Schlagwort: Gastronomie

  • Gironde: Tourismusbranche hofft nach den Bränden auf die Rückkehr der Urlauber

    Gironde: Tourismusbranche hofft nach den Bränden auf die Rückkehr der Urlauber

    Seit Montag, dem 25. Juli, ist das Feuer in Landiras nach 13-tägigem Kampf endlich unter Kontrolle. Der Schaden ist jedoch sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich gross: Viele Touristen haben ihren Aufenthalt in der Gironde abgesagt. Die Tourismusbranche hofft, dass die Augusturlauber ihre Ferien in der Region nicht stornieren.

    An der Strandpromenade von Arcachon beginnt die Touristensaison dieses Jahr sehr langsam. Die Urlauber kehren nur ganz allmählich zurück, beruhigt durch die Tatsache, dass die Feuer unter Kontrolle sind. „Ich hatte keine Angst vor den Bränden, der Umweltverschmutzung und dem Rauch, im Gegenteil, wir müssen den Tourismus am Laufen halten“, meint ein Urlauber gegenüber France 2. „Die Feuerwehr hat super gut gearbeitet, jetzt müssen wir wiederkommen“, wirft eine andere Urlauberin ein.

    760 Millionen Euro fließen jedes Jahr durch den Tourismus in die lokale Wirtschaft.
    Eine Restaurantbesitzerin wartet ungeduldig auf die Rückkehr der Touristen, bis jetzt fehlt immer noch die Hälfte ihrer Kundschaft. „Normalerweise müssten wir eine voll besetzte Terrasse haben, aber jetzt ist niemand da“, beklagt sie. Ein Fahrradverleiher sieht in dieser Zeit eine Chance für zukünftige Touristen. „Es gibt weniger Leute, also ist es eine Gelegenheit, etwas ruhigere Ecken zu entdecken“, lädt Sylvain Presti, Geschäftsführer von „Dingovelos“, die Urlauber ein. Der Tourismus spült immerhin etwa 760 Millionen Euro in die Kassen der lokalen Wirtschaft.

  • Gastronomie: Chefs suchen verzweifelt nach Personal

    Gastronomie: Chefs suchen verzweifelt nach Personal

    Die Verantwortlichen im Gastgewerbe sind besorgt, da sie für die bevorstehende Hochsaison einen akuten Mangel an Personal im Service und in der Küche erleben.

    Mit 80 Gedecken pro Tag ist das Restaurant „Les Pantins“ jeden Mittag außen und innen fast voll besetzt. Dennoch ist es unmöglich, einen Koch zu finden, der die Vorspeisen und Desserts zubereitet. Um sich über Wasser zu halten, musste der Wirt, Sylvain Lavigne, einen Freund bitten, extra aus New York (USA) zu kommen, um ihm einen Monat lang auszuhelfen.

    Der Restaurantleiter ist sehr besorgt. „Es wird wirklich dringend. Wir suchen schon seit fast zwei Monaten“, sagt er gegenüber France 2. Die Gastronomie ist heute nicht mehr attraktiv. In zwei Jahren Gesundheitskrise haben immer mehr die Arbeitnehmer der Branche den Rücken gekehrt und sind nicht mehr dazu bereit, die anstrengenden Arbeitsrhythmen und Arbeitszeiten zu akzeptieren. Sylvain Lavigne versucht daher, über soziale Netzwerke mit dem Versprechen zusätzlicher und besser verteilter Ruhetage zu werben. Der Personalmangel betrifft den gesamten Gastronomie-Sektor. Die Branche befürchtet, dass in der Sommersaison bis zu 300.000 Stellen nicht besetzt werden können.

  • Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Trotz steigender Löhne gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe einen grossen Mangel an Saisonarbeitskräften. 

    Die Touristensaison in Frankreich beginnt gerade erst. In einer Brasserie in Carcassonne (Aude) herrscht bereits Hochbetrieb. Auf der Terrasse gibt auch die Chefin ihr Bestes. „Ich arbeite wie eine Kellnerin, ich bin wirklich die ganze Zeit mitten dabei“, erklärt Anouck Joye gegenüber France 2. In der Küche, im Service und hinter der Bar fehlen die Saisonarbeiter. Die Chefin erwägt sogar, in den Monaten Juli und August bis zu zwei Tage pro Woche zu schließen.

    Personalmangel in ganz Frankreich
    Personalmangel herrscht in der Gastronomie in ganz Frankreich. Um Saisonarbeiter anzuziehen, beschloss der Bürgermeister von Vieux-Boucau-les-Bains (Landes), Pierre Froustey, ihnen vergünstigte Unterkünfte zu bieten. Rund 100 Unterkünfte sollen für 300 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt werden. All diese Initiativen könnten jedoch nicht ausreichen, um den Mangel an Arbeitskräften zu verhindern. In der Gastronomie sind zu beginn der Saison noch zwischen 200.000 und 300.000 Stellen offen.

  • Ernährung in Frankreich: Aufwendigere und gesündere Snacks

    Ernährung in Frankreich: Aufwendigere und gesündere Snacks

    Die Franzosen nehmen sich Zeit für ein Mittagessen, selbst für ein Sandwich: 50 Minuten im Durchschnitt, so eine Studie. Die Schnellrestaurants haben sich weiterentwickelt und bieten nun Snacks an, die auf der neuen Gesundheitswelle mitschwimmen. Der große Innovationstrend auf der diesjährigen Sandw…

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  • Covid-19: Gérald Darmanin fordert strengere Kontrollen des Gesundheitspasses in Restaurants

    Covid-19: Gérald Darmanin fordert strengere Kontrollen des Gesundheitspasses in Restaurants

    Der Innenminister forderte die Präfekten auf, „unverzüglich“ die Vertreter des Gastgewerbes in den Departements zusammenzurufen, „um sie an ihre Pflichten zu erinnern“. Innenminister Gérald Darmanin schrieb am Montag, 22. November, an die Präfekten und forderte sie auf, angesichts eines erneuten Ausbruchs der Covid-19-Epidemie die Kontrollen des Gesundheitspasses in Restaurants zu verstärken. „Es ist zwingend erforderlich, alle von der Anwendung des Gesundheitspasses betroffenen Einrichtungen stärker zu mobilisieren, um den erneuten Anstieg der Ansteckungen zu begrenzen“, erklärte er in einem Rundschreiben, das der Agentur AFP vorliegt. „Ich bitte Sie, unverzüglich die Vertreter des Gastgewerbes auf Departement-Ebene zusammenzurufen, um sie an ihre Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise zu erinnern“, schreibt der Minister und ermahnt zu strenger Kontrolle des Gesundheitspasses von Gästen und Angestellten. Gérald Darmanin forderte außerdem, die Mobilisierung der Ordnun…

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  • Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Nach Konsultationen mit der von der Pandemie schwer getroffenen Reise-Branche plant die Regierung unter anderem Investitionen in die Modernisierung und den Übergang zu einem nachhaltigen Tourismus. „Den Notstand bewältigen und die Zukunft vorbereiten.“ So fasste Jean Castex das Ziel des Plans „Destination France“ zusammen, mit dem die Tourismusindustrie im Hexagon wiederbelebt werden soll. Von Amboise (Indre-et-Loire) aus kündigte der Premierminister mehrere Maßnahmen an, die es Frankreich ermöglichen sollen, seinen Rang als weltweit führendes Tourismusziel zu behalten. Jean Castex kündigte an, dass die Investitionen in die Reise-Branche 1,9 Milliarden Euro betragen werden und größtenteils in Form von Darlehen erfolgen sollen. Davon werden 1,3 Milliarden Euro „über die Investitionsinstrumente der Banque des territoires und der Banque publique d’investissement vergeben, wie der Premierminister erklärte. Bis 2023 sollen 750 Mio. EUR an Tourismusdarlehen und 500 Mio. EUR an Darlehen zur …

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  • Die Exekutive verfeinert den Zeitplan für die Wiederöffnung

    Die Exekutive verfeinert den Zeitplan für die Wiederöffnung

    Es ist noch keine Rückkehr zum normalen Leben, aber der Zeitplan für die Lockerungen wird immer klarer. Am Mittwoch, dem 21. April, fand ein Verteidigungsrat statt. Die Einschränkungen für Ausgangsbeschränkungen am Tage und die Reisebeschränkungen werden am 3. Mai aufgehoben. Drei Wochen nachdem Emmanuel Macron den dritten Lockdown verhängt hatte, präzisierte der Elysée-Palast am Mittwoch, 21. April, einen Zeitplan für die Lockerungen. Ab Montag, dem 3. Mai, sollen die Einschränkungen der Reisen über 10 km hinaus aufgehoben werden. Der überregionale Reiseverkehr sollte dann wieder aufgenommen werden können. Das ist eine Erleichterung für viele Pariser, die bereits Pläne schmieden. „Vielleicht über das Wochenende wegfahren, das sind wunderbare Aussichten. Und außerdem wird das Wetter schön, und wir können uns endlich wieder bewegen“, sagte ein Passant am Mittwochmorgen zu einem Team von France 2. Aussengastronomie soll Mitte Mai wiedereröffnet werdenEin weiterer Termin wurde von der Reg…

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  • Covid-19 : Besitzer eines Festsaals wird für die Ausrichtung einer Hochzeit mit 150 Gästen bestraft

    Covid-19 : Besitzer eines Festsaals wird für die Ausrichtung einer Hochzeit mit 150 Gästen bestraft

    Die Veranstaltung fand am 15. Dezember statt, dem Tag, an dem der zweite Lockdown endete. Nur diejenigen Personen, die nach der Ausgangssperre kamen, wurden damals mit einem Bußgeld belegt, die anderen Gäste feierten ohne Masken und Abstand weiter. Der Betreiber eines Festsaals in der Region Orne wurde für Dienstag, 20. April, vor das Strafgericht von Argentan geladen, wegen unerlaubter Öffnung und Gefährdung des Lebens anderer, berichtet France Bleu Normandie. Er hatte im vergangenen Dezember eine Hochzeit mit 150 Personen ausgerichtet und dabei die Einschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 nicht beachtet. Ein Inhaber in einer finanziellen Sackgasse Der Festsaal der Orangerie du Bois in der Kleinstadt Avernes-Saint-Gourgon war entgegen den damals geltenden Regeln bereits einige Tage vor der Veranstaltung reserviert worden. Der Eigentümer hatte zugestimmt, den Saal zu vermieten. Am 15. Dezember, dem Tag, an dem der zweite Lockdown endete, waren 150 Personen in dem Festsaal eingetrof…

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  • Bars, Cafés und Restaurants: Regierung gibt ein Zeitfenster für ihre Wiedereröffnung

    Bars, Cafés und Restaurants: Regierung gibt ein Zeitfenster für ihre Wiedereröffnung

    Am Freitag trafen sich Vertreter der französischen Gastronomie und Hotellerie mit dem Regierungschef und einigen Ministern. Alle erwarteten einen Termin für die Wiedereröffnung ihrer Einrichtungen. Aber die politischen Behörden haben darauf hingewiesen, dass zuvor und in erster Linie die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen geimpft werden sollten. Seit mehr als vier Monaten sind die Türen zu: Seit dem 29. Oktober müssen die rund 210.000 Gastronomiebetriebe Frankreichs geschlossenen bleiben. An diesem Freitag, dem 5. März, trafen sich eine Reihe von Café-, Restaurant- und Bar-Managern, unterstützt von etwa vierzig Abgeordneten, mit Premierminister Jean Castex, Elisabeth Borne (Arbeitsministerin), Alain Griset (Minister für kleine und mittlere Unternehmen) und Jean-Baptiste Lemoine (Minister für Tourismus). Bei den Vertretern der Branche waren die Erwartungen hoch. Sie präsentierten einen Plan für eine schrittweise Wiedereröffnung, der in drei verschiedene Phasen unterteilt wurde, …

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  • Covid-19: Axa in 2. Instanz zur Entschädigung eines Restaurantbesitzers verurteilt

    Covid-19: Axa in 2. Instanz zur Entschädigung eines Restaurantbesitzers verurteilt

    Um ihre Weigerung, ihre Versicherungsnehmer zu entschädigen, zu rechtfertigen, berief sich Axa auf eine spezielle Klausel in ihren Verträgen, die eine Epidemie ausschließt. Das Berufungsgericht von Aix-en-Provence hat am Donnerstag anders entschieden und den Versicherer dazu verurteilt, einen Restaurantbesitzer aus Marseille für seine Betriebsverluste aufgrund von Covid-19 zu entschädigen.

    Axa, der zweitgrößte Versicherer Europas, wurde am Donnerstag, 25. Februar, vom Berufungsgericht in Aix-en-Provence dazu verurteilt, einen Restaurantbesitzer in Marseille für die Betriebsverluste zu entschädigen, die ihm aufgrund von administrativen Maßnahmen und Schließungen wegen Covid-19 entstanden sind. Es ist das erste Mal, das ein Berufungsgericht in Frankreich über diese Art von Streitigkeiten entscheidet, die schon vor mehreren anderen Gerichten verhandelt wurden.

    „Wir werden die Gründe für diese Entscheidung sorgfältig prüfen (…). Wir erinnern daran, dass derselbe Vertrag derzeit Gegenstand von Klagen vor mehreren anderen Berufungsgerichten des Landes ist“, reagierte Axa in einer Erklärung.

    Im August 2017 hatte das Restaurant „L’Espigoulier“ einen Standardvertrag zur Abdeckung von Betriebsverlusten aufgrund einer behördlichen Schließung nach einer Epidemie abgeschlossen.

    Um ihre Weigerung zu rechtfertigen, ihre Versicherungsnehmer zu entschädigen, berief sich Axa auf eine spezielle Klausel in ihren Verträgen, die diese Betriebsunterbrechungsdeckung ausschließt, „wenn mindestens eine andere Firma, unabhängig von ihrer Art und Tätigkeit, auf demselben Departementsgebiet und aus demselben Grund von einer behördlichen Schließung betroffen ist“.

    Nach Angaben des Versicherers betreffen Verträge dieser Art 15.000 Gastronomen in Frankreich.

    „Diese Ausschlussklausel ist als nichtig zu betrachten.“

    Die Klagen von Gastronomen, die diesen Standardvertrag von Axa unterschrieben haben, haben sich landesweit vervielfacht. In der ersten Instanz haben die Gerichte in einigen Fällen zu Gunsten der Restaurantbesitzer und in anderen zu Gunsten des Versicherungskonzerns entschieden.

    Wie schon das Handelsgericht Marseille war auch das Berufungsgericht Aix-en-Provence der Ansicht, dass diese Ausschlussklausel aufgehoben werden müsse, da ihre bloße Anwendung dazu führe, „die wesentliche Garantieverpflichtung ihres Inhalts zu berauben“.

    Das Berufungsgericht sieht sich darin bestätigt, dass diese Ausschlussklausel als nichtig zu betrachten ist, und zwar in dem Nachtrag, den die Axa im Oktober an ihre Versicherungsnehmer geschickt hat. In diesem Dokument definiert der Versicherer die Begriffe „Epidemie“, „Tierseuche“ und „Pandemie“ diesmal genau, um die Betriebsunterbrechungsdeckung nach einer Epidemie und einer Pandemie auszuschließen.

    Das Berufungsgericht verurteilte Axa zur Zahlung einer vorläufigen Entschädigung an das restaurant „L’Espigoulier“, und zwar nicht nur für den Zeitraum des ersten Lockdowns, sondern auch für die Zeiten der administrativen Schließung ab Herbst. Die genaue Höhe der Betriebsverluste muss durch ein Gutachten ermittelt werden, das Axa innerhalb von zwei Monaten durchführen muss, wobei für jeden Tag der Verspätung eine Strafzahlung von 500 Euro fällig wird.

    Der in 64 Ländern vertretene Versicherer gab am Donnerstag bekannt, dass der Nettogewinn im von der Pandemie geprägten Jahr 2020 um 18% auf 3,16 Mrd. Euro sinken wird.

    Herr Jean-Pierre Tertian, Anwalt des Marseiller Restaurantbesitzers, begrüßt diese erste Entscheidung des Berufungsgerichts. „Es ist an der Zeit, dass dieser Versicherer seinen Widerstand zum Nachteil seiner Versicherungsnehmer aufgibt. Indem der Versicherer die Zahlung verweigert, zwingt er den Staat und damit den Steuerzahler, durch nationale Solidarität an seine Stelle zu treten“.