Schlagwort: Gastronomie

  • Chez Fonfon: Wo die Bouillabaisse zu Hause ist

    Chez Fonfon: Wo die Bouillabaisse zu Hause ist

    In der quirligen Küstenstadt Marseille, die als kultureller Schmelztiegel am Mittelmeer bekannt ist, liegt ein kulinarisches Juwel, das weit über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt ist: das Restaurant „Chez Fonfon“. Dieses Restaurant ist eine wahre Institution, wenn es um die Bouillabaisse geht,…

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  • Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    In der Gastronomie in Frankreich ist der Mangel an Arbeitskräften ein weit verbreitetes Problem. Viele Restaurantbesitzer setzen auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund.

    Der Pariser Restaurantbesitzer Alain Fontaine hat Schwierigkeiten, Angestellte zu finden. Seit etwa zehn Jahren stellt er Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein. Alle Köche sind angemeldet, aber einige warten noch auf ihre Legalisierung. Ein junger Mann aus Mali hat gerade seine Papiere erhalten. Als Minderjähriger war er Lehrling im Restaurant von Alain Fontaine und hatte zwei Jahre lang versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Restaurantbesitzer half ihm bei der Beantragung seiner Aufenthaltspapiere, als er volljährig wurde.

    Die Hälfte der Köche in der Region Île-de-France sind Migranten.
    Innerhalb von zehn Jahren konnte Alain Fontaine durch unbefristete Einstellungen die Legalisierung von fünf Angestellten erreichen. „Die Leute, die in solchen Situationen sind, nehmen niemandem die Arbeit weg. Wir arbeiten am Wochenende, wir arbeiten abends, wir haben versetzte Arbeitszeiten. Folglich sind unsere Jobs wenig attraktiv“, sagt Alain Fontaine auf dem Sender Franceinfo. Die Gastronomie ist einer der Sektoren, in denen die meisten Migranten beschäftigt sind. In der Region Île-de-France stellen Migranten etwa die Hälfte aller Köche.

  • Tourismus: Der Frühling war schon gut – der Sommer wird in Frankreich noch besser werden

    Tourismus: Der Frühling war schon gut – der Sommer wird in Frankreich noch besser werden

    Nach der Covid-Krise erholt sich der Tourismus immer mehr. Trotz der Inflation genossen die Franzosen den Frühling.

    Es besteht kein Zweifel, dass die Franzosen die schönen Ferientage im Frühling genossen haben, auch dank des arbeitnehmerfreundlichen Kalenders mit zahlreichen Brückentagen im Mai. Das Tourismusgeschäft wurde deutlich angekurbelt: Laut Tourismusministerium wurden während der Frühlingsferien zwischen April und Mai allein von französischen Gästen mehr als 10 Millionen Übernachtungen verzeichnet, das sind 15 % mehr als im letzten Jahr.

    Wenig überraschend profitierten vor allem die Küstenregionen von dem Touristenansturm: Hérault, Morbihan oder das Departement Var, aber auch viele ausländische Urlauber entschieden sich für Frankreich. Plus 15 % Besucher im Vergleich zum Vorjahr zur gleichen Zeit.

    Urlaub trotz Inflation und Kaufkraftproblemen
    Inflationsbedingt entschieden sich viele Franzosen eher für eine Unterkunft auf einem Campingplatz als für ein Hotel, was oftmals billiger ist. Dasselbe gilt für diesen Sommer, die Campingplätze sind fast komplett ausgebucht. Laut einer Umfrage von Europ Assistance ist die Lust auf Urlaub im Juli und August sehr groß: Drei von vier Franzosen planen eine Reise, aber mit einem strengen Budget. Für die Urlaubsreise nehmen sie Abstriche bei Kleidung und Lebensmitteln in Kauf. Auch wird die Dauer des Aufenthalts verkürzt oder man reist weniger weit weg als früher. Die SNCF verzeichnet für diesen Sommer einen Anstieg der Buchungen um 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Für diejenigen, die eine Reise außerhalb Frankreichs planen, sind laut dem Syndicat des entreprises du tour operating (Seto), der Gewerkschaft der Reiseveranstalter, Griechenland, die Balearen oder Tunesien die beliebtesten Reiseziele.

    Angesichts des neuen Zustroms von Urlaubern fehlen den Gastronomen und Hoteliers allerdings die Arbeitskräfte. Die Situation ist zwar etwas besser als im letzten Jahr, aber der Branche mangelt es in Frankreich immer noch sehr stark an Arbeitskräften. Deshalb wurden im Gastgewerbe die Löhne angehoben und die Arbeitsorganisation im Sinne der Angestellten neu überdacht, aber das reicht oft nicht aus. Probleme mit der Unterbringung der Angestellten sind nach wie vor ein großes Problem bei der Einstellung an touristischen Standorten. Saisonarbeiter können sich kaum eine Unterkunft leisten.

    Zwar hat die Regierung einen Plan zur Unterstützung der Branche aufgelegt, um Einstellungen zu fördern und Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Aber drei Wochen vor der Eröffnung der Sommersaison planen einige Einrichtungen, wegen Personalmangels an bestimmten Tagen geschlossen zu bleiben und ihren Service in diesem Sommer einzuschränken…

  • Laut dem amerikanischen Sender CNN ist die französische Küche nicht die beste der Welt!

    Laut dem amerikanischen Sender CNN ist die französische Küche nicht die beste der Welt!

    Laut der Hitliste des amerikanischen Fernsehsenders steht Italien an erster Stelle, gefolgt von China. Frankreich folgt erst auf dem dritten Platz. Eine sehr subjektive Rangliste.

    Rankings wie dieses gibt es jede Woche. Normalerweise bringen sie nicht viel, außer manche Menschen zu ärgern, aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen, dass die französische Küche nicht mehr automatisch ganz oben auf dem Siegertreppchen steht. Diesmal ist es der amerikanische Sender CNN, der das sagt. Die gastro- und Reiseabteilung von CNN hat eine völlig subjektive Rangliste der zehn besten Gastronomien der Welt erstellt. Für den Fall, dass Sie Ihren nächsten Urlaub danach ausrichten möchten.

    Frankreich belegt nur den dritten Platz. Vor Spanien, aber hinter China, das den zweiten Platz belegt, und Italien, das auf dem ersten Platz liegt.

    Was der Jury an der französischen Küche gefiel, war die Tatsache, dass ein Tourist 15 Tage bei uns verbringen kann, ohne jemals müde zu werden, die Wein- und Käsekombinationen mit ihren schier unendlichen Möglichkeiten zu erkunden. Die Franzosen haben den Ruf, die großen Snobs der Weltgastronomie zu sein, sagt CNN, aber sie sind keineswegs die, für die man sie hält: Ihre Küche ist bodenständig. Und wenn man verstanden hat, dass die Pariser ohnehin immer „schlecht gelaunt“ zu sein scheinen, kann man ihre Sorge um „gutes Essen“ und „ihre zweistündigen Mittagspausen mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert“ verstehen…

    Ansonsten ist es ein bisschen wie eine Aufzählung bekannter Klischees. CNN zeigt mit dem Finger auf die Stopfleber im Namen des Tierschutzes, lobt aber die Schnecken aus dem Burgund, das Baguette und die Macarons, die als „Einhornessen aus Zucker, Feenstaub und Mädchenträumen“ bezeichnet werden.

    Der Grund, warum Italien den ersten Platz belegt, ist, dass die italienische Küche laut CNN „das Genie der Einfachheit“ verkörpert. Selbst Anfänger können es sich aneignen. Die amerikanische Jury bevorzugt Spaghetti Bolognese, natürlich Pizza, und Salami, die als absolut süchtig machend bezeichnet wird. Hier zeigt sich deutlich, dass es sich um eine amerikanische Rangliste handelt …

  • Wird die Bouillabaisse bald von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt?

    Wird die Bouillabaisse bald von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt?

    Die Bouillabaisse gehört zu den kulinarischen Spezialitäten des Südostens Frankreichs. Chefköche setzen sich dafür ein, dass dieses traditionelle Gericht jetzt in das Unesco-Kulturbe aufgenommen wird. Die Schönheit des Ortes eignet sich für diese Veranstaltung. Sausset-les-Pins (Bouches-du-Rhône), „…

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  • Fussball-Weltmeisterschaft: Die Franzosen bereiten sich auf das große Finale vor

    Fussball-Weltmeisterschaft: Die Franzosen bereiten sich auf das große Finale vor

    Frankreich bereitet sich am Sonntag, dem 17. Dezember, auf das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft gegen Argentinien vor. Die Spannung unter den Bar- und Restaurantbesitzern steigt.

    Überall in Frankreich steigt die Spannung vor dem Finale der Fußballweltmeisterschaft unaufhaltsam an. In Nevers (Nièvre) sind einige Fahnen in den Fenstern aufgetaucht. Am letzten Sonntag vor Weihnachten entschied sich eine Ladenbesitzerin sogar, ihren Laden zu zu lassen und vor dem Fernseher zu sitzen. „Ich bin ein Fußballfan. Wir werden gewinnen“, versichert sie gegenüber dem Sender France 3. Obwohl das Spiel mitten am Nachmittag um 16 Uhr stattfindet, rechnen viele Gastronomen dennoch mit einem vollen Haus.

    In den Bars in Nizza (Alpes-Maritimes) ist es die Sicherheit, die Sorgen bereitet. „Es gab viele Leute, die hinter den Absperrungen standen, um die Spiele sehen zu können, weil es keine Sitzplätze mehr gibt, müssen viele Leute stehen“, befürchtet Molly Caryou, Chef de Rang im „Van Diemen’s“, fest. Mehr als 20 Millionen Franzosen haben das Halbfinale gesehen. Für das Finale dürften es heute noch deutlich mehr werden.

  • Inflation in Frankreich: Auch Bier fällt dem Preisanstieg zum Opfer

    Inflation in Frankreich: Auch Bier fällt dem Preisanstieg zum Opfer

    Auch Bier ist ein Opfer der Inflation. In Colombe im Departement Isère, sieht sich ein Gastwirt gezwungen den Preis für helles Bier ab Januar nächsten Jahres um 20 Eurocent zu erhöhen!

    Zu Zeiten der Inflation bleibt auch das Bier nicht verschont. Im Restaurant „Alba Ristorante“ in Colombe (Isère) b…

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  • Paris: Der große Boom der Blumencafés

    Paris: Der große Boom der Blumencafés

    Vor Boutiquen und Brasserien in der französischen Hauptstadt sieht man immer mehr Kunstblumen. Das erfreut sich vor allem dank der sozialen Netzwerke inzwischen großer Beliebtheit.

    In Paris erscheinen die Blumen zu Tausenden auf den Bürgersteigen vor Geschäften und Cafés, selbst mitten im November. Diese künstlichen, aber sehr fotogenen Blumen machen in den sozialen Netzwerken die Runde. Laurence Valentin, die eine Brasserie betreibt, investierte 25.000 Euro in die Blumendekoration und konnte innerhalb eines Jahres einen Umsatzanstieg von 30% verzeichnen. „Wenn die Leute in der Nachbarschaft spazieren gehen, sehen sie uns“, sagt die Geschäftsführerin gegenüber dem Sender France 3.

    Eine begrenzte Lebensdauer
    Ein Florist, der bereits 60 Brasserien in Paris mit Blumen geschmückt hat, hat noch Hunderte weitere Aufträge in der Warteschlange. Die künstlichen Blumen aus wasserfestem Stoff werden von Hand fein bemalt. Anschließend werden sie an Lianen und Holz befestigt, um noch mehr Natürlichkeit auszustrahlen. Durch Wind und Umweltverschmutzung überleben die schönen Kunstblumen jedoch nur wenige Jahre auf der Straße.

  • Fast 9.000 Unternehmensinsolvenzen im Sommer – 69% mehr als im Vorjahr

    Fast 9.000 Unternehmensinsolvenzen im Sommer – 69% mehr als im Vorjahr

    Eine so hohe Insolvenzrate wurde seit 25 Jahren nicht mehr beobachtet. Die Gastronomie und der Einzelhandel waren am stärksten betroffen.

    Fast 9.000 Unternehmensinsolvenzen wurden im Sommer 2022 gezählt, berichtet Franceinfo am Dienstag, dem 11. Oktober. Nach einer Zählung des Unternehmensberatungsunternehmens Altares wurden im dritten Quartal 2022 8.950 Insolvenzverfahren eröffnet, d. h. Firmenschliessungen, Sanierungsmaßnahmen oder gerichtliche Liquidationen. Das sind 69% mehr als im Sommer 2021.

    Die Beratungsfirma Altares stellt fest, dass eine so hohe Quote seit 25 Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Insbesondere das Gaststättengewerbe, Mini-Märkte und Friseursalons sind am stärksten von den Unternehmensinsolvenzen betroffen, was möglicherweise auf die Telearbeit zurückzuführen ist, die die Gewohnheiten der Kunden stark verändert hat. Altares verzeichnete in diesem Sommer 150% mehr Insolvenzen im Gaststättengewerbe als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Einzelhandel, ob mit oder ohne Lebensmittel, war stark betroffen: doppelt so viele Insolvenzen in Mini-Märkten und 94% mehr Insolvenzen in Friseursalons und Kosmetikinstituten.

    Je kleiner ein Unternehmen, desto anfälliger ist es, stellt die Firma Altares weiter fest. Drei Viertel der Verfahren betreffen Kleinstunternehmen mit weniger als drei Beschäftigten und Unternehmen, die jünger als drei Jahre sind und während der Gesundheitskrise gegründet wurden.

  • Französische Gastwirte müssen wegen der Dürre ihre Speisekarte ändern

    Französische Gastwirte müssen wegen der Dürre ihre Speisekarte ändern

    Als Folge der Dürre sind einige Obst- und Gemüsesorten knapp geworden oder haben nicht den üblichen Geschmack. In der Drôme hat ein Restaurantbesitzer seine Speisekarte jetzt an die außergewöhnlichen Klimabedingungen angepasst.

    Seit mehreren Wochen brennt in der Drôme die Sonne. In den Gemüsegärten in Grignan (Drôme) ist die Vegetation vertrocknet und einige Pflanzen wachsen kaum noch. „Wo meine acht Zucchini hätten kommen sollen, habe ich keine“, beklagt sich ein Gärtner auf France 2. Er arbeitet mit dem Küchenchef Julien Allano zusammen und beliefert dessen Sternerestaurant mit Gemüse. Dieses Jahr ist die Ernte schwierig: Er konnte nur ein Drittel der Tomaten in seinem Gewächshaus retten. Er erzählt, dass er so etwas „noch nie“ erlebt habe: „Ich habe Jahre erlebt, in denen ich Tomaten fast bis Weihnachten gehabt habe. Und jetzt, Mitte Juli …“.

    Eine Trockenheit, auf die sich auch Sternekoch Julien Allano einstellen muss. Der Gastronom bietet ein einzigartiges, tagesaktuelles Menü an. Er wählt seine Rezepte je nach Ernte und Wetterbedingungen aus. „Es ist Antizipation, es ist Kreation und voilà, man passt sich an, man erfindet sich neu. Es gibt neue Situationen, man macht neue Rezepte, es ist nicht komplizierter als das“, lächelt der bekannte Koch.