Schlagwort: Gaza

  • Europäische Staats- und Regierungschefs beraten über Ukraine und Verteidigung – und weitere World-News

    Europäische Staats- und Regierungschefs beraten über Ukraine und Verteidigung – und weitere World-News

    Bei einem Treffen in Brüssel diskutierten die EU-Staats- und Regierungschefs über eine Stärkung der europäischen Verteidigung und die weitere Unterstützung der Ukraine. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, bezeichnete dies als einen „Wendepunkt“.

    Das Ziel Europas ist es, sich besser gegen Russland zu wappnen – mit weniger Rückhalt aus den USA. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht ein Plan der Kommission Kredite in Höhe von 150 Milliarden Euro für Investitionen in Raketenabwehr, Anti-Drohnen-Systeme und andere Verteidigungstechnologien vor.

    Zudem prüften die Staats- und Regierungschefs einen Friedensplan für die Ukraine sowie finanzielle und mögliche militärische Unterstützung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der auch an dem Treffen teilnahm, erklärte: „Wir sind sehr dankbar, dass wir nicht allein sind.“

    Gespräche:

    US-amerikanische und ukrainische Beamte planen für nächste Woche ein Treffen in Saudi-Arabien, um die ersten Schritte für ein mögliches Ende des Krieges zu besprechen.

    Nukleare Abschreckung:

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte erneut, sein Land sei bereit, mit europäischen Verbündeten über eine mögliche Ausweitung des französischen nuklearen Schutzschirms zu sprechen.

    Lage an der Front:

    Ein russischer Raketenangriff traf gestern ein Hotel in Selenskyjs Heimatstadt in der Zentralukraine und tötete mindestens vier Menschen.


    Trump setzt Zölle für Kanada und Mexiko vorübergehend wieder aus

    Ex-Präsident Donald Trump kündigte gestern eine einmonatige Aussetzung seiner neuen Zölle auf Exporte aus Mexiko und Kanada in die USA an. Er erklärte, dass Produkte, die unter das US-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) fallen, ausgenommen würden.

    Diese Entscheidung kam nur einen Tag, nachdem Trump der Autoindustrie eine 30-tägige Atempause gewährt hatte. Die Unternehmen hatten sich über die geplanten 25-Prozent-Zölle beschwert, da diese ihnen erheblichen Schaden zufügen würden.

    Trumps Vorgehen gleicht einem Spiel mit dem Feuer für die nordamerikanische Wirtschaft: Die Aktienmärkte gerieten ins Wanken, und zahlreiche Branchen, die auf den Handel mit Kanada und Mexiko angewiesen sind, reagierten mit Verunsicherung.

    Auswirkungen:

    Die hohen Zölle hätten Mexiko und Kanada – langjährige US-Verbündete – möglicherweise in eine Rezession gestürzt. Auch für die USA wären die wirtschaftlichen Folgen drastisch gewesen.


    „Letzte Warnung“ an die Hamas

    In einem scharfen Social-Media-Post richtete Trump eine direkte Drohung an die Hamas und forderte die sofortige Freilassung aller Geiseln im Gazastreifen.

    „Lasst alle Geiseln sofort frei – nicht später – und gebt unverzüglich die Leichen der Ermordeten zurück, oder es ist AUS für euch“, schrieb er und fügte hinzu: „Dies ist eure letzte Warnung.“

    Trotz dieser scharfen Worte hielten US-Regierungsvertreter und Hamas-Vertreter direkte Gespräche in Katar über die Geiseln ab. Diese fanden unabhängig von den Verhandlungen zwischen Hamas und Israel über eine mögliche Fortsetzung der Waffenruhe statt.

    Zahlen:

    Die israelische Regierung gibt an, dass sich noch etwa 25 Geiseln sowie die sterblichen Überreste von mehr als 30 weiteren Personen in Gaza befinden.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Großbritannien:

    Nigel Farages rechtsgerichtete Partei Reform U.K. sammelte im vergangenen Jahr 4,75 Millionen Pfund – ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu weniger als 160.000 Pfund im Jahr 2023.

    Australien:

    Der tropische Wirbelsturm Alfred wird voraussichtlich heute Abend oder morgen früh in der Nähe von Brisbane auf Land treffen.

    Südkorea:

    Bei einer Militärübung nahe der nordkoreanischen Grenze bombardierten zwei Kampfjets versehentlich ein Dorf. 15 Menschen wurden verletzt.

    Finanzen:

    Die Europäische Zentralbank senkte ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 2,5 Prozent.

    Raumfahrt:

    Der Luftverkehr in Florida wurde beeinträchtigt, nachdem ein Prototyp des SpaceX-Raumschiffs – das Elon Musk für Marsflüge nutzen will – bei einem Testflug zerbrach.

    Neuseeland:

    Das Land rief seinen ranghöchsten Diplomaten in Großbritannien zurück, nachdem dieser Trumps Geschichtsverständnis infrage gestellt hatte.

    Terrorismus:

    Pakistan benötigt Unterstützung im Kampf gegen Terroristen. Die Rolle des Landes bei der Ergreifung eines von den USA gesuchten Verdächtigen könnte zu einer engeren Zusammenarbeit führen.

    Iran:

    Ein inhaftierter populärer Musiker wurde ausgepeitscht – laut Aktivisten als Vergeltung für seine Unterstützung eines Aufstands.

  • Pulverfass in Nahost – Trumps Drohung und ihre Folgen

    Pulverfass in Nahost – Trumps Drohung und ihre Folgen

    Ein brisanter Konflikt eskaliert weiter. US-Präsident Donald Trump hat mit einer unverhohlenen Drohung an die Hamas eine neue Eskalationsstufe erreicht. „Wenn ihr die Geiseln nicht freilasst, seid ihr tot!“, schrieb er in den sozialen Medien. Eine Botschaft, die keine Spielräume für diplomatische Feinheiten lässt. Was bedeutet diese Rhetorik für die ohnehin fragile Lage im Nahen Osten?

    Eine kalkulierte Eskalation

    Trump ist für seine martialische Sprache bekannt. Doch die aktuelle Situation verleiht seinen Worten eine ungeahnte Schärfe. Die Hamas, international als Terrororganisation eingestuft, hält weiterhin Geiseln fest, während Israel mit unverminderter Härte gegen sie vorgeht. Trump stellt sich demonstrativ an die Seite Israels und verspricht, alles bereitzustellen, was nötig sei, um den Konflikt zu beenden. Doch was bedeutet „alles“? Droht hier eine weitere militärische Eskalation, womöglich mit direkter US-Beteiligung?

    Die Drohung des Präsidenten richtet sich nicht nur an die Hamas, sondern auch an die Bevölkerung des Gazastreifens. Die Botschaft ist klar: Wer den bewaffneten Kampf weiter unterstützt oder toleriert, muss mit Vergeltung rechnen. Eine solche Generalverurteilung birgt allerdings erhebliche Risiken, insbesondere für die Zivilbevölkerung, die bereits unter katastrophalen Bedingungen leidet.

    Die heikle diplomatische Wende

    Parallel dazu haben die USA erstmals direkte Gespräche mit der Hamas geführt – eine bemerkenswerte Kehrtwende. Bislang galt es als unantastbare Maxime der US-Außenpolitik, nicht mit Terrororganisationen zu verhandeln. Dass Washington diesen Grundsatz nun bricht, zeigt, wie ernst die Lage ist. Die Freilassung der Geiseln ist dabei das vorrangige Ziel. Doch was kommt danach? Sind diese Gespräche ein Zeichen für eine neue strategische Ausrichtung oder lediglich ein taktisches Mittel in einer akuten Krise?

    Während Trump mit harten Worten droht, setzen europäische Regierungen auf diplomatische Mittel. Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich haben Israel nachdrücklich dazu aufgefordert, humanitäre Hilfe ungehindert nach Gaza zu lassen. Ein Appell, der in Jerusalem auf taube Ohren stößt, da Premierminister Netanjahu sich von militärischer Notwendigkeit getrieben sieht.

    Der schmale Grat zwischen Drohung und Eskalation

    Die israelische Militäroperation gegen die Hamas ist noch lange nicht beendet. Dies unterstrich der neue Generalstabschef Eyal Zamir in einer Rede. „Die Hamas hat einen schweren Schlag erlitten, aber sie ist nicht besiegt“, betonte er. Israel wird also weiter gegen die Islamisten vorgehen – mit Rückhalt aus Washington. Doch während Israel den Feind militärisch schwächen will, verfolgt Trump offenbar eine Doppelstrategie: Drohungen auf der einen Seite, Verhandlungen auf der anderen.

    Die Situation ist hochexplosiv. Die Drohung Trumps könnte die Hamas dazu veranlassen, ihre Position zu verhärten – eine Reaktion, die schon oft zu noch brutalerer Gewalt geführt hat. Gleichzeitig könnte sie Israel ermutigen, die Offensive mit noch größerer Entschlossenheit fortzusetzen. In jedem Fall dürfte der Preis für die Zivilbevölkerung Gazas weiter steigen.

    Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Drohungen Trumps lediglich Teil seiner unberechenbaren Rhetorik sind – oder ob sie in einen neuen, noch blutigeren Akt dieses langen Konflikts münden.

    Autor: P.T.

  • Wie Trumps Maßnahmen die Ukraine beeinflussen könnten – und andere World-News

    Wie Trumps Maßnahmen die Ukraine beeinflussen könnten – und andere World-News

    Die USA haben die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die Ukraine eingestellt, erklärten US-Beamte gestern – nur wenige Tage nachdem Präsident Trump die Militärhilfe für das Land ausgesetzt hatte. Offizielle Stellen gaben an, dass diese Unterbrechungen darauf abzielen, die Ukraine unter Druck zu setzen, Trumps Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland zu unterstützen.

    Einige US-Beamte deuteten an, dass die Aussetzungen möglicherweise nur von kurzer Dauer sein könnten, falls der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Forderungen des Weißen Hauses nachgibt. Nach Drängen und Beratungen durch europäische Staats- und Regierungschefs bemüht sich Selenskyj nun, Trumps Gunst wieder zu gewinnen.

    Europäische Staats- und Regierungschefs treffen sich heute in Brüssel, um zu beraten, wie sie die Ukraine unterstützen und gleichzeitig ihre eigenen militärischen Fähigkeiten stärken können. Doch Trumps Entscheidung, die US-Hilfe zurückzuhalten, könnte das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld verändern.

    Ohne amerikanische Waffen könnten die ukrainischen Streitkräfte bereits in vier Monaten ins Wanken geraten, so Analysten. Rund 20 Prozent der ukrainischen Militärausrüstung stammen aus den USA. Doch diese 20 Prozent seien „die tödlichsten und wichtigsten“, erklärte ein Experte.

    Der Oberste Gerichtshof stellt sich gegen Trump bei Auslandshilfe

    Der Oberste Gerichtshof der USA hat gestern einen Eilantrag von Präsident Trump abgelehnt, fast zwei Milliarden Dollar an Auslandshilfe einzufrieren. Mit einer knappen Mehrheit von fünf zu vier Stimmen forderte das Gericht stattdessen ein untergeordnetes Gericht auf, seine Entscheidung vom Februar näher zu erläutern, mit der die Trump-Regierung zur Wiederaufnahme der Hilfszahlungen verpflichtet wurde.

    Das Urteil ist eine der ersten Reaktionen des Gerichts auf Trumps Kampagne zur drastischen Kürzung staatlicher Ausgaben. Zwei konservative Richter schlossen sich den drei liberalen Mitgliedern des Gerichts an und bildeten die Mehrheit – ein Hinweis darauf, dass Trump auf mehr Skepsis im Obersten Gerichtshof stoßen könnte, als dessen überwiegend konservative Zusammensetzung vermuten lässt.

    Direkte Gespräche zwischen den USA und der Hamas

    US-Vertreter haben in Doha, Katar, direkte Gespräche mit der Hamas über die Geiseln im Gazastreifen geführt. Dies stellt eine Abkehr von der langjährigen amerikanischen Politik dar, sich nicht direkt mit Gruppen zu befassen, die von den USA als terroristisch eingestuft werden.

    Die Verhandlungen konzentrierten sich auf die Freilassung von Edan Alexander, dem einzigen israelisch-amerikanischen Geisel, der noch am Leben sein soll, sowie auf die Rückgabe der Leichen von vier weiteren israelisch-amerikanischen Geiseln, die bei dem Hamas-geführten Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 entführt und nach Gaza verschleppt wurden. Dies erklärten ein israelischer und ein westlicher Beamter.

    Die Ergebnisse der Gespräche waren zunächst unklar, doch Vermittler bemühen sich weiterhin, die derzeitige Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu verlängern und die Freilassung der verbliebenen Geiseln zu erreichen.

    Gaza: Ein arabischer Plan zum Wiederaufbau des Gazastreifens lässt viele Fragen offen, und eine Lösung für die Nachkriegsordnung scheint weiterhin in weiter Ferne.

    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    China: Ein Video-Blogger entdeckte in einem chinesischen Dorf eine Frau, die mit einer Kette um den Hals gefesselt war. Sein Video löste eine bedeutende Debatte über Frauenrechte aus.

    Kriminalität: Die USA haben zwölf chinesische Staatsbürger wegen ihrer Beteiligung an einem hochentwickelten Hacker-Ring angeklagt, der Daten von Amerikanern gestohlen haben soll.

    Syrien: Die Kämpfe im Nordosten des Landes haben sich verschärft und gefährden die Bemühungen der neuen Regierung, das Land zu stabilisieren.

    Kalifornien: Tausende Campingplätze in den Nationalparks des Bundesstaates könnten aufgrund von Personalmangel geschlossen werden, wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht.

    Automobilbranche: Teslas Verkaufszahlen in Deutschland sind im Februar drastisch eingebrochen – Teil eines größeren Abschwungs in ganz Europa.

    Wirtschaft: Adidas hat sein letztes Paar Yeezy-Sneaker verkauft und versucht, sich von der skandalträchtigen Partnerschaft mit dem Rapper Ye zu distanzieren.

    Frankreich: Zeugen im Prozess gegen einen Chirurgen, der 299 Menschen – darunter vor allem Kinder – sexuell missbraucht haben soll, sagten aus, dass Warnzeichen lange ignoriert wurden.

    Wissenschaft: Forscher haben ein Gen identifiziert, das offenbar hilft, den Alterungsprozess im weiblichen Gehirn zu verlangsamen.

  • Trump: „Wir fangen gerade erst an“ – und andere World-News

    Trump: „Wir fangen gerade erst an“ – und andere World-News

    In einer Rede vor dem Kongress machte Donald Trump deutlich, dass seine Regierung erst am Anfang ihrer politischen Veränderungen steht. Er verteidigte seine frühen Maßnahmen – darunter Massenabschiebungen und Zölle gegen wichtige Handelspartner – als notwendig, um die USA wirtschaftlich und sicherheitspolitisch zu stärken.

    Trump nutzte die Gelegenheit, um die Biden-Regierung für hohe Preise und andere wirtschaftliche Probleme verantwortlich zu machen. Zudem sprach er über den Kulturkampf in den USA und kritisierte Schulen, die seiner Meinung nach Kinder mit „Transgender-Ideologie“ indoktrinieren.

    Handelskrieg eskaliert

    Am selben Tag traten neue Zölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China in Kraft – eine Entscheidung, die die diplomatischen Beziehungen der USA zu ihren wichtigsten Handelspartnern erschüttert. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten:

    • Kanada: Premierminister Justin Trudeau kündigte Vergeltungszölle von 25 Prozent auf US-Waren im Wert von 20,5 Milliarden Dollar an. „Du bist ein schlauer Kerl“, sagte Trudeau in Richtung Trump. „Aber das ist eine sehr dumme Entscheidung.“
    • Mexiko: Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass auch ihr Land Gegenmaßnahmen ergreifen werde, falls die Zölle bis Sonntag nicht zurückgenommen werden.

    Die weltweiten Finanzmärkte reagierten mit einem Ausverkauf – Anleger und Unternehmen sind verunsichert.

    Selenskyj schlägt Bedingungen für Friedensgespräche vor

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei bereit, russische Kriegsgefangene freizulassen, Langstreckenangriffe mit Drohnen und Raketen einzustellen und einen Waffenstillstand auf See zu erklären – allerdings nur, wenn Russland dasselbe tut.

    Selenskyjs Erklärung erfolgte nur einen Tag, nachdem die USA ihre Militärhilfe für die Ukraine pausiert hatten. Gleichzeitig lobte er die USA und Trump für ihre bisherige Unterstützung – ein klarer Versuch, die angespannten Beziehungen zu verbessern.

    • Ukraine im Schockzustand: Viele Ukrainer fühlen sich von den USA verraten. Selbst in einem Café in Kiew, das nach Trump benannt wurde, macht sich Enttäuschung breit.
    • Europäische Reaktion: Trumps Drohung, die Ukraine im Stich zu lassen, hat die Debatte über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen zur Finanzierung von Waffen und Wiederaufbau befeuert.
    • EU-Pläne: Die Europäische Kommission stellte ein weitreichendes Hilfspaket für die Ukraine vor – doch die Umsetzung wird nicht einfach.

    Arabischer Plan für Gazas Zukunft

    Bei einem Dringlichkeitsgipfel in Kairo unterstützten arabische Staaten einen ägyptischen Plan für die Zukunft des Gazastreifens – als Reaktion auf Trumps umstrittenen Vorschlag, Gaza zu räumen und in die „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln.

    Der ägyptische Plan sieht Investitionen von 53 Milliarden Dollar vor, um Gaza wiederaufzubauen, ohne die Bewohner zu vertreiben. Die Übergangsregierung soll aus Technokraten bestehen, die nicht mit der Hamas in Verbindung stehen.

    Auffällig war jedoch, dass die Staatschefs von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht am Gipfel teilnahmen – ein Zeichen, dass der arabische Konsens über den Plan noch brüchig sein könnte.

    • Westjordanland: Die israelische Armee gab bekannt, in Jenin einen ranghohen Hamas-Kommandeur getötet zu haben.

    Weitere Schlagzeilen

    • Vatikan: Millionen Menschen beten für Papst Franziskus, der im Krankenhaus liegt – besonders in seiner Heimat Argentinien.
    • Syrien: Israel hat Waffenlager und militärische Ziele im Süden des Landes bombardiert, was die Spannungen mit der neuen Regierung in Damaskus verschärft.
    • Großbritannien: Vizepräsident JD Vance sorgte für Empörung, als er das Vereinigte Königreich als „ein zufälliges Land, das seit 30 oder 40 Jahren keinen Krieg geführt hat“, abtat.
    • Deutschland: Friedrich Merz, der wahrscheinliche nächste Bundeskanzler, kündigte an, neue – sehr hohe – Schulden aufzunehmen, um Verteidigung und Infrastruktur zu stärken – eine schnelle Reaktion auf Trumps Politik.
    • Panama-Kanal: Eine Investorengruppe hat zwei strategische Häfen gekauft, die im Zentrum eines diplomatischen Streits zwischen Panama und der Trump-Regierung stehen.
    • Uganda: Kürzungen der US-Hilfsprogramme setzen die LGBTQ-Gemeinschaft in Uganda verstärkt der Gefahr der strengen Anti-Homosexuellen-Gesetze aus.
    • China: Wegen der sinkenden Geburtenrate fordern einige Unternehmen ihre Angestellten auf, mehr Kinder zu bekommen.
    • Wirtschaft: Chinas Regierung peilt ein Wirtschaftswachstum von etwa 5 Prozent an – trotz Handelskrieg mit den USA.
    • USA: Der Oberste Gerichtshof zeigte sich skeptisch gegenüber der Klage der mexikanischen Regierung gegen US-Waffenhersteller.
    • Klima: Der größte Eisberg der Welt hat sich nahe der Insel Südgeorgien im Südatlantik festgesetzt.
    • Literatur: Forscher entdeckten eine seltene handschriftliche Variante von William Shakespeares Sonett 116.

    Von C. Hatty

  • Trump macht Ernst: Stopp der US-Militärhilfe für die Ukraine – und andere World-News

    Trump macht Ernst: Stopp der US-Militärhilfe für die Ukraine – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat gestern die Lieferung von Militärhilfe an die Ukraine komplett ausgesetzt. Laut hochrangigen US-Beamten bleibt diese Maßnahme in Kraft, bis Trump überzeugt ist, dass die Ukraine sich glaubwürdig für Friedensgespräche mit Russland einsetzt.

    Der sofortige Stopp betrifft Waffen und Munition im Wert von über einer Milliarde Dollar, die bereits in der Pipeline oder bestellt sind.

    Gleichzeitig kehrte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einer diplomatischen Mission zurück, die ihm sowohl Demütigung – durch eine konfrontative Begegnung mit Trump im Oval Office – als auch Unterstützung – durch europäische Staatschefs – einbrachte. Selenskyj betonte, er werde alle diplomatischen Wege nutzen, um den Krieg zu beenden, räumte jedoch ein, dass dies ein langer Prozess sei.

    Russland hat keinerlei Bereitschaft gezeigt, einen Frieden zu akzeptieren, der nicht auf der vollständigen Kapitulation der Ukraine und der dauerhaften Annektion großer Gebiete basiert. Gleichzeitig scheint Trump Moskaus Kurs zu unterstützen. Die Ukraine hat klargemacht, dass sie sich nur dann auf eine Waffenruhe einlässt, wenn es Sicherheitsgarantien gibt – idealerweise unterstützt durch die USA –, die zukünftige russische Angriffe verhindern würden.

    Internationale Unterstützung: Großbritannien und Frankreich haben eine „Koalition der Willigen“ angekündigt, um eine Waffenruhe abzusichern. Doch wie viele Länder werden sich tatsächlich beteiligen? Und spielt das überhaupt eine Rolle, wenn Russland eine solche Koalition ohnehin ablehnt?

    Kriegstaktiken: Laut ukrainischen Kommandeuren sind Drohnen mittlerweile für etwa 70 Prozent der Todesopfer und Verletzungen verantwortlich.


    Trump verhängt massive Zölle

    Die von Donald Trump angedrohten Strafzölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China werden nun Realität. Gestern erklärte Trump, dass es keine Möglichkeit mehr gebe, die Abgaben in letzter Minute abzuwenden – Unternehmen und ausländische Regierungen reagierten hektisch.

    Die neuen Zölle umfassen eine 25-prozentige Abgabe auf alle Importe aus Kanada und Mexiko sowie zusätzlich 10 Prozent auf chinesische Waren. Kanada kündigte umgehend Vergeltungsmaßnahmen an, was einen Handelskrieg auslösen könnte. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte klar: „Egal, welche Entscheidung getroffen wird – wir werden entsprechend handeln.“

    Ursprünglich begründete Trump die Zölle mit der Absicht, Migration und Drogenschmuggel zu stoppen. Doch nun scheint sich seine Argumentation zu ändern: Kanada und Mexiko müssten mehr Produktionsstätten – insbesondere in der Autoindustrie – in die USA verlagern. Beide Länder sind wirtschaftlich stark vom US-Markt abhängig.

    Folgen: Die Ankündigung ließ die Aktienmärkte einbrechen – der S&P 500 fiel um 1,8 Prozent und verzeichnete damit den bisher stärksten Tagesverlust des Jahres.

    Automobilbranche: Besonders hart könnte es Nissan und Stellantis treffen, da die Zölle die Preise für neue Fahrzeuge in die Höhe treiben dürften.


    Israel und Hamas bereiten sich auf eine mögliche Wiederaufnahme des Krieges vor

    Trotz andauernder Verhandlungen über eine Waffenruhe treffen sowohl Israel als auch die Hamas Vorkehrungen für eine erneute Eskalation des Konflikts.

    Hamas-Mitglieder berichten, dass die Organisation nicht explodierte Bomben sammelt, um daraus Sprengsätze herzustellen, neue Kämpfer rekrutiert und ihre Befehlskette neu aufbaut. Israel hingegen bereitet sich laut Regierungsvertretern intensiv auf eine mögliche, noch heftigere Militäroffensive im Gazastreifen vor.

    Die palästinensische Bevölkerung leidet bereits unter den Folgen des israelischen Lieferstopps für Waren und humanitäre Hilfe – die Preise für Lebensmittel und lebenswichtige Güter steigen rasant.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    • Deutschland: In Mannheim raste ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge und tötete mindestens zwei Personen. Der Fahrer wurde festgenommen.
    • Papst Franziskus: Der Vatikan teilte mit, dass der 88-jährige Papst gestern zweimal schwere Atemnotanfälle erlitt.
    • Mexiko: Der Oberste Gerichtshof befasst sich mit einer Klage gegen US-Waffenhersteller, denen vorgeworfen wird, die Gewalt der Kartelle zu fördern – gefordert werden 10 Milliarden Dollar Schadenersatz.
    • China: Staatsanwälte setzen zunehmend auf außergerichtliche Einigungen, die Experten als Erpressungstaktik bezeichnen.
    • Grönland: Die USA zeigen verstärkt Interesse an den seltenen Erden der dänischen Arktisregion, doch verschiedene Faktoren bremsen die Hoffnungen auf einen „Deal“.
    • Künstliche Intelligenz: Das Unternehmen Anthropic hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und wird nun mit 61,5 Milliarden Dollar bewertet.
    • Chipindustrie: Der Halbleitergigant TSMC plant, in den nächsten vier Jahren 100 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.
    • Tesla: Der Widerstand gegen den E-Auto-Konzern wächst, da Elon Musk zunehmend politische Macht ausübt.
  • Europa drängt auf eine Lösung im US-Ukraine-Konflikt – und weitere World-News

    Europa drängt auf eine Lösung im US-Ukraine-Konflikt – und weitere World-News

    Gestern versammelten sich 18 europäische Staats- und Regierungschefs in London, um die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA zu kitten. Großbritannien und Frankreich führten dabei eine „Koalition der Willigen“ an, die einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland entwickeln soll. Gleichzeitig sicherten die Anwesenden dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ihre verstärkte Unterstützung zu.

    Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, dass „eine Reihe“ anderer Länder sich bereiterklärt hätten, gemeinsam mit Großbritannien und Frankreich Truppen in die Ukraine zu entsenden – allerdings nur unter der Bedingung eines Waffenstillstands zwischen Kiew und Moskau. Zudem kündigte er an, dass die Ukraine 1,6 Milliarden Pfund aus britischer Exportfinanzierung nutzen könne, um mehr als 5.000 Luftabwehrraketen zu erwerben.

    Besonders brisant wurde das Treffen nach einem hitzigen Gespräch zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump am Freitag im Oval Office. Dabei wuchs die Sorge, dass die USA versuchen könnten, der Ukraine einen Friedensschluss zu diktieren, der Russland zugutekäme. Weder Europa noch die Ukraine sind derzeit in mögliche Verhandlungen unter Trumps Vermittlung eingebunden – zudem gab Trump der Ukraine keinerlei Sicherheitsgarantien.


    Israel stoppt Hilfslieferungen nach Gaza

    Die israelische Regierung kündigte gestern an, dass sie den Zugang aller Waren und humanitären Hilfsgüter in den Gazastreifen sofort stoppen werde – offenbar, um die Hamas unter Druck zu setzen, eine Verlängerung der Waffenruhe zu akzeptieren.

    Diese Entscheidung wird das Leben der rund zwei Millionen Menschen in Gaza weiter erschweren. Zudem bringt sie die Verhandlungen um die verbliebenen israelischen Geiseln in eine ungewisse Lage.

    Kurz vor der Ankündigung hatte Israel einen Vorschlag unterbreitet: eine siebenwöchige Verlängerung der Waffenruhe, in der die Hamas die Hälfte der noch lebenden Geiseln sowie die sterblichen Überreste der Hälfte der getöteten Geiseln übergeben sollte. Die Hamas lehnte dies ab und bezeichnete die Blockade der Hilfsgüter als „billige Erpressung“. Dennoch betonte die Terrororganisation, weiterhin über die zweite Phase des Abkommens verhandeln zu wollen.


    Kongos Armee scheitert an kleinerer Miliz

    In den vergangenen Wochen hat die Rebellengruppe M23 weite Teile des östlichen Kongos erobert. Dabei hätte die kongolesische Armee, die mit 100.000 bis 200.000 Soldaten weit überlegen ist, die Bedrohung eigentlich mühelos abwehren müssen – doch stattdessen erleidet sie eine Niederlage nach der anderen.

    Ein Grund dafür: Die UN berichten, dass M23 von Ruanda unterstützt wird. Doch das allein erklärt nicht alles. Die kongolesische Armee leidet unter tiefen strukturellen Problemen – mangelnde Motivation der Soldaten, interne Machtkämpfe, Korruption und Missbrauch sind an der Tagesordnung. Das Land selbst, das jahrzehntelang unter kolonialer Herrschaft litt, kämpft bis heute mit einer instabilen und ausbeuterischen Führung.


    WEITERE TOP-MELDUNGEN

    • Indien: Acht Straßenbauarbeiter starben, nachdem sie im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand von einer Lawine verschüttet wurden, teilte die Armee mit.
    • Japan: Der schlimmste Waldbrand seit Jahrzehnten wütet nahe der Küstenstadt Ofunato. Mindestens eine Person kam ums Leben, Tausende mussten evakuiert werden.
    • Honduras: Die Regierung gab bekannt, einen Mann in die USA auszuliefern, der 2016 eine junge Frau aus Iowa ermordet haben soll.
    • Finnland: Die Behörden gaben einen Öltanker frei, der im Dezember wegen des Verdachts festgesetzt wurde, er habe wichtige Unterseekabel durchtrennt.
    • Wildtiere: Die US-Behörde für Fisch- und Wildtierschutz rief dazu auf, die invasive Nagetierart Nutria zu jagen – um ihre wachsende Population einzudämmen.
    • Weltraum: Dem Unternehmen Firefly Aerospace gelang es als zweitem privaten Anbieter, eine erfolgreiche Mondlandung durchzuführen.
    • Vatikan: Die jüngste Atemwegserkrankung von Papst Franziskus wirft heikle Fragen über seine medizinische Versorgung am Lebensende auf.

    Autor: C.H.

  • Israel stoppt Hilfslieferungen in den Gazastreifen: Die Eskalation des Konflikts geht weiter

    Israel stoppt Hilfslieferungen in den Gazastreifen: Die Eskalation des Konflikts geht weiter

    Israel hat am Sonntag angekündigt, sämtliche Hilfslieferungen in den Gazastreifen einzustellen. Diese Maßnahme erfolgt nach dem Auslaufen der ersten Phase des Waffenstillstands mit der Hamas und einem gescheiterten Versuch, die Feuerpause zu verlängern. Die Entscheidung sorgt international für Besorgnis, da die humanitäre Lage in der Region weiterhin prekär ist.

    Ein fragiler Waffenstillstand

    Die erste Phase des Waffenstillstands trat im Januar in Kraft und beinhaltete unter anderem die Freilassung von Geiseln und Gefangenen auf beiden Seiten sowie eine Intensivierung humanitärer Hilfsmaßnahmen. Die Vereinbarung wurde jedoch nur als vorübergehende Lösung betrachtet, um Raum für weitere Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe zu schaffen.

    Geplant war, dass in einer zweiten Phase noch mehr Geiseln freigelassen werden, während Israel schrittweise seine militärischen Operationen im Gazastreifen reduzieren sollte. Doch die Gespräche zwischen Israel und der Hamas stockten zunehmend, sodass keine Einigung über eine Fortsetzung des Abkommens erzielt wurde.

    Der gescheiterte US-Vorschlag

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff legte einen neuen Vorschlag auf den Tisch: Die Waffenruhe sollte bis zum 20. April – also bis zum Ende des Ramadan und des jüdischen Pessach-Festes – verlängert werden. Im Gegenzug sollte die Hamas die Hälfte der noch in Gefangenschaft befindlichen Geiseln sofort freilassen und die restlichen, sobald ein dauerhafter Waffenstillstand ausgehandelt worden wäre.

    Während Israel diesem Plan zustimmte, lehnte ihn die Hamas ab. Die genauen Gründe für die Ablehnung sind unklar, allerdings bestehen erhebliche Differenzen in zentralen Fragen wie dem israelischen Rückzug aus strategisch wichtigen Gebieten, darunter der Philadelphi-Korridor an der Grenze zu Ägypten.

    Reaktionen und gegenseitige Vorwürfe

    Die Hamas reagierte empört auf Israels Entscheidung, Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu blockieren, und warf der israelischen Regierung vor, die Bevölkerung als Druckmittel zu missbrauchen. Sie bezeichnete das Vorgehen als „Kriegsverbrechen“ und „Verstoß gegen die Waffenstillstandsvereinbarung“.

    Israel hingegen bleibt bei seiner harten Linie und fordert die bedingungslose Freilassung aller Geiseln, bevor weitere Verhandlungen geführt werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte mehrfach, dass Israel keine Waffenruhe ohne klare Zusagen der Hamas akzeptieren werde.

    Stillstand in den Verhandlungen

    Die Vermittlungsbemühungen durch Ägypten, Katar und die USA verliefen bislang ergebnislos. Eine israelische Delegation kehrte zuletzt ohne Fortschritte aus Kairo zurück. Einer der zentralen Streitpunkte bleibt die Kontrolle über den Philadelphi-Korridor, eine strategische Route, über die mutmaßlich Waffen in den Gazastreifen geschmuggelt werden.

    Die Hamas fordert, dass Israel sich vollständig aus dem Gebiet zurückzieht, was von der israelischen Regierung entschieden abgelehnt wird. Dies führt zu einer Pattsituation, die eine Verlängerung der Feuerpause zunehmend unwahrscheinlich macht.

    Internationale Besorgnis wächst

    Die Vereinten Nationen sowie zahlreiche humanitäre Organisationen äußern sich besorgt über die Verschlechterung der Lage im Gazastreifen. Bereits vor der Entscheidung, die Hilfslieferungen zu stoppen, war die humanitäre Situation kritisch. Lebensmittel, Medikamente und andere essenzielle Güter sind in der Enklave Mangelware.

    Die Einstellung der Lieferungen könnte dazu führen, dass sich die Lebensbedingungen für die palästinensische Zivilbevölkerung weiter verschärfen. Internationale Akteure fordern Israel auf, die Blockade der Hilfslieferungen rückgängig zu machen und zur Deeskalation beizutragen.

    Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Sollte es keine Fortschritte bei den Verhandlungen geben, könnte eine erneute militärische Eskalation drohen. In dieser angespannten Situation bleibt unklar, ob es noch eine Chance für eine nachhaltige Lösung gibt oder ob sich die Gewalt weiter verschärfen wird.

    Von Andreas Brucker

  • Trump setzt auf Putins Wort in Ukraine-Frage – und andere World-News

    Trump setzt auf Putins Wort in Ukraine-Frage – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump empfing gestern den britischen Premierminister Keir Starmer in Washington. Während des Treffens im Oval Office machte Trump mehrfach deutlich, dass er darauf vertraue, dass Russlands Präsident Wladimir Putin sich an die Bedingungen eines möglichen Friedensabkommens zur Beendigung des Ukraine-Krieges halten werde.

    „Ich denke, er hält sein Wort“, erklärte Trump. „Ich kenne ihn jetzt schon lange.“

    Diese Haltung könnte kaum weiter von der seines britischen Amtskollegen entfernt sein. Starmer war in die USA gereist, um die Entsendung britischer Truppen für eine Friedensmission nach Kriegsende anzubieten und um Trump davon zu überzeugen, die Ukraine nicht Putins Forderungen zu überlassen.

    Als Trump gefragt wurde, ob die USA Großbritannien unterstützen würden, falls es Friedenstruppen entsendet und Russland ein Abkommen bricht, wich er aus. Innerhalb einer Minute wechselte er seine Antwort mehrfach – erst nein, dann ja, schließlich wieder nein. „Sie brauchen keine Hilfe“, sagte er.

    Neue Zölle für Kanada, Mexiko und China

    Trump kündigte zudem an, dass ab dem 4. März neue Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko in Kraft treten sollen. Er begründete dies damit, dass beide Länder nicht genug unternommen hätten, um den Drogenschmuggel in die USA zu stoppen. In einem Social-Media-Post erklärte er außerdem, dass China bereits nächste Woche mit zusätzlichen 10 Prozent Einfuhrzoll belegt werde.

    Wirtschaftsexperten warnen vor den möglichen Folgen: Die Maßnahmen könnten die Preise in den USA in die Höhe treiben und Handelskriege auslösen.

    Israels Armee räumt Fehler am 7. Oktober ein

    Die israelischen Streitkräfte veröffentlichten gestern erste Ergebnisse interner Untersuchungen zum militärischen und geheimdienstlichen Versagen am 7. Oktober 2023. Hochrangige Offiziere hatten die Hamas offenbar massiv unterschätzt und frühe Warnungen vor einem bevorstehenden Großangriff falsch interpretiert.

    Das Problem lag laut Militärvertretern in falschen Annahmen über die Fähigkeiten und Absichten der Hamas – sowie einer fast schon blinden Abhängigkeit von präziser Geheimdienstinformation, die in diesem Fall fehlte. Die Untersuchung ging jedoch nicht auf die politische Strategie der israelischen Regierung in den Jahren vor dem Angriff ein.

    Hintergründe zur Untersuchung

    Israels Militär gab an, zehntausende Stunden mit der Analyse der Geheimdienstarbeit und der Reaktion auf den Angriff verbracht zu haben. Bei dem Angriff wurden rund 1.200 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten. 250 Personen wurden als Geiseln genommen – es war das tödlichste Ereignis für jüdische Menschen seit dem Holocaust.

    Währenddessen schickte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Delegation nach Kairo, um über eine Verlängerung der Waffenruhe zu verhandeln.

    Ermittlungen zum Tod von Gene Hackman

    Der Schauspieler Gene Hackman, der zwar nie dem typischen Hollywood-Star entsprach, aber dennoch eine beeindruckende Karriere hinlegte, ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Hackman, seine Frau Betsy Arakawa und ihr Hund wurden tot in ihrem Haus in New Mexico aufgefunden.

    Besonders brisant: Auf einer Badezimmerablage lag eine geöffnete Medikamentenflasche, verstreute Pillen wurden daneben entdeckt. Die Polizei ermittelt.

    Hackman war bekannt für seine intensive Darstellung vermeintlich gewöhnlicher Figuren in einigen der besten Filme der 1970er und 1980er Jahre – darunter „French Connection“ und „Mississippi Burning“.

    WEITERE SCHLAGZEILEN

    • Myanmar: Hunderte Menschen wurden aus Zwangsarbeitslagern gerettet, die für Online-Betrugsmaschen genutzt wurden.
    • Mexiko: Dutzende Mitglieder von Drogenkartellen, die in den USA gesucht werden, wurden von Mexiko an die US-Behörden überstellt.
    • China: Thailand schob 40 geflüchtete Uiguren nach China ab – Menschenrechtsorganisationen und die UN kritisieren das scharf.
    • Türkei: Der inhaftierte Führer der kurdischen PKK ruft seine Gruppe zur Waffenabgabe und Auflösung auf.
    • Vatikan: Papst Franziskus’ zweiwöchiger Krankenhausaufenthalt wirft unbequeme Fragen zur Entscheidungsfindung in der Kirche auf.
    • Österreich: Drei etablierte Parteien bilden eine neue Regierung – die rechtsextreme FPÖ bleibt außen vor.
    • Rumänien: Andrew und Tristan Tate, die wegen Sexualverbrechen in Rumänien angeklagt wurden, sind in die USA zurückgekehrt.
    • Wirtschaft: Die Gründerfamilie von 7-Eleven scheiterte mit dem Versuch, das Unternehmen zurückzukaufen.
    • Indien: Die Maha Kumbh Mela, das weltweit größte spirituelle Treffen, ging nach sechs Wochen zu Ende.
    • Kanada: Ermittler in Manitoba entdeckten mutmaßliche Überreste von zwei Opfern eines Serienmörders – ein erschütternder Fall, der Gewalt gegen indigene Frauen in den Fokus rückt.

    Von C. Hatty

  • Trumps Haltung zu Europa sorgt für Unruhe – und andere World-News

    Trumps Haltung zu Europa sorgt für Unruhe – und andere World-News

    In einer Kabinettssitzung diese Woche sprach Präsident Trump mit deutlichen Worten über die EU. Der Staatenverbund sei „gegründet worden, um die USA über den Tisch zu ziehen“, erklärte er. Zudem kündigte er an, Europa mit 25-Prozent-Zöllen zu belegen.

    Trump und seine Anhänger scheinen Amerikas traditionelle Partner in Europa zunehmend nicht nur als wirtschaftliche, sondern als generelle Gegner zu betrachten, berichten europäische Analysten und Offizielle.

    Wie weit diese Haltung von Gleichgültigkeit bis hin zu offener Feindseligkeit reicht, bleibt unklar – besonders da Trump sich von der NATO distanziert und Russland annähert. Laut Russlands Außenminister planen Vertreter beider Länder ein Treffen, um über die Wiederaktivierung der Botschaften zu verhandeln.

    Europa in Alarmbereitschaft

    Europäische Staats- und Regierungschefs versuchen, den Schaden zu begrenzen. Der britische Premierminister Keir Starmer hofft, Trump bei dem heutigen Treffen im Weißen Haus davon zu überzeugen, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron konnte Trump bei seinem eigenen Besuch kaum beeinflussen, und Friedrich Merz – voraussichtlich Deutschlands nächster Kanzler – äußerte starke Zweifel an der transatlantischen Partnerschaft.

    Ukraine: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird voraussichtlich nach Washington reisen, um ein Rahmenabkommen zu unterzeichnen, das den USA Zugang zu ukrainischen Rohstoffen verschafft. Eine Sicherheitsgarantie gibt es im Gegenzug nicht. Trump soll sich bereits seit 2017 für die Bodenschätze der Ukraine interessieren.

    Hamas und Israel setzen Gefangenenaustausch fort

    Hamas hat laut israelischem Militär heute Morgen die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln übergeben. Israel reagierte darauf mit der Freilassung palästinensischer Häftlinge. Diese Runde könnte jedoch die letzte dieser ersten Phase des Waffenstillstands sein.

    Die vier Israelis sollen der Franzose Ohad Yahalomi, Itzhak Elgarat, Shlomo Mansour und Tsachi Idan sein. Im Gegensatz zu vorherigen Übergaben – die Israel als „demütigende Inszenierungen“ bezeichnete – erfolgte die Übergabe dieses Mal ohne öffentliche Zurschaustellung.

    Gleichzeitig zeigte palästinensisches Fernsehen, wie Fahrzeuge mit dem Rotkreuz-Emblem Gefangene in die Stadt Ramallah brachten. Dutzende stiegen aus den Bussen, weitere Freilassungen sollen folgen, sobald israelische Forensiker die sterblichen Überreste identifiziert haben.

    Wie geht es weiter? Etwa 25 Geiseln und die Überreste von mehr als 30 weiteren befinden sich noch im Gazastreifen. Ob ernsthafte Verhandlungen für eine zweite Austauschphase bereits begonnen haben, ist unklar. Trumps Nahost-Gesandter Steve Witkoff sollte gestern für Gespräche in die Region reisen – doch die USA meldeten eine Verzögerung seiner Reise.

    Trump und Gaza

    Trump sorgte erneut für Aufsehen: Er teilte ein KI-generiertes Video, das den zerstörten Gazastreifen als luxuriöses Resort mit seinem Namen zeigt. Dies geschah weniger als eine Woche, nachdem er scheinbar von seinem Vorschlag abgerückt war, die Kontrolle über das Gebiet zu übernehmen.

    Flugzeugabsturz in Sudan – Dutzende Tote

    Mindestens 46 Menschen starben, als ein Militärflugzeug in der sudanesischen Hauptstadt Khartum in ein Wohngebiet stürzte. Laut Behörden zählt dieser Absturz zu den schlimmsten in der jüngeren Geschichte des Landes – zusätzlich zu den Verwüstungen durch fast drei Jahre Bürgerkrieg.

    Die Absturzursache ist bislang unklar. Das sudanesische Militär erklärte, die Maschine habe sowohl Zivilisten als auch Soldaten an Bord gehabt und sei beim Start von einer Luftwaffenbasis verunglückt. Diese Basis spielt eine zentrale Rolle in den Plänen des Militärs, die Kontrolle über Khartum zurückzuerlangen.

    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    • Vatikan: Ein geheimes Treffen befeuert Spekulationen über einen möglichen Rücktritt von Papst Franziskus, der aktuell im Krankenhaus liegt.
    • Chile: Ein massiver Stromausfall löste einen Ausnahmezustand aus – die Regierung verhängte eine nächtliche Ausgangssperre und entsandte Militär sowie Polizei auf die Straßen.
    • Syrien: Eine mit Spannung erwartete „nationale Dialogkonferenz“ endete am Dienstag – doch einige Teilnehmer kritisierten, dass die Versprechen für eine repräsentative Regierung nicht eingehalten wurden.
    • USA: Ein ungeimpftes Kind in Texas starb an Masern – der erste bekannte Todesfall eines Masernausbruchs, der im Januar begann.
    • Religion: Eine neue Pew-Studie zeigt: Der Rückgang des Christentums in den USA scheint sich verlangsamt zu haben – vor allem jüngere Generationen tragen dazu bei.
    • Kanada: Trumps Androhung einer Annexion führte zu einem sprunghaften Anstieg der Flaggenverkäufe.
    • Südafrika: Feuerwehrleute in Kapstadt kämpften gegen einen Waldbrand, der sich vom Tafelberg in Richtung Stadt ausbreitete.

    Von C. Hatty

  • Spannungen am Jahrestag der russischen Invasion – und weitere World-News

    Spannungen am Jahrestag der russischen Invasion – und weitere World-News

    Gestern traf sich US-Präsident Donald Trump mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Weißen Haus – genau drei Jahre nach Beginn der russischen Großoffensive gegen die Ukraine. Die beiden Politiker haben völlig unterschiedliche Sichtweisen auf die Ursachen des Krieges, die Rollen der Beteiligten und mögliche Lösungen.

    Trump behauptete, der Krieg könne „innerhalb von Wochen“ beendet sein, und deutete an, dass er bereits im Frühjahr nach Moskau reisen könnte. Er weigerte sich, Russlands Präsident Wladimir Putin als Diktator zu bezeichnen – Macron hingegen stellte unmissverständlich klar: „Russland ist der Aggressor.“

    Bei den Vereinten Nationen widersetzte sich die US-Regierung unter Trump einer europäischen Initiative, die Russland verurteilen und den sofortigen Rückzug aus der Ukraine fordern sollte. Stattdessen brachte Washington eine abgeschwächte Resolution ein, die lediglich ein Ende der Kämpfe verlangte – eine Position, die Moskau entgegenkommt und europäische Verbündete vor den Kopf stößt.

    Ukraine: Präsident Selenskyj hat bislang oft aus schwierigen Situationen das Beste gemacht, doch sein Umgang mit Trump scheint nicht zu fruchten. Schadet diese Strategie der Ukraine? Zudem kämpft das Land mit Nachwuchsproblemen in der Armee. Verwundete Soldaten kehren trotz starker Schmerzen an die Front zurück, um weiter gegen Russland zu kämpfen.

    Russland: Putin lockt US-Unternehmen mit lukrativen Geschäften in Russland – und sogar in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine. Besonders brisant: Amerikanische Firmen könnten helfen, seltene Erden dort abzubauen. Die Botschaft des Kremls ist klar: Eine engere Zusammenarbeit mit Moskau würde den USA wirtschaftliche Vorteile bringen.


    Die Herausforderungen für Merz

    Friedrich Merz, der voraussichtliche nächste deutsche Bundeskanzler, könnte von Anfang an auf wackligen Beinen stehen. Sein Wahlergebnis am Sonntag war nicht überwältigend, und viele Deutsche scheinen ihm persönlich wenig Begeisterung entgegenzubringen.

    Dennoch könnte Merz der international einflussreichste deutsche Kanzler seit Angela Merkel werden. Warum? Weil Trump damit droht, Europa militärisch im Stich zu lassen und es bei Friedensverhandlungen mit Russland zu umgehen.

    Für Deutschland bleibt eine große Frage offen: Kann Merz die tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft und Migration liefern, die viele Wähler fordern? Die Wahlergebnisse geben erste Hinweise darauf, was in diesen Bereichen zu erwarten ist.


    Hamas-Funktionär äußert Zweifel an Anschlag vom 7. Oktober

    Mousa Abu Marzouk, der Leiter des Hamas-Büros für internationale Beziehungen, erklärte gegenüber der „New York Times“, er hätte den Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 nicht unterstützt, wenn er das Ausmaß der Zerstörung in Gaza vorausgesehen hätte. Israels Offensive hat große Teile des Gazastreifens in Schutt und Asche gelegt und zehntausende Palästinenser getötet.

    Ob Abu Marzouks Sichtweise innerhalb der Hamas weit verbreitet ist, bleibt unklar. Viele Anführer der Organisation vertreten eine deutlich härtere Linie. Möglich ist auch, dass er seine Worte bewusst wählte, um die Verhandlungen mit Israel zu beeinflussen.

    Westjordanland: Israel scheint die Weichen für eine langfristige Militärpräsenz in der Region zu stellen. Palästinensische Vertreter warnen vor einer „gefährlichen Eskalation“.

    Wie geht es weiter? Die Feuerpause in Gaza läuft am Sonntag aus, und bislang gibt es keine konkreten Verhandlungen über eine Verlängerung. Trumps Nahost-Beauftragter Steve Witkoff will morgen in die Region reisen, um eine neue Waffenruhe zu erreichen. Ein kurzer Aufschub der Kämpfe ist denkbar, doch eine langfristige Lösung erscheint unwahrscheinlich.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Vatikan: Die katholische Welt blickt gebannt nach Rom: Papst Franziskus (88) befindet sich in kritischem Zustand im Krankenhaus.

    Nordkorea: Ein Bericht beschreibt „Zwangsarbeits“-Bedingungen für nordkoreanische Arbeiter, die von der Regierung jahrelang auf chinesischen Thunfischfangschiffen eingesetzt werden.

    Indien: Die Hoffnung schwindet für acht Arbeiter, die in einem eingestürzten Tunnel eingeschlossen sein sollen.

    Wirtschaft: Apple kündigt an, Künstliche-Intelligenz-Server in Texas zu bauen und in den nächsten vier Jahren 500 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.

    Afghanistan: Ein britisches Ehepaar, das fast zwei Jahrzehnte lang Bildungsprogramme im Land leitete, wurde diesen Monat von den Taliban verhaftet.

    Haiti: Ein kenianischer Polizist wurde bei einer internationalen Mission zur Bekämpfung der Bandenkriminalität getötet.

    Frankreich: Ein ehemaliger Chirurg gesteht am ersten Prozesstag „abscheuliche Taten“. Er ist wegen der Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung von 299 Menschen – meist Kinder – angeklagt.

    Klima: Greenpeace steht vor einem Gerichtsprozess mit einer Schadensforderung von 300 Millionen Dollar. Ein negatives Urteil könnte die Organisation finanziell ruinieren.

    Von C. Hatty