Schlagwort: Feuerwehr

  • Vogesen: Brand zerstört 30 Hektar Wald in der Nähe von Épinal

    Vogesen: Brand zerstört 30 Hektar Wald in der Nähe von Épinal

    Das Feuer brach am Dienstag in einem Gebiet aus, das im neuesten von der Präfektur der Vogesen erstellten Brandbekämpfungsplan als besonders „empfindlich“ eingestuft wurde.

    Das Feuer, das am Dienstag in Bois-de-Champ zwischen Épinal und Saint-Dié-des-Vosges ausgebrochen war, ist noch immer nicht immer gelöscht, sagte die Präfektin der Vogesen Valérie Michel-Moreaux gegenüber France Bleu Sud Lorraine am Morgen des Mittwochs, 14. Juni.

    Das Feuer ist noch nicht gelöscht. Es war in einem Wohnhaus ausgebrochen und hatte sich dann in einem 30 Hektar großen Waldgebiet ausgebreitet. Präfektin Valérie Michel-Moreaux lobt die Arbeit der lothringischen Feuerwehr, die von Feuerwehrleuten „aus dem Grand-Est und aus Burgund Franche-Comté“ unterstützt wird. „Mehr als 200 Männer haben sich die ganze Nacht über abgewechselt, um das Feuer in einem besonders steilen Gebiet, in einem Nadelwald und damit unter extrem schwierigen Bedingungen zu bekämpfen“, so die Präfektin.

    Die Präfektin der Vogesen, Valérie Michel-Moreaux, erwähnt insbesondere auch „den Hubschrauber Dragon 67, der zur Aufklärung eingesetzt wird, und ein Löschflugzeug, das gegen Ende des Dienstags eingesetzt werden konnte und das ab heute Morgen seine Rotationen wieder aufnehmen wird“.

  • Waldbrände in Kanada: Französische Feuerwehrleute kommen zu Hilfe

    Waldbrände in Kanada: Französische Feuerwehrleute kommen zu Hilfe

    Verheerende Brände haben in Kanada bereits fast fünf Millionen Hektar Land und Wald verwüstet. Rund 100 französische Feuerwehrleute kommen jetzt ihren zunehmend erschöpften kanadischen Kollegen zu Hilfe.

    Letzter Tag der Ausbildung für französische Feuerwehrleute in der Region Quebec. Rund 100 Franzosen sind gekommen, um ihren kanadischen Kollegen zu helfen, die von wochenlangen Kämpfen gegen die verheerenden Brände erschöpft sind. Alle sind kampferprobte Profis, müssen sich aber in das neue Terrain und die nordamerikanische Ausrüstung einarbeiten. „Wir können nicht auf die gleiche Weise arbeiten wie zu Hause, da die Umgebung völlig anders ist“, erklärt Fabrice Mossé, Einsatzleiter der Einsatzgruppe, die nach Quebec entsandt wurde.

    Einsätze per Hubschrauber
    Viele Einsätze werden per Hubschrauber erfolgen, da die brennenden Gebiete so weitläufig sind. Rund 400 Brände wüten derzeit in Kanada, von der Ost- bis zur Westküste des Landes. Am Rande des Pazifiks sind die Feuerbrünste in British Columbia derzeit am unkontrollierbarsten.

    Seit Anfang des Jahres gab es in Kanada bereits mehr als 2.400 Brände.

  • Spanien: Regen entlastet die Feuerwehren bei der Bekämpfung der Brände

    Spanien: Regen entlastet die Feuerwehren bei der Bekämpfung der Brände

    Im Westen Spaniens wütet ein riesiges Feuer in einem Waldgebiet in Extremadura, über 12.000 Hektar wurden bisher schon verbrannt. Das Feuer, das wahrscheinlich auf Brandstiftung zurückzuführen ist, ist mittlerweile stabilisiert.

    Endlich können sie in ihre Häuser zurückkehren. In einem Bus sitzen die Bewohner von Moraleja (Spanien), einer der vier evakuierten Gemeinden, mit ernsten Gesichtszügen, aber erleichtert. „Wir sind zufrieden und wir leben, das ist die Hauptsache“, sagte eine von ihnen auf dem Sender France 2. Am Samstagabend, 20. Mai, wurden mehr als 700 Menschen eilig evakuiert. Seit Donnerstag, 18. Mai, waren die Feuerwehren mit einem unbändigen und außer Kontrolle geratenen Feuer konfrontiert.

    Eine historische Dürre vor dem Sommer.
    Die Lage hat sich inzwischen stabilisiert, es fällt leichter Regen, aber unter der Erde schwelt das Feuer noch weiter. Die Bewohner des letzten evakuierten Weilers müssen noch warten, bis sie zurückkehren können. Seit dem Brand kann eine Spanierin nicht mehr schlafen, weil sie traumatisiert ist. „Ich habe die ganze Zeit geweint (…) Es sah aus wie in der Hölle“, erzählt sie. Das Feuer wird von den spanischen Behörden mittlerweile als eines der verheerendsten Feuer in der Region bezeichnet. Obwohl der Sommer noch nicht begonnen hat, kämpft das Land bereits mit einer historischen Dürre und Rekordtemperaturen.

  • Rauchverbot im Wald – wichtige gesetzliche Maßnahme zur Verhinderung von Bränden

    Rauchverbot im Wald – wichtige gesetzliche Maßnahme zur Verhinderung von Bränden

    Die Nationalversammlung hat am Mittwoch, 17. Mai, einen Gesetzesvorschlag angenommen, der das Rauchen in Wäldern und in der Nähe von Bergmassiven während der brandgefährdeten Zeit verbietet. Die Nationalversammlung hat am Mittwoch, dem 17. Mai, einen Antrag angenommen, der das Rauchen in der Nähe von Wäldern während der Zeit der größten Brandgefahr verbietet. Eine gesetzliche Maßnahme, mit der versucht wird, einem Risiko vorzubeugen, das sich in Frankreich aufgrund der globalen Erwärmung unweigerlich weiter verstärken wird. Der Antrag ist Teil eines Gesetzesvorschlags zur Verhütung von Bränden, über den parteiübergreifender Konsens herrscht. Brände werden einen immer wichtigeren Platz in unserem Alltag einnehmen. Das Risiko wird sich in den nächsten dreißig Jahren aufgrund der zunehmenden Dürreperioden voraussichtlich um die Hälfte erhöhen. Und laut einem Bericht von UNO-Experten werden außernormale, d. h. nahezu unkontrollierbare Brände in den nächsten Jahren um 14 % und bis zur Mitte…

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  • 391 kg schwere Frau aus ihrem Haus in Stenay evakuiert

    391 kg schwere Frau aus ihrem Haus in Stenay evakuiert

    Eine 62-jährige Frau mit einem Körpergewicht von sage und schreibe 391 kg musste aus ihrem Haus in Stenay im Departement Meuse in ein Krankenhaus evakuiert werden. Für die Durchführung wurden umfangreiche Hilfsmittel mobilisiert. Gesperrte Straßen, mobilisierte Feuerwehrleute und Gendarmen, Ärzte als Verstärkung – im Stadtzentrum von Stenay im Departement Meuse herrschte am Mittwochmorgen eine ungewöhnliche Betriebsamkeit. „Es handelt sich um eine Ausnahmesituation“, sagte der stellvertretende Kabinettschef der Präfektur, Franck Janiaut, gegenüber der Zeitung Est Républicain. Die Rettungsdienste mussten eine 62-jährige Frau, die 391 kg wiegt, aus dem ersten Stock in einer halb sitzenden Position evakuieren. Obwohl sie sich lange Zeit gegen einen Krankenhausaufenthalt gewehrt hatte, stimmte sie schließlich zu, in das Krankenhaus in Nancy gebracht zu werden. Die Frau ist amerikanische Staatsbürgerin und wohnt seit etwa 15 Jahren in der Region Meuse. https://twitter.com/LodoisGravel/statu…

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  • Brände: Wegen Wassermangels leert die Feuerwehr in den östlichen Pyrenäen Schwimmbäder der Villen

    Brände: Wegen Wassermangels leert die Feuerwehr in den östlichen Pyrenäen Schwimmbäder der Villen

    Angesichts der Dürre geht den Feuerwehrleuten in einigen Gegenden das Wasser aus. Die Angelegenheit ist umso dringlicher, da die Brandsaison bereits begonnen hat. Um den Mangel zu beheben, werden sie das Wasser aus Schwimmbädern abpumpen und speichern. Dies ist insbesondere im Departement Pyrénées-Orientales der Fall.

    Angesichts des herrschenden Wassermangels könnte die Feuerwehr immer häufiger gezwungen sein, Pools von Anwohnern zu entleeren. Auf einem Campingplatz in der Nähe von Perpignan (Pyrénées-Orientales) spendeten die Betreiber das in ihrem Becken aufgefangene Regenwasser der Feuerwehr, um sie bei der Bekämpfung künftiger Brände zu unterstützen. „Wir haben das Rathaus von Salses-le-Château kontaktiert, das uns dazu geraten hat, unsere Freunde von der Feuerwehr zu kontaktieren. Sie waren diese Woche hier und haben haben die etwa 120 Kubikmeter für zukünftige Brände abgepumpt“, erzählt Mehdi Fraihat, Geschäftsführer des Camping International du Roussillon auf dem Sender France 2.

    Natürliche Teiche reichen nicht mehr aus
    Das Wasser aus dem Pool wird nun in Tanks gelagert, die ein Winzer freundlicherweise geliehen hat. Das sind für die Feuerwehr willkommene Kubikmeter: Die natürlichen Becken reichen nicht mehr aus, da die Brandsaison bereits begonnen hat. Im letzten Monat gingen in Cerbère im Departement etwa 1.000 Hektar Wald in Flammen auf. Die Feuerwehrleute begrüßen solche Initiativen daher mit großer Erleichterung.

  • Dürre: Im Departement Pyrénées-Orientales legt die Feuerwehr jetzt Wasservorräte an

    Dürre: Im Departement Pyrénées-Orientales legt die Feuerwehr jetzt Wasservorräte an

    Seit neun Monaten hat es in den östlichen Pyrenäen keinen nennenswerten Regen mehr gegeben. Der April war der trockenste Monat seit 1959, was Waldbrände begünstigen wird. Aus Angst, dass das Wasser knapp werden könnte, legen die Feuerwehren jetzt Vorräte in riesigen Tanks an.

    Weil eine große Dürre die Pyrénées-Orientales heimsucht, müssen die Feuerwehrleute jetzt Wasservorräte anlegen. Der Brand vom 16. April in Cerbère war wie ein Weckruf. Seit neun Monaten gab es keinen nennenswerten Regen mehr und Flüsse wie der Agly sind schon auf der Hälfte ihrer Länge völlig ausgetrocknet. Die Idee ist nun, Wasservorräte bei Weinbauern anzulegen, wie in Baixas.

    Sicherstellung der Verfügbarkeit von Löschwasser
    Die Feuerwehr wird 900.000 Liter nicht trinkbares Wasser in etwa 15 Kellern lagern, um bei Waldbränden so schnell wie möglich eingreifen zu können. „Das Hauptziel der Feuerwehr ist es, Wasser dauerhaft zur Verfügung zu haben, strategische Reservoirs zu haben soll die Wasserprobleme lindern“, erklärt der Feuerwehrmann und Winzer, der die Idee zu dieser Maßnahme hatte, gegenüber dem Sender France 3. Ziel ist es, die Nutzung von Hydranten, die mit dem Trinkwassernetz verbunden sind, weitestgehend zu vermeiden. In den Stauseen der Region ist der Wasserstand inzwischen so niedrig, dass auch die Löschflugzeuge dort kein Wasser mehr aufnehmen können. Eine Ausnahmesituation.

  • Donnerstagabend: Es brennt im Departement Var – 5 Hektar zerstört

    Donnerstagabend: Es brennt im Departement Var – 5 Hektar zerstört

    „Ein Feuer ist in einem dichten Waldgebiet ausgebrochen“, teilte die Feuerwehr des Departements Var am Donnerstagabend mit. Die Feuerwehr setzt erhebliche Mittel ein, um den Brand bei Saint-Paul-en-Forêt schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. In der Gegend von Fayence ist der Verkehr teilweise unterbrochen.

    Am Donnerstag, dem 27. April, brach gegen Abend in Saint-Paul-en-Forêt ein Waldbrand aus.

    Die Feuerwehr gab gegen 20 Uhr eine Lageeinschätzung ab, wonach bereits 5 Hektar Land zerstört worden waren. Bei dem betroffenen Gebiet handelt es sich um eine dicht bewaldete Stelle. Der Brand ist laut den Feuerwehrleuten noch aktiv.

    Problem mit der Wasserversorgung
    In ihrer Meldung berichtete die Feuerwehr, dass „die Wasserbehörden unter der Leitung der Gemeindebehörden ihr Möglichstes tun, um die Wasserversorgung“ für die Brandbekämpfung sicher zu stellen.

    Die Region um Fayence ist aufgrund der Dürre von Wasserbeschränkungen betroffen, was die Gefahr einer schwierigen Sommersaison für Feuerwehren in diesem Gebiet nach Ansicht von Wissenschaftlern zusätzlich erhöht.

    Straßen gesperrt, Verstärkung wird erwartet
    Die Feuerwehr des Departements Var setzte sofort umfangreiche Mittel zur Brandbekämpfung ein und es werden weitere Feuerwehren zur Verstärkungen erwartet.

    Bei Einbruch der Dunkelheit waren mehr als 70 Feuerwehrleute im Einsatz.

    Die Feuerwehr hat die Bevölkerung aufgefordert, sich nicht an den Ort des Geschehens zu begeben. Die Straße nach Fayence wurde für den Verkehr gesperrt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

  • Brände: Eine neue Feuer-Wetterkarte zur Vorbeugung

    Brände: Eine neue Feuer-Wetterkarte zur Vorbeugung

    Die Trockenheit diese Winters lässt einen Sommer mit hoher Brandgefahr erwarten. Météo France wird daher ab dem 1. Juni eine neue Feuer-Wetterkarte der gefährdeten Departements veröffentlichen. Ein System, das sich bereits in anderen Ländern bewährt hat.

    Der Sommer 2022 war für die Wälder in Frankreich verheerend. Über 60.000 Hektar Fläche gingen in ganz Frankreich in Flammen auf. Damit sich so etwas nicht wiederholt, wird ab dem 1. Juni ein neues Präventionsinstrument, das Waldwetter, eingeführt. Wie funktioniert es? Vier Warnstufen werden täglich in den Wetterberichten bekannt gegeben, von niedrig bis sehr hoch. Eine Feuer-Wetterkarte, die wichtig geworden ist, denn die Brandgefahr wird sich laut der Präsidentin von Météo France in diesem Sommer weiter verschärfen.

    500 zusätzliche Feuerwehrleute
    Das Brandrisiko wird anhand der Regen- und Windstärke, der Temperaturen und des Trockenheitsgrades der Böden berechnet. Zusätzlich zu Feuer-Wetterkarte wurde Anfang des Monats von den Behörden ein Plan zur Bekämpfung von Bränden veröffentlicht. Neun neue Löschflugzeuge und -hubschrauber werden in diesem Sommer mobilisiert, ebenso wie etwa 500 zusätzliche Feuerwehrleute.

  • Ein Dorf im Tarn wird durch ein Feuer teilweise zerstört

    Ein Dorf im Tarn wird durch ein Feuer teilweise zerstört

    Ein Feuer verwüstete einen Teil des Dorfes Saint Jean de Rives im Departement Tarn und erforderte einen massiven Einsatz der Rettungskräfte. Eine Person und drei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

    In der Gemeinde Saint Jean de Rives (Tarn) brach am Donnerstag, dem 20. April, gegen 15 Uhr ein Feuer aus, das mehrere Häuser zerstörte und einen Einsatz von sechzig Feuerwehrleuten erforderte.

    Trotz der Größe des Feuers gab es glücklicherweise keine Schwerverletzten. Allerdings erlitt eine Person eine Rauchvergiftung und drei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt, nachdem während der Rettungsarbeiten eine Gasflasche explodiert war, wie die Präfektur des Departements Tarn am Donnerstagabend berichtete.

    Auch das Rathaus könnte beschädigt worden sein, aber es wird bis Freitagabend dauern, um den Schaden annähernd zu bewerten. Die vom Feuer am stärksten betroffene Familie wurde umquartiert