Schlagwort: Gaza

  • Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Am Sonntag gehen die Deutschen an die Urnen, um ihren nächsten Kanzler zu wählen. Ein großer Favorit ist Friedrich Merz von der CDU. An zweiter Stelle liegt die rechtsextreme AfD, die Verbindungen zu Neonazis und Umsturzplänen nachgesagt werden.

    Merz gilt in den USA als potenziell besserer Gesprächspartner für Präsident Trump als der amtierende sozialdemokratische Kanzler Olaf Scholz, insbesondere wegen seines direkten Stils – eine Eigenschaft, die angesichts der sich wandelnden Sicherheitslage in Europa entscheidend sein könnte.

    Welche Themen bestimmen die Wahl?

    1. Die Wirtschaftskrise
    Deutschland steckt in einer wirtschaftlichen Flaute. Die einst starken Industriezweige, insbesondere die Automobilbranche, kämpfen. Viele Wähler machen Kanzler Scholz dafür verantwortlich.

    2. Die Migration
    Deutschland hat in den letzten zehn Jahren Millionen von Geflüchteten aufgenommen. Trotz weitestgehend erfolgreicher Integration sorgt deren Präsenz für Unruhe. Die Stimmung hat sich weiter verschärft, nachdem mehrere Gewaltverbrechen von Migranten für Schlagzeilen sorgten.

    Welche Rolle spielt Trump in dieser Wahl?

    Bisher war Trumps Politik kein zentrales Thema im Wahlkampf. Doch das änderte sich, als er vergangenes Wochenende Europa – inklusive der Ukraine – aus Friedensverhandlungen mit Russland ausschloss. Das könnte einige Wähler nun mobilisieren.

    Wie beeinflusst die AfD das Wahlergebnis?

    Die AfD hat durch ihre harte Haltung gegen Migration stark zugelegt. Der deutsche Verfassungsschutz stuft Teile der Partei als rechtsextrem ein, und einige ihrer Mitglieder wurden bereits wegen Putschplänen oder Nazi-Parolen verurteilt. Momentan liegt die AFD auf Platz zwei – mit einem starken Endspurt könnte sie sogar Merz herausfordern.


    Geiselübergabe durch die Hamas

    Die Hamas übergab gestern angebliche sterbliche Überreste von vier Israelis, die beim Angriff am 7. Oktober 2023 entführt worden waren – darunter Shiri Bibas und ihre beiden kleinen Kinder.

    Doch in der Nacht erklärte das israelische Militär, dass die übergebene Leiche nicht die von Shiri Bibas und auch nicht die einer anderen Geisel sei. Israel spricht von einem schweren Verstoß gegen die Waffenruhe.

    Die Unsicherheit könnte die nächsten Schritte des Waffenstillstands gefährden, obwohl die Hamas morgen noch sechs lebende Geiseln freilassen will.

    Brutale Inszenierung

    Bei der Übergabe wurden die Särge vor einem karikaturhaften Bild von Israels Premierminister Netanyahu platziert – begleitet von triumphaler Musik. Ein Plakat drohte: Falls Israel den Krieg fortsetze, würden weitere Geiseln „in Särgen“ zurückkehren.

    Spannung in Tel Aviv

    Drei Busse explodierten in der Nacht auf einem Parkplatz – ein möglicher Terroranschlag. Netanyahus Büro kündigte eine „massive Militäroperation“ im Westjordanland an.

    Saudi-Arabien als diplomatischer Vermittler

    Das Königreich empfängt derzeit hochrangige Vertreter der USA, Russlands und arabischer Staaten zu Gesprächen über die Konflikte in Ukraine und Gaza. Das zeigt Saudi-Arabiens wachsenden Einfluss – und seine enge Beziehung zu Trump.


    Trump und die Ukraine: Ein Rätsel für Europa

    Europa ringt mit Trumps neuen Tönen gegenüber Moskau. Der US-Präsident übernimmt auffallend oft russische Propaganda und macht Kiew für den Krieg verantwortlich – obwohl Russland die Ukraine überfallen hat.

    Obwohl Trump die NATO nicht direkt verlässt, untergräbt er sie zunehmend.

    Doch hinter den Kulissen versucht Außenminister Marco Rubio, europäische Verbündete zu beruhigen. In einem Telefonat erklärte er, die Geheimverhandlungen mit Russland seien kein Bruch mit bisherigen US-Strategien, sondern ein erster Schritt zu einem möglichen Abkommen – mit allen Beteiligten am Tisch.

    Angst in der Ukraine

    In der von russischen Kriegsverbrechen gezeichneten Stadt Butscha fühlen sich die Menschen im Stich gelassen. „Wenn Amerika uns verlässt“, sagte ein Bewohner, „sind wir erledigt.“

    Kriegsgeheimnisse: Explosive Drohnenbrillen?

    Ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienstmitarbeiter bestätigte eine geheime Operation, bei der Sprengfallen in russische Drohnenbrillen eingebaut wurden – inspiriert von israelischen Taktiken gegen die Hisbollah. Der tatsächliche Schaden für die russischen Truppen ist unklar.


    Weitere wichtige Schlagzeilen

    • Grönland: Die riesige Insel rückt ins Zentrum geopolitischer Spannungen – und versucht, daraus Vorteile zu ziehen.
    • USA: Eine Studie zeigt, dass 9 % der Amerikaner sich als LGBTQ identifizieren – ein rapider Anstieg.
    • Großbritannien: Ein riesiges Loch in einer Straße in Surrey sorgt für Evakuierungen. Ursache unbekannt.
    • München: Mysteriöse QR-Codes auf 1.000 Gräbern geben Rätsel auf. Ermittlungen laufen.
    • Elon Musk: Seine neue Beraterrolle im Weißen Haus könnte Tesla gefährden.
    • Argentinien: Drei Verdächtige im Fall Liam Payne freigesprochen. Zwei weitere stehen noch unter Anklage.
    • New York: Gouverneurin Kathy Hochul will Bürgermeister Eric Adams zwar nicht entlassen, aber seine Regierung unter strikte Kontrolle stellen.

    Von Catherine H.

  • Gaza: Hamas übergibt Leichen von Geiseln an Israel

    Gaza: Hamas übergibt Leichen von Geiseln an Israel

    Die angespannte Lage im Nahen Osten erreicht eine neue, erschütternde Wendung. Im Rahmen der aktuellen Waffenruhe hat die Terrorgruppe Hamas am Donnerstag, dem 20. Februar, die Leichen von vier Geiseln an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Diese Übergabe erfolgte im Gazastreifen und wurde von der israelischen Armee sowie dem Inlandsgeheimdienst Shin Bet bestätigt.

    Die Identität der Opfer

    Bereits am Mittwoch hatte das Forum der Familien der Geiseln die Todesfälle bestätigt. Unter den Opfern befinden sich die Kinder Ariel (4 Jahre) und Kfir Bibas (9 Monate), ihre Mutter Shiri Bibas (32 Jahre) sowie der 84-jährige Oded Lifshitz. Die Familie Bibas war am 7. Oktober bei den Hamas-Angriffen auf Israel entführt worden. Schon im November 2023 hatte die Hamas den Tod von Mutter und Kindern behauptet und behauptet, sie seien bei einem israelischen Bombenangriff ums Leben gekommen. Israel hatte diese Angaben bislang nicht offiziell bestätigt.

    Der Vater der Kinder, Yarden Bibas (35 Jahre), wurde am 1. Februar im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen.

    Weitere Geiseln sollen folgen

    Die Waffenruhe sieht vor, dass die Hamas bis zum 1. März insgesamt 33 Geiseln freilässt, darunter auch acht verstorbene Geiseln. Bereits für Samstag ist die Übergabe von weiteren sechs lebenden Geiseln vorgesehen. Im Gegenzug soll Israel 1.900 palästinensische Gefangene aus israelischen Haftanstalten freilassen.

    Politische Verhandlungen über die Zukunft Gazas

    Parallel zur Geiselübergabe findet ein Mini-Gipfel in Riad statt. Die Staatschefs von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain treffen sich mit Vertretern aus Jordanien und Ägypten, um über den ägyptischen Plan zur Wiederherstellung Gazas zu beraten. Hintergrund sind Spekulationen über ein mögliches amerikanisches Engagement in der Verwaltung der Region – eine Idee, die von Donald Trump ins Spiel gebracht wurde.

    Die Debatte über die Zukunft Gazas bleibt also hochbrisant. Doch für die betroffenen Familien steht aktuell nur eine Frage im Raum: Wie viele Geiseln kehren noch lebend zurück?

    Von Catherine H.

  • Trump und Selenskyj im offenen Schlagabtausch – und andere World-News

    Trump und Selenskyj im offenen Schlagabtausch – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump bezeichnete den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gestern als „Diktator“, der amerikanische Gelder angenommen habe, um Krieg gegen Russland zu führen. In einem mit Unwahrheiten gespickten Beitrag in den sozialen Medien erwähnte Trump weder den russischen Präsidenten Wladimir Putin noch die Annexion ukrainischer Gebiete durch Russland im Jahr 2014 oder die groß angelegte Invasion 2022.

    Zudem ließ Trump durchblicken, dass die zukünftige Sicherheit der Ukraine nicht mehr als ein Problem der USA betrachtet werden sollte.

    „Dieser Krieg ist für Europa viel wichtiger als für uns“, schrieb er auf Truth Social. „Wir haben einen großen, wunderschönen Ozean als Trennung.“

    Die Auseinandersetzung begann, nachdem Vertreter des Weißen Hauses und des Kremls in Saudi-Arabien Friedensgespräche führten – ohne die Ukraine einzubeziehen. Nach diesem Treffen am Dienstag behauptete Trump, die Ukraine habe den Krieg begonnen. Daraufhin erklärte Selenskyj, Trump sei „in ein Netz der Desinformation geraten“.

    EU: Neujustierung der Beziehungen zu den USA

    Gestern trafen sich europäische Staats- und Regierungschefs zu einem weiteren Krisentreffen, um ihre Beziehungen zu den USA neu auszurichten, da Trump offenbar auf eine Annäherung an Russland hinarbeitet.

    Reaktionen: Hoffnung in Russland, Ernüchterung in der Ukraine

    In Russland wächst die Hoffnung, dass sich die Beziehungen zu den USA wieder normalisieren, da Washington und Moskau eine mögliche Neuausrichtung ihrer Partnerschaft in Betracht ziehen. In der Ukraine hingegen macht sich zunehmend Ernüchterung über die Trump-Regierung breit.


    Arabische Staaten arbeiten an einem Zukunftsplan für Gaza

    Abgesandte aus Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten treffen sich in Saudi-Arabien und kommenden Monat erneut in Kairo, um eine Nachkriegsstrategie für den Gazastreifen zu erarbeiten. Ihr Konzept sieht vor, dass arabische Staaten den Wiederaufbau der Enklave finanzieren und überwachen, während die Einwohner vor Ort bleiben und die Perspektive eines palästinensischen Staates erhalten bleibt.

    Doch die Hürden für diese Pläne sind so alt wie die Pläne selbst: Die israelische Regierung lehnt jede Nachkriegsordnung ab, die den Weg zur palästinensischen Staatlichkeit ebnen könnte. Arabische Staaten wiederum bestehen auf einem Modell, das zumindest formal eine Perspektive für einen palästinensischen Staat eröffnet.

    Nächste Schritte: Ein Verwaltungsgremium für Gaza?

    Ägypten wird voraussichtlich vorschlagen, eine Kommission aus palästinensischen Technokraten und Gemeindevertretern – allesamt ohne Verbindung zur Hamas – einzusetzen, um Gaza nach dem Krieg zu verwalten. Dies berichten zwei arabische Diplomaten sowie zwei westliche Beamte.

    Geiselkrise: Hoffnung auf Rückführung der Opfer

    In Israel wartet die Öffentlichkeit gespannt auf die erwartete Freigabe der Leichen von vier Geiseln, die von der Hamas festgehalten wurden.


    Papst Franziskus mit Lungenentzündung im Krankenhaus

    Papst Franziskus wird seit Freitag im Krankenhaus behandelt. Wie der Vatikan mitteilte, wurde am Dienstag eine Lungenentzündung in beiden Lungen diagnostiziert. Die spärlichen offiziellen Informationen haben zahlreiche Spekulationen ausgelöst – nicht zuletzt, weil der Vatikan in der Vergangenheit oft durch Intransparenz und Verschleierung auffiel.

    Seit der Einlieferung des 88-jährigen Papstes veröffentlicht das vatikanische Pressebüro lediglich zwei knappe Updates pro Tag. Die jüngste Mitteilung von gestern Abend berichtete von „leichten Verbesserungen, insbesondere bei den Entzündungswerten“ in seinen Bluttests. Der Vatikan gab zudem bekannt, dass Franziskus mit Kortison und Antibiotika gegen eine polymikrobielle Infektion behandelt werde.


    WEITERE TOP-MELDUNGEN

    Italien: Tausende Touristen haben in den vergangenen Wochen die schneebedeckten Hänge des sizilianischen Ätna gestürmt, um die Lavaflüsse des Vulkans zu bestaunen.

    Brasilien: Die Medienfirma von Donald Trump wirft einem Richter des Obersten Gerichtshofs Brasiliens, der über eine mögliche Verhaftung Jair Bolsonaros entscheidet, vor, rechte Stimmen in sozialen Medien unrechtmäßig zu zensieren.

    Panama: Migranten, die unter der Trump-Regierung abgeschoben wurden, berichten von primitiven Bedingungen in einem Lager am Rand des Dschungels, in das sie gebracht wurden.

    Südkorea: Vier Beamte wurden schuldig gesprochen, ihre Macht missbraucht zu haben, als sie 2019 zwei nordkoreanische Flüchtlinge, die zuvor 16 Landsleute ermordet hatten, nach Nordkorea zurückschickten.

    Deutschland: Alice Weidel führt die rechtsextreme AfD, eine nationalistische, einwanderungsfeindliche Partei mit Verbindungen zu Neonazis – doch ihre Ehefrau stammt aus Sri Lanka.

    Afrika: Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda teilen sich einen See. Während seine Ufer in Ruanda als Freizeitparadies dienen, werden in Kongo immer wieder Leichen angetrieben.

    Technologie: Apple hat das iPhone 16e vorgestellt. Es wird 599 Dollar kosten und ein neues KI-System namens „Apple Intelligence“ enthalten.

  • Frankreichs Solidarität mit der Familie Bibas: Ein Zeichen universeller Brüderlichkeit, schreibt Macron

    Frankreichs Solidarität mit der Familie Bibas: Ein Zeichen universeller Brüderlichkeit, schreibt Macron

    Am 18. Februar 2025 veröffentlichte der französische Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X (ehemals Twitter) eine bewegende Botschaft: „Shiri. Kfir. Ariel. Gesichter der Unschuld und der Liebe. Gesichter einer ewigen Menschlichkeit, die die Barbarei der Hamas niemals auslöschen wird. Frankreich, mobilisiert für die Befreiung aller Geiseln, steht an der Seite von Yarden und der Familie Bibas. In universeller Brüderlichkeit.“ Diese Worte beziehen sich auf die tragische Geschichte der Familie Bibas, die während des Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 entführt wurde. Die Familie bestand aus den Eltern Shiri und Yarden sowie ihren beiden kleinen Söhnen, Ariel (4 Jahre) und Kfir (9 Monate). Sie wurden aus ihrem Zuhause im Kibbuz Nir Oz verschleppt und in den Gazastreifen gebracht. In den Monaten nach der Entführung gab es widersprüchliche Berichte über das Schicksal von Shiri und ihren Kindern. Ende 2023 behauptete die Hamas, dass Shiri, Ariel und Kfir bei einem israelis…

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  • Gespräche über die Ukraine, die Beziehungen zwischen den USA und Russland – und andere World-News

    Gespräche über die Ukraine, die Beziehungen zwischen den USA und Russland – und andere World-News

    Hochrangige US-amerikanische und russische Vertreter haben sich gestern nicht nur darauf verständigt, gemeinsam an einem Ende des Krieges in der Ukraine zu arbeiten, sondern auch auf eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit und die schrittweise Normalisierung der bilateralen Beziehungen. Die Verhandlungen waren die umfangreichsten seit Jahren zwischen den beiden globalen Mächten.

    Das Treffen in Saudi-Arabien markiert eine drastische Kehrtwende in den russisch-amerikanischen Beziehungen nach drei Jahren westlicher Bemühungen, Moskau für die Invasion der Ukraine im Jahr 2022 zu isolieren – ein Ansatz, der Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew umfasste. Präsident Trump zeigte sich bereit, die Bedenken europäischer Verbündeter hintanzustellen.

    US-Beamte verzichteten in ihren Stellungnahmen nach dem Treffen darauf, Russlands Verletzung des Völkerrechts oder die Kriegsverbrechen, die Moskau vorgeworfen werden, zu thematisieren. Auch die dreijährige Zerstörung durch russische Angriffe auf die Ukraine spielte in ihren Äußerungen keine Rolle. Stattdessen lobten sie wiederholt Präsident Trump für seinen Versuch, die Kämpfe durch direkte Gespräche mit Russland zu beenden – eine Strategie, die sein Vorgänger Joe Biden nicht verfolgt habe.

    Wie geht es weiter?

    US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Vereinigten Staaten in Gespräche mit Russland über das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine eintreten und zugleich die diplomatischen Beschränkungen zwischen den Botschaften in Moskau und Washington abbauen wollten. Zudem würden neue Partnerschaften in Geopolitik und Wirtschaft ausgelotet.

    Wirtschaftliche Interessen im Fokus

    Russland nutzte die Gespräche offenbar, um Trumps wirtschaftliches Interesse an natürlichen Ressourcen zu bedienen. Die russische Delegation argumentierte, dass amerikanische Ölkonzerne und andere Unternehmen Hunderte Milliarden Dollar verdienen könnten, wenn sie wieder in Russland Geschäfte machten.

    Reaktion aus der Ukraine

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in einer Stellungnahme seine für heute geplante Reise nach Saudi-Arabien ab. „Entscheidungen über das Ende des Krieges in der Ukraine können nicht ohne die Ukraine getroffen werden, noch können uns irgendwelche Bedingungen aufgezwungen werden“, erklärte er. „Wir wurden zu diesem russisch-amerikanischen Treffen in Saudi-Arabien nicht eingeladen. Das war eine Überraschung für uns – und wohl auch für viele andere.“


    Israel trauert um zwei der jüngsten Geiseln

    Die radikalislamische Hamas plant, morgen die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln im Austausch gegen die Freilassung palästinensischer Häftlinge zu übergeben, teilte der Chefunterhändler der Gruppe mit. Unter den Toten befinden sich Mitglieder der Familie Bibas – darunter Shiri Bibas und ihre beiden Kinder. Die Zahl der am Samstag zur Freilassung vorgesehenen lebenden Geiseln wurde von drei auf sechs erhöht.

    Ariel Bibas (4) und sein Babybruder Kfir sind für viele Israelis zu einem Symbol der Geiselnahme geworden. Die Nachricht von ihrem Tod hat in Israel große Bestürzung ausgelöst. Der Fall der Familie Bibas diente sowohl als Argument für jene, die einen Deal zur Beendigung des Krieges und zur Befreiung der Geiseln befürworteten, als auch für jene, die den militärischen Kampf gegen die Hamas bis zu deren Zerschlagung fortsetzen wollen.

    Situation im Libanon

    Die israelischen Streitkräfte halten weiterhin strategische Grenzposten im Süden des Libanon unter Kontrolle. Eine Frist, die beiden Seiten den Rückzug aus der Region vorschrieb, lief gestern ab.

    Vertreibung von Zivilisten

    Tausende Menschen, die durch die Kämpfe im Libanon vertrieben wurden, können ihre von Israel besetzten Städte nicht erreichen. Einige versuchen es dennoch – für einen Mann endete die Reise tödlich.


    Brasilien klagt Bolsonaro wegen Putschversuchs an

    Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist wegen des Versuchs, nach seiner Wahlniederlage 2022 mit einem groß angelegten Komplott an der Macht zu bleiben, angeklagt worden. Insgesamt 34 Personen, darunter Bolsonaro selbst, wurden wegen Verbrechen gegen die Demokratie angeklagt. Die Anklage folgt weitgehend den Empfehlungen der Bundespolizei Brasiliens aus dem vergangenen November.

    Der Fall geht nun vor den Obersten Gerichtshof Brasiliens, der über eine mögliche Verhaftung Bolsonaros und eine Anklageerhebung entscheiden wird.


    Weitere wichtige Meldungen

    • Vatikan: Papst Franziskus (88) leidet an einer Lungenentzündung und wird bis zum Wochenende keine öffentlichen Termine wahrnehmen, teilte der Vatikan mit.
    • Panama: Tage nach der Abschiebung von 300 Migranten aus Asien und dem Nahen Osten aus den USA nach Panama stimmte mehr als die Hälfte einer Rückführung in ihre Herkunftsländer zu.
    • Sudan: Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces, die um die Macht in dem kriegsgebeutelten Land kämpft, kündigte die Bildung einer eigenen Regierung an.
    • Kanada: Die Behörden untersuchen die Ursachen für eine Bruchlandung eines Flugzeugs in Toronto, bei der die Maschine umkippte. Alle 80 Insassen überlebten.
    • Luftfahrt: Die Familie eines Opfers des Flugzeugabsturzes nahe Washington im letzten Monat hat zwei Klagen gegen die US-Regierung eingereicht.
    • USA: In der Mitte und im Osten des Landes herrschen extreme Kältewellen mit rekordverdächtigen Tiefsttemperaturen.
    • Gesundheit: Ein neuer Bericht zeigt, dass die weltweite Versorgung mit sicherem und erschwinglichem medizinischem Sauerstoff weiterhin unzureichend ist.
    • Weltraum: Der Asteroid 2024 YR4 gilt als der bisher wahrscheinlichste größere Himmelskörper, der mit der Erde kollidieren könnte. Sein Vorbeiflug ist für Dezember 2032 prognostiziert.
    • Unterhaltung: Der US-Rapper ASAP Rocky wurde vom Vorwurf freigesprochen, einen ehemaligen Freund und Weggefährten angeschossen zu haben.
  • Trump setzt Zölle durch, die den Welthandel auf den Kopf stellen könnten – und andere World-News

    Trump setzt Zölle durch, die den Welthandel auf den Kopf stellen könnten – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat seine Berater angewiesen, neue „reziproke“ Zölle zu berechnen, die nahezu jedes Land der Welt treffen könnten. Besonders hart dürften es Indien, Japan und die EU treffen.

    Die neuen Zölle, die ab dem 2. April in Kraft treten könnten, sollen die Handelsbedingungen anderer Länder widerspiegeln – darunter bestehende Zölle, Steuern, Subventionen und andere Maßnahmen, die den Handel mit den USA beeinflussen. Trump machte deutlich, dass sein Hauptziel darin besteht, Unternehmen dazu zu zwingen, ihre Produktion in die Vereinigten Staaten (zurück) zu verlagern.

    „Wenn ihr hier produziert, gibt es überhaupt keine Zölle“, erklärte Trump im Oval Office.

    Nur wenige Stunden später traf sich Trump mit dem indischen Premierminister Narendra Modi. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündete Trump, dass die USA die militärischen Verkäufe an Indien um „viele Milliarden“ Dollar steigern wollen. Modi kündigte eine engere Zusammenarbeit mit den USA in den Bereichen Verteidigung, Halbleiterproduktion, Quanten-Technologie und Künstliche Intelligenz an.

    Hintergrund:

    Seit Jahrzehnten wurden die Zollsätze der USA in Verhandlungen mit internationalen Organisationen wie der Welthandelsorganisation (WTO) festgelegt. Trump will dieses System nun über Bord werfen und stattdessen eine einseitige, von den USA bestimmte Regelung durchsetzen.


    Trump: Ukraine von Friedensgesprächen ausgeschlossen?

    Nach widersprüchlichen Aussagen stellte Trump klar, dass die Ukraine in mögliche Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit Russland einbezogen werde. Seine vorherigen Äußerungen hatten Zweifel daran aufkommen lassen und führten zu Forderungen europäischer Staatschefs, dass die Ukraine eine Rolle in den Gesprächen spielen müsse.

    „Sie sind ein Teil davon“, erklärte Trump gegenüber einem Reporter. „Wir werden die Ukraine, Russland und auch andere Beteiligte dabei haben.“

    Am Mittwoch hatte Trump nach einem Gespräch mit Wladimir Putin angedeutet, dass die Grenzen der Ukraine neu gezogen und eine NATO-Mitgliedschaft des Landes verhindert werden könnten. Dies löste in Europa Besorgnis aus.

    Es gibt in Europa große Unzufriedenheit darüber, dass Putin Zugeständnisse gemacht wurden, ohne dass es bisher überhaupt Verhandlungen oder Gegenleistungen gibt.

    Auch Amerikas engste Verbündete – darunter Großbritannien und Deutschland – versuchen, eine Rolle im Friedensprozess zu spielen. Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte nach einem NATO-Treffen, dass Europa „direkt mit den Konsequenzen“ eines solchen Deals leben müsse und möglicherweise „eine zentrale oder sogar die führende Rolle in der Friedensordnung spielen“ werde.

    Was als Nächstes kommt:

    Trump deutete an, dass ein Treffen mit Putin in Saudi-Arabien möglich sei. Für Putin wäre das Gespräch mit Trump ein Wendepunkt im dreijährigen Krieg. In der Ukraine reagierte die Bevölkerung mit gemischten Gefühlen – zwischen Hoffnung auf Frieden und Angst vor möglichen Kompromissen auf Kosten des Landes.


    Hamas kündigt weitere Geisel-Freilassungen an

    Die Hamas erklärte, dass sie bereit sei, an diesem Wochenende weitere israelische Geiseln freizulassen – unter der Bedingung, dass Israel sich an das Waffenstillstandsabkommen hält. Anfang der Woche hatte die militante Gruppe die Freilassung vorerst ausgesetzt und Israel Verstöße gegen die Vereinbarung vorgeworfen. Von israelischer Seite gab es dazu bislang keine Stellungnahme.

    Hintergrund:

    In den ersten sechs Wochen der Waffenruhe hatte die Hamas zugesagt, mindestens 33 Geiseln im Austausch für über 1.500 in Israel inhaftierte Palästinenser freizulassen. Seit Inkrafttreten des Abkommens Ende Januar wurden 21 Geiseln und 766 palästinensische Gefangene freigelassen.


    Weitere Top-Nachrichten

    Deutschland: Zwischen russischer Einflussnahme und Desinformation auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) stehen Wähler vor einer massiven Welle an Fehlinformationen vor der Bundestagswahl in diesem Monat.

    Wirtschaft: Honda und Nissan haben ihre geplante 50-Milliarden-Dollar-Fusion abgesagt, wollen aber weiterhin bei Software und Elektrofahrzeugen zusammenarbeiten.

    Taiwan: In der Stadt Taichung kamen bei einer mutmaßlichen Gasexplosion im Food-Court eines Einkaufszentrums mindestens vier Menschen ums Leben.

    Belgien: Zehntausende Demonstranten protestierten in Brüssel gegen geplante Kürzungen im öffentlichen Sektor.

    Großbritannien: Die Wirtschaft des Landes wuchs zum Jahresende 2024 minimal – ein kleiner Lichtblick für die angeschlagene Regierung.

    Technologie: Elon Musk erklärte in einer gerichtlichen Einreichung, dass er sein 97,4-Milliarden-Dollar-Angebot zur Übernahme von OpenAI zurückziehen werde, falls das Unternehmen seinen Non-Profit-Status beibehält.

    Raumfahrt: Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, entlässt rund zehn Prozent seiner Belegschaft.

    Kryptowährungen: Ein britischer Mann bietet Millionen für eine Mülldeponie in Wales – in der Hoffnung, eine verlorene Bitcoin-Festplatte wiederzufinden, die angeblich 800 Millionen Dollar wert ist.

    Von C. Hatty

  • Gaza-Waffenruhe vor dem Aus? Israel droht mit massivem Angriff auf Hamas

    Gaza-Waffenruhe vor dem Aus? Israel droht mit massivem Angriff auf Hamas

    Die angespannte Waffenruhe zwischen Israel und Hamas steht auf der Kippe. Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte am Mittwoch unmissverständlich klar: Sollte Hamas nicht wie vereinbart bis Samstag weitere Geiseln freilassen, „wird die Hölle losbrechen“. Während internationale Vermittler fieberhaft versuchen, die Krise zu entschärfen, stehen beide Seiten sich feindseliger gegenüber als je zuvor.

    Hamas droht mit Verzögerung – Israel reagiert mit Wut

    Die aktuellen Spannungen entzündeten sich an der Frage, ob Israel seine Verpflichtungen aus der Waffenruhe ausreichend erfüllt. Hamas wirft Israel vor, nicht genügend Hilfsgüter wie Zelte und Unterkünfte nach Gaza geliefert zu haben. Als Reaktion drohte die Gruppe, die für Samstag geplante Freilassung von drei Geiseln zu verschieben.

    Dennoch gibt es vorsichtige Hoffnungen auf eine Lösung. Hamas-Vertreter Mahmoud Merdawi sprach von „positiven Signalen“, dass die Geiselfreilassung wie geplant erfolgen könnte. Eine endgültige Zusage von israelischer Seite fehle jedoch noch. Ein ägyptischer Vermittler bestätigte, dass die Verhandlungen Fortschritte machen und Israel sich bereit erklärt habe, weitere Hilfsgüter nach Gaza zu schicken.

    42 Tage Waffenruhe – ein brüchiger Deal

    Die am 19. Januar in Kraft getretene Waffenruhe sollte zunächst 42 Tage andauern. Während dieser Zeit verpflichtet sich Israel zur Lieferung großer Mengen humanitärer Hilfe, während Hamas insgesamt 33 Geiseln freilassen soll – acht davon sind nach israelischen Angaben bereits tot. Bislang wurden 21 Geiseln freigelassen, im Gegenzug entließ Israel Hunderte palästinensische Häftlinge.

    Doch jetzt droht der brüchige Deal zu scheitern. Sollte Hamas die Freilassung am Samstag verzögern, will Israel die Kämpfe wieder aufnehmen. Premierminister Benjamin Netanjahu verschärfte den Ton und ließ Truppen rund um Gaza verstärken. Die Streitkräfte hatten sich während der Waffenruhe aus bevölkerten Gebieten zurückgezogen, stehen aber nun offenbar bereit, erneut anzugreifen.

    Trump mischt sich ein – mit explosiven Ideen

    Zusätzliche Brisanz erhält die Lage durch Äußerungen von Ex-US-Präsident Donald Trump. Er brachte die Idee ins Spiel, die palästinensische Bevölkerung aus Gaza in Nachbarländer umzusiedeln – ein Vorschlag, der international auf heftigen Widerstand stößt. Jordanien und Ägypten, die von Trump als mögliche Aufnahmeländer ins Spiel gebracht wurden, lehnen dies kategorisch ab. Auch beim Treffen mit König Abdullah II in Washington blieb Trump bei seiner kontroversen Forderung.

    Darüber hinaus forderte Trump, Hamas solle sofort alle verbliebenen Geiseln freilassen. Dieser Vorschlag stärkte Israels Position, am Samstag mehr als die geplanten drei Geiseln zurückzubekommen. Bislang erfolgte die Freilassung schrittweise, doch Israel drängt nun auf eine schnellere Abwicklung.

    Was passiert nach der ersten Phase der Waffenruhe?

    Parallel zur aktuellen Krise sollten bereits Verhandlungen über die zweite Phase der Waffenruhe beginnen. Diese sieht eine vollständige Einstellung der Kämpfe, den Rückzug der israelischen Armee aus Gaza und die Freilassung aller verbleibenden Geiseln vor. Doch es gibt kaum Fortschritte.

    Netanjahu steht unter starkem Druck – sowohl von seinen Koalitionspartnern, die auf eine Fortsetzung des Krieges drängen, als auch von der israelischen Bevölkerung. Der Zustand der zuletzt freigelassenen Geiseln, die in erschreckend schlechter Verfassung waren, sorgt für wachsende Wut und fordert ihn heraus, den Deal mit Hamas weiterzuführen.

    Die kommenden Tage könnten entscheidend sein: Kommt es zur Geiselfreilassung, bleibt die Waffenruhe bestehen. Bricht der Deal, könnte eine neue Eskalation folgen – mit noch größerer Gewalt als zuvor.

    Von C. Hatty

  • Trump und Putin sprechen über Frieden in der Ukraine

    Trump und Putin sprechen über Frieden in der Ukraine

    Ex-Präsident Donald Trump erklärte, er habe ein „langes und äußerst produktives Telefongespräch“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt. Laut Trump sei dies der Beginn von Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges. Im Anschluss sprach er auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

    „Wir haben über die Stärken unserer Nationen gesprochen und darüber, welche großartigen Vorteile eine Zusammenarbeit bringen könnte“, schrieb Trump auf Social Media über sein Gespräch mit Putin. „Aber zuerst – da waren wir uns einig – wollen wir die Millionen von Todesfällen beenden.“ Tatsächlich beläuft sich die geschätzte Opferzahl auf mehrere Hunderttausend.

    Dieses Telefonat markiert das Scheitern westlicher Bemühungen, Putin diplomatisch zu isolieren.

    Wie genau die Interessen der Ukraine in die Verhandlungen einfließen sollen, ließ Trump offen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte bei einem NATO-Treffen in Brüssel jedoch, eine Friedenslösung, die die Ukraine auf ihre Grenzen von 2014 zurückführt – also vor der Annexion der Krim –, sei „unrealistisch“. Russland kontrolliert derzeit etwa 20 Prozent der Ukraine. Hegseth fügte hinzu, dass Trump eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als Teil eines Friedensplans nicht unterstütze.

    Geopolitischer Poker um Rohstoffe

    Die reichen Mineralvorkommen der Ukraine spielen zunehmend eine Rolle in den diplomatischen Verhandlungen. Trump hat die Idee ins Spiel gebracht, US-Hilfen an die Ukraine an den Zugang zu diesen Bodenschätzen zu knüpfen. Der US-Finanzminister reiste dazu nach Kiew, um über eine mögliche Vereinbarung zu sprechen.


    Indien: Modi auf Goodwill-Tour bei Trump

    Indiens Premierminister Narendra Modi wird heute in Washington mit Trump zusammentreffen – und dabei versuchen, mögliche Spannungen zwischen den beiden Ländern zu entschärfen. Modi betont zwar stets sein gutes Verhältnis zu Trump, doch dieser gilt als launischer Partner.

    Zwei große Themen könnten für Unruhe sorgen: Handel und Immigration. Modi wird Trump zeigen wollen, dass er in Sachen Zölle und illegale Einwanderung kooperiert, meldet die New York Times. Trump sieht Indien als einen der größten „Zoll-Sünder“ mit einem großen Handelsüberschuss mit den USA – und nennt das Land in einem Atemzug mit China.

    Handelskompromisse und Abschiebungen

    Indiens Handelsüberschuss mit den USA wächst weiter. Modi könnte als Zeichen des guten Willens niedrigere Zölle auf US-Produkte wie Bourbon und Pekannüsse anbieten – beides Waren, die in republikanischen Hochburgen produziert werden.

    Auch beim Thema Einwanderung kommt Bewegung ins Spiel. Nach Lateinamerika ist Indien die größte Quelle für illegale Migration in die USA. Die indische Regierung hat bereits signalisiert, dass sie Trumps Abschiebungspolitik unterstützen wird, obwohl das Thema in Indien für heftige Proteste sorgt.


    Jordanien und Ägypten wehren sich gegen Trumps Gaza-Pläne

    Jordanien und Ägypten arbeiten mit Hochdruck daran, Präsident Trump davon abzubringen, sie zur Aufnahme von zwei Millionen Palästinensern aus dem Gazastreifen zu zwingen. Für beide Länder wäre dies ein existenzielles Problem.

    Ihre Strategie: Trump mit Angeboten zur Zusammenarbeit beschwichtigen. Vorschläge zur Unterstützung beim Wiederaufbau Gazas, zur Friedenssicherung und zur Ausweitung humanitärer Hilfe sollen Zeit verschaffen. Analysten gehen davon aus, dass sich Trumps Plan so möglicherweise von selbst erledigt – oder seine sicherheitspolitischen Risiken zu offensichtlich werden. Und mit Trump, so sagen Experten, kann Schmeichelei oft Wunder wirken.


    WEITERE SCHLAGZEILEN

    Österreich: Der Plan der rechtspopulistischen FPÖ, erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg eine Regierung zu führen, ist gescheitert.

    Kolumbien: Eine venezolanische Rebellengruppe hat eine Welle der Gewalt ausgelöst. Innerhalb weniger Tage wurden etwa 80 Menschen getötet – die Zahl könnte weiter steigen.

    Bangladesch: Ein UN-Bericht korrigiert die Opferzahlen der Studentenproteste von 2023 drastisch nach oben – bis zu 1.400 Tote, weit mehr als bisher angenommen.

    USA: Ein Schneesturm in Virginia hat 180.000 Menschen den Strom gekappt. Es gab mehr als 900 Verkehrsunfälle.

    US-Wirtschaft: Die Inflation in den USA stieg im Januar auf 3 Prozent, was die Aussicht auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank schmälert.

    Energie: Der Ölkonzern Chevron will weltweit bis zu 9.000 Stellen abbauen, um Kosten zu senken.

    Tschechien: Ein Staudammprojekt südlich von Prag stockt wegen bürokratischer Hürden – währenddessen haben örtliche Biber ihr eigenes gebaut.

    Gesundheit: Neue Studien zeigen, dass Medikamente wie Ozempic auch den Alkohol-Konsum senken können.

    Wissenschaft: Ein tief unter Wasser stationiertes Teleskop hat eine seltene Partikel-Art entdeckt, die ein kosmisches Rätsel lösen könnte.

    Von C. Hatty

  • Macrons klare Absage an Trumps Gaza-Plan

    Macrons klare Absage an Trumps Gaza-Plan

    In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNN hat der französische Präsident Emmanuel Macron den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zur Zukunft des Gazastreifens entschieden zurückgewiesen. Trump hatte die Idee ins Spiel gebracht, die palästinensische Bevölkerung umzusiedeln und das Gebiet in eine Art „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln. Macron hingegen machte deutlich, dass eine solche „Immobilienoperation“ keine angemessene Antwort auf die komplexe politische Situation sei. Der französische Staatschef betonte in dem Interview, dass Gaza keine „leere Landfläche“ sei, sondern eine Heimat für zwei Millionen Menschen. „Man kann nicht zu zwei Millionen Menschen sagen: ‚Okay, wisst ihr was? Ihr werdet jetzt umziehen'“, stellte Macron klar. Er forderte stattdessen Respekt gegenüber der palästinensischen Bevölkerung sowie den Nachbarländern Jordanien und Ägypten, die von Trump unter Druck gesetzt würden, die Umsiedlung der Gazaner zu akzeptieren. Die Kritik aus Pa…

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  • Netanyahu droht mit „intensiven Kämpfen“ – und andere World-News

    Netanyahu droht mit „intensiven Kämpfen“ – und andere World-News

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Hamas gestern gewarnt: Sollte sie nicht wie vereinbart am Samstag Geiseln freilassen, werde das israelische Militär die „intensiven Kämpfe“ im Gazastreifen wieder aufnehmen.

    Die Hamas hatte am Montag angekündigt, die Freilassung der Geiseln auf unbestimmte Zeit zu verschieben, da Israel angeblich gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe.

    Netanyahu bekräftigte zudem seine Anweisung, die Truppen in und um Gaza zu verstärken, betonte jedoch, dass es nicht darum gehe, Gebiete zurückzuerobern. „Diese Operation läuft derzeit“, sagte er. „Sie wird so schnell wie möglich abgeschlossen.“

    Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit König Abdullah II. von Jordanien im Weißen Haus erneut betont, dass die USA „Gaza übernehmen“ würden. Er behauptete, dass benachbarte Länder die palästinensische Bevölkerung aufnehmen sollten, und drohte damit, die US-Hilfen für Ägypten und Jordanien auszusetzen, falls sie sich weigerten.

    In einer anschließenden Stellungnahme in sozialen Medien bekräftigte König Abdullah, dass Jordanien gegen eine Vertreibung der Palästinenser sei.


    Musk nennt US-Bürokratie korrupt – ohne Beweise

    In einem Auftritt im Oval Office neben Präsident Trump machte Elon Musk weitreichende, aber unbelegte Vorwürfe: Die US-Bürokratie sei von Betrügern durchsetzt, und Beamte würden Gelder für „Schwindler“ freigeben.

    Trump hatte das sogenannte „Department of Government Efficiency“ (DOGE) geschaffen und Musk als Leiter eingesetzt, um die Bürokratie umfassend zu reformieren – unter anderem durch drastische Kürzungen des öffentlichen Dienstes.

    Musk trat vor die Presse, während die Kritik an seiner unbegrenzten Macht und mangelnder Rechenschaftspflicht zunahm. „Alle unsere Maßnahmen sind maximal transparent“, sagte er. Doch in der Praxis arbeitet sein Team im Verborgenen, überrascht Regierungsmitarbeiter mit unangekündigten Besuchen und greift auf sensible Daten zu.

    Musk selbst hat den Status eines „special government employee“, was bedeutet, dass seine Finanzberichte nicht öffentlich zugänglich gemacht werden, wie das Weiße Haus mitteilte.

    Neueste Entwicklung: Trump hat eine Verfügung unterzeichnet, die dem DOGE weitreichende Befugnisse über die zivile Verwaltung gibt – und damit Musk und seinem Team noch mehr Macht verleiht.


    Können europäische Truppen den Frieden in der Ukraine sichern?

    Bei der Münchner Sicherheitskonferenz, die diese Woche stattfindet, dürfte ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine ein zentrales Thema sein. Erwartet werden hochrangige US-Vertreter: Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio.

    Experten schätzen, dass zur Abschreckung Russlands nach Kriegsende etwa 150.000 Soldaten nötig wären – mit Unterstützung der USA in den Bereichen Luftabwehr, Geheimdienst und Raketenabwehr. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält sogar 200.000 ausländische Soldaten für erforderlich.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    🟠 Kriminalität: Salman Rushdie sagte im Prozess gegen den Mann aus, der ihn ermorden wollte: „Ich war am Sterben.“

    🟠 China: Chinesische Unternehmen klagen in den USA, Europa und Australien gegen Forscher, um negative Berichte über ihre Geschäftspraktiken zu unterdrücken.

    🟠 Italien: Die Polizei hat 181 mutmaßliche Mitglieder der sizilianischen Mafia festgenommen.

    🟠 Energie: Der BP-Chef verspricht eine „grundlegende Neuausrichtung“ der Unternehmensstrategie. Analysten erwarten weniger Investitionen in emissionsarme Technologien.

    🟠 Wall Street: Goldman Sachs zieht sich schrittweise aus seinen Diversity-Versprechen zurück.

    🟠 Gesundheit: Neue Forschung zu Magenbypass-Operationen könnte Millionen Menschen mit Fettlebererkrankung helfen.

    Von C. Hatty