Meteo France ruft für den Gard, die Vaucluse und die Bouches-du-Rhône die Alarmstufe Orange für Gewitter aus. In der Nähe des Mittelmeers wird am Abend eine ausgeprägte Regen- und Gewitterepisode erwartet.
Nach der großen Hitze kommen nun die Gewitter. Drei Departements im Südosten – Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône – werden von Météo France ab 15 Uhr am Freitagnachmittag auf Alarmstufe Orange gesetzt. Für alle anderen Departements in Frankreich gilt Alarmstufe Gelb.
Die Gewitter werden für den Abend und die erste Hälfte der Nacht erwartet. Sie werden von starken Niederschlägen begleitet, zwischen 40 und 60 lokal sogar 70 bis 100 Liter / m2 in kurzer Zeit. Météo France warnt davor, dass diese Gewitter stationär sein könnten und aufgrund der Trockenheit der Böden zu Abschwemmungen oder Überschwemmungen führen. Starke Windböen und Hagel sind nicht ausgeschlossen.
🌩️Des #orages localement violents seront possibles près de la Méditerranée ce vendredi avec grêle et pluies intenses en phénomènes dominants. Des orages forts concerneront le sud-ouest, jusqu'aux reliefs de l'est : https://t.co/dookCX0aeApic.twitter.com/vs9XGbzGdm
Die Gewitter kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Temperaturen im Mittelmeerraum immer noch mehr als mild sind, was die Intensität der Regenfälle erhöhen könnte.
Die Gewitterfront wird einen Teil des Wochenendes andauern. Im Laufe des Samstags werden „mehrere Regen- und Gewittersalven“ erwartet, so La Chaîne Météo. Die zum Teil stationären Gewitter werden das Languedoc und die Region Provence Alpes Côte d’Azur ausführlich beregnen. Bis zu 150 Liter Niederschlag könnten zwischen den Cevennen und den Südalpen fallen.
Im Laufe des Sonntagmorgens wird die Gewitterfront nach Italien abziehen.
Nachdem der Sommer 2022 der heißeste Sommer war, den Météo France seit 2003 regisitriert hat, werden ab Dienstag, dem 30. August, in grossen Teilen Frankreichs Hitzegewitter erwartet.
Der Sommer 2022 ist der heißeste seit 2003, meldet Météo France. „Was dieses Mal wirklich außergewöhnlich ist, ist, dass wir drei Hitzewellen hintereinander hatten und insgesamt 33 Hitzetage, und das ist wirklich ein Rekord, das ist noch nie passiert“, erklärte Chloé Nabédian am Dienstag, dem 30. August, in der Sendung 13 Heures auf France 2. Die Stadt Marseille (Bouches-du-Rhône) erlebte 113 Hitzetage in Folge. Hinzu kamen in Frankreich viele tropische Nächte mit über 20 °C, in denen sich der Körper nicht richtig erholen kann.
Mit der Trockenheit steigt bei Gewittern die Gefahr von Überschwemmungen.
Am Dienstag, dem 30. August, wurden die Departements Ardèche und Drôme auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Es handelt sich um Hitzegewitter und weitere werden am Mittwoch, den 31. August, vom Südwesten her erwartet, bevor sie sich am Freitag weiter über das Land ausbreiten werden. Météo France ist besorgt, denn aufgrund der Trockenheit könnten die Regenfälle zu Überflutungen führen. „Die Erde wird überschüssige Wasser überhaupt nicht aufnehmen können“, sagt Chloé Nabédian.
Die Region Midi-Pyrenäen blickt bereits auf einen unruhigen Abend mit Gewittern zurück, die das Gebiet von West nach Ost durchzogen.
Am späten Montagnachmittag hat Météo France fünf Departements auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Die betroffenen Departements sind: Haute-Garonne, Gers, Tarn, Tarn-et-Garonne und Hautes-Pyrénées. Der gesamte Rest des Landes wurde auf Gelb gesetzt, mit Ausnahme der Region Hauts-de-France und eines Teils des Grand-Est.
Météo France warnt in seinem Wetterbericht vor „Hagelgefahr und starken Böen“, die „lokal 80 bis 110 km/h“ erreichen könnten. Die für diese Jahreszeit nicht außergewöhnliche Gewitterepisode erfordere aber „eine besondere Wachsamkeit , da sie lokal heftige Wetterphänomene hervorrufen kann“.
Kurz nach 19.00 Uhr am Montag war auch das Gers stellenweise von heftigen Gewittern betroffen, die anschliessend weiter nach Osten zogen. Das Gewittersystem teilte sich kurz vor Toulouse in zwei Teile und traf den Norden der Hauptstadt der Region heftig, während es sich im Süden teilweise auf die Ariège und den Westen des Departements Aude verlagerte.
Météo France rechnet damit, dass die schweren Gewitter noch bis Dienstag Spätnachmittag anhalten werden.
Nach einem schönen Sommerwochenende werden ab Montag, 29. August, die Gewitter von Südwesten über das Land ziehen, örtlich begleitet von starken Sturmböen und Hagel.
Während am letzten Wochenende noch einmal Wärme und Sonnenschein vorherrschten, wird das Wetter der nächsten Tage chaotischer verlaufen.
Laut Météo-France werden am Vormittag des Montag, 29. August, gewittrige Schauer den Süden Aquitaniens erreichen und sich dann am Nachmittag auf ein großes südwestliches Viertel des Landes ausdehnen. Sie werden manchmal von Hagel und starken Windböen bis zu 90 bis 100 km/h begleitet werden.
Zwölf Departements wurden ab Montagmorgen auf Gewitterwarnung Gelb gesetzt: Charente-Maritimes, Charente, Gironde, Dordogne, Landes, Pyrénées-Atlantique, Lot-et-Garonne, Gers, Tarn-et-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège.
Auch die französische Beobachtungsstelle für Tornados und schwere Gewitter, Keraunos, meldet am Montag eine hohe Wahrscheinlichkeit für Gewitter von der Ariège bis zum Lot und bis in den Norden der Region Nouvelle-Aquitaine. „Vereinzelt starke Gewitter können sich im Südwesten des Landes entwickeln, mit dem Risiko von lokal ausgeprägten Windböen und punktuell heftigem Hagelschlag. Ein schwächeres Gewitterrisiko wird sich in der folgenden Nacht bis in den Nordwesten fortsetzen.“
🌩️Demain lundi, une dégradation orageuse est attendue par le sud-ouest en cours d'après-midi. Les orages pourraient s'organiser en un système convectif linéaire actif. #oragespic.twitter.com/5tD2aHkPFM
„Im Westen, im Süden der Region Centre und in der Auvergne wird der Himmel verschleiert oder zeitweise bewölkt sein, mit einem örtlich begrenzten Schauerrisiko, sagt Météo-France voraus. Im Rest des Landes bleibt es meist sonnig. Nur in den Alpen und auf Korsika sind einige Schauer möglich. In der Nähe des Ärmelkanals bleibt der Nordostwind spürbar“.
„Die Temperaturen liegen zwischen 14 und 21 Grad von Nord nach Süd und 22 bis 23 Grad am Mittelmeer. Am Nachmittag gibt es 22 bis 28 Grad in der Nähe des Ärmelkanals, 28 bis 34 Grad in anderen Gebieten und 35 bis 38 Grad im Südwesten“, so Météo-France.
Die Gewitterfront wird sich in der Nacht verlagern und am Dienstag hauptsächlich die Osthälfte Frankreichs betreffen.
Am Samstag waren die Pyrénées-Orientales und Andorra wegen Gewittern auf Warnstufe Gelb gesetzt.
Am Samstag, dem 27. August, endete der Tag in den Pyrenäen mit starkem Regen und Hagel. In den Bergen und in Andorra kam es zu schweren Gewittern. Sie führten auf einigen Straßen zu Überschwemmungen und Bäche traten über die Ufer.
Für diese Woche wird wieder große Hitze erwartet: Das Thermometer wird am Mittwoch und Donnerstag auf über 30°C steigen, im Südwesten sogar auf bis zu 35°C. Für das Wochenende sind Gewitter mit Starkregen vorhergesagt.
Nach den Gewittern und der Rückkehr des Regens in der vergangenen Woche wurde für Frankreich eine neue Hitzewelle vorausgesagt. Das wird aber keine so starke Hitzewelle mehr werden, wie Frankreich sie in den vergangenen Monaten mehrfach erlebt hat Zwar wird der Südwesten hohe Temperaturen verzeichnen, aber sie werden nicht so heiß sein, wie es die Wettermodelle ursprünglich vermuten ließen. Am kommenden Wochenende werden dann auch wieder der Starkregen und die Gewitter zurückkehren.
Montag, 22. August Météo France erwartet einen bedeckten Himmel auf der Westseite des Landes. Von der Bretagne bis zum Baskenland und südlich der Garonne wird es am Montag regnerisch sein. Wolken werden den Himmel über dem Hexagon durchziehen und sich am Nachmittag in Richtung Nordosten Frankreichs bewegen. Auf der Mittelmeerseite, von der Küste bis zu den Alpen, wird der Himmel hingegen klar bleiben.
Météo France – Montag, 22.08.2022
Die Temperaturen steigen am Mittelmeer auf bis zu 31°C. Im Rest des Landes werden zwischen 20°C und 27°C erwartet.
Dienstag, 23. August Die Westseite des Landes wird am Vormittag unter zum Teil dichten Wolken bleiben. Der Osten des Landes wird von der Sonne verwöhnt. An der Küste im Finistère wird zu einzelnen Regenfällen kommen. Im Laufe des Tages werden sich die Wolken auflösen und die Temperaturen könnten allgemein steigen.
Météo France – Dienstag, 23.08.2022
Laut Météo France werden „ab Dienstag südlich der Loire die Temperaturen bei sonnigem Wetter steigen“. So könnten in Perpignan (Pyrénées-Orientales) und Montpellier (Hérault) am Nachmittag etwa 32°C erreicht werden. Andernorts wird das Thermometer voraussichtlich nicht über 30°C steigen.
Mittwoch, 24. August Wenig oder keine Wolken am Mittwoch im ganzen Land, außer vormittags an der baskischen Küste. Die Sonne wird in weiten Teilen des Landes scheinen. Im Westen wird der Himmel leicht bewölkt sein, aber im Großen und Ganzen werden die Temperaturen am Mittwoch stetig ansteigen.
Météo France – Mittwoch, 24.08.2022
Météo France spricht von einer „Hitzespitze“, d. h. das Thermometer wird in vielen Orten die 30°C-Marke überschreiten. Im Südwesten werden Spitzenwerte von 35°C erwartet.
Donnerstag, 25. August Donnerstag ist der Tag der eintreffenden Gewitter. Am Vormittag wird es einige Schauer im Baskenland und im Norden des Landes geben. Auch am Donnerstag wird der Himmel im Osten klar sein. Im Laufe des Tages werden sich starke Gewitter von der Atlantikküste bis in den westlichen Süden ausbreiten. Auch in der Nordhälfte Frankreichs ist mit Regen zu rechnen.
Météo France – Donnerstag, 25.08.2022
In ganz Frankreich werden trotz der Gewitter schwül warme Temperaturen gemessen werden. Bis zu 30°C etwa werden in Perpignan erwartet. In der Provence werden 31°C erwarten, dort wird die Sonne den ganzen Tag über scheinen.
Freitag, 26. August Der Regen wird sich über ganz Frankreich durchsetzen. Am Morgen wird die Diagonale Südwest / Nordost bis nach Lille unter Regenwolken liegen. In Region der PACA wird es hingegen weiterhin sonnig sein. Am Nachmittag dann wird sich der Regen bis in den Süden des Landes ausbreiten.
Météo France – Freitag, 26.08.2022
Die Temperaturen werden auch am Freitag relativ stabil bleiben: Bis zu 31°C werden in Perpignan erwartet. Im restlichen Frankreich wird es zwischen 21°C und 28°C warm werden.
Die Wetterfrösche erwarten Mitte nächster Woche eine kleine Hitzewelle mit Spitzenwerten um 32°C im Südosten. Danach werden in weiten Teilen des Landes Gewitter auftreten. Aber nicht genug, um das Grundwasser vor einem Herbst etwas aufzufüllen, der laut den Meteorologen „sehr trocken“ sein wird.
Die Meteorologen gehen davon aus, dass das Szenario einer neuen Hitzewelle in der nächsten Woche, das in den Vorhersagen bereits angekündigt wurde, nun doch nicht so eintritt. Die Temperaturen werden zwar wieder steigen, aber es wird sich eher um eine kleine Hitzewelle handeln, die maximal drei Tage dauern wird.
🌡️Retour des fortes #chaleurs ces prochains jours, avec un pic prévu autour de mercredi. Toutefois, pas de #canicule car cette séquence s'annonce courte (maxi 3 jours) et surtout peu intense, en deçà des seuils.
Am Mittwoch werden in Straßburg und Bordeaux 30°C und in Toulouse 31°C erwartet. Am Donnerstag wird das Thermometer in Paris nicht über 28°C und in Lyon nicht über 29°C steigen, aber in Perpignan und Ajaccio wird es 30°C erreichen, wobei im Südosten örtlich Spitzenwerte von 32°C erreicht werden können.
Un nouvel épisode de #chaleur est attendu la semaine prochaine, à partir de mardi. Au nord, les orages y mettront fin jeudi prochain. Dans le sud, cet épisode devrait être plus durable. Même s'il fait très chaud, les seuils de #canicule ne seront a priori pas atteints. pic.twitter.com/HuhFxDh2BE
Am Donnerstagabend wird sich die Lage voraussichtlich verschlechtern, da neue Gewitter aufziehen, die zunächst lokal ausbrechen und sich am Freitag über drei Viertel des Landes ausbreiten werden. Nur der Osten Frankreichs wird voraussichtlich von Blitz und Donner verschont bleiben.
🚩 Même s'il a bien plu ces derniers jours, le risque de 🔥 feux et d'#incendies est très important dans le sud de la France, et notamment entre l'Hérault, le Vaucluse et les Bouches-du-Rhône, en raison du #mistral et de la #tramontane qui soufflent assez fort. pic.twitter.com/rGYQqWjR1q
Aber: Wie die sintflutartigen Regenfälle der letzten Tage werden auch die kommenden Gewitter angesichts der Wassernot der Böden keine grossen Auswirkungen auf die Trockenheit haben. Aus diesem Grund sind auch an diesem Wochenende noch alle Departements von Einschränkungen der Wassernutzung betroffen.
🌧️Les quelques #pluies et #orages des derniers jours ont été encore bien insuffisantes pour juguler la #sécheresse.
Ce 20 août, 78 départements concernés par des arrêtés de limitation des usages de l'eau sont actuellement en état de crise. pic.twitter.com/0kNtHWBPge
Es ist also weiterhin Wachsamkeit geboten, zumal die Kombination aus ausbleibenden Regenfällen und neuen Gewittern die Gefahr von Bränden erhöht, insbesondere an der Mittelmeerküste, wo mindestens bis Dienstag Mistral angekündigt ist.
Die Vorhersagen für den Herbst Schlimmer noch, Frankreich steuert auf einen sehr trockenen Herbst zu, so der Meteorologe Régis Crepet, der auf der Website des Wetterkanals Folgendes schreibt: „Wiederkehrende Hitzewellen und seltene Regenfälle führen zu einer Dürre, die mit den Jahren 1976 und 1983 vergleichbar ist. In diesem Zusammenhang wären Regenfälle im Herbst und Winter notwendig, um in den Boden zu sickern und das Grundwasser anzureichern. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint jedoch wiederkehrendes trockenes Hochdruckwetter für die nächsten drei Monate vorherrschend zu sein“.
Infolgedessen könnte der September schön und warm werden. Das für Oktober prognostizierte Niederschlagsdefizit liegt bei fast 50 Prozent, vor allem im Westen Frankreichs. Auch im November erwarten Meteorologen Niederschläge, die um 30% unter den statistischen Durchschnittswerten liegen und Temperaturen, die in einer Größenordnung von +1 °C über den Durchschnittswerten liegen werden.
Ein Grund mehr, den Bericht des IPCC nach dem außergewöhnlichen Sommer, den wir erleben, wirklich ernst zu nehmen.
Derzeit ziehen heftige Gewitter über Korsika hinweg. 3 Menschen starben auf einem Campingplatz und Seenotrettungsdienste haben viele Einsätze.
Die heftigen Gewitter, die seit Dienstag den Mittelmeerraum heimsuchen, forderten am Donnerstag auf einem Campingplatz auf Korsika drei Tote und mehr als zehn Verletzte. Sie führten auch zu zahlreichen Rettungsaktionen auf See und „mehreren Verletzten“ an der Westküste der Insel.
Drei Menschen starben am Donnerstagmorgen, als ein Baum auf ihren Bungalow auf dem Campingplatz Le Sagone (Südkorsika) stürzte. Nach Angaben der Präfektur wurden zehn weitere Personen verletzt. Bei den Toten soll es sich um ein 13-jähriges Mädchen und eine 72-jährige Frau handeln. Über die Identität der dritten Person liegen noch keine Informationen vor.
Orages en #Corse du Sud – point à 10h30 Bilan provisoire : 2 personnes décédées – une jeune fille de 13 ans et une femme de 72 ans, 12 blessés dont un en urgence absoluehttps://t.co/tBWVLE0Zjb
— Préfet de Corse, préfet de Corse-du-Sud (@Prefet2A) August 18, 2022
Etwa 20 Einsätze meldet die Feuerwehr am Donnerstagmorgen, zahlreiche von herabgefallenen Ästen unterbrochene Strassen und mehreren Rettungsaktionen von Seglern aus dem Meer, insbesondere in Capo di Feno, in der Nähe von Ajaccio.
„Zwischen 60 und 70 Seenot-Operationen im Gange“ Nach Angaben der Präfektur des Meeres sind derzeit „zwischen 60 und 70 Operationen auf See oder an der Küste“ Korsikas im Gange, in dem „Sektor Westkorsika, Calvi, Balagne und ein wenig am Cap Corse“. „Die große Mehrheit dieser Operationen betrifft Strandungen, umgekippte oder in Seenot geratene Boote“, erklärte ein Sprecher der Seepräfektur gegenüber der Agentur AFP und berichtet von „mehreren Verletzten auf den Booten“. Angesichts des Zustands des Meeres und des Wetters konnten die Rettungsboote erst vor kurzem auslaufen. Rettungshubschrauber konnten wegen des starken Windes nicht fliegen. Die Wetterlage beginnt sich inzwischen etwas zu bessern, so dass viele Einsätze in den nächsten Stunden auf die Rettungskräfte zukommen. Das meldete die Seepräfektur am Donnerstag um 10.00 Uhr.
Une ligne d'#orages forts particulièrement organisée va aborder l'Ouest #Corse dans les minutes qui viennent. De violentes rafales de vent, un foudroiement intense, et une forte activité pluvieuse donnant lieu à des cumuls conséquents en peu de temps, sont attendus. pic.twitter.com/SR7mRqpjIU
Der französische Wetterdienst Météo-France hatte Korsika bis Donnerstagmorgen 11.00 Uhr auf die Warnstufe Orange gesetzt und vor „starken Gewittern an der Westküste mit sehr starken Windböen“ gewarnt. „Eine außergewöhnliche Böe von 224 km/h wurde an der Station Marignana (ca. 30 km von Sagone entfernt) an einem exponierten Teil der Westküste der Insel gemessen“, teilte Météo France um 8:30 Uhr auf seinem Twitter-Account mit. Die Warnung wurde nun aufgehoben.
Heftige Gewitter überziehen derzeit Frankreich und in acht Departements gilt die Warnstufe Orange gilt. Menschen veröffentlichen beeindruckende Videos von den Unwettern.
Sturzbäche in den Straßen, riesige Hagelkörner, Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h… Die Nacht und der frühe Mittwochmorgen war für die Departements, die von den Unwettern voll getroffen wurden, alles andere als ruhig. Aufgrund der heftigen Gewitter herrscht in acht von ihnen derzeit die Warnstufe Orange. Auf Twitter teilten die von der Heftigkeit der Niederschläge überraschten Einwohner beeindruckende Bilder.
Überschwemmte Straßen In den Departements Bouches-du-Rhôine, Gard und Var, ergossen sich sintflutartige Regenfälle über die Straßen und verwandelten sie in wahre Sturzbäche.
Einschläge von Blitzen In den betroffenen Gebieten ist der Himmel oft mit hoher elektrischer Intensität geladen. Vor allem im Departement Hérault wurden zahlreiche Blitzeinschläge registriert.
⛈ Une importante activité électrique se manifeste sur Montpellier ce mardi soir avec une succession d'impacts de foudre sur la ville ! pic.twitter.com/yEx0xhnvFW
Böen mit über 100 km/h und Hagel. Die heftigen gewitter brachten teilweise auch schweren Hagelschlag. Ausserdem bildeten sich beeindruckende Windböen, einige mit mehr als 100 km/h, wie in Aigues-Mortes im Gard oder sogar in Paris.
⛈ Un violent orage s'abat actuellement sur Paris avec des pluies diluviennes et de fortes rafales de vent. La station située au sommet de la Tour Eiffel a mesuré 104 km/h. (via @kayvoh_6) pic.twitter.com/eQq42jZDyD
⛈ Images impressionnantes des rafales de vent dans le 15ème arrondissement de #Paris il y a quelques minutes au passage de l'#orage. La station de la Tour Eiffel a mesuré 104 km/h ! 💨 https://t.co/KE69Yp7B3X
Zur Erinnerung: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Vaucluse, Gard, Var, Hérault und Bouches-du-Rhône stehen weiterhin auf Warnstufe Orange für Gewitter. Für den gesamten Rest des Hexagons gilt die Warnstufe Gelb. Im Laufe des Tages werden weitere heftige Niederschläge erwartet.
Ein älteres Ehepaar wurde auf einem Campingplatz in der Region Corrèze durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt.
Auf einem Campingplatz in Collonges-la-Rouge (Corrèze) wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 17. August, zwei Personen schwer verletzt, als ein Baum aufgrund des Unwetters umstürzte, berichtet France Bleu Limousin. Der Baum fiel auf ein Zelt und einen Wohnwagen.
Der Baum stürzte gegen 2.30 Uhr morgens auf den städtischen Campingplatz der Gemeinde. Bei den beiden Verletzten handelt es sich um einen 79-jährigen Mann und eine 69-jährige Frau. Die Frau befindet sich in Lebensgefahr und wird im Krankenhauszentrum von Brive behandelt.
Die Gendarmerie ist am Mittwochmorgen vor Ort, um die genauen Umstände des Unglücks zu ermitteln.