Schlagwort: Frauenmord

  • Saint-Tropez: Frau mit Kopfschuss getötet, ein bewaffneter Mann gesucht… was man über das Drama weiss

    Saint-Tropez: Frau mit Kopfschuss getötet, ein bewaffneter Mann gesucht… was man über das Drama weiss

    Doriane Ragon, 32 Jahre alt, wurde in der Nacht zu Sonntag, 18. Juli, in Plan-de-la-Tour, einer Gemeinde am Golf von Saint-Tropez, erschossen. Eine alleinerziehende Mutter, die als Haushaltshilfe arbeitete, um ihren Lebensunterhalt und den ihrer 11-jährigen Tochter zu bestreiten, wurde von einem Mann aus ihrem Umfeld erschossen, als sie nach Hause kam.

    Ein weiterer Frauenmord. Der 64. seit Beginn des Jahres laut dem Kollektiv Nous Toutes. Doriane Ragon wurde am Wochenende im Var durch eine Kugel in den Kopf getötet. Die Ereignisse ereigneten sich gegen 3.30 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 17. auf 18. Juli, vor einer Wohnanlage in Plan-de-la-Tour, in der Nähe von Sainte-Maxime.

    Das Opfer, „eine diskrete junge Frau“.
    Die junge Frau wohnte in der Odalys-Residenz in dem knapp 3.000 Einwohner zählenden Dorf. Sie lebte dort mit ihrer etwa elfjährigen Tochter Zoé, die am Wochenende der Tragödie aber nicht zu Hause war. Laut den von der Zeitung Var-Matin gesammelten Zeugenaussagen war Doriane Ragon eine „diskrete junge Frau“, die als Putzfrau und Haushaltshilfe für ältere Menschen arbeitete, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Kaltblütig vor ihrem Haus erschossen
    Laut Var-Matin war die junge Mutter am Samstagabend zu einer Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen. Auf dem Heimweg wurde sie dann ermordet. Die Gründe für die Tat sind noch unbekannt. Ihr lebloser Körper wurde am Sonntag zwischen 5 und 6 Uhr morgens von einem Zeitungszusteller der gleichen Zeitung am Eingang ihres Hauses gefunden, wo sie in einem kleinen Apartment lebte. Ihr Schädel zeigte die Spuren eines Einschusslochs. In der Nähe der Leiche wurde eine 9-Millimeter-Hülse gefunden. Die Bewohner der Wohnanlage und der nächstgelegenen Häuser haben Berichten zufolge keine Schüsse gehört. Es haben sich noch keine Zeugen gemeldet. Die Ermittlungsbehörden haben „eine Videoüberwachung, die in der Wohnanlage installiert war“, ausgewertet.

    Der Täter stand dem Opfer nahe
    Der Mörder kannte das Opfer und „versuchte, sie zu verführen“. Guy Bouchet, stellvertretender Staatsanwalt in Draguignan, bestätigte am Sonntagnachmittag, dass der Mord vorsätzlich begangen wurde und die Staatsanwaltschaft eine entsprechende Untersuchung eingeleitet hat.

    „Die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen aus der Wohnanlage des Opfers sowie die Analyse des Mobiltelefons der Verstorbenen ermöglichten die Identifizierung eines Verdächtigen. Ein Mann, der in einer kurzfristigen Beziehung mit dem Opfer stand oder gestanden hatte“, sagte Guy Bouchet, stellvertretender Staatsanwalt von Draguignan.

    „Der gesuchte Mann ist in den Dreißigern, ist in der Gemeinde aufgewachsen und arbeitet in einem öffentlichen Bauunternehmen an der Côte d’Azur, wo er sehr beliebt ist“, sagte der Bürgermeister von Greolières, dem Wohnort des Verdächtigen.

    Ein „bewaffneter“ und „gefährlicher“ Mann
    Der stellvertretende Staatsanwalt beschrieb den Verdächtigen jedoch als „gefährlichen“ Mann, der nach dem Einschreiten der Gendarmerie am Sonntag sich in seinem Haus zunächst verschanzte und anschliessend fliehen konnte. Er war jedoch der Justiz bisher noch nicht bekannt.

    Der gesuchte Mann heißt Marc Floris. Er ist kaukasisch Rasse und von schlanker Statur. Er ist 1,75m groß und hat braunes Haar, so die Polizei.

    Große Suchaktion
    Der Mann wird von den Gendarmen, darunter die Eliteeinheiten GIGN aus Orange (Vaucluse) und Paris, gesucht und befindet sich laut Staatsanwalt Guy Bouchet „innerhalb eines von den Ermittlern perfekt abgegrenzten Perimeters“ rund um sein Anwesen in dem Bergdorf Greolières.

    Der Mann wird seit Sonntag von etwa 200 Gendarmen gejagt, nachdem er auf einen der Gendarmen, die ihn am Sonntagabend befragen wollten, geschossen hatte und geflohen war.

    Der gesuchte mutmassliche Mörder Marc Floris
  • Saint-Tropez: Frau mit Kopfschuss getötet

    Saint-Tropez: Frau mit Kopfschuss getötet

    Eine 32-jährige Frau wurde in Plan-de-la-Tour, einem Ort am Golf von Saint-Tropez im Var, in den Kopf geschossen, teilte die Staatsanwaltschaft von Draguignan am Sonntag mit.

    Laut der Tageszeitung Var-Matin wurde die Tote an diesem Sonntag um 5.30 Uhr von einem Zeitungszusteller dieser Zeitung entdeckt.

    Die Staatsanwaltschaft, die ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet hat, sagte, dass ein 9-Millimeter-Projektil in unmittelbarer Nähe des Opfers gefunden wurde. Die Leiche lag vor dem Eingang einer Residenz am Ortseingang.

    Die Ermittlungen wurden der Gendarmerie Nationale in Marseille anvertraut, die von der Ermittlungsbrigade von Gassin-Saint-Tropez unterstützt wird, erklärt der Staatsanwalt, der zu diesem Zeitpunkt keine Hinweise auf Täter oder Motiv geben möchte.

  • Frauenmord: In Bordeaux wurde eine Frau von ihrem Ex-Ehemann mit einem Messer getötet

    Frauenmord: In Bordeaux wurde eine Frau von ihrem Ex-Ehemann mit einem Messer getötet

    Eine 30-jährige Frau wurde am Freitagmorgen in Bordeaux von ihrem wegen häuslicher Gewalt bekannten Ex-Ehepartner erstochen, der kurz darauf festgenommen wurde, meldet die Polizei.

    Eine 30-jährige Frau wurde am Freitagmorgen in Bordeaux von ihrem wegen häuslicher Gewalt bereits polizeibekannten Ex-Ehepartner erstochen. der Täter wurde kurz nach der Tat festgenommen, teilte die Polizei mit.
    Das Opfer wurde in ihrem Haus in Bordeaux tot aufgefunden, als die Rettungskräfte gegen 9.40 Uhr eintrafen.Der mutmaßliche Täter war nicht mehr zu Hause, als die Rettungskräfte eintrafen. Am Tatort wurde ein Messer gefunden.

    Der Mann war der Polizei bereits wegen häuslicher Gewalt bekannt
    Der 1984 geborene Ex-Ehemann wurde am späten Vormittag in seinem Haus in Merignac verhaftet, nur wenige hundert Meter vom Haus des Opfers entfernt, wohin er sich geflüchtet hatte. Die Festnahme wurde von einer Spezialeinsatzgruppe der Polizei durchgeführt. Es wurde niemand verletzt.

    Der Mann „ist unter anderem bekannt für häusliche Gewalt“ liess die Polizei verlauten. Das Opfer und der Verdächtige haben ein gemeinsames Kind, das zum Zeitpunkt des Tat glücklicherweise nicht anwesend war.
    Laut einer anderen Polizeiquelle wurde das Opfer in den Hals gestochen. Der Verdächtige gab die Tat zu, als die Polizei bei ihm zu Hause eintraf.
    Bereits am Montag, dem 28. Juni, war der Mann vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, weil er seine Ex-Frau am Telefon belästigt hatte. Bei dem Streit ging es um das Sorgerecht für die gemeinsame 4-jährige Tochter.

    Dies ist ein weiterer Mord an einer Frau, begangen von einem (Ex)-Partner der sich in eine zunehmende Reihe solcher Taten in den vergangen Monaten einreiht.

  • Eine Frau stirbt in Colmar, ihr Ex-Ehemann wird verdächtigt

    Eine Frau stirbt in Colmar, ihr Ex-Ehemann wird verdächtigt

    Die Rettungskräfte kamen wenige Minuten nach ihrem Sturz am Einsatzort an aber konnten die Frau nicht wiederbeleben. Dem Verdächtigen wurde bereits zuvor per Gerichtsbeschluss verboten, sich dem Opfer zu nähern.

    Ein Mann wird verdächtigt, seine Ex-Frau Donnerstagnacht in Colmar (Haut-Rhin) getötet zu haben, erfuhren Franceinfo und France Bleu Alsace, am Freitag, 4. Juni, aus Quellen, die der Polizei nahe stehen. Das Opfer im Alter von etwa 40 Jahren starb, nachdem es aus dem achten Stockwerk gestürzt war. Der Sturz ereignete nach Angaben von France Bleu Alsace sich gegen 20 Uhr im La Tour du Stade in Colmar im Stadtteil Bartholdi.

    Die Staatsanwältin von Colmar, Catherine Sorita-Minard, bestätigte gegenüber der Agentur AFP, dass es sich um „eine Defenestration durch einen Ex-Ehepartner“ gehandelt habe, ohne weitere Details zu nennen. Dem Tatverdächtigen wurde durch eine Entscheidung des Gerichts von Colmar bereits im Januar 2019 untersagt, sich dem Opfer zu nähern.

    Das Opfer hatte den Verdächtigen wohl wieder in ihrer Wohnung aufgenommen, so die ersten Elemente der Untersuchung, die noch bestätigt werden müssen. Zeugen, die von France Bleu vor Ort befragt wurden, berichten von häufigen Auseinandersetzungen, die in der Wohnung ausbrachen: „Stimmengewirr, Kleidung, die durch das Fenster flog“, alles „vor dem Hintergrund von Alkohol“. Zeugen beschreiben einen mehrminütigen Kampf am Donnerstagabend sowie Schreie, bevor das Opfer aus einem Fenster auf das Dach der Turnhalle fiel. Als sie einige Minuten später am Einsatzort eintrafen, konnten die Sanitäter der Feuerwehr nur noch den Tod feststellen.

  • Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte gegenüber der Agentur AFP, das Opfer habe versucht, mit einem jungen Mann zu sprechen, der die kleine Schwester des Opfers in sozialen Netzwerken angegriffen hatte.

    Ein 17-jähriges Mädchen ist am Freitag in Ivry-sur-Seine (Val-de-Marne) bei einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen erstochen worden, wie die Staatsanwaltschaft Créteil und die Polizei mitteilten.

    Ein 15-jähriger Verdächtiger wurde am Freitagabend verhaftet. Das Tötungsdelikt stand offensichtlich im Zusammenhang mit einer Rivalität, die in sozialen Netzwerken entstanden war, so eine der Polizeiquellen.

    Die Tat ereignete sich auf der Straße, in einer städtischen Wohnsiedlung. Die Kriminalpolizei Val-de-Marne hat die Ermittlungen übernommen.

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte der AFP, das Opfer habe „versucht, zwischen dem jungen Mann zu vermitteln, der die jüngere Schwester des Teenagers in sozialen Netzwerken gewaltsam angegriffen hatte“.

    „Die Tat ist das Ergebnis einer Form von Mobbing in sozialen Netzwerken“, beklagte er. „Ich bin zutiefst betrübt und schockiert, dass diese Art von Streit zu einer solchen Tragödie führen konnte“, fügte er hinzu und erklärte, dass er der Mutter des Opfers nach der Tragödie „all seine Unterstützung“ zugesagt habe.

    Der genau Ablauf der Tat ist bisher noch nicht bekannt.

  • Charente: 75-jährige Frau ermordet und verbrannt in ihrem Hühnerstall gefunden

    Charente: 75-jährige Frau ermordet und verbrannt in ihrem Hühnerstall gefunden

    Eine 75-jährige Frau wurde verbrannt im Hühnerstall ihres Hauses in der Nähe von Angouleme in der Charente gefunden. Nach den Ermittlungen der Gendarmerie hörte ein Nachbar in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 6. auf 7. Mai, um 5.30 Uhr das Geräusch einer Kettensäge.

    Am Freitag, 7. Mai, wurde eine Mordermittlung eingeleitet, nachdem die verkohlte Leiche einer 75-jährigen Frau in ihrem Hühnerstall in einem Dorf nordöstlich von Angouleme gefunden worden war.

    Die Leiche der Fünfundsiebzigjährigen wurde am Freitag gegen 11 Uhr von einem Nachbarn gefunden. Sie lag verkohlt im Hühnerstall, nur wenige Meter von ihrem Haus im Dorf Les Pins, im Herzen der Charente Limousin.

    Kettensägengeräusche in der Nacht
    Nach den ersten Elementen der Untersuchung, die den Gendarmen der Ermittlungsabteilung von Poitiers anvertraut wurde, wurden am Eingang des Hauses Brandspuren gefunden und die Türblätter waren sorgfältig ausgeschnitten worden. Ein Schnitt „von einem Meter mal 80 cm“, schildert der Bürgermeister von Les Pins Didier Sellier den Tatort. Laut einer Quelle, die den Ermittlungen nahe steht, hörte ein Nachbar um 5.30 Uhr das Geräusch einer Kettensäge und kurz darauf ein abfahrendes Auto.

    Die Spur eines Einbruchs scheint jedoch von den Ermittlern verworfen zu werden, da das Haus von den Angreifern nicht durchsucht wurde.

    Am Freitag haben die Ermittler den Tatort untersucht, um Spuren und Beweise zu sichern. Sie befragten auch die Nachbarn und nahmen DNA-Proben.  Bis jetzt wurde noch kein Verdächtiger in Gewahrsam genommen. 

    Eine Autopsie wird am Montag im gerichtsmedizinischen Institut in Poitiers durchgeführt, um zu versuchen, die Umstände des Todes der Frau zu bestimmen. Sie war sehr aktiv im lokalen Leben, lebte allein in diesem Haus in einem kleinen Weiler und war seit etwa zehn Jahren Witwe.

    „Die Ermittlungen sind im Gange und es müssen noch viele Untersuchungen durchgeführt werden, um definitive Spuren, die zu dem oder den Tätern führen, zu finden“, sagte die Staatsanwaltschaft von Angoulême.

  • Gironde: Mann schießt auf seine Freundin und überschüttet sie mit Benzin, sie verbrennt bei lebendigem Leib

    Gironde: Mann schießt auf seine Freundin und überschüttet sie mit Benzin, sie verbrennt bei lebendigem Leib

    Ein Mann hat am Dienstagabend in Merignac (Gironde) seine Freundin in Brand gesetzt. Zuvor hatte er ihr in die Beine geschossen. Das Opfer dieses grauenhaften Mordes war Mutter von drei Kindern.

    Eine 31-jährige Mutter von drei Kindern starb, nachdem sie am Dienstagnachmittag in Merignac (Gironde) von ihrem Partner bei lebendigem Leib verbrannt worden war.

    Kurz vor 18:30 Uhr, mitten auf der Straße, schoss der Mann seiner Freundin in die Beine, die daraufhin zusammenbrach. Dann überschüttete er sie mit Benzin, und zündete die Frau an. Der 44-jährige Mann wurde kurz nach dem Vorfall von der Polizei festgenommen, als er vom Tatort zu fliehen versuchte. Auch das Haus des Paares, in einem Wohngebiet von Merignac in einem Vorort von Bordeaux, wurde in Brand gesetzt.

    Laut der Zeitung Sud-Ouest setzte der Mann das Haus in Brand. Die Frau hätte es zunächst geschafft, sich zu befreien. Ihr Begleiter soll sie dann die Straße hinunter verfolgt und , nach Zeugenaussagen mit einem Gewehr mehrmals auf sie geschossen haben, bevor er sie in Brand setzte. „Er schlug dann auf sie ein. Nachbarn versuchten einzugreifen, aber es war unmöglich. Es ist furchtbar“, sagte Laëtitia, eine Nachbarin, gegenüber Sud-Ouest.

    Die drei Kinder sind 3, 7 und 11 Jahre alt.

    Nachbarn, die das Opfer gegenüber Sud-Ouest als „eine diskrete, freundliche und höfliche Frau“ beschrieben, sagen, dass sie schon wiederholt ein Opfer häuslicher Gewalt war. Nachbarn hätten bereits früher Schreie gehört und die Polizei alarmiert, die mehrfach eingreifen musste.

    Der Mann ist daher bereits für häusliche Gewalt bekannt. Er war früher schon zu achtzehn Monaten Gefängnis verurteilt worden, von denen neun im Juni 2020 zur Bewährung ausgesetzt wurden, berichtet France Bleu Gironde.

    Im Jahr 2020 wurden in Frankreich offiziell 90 Feminizide registriert, im Jahr zuvor waren es 146.