Schlagwort: Feminizid

  • Feminizide: Alle drei Tage wird in Frankreich eine Frau getötet

    Feminizide: Alle drei Tage wird in Frankreich eine Frau getötet

    Die vergangene Woche war von dem Mord an einer Frau auf offener Straße in einem Dorf in Savoyen geprägt, die von ihrem Ex-Mann getötet wurde. Am Samstag veröffentlichte das Innenministerium die Zahlen für das Jahr 2022.

    Die Zahl der Frauenmorde in Frankreich nimmt auch 2023 nicht ab. „118 Frauen wurden im letzten Jahr von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet, im Jahr 2021 waren es 122. Und wenn man sich die letzten zehn Jahre ansieht, sieht man, dass die Entwicklung stabil bleibt“, berichtet die Journalistin Emmanuelle Lagarde am Samstag, dem 2. September, in der Sendung 19/20 auf France 3. Im Jahr 2022 haben die versuchten Tötungsdelikte in der Ehe sogar deutlich zugenommen.

    Wie sieht das typische Profil der Täter aus?
    Es handelt sich um Männer, die meist zwischen 30 und 49 Jahre alt sind, nicht berufstätig, arbeitslos oder pensioniert. „Meistens leben sie noch mit ihrer Partnerin unter demselben Dach“, sagt die Journalistin. Die Opfer sind ganz überwiegend im gleichen Alter und meist auch nicht berufstätig. „Ein Drittel dieser Frauen hat bereits zuvor häusliche Gewalt erlebt. Von den 118 im Jahr 2022 getöteten Frauen hatten 24 sogar eine Anzeige erstattet.“

    Jede Stunde greifen die Ordnungskräfte in Frankreich 38 Mal wegen häuslicher Gewalt ein. Eine rund um die Uhr erreichbare Notrufnummer lautet 3919.

  • Feminizide: Wie lässt sich die hohe Zahl der Frauenmorde in Frankreich erklären?

    Feminizide: Wie lässt sich die hohe Zahl der Frauenmorde in Frankreich erklären?

    Sollten sich die Fakten nach dem Mord an einer Frau durch ihren Ex-Partner in Savoyen bestätigen, wäre dies in diesem der 77. Frauenmord in Frankreich. Trotz zahlreicher Maßnahmen geht die Zahl der Morde nicht zurück.

    Eine Frau, die von ihrem ehemaligen Lebensgefährten in Savoyen auf der Straße getötet wurde, fiel dem 77. Frauenmord, der in Frankreich im Jahr 2023 begangen wurde, zum Opfer. Im Jahr 2022 wurden in Frankreich insgesamt 112 Feminizide bgangen. Es sind keine Anzeichen für einen Rückgang der erschreckend hohen Zahl zu erkennen. Im Jahr 2019 wurden zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, wie zum Beispiel eine bessere Betreuung der Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, in den Gendarmerien und Polizeipostemn. „Es werden mehr Anzeigen entgegengenommen (…) die Polizisten sind besser ausgebildet“, sagt die Rechtsanwältin Migueline Rosset gegenüber dem Sender France 3.

    Das größte Problem scheint zu sein, dass die Fälle von Gewalt gegen Frauen häufig nicht ernst genug verfolgt werden. Die Richter unterschätzen zu oft die Warnzeichen. „Man muss alle Gewalttaten berücksichtigen, die auftreten. Das kann auch Online-Belästigung sein (…) Frauen werden nicht ernst genug genommen, obwohl man, wenn es später eine Untersuchung gibt, feststellt, dass eine Gefahrensituation bestand“, erklärte die Generaldirektorin der Fédération Nationale Solidarités femmes, Françoise Brié.

  • Polizistin auf offener Straße getötet – es wird nach ihrem Ex-Mann gefahndet

    Polizistin auf offener Straße getötet – es wird nach ihrem Ex-Mann gefahndet

    Die Tat ereignete sich in La Croix-de-la-Rochette in der Region Savoyen. Die junge Frau wurde mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen, bei dem es sich möglicherweise um einen Baseballschläger handelte.

    Eine Polizeibeamtin, die zur Zeit der Tat nicht im Dienst war, wurde am Morgen des Donnerstags, dem 31. August, in La-Croix-de-la-Rochette in Savoyen auf offener Straße erschlagen, wie die Sender BFMTV und France Bleu meldeten.

    Die Tat ereignete sich kurz vor 9.30 Uhr in einem kleinen Dorf mit einigen hundert Einwohnern, das etwa 30 Kilometer südöstlich von Chambéry liegt, als das Opfer mit seinen Kindern auf der Straße unterwegs war. Nach ersten Erkenntnissen wurde die 40-jährige Polizistin mit einem stumpfen Gegenstand, bei dem es sich um einen Baseballschläger handeln könnte, erschlagen.

    Derzeit gehen die Ermittler der Gendarmerie von einem Feminizid aus. Zeugen, die die schreckliche Tat gesehen haben, führten die Ermittler auf die Spur ihres ehemaligen Ehemannes, mit dem das Opfer zwei Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren hatte. Nach ersten Informationen ist der Mann 61 Jahre alt und von Beruf Pflegehelfer.

    Nach dem Mann wird zur Zeit fieberhaft gesucht. Laut BFMTV wird der Verdächtige als gefährlich und potenziell bewaffnet eingestuft.

    Allem Anschein nach, lebte das Opfer mittlerweile mit einem anderen Mann zusammen, der von Beruf auch Polizist ist.

  • Côte-d’Or: Mann nach Tod seiner Lebensgefährtin in Untersuchungshaft genommen

    Côte-d’Or: Mann nach Tod seiner Lebensgefährtin in Untersuchungshaft genommen

    Laut der Staatsanwaltschaft Dijon wurde ein Ermittlungsverfahren, insbesondere wegen „fahrlässiger Tötung“, eingeleitet. Ein Mann wurde am Mittwoch in Untersuchungshaft genommen. Seine Ehefrau starb am Sonntag in Dijon.

    Ein Mann wurde am Mittwoch, dem 16. August, in Untersuchungshaft genommen, nachdem seine 34-jährige Ehefrau am Sonntag, 13. August, in ihrem Haus in Dijon in der Region Côte-d’Or gestorben ist.

    Die Rettungskräfte fanden die Frau am Sonntagmorgen, dem 13. August, mit Herzstillstand an der Seite ihres sechsjährigen Sohnes. Ihr ehemaliger Lebensgefährte, der mit einem Kontaktverbot belegt war, befand sich ebenfalls vor Ort.

    Laut dem Lebensgefährten hatte das Paar in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 13. August, gemeinsam Kokain konsumiert. Der Mann erklärt, dass sie anschließend einen Streit hatten und dass seine Partnerin ihn mit einem Messer angriff und dass er sie daraufhin überwältigte. er habe ihr dabei keine Gewalt zugefügt. Erste Untersuchungen zeigen Spuren von Schlägen, die jedoch nicht tödlich waren, am Körper der Frau.

    Es wurde eine gerichtliche Untersuchung ‚wegen fahrlässiger Tötung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Gewalt gegen einen Lebenspartner‘ eingeleitet, so die Staatsanwaltschaft Dijon.

  • Versuchter Frauenmord: Ehemann würgt schwangere Frau vor den Augen der 11-jährigen Tochter

    Versuchter Frauenmord: Ehemann würgt schwangere Frau vor den Augen der 11-jährigen Tochter

    Ein 39-jähriger Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 16. August, in Colomiers in der Nähe von Toulouse festgenommen. Er hatte seine im dritten Monat schwangere Frau nach einem Streit zu erdrosseln versucht. Die schreckliche Szene spielte sich vor den Augen ihrer Tochter ab.

    Die Szene ist surreal. Vor den Augen seiner 11-jährigen Tochter kniet ein Familienvater über seiner Frau, die Hände fest um ihren Hals geschlungen. Der 39-jährige Mann befindet sich derzeit in der Ausnüchterungszelle des Polizeipräsidiums. Er wird wegen „versuchten Feminizids und Widerstands gegen Polizeibeamte“ angeklagt.

    Die tat ereignete sich am Mittwoch gegen 1.10 Uhr in einer Wohnung in Colomiers, in der Nähe von Toulouse. Zu dieser späten Stunde in der Nacht streitet sich das Ehepaar. Der Ehemann, der stark alkoholisiert zu sein scheint, greift seine im dritten Monat schwangere Frau erst verbal an und wird dann auch physisch gewalttätig.

    Im Verlauf des Streits soll er seine Partnerin geschlagen und sie an den Haaren gezogen haben. Die 11-jährige Tochter der beiden wurde durch den Lärm geweckt und musste einen Teil der gewalttätigen Auseinandersetzung mit ansehen. Ihr Vater soll ihre Mutter vor ihren Augen gewürgt haben, bis er die Anwesenheit seiner Tochter bemerkte.

    Dann warf der Gewalttäter seine Frau aus dem Haus und schloss sich mit dem Mädchen allein in der Wohnung ein. Die 26-jährige Mutter machte sich Sorgen, dass er dem Kind etwas antun könnte, und alarmierte schließlich die Polizei.

    Als die Rettungskräfte eintrafen, stellten sie fest, dass die Frau Würgemale am Hals hatte. Während sie versorgt wurde, versuchte ein Polizeiteam kurz nach 1.30 Uhr, in die Wohnung einzudringen. Die Tür öffnet sich zunächst, wird dann aber plötzlich und mit heftiger Gewalt wieder geschlossen, wobei ein Beamter am Arm verletzt wird.

    Der Einsatz der Polizei endete mit der Festnahme des Ehemanns und Vaters. Nach seiner Festnahme stellten die Beamten fest, dass der Verdächtige stark angetrunken war. Er befindet sich derzeit in einer Ausnüchterungszelle und soll im Laufe des Tages von der Polizei angehört werden. Während der Mann auf seine Vernehmung wartete, unterzog sich seine Frau in der Notaufnahme des Krankenhauses einer Reihe von Untersuchungen. Sie steht unter Schock, ist glücklicherweise ansonsten aber nicht sehr schwer verletzt.

  • Toulouse: Junge Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden

    Toulouse: Junge Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden

    Die Feuerwehr und Polizei wurde am Montag, dem 7. August, zu einem möglichen Frauenmord in Toulouse, 12 rue de la Passerelle, einer kleinen Straße beim Canal du Midi im Viertel Négreneys, gerufen.

    Vor Ort entdeckten die Rettungskräfte in einer Wohnung den leblosen Körper einer 27-jährigen Frau und ein weiteres Opfer, einen 28-jährigen Mann, der sehr schwer verletzt war und in Lebensgefahr schwebte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht wurde.

    Nach ersten Informationen, die die Zeitung La Dépêche du Midi veröffentlicht hat, soll es zwischen den beiden Personen zu einem Streit und gegenseitigen Messerstichen gekommen sein.

    Der Tatort: 12 rue de la Passerelle in Toulouse

    Als die Feuerwehrleute in dem kleinen Wohnhaus eintrafen, wurden sie von der Brutalität des Tatort überrascht. Sie fanden in der Wohnung in der Rue de la Passerelle im Sektor Raisin in der Nähe von Les Minimes in Toulouse zwei durch Messerstiche verletzte Personen vor.

    Trotz aller Bemühungen konnten die Sanitäter nichts mehr tun, um das Leben einer 27-jährigen Frau zu retten, die noch vor Ort für tot erklärt wurde. In der Wohnung befand sich auch ein Mann, nämlich der 28-jährige Lebensgefährte des Opfers. Auch er war durch mehrere Messerstiche verletzt. Er konnte vor Ort erstversorgt und stabilisiert werden.

    Der junge Mann wurde in die Notaufnahme des Krankenhauses Toulouse Purpan gebracht. Die Ärzte äußerten sich zurückhaltend über seine Überlebenschancen.
    Die Polizei versucht nun herauszufinden, was in der Wohnung im dritten Stock des vierstöckigen Gebäudes geschehen ist. Spezialisten der Abteilung für Familienschutz des Sicherheitsdienstes des Departements wurden beauftragt, den Fall zu untersuchen, da vieles auf einen Frauenmord hindeutet.

    Nach ersten Erkenntnissen befand sich keine dritte Person am Tatort. Ein Streit zwischen dem Opfer und seinem Lebensgefährten, soll in eine regelrechte Messerstecherei ausgeartet sein, di die junge Frau nicht überlebte.
    Der junge Mann jedenfalls soll den Notruf angerufen haben, um die Rettungskräfte über das Drama zu informieren. Anscheinend wusste er da noch nicht, dass seine Partnerin bereits tot war.

    Die Autopsie des Opfers soll Aufschluss über das Szenario geben, das zu seinem Tod geführt hat.
    Die Anwohner der als „friedlich“ beschriebenen Wohnanlage waren am Montag schockiert, als sie von den Ereignissen erfuhren. Einige waren überrascht, dass sie nichts gehört hatten. Es ist offensichtlich ein Gebäude, in dem die Mieter relativ oft wechseln, wodurch sich die dort wohnenden Menschen nicht allzu gut kennen…

  • Gers: Frau wurde in Préchac-sur-Adour von ihrem Mann mit Auto überrollt und getötet

    Gers: Frau wurde in Préchac-sur-Adour von ihrem Mann mit Auto überrollt und getötet

    In Préchac-sur-Adour im Departement Gers ereignete sich am Donnerstag, dem 3. August, ein Feminizid. Eine Frau starb, weil sie von ihrem Ex-Partner überfahren wurde. Das Opfer hatte bereits wegen Morddrohungen Anzeige erstattet. Der Mann wurde verhaftet.

    Das Dorf Préchac-sur-Adour im Departement Gers steht unter Schock. Es war 21.30 Uhr am Donnerstagabend, als ein Anwohner durch Schreie auf der Straße aufmerksam wurde. „Ich hörte ein lautes Krachen und dann ein Krachen an meiner Haustür. Als ich hinausging, stellte ich fest, dass die Tür praktisch pulverisiert worden war. Es lag eine Leiche in meinem Hauseingang“, so ein Nachbar gegenüber dem Sender France 3. Die Tote war eine 58-jährige Frau, die versucht hatte vor ihrem Ex-Partner zu fliehen, der sie absichtlich überfahren wollte.

    „Es sieht so aus, als hätte sich die Frau hierhin geflüchtet, weil sie verfolgt wurde“, präzisiert der Nachbar. Die 58-jährige Sylvie Sanchez soll auf der Stelle tot gewesen sein. Ihr Peiniger konnte zunächst fliehen und setzte kurz danach sein Haus in Brand. Um 2 Uhr morgens war ein lauter Knall zu hören. Der Verdächtige wurde mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden und schwebt in Lebensgefahr. Die 58-Jährige hatte bereits im Juni 2023 nach Todesdrohungen gegen ihren Ex-Partner Anzeige erstattet.

  • Yvelines: Junge Frau vor den augen ihres Babys erstochen – Lebensgefährte verhaftet

    Yvelines: Junge Frau vor den augen ihres Babys erstochen – Lebensgefährte verhaftet

    Eine junge Frau wurde am Samstag im Departement Yvelines tot aufgefunden. Ihr 31-jähriger Lebensgefährte wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine Frau in den Dreißigern wurde am Samstag, dem 17. Juni, in Meulan, Yvelines, mit einem Messer getötet. Ihr Lebensgefährte wurde von der Polizei festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles mitteilte.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wurde das 1994 geborene Opfer mit einem Messer getötet, so die Staatsanwaltschaft. Ihr Lebensgefährte, ein 31-jähriger Mann, wurde festgenommen. Er war bisher nicht wegen häuslicher Gewalt auffällig geworden, so die Staatsanwaltschaft.

    Das Paar hatte ein vier Monate altes Baby, das während der Tat anwesend war. Die Polizei wurde am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr gerufen und entdeckte in einer Wohnung, die vermutlich von dem Paar bewohnt wurde, das Opfer mit einer großen Wunde am Hals. Sie verstarb kurz darauf. Ihr Lebensgefährte wurde noch am Tatort festgenommen. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

  • Paris: Frau stirbt nach Messerattacke im 12. Arrondissement

    Paris: Frau stirbt nach Messerattacke im 12. Arrondissement

    Eine Frau ist bei einer Messerattacke im 12. Pariser Arrondissement am Montag, dem 20. März, ums Leben gekommen, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldete.

    Ein Verdächtiger, der Ehemann des Opfers, wurde im 11. Arrondissement von Paris von der Polizei festgenommen.

    Nach ersten Erkenntnissen wird der Ehemann verdächtigt, dem Opfer in der Eingangshalle ihres Wohnhauses zwei Messerstiche in den Hals versetzt zu haben.

  • Pas-de-Calais: 48-Jährige von Ex-Lebensgefährtem mit Messer getötet

    Pas-de-Calais: 48-Jährige von Ex-Lebensgefährtem mit Messer getötet

    Ein 52-jähriger Mann wurde in Béthune (Pas-de-Calais) wegen des Verdachts auf Mord in Polizeigewahrsam genommen.

    Er wird verdächtigt, seine 48-jährige Ex-Freundin mit einem Messer getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab. Die Frau hatte am 21. Februar eine Klage gegen ihn eingereicht, „wegen Todesdrohungen“, wie sie damals erklärte. Diese Anzeige „befand sich in Bearbeitung“, so die Polizei.

    Der Verdächtige gab zu, „im Laufe der Nacht durch eine unverschlossene Tür in das Haus des Opfers eingedrungen zu sein und ihm mehrere Messerstiche zugefügt zu haben“, erklärte der Staatsanwalt von Béthune, Thierry Dran, in einer Pressemitteilung. Der 52-Jährige war den Behörden bisher nicht bekannt und hatte keine Vorstrafen.

    Der Verdächtige wurde dabei beobachtet, wie er „eilig“ den Tatort verließ.
    Die  Tat ereignete sich bereits in den frühen Morgenstunden des Donnerstags. Die Rettungskräfte wurden um 5.30 Uhr in die Wohnung des Opfers gerufen, nachdem ein Nachbar den Notruf abgesetzt hatte. Trotz erster Hilfe starb das Opfer, das Wunden aufwies, die wahrscheinlich mit einer Stichwaffe ausgeführt wurden, noch am Tatort, erklärte der zuständige Staatsanwalt. Der Ex-Freund wurde von Zeugen dabei beobachtet, wie er „eilig den Ort des Geschehens verließ“. Er wurde einige Minuten später, um 5:45 Uhr, „am Steuer seines Autos auf dem Weg nach Hause“ festgenommen.

    Die Tochter des Opfers, die etwa 12 Jahre alt sein soll, war laut France 3 Hauts-de-France zum Zeitpunkt des Geschehens anwesend. Die Stadtverwaltung von Béthune, die von France 3 kontaktiert wurde, drückte ihr „Entsetzen“ und Mitgefühl aus. „Wir warten die weiteren Ermittlungen ab, aber wir verurteilen Gewalt gegen Frauen und generell alle Formen von Gewalt aufs Schärfste“, reagierte Bürgermeister Olivier Gacquerre.