Schlagwort: Gendarmerie

  • Französische Polizei: 50-jähriges Bestehen der Einsatztruppe GIGN

    Französische Polizei: 50-jähriges Bestehen der Einsatztruppe GIGN

    Die Einsatzgruppe GIGN feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Vor ihrer Gründung im Jahr 1974 gab es in Frankreich keine mobile Eingreiftruppe, die auf die Befreiung von Geiseln spezialisiert war. In einem verlassenen Gebäude in der Nähe von Paris üben sie unermüdlich die Einsatztechniken für Geiselbefrei…

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  • Var: Gendarm verletzt einen Mann bei einem Einsatz tödlich

    Var: Gendarm verletzt einen Mann bei einem Einsatz tödlich

    Der Getötete habe ein „brennbares Produkt“ verspritzt und sei „mit einem Messer bewaffnet“ auf eine Gruppe von Gendarmen zugelaufen.

    Ein Gendarm wurde am Mittwoch, dem 21. Februar, in Gewahrsam genommen, nachdem ein Mann in Les Arcs (Var) gestorben war, wie die Staatsanwaltschaft Draguignan mitteilte. Die Tat ereignete sich während eines Einsatzes in der Wohnung der Person, die aufgrund ihrer „Vorstrafen bekannt war und möglicherweise psychische Probleme hatte“.

    Ein Überwachungs- und Einsatzzug der Gendarmerie hatte sich am späten Nachmittag auf Ersuchen der Stadtpolizei von Les Arcs zu dem Mann begeben, nachdem dieser „wegen Beleidigung von Personen, die Träger der öffentlichen Gewalt sind“, angezeigt worden war.

    Als die Gendarmen eintrafen, soll der Mann unter seiner Tür ein „entflammbares Produkt“ verspritzt haben, das sich in die Gemeinschaftsbereiche des Gebäudes ergoss. Da sie „für die Sicherheit der Anwohner“ befürchteten, dass der Mann das Produkt anzünden könnte, verschafften sich die Gendarmen Zutritt zu seiner Wohnung, daraufhin soll der Verdächtige „mit einem Messer bewaffnet“ auf sie losgegangen sein.

    Einer der Gendarmen eröffnete mit seiner Dienstwaffe das Feuer und verletzte den Mann tödlich. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung durch eine Amtsperson“ ein und beauftragte die Generalinspektion der nationalen Gendarmerie und die Gendarmerie in Marseille mit der Durchführung der Untersuchung.

  • Loiret: 900.000 kinderpornografische Dateien von der Gendarmerie beschlagnahmt – 6 Männer inhaftiert

    Loiret: 900.000 kinderpornografische Dateien von der Gendarmerie beschlagnahmt – 6 Männer inhaftiert

    Nach Informationen des Senders France Inter wurden zwischen April 2023 und Anfang Februar 2024 in diesem Fall sechs Verdächtige festgenommen, angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Zwei verschlüsselte Netzwerke, die sich der Kinderpornographie widmeten, wurden in den letzten Tagen von den Gendarmen der Forschungsabteilung in Orléans (Departement Loiret) zerschlagen. Dabei fielen ihnen mehr als 900.000 kinderpornographische Dateien in die Hände, wie der Sender France Inter am Donnerstag, dem 22. Februar, von der Gendarmerie erfuhr. Nach Informationen von France Inter waren mindestens 120 Kinder und Jugendliche betroffen, darunter 22 französische Kinder.

    Zwischen April 2023 und Anfang Februar 2024 wurden in diesem Fall sechs Verdächtige festgenommen, angeklagt und in Untersuchungshaft genommen. Die Männer im Alter zwischen 36 und 61 Jahren werden verdächtigt, die auf einigen Bildern gezeigten Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe begangen zu haben. Die Ermittlungen hatten bereits im August 2022 begonnen, nachdem den Gendarmen des Departements Loiret eine Internetseite mit Fotos von Minderjährigen gemeldet worden war, von denen einige in Badekleidung zu sehen waren.

    Die zunächst gemeldeten Bilder waren gerade noch legal, aber die Ermittler stellten bald fest, dass die Seite in Wirklichkeit das Vorzimmer zu weiteren Gruppen war. „Sobald wir anfingen, mit diesen Personen zu chatten, haben sie uns sehr schnell vorgeschlagen, auf andere, diskretere soziale Netzwerke oder gesicherte Messenger-Systeme umzusteigen“, erklärt der Ermittlungsleiter Adjutant Damien, ein Spezialist für digitale Ermittlungen, gegenüber France Inter. „Einige schlugen zum Beispiel vor, auf das russische Netzwerk ICQ umzuschalten, wo sich dann die illegalen Dateien befanden.

    Sechs Verdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen.
    Die Gendarmen stellen anschliessend fest, dass viele dieser Bilder in keiner der bisher bekannten Datenbanken enthalten waren. Die Mitglieder der Gruppe werden daher verdächtigt, die auf einigen Bildern sichtbaren Gewalttaten selbst begangen und die Minderjährigen fotografiert zu haben. Insgesamt wurden 200 Straftaten von den Ermittlern erfasst. Bisher wurden 120 Opfer ausfindig gemacht, von denen 22 die französische Staatsangehörigkeit besitzen und zwischen 3 und 15 Jahre alt sind.

    Den Gendarmen fiel auf, dass der gesamte Austausch in dieser Gruppe auf Französisch stattfand und dass die Opfer alle französischsprachig sind. „In der Regel haben wir es eher mit Opfern aus Südostasien, Süd- und Mittelamerika zu tun; eine Zeit lang hatten wir viele Opfer aus Osteuropa“, so Adjutant Damien.

    Die ersten Festnahmen erfolgten bereits im April 2023 im Rahmen einer Untersuchung, die von der Jugendabteilung der Staatsanwaltschaft Orléans durchgeführt wurde. Insgesamt wurden bisher sechs Verdächtige in Untersuchungshaft genommen. Die Männer im Alter von 36 bis 61 Jahren haben unterschiedliche Profile: Einige sind Familienväter, mehrere waren bereits wegen ähnlicher Taten bekannt. Einer von ihnen sitzt wegen eines ähnlich gelagerten Falls in Belgien im Gefängnis. Einige der Angeklagten werden verdächtigt, sich an Kindern aus ihrem Umfeld vergangen zu haben, andere an minderjährigen Prostituierten, wieder andere gaben sich im Internet als Jugendliche aus, um ihre Opfer dazu zu veranlassen, freiwillig Nacktfotos von sich zu schicken. Anschliessend drohten sie den Kindern und Jugendlichen, diese Fotos zu veröffentlichen, wenn sie ihnen keine neuen Bilder lieferten. Die Ermittler sind noch immer damit beschäftigt, die Computerhardware der Verdächtigen zu analysieren. Bei der Analyse der digitalen Datenträger von drei der Festgenommenen wurden bereits über 930.000 kinderpornografische Dateien gefunden.

  • Proteste gegen Autobahn A69: UN-Berichterstatter prüft Vorgehen der französischen Polizei

    Proteste gegen Autobahn A69: UN-Berichterstatter prüft Vorgehen der französischen Polizei

    Die Lage zwischen den Gegnern des Autobahnprojekts A69 und den französischen Sicherheitsbehörden ist so angespannt, dass die UNO am Donnerstag, dem 22. Februar, mit einem Beobachter vor Ort ist. Der UNO-Sonderberichterstatter wird auf der Baustelle anwesend sein, nachdem er alarmierende Methoden der französischen Polizei zur Aufrechterhaltung der Ordnung kritisiert hatte. Hoch oben auf dem Hügel nennen sie sich Eichhörnchen. Aktivisten leben seit mehreren Tagen in Hütten auf der Gemarkung der Gemeinde Saix (Departement Tarn). Die Umweltaktivisten kämpfen gegen die Abholzung von Bäumen, die auf der Baustelle der A69 stehen. Die Behörden möchten sie natürlich von dem Gebiet entfernen. Um zu versuchen, die Protestierer zum Abstieg von den Bäumen zu bewegen, wurde ein Kranwagen vor Ort gebracht. Die Aktivisten haben eine sogenannte Zone à Défense (ZAD), Crém’arbre, eingerichtet, die zu einem der Epizentren des Kampfes um die Umwelt geworden ist.

    https://twitter.com/GNSA_arbres/status/176…

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  • Südfrankreich: 360 kg Cannabis auf offenem Feld entdeckt

    Südfrankreich: 360 kg Cannabis auf offenem Feld entdeckt

    Am 14. Januar alarmierte ein Spaziergänger die Gendarmerie wegen eines Drogenfunds im Gebiet von Cailhau zwischen Cambieure und Belvèze-du-Razès im Departement Aude.

    Am Sonntagmorgen, dem 14. Januar, wurde ein Spaziergänger auf mehrere Bündel aufmerksam, die mitten auf einem Feld zwischen den Gemeinden Cailhau, Cambieure und Belvèze-du Razès lagen. Es stellte sich heraus, dass sich in den Bündeln Cannabisharz befand. 360 Kilogramm, um genau zu sein, mit einem geschätzten Wiederverkaufswert von fast einer Million Euro.

    Die herbeigerufenen Gendarmen begaben sich an den Fundort, um die notwendigen Feststellungen zu treffen und die Umgebung abzusperren. Nach Informationen der örtlichen Presse kam es zu einer Verfolgungsjagd zwischen den Gendarmen und Personen, die offenbar die wertvolle Ware abholen wollten. Es soll allerdings zu keiner Festnahme gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Carcassonne, die ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels eingeleitet und einen Untersuchungsrichter mit den weiteren Ermittlungen betraut hat, hat bislang keine neuen Erkenntnisse vorgelegt.

    Wie aber konnten diese Drogenbündel mitten auf einem Feld in Razès landen? Nach ersten Informationen könnten sie von einem Hubschrauber oder einem Kleinflugzeug abgeworfen worden sein.

  • Frankreich wegen „Folter oder unmenschlicher Behandlung“ vor EU-Gerichtshof für Menschenrechte

    Frankreich wegen „Folter oder unmenschlicher Behandlung“ vor EU-Gerichtshof für Menschenrechte

    Es geht um den Fall Laurent Théron, der bei einer Demonstration gegen das Arbeitsgesetz in Paris im Jahr 2016 durch die Explosion einer Granate, die von einem Polizisten abgefeuert wurde, am rechten Auge getroffen wurde.

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am Montag, dem 4. Dezember, ein Verfahren gegen Frankreich wegen „Folter“ oder „unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“ eingeleitet, nachdem ein Gewerkschafter 2016 bei einer Demonstration gegen das Arbeitsgesetz verletzt wurde und sein rechtes Auge verlor.

    „Nach sieben Jahren juristischer Auseinandersetzung nimmt der Fall Laurent Théron mit der Eröffnung eines Verfahrens gegen den französischen Staat durch den EGMR eine völlig neue Wendung“, sagten am Montag seine Anwälte Céline Moreau, Olivier Peter und Lucie Simon.

    Ein Verfahren nach einem Freispruch in Frankreich
    Der Brigadier-Chef der Gendarmerie, der damals den Schuss abgegeben hatte, war am 14. Dezember 2022 vom Pariser Schwurgericht freigesprochen worden. Mit der Begründung, dass er eine Handlung vorgenommen hätte, „die durch die Notwendigkeit der Selbstverteidigung geboten war“. Laurent Théron wandte sich daraufhin an den EGMR und berief sich auf Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention, der Folter und unmenschliche und erniedrigende Behandlung verbietet.

    Für den EGMR scheint es im Gegensatz zu dem Gericht in Paris klar zu sein, „dass der Gendarm und seine Kompanie bei den strittigen Handlungen weder belagert noch umzingelt oder auch wirklich angegriffen wurden und dass er die fragliche Handlung außerhalb des gesetzlichen und vorschriftsmäßigen Rahmens begangen hat“. Das Verfahren wird voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen.

  • Frankreich: Gesichtserkennung seit 2015 illegal von Polizei und Gendarmerie eingesetzt

    Frankreich: Gesichtserkennung seit 2015 illegal von Polizei und Gendarmerie eingesetzt

    Die französische Datenschutzbehörde Cnil kündigte am Mittwoch an, „ein Kontrollverfahren“ gegen das Innenministerium einzuleiten, nachdem die investigative Website Disclose Informationen über die ungesetzliche Nutzung von Videoüberwachungssoftware durch die Polizei veröffentlicht hatte.

    Laut den Enthüllungen der investigativen Journalisten des Online-Mediums Disclose am Dienstag, dem 14. November, verwenden die französischen Ordnungskräfte seit 2015 eine Gesichtserkennungssoftware, obwohl dies gesetzlich in Frankreich nicht erlaubt ist. Die Nationale Kommission für Informatik und Freiheiten (Cnil) kündigte am Mittwoch an, ein Kontrollverfahren gegen das Innenministerium einzuleiten.

    Die benutzte Software nennt sich „Video Synopsis“ und ist ein Werkzeug, das mithilfe künstlicher Intelligenz Bilder von Kameras oder Drohnen analysiert und Personen identifiziert. Im Fachjargon spricht man von „algorithmischer Videoüberwachung“. Diese Software wurde von dem israelischen Start-up-Unternehmen Briefcam entwickelt, das heute zum Canon-Konzern gehört.

    Die Informationen unserer Kollegen von Disclose sind, sollten sie sich bewahrheiten, brisant. Disclose behauptet, dass das französische Innenministerium seit 2015, also schon unter François Hollande, nach der Welle islamistischer Anschläge in Paris, und bis heute diese Software ohne echten Rechtsrahmen in Polizei- und Gendarmerieermittlungen eingesetzt haben soll. Die Gesichtserkennung soll in den Abteilungen für öffentliche Sicherheit in den Departements Seine-et-Marne, Rhône, Nord, Alpes-Maritimes und Haute-Garonne, aber auch in sensiblen Abteilungen wie dem Service interministériel d’assistance technique (Siat), der für verdeckte Ermittlungen, Abhörmaßnahmen und die Überwachung der Schwerkriminalität zuständig ist eingesetzt worden sein.

    Dieser Einsatz erfolgte laut Disclose ohne jeglichen Rechtsrahmen. Der Gesetzgeber und die Cnil wurden nicht benachrichtigt „und das war so auch beabsichtigt“, behauptet der Journalist Mathias Destal aus dem Disclose-Team. Die Journalisten beziehen sich auf einen Austausch, der intern schriftlich zwischen mehreren ranghöheren Polizeibeamten aus verschiedenen Abteilungen stattgefunden haben soll. „In diesen Mitteilungen stehe schwarz auf weiß, dass die Software von mehreren Abteilungen verwendet werde, aber, da diese nicht bei der Cnil angemeldet sei, sei es besser, nicht offen darüber zu sprechen…“

    Laut Disclose hätten die betroffenen Abteilungen spezielle Computer für die Gesichtserkennung eingerichtet und diese bei Ermittlungen oder Aufgaben der öffentlichen Ordnung regelmäßig genutzt.

    Der französische Innenminister Darmanin hat in den letzten Monaten mehrfach seine Ablehnung der Gesichtserkennung zum Ausdruck gebracht. „Bin ich für die Gesichtserkennung? Die Antwort ist nein“, erklärte Gérald Darmanin im Oktober 2022 im Senat bei der Prüfung des Sicherheitskonzepts für die Olympischen Spiele 2024.

    Nach Informationen von Disclose soll ein Teil der Polizei und der Gendarmerie schon seit langem dieses Werkzeug genutzt haben, das es ermöglicht, jeden Bürger automatisch zu erkennen.

  • Hérault: Paar erhält innerhalb von 2 Stunden 9 Strafzettel und 600 Euro Bußgeld wegen Ruhestörung

    Hérault: Paar erhält innerhalb von 2 Stunden 9 Strafzettel und 600 Euro Bußgeld wegen Ruhestörung

    Ein Ehepaar im Departement Herault erhielt in nur einer Nacht neun Strafen wegen „nächtlicher Ruhestörung“. Die Vorfälle ereigneten sich während einer Party, die im September letzten Jahres in Palavas-les-Flots (Hérault) veranstaltet wurde.

    Ein Ehepaar aus Palavas-les-Flots (Departement Hérault) hat eine hohe Rechnung zu begleichen. Bei einer Party im September letzten Jahres stellten die Ordnungskräfte innerhalb von zwei Stunden neun Strafzettel wegen „nächtlicher Ruhestörung“ aus: Die Gastgeber müssen nun eine Geldstrafe von über 600 Euro zahlen.

    Wie unsere Kollegen von Actu.fr berichten, hatte das Paar einige Gäste zu einer Party eingeladen, die auf der Terrasse ihres Hauses stattfand. Im Hintergrund legten die Gastgeber etwas Musik auf. Das führte zu einem Eingreifen patrouillierender Gendarmen, die das junge Paar gegen 1 Uhr morgens aufforderten, die Lautstärke zu verringern. „Auf ihre Bitte hin haben wir die Musik abgestellt“, sagt die junge Frau im Gespräch mit Actu.fr. „Die Gendarmen kamen um 1.30 Uhr zurück, um zu kontrollieren, und wir hatten wieder ein höfliches Gespräch, aber bevor sie wieder gingen, sagte mir einer der Gendarmen in einem diesmal weniger höflichen Tonfall, dass die Patrouille alle 15 Minuten wiederkommen würde, um Strafzettel für nächtliche Ruhestörung auszustellen!“

    Um 2:30 Uhr morgens verlassen die Gastgeber und ihre Gäste schließlich die Terrasse. Auch die Gendarmen lassen sich nicht mehr blicken.

    Einige Tage später war das Paar aus dem Departement Hérault höchst erstaunt, als es neun Strafzettel in seinem Briefkasten vorfand. Alle Strafzettel waren zwischen 01:30 und 03:15 Uhr ausgestellt worden. Zwei von ihnen wurden sogar zur selben Zeit, um 02:15 Uhr, ausgestellt, wie Actu.fr berichtet. Gesamtkosten: 612 Euro. „Ich habe beim Staatsanwalt Einspruch eingelegt und insbesondere erklärt, dass man nicht zwei Strafzettel für einen Sachverhalt ausstellen kann, der zur gleichen Zeit festgestellt wurde“, sagt die Betroffene. „Ich habe die offensichtliche Feindseligkeit nicht verstanden, die einer der Gendarmen mir gegenüber an den Tag gelegt hat. Er war es auch, der die neun Strafzettel für ein und dieselbe nächtliche Ruhestörung ausgestellt hat“.

    Die junge Frau sagt dass ihre Anfragen von der Staatsanwaltschaft bislang nicht beantwortet wurden. Sie zahlte inzwischen die Strafzettel, um Mahngebühren zu vermeiden.

  • Darum will Emmanuel Macron 200 neue Gendarmeriebrigaden einrichten

    Darum will Emmanuel Macron 200 neue Gendarmeriebrigaden einrichten

    Der französische Präsident wird heute in Tonneins, im Departement Lot-et-Garonne, die Standorte von 200 künftigen Gendarmeriebrigaden in ganz Frankreich bekanntgeben. Staatspräsident Emmanuel Macron reist am Montag, dem 2. Oktober, nach Tonneins im Departement Lot-et-Garonne, um die Einrichtung der 200 neuen Gendarmeriebrigaden in ganz Frankreich zu besprechen. Der französische Staatschef hatte bereits am 10. Januar 2022 in Nizza die Gründung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden angekündigt, was mehr als 2.000 zusätzlichen Sicherheitskräften in ländlichen und vorstädtischen Gebieten entspricht. „Seit der Gründung der nationalen Gendarmerie im Jahr 1791 wurden noch nie so viele neue Kräfte geschaffen“, gibt der Elysée-Palast bekannt. Diese Mittel kommen zu den bereits umgesetzten oder begonnen Maßnahmen Macrons in Sicherheitsfragen seit 2017 hinzu: kontinuierliche Erhöhung des Budgets des Innenministeriums, Verstärkung um 10.000 Polizisten und Gendarmen vor Ort und Einführung einer „Police…

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  • Emmanuel Macron will Aufstellung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden bekannt geben

    Emmanuel Macron will Aufstellung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden bekannt geben

    Das will der französische Staatschef bei einer für Montag geplanten Reise in die Region Lot-et-Garonne ankündigen. Emmanuel Macron wird am Montag die Ansiedlung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden in ländlichen Gebieten bekanntgeben, wie der Sender Franceinfo am Donnerstag unter Berufung auf das Umfeld des Staatschefs meldet. Emmanuel Macron wird diese Maßnahme im Rahmen einer Reise nach Tonneins (Lot-et-Garonne) vorstellen, wo er eine Gendarmeriekaserne einweihen wird. Emmanuel Macron hatte die Einrichtung der neuen Brigaden bereits im Januar 2022 während einer Rede zur inneren Sicherheit in Nizza (Côte d’Azur) angekündigt. Seit mehreren Monaten arbeiten der Élysée-Palast und das Innenministerium nun mit Bürgermeistern und Parlamentariern zusammen, um die Verteilung dieser Brigaden in ländlichen Gebieten festzulegen….

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