt hat  Zwar wird der Südwesten hohe Temperaturen verzeichnen, aber sie werden nicht so heiß sein, wie es die Wettermodelle ursprünglich vermuten ließen. Am kommenden Wochenende werden dann auch wieder der Starkregen und die Gewitter zurückkehren. 

    Montag, 22. August
    Météo France erwartet einen bedeckten Himmel auf der Westseite des Landes. Von der Bretagne bis zum Baskenland und südlich der Garonne wird es am Montag regnerisch sein. Wolken werden den Himmel über dem Hexagon durchziehen und sich am Nachmittag in Richtung Nordosten Frankreichs bewegen. Auf der Mittelmeerseite, von der Küste bis zu den Alpen, wird der Himmel hingegen klar bleiben.

    Wetterkarte
    Météo France – Montag, 22.08.2022

    Die Temperaturen steigen am Mittelmeer auf bis zu 31°C. Im Rest des Landes werden zwischen 20°C und 27°C erwartet.

    Dienstag, 23. August
    Die Westseite des Landes wird am Vormittag unter zum Teil dichten Wolken bleiben. Der Osten des Landes wird von der Sonne verwöhnt. An der Küste im Finistère wird zu einzelnen Regenfällen kommen. Im Laufe des Tages werden sich die Wolken auflösen und die Temperaturen könnten allgemein steigen.

    Météo France – Dienstag, 23.08.2022

    Laut Météo France werden „ab Dienstag südlich der Loire die Temperaturen bei sonnigem Wetter steigen“. So könnten in Perpignan (Pyrénées-Orientales) und Montpellier (Hérault) am Nachmittag etwa 32°C erreicht werden. Andernorts wird das Thermometer voraussichtlich nicht über 30°C steigen.

    Mittwoch, 24. August
    Wenig oder keine Wolken am Mittwoch im ganzen Land, außer vormittags an der baskischen Küste. Die Sonne wird in weiten Teilen des Landes scheinen. Im Westen wird der Himmel leicht bewölkt sein, aber im Großen und Ganzen werden die Temperaturen am Mittwoch stetig ansteigen.

    Météo France – Mittwoch, 24.08.2022

    Météo France spricht von einer „Hitzespitze“, d. h. das Thermometer wird in vielen Orten die 30°C-Marke überschreiten. Im Südwesten werden Spitzenwerte von 35°C erwartet.

    Donnerstag, 25. August
    Donnerstag ist der Tag der eintreffenden Gewitter. Am Vormittag wird es einige Schauer im Baskenland und im Norden des Landes geben. Auch am Donnerstag wird der Himmel im Osten klar sein. Im Laufe des Tages werden sich starke Gewitter von der Atlantikküste bis in den westlichen Süden ausbreiten. Auch in der Nordhälfte Frankreichs ist mit Regen zu rechnen.

    Météo France – Donnerstag, 25.08.2022

    In ganz Frankreich werden trotz der Gewitter schwül warme Temperaturen gemessen werden. Bis zu 30°C etwa werden in Perpignan erwartet. In der Provence werden 31°C erwarten, dort wird die Sonne den ganzen Tag über scheinen.

    Freitag, 26. August
    Der Regen wird sich über ganz Frankreich durchsetzen. Am Morgen wird die Diagonale Südwest / Nordost bis nach Lille unter Regenwolken liegen. In Region der PACA wird es hingegen weiterhin sonnig sein. Am Nachmittag dann wird sich der Regen bis in den Süden des Landes ausbreiten.

    Météo France – Freitag, 26.08.2022

    Die Temperaturen werden auch am Freitag relativ stabil bleiben: Bis zu 31°C werden in Perpignan erwartet. Im restlichen Frankreich wird es zwischen 21°C und 28°C warm werden.

  • Hitzewelle in der kommenden Woche – was genau ist zu erwarten?

    Hitzewelle in der kommenden Woche – was genau ist zu erwarten?

    Die Wetterfrösche erwarten Mitte nächster Woche eine kleine Hitzewelle mit Spitzenwerten um 32°C im Südosten. Danach werden in weiten Teilen des Landes Gewitter auftreten. Aber nicht genug, um das Grundwasser vor einem Herbst etwas aufzufüllen, der laut den Meteorologen „sehr trocken“ sein wird.

    Die Meteorologen gehen davon aus, dass das Szenario einer neuen Hitzewelle in der nächsten Woche, das in den Vorhersagen bereits angekündigt wurde, nun doch nicht so eintritt. Die Temperaturen werden zwar wieder steigen, aber es wird sich eher um eine kleine Hitzewelle handeln, die maximal drei Tage dauern wird.

    Am Mittwoch werden in Straßburg und Bordeaux 30°C und in Toulouse 31°C erwartet. Am Donnerstag wird das Thermometer in Paris nicht über 28°C und in Lyon nicht über 29°C steigen, aber in Perpignan und Ajaccio wird es 30°C erreichen, wobei im Südosten örtlich Spitzenwerte von 32°C erreicht werden können.

    Am Donnerstagabend wird sich die Lage voraussichtlich verschlechtern, da neue Gewitter aufziehen, die zunächst lokal ausbrechen und sich am Freitag über drei Viertel des Landes ausbreiten werden. Nur der Osten Frankreichs wird voraussichtlich von Blitz und Donner verschont bleiben.

    Aber: Wie die sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage werden auch die kommenden Gewitter angesichts der Wassernot der Böden keine grossen Auswirkungen auf die Trockenheit haben. Aus diesem Grund sind auch an diesem Wochenende noch alle Departements von Einschränkungen der Wassernutzung betroffen.

    Es ist also weiterhin Wachsamkeit geboten, zumal die Kombination aus ausbleibenden Regenfällen und neuen Gewittern die Gefahr von Bränden erhöht, insbesondere an der Mittelmeerküste, wo mindestens bis Dienstag Mistral angekündigt ist.

    Die Vorhersagen für den Herbst
    Schlimmer noch, Frankreich steuert auf einen sehr trockenen Herbst zu, so der Meteorologe Régis Crepet, der auf der Website des Wetterkanals Folgendes schreibt: „Wiederkehrende Hitzewellen und seltene Regenfälle führen zu einer Dürre, die mit den Jahren 1976 und 1983 vergleichbar ist. In diesem Zusammenhang wären Regenfälle im Herbst und Winter notwendig, um in den Boden zu sickern und das Grundwasser anzureichern. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint jedoch wiederkehrendes trockenes Hochdruckwetter für die nächsten drei Monate vorherrschend zu sein“.

    Infolgedessen könnte der September schön und warm werden. Das für Oktober prognostizierte Niederschlagsdefizit liegt bei fast 50 Prozent, vor allem im Westen Frankreichs. Auch im November erwarten Meteorologen Niederschläge, die um 30% unter den statistischen Durchschnittswerten liegen und Temperaturen, die in einer Größenordnung von +1 °C über den Durchschnittswerten liegen werden.

    Ein Grund mehr, den Bericht des IPCC nach dem außergewöhnlichen Sommer, den wir erleben, wirklich ernst zu nehmen.

  • Gewitter auf Korsika: 13-jähriges Mädchen und 2 weitere Personen tot – über 10 Schwerverletzte auf Campingplatz

    Gewitter auf Korsika: 13-jähriges Mädchen und 2 weitere Personen tot – über 10 Schwerverletzte auf Campingplatz

    Derzeit ziehen heftige Gewitter über Korsika hinweg. 3 Menschen starben auf einem Campingplatz und Seenotrettungsdienste haben viele Einsätze.

    Die heftigen Gewitter, die seit Dienstag den Mittelmeerraum heimsuchen, forderten am Donnerstag auf einem Campingplatz auf Korsika drei Tote und mehr als zehn Verletzte. Sie führten auch zu zahlreichen Rettungsaktionen auf See und „mehreren Verletzten“ an der Westküste der Insel.

    Drei Menschen starben am Donnerstagmorgen, als ein Baum auf ihren Bungalow auf dem Campingplatz Le Sagone (Südkorsika) stürzte. Nach Angaben der Präfektur wurden zehn weitere Personen verletzt. Bei den Toten soll es sich um ein 13-jähriges Mädchen und eine 72-jährige Frau handeln. Über die Identität der dritten Person liegen noch keine Informationen vor.

    Etwa 20 Einsätze meldet die Feuerwehr am Donnerstagmorgen, zahlreiche von herabgefallenen Ästen unterbrochene Strassen und mehreren Rettungsaktionen von Seglern aus dem Meer, insbesondere in Capo di Feno, in der Nähe von Ajaccio.

    „Zwischen 60 und 70 Seenot-Operationen im Gange“
    Nach Angaben der Präfektur des Meeres sind derzeit „zwischen 60 und 70 Operationen auf See oder an der Küste“ Korsikas im Gange, in dem „Sektor Westkorsika, Calvi, Balagne und ein wenig am Cap Corse“. „Die große Mehrheit dieser Operationen betrifft Strandungen, umgekippte oder in Seenot geratene Boote“, erklärte ein Sprecher der Seepräfektur gegenüber der Agentur AFP und berichtet von „mehreren Verletzten auf den Booten“. Angesichts des Zustands des Meeres und des Wetters konnten die Rettungsboote erst vor kurzem auslaufen. Rettungshubschrauber konnten wegen des starken Windes nicht fliegen. Die Wetterlage beginnt sich inzwischen etwas zu bessern, so dass viele Einsätze in den nächsten Stunden auf die Rettungskräfte zukommen. Das meldete die Seepräfektur am Donnerstag um 10.00 Uhr.

    Der französische Wetterdienst Météo-France hatte Korsika bis Donnerstagmorgen 11.00 Uhr auf die Warnstufe Orange gesetzt und vor „starken Gewittern an der Westküste mit sehr starken Windböen“ gewarnt. „Eine außergewöhnliche Böe von 224 km/h wurde an der Station Marignana (ca. 30 km von Sagone entfernt) an einem exponierten Teil der Westküste der Insel gemessen“, teilte Météo France um 8:30 Uhr auf seinem Twitter-Account mit. Die Warnung wurde nun aufgehoben.

  • Schwere Gewitter im Süden: Die beeindruckendsten Bilder der Unwetter

    Schwere Gewitter im Süden: Die beeindruckendsten Bilder der Unwetter

    Heftige Gewitter überziehen derzeit Frankreich und in acht Departements gilt die Warnstufe Orange gilt. Menschen veröffentlichen beeindruckende Videos von den Unwettern.

    Sturzbäche in den Straßen, riesige Hagelkörner, Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h… Die Nacht und der frühe Mittwochmorgen war für die Departements, die von den Unwettern voll getroffen wurden, alles andere als ruhig. Aufgrund der heftigen Gewitter herrscht in acht von ihnen derzeit die Warnstufe Orange. Auf Twitter teilten die von der Heftigkeit der Niederschläge überraschten Einwohner beeindruckende Bilder.

    Überschwemmte Straßen
    In den Departements Bouches-du-Rhôine, Gard und Var, ergossen sich sintflutartige Regenfälle über die Straßen und verwandelten sie in wahre Sturzbäche.

    Einschläge von Blitzen
    In den betroffenen Gebieten ist der Himmel oft mit hoher elektrischer Intensität geladen. Vor allem im Departement Hérault wurden zahlreiche Blitzeinschläge registriert.

    https://twitter.com/MeteoExpress/status/1559644619394121740
    https://twitter.com/Rooooooooom1/status/1559766961801859073

    Böen mit über 100 km/h und Hagel.
    Die heftigen gewitter brachten teilweise auch schweren Hagelschlag. Ausserdem bildeten sich beeindruckende Windböen, einige mit mehr als 100 km/h, wie in Aigues-Mortes im Gard oder sogar in Paris.

    Zur Erinnerung: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Vaucluse, Gard, Var, Hérault und Bouches-du-Rhône stehen weiterhin auf Warnstufe Orange für Gewitter. Für den gesamten Rest des Hexagons gilt die Warnstufe Gelb. Im Laufe des Tages werden weitere heftige Niederschläge erwartet.

  • Baum stürzt auf Zelt und Wohnwagen auf einem Campingplatz in Corrèze – zwei Schwerverletzte

    Baum stürzt auf Zelt und Wohnwagen auf einem Campingplatz in Corrèze – zwei Schwerverletzte

    Ein älteres Ehepaar wurde auf einem Campingplatz in der Region Corrèze durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt.

    Auf einem Campingplatz in Collonges-la-Rouge (Corrèze) wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 17. August, zwei Personen schwer verletzt, als ein Baum aufgrund des Unwetters umstürzte, berichtet France Bleu Limousin. Der Baum fiel auf ein Zelt und einen Wohnwagen.

    Der Baum stürzte gegen 2.30 Uhr morgens auf den städtischen Campingplatz der Gemeinde. Bei den beiden Verletzten handelt es sich um einen 79-jährigen Mann und eine 69-jährige Frau. Die Frau befindet sich in Lebensgefahr und wird im Krankenhauszentrum von Brive behandelt.

    Die Gendarmerie ist am Mittwochmorgen vor Ort, um die genauen Umstände des Unglücks zu ermitteln.

  • Unwetter im Departement Gers: Hagel, Mini-Tornado, 90 Einsätze der Feuerwehr

    Unwetter im Departement Gers: Hagel, Mini-Tornado, 90 Einsätze der Feuerwehr

    Starke Winde, sintflutartige Regenfälle und Hagelböen trafen mehrere Gemeinden des Departements Gers, vor allem im Nordwesten. Ein Campingplatz in Eauze musste nach einem Mini-Tornado evakuiert werden und die Straßen von Condom waren von einer Graupelschicht bedeckt.

    Nach einem sehr trockenen und heißen Sommer änderte sich das Wetter am Dienstagabend, dem 16. August, schlagartig. In allen Regionen des Departements Gers, das von Météo France nicht auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt worden war, kam es zu sintflutartigen Regenfällen und örtlich zu Hagelstürmen.

    Die Feuerwehr rückte nach 22.30 Uhr zu über 90 Einsätzen aus. Hauptsächlich wegen Überschwemmungen und Ästen auf Straßen in den Regionen um Nogaro, Eauze und Condom. Die Gendarmerie berichtet, dass Bäume auf Landstraßen stürzten und so die Durchfahrt von Fahrzeugen behinderten.

    In Eauze musste ein Campingplatz evakuiert werden, nachdem ein Mini-Tornado mehrere Bäume auf seinem Weg entwurzelt hatte.

    In der Stadt Condom fielen große Mengen Hagel. Einige Einwohner berichten von mehr als 30 Millimetern Hagelschlag. In der Gegend von Montréal-du-Gers wurden 50 Liter Niederschlag pro m2 gemessen.

    Die durch das Gewitter verursachten Schäden waren nur materieller Art, Menschen kamen nicht zu Schaden.

  • Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Heftige Gewitter suchten am Dienstag bis in die Nacht hinein Südfrankreich und Paris heim. Am Mittwoch ziehen die Unwetter weiter…

    Am Dienstag Nachmittag wurden die Regionen am Mittelmeer von schweren Unwettern heimgesucht. Die Gewitter, die teilweise schweren Hagel brachten, sind noch nicht vorbei und haben sich am Mittwoch in Richtung Var verlagert. In den Departements Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône gilt weiterhin die Warnstufe Orange.

    Beeindruckende Bilder, aber keine großen Schäden
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zogen heftige Gewitter, teilweise mit starken Regenfällen, von West nach Ost über den Südosten, von der Aude bis zum Var. Glücklicherweise wurden keine nennenswerten Schäden von den Rettungsdiensten gemeldet. Die Warnstufe Orange wurde in der Nacht für die Departements Aude, Tarn und Aveyron aufgehoben.

    Die Feuerwehr im Departement Gard meldet eine ruhige Nacht mit relativ wenigen Einsätzen. Gleiches wird am Mittwochmorgen aus den Departements Hérault und Bouches-du-Rhône berichtet, obwohl es über Montpellier und Marseille stark regnete. Diese Gewitter brachten Starkregen in der Größenordnung von 20 bis 40 Litern pro m2 in der Stunde. Spitzenwerte mit 75 Litern Regen in Montarnaud und 97 Litern in Puechabon, zwei Gemeinden in der Nähe von Montpellier, wurden von Météo-France gemeldet. Der Wind blies ebenfalls sehr stark mit 103 Kilometern in der Gemeinde Aigues-Mortes in der Camargue.

    Aus Paris kamen zwar beeindruckende Bilder, aber es gab zum Glück keine grossen Schäden zu beklagen. Die außergewöhnlich starken regenfälle in der französischen Hauptstadt führten allerdings zu einer Überschwemmung der U-Bahn, die innerhalb weniger Minuten unter Wasser stand. In den Straßen bildeten sich Sturzbäche und zahlreiche Äste wurden von den Bäumen gerissen. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Zwischenfällen oder gar Verletzten.

    Wie lauten die Vorhersagen?
    „Die Gewitter ziehen weiter nach Osten und überqueren das Departement Var. Die Gewitter können sehr heftig sein, mit starken Regenfällen, die lokal in kurzer Zeit 80 Liter/m2 erreichen, mit Hagel und starken Windböen. In den Küstengebieten sind auch Wirbelstürme möglich“, warnt Météo-France in einem Bulletin am Mittwochmorgen.

    Im Laufe des Mittwochs werden von der Loire bis zur belgischen Grenze öfters Schauer auftreten, die von Gewittern begleitet werden. Vom mittleren Rhônetal bis zum Nordosten, folgen zahlreiche gewittrige Schauer aufeinander, die örtlich zu starkem Hagel führen können.

    Die Schauer, die vom Südwesten bis zur Region Paris auftreten, werden vom Limousin bis zum Zentrum sich in Gewitter umwandeln, die zeitweise länger anhalten können.

    Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten
    Die Behörden der Departements im Südosten, für die die Warnstufe Orange gilt, haben die Bevölkerung daran erinnert, Reisen zu verschieben oder sich zumindest vor Fahrtantritt über das Wetter zu informieren. „30 cm Wasser reichen aus, um ein Auto wegzuschwemmen“, erinnerte die Präfektur des Departements Var in einer Pressemitteilung. Es wird auch ausdrücklich davon abgeraten, sich in der Nähe von Wasserläufen aufzuhalten oder unter einem Baum Schutz zu suchen.

  • Heftige Regenfälle verursachen große Schäden in Paris

    Heftige Regenfälle verursachen große Schäden in Paris

    Ein heftiges Gewitter verursachte am Dienstag, dem 16. August 2022, in Paris große Schäden. Für ganz Frankreich wurde eine Unwetterwarnung ausgegeben.

    Ein besonders heftiges Gewitter ging am Dienstag, dem 16. August 2022, in Paris nieder. Für weite Teilen Frankreichs gilt eine Unwetterwarnung.

    Es kam zu Überschwemmungen und abgerissenen Ästen.
    Laut Internetnutzern trat das Gewitter besonders plötzlich auf. sintflutartige Regenfälle gingen über der französischen Hauptstadt nieder. In den Straßen bildeten sich reißende Ströme. Einige Internetnutzer posteten beeindruckende Bilder.

    https://twitter.com/unautreanonyme/status/1559572303658229762

    https://twitter.com/Melmel63017151/status/1559579196577517568

    Das Gewitter brachte heftigen Niederschlag, begleitet von Hagel und starken Windböen. Laut dem Meteorologen Guillaume Séchet wurde auf der Spitze des Eiffelturms sogar eine Böe von 104 km/h gemessen. Bäume brachen unter der Gewalt des Windes zusammen.

    Pariser Metro unter Wasser
    Die heftigen Regenfälle führten zu Überschwemmungen, insbesondere in der Pariser Metro. In mehreren Stationen ergossen sich Wassermassen über die Treppen, während manche Fahrgäste tapfer versuchten, sich einen Weg zu bahnen. Dies galt insbesondere für die Station Balard im 15. Arrondissement.

    2 bis 3 Wochen Niederschlag in einer Stunde
    Die Niederschlagsmengen, die am Dienstag über dem Großraum Paris niedergingen, waren bemerkenswert. In Paris fielen in nur einer Stunde 47 Liter Regen pro Quadratmeter, was laut La Chaîne Météo einer Niederschlagsmenge von drei Wochen entspricht.

    „Zur Orientierung: Der monatliche Normalwert 1991-2020 für diese Station liegt bei 58 Litern, der übrigens an diesem Dienstag, dem 16. August, bereits überschritten wurde“, meldet auch Météo France.

    Zur Erinnerung: 8 Departements wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange für intensive Gewitter gesetzt. In 88 weiteren Departements herrscht Warnstufe Gelb. Es werden insbesondere heftige Niederschläge erwartet, die stellenweise zu Überschwemmungen führen können.