Schlagwort: Feuerwehr

  • Gendarm tötet Feuerwehrmann mit seiner Schusswaffe und erschießt dann sich selbst

    Gendarm tötet Feuerwehrmann mit seiner Schusswaffe und erschießt dann sich selbst

    Ein Gendarm und ein Feuerwehrmann starben am Dienstagabend in Viols-le-Fort im Departement Hérault durch Schüsse. Eine kürzlich erfolgte Trennung könnte die Ursache für diese Tragödie sein. Ein Dorf steht unter Schock.

    Es waren Nachbarn, die die Gendarmerie alarmierten, nachdem sie Schüsse gehört hatten. Als die Gendarmen gegen 20 Uhr in einem Haus im Zentrum des Dorfes Viols-le-Fort im Departement Hérault eintrafen, entdeckten sie die leblosen Körper von zwei Männern: einem Gendarmen und einem Feuerwehrmann, wie die Zeitung Midi Libre berichtet.

    Nach ersten Erkenntnissen soll der Gendarm nach einer offenbar schlecht verkrafteten Trennung zum Haus seiner ehemaligen Lebensgefährtin gegangen sein und den neuen Partner erschossen haben, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete. Die These eines Mordes mit anschließendem Selbstmord wird von den Ermittlern bevorzugt.

    Der Gendarm war bei der Brigade in Ganges stationiert, während der Berufsfeuerwehrmann der Kaserne Montaubérou-Millénaire in Montpellier angegliedert war. Der Feuerwehrmann war etwa 40 Jahre alt. Es ist nicht bekannt, ob der Gendarm bei der Tat von seiner Dienstwaffe Gebrauch gemacht hat.

    Die Frau, die als Anästhesistin in einer Klinik in Montpellier arbeitet, steht unter Schock. Sie ist freiwillige Feuerwehrfrau bei der Feuerwehr des Departements Hérault, wo sie wahrscheinlich auch ihren neuen Lebensgefährten kennenlernte.

  • Pyrénées-Orientales: Waldbrand zerstört mehr als 40 Hektar

    Pyrénées-Orientales: Waldbrand zerstört mehr als 40 Hektar

    Es handelte sich um den zweiten Brand in Südwestfrankreich innerhalb von nur zwei Tagen. Der Brand wurde durch starke Winde und eine starke Trockenheit entfacht.

    Schon der zweite Brand mitten im Winter. Seit Sonntag, dem 5. Februar, wütet ein Vegetationsbrand in der Gegend von Torreilles (Pyrénées-Orientales). Das Feuer wurde durch starke Winde angefacht und hat bereits über 40 Hektar Land verwüstet, wie die Feuerwehr und die Gendarmerie mitteilten.

    Das Feuer war am Sonntag kurz nach 15 Uhr in der Nähe einer Landstraße in Torreilles ausgebrochen und hat sich dann auf die Nachbargemeinde Sainte-Marie-la-Mer ausgebreitet. Am frühen Sonntagabend waren 150 Feuerwehrleute im Einsatz, um zu versuchten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Brand wurde von heftigen Windböen angeheizt und bewegte sich auf das Meer zu.

    Vorsichtshalber wurden am Nachmittag zwei Personen aus einem nahe gelegenen Bauernhaus evakuiert. Dieser Brand folgt auf den ersten Großbrand der Saison, der am Samstag im Departement Bouches-du-Rhône ausgebrochen war und 110 Hektar Vegetation im Naturpark Alpilles vernichtet hatte. Am Freitag, 3. Februar, waren bereits acht Hektar in der Gemeinde Corneilla-la-Rivière, ebenfalls im Departement Pyrénées-Orientales, abgebrannt.

  • Erschreckende Bilder eines brennenden Schulbusses in Nîmes – 10 Kinder konnten gerettet werden

    Erschreckende Bilder eines brennenden Schulbusses in Nîmes – 10 Kinder konnten gerettet werden

    Ein Bus mit Schulkindern geriet am Freitag, dem 13. Januar 2023, auf der Route de Sauve in Nîmes in Brand. Der Busfahrer konnte die Kinder evakuieren, bevor das Fahrzeug vollständig in Flammen aufging. Es gab keine Verletzten.

    Eine Katastrophe wurde nur knapp verhindert. Am Freitag, dem 13. Januar, geriet ein Schulbus in Nîmes im Departement Gard in Brand. Das Feuer brach mitten in der Fahrt aus, glücklicherweise gab es keine Verletzten.

    Die zehn Kinder und der Fahrer blieben unverletzt. Der Fahrer evakuierte die Schüler nur Minuten, bevor der Bus vollständig in Flammen aufging. Nachdem das brennende Fahrzeug leer war, rollte es noch etwa 20 Meter weiter und überfuhr dabei ein Wartehäuschen und eine Ampel, bevor es in der Umfassungsmauer eines Anwesens endete.

    „Es war ein bisschen wie im Krieg“
    In den sozialen Netzwerken kursiert ein Video, auf dem zu sehen ist, wie die Flammen den ganzen Bus erfassen und dicken schwarze Rauchwolken aufsteigen. Im Gespräch mit France Bleu Gard beschreibt ein Zeuge die Szene: „Es war ein bisschen wie eine Kriegsszene“. Dann erklärte er, dass „die Bremsen versagt haben“ und „die Reifen explodiert sind“.

    Wie die Zeitung Midi Libre berichtete, ereignete sich der Vorfall am frühen Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr auf der Route de Sauve, als der Bus zehn Schüler beförderte. 23 Feuerwehrleute und vier Löschfahrzeuge waren nötig, um den Brand zu löschen.

    Die Feuerwehr des Departements Gard teilte auf Twitter mit, dass der „Bus völlig zerstört“ sei und „Straßenmobiliar und Begrenzungsmauern beschädigt“ worden seien.

    Bisher ist die Ursache des Brandes noch nicht bekannt.

    Die Feuerwehr löscht Schulbus, der in Nîmes (Gard) in Brand geraten ist. (©Sdis du Gard)
  • Silvester: Fast eine Million Menschen verfolgen das Feuerwerk auf den Champs-Elysées

    Silvester: Fast eine Million Menschen verfolgen das Feuerwerk auf den Champs-Elysées

    Etwa eine Million Feiernde waren nach Angaben der Polizei auf den Champs-Elysées versammelt. Sie kamen, um nach zwei Jahren endlich wieder eine Musik- und Pyrotechnikshow zu genießen.

    Es war die lang erwartete Rückkehr des Feuerwerks auf den Champs-Elysées nachdem es zwei Jahren aufgrund der Covid-19-Epidemie abgesagt werden musste. In der französischen Hauptstadt Paris erstrahlte die schönste Prachtstraße der Welt in neuem Glanz und die Menschenmassen waren wieder da. Fast eine Million Menschen kamen nach Angaben der Polizeipräfektur für die grosse Silvestershow mit Musikstars und einem Feuerwerksfestival.

    Laut BFM-TV erwartete die Polizei zwischen 400.000 und 600.000 Menschen. Die Menschenmenge war schließlich aber viel größer als erwartet. der Abend blieb jedoch friedlich und es wurden keine größeren Probleme berichtet. Für das berühmte Feuerwerk, das insgesamt etwas mehr als acht Minuten dauerte und um den Arc de Triomphe herum angeordnet war, wurden 3.386 Feuerwerkskörper abgebrannt.

    Auch das Team von nachrichten.fr wünscht allen seinen Lesern „bonne année 2023“!

  • Freiwilliger Feuerwehrmann verursacht über 40 Brände – zu Gefängnisstrafe verurteilt

    Freiwilliger Feuerwehrmann verursacht über 40 Brände – zu Gefängnisstrafe verurteilt

    Der 50-jährige Mann wurde für 43 Brände verurteilt, die er zwischen 2011 und 2019 zugegebenermassen gelegt hatte. Er ist freiwilliger Feuerwehrmann in Agde und Mitarbeiter der Umweltpolizei im Departement Hérault.

    Ein freiwilliger Feuerwehrmann wurde jetzt vom Strafgericht Béziers (Hérault) zu fünf Jahren Haft, davon zwei auf Bewährung, und einer Geldstrafe von mehr als 90.000 Euro verurteilt, weil er mehr als vierzig Brände gelegt hatte, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

    Der 50-jährige Mann wurde für die 43 Brände verurteilt, die er zwischen 2011 und 2019 gelegt hatte, was er vor Gericht zugegeben hat. Er war freiwilliger Feuerwehrmann in Agde und Mitarbeiter der Umweltpolizei im Departement Hérault und wurde 2019 festgenommen. Der Mann und hatte bereits neun Monate in Untersuchungshaft gesessen, wie die Staatsanwaltschaft von Béziers gegenüber einem AFP-Korrespondenten erklärte.

    Tiefe Depressionen und schwerer Alkoholismus
    Das Gericht verurteilte ihn außerdem dazu, der Feuerwehr des Departements 93.000 Euro als Ausgleich für die Mittel zu zahlen, die zum Löschen der Brände, für die er verantwortlich gemacht wurde, eingesetzt wurden. Die mehrmonatigen Ermittlungen hatten ergeben, dass der Mann in mehreren Fällen als Erster die Rettungskräfte alarmierte und auch häufig als Erster am Brandort eintraf. Zu seiner Verteidigung gab der Angeklagte, dessen Vater viele Jahre lang der Chef der Feuerwache in Agde gewesen war, eine tiefe Depression und schweren Alkoholismus an.

    Im September bereits war ein anderer ehemaliger freiwilliger Feuerwehrmann vom Strafgericht in Béziers zu zwei Jahren Haft, davon ein Jahr auf Bewährung, verurteilt worden, weil er zwei Brände gelegt hatte. Insgesamt wurden in diesem Sommer, der von großen Waldbränden vor allem im Südwesten des Landes geprägt war, 48 Personen festgenommen, die im Verdacht standen, mehrere Brände ausgelöst zu haben, wie die Gendarmerie im September der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Ein Dutzend von ihnen wurde bereits verurteilt, darunter ein junger Mann zu zwei Jahren Haft wegen einer Reihe von Bränden in der Region Gironde.

  • Kleine Katze dank der Sauerstoffmaske eines Feuerwehrmannes aus einem Brand gerettet

    Kleine Katze dank der Sauerstoffmaske eines Feuerwehrmannes aus einem Brand gerettet

    Die Feuerwehr im Departement Oise konnte eine Katze dank einer Sauerstoffmaske aus einem Feuer retten.

    Einer kleinen Katze wurde von der Feuerwehr das Leben gerettet. Der Einsatz ereignete sich am Montag, dem 5. Dezember, in Tracy-le-Mont im Departement Oise. Die alarmierten Feuerwehrleute konnten den Brand löschen, ohne dass jemand verletzt wurde.

    Die Katze der Familie hatte eine Rauchvergiftung erlitten. Die Rettungskräfte setzten ihr daher eine Sauerstoffmaske auf die Schnauze, damit sie wieder richtig atmen konnte.

    Das Tier wurde zur Kontrolle zum Tierarzt gebracht, aber ohne die besondere Aktion der Feuerwehr wäre es wahrscheinlich erstickt.

  • Var: Eine Frau und eine Ziege stecken am Grund eines Brunnens fest

    Var: Eine Frau und eine Ziege stecken am Grund eines Brunnens fest

    Am Samstag waren die Feuerwehrleute des Service Départemental (SDIS 83) in Hyères, Var, im Einsatz, um eine Frau aus einem Brunnen zu retten, die versucht hatte, allein eine Ziege zu retten.

    Es ist eine Geschichte, die man nicht alle Tage zu hören bekommt. Am Samstag, dem 22. Oktober, wurde die Feuerwehr des Departements Var mittags zu einem Einsatz auf einem Privatgrundstück am Boulevard du Front de Mer in Hyères-les-Palmiers gerufen. Die Feuerwehrleute kamen einer 42-jährigen Frau und einer Ziege zu Hilfe, die am Grund eines Brunnens feststeckten, wie der Sender France 3 Provence-Alpes-Côte-d’Azur berichtet.

    Das Tier sei zuerst in den Brunnen gestürzt und beim Versuch, es aus eigener Kraft herauszuziehen, sei die 42-jährige Frau ebenfalls auf dem Grund des Brunnens gelandet, teilte die Feuerwehr mit.

    Weder die Frau noch das Tier erlitten ernsthafte Verletzungen. Ein Krankenwagen, ein Lösch- und Rettungsfahrzeug und 8 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

  • Rekrutierungskampagne zur Einstellung von 50.000 freiwilligen Feuerwehrleuten

    Rekrutierungskampagne zur Einstellung von 50.000 freiwilligen Feuerwehrleuten

    Die Brände des Sommers haben den eklatanten Mangel an Feuerwehrleuten in Frankreich offenbart. Im ganzen Land mobilisieren sich die Feuerwachen, um die fehlenden 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute anzuwerben.

    Marie Boyard hat sich der Freiwilligen Feuerwehr in Meschers-sur-Gironde (Charente-Maritime) angeschlossen. Die 47-jährige Zahnarzthelferin kommt ausschließlich in ihrer Freizeit, an Wochenenden und nachts zum Einsatz. Für gerade mal acht Euro pro Stunde. In Frankreich gibt es immer weniger Freiwillige Feuerwehrleute. In mehreren Feuerwehrkasernen werden jetzt Rekrutierungskampagnen durchgeführt, und einigen Unternehmen wurde sogar Verträge angeboten.

    Um neue Feuerwehrleute zu gewinnen, werden Sensibilisierungstage für die breite Öffentlichkeit veranstaltet, wie in Lys-Haut-Layon (Maine-et-Loire). In Tarascon (Bouches-du-Rhône) gehen die Feuerwehrleute direkt auf die Bevölkerung zu, um Jugendliche ab 17 Jahren zu rekrutieren. Laut dem nationalen Feuerwehrverband Frankreichs fehlen 50.000 freiwillige Feuerwehrleute. Ein Mangel, der sich im Sommer 2022 angesichts der zahlreichen Brände besonders stark bemerkbar gemacht hat.

  • Drama: Rettungswagen überfährt und tötet den Mann, zu dessen Rettung er gerufen wurde

    Drama: Rettungswagen überfährt und tötet den Mann, zu dessen Rettung er gerufen wurde

    Als Feuerwehrsanitäter mitten in der Nacht in Saint-Jacut-de-la-Mer in der Bretagne einem Mann zu Hilfe eilten, der auf der Fahrbahn lag, überfuhren sie versehentlich den Verletzten, der daraufhin starb.

    Dramatischer Unfall in Saint-Jacut-de-la-Mer. Die Feuerwehr waren zu einem offensichtlich alkoholisierten Mann gerufen worden, der in der Gemeinde Saint-Jacut-de-la-Mer hilflos auf der Fahrbahn lag. Der Krankenwagenfahrer hat Körper des Opfers nicht rechtzeitig gesehen und konnte ihm nicht mehr ausweichen. Der Betrunkene wurde von dem Krankenwagen überrollt und getötet.

    Laut dem Sender France Bleu meldete die Staatsanwaltschaft von Saint-Malo in der Nacht vom 1. auf den 2. September, dass ein Mann vor einer Bar auf der Fahrbahn liegend aufgefunden worden sei. Die Feuerwehr wurde daraufhin von Zeugen der Szene alarmiert. Als sie am Tatort eintrafen, erfasste der Krankenwagen die Person, die später für tot erklärt wurde. Die Feuerwehrsanitäter hatten möglicherweise falsche Angaben bekommen und waren nicht darauf vorbereitet, dass das Opfer an genau dieser Stelle lag.

    Laut der Zeitung Sud-Ouest wurde eine Autopsie des 40-Jährigen durchgeführt, um die genauen Umstände des Todes zu klären. Bei der Autopsie wurde der Tod durch Verletzung des Schädels infolge des Unfalls nachgewiesen.

  • Feuer im Aveyron: Feuerwehrleute freuen sich über den Regen

    Feuer im Aveyron: Feuerwehrleute freuen sich über den Regen

    Im Departement Aveyron brannten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 14. August, weitere 800 Hektar. Der einsetzende Regen ist deshalb sehr willkommen und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.

    Die Feuerwehrleute waren am Sonntag, dem 14. August, bei strömendem Regen auf den Straßen von Mostuéjouls im Departement Aveyron unterwegs. Die Regenschauer konnten die Ausbreitung des Feuers eindämmen, das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle. „Der Regen wird tief in den Boden eindringen können. Dennoch wird es noch Hotspots geben, die trotz allem durch den Wind wieder aktiviert werden können und (…) die wir Baum für Baum behandeln müssen“, erklärte Leutnant Yannick Bonnefoi, Leiter des Rettungszentrums, dem Sender France 3.

    Erleichterung für die Feuerwehr
    Vor Ort sind immer noch 600 Feuerwehrleute im Einsatz, die weiterhin von Löschhubschraubern unterstützt werden. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass es wieder zu einem größeren Ausbruch wie am Vortag kommt. Der Brand hatte sich nach Osten in Richtung des Tarn und nach Süden ausgebreitet. Weitere 800 Hektar wurden vernichtet und 1.000 Menschen hatten aus zwei Dörfern evakuiert werden müssen. Es wird weiterhin Regen erwartet und der Einsatz der Feuerwehr wird erleichtert.