Schlagwort: Frauenmord

  • Feminizid: Frau in Pavillons-sous-Bois getötet – Ex-Lebensgefährte verhaftet

    Feminizid: Frau in Pavillons-sous-Bois getötet – Ex-Lebensgefährte verhaftet

    Eine 51-jährige Frau wurde in Les Pavillons-sous-Bois im Département Seine-Saint-Denis tot aufgefunden. Ihr Ex-Partner wurde festgenommen. 

    Die Leiche des Opfers wurde in dem Sozialwohnheim in Pavillons-sous-Bois (Seine-Saint-Denis) gefunden, in dem sie lebte, wie die Staatsanwaltschaft veröffentlichte. Der 54-jährige Verdächtige wohnte nicht in dem Wohnheim im Nordosten von Paris. Bisher ist noch nicht bekannt, wie sich die Ereignisse, die zu der Tragödie führten, abgespielt haben könnten.

    Es wurden Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet und der Kriminalpolizei des Departements übertragen. Eine Autopsie soll durchgeführt werden, um die genaue Todesursache zu klären. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau befand sich am Mittwochabend in Polizeigewahrsam. Er war der Justiz bekannt und wurde bereits früher wegen Gewalttätigkeiten verurteilt, so die Staatsanwaltschaft.

    Anstieg der Frauenmorde in Frankreich sehr besorgniserregend
    Laut den neuesten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2021 122 Frauen Opfer von Frauenmorden, was einem Anstieg von 20% gegenüber 2020 entspricht. Die Organisation Nous Toutes (Wir alle) zählt bereits 124 Frauenmorde seit Beginn des Jahres 2022.

  • Feminizid in Ronchin: Die 19-jährige Hélana von ihrem 23-jährigen Freund erstochen

    Feminizid in Ronchin: Die 19-jährige Hélana von ihrem 23-jährigen Freund erstochen

    Die Tat ereignete sich in einer Wohnung in der Siedlung Marcel Bertrand in Ronchin (Nord). Der verletzte Verdächtige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Tat ereignete sich gegen 22 Uhr am Mittwochabend, dem 9. November, in Ronchin (Nord). Die 19-jährige Hélana wurde erstochen in der Wohnung ihres Freundes aufgefunden.

    Nach ersten Erkenntnissen hatte das Opfer zuvor ihren Vater angerufen und ihm mitgeteilt, dass sie sich auf dem Weg zur Wohnung ihres Freundes befände. Als er nichts mehr von ihr hörte, hatte der besorgte Vater versucht, sie zurückzurufen. Der junge Mann antwortete am Telefon, und teilte dem Vater mit, dass er seine Tochter getötet hatte.

    Als die Polizei eintraf, war der 23-jährige Mann blutverschmiert und das Opfer lag in der Wohnung. Nach ersten Informationen hatte die junge Frau mehrere Messerstiche erlitten. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr verstarb sie am Tatort. Der verletzte Verdächtige wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Hélana war Studentin im zweiten Jahr für Landschaftsgestaltung an der École Nationale Supérieure d’Architecture et de Paysage de Lille, die sich in Villeneuve d’Ascq befindet. Dort wurde ein Krisenstab aktiviert.

    Nach Zählung von Nous Toutes, einer Bewegung zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt, ist dies der 111. Frauenmord seit dem 1. Januar 2022. Im vergangenen Jahr starben 113 Frauen, die von ihren Ehepartnern oder Ex-Partnern getötet wurden.

  • Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Die Leichen einer Frau, 60 Jahre alt, und ihres Mannes, etwa 70 Jahre alt, wurden am Mittwoch in ihrem Haus in Neuvy aufgefunden. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Die Staatsanwaltschaft Châlons-en-Champagne (Marne) leitete eine strafrechtliche Untersuchung „wegen Mordes durch den Ehepartner oder Lebensgefährten des Opfers“ ein, nachdem am Mittwoch, dem 2. November, in Neuvy die Leichen einer 60-jährigen Frau und ihres etwa 70-jährigen Ehemannes in ihrem Haus gefunden wurden. Beide waren durch Schüsse getötet worden.

    Die Leichen wurden in zwei verschiedenen Räumen ihres Wohnhauses gefunden. Ihr Tod „soll sich zwischen dem Nachmittag des 1. November und dem Morgen des 2. November ereignet haben“, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte seinen Kindern einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Beide Getöteten waren nicht vorbestraft und es gab keine Erkenntnisse über frühere Gewalttätigkeiten in der Ehe.

  • Frauenmord in Nantes: „Ein unkontrollierbares Bedürfnis nach Gewalt“ – 21-Jähriger angeklagt

    Frauenmord in Nantes: „Ein unkontrollierbares Bedürfnis nach Gewalt“ – 21-Jähriger angeklagt

    Der Staatsanwalt von Nantes gab bekannt, dass gegen einen 21-jährigen jungen Mann wegen Totschlags Anklage erhoben wurde. Er wird verdächtigt, am Sonntag, dem 16. Oktober, eine 47-jährige Frau auf offener Straße in der Stadt mit einem Messer getötet zu haben.

    Der Mann, der bereits am Montagmorgen in Polizeigewahrsam genommen wurde, gestand einen Tag später Tat. Der 21-Jährige wurde wegen vorsätzlicher Tötung unter Alkoholeinfluss im Zusammenhang mit dem Messerangriff auf eine 47-jährige Frau angeklagt, die am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße getötet worden war. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

    Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass der junge Mann in Nantes geboren wurde, ledig war, keine feste Anstellung hatte und im Haus seiner Eltern im selben Stadtteil wie das Opfer lebte. Er erklärt seine Tat mit „einem unkontrollierbaren Bedürfnis nach Gewalt“.

    Laut Staatsanwaltschaft fuhr junge Mann „wütend“ und alkoholisiert mit dem Auto von einem Abend in einem Nachtclub nach Hause, der für seinen Geschmack zu früh geendet hatte. Er hielt vor einer Bushaltestelle an, an der das Opfer, eine Nachbarin, auf den Bus wartete, um zu der Gesundheitseinrichtung zu gelangen, in der sie als Putzfrau arbeitete. Der Angeklagte erklärte, dass er sich nach einem Gespräch mit ihr zunächst beruhigt habe. Er fuhr nach Hause, bevor er erneut ein „Bedürfnis nach Gewalt“ verspürte und an den Tatort zurückkehrte.

    Der Staatsanwalt von Nantes berichtete: „Er nahm ein Küchenmesser und ging zu Fuß zurück zur Bushaltestelle, in der Hoffnung, dass sich die Frau dort nicht mehr aufhielt. „Aber sie war noch da und er stürzte sich auf sie und tötete sie mit vielen Messerstichen“.

    Das Opfer erlag gegen 6.30 Uhr morgens seinen Verletzungen. Die am Montag durchgeführte Autopsie zählte 23 Wunden am Oberkörper, darunter mehrere tödliche Wunden am Hals. Der Mord ereignete sich drei Wochen nach der Vergewaltigung einer 40-jährigen Frau am 24. September im Stadtzentrum von Nantes, was eine heftige Debatte über die Sicherheit in der Stadt auslöste.

  • Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Eine 47-jährige Frau wurde am frühen Sonntagmorgen in einem Wohngebiet von Nantes, attackiert und mit einer Stichwaffe tödlich verletzt.

    Eine Frau starb, nachdem sie am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit einem Messer angegriffen worden war. Dies berichtete die Zeitung Ouest-France.

    Die Feuerwehr wurde gegen 6.30 Uhr wegen eines Angriffs auf eine Frau auf dem Boulevard Jean-Moulin im Stadtteil Devallières alarmiert. Das 47-jährige Opfer war beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits bewusstlos und hat anschliessend einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Die Frau konnte nicht mehr reanimiert werden und wurde noch vor Ort für tot erklärt.

    Laut der Zeitung Ouest-France, die sich auf Zeugen der Tat beruft, wurde das Opfer dabei beobachtet, wie es von einem Mann verfolgt wurde, der versucht haben soll, sie an den Haaren zu packen. Anschließend habe er sein Opfer mit drei Messerstichen in die Schulter und in den Bauch tödlich verletzt.

  • Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Das Opfer wurde durch mehrere Messerstiche getötet und mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Die Leiche einer älteren Frau wurde am Donnerstagmorgen in einer Wohnung in Haguenau, einer Gemeinde im Département Bas-Rhin nördlich von Straßburg, gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf einer mit dem Fall vertrauten Quellen meldet. Die Frau – ihr Alter wird auf 65 bis 70 Jahre geschätzt – wurde mit mehreren Messerstichen getötet. Das Opfer wurde mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Zwei Festnahmen
    Zwei Verdächtige, darunter die Tochter des Opfers, wurden am Freitagmorgen von der Kriminalpolizei in der Region Bordeaux festgenommen. Sie wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Straßburg berichtete dem Sender France Bleu Alsace, dass sie „gegen diese beiden Personen“ am Freitag ein Ermittlungsverfahren wegen „Mordes“ eröffnet habe. Bisher sind die genauen Umstände des Dramas nicht bekannt.

  • 43-jährige Frau vor den Augen der Tochter mit mehreren Messerstichen getötet – Lebensgefährte festgenommen

    43-jährige Frau vor den Augen der Tochter mit mehreren Messerstichen getötet – Lebensgefährte festgenommen

    Eine 43-jährige Frau wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Evry mit mehreren Messerstichen getötet. Ihr Lebensgefährte wurde im Krankenhaus in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann wurde am Mittwochmorgen (28. September) in Essonne, südlich von Paris, in Polizeigewahrsam genommen. Er steht im Verdacht, seine Lebensgefährtin in der Nacht zum Dienstag in Evry getötet zu haben.

    Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes an einem Ehepartner eingeleitet und der Sûreté départementale de l’Essonne anvertraut, wie die Staatsanwaltschaft von Evry erklärte. Nach ersten Erkenntnissen berichtete die 13-jährige Tochter des Paares von einem heftigen Streit zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der 48-jährige Mann nicht anwesend.

    Am Körper des 43-jährigen Opfers stellten die Polizisten an der rechten und linken Hüfte sowie am Hals Wunden fest, die möglicherweise durch einen scharfen Gegenstand verursacht worden waren, so eine Polizeiquelle. Der Vater wurde am Mittwochmorgen in Viry-Châtillon in einem Krankenhaus in Gewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft Evry mitteilte.

    Er wurde von Feuerwehrsanitätern gefunden, die der Polizei einen Mann mit nacktem Oberkörper in Viry-Châtillon meldeten, wie eine Polizeiquelle berichtete. Der Mann wies Wunden auf und soll sich mit einem Messer Verletzungen im Brustbereich zugefügt haben. Bisher war der Mann den Behörden nicht wegen häuslicher Gewalt bekannt.

  • Antibes: Frauenleiche in Kühlschrank gefunden – Verdächtiger in Untersuchungshaft

    Antibes: Frauenleiche in Kühlschrank gefunden – Verdächtiger in Untersuchungshaft

    In einem Kühlschrank wurden der Kadaver eines Hundes und der einer Frau gefunden, die durch einen Schuss in den Kopf getötet worden war.

    Die Leiche einer Frau wurde am vergangenen Samstag, dem 17. September, in Antibes (Alpes-Maritimes) in einem Kühlschrank gefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Grasse am Dienstag, dem 20. September, in einer Pressemitteilung bekannt gab. Es müssen noch Analysen durchgeführt werden, um ihre Identität zu bestätigen, die Ermittler vermuten jedoch einen Feminizid. Ein 32-jähriger Däne wurde verhaftet und in Untersuchungshaft genommen.

    Am Samstag tun zwei Männer einem Freund einen Gefallen, indem sie seinen nicht mehr funktionierenden Kühlschrank zur Mülldeponie bringen. Sie packen ihn in einen Lieferwagen und fahren los, stellen aber fest, dass aus dem Gerät ein sehr starker Geruch austritt. Sie wollen herausfinden, woher der Geruch kommt, können den Kühlschrank aber zunächst nicht öffnen, weil er mit einem Vorhängeschloss gesichert ist, also rufen sie ihren Freund an, um zu erfahren, was los ist. Dieser erzählt ihnen, dass er einen Hund getötet und seine Leiche hineingelegt habe. Die beiden Männer beschließen, das Vorhängeschloss zu knacken und entdecken dabei nicht nur den toten Hund, sondern auch einen menschlichen Körper. Sie verständigen sofort ihren Anwalt und anschließend die Polizei. Die Kriminalpolizei in Nizza wird eingeschaltet und begibt sich nach Antibes, um den Transporter zu beschlagnahmen und in das gerichtsmedizinische Institut in Nizza zu bringen. Die Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass es sich bei dem Körper um eine Frau handelt, die durch einen Schuss in den Kopf getötet wurde.

    Ein toter Welpe in der Tiefkühltruhe
    Die beiden Männer, die der Polizei bereits bekannt sind, werden in Polizeigewahrsam genommen, aber innerhalb von 24 Stunden wieder freigelassen, da die Ermittlungsergebnisse zeigen, dass sie mit der Tat nichts zu tun haben. Gleichzeitig wird das Haus ihres Freundes überwacht und er wird bereits am nächsten Morgen, dem 18. September, festgenommen und wegen Mordverdachts in Polizeigewahrsam genommen. In seinem Haus finden die Ermittler die Leiche eines Welpen in einer Kühltruhe sowie zahlreiche geladene Waffen und Betäubungsmittel.

    Der 32-jährige Däne, der bereits wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, ist laut einer psychologischen Untersuchung strafrechtlich voll verantwortlich. Während seiner Vernehmungen gab er keine Erklärungen ab.

    Er wurde am Dienstag einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und gegen den dänischen Mann wurde Anklage wegen Mordes und anderen Delikten erhoben. Der Verdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.

  • Feminizid: Die Frau hatte am Morgen die Auflösung der Lebensgemeinschaft unterschrieben

    Feminizid: Die Frau hatte am Morgen die Auflösung der Lebensgemeinschaft unterschrieben

    Ein Ehepaar wurde am Dienstag, dem 6. September, in der Nähe von Besançon erschossen aufgefunden. Es handelte sich wahrscheinlich um einen Mord an der Lebenspartnerin, gefolgt von einem Selbstmord, der vor dem Hintergrund einer Trennung geschah.

    Das Drama ereignete sich am Dienstag, dem 6. September, in Morre, in der Nähe von Besançon (Doubs). Der Alarm wurde am Dienstagnachmittag von der Tochter des Paares ausgelöst, die bei ihrer Rückkehr von der Schule das Haus der Familie verschlossen vorfand, wie Staatsanwalt Etienne Manteaux auf einer Pressekonferenz erläuterte.

    Eine vorsätzliche Tat
    Als Rettungskräfte und die Gendarmerie in das Haus eindrangen, entdeckten sie das Paar nebeneinander auf dem Sofa im Wohnzimmer vor einem eingeschalteten Fernseher sitzend. Die Frau, eine 43-jährige Kindergärtnerin und Mutter von vier Kindern, zum Teil aus einer früheren Beziehung, hatte eine Schusswunde am Arm und eine weitere, „unmittelbar“ tödliche Wunde an der Schläfe. Ihr Lebenspartner, ein 48-jähriger Bauarbeiter hatte laut Staatsanwaltschaft ebenfalls eine tödliche Schusswunde am Kopf. Die Tatwaffe wahr vermutlich ein Jagdgewehr vom Kaliber 12.

    Wahrscheinlich sei, dass es sich um einen Mord des Lebensgefährten an seiner Partnerin mit anschließendem Selbstmord handele, so der Staatsanwalt: Nachdem er auf sie geschossen hatte, „hat der Mann die Waffe gegen sich selbst gerichtet“. Er scheint seine Tat geplant zu haben, so der Staatsanwalt weiter: Er hinterließ Schriftstücke, die am Kühlschrank angebracht waren, darunter eines mit der Aufschrift „Ich werde ihr gegen 15 Uhr das Gesicht zerschiessen“. Laut dem Gerichtsmediziner ereigneten sich die Todesfälle zwischen 15.00 und 16.00 Uhr.

    Eine vom Lebensgefährten nicht akzeptierte Trennung scheint die Ursache für die Tragödie zu sein: „Die Frau war am selben Morgen gekommen, um die Auflösung der Lebensgemeinschaft“ des Paares zu unterschreiben, so der Staatsanwalt. Die getötete Frau passte zum Zeitpunkt der Tragödie auf ein 21 Monate altes Baby auf. Das Kind, das von den Rettungskräften wohlbehalten in einem Zimmer des Hauses gefunden wurde, war nicht verängstigt und hatte a priori nichts gesehen.

    Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2021 122 Frauen Opfer von Frauenmorden, im Vergleich zu 2020 ist diese Zahl um 20% gestiegen.

  • Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    In Marseille wurden am Mittwochmorgen zwei Frauen mit einem Messer getötet. Bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um den Ehemann und den Sohn der Opfer. Die Spezialeinheit Raid war am Tatort im Einsatz.

    Ein Mann hat am Mittwochmorgen in Marseille seine Mutter und seine Ehefrau mit einem Messer getötet und eines seiner Kinder, einen Teenager, leicht verletzt, bevor er von Polizisten der Spezialeinheit Raid festgenommen wurde. Die Ehefrau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starb am späten Vormittag an den Folgen ihrer Verletzungen. Zwei weitere Kinder, die sich am Tatort im Haus ihrer Großmutter befanden, blieben unverletzt.

    Die Spezialeinheit Raid musste am Tatort im beliebten Viertel Panier im Herzen von Marseille eingreifen, nachdem ein Mann gemeldet worden war, der sich mit einer Stichwaffe verschanzt hatte. Nach Angaben von Nachbarn, war der 40-jährige Mann in dem Viertel bekannt. Der Verdächtige soll unter psychischen Problemen leiden, schreibt die Zeitung La Provence.