Schlagwort: Feminizid

  • Frauenmord in Seine-et-Marne: Frau erstochen, Ehemann nach Suizidversuch im Krankenhaus

    Frauenmord in Seine-et-Marne: Frau erstochen, Ehemann nach Suizidversuch im Krankenhaus

    In Emerainville (Seine-et-Marne) ereignete sich am Donnerstag, dem 24. Oktober, ein tragischer Fall von häuslicher Gewalt, der zum Tod einer Frau führte. Die 1983 geborene Frau, brasilianischer Herkunft, wurde in ihrem Zuhause von ihrem Ehemann mit mehreren Messerstichen getötet. Der mutmaßliche Täter, ihr 1980 geborener Ehemann, wurde später von der Polizei erhängt im Keller des Hauses aufgefunden. Er überlebte den Suizidversuch und befindet sich in einem kritischen Zustand im Krankenhaus.

    Ein bekanntes Gewaltmuster

    Dieser Fall von häuslicher Gewalt ist umso schockierender, da der Ehemann bereits im Juli 2024 wegen häuslicher Gewalt festgenommen worden war. Damals wurde er auf frischer Tat ertappt, als er seine Frau angegriffen hatte. Trotz duieser Vorfälle wies sein Strafregister keine früheren Verurteilungen auf. Aufgrund der Art der Tat im Juli und der fehlenden Vorstrafen entschied sich die Staatsanwaltschaft von Meaux für ein sogenanntes compositional Verfahren – eine alternative Maßnahme, bei der der Täter die Vorwürfe anerkennt und eine Sanktion oder Wiedergutmachung leistet, um einen langwierigen Prozess zu vermeiden.

    Leider stellte sich heraus, dass diese Maßnahme den Täter nicht davon abhielt, drei Monate später erneut Gewalt gegen seine Frau auszuüben – diesmal mit tödlichen Folgen.

    Der grausame Morgen

    Am Donnerstagmorgen, um 5:35 Uhr, wurde die Polizei von Torcy zum Tatort gerufen, nachdem eines der Kinder des Paares, der 17-jährige Sohn, die Behörden alarmiert hatte. Er berichtete, dass sein Vater seine Mutter mit einem Messer angegriffen haube. Der Junge selbst wurde verletzt, als er versuchte, seine Mutter zu schützen. Ein weiteres Kind des Paares, ein 14-jähriger Junge, war ebenfalls im Haus, blieb jedoch unverletzt. Beide Kinder wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Autopsie der getöteten Frau soll Klarheit über den genauen Tathergang und die Todesursache bringen. Zum Zeitpunkt der Auffindung war jedoch bereits klar, dass sie durch mehrere Messerstiche ums Leben gekommen war.

    Die Folgen für die Kinder

    Die beiden minderjährigen Kinder des Paares wurden nach dem Vorfall in ein Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch und psychologisch betreut werden. Aufgrund der familiären Umstände hat die Staatsanwaltschaft von Meaux angekündigt, eine vorläufige Unterbringungsanordnung zu erlassen, und die Kinder in die Obhut der Kinder- und Jugendhilfe zu übergeben.

    Ein weiteres trauriges Kapitel in einer Serie von Femiziden

    Dieser Fall ist leider kein Einzelfall. Er reiht sich ein in eine beunruhigende Serie von Femiziden in Frankreich. Kurz vor diesem Vorfall ereigneten sich am 20. Oktober zwei weitere Femizide – einer in Rouen (Seine-Maritime) und einer auf La Réunion. Diese Fälle verdeutlichen die anhaltende Bedrohung durch häusliche Gewalt und die tödlichen Konsequenzen, die sie haben kann, wenn keine wirksamen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

    Ein dringender Appell zum Handeln

    Die wiederholte Gewalt des Täters gegen seine Frau wirft ernste Fragen über die Wirksamkeit der angewandten rechtlichen Maßnahmen auf. Obwohl er im Juli bereits für Gewalt gegen seine Frau verhaftet wurde, konnte er dennoch schließlich den tödlichen Angriff verüben. Es zeigt sich erneut, wie wichtig es ist, Opfer häuslicher Gewalt besser zu schützen und die Strafverfolgung in solchen Fällen zu verschärfen. Alternativen zu Gerichtsverfahren wie die composition pénale mögen in manchen Fällen sinnvoll sein, doch bei häuslicher Gewalt müssen stärkere und präventivere Maßnahmen ergriffen werden.

    Die Auswirkungen solcher Verbrechen sind weitreichend – nicht nur für die getöteten Frauen, sondern auch für die hinterlassenen Familien, insbesondere die Kinder, die solch traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen. In Frankreich bleibt der Kampf gegen häusliche Gewalt eine der dringlichsten gesellschaftlichen Herausforderungen.

  • Familiendrama in Seine-et-Marne: Mann festgenommen, er hat seine Frau und zwei Kinder getötet

    Familiendrama in Seine-et-Marne: Mann festgenommen, er hat seine Frau und zwei Kinder getötet

    In Mormant, einer kleinen Gemeinde in der französischen Region Seine-et-Marne, ereignete sich am 7. September eine schockierende Tragödie. Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er verdächtigt wurde, seine Partnerin und die gemeinsamen zwei kleinen Kinder getötet zu haben.

    Der grausame Vorfall kam ans Licht, als der Mann von einem Polizisten angehalten wurde, der auf dem Weg zu seiner Arbeit war. Der Verdächtige griff zu diesem Zeitpunkt eine weitere Person auf offener Straße an. Als der Polizist einschritt, gestand der Mann, seine Familie getötet zu haben. Kurz darauf bestätigte die Polizei den Tod der Frau und der beiden Kinder.

    Die Pariser Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Fall erschüttert nicht nur die Region, sondern ganz Frankreich. Die Hintergründe der Tat und die genauen Umstände sind bisher noch unklar, die Ermittlungen laufen jedoch auf Hochtouren.

  • Tragödie in Bousbecque: Frau tot aufgefunden, Ehemann in Haft

    Tragödie in Bousbecque: Frau tot aufgefunden, Ehemann in Haft

    Ein beschaulicher Sonntagnachmittag in Bousbecque, einer kleinen Stadt im Norden Frankreichs, nahe der belgischen Grenze, verwandelte sich am 25. August in einen Albtraum. Ein Mann, verzweifelt und voller Reue, rief die Polizei. Seine Worte, einfach und doch erschütternd: „Ich habe eine Dummheit gemacht.“

    Als die Beamten gegen 17 Uhr am Tatort eintrafen, fanden sie seine Frau – eine Frau in den Vierzigern – leblos in ihrem gemeinsamen Haus. Sie lag offensichtlich bereits seit mehreren Stunden tot dort.

    Das Bild, das sich den Ermittlern bot, war bedrückend. Es war nicht einfach nur ein Todesfall; es war das Ende eines Lebens, das viel zu früh und auf grausame Weise beendet wurde. Doch was war passiert?

    Der Mann, der die Polizei rief, sprach von einem Streit der aus dem Ruder gelaufen sei. Diese Worte allein genügen, um die Schwere der Tat erahnen zu lassen. Doch sie reichen nicht aus, um die Tragik des Geschehenen zu begreifen.

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und der Fall liegt nun in den Händen des Staatsanwalts in Lille. Es wird alles daran gesetzt, die genauen Umstände zu klären und zu verstehen, wie es zu dieser tödlichen Auseinandersetzung der Eheleute kommen konnte.

    Was bleibt, ist eine Stadt unfter Schock. Bousbecque, das normalerweise für seine Ruhe und Beschaulichkeit bekannt ist, wird nun von dieser Tragödie überschattet. Ein Vorfall, der Fragen aufwirft – nicht nur nach dem „Warum“, sondern auch nach dem „Wie konnte es soweit kommen?“.

    Während der Mann sich in Polizeigewahrsam befindet, bleiben die Angehörigen der Verstorbenen mit einer Leere zurück, die kaum zu füllen ist. Die Gemeinde steht unter Schock, und die Ermittler haben die schwere Aufgabe, Licht in das Dunkel hinter dieser Tat zu bringen.

  • Mordfall in der Haute-Savoie: Verdächtiger gesteht Tat und wird angeklagt

    Mordfall in der Haute-Savoie: Verdächtiger gesteht Tat und wird angeklagt

    Ein 67-jähriger Mann aus Cran-Gevrier in der Haute-Savoie hat gestanden, seine 64-jährige Lebensgefährtin getötet zu haben. Das Drama ereignete sich bereits am Montag, und am gestrigen Mittwoch wurde der Verdächtige formell angeklagt. Der Vorfall hat die Region erschüttert und wirft erneut Fragen nach häuslicher Gewalt auf.

    Was geschah?

    Der Mann wurde am Montag von der Polizei festgenommen, nachdem die Leiche seiner Partnerin in Cran-Gevrier entdeckt worden war. Das Paar lebte zusammen in Annecy, hatte jedoch keine gemeinsamen Kinder. Die Frau aber hinterlässt erwachsene Kinder aus einer früheren Beziehung, die nicht mehr bei ihr wohnten.

    Die Untersuchung

    Eine Autopsie der Leiche wurde bereits am Dienstag durchgeführt, und die forensischen Untersuchungen sind noch im Gange. Diese sollen genau klären, was sich in den letzten Momenten des Lebens der Frau ereignet hat. Solche Verfahren sind oft langwierig, doch sie sind entscheidend, um die volle Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Wiederholungstäter

    Was diesen Fall besonders brisant macht: Der Verdächtige wurde nicht zum ersten Mal straffällig. Er war bereits in der Vergangenheit wegen Gewalttaten verurteilt worden – allerdings nicht im familiären Kontext. Dennoch zeigt der Fall, dass die Gefahr, die von ihm ausging, unterschätzt wurde. Seit mehreren Jahren stand er nicht mehr unter gerichtlicher Aufsicht.

    Wieder ein Fall von Femizid?

    Dieser Fall reiht sich ein in eine erschreckende Serie von Gewaltverbrechen gegen Frauen. In Frankreich wird immer häufiger über Femizide – also die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts – diskutiert. Obwohl die genauen Hintergründe dieses Falls noch ermittelt werden, steht eines bereits fest: Die Gewalt im häuslichen Umfeld ist ein großes Problem, das nach wie vor nicht ausreichend in den Griff zu bekommen ist.

    Was geht in einem Menschen vor, der so etwas tut? Warum enden Konflikte in manchen Beziehungen in solch extremen Gewaltakten? Diese Fragen bleiben oft unbeantwortet – doch sie sollten uns alle zum Nachdenken bringen.

    Es ist erschütternd, wie schnell ein Leben ausgelöscht werden kann, und es bleibt zu hoffen, dass die Justiz in diesem Fall Gerechtigkeit walten lässt.

  • Schweigen ist keine Option: Häusliche Gewalt und Feminizide in Frankreich und Deutschland

    Schweigen ist keine Option: Häusliche Gewalt und Feminizide in Frankreich und Deutschland

    In den letzten Jahren haben schockierende Berichte über häusliche Gewalt und Feminizide in Frankreich und Deutschland die Öffentlichkeit alarmiert. Zwei Länder, so ähnlich in vielen Aspekten, zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Bezug auf diese traurigen Phänomene.

    Frankreich: Eine Nation im Aufschrei

    In Frankreich sind die Zahlen alarmierend. Jedes Jahr sterben im Durchschnitt 120 Frauen durch die Hände ihrer Partner oder Ex-Partner. Diese Morde sind keine zufälligen Tragödien, sondern das tragische Ende eines oft langen und qualvollen Weges der häuslichen Gewalt. Doch was hat Frankreich unternommen?

    2019 rief die französische Regierung den „Grenelle gegen häusliche Gewalt“ ins Leben. Ziel war es, Maßnahmen zu ergreifen, um Opfer besser zu schützen und Täter härter zu bestrafen. Initiativen wie der Einsatz von „anti-Rückfall“-Armbändern, die den Aufenthaltsort des Täters überwachen, wurden eingeführt. Ebenso wurden in Polizeistationen spezialisierte Abteilungen eingerichtet, um Opfern von häuslicher Gewalt gezielt zu helfen. Trotz dieser Anstrengungen bleibt die Realität düster. Frauenrechtsgruppen fordern mehr Engagement und effektivere Maßnahmen.

    Deutschland: Verdecktes Leid im Herzen Europas

    Auch in Deutschland sind die Zahlen besorgniserregend. Im Jahr 2020 wurden laut dem Bundeskriminalamt 139 Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet. Das entspricht fast jeden dritten Tag einem Feminizid. Deutschland hat in den letzten Jahren ebenfalls versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist eine zentrale Anlaufstelle, die rund um die Uhr Beratung und Unterstützung bietet.

    Dennoch gibt es Kritik. Viele Frauenhäuser sind überlastet und können die hohe Nachfrage nicht bewältigen. Außerdem fehlt es oft an ausreichendem Schutz für Frauen, die sich aus gewalttätigen Beziehungen befreien wollen. Warum ist es so schwierig, hier wirksame Lösungen zu finden?

    Gemeinsamkeiten und Unterschiede

    Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland zeigt sich, dass häusliche Gewalt und Feminizide tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert sind. In beiden Ländern kämpfen Frauenrechtsorganisationen unermüdlich für Veränderungen. Es gibt jedoch Unterschiede in der Herangehensweise. Während Frankreich mit speziellen Armbändern und spezialisierter Polizeiarbeit auf technologische und strukturelle Lösungen setzt, fokussiert Deutschland stärker auf Beratungsangebote und Soforthilfen.

    Persönliche Geschichten und Schicksale

    Ein weiterer Aspekt, der häufig übersehen wird, sind die individuellen Schicksale hinter den Zahlen. Jede dieser Zahlen repräsentiert eine Frau, die vielleicht Mutter, Schwester oder Freundin war. Ihre Geschichten sind von unerträglichem Leid geprägt – und dennoch gibt es Hoffnung. Viele Überlebende teilen ihre Erfahrungen öffentlich, um anderen Mut zu machen und das Bewusstsein zu schärfen.

    Gesellschaftliche Verantwortung

    Es stellt sich die Frage: Wie können wir als Gesellschaft effektiv handeln? Es reicht nicht, dass Regierungen Gesetze erlassen und Initiativen starten. Es bedarf eines kollektiven Bewusstseinswandels. Schulen sollten bereits früh über häusliche Gewalt aufklären, um zukünftige Generationen zu sensibilisieren. Auch die Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle – oft sind es die leisen Zeichen, die auf Gewalt hinweisen, und die von aufmerksamen Mitmenschen erkannt werden müssen.

    Ein Appell an uns alle

    Häusliche Gewalt und Feminizide sind keine Themen, die wir ignorieren können. Sie betreffen uns alle, direkt oder indirekt. Jeder von uns hat die Verantwortung, die Augen offen zu halten und zu handeln, wenn wir Verdacht schöpfen. Schweigen ist keine Option – weder in Frankreich noch in Deutschland. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

    Schlussgedanken

    Wird es je eine Welt ohne häusliche Gewalt und Feminizide geben? Wahrscheinlich nicht, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht kämpfen sollten. Es ist ein langer Weg, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Schritt hin zu einer sichereren und gerechteren Gesellschaft. Lassen wir die Stimmen der Betroffenen nicht ungehört verhallen und setzen wir uns unermüdlich für den Schutz und die Rechte von Frauen ein – in Frankreich, in Deutschland und überall sonst auf der Welt.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Tragödie im 9. Arrondissement von Paris: Mann stürzt sich aus dem Fenster – Frau erstochen aufgefunden

    Tragödie im 9. Arrondissement von Paris: Mann stürzt sich aus dem Fenster – Frau erstochen aufgefunden

    In einer dramatischen Wendung der Ereignisse im 9. Arrondissement von Paris wurde der Körper einer erstochenen Frau in einer Wohnung entdeckt, nachdem sich ein Mann aus dem dritten Stock in die Tiefe gestürzt hatte. Die Pariser Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Umstände dieser tragischen Geschehnisse zu klären.

    Ein Sturz führt zu einer schrecklichen Entdeckung

    Am Samstagmorgen wurde die Polizei alarmiert, als ein Mann aus dem dritten Stock eines Gebäudes sprang und in den Innenhof fiel. Trotz der sofortigen Bemühungen der Rettungskräfte konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die nachfolgende Untersuchung in der Wohnung, aus der der Mann gesprungen war, führte zu einer grausigen Entdeckung: die Polizei fand den Körper einer Frau, die offensichtlich erstochen worden war. Die Frau lag tot im Bett mit „erheblichen Verletzungen“ am Kopf und Stichwunden im Bauchbereich.

    Ermittlungen bringen weitere Details ans Licht

    Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten einen Revolver und mehrere Fotos eines Mannes in Polizeiuniform. Nach Aussagen der Nachbarn wohnte in der Wohnung ein Paar. Die genauen Umstände, die zu diesem dramatischen Vorfall führten, sind noch unklar. Eine Autopsie soll weitere Einblicke in die tragischen Ereignisse geben und helfen, die genaue Todesursache der beiden Personen zu ermitteln.

    Die Suche nach Antworten

    Die Pariser Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, um die Hintergründe dieser Doppeltat aufzuklären. Während die Gemeinschaft um Antworten ringt, wirft dieser Fall ein Schlaglicht auf die potenziell verborgenen Dramen, die sich hinter verschlossenen Türen abspielen können. Inmitten der malerischen Straßen des 9. Arrondissements von Paris sind die Bewohner nun mit der traurigen Realität konfrontiert, dass das Unvorstellbare ganz in ihrer Nähe geschehen kann.

    Dieser Vorfall hinterlässt viele Fragen: Was hat zu dieser Tragödie geführt? Welche Rolle spielen die gefundenen Gegenstände in der Wohnung? Die Ermittlungen der Polizei werden hoffentlich Licht ins Dunkel bringen und zur Aufklärung dieses tragischen Falls beitragen.

  • Familie eines Femizid-Opfers klagt den französischen Staat wegen schweren Versäumnissen an

    Familie eines Femizid-Opfers klagt den französischen Staat wegen schweren Versäumnissen an

    In einem bemerkenswerten juristischen Schritt hat die Familie von Sandra, die im Juli 2021 von ihrem Ex-Partner getötet wurde, den französischen Staat wegen schweren Versäumnissen vor Gericht gebracht. Sie sind der Ansicht, dass der Staat Sandra nicht ausreichend geschützt hat, obwohl Justiz und Polizei wiederholt alarmiert wurden.

    Die 31-jährige Sandra wurde am 2. Juli 2021 in Bordeaux von ihrem Ex-Partner getötet, der sie seit ihrer Trennung sieben Monate zuvor stalkte und belästigte. Ihre Familie ist der Ansicht, dass der französische Staat sie nicht genügend schützte, trotz wiederholter Alarmierung der Justiz und der Polizei. Sandras Familie hat den Staat nun wegen schweren Versäumnissen verklagt, wie France Inter am Dienstag, dem 12. März, berichtete.

    Von Januar bis Juni 2021 hatte Sandra mehrmals versucht, auf ihre bedrohliche Lage aufmerksam zu machen. Auf ihre erste Anzeige wegen häuslicher Gewalt hin wurde eine Untersuchung eingeleitet. Eine weitere Anzeige wegen Belästigung wurde abgelehnt; stattdessen wurde nur eine einfache Anzeige aufgenommen. Auch ein Antrag auf eine Schutzanordnung wurde von einem Familienrichter abgelehnt.

    Sandra „hat alles versucht“
    Laut der Anwältin von Sandras Familie gab es ein deutliches Versagen seitens des Staates. Sie betont, Sandra „hat alles versucht“, wobei sie „immer sehr deutlich die Schwere der Taten“ schilderte und darauf hinwies, dass ihr Ex-Partner „immer bedrohlicher“ wurde.

    „Ich befürchte ein schlimmes Ende“, schrieb Sandra am 30. März an den Präsidenten der Republik und den zuständigen Staatsanwalt, aber sie erhielt keine Antwort. Drei Monate später wurde sie von ihrem Ex-Partner getötet, der zu diesem Zeitpunkt unter gerichtlicher Aufsicht, ohne dass jemand sie warnte oder schützte. Sandras Mutter sagt, sie hätten sich „im Stich gelassen“ gefühlt. Obwohl es für ihre Tochter jetzt zu spät sei, möchte sie nicht, dass andere Frauen das erleben müssen, was Sandra durchmachte. „Ich kann nicht tatenlos bleiben.“

    Sandras Ex-Partner wird im Dezember vor einem Schwurgericht stehen. Die Klage gegen den Staat wegen schweren Versäumnissen ist ein seltenes Vorgehen in Fällen von Femiziden. Oft dauert es mehrere Jahre, bis ein solches Verfahren zum Abschluss kommt.

  • Montpellier: Mann erschießt seine Frau vor dem Gerichtsgebäude der Stadt und dann sich selbst

    Montpellier: Mann erschießt seine Frau vor dem Gerichtsgebäude der Stadt und dann sich selbst

    „Der Bereich ist gesichert“, meldet die Präfektur des Departements Hérault im sozialen Netzwerk X – der Einsatz sei nun beendet.

    Ein Mann hat am Dienstag, den 20. Februar, vor dem Gerichtsgebäude in Montpellier (Departement Hérault) auf seine Frau geschossen, bevor er sich selbst tötete, wie France Télévisions unter Polizei- und Gerichtsquellen meldet. Nach Informationen des Senders France Bleu Hérault sollte der Mann wegen häuslicher Gewalt vor Gericht erscheinen.

    Das Gerichtsgebäude wurde evakuiert und die Polizei ist derzeit vor Ort. „Der Bereich ist gesichert“, erklärte die Präfektur des Departements Hérault auf X, und der Vorfall sei nun „beendet“. „Es gibt keine Risiken mehr für die Anwohner“, kommentierte die Präfektur gegenüber dem Sender Franceinfo und meldete, dass sich der Präfekt an den Tatort begeben habe. Der Staatsanwalt will später am Nachmittag bei einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten bekannt geben.

  • Rhône: Verkohlter Körper einer Frau in der Nähe von Lyon gefunden – Lebensgefährte nicht auffindbar

    Rhône: Verkohlter Körper einer Frau in der Nähe von Lyon gefunden – Lebensgefährte nicht auffindbar

    Es war der Ex-Lebensgefährte der Frau, der sich an die Polizei wandte, da der neue Lebensgefährte gegenüber der Frau gewalttätig war und ihr mit dem Tod gedroht hatte.

    Der verkohlte Körper einer Frau wurde am Sonntag, dem 11. Februar, in einem unbewohnten Haus in der Gemeinde Sainte-Foy-lès-Lyon, einem Vorort von Lyon, entdeckt. Dies meldet Franceinfo unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle und bestätigte damit einen Bericht des Senders BFMTV. Der aktuelle Lebensgefährte de Frau konnte bisher nicht gefunden werden.

    Nach Informationen von Franceinfo wurde die Frau seit Donnerstag vermisst. Ihr ehemaliger Lebensgefährte hatte die Polizie alarmiert. Gegen 21 Uhr meldete er sich bei der Gendarmerie, um das beunruhigende Verschwinden seiner Ex-Lebensgefährtin nach der Arbeit in der Gemeindeverwaltung Lyon zu melden. Laut dem Ex-Partner war der neue Lebensgefährte gegenüber seiner Lebensgefährtin gewalttätig und hatte ihr bereits mit dem Tod gedroht.

    Vor ihrem Verschwinden hatte die Frau mit ihrem Ex-Fraeund telefoniert und gesagt, dass ihr neuer Lebensgefährte in Begleitung von zwei Freunden vor ihrer Arbeitsstelle auf sie wartete. Die Frau äußerte gegenüber ihrem ehemaligen Lebensgefährten große Besorgnis.

    Seit Donnerstagabend wurde die Frau nicht mehr gesehen und ihr Telefon blieb ausgeschaltet. Schließlich wurde der verkohlte Körper der Frau am Sonntag entdeckt. Der neuer Lebensgefährte blieb bisher unauffindbar.

  • Vienne: 60-jähriger Mann tötet seine Frau und bringt sich danach selbst um

    Vienne: 60-jähriger Mann tötet seine Frau und bringt sich danach selbst um

    Die Leichen eines Ehepaars, beide 60 Jahre alt, wurden am Montagmorgen in einem Einfamilienhaus in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Poitiers entdeckt.

    Ein Mann hat in Nieuil-l’Espoir, etwa 15 Kilometer südöstlich von Poitiers (Departement Vienne), zuerst seine Frau getötet und sich anschließend selbst umgebracht, wie der Sender France Bleu Poitou berichtete. Die Leichen des Paares, beide 60 Jahre alt, wurden am Montagmorgen in einem Einfamilienhaus in der kleinen Gemeinde entdeckt, in dem das Paar seit etwa 20 Jahren wohnte.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen, die von der Gendarmerie in Poitiers durchgeführt wurden, schoss der Mann mit einem Jagdgewehr auf seine Frau, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete. Er war der Justiz bisher unbekannt. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.