Schlagwort: Feminizid

  • Departement Var: Leichen einer Frau und eines Mannes in einer Wohnung in Saint-Mandrier entdeckt

    Departement Var: Leichen einer Frau und eines Mannes in einer Wohnung in Saint-Mandrier entdeckt

    Der 66-jährige Mann war bereits im Januar 2023 wegen „Belästigung“ seiner Ex-Ehefrau vor Gericht gestellt worden.

    Die Leichen einer Frau und eines Mannes wurden am Freitag, dem 12. Januar, in einer Wohnung in Saint-Mandrier-sur-Mer, in der Nähe von Toulon (Departement Var), entdeckt, berichtet der Sender France Bleu Provence.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Toulon ereignete sich die Tat „wahrscheinlich am Donnerstagabend“, doch die Leichen wurden erst „am Freitagnachmittag“ von einem Familienmitglied entdeckt. Die Frau war 56 Jahre und der Mann 66 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft bevorzugt die These eines Feminizids mit anschließendem Selbstmord.

    Ein seit mehreren Jahren geschiedenes Paar
    Ersten Ermittlungen zufolge drang der Mann am Donnerstagabend in die Wohnung seiner Ex-Frau ein, die sich im ersten Stock des Wohnhauses befindet. Am Tatort wurde eine Leiter entdeckt. Anschließend erschoss er seine Ex-Frau und nahm sich anschließend selbst das Leben. Die Staatsanwaltschaft von Toulon gab an, dass das Paar seit mehreren Jahren geschieden sei.

    Der 60-Jährige war im Januar 2023 vor dem Gericht in Toulon wegen „Belästigung“ seiner Ex-Ehepartnerin zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, wobei ihm darüber hinaus verboten wurde, zwei Jahre lang mit dem Opfer in Kontakt zu treten. Zusätzlich wurde dem mann gerichtlich verboten, die Wohnung seiner Ex-Frau zu betreten. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

  • Ariege: Frau erschossen in Wohnung in Brassac aufgefunden – Lebensgefährte in Polizeigewahrsam

    Ariege: Frau erschossen in Wohnung in Brassac aufgefunden – Lebensgefährte in Polizeigewahrsam

    Der leblose Körper einer etwa 50-jährigen Frau wurde am Donnerstagmorgen in der Wohnung ihres Lebensgefährten in Brassac aufgefunden. Ihr Lebensgefährte befindet sich in Polizeigewahrsam. Er soll sie mit einem Schuss aus einem Jagdgewehr getötet haben.

    Es ist offensichtlich ein Drama vor dem Hintergrund von sozialem Elend und Alkohol, das sich in Brassac abgespielt hat.

    Der leblose Körper einer etwa 50-jährigen Frau wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einer Wohnung im zweiten Stock des Sozialwohnungsgebäudes „Le Moulin du Paradou“ in dem Dorf in den Monts de Lacaune aufgefunden.

    Nach ersten Informationen, die von der Staatsanwaltschaft Castres bestätigt wurden, starb die Frau durch eine Schusswaffe. Sie wurde in der Wohnung ihres Lebensgefährten, eines ebenfalls etwa 50-jährigen Mannes aus Brassag, von den Gendarmen entdeckt, die am Donnerstag, dem 11. Januar, gegen 2 Uhr morgens an den Ort des Geschehens gerufen wurden.

    Der Lebensgefährte des Opfers, der am Tatort anwesend war, wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam bei der Gendarmeriekompanie in Castres genommen. Aufgrund seines alkoholisierten Zustands konnte er am Donnerstag jedoch noch nicht von den Ermittlern vernommen werden, um die Umstände der Tragödie besser zu verstehen.

    Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung durch einen Lebensgefährten eingeleitet.

    Schuss aus einer Schrotflinte in den Brustkorb
    Die ersten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Tod des Opfers durch einen Schuss aus einem Jagdgewehr verursacht wurde. „Die Verstorbene weist einen einzelnen Einschuss im Brustbereich auf, die einzige offensichtliche Verletzung, die den Tod herbeiführen konnte“, erklärte der Vize-Staatsanwalt von Castres.

    Ein CT-Scan und eine Autopsie werden am Freitagmorgen von zwei Gerichtsmedizinern im Institut médico-légal de Toulouse durchgeführt. Es wurden auch Blutproben entnommen.

    Mehrere Gewehre sowie Munition wurden von den Gendarmen bei dem Verdächtigen beschlagnahmt.

    Ein Paar, das der Gendarmerie und der Justiz bekannt war
    Das Paar war der Gendarmerie und der Justiz aufgrund von Vorfällen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum und Gewalt gegen Dritte bereits bekannt. Die Staatsanwaltschaft erklärt allerdings, dass niemals eine Anzeige wegen Gewalt in der Ehe erstattet wurde.

    Der Angeklagte ist in Brassac als Außenseiter bekannt, der sehr oft alkoholisiert war und regelmäßig Streit suchte. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • Frankreich: Laut vorläufiger Bilanz des Justizministeriums gab es 94 Frauenmorde im Jahr 2023

    Frankreich: Laut vorläufiger Bilanz des Justizministeriums gab es 94 Frauenmorde im Jahr 2023

    Diese Zahl sei „sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“, kommentierte Justizminister Eric Dupond-Moretti. Insgesamt 94 Frauen wurden in Frankreich im Jahr 2023 von ihren (Ehe)Partnern oder Ex-Partnern getötet. Dies teilte das französische Justizministerium am Dienstag, dem 2. Januar, mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Figaro. Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Bilanz. Im Jahr 2022 waren in einer vorläufigen Bilanz zunächst 113 Frauenmorde gezählt worden, bevor ihre Zahl schließlich auf 118 nach oben korrigiert wurde. Diese Entwicklung ist „sehr weit davon entfernt, zufriedenstellend zu sein“, kommentierte der französische Justizmninister Eric Dupond-Moretti, der von der Tageszeitung Le Figaro zitiert wurde. „Wir wissen, dass der Kampf gegen diese Geißel Zeit braucht (…), aber das Engagement der französischen Justiz zur Eindämmung der Frauenmorde trägt immerhin erste Früchte“, fügte er hinzu. „Es ist zu hoffen, dass unser Kampf mit der Einführung z…

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  • Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Am Samstag, dem 25. November, fanden in ganz Frankreich Demonstrationen anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen statt. 244.000 Fälle von häuslicher Gewalt in Frankreich wurden im Jahr 2022 gezählt, was einem Anstieg von 15% gegenüber 2021 entspricht. Slogans und zahlreiche violette Plakate waren am 25. November in den Straßen von Paris zu sehen. Anlass war eine Demonstration zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen. An der Spitze des Demonstrationszuges standen Familien von Opfern von Frauenmorden. Auf ihren Schildern hielten sie die Porträts ihrer ermordeten Angehörigen hoch und appellierten an die Regierung. „Die Gesetzgebung muss sich ändern“, sagte eine Sprecherin. In diesem Jahr wurden von entsprechenden Verbänden bislang 121 Frauenmorde durch Ehe- oder Lebenspartner gezählt, eine Zahl von Feminiziden, die bereits über den 118 im Jahr 2022 gezählten liegt. Die Demonstranten hoffen, dass ihre Zahl die Regierung zum Handeln veranlasst. Durch ihren Kampf gegen die Gew…

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  • Eine Frau und ihr ehemaliger Lebensgefährte wurden in Paris tot aufgefunden

    Eine Frau und ihr ehemaliger Lebensgefährte wurden in Paris tot aufgefunden

    Bereits am vergangenen Sonntagnachmittag wurden in einer Wohnung in der Rue de Torcy im 18. Arrondissement von Paris zwei leblose Körper entdeckt. Es handelte sich um einen 52-jährigen Mann und eine 37-jährige Frau, die sich gerade in Trennung befanden.

    Am vergangenen Sonntag wurden in einer Wohnung in Paris die leblosen Körper einer Frau und eines Mannes entdeckt, die vermutlich durch Messerstiche getötet worden waren. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

    Die Tat ereignete sich in der Wohnung der Frau, die sich im 18. Arrondissement der französischen Hauptstadt befindet. Der Mann war 52 und die Frau 37 Jahre alt, so die Staatsanwaltschaft.

    Die Feuerwehr rückte am Sonntagnachmittag aus, nachdem sie von der Mutter der Frau alarmiert worden war, die seit Freitagabend nicht mehr auf ihre Anrufe reagiert hatte. Neben den beiden Leichen wurde ein blutbeflecktes Messer gefunden.

    Die Frau hatte wohl Freunden gegenüber angegeben, diese Beziehung beendet zu haben, erklärte die Staatsanwaltschaft. „Zwar war zwischen den beiden Personen kein Gerichtsverfahren anhängig, doch der Mann wurde bereits 2021 wegen häuslicher Gewalt gegen ein anderes Opfer zu einer zweimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt“, so die Staatsanwaltschaft.

    Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes durch den Ehepartner eingeleitet und dem 2. Bezirk der Pariser Kriminalpolizei übertragen. Die Mutter und der Bruder der Frau standen unter Schock und mußten von Rettungskräften versorgt werden.

  • Seine-et-Marne: Junge Frau zuhause erschossen – Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen

    Seine-et-Marne: Junge Frau zuhause erschossen – Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen

    Das 24-jährige Opfer wurde bereits am 14. Oktober tot in seiner Wohnung in Croissy-Beaubourg aufgefunden.

    Eine Woche nach dem Tod einer 24-jährigen Frau, die in ihrer Wohnung in Croissy-Beaubourg (Seine-et-Marne) erschossen aufgefunden worden war, wurde ein 21-jähriger Verdächtiger am Freitag, dem 20. Oktober, in Untersuchungshaft genommen. Dies gab die Staatsanwaltschaft von Meaux am Samstag bekannt und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Parisien.

    Das Opfer war am 14. Oktober gegen 8.30 Uhr tot in seiner Wohnung aufgefunden worden, wahrscheinlich nach einer Party, bei der es zu einem erheblichen Alkohol- und Drogenkonsum gekommen sein soll, berichtete die Staatsanwaltschaft.

    Das Opfer sei durch mindestens einen Schuss in den Kopf getötet worden. Da am Tatort keine Waffen gefunden worden waren, wurde Selbstmord als Ursache ausgeschlossen. Drei Personen waren in den ersten 48 Stunden nach dem Tod der jungen Frau in Polizeigewahrsam genommen und anschliessend wieder freigelassen.

  • 68-Jährige in Lille ermordet – Minderjähriger in Polizeigewahrsam

    68-Jährige in Lille ermordet – Minderjähriger in Polizeigewahrsam

    Die Polizei wurde von einer Nachbarin des Opfers alarmiert, die Schreie gehört hatte und sich plötzlich Auge in Auge mit dem Angreifer befand. Am Tatort fanden die Polizisten die Frau mit entblößtem Unterkörper und durchschnittener Kehle.

    Ein 17-jähriger Mann wurde im Rahmen der Ermittlungen zum Tod einer Frau, die am Mittwoch mit durchschnittener Kehle in ihrem Haus in Lille aufgefunden wurde, in Polizeigewahrsam genommen, wie am Donnerstag, dem 19. Oktober, bekannt wurde. Der Festgenommene, der keinen festen Wohnsitz hat, „war den Polizeibehörden bereits bekannt“, so eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Erste Ermittlungen hätten keine persönliche Verbindung zwischen dem Opfer und dem Verdächtigen gezeigt. Die Polizei wurde am späten Mittwochmorgen von einer Nachbarin des Opfers alarmiert, die Schreie gehört hatte und sich darauf Auge in Auge mit dem Angreifer wiederfand. Die Polizisten fanden die getötete Frau in ihrer Wohnung mit entblößtem Unterkörper und durchschnittener Kehle vor. Das Opfer war 68 Jahre alt und eine pensionierte Krankenschwester.

  • Departement Marne: Leiche einer vermissten 24-Jährigen mit Wunden übersät in einem Flusslauf gefunden

    Departement Marne: Leiche einer vermissten 24-Jährigen mit Wunden übersät in einem Flusslauf gefunden

    Die Leiche der jungen Mutter Madison Collot wurde in einem Flusslauf, nur wenige Kilometer von ihrem Wohnort entfernt, entdeckt. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung, Entführung und Freiheitsberaubung eingeleitet.

    Was ist mit Madison Collot passiert? Das Rätsel ist auch acht Tage nach dem Verschwinden der jungen Mutter eines zweijährigen Jungen noch lange nicht gelöst. Am Abend des 11. Oktober wurde sie zuletzt in Saint-Dizier im Departement Marne gesehen, wo sie in einer Wohnung im Stadtzentrum lebte, wie die Zeitung Journal de la Haute-Marne berichtete. Am nächsten Tag machten sich ihre Angehörigen Sorgen, weil sie nichts mehr von der jungen Frau gehört hatten.

    Die Behörden werden benachrichtigt und die Suche beginnt – bis zu einer grausigen Entdeckung. Am 15. Oktober, vier Tage nach ihrem Verschwinden, entdeckte ein junger Jäger den leblosen Körper der Frau, berichtet der Sender France 3 Grand-Est. Sie liegt in einem Wasserlauf, dem „Canal entre Champagne et Bourgogne“, in der Gemeinde Matignicourt-Goncourt, etwa 20 km von Saint-Dizier entfernt.

    Der Körper war mit Wunden und Hämatomen übersät, wie die durchgeführte Autopsie ergab, deren Ergebnisse von der Staatsanwältin der Republik Châlons-en-Champagne, Annick Browne, mitgeteilt wurden. Sie erklärte, dass die Leiche „teilweise unter Wasser“ gefunden wurde und dass der Tod wahrscheinlich „durch mehrere Schläge“ verursacht wurde.

    Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren gegen X wegen „vorsätzlicher Tötung, Entführung und Freiheitsberaubung“ eingeleitet und die Polizei von Reims mit den Ermittlungen beauftragt.

    Hatte die junge Mutter an dem Abend eine Verabredung, die tragisch endete? Hatte sie eine Bekanntschaft gemacht? Hat sie den Weg ihres Mörders zufällig gekreuzt? Die eingeleiteten Ermittlungen sollen diese Fragen beantworten.

  • Rhône: Frau vor ihren Kindern mit 12 Messerstichen getötet – Mann festgenommen

    Rhône: Frau vor ihren Kindern mit 12 Messerstichen getötet – Mann festgenommen

    Eine Frau wurde in Pierre-Bénite (Departement Rhône) vor den Augen ihrer Kinder mit zwölf Messerstichen getötet. Ein Mann wurde von den Polizeikräften verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 6. Oktober, in Pierre-Bénite in der Nähe von Lyon (Rhône) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, da er verdächtigt wird, seine Frau mit einem Messer getötet zu haben. Der Ehemann wurde festgenommen und eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung nach dem Tod seiner Frau, die Opfer von mehreren Messerstichen geworden war, wurde eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon mitteilte und damit eine Meldung des Senders BFM Lyon bestätigte.

    Kurz vor 00:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, um sich um das Opfer zu kümmern, das aber leider nicht wiederbelebt werden konnte. Die vier Kinder des Paares, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Haus der Familie befanden, „wurden sofort in einem Spezialkrankenhaus versorgt“, so die Staatsanwaltschaft. Der Polizei und der Justiz waren bis dahin keine Gewaltvorfälle im Zusammenhang mit dem Paar bekannt.

    Im Jahr 2022 wurden laut einer Bilanz des Innenministeriums 118 Frauenmorde verübt, vier weniger als im Jahr 2021.

  • Toulouse: 54-jähriger Mann meldet der Polizei den Mord an seiner Frau

    Toulouse: 54-jähriger Mann meldet der Polizei den Mord an seiner Frau

    Ein 54-jähriger Mann wurde am Dienstag in Toulouse festgenommen, nachdem er seine Lebensgefährtin getötet hatte. Der Mann hatte sich sofort nach der Tat selbst angezeigt. 

    Ein Streit eskaliert, es kommt zu sehr heftigen Schlägen und eine 51-jährige Frau liegt tot in einer Blutlache. Schreckliche Szenen spielten sich am Dienstagmorgen in einem Neubau in der Avenue de Grande-Bretagne im Toulouser Stadtteil Cartoucherie ab.

    Das Drama spielte sich zwischen 8.30 und 9 Uhr am Dienstagmorgen ab. Ein Paar teilte sich eine Sozialwohnung mit drei Kindern und einem Kleinkind, das erst acht Monate alt war. Die Ursache des Streits ist bisher noch unklar. Die Mutter des Babys und älteste Tochter der Frau hatte den Beginn des Streits beobachtet. Sie versuchte zunächst, dazwischen zu gehen, suchte dann aber in benachbarten Häusern Verstärkung, um den Streit zu beenden.

    Nach den Gewalttätigkeiten alarmierte der Mann, der seit seiner Ankunft in Frankreich nie von sich reden gemacht hatte, selbst die Polizei, um sich zu stellen. Polizisten und Feuerwehrleute entdeckten dann das Opfer in einer Blutlache, der Schädel war offensichtlich von mehreren Schlägen mit einem Hammer getroffen worden, „einem kleinen Vorschlaghammer“, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

    Die Ermittler hatten den mutmaßlichen Täter bis Dienstagabend noch nicht vernommen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass weder der Mann noch seine Lebensgefährtin Vorstrafen haben. „Das Paar wird als ruhig beschrieben. Beide waren der Justiz wegen Präzedenzfällen im Zusammenhang mit innerfamiliärer Gewalt oder sogar anderen Straftaten bisher unbekannt“, erklärte der zuständige Staatsanwalt Samuel Vuelta-Simon.

    Die Ermittler stützen sich auf die Vernehmung der ältesten Tochter, die mit ihrem acht Monate alten Baby in der gleichen Wohnung lebte. Sie war anwesend, als der Streit ausbrach. Ihre Erklärungen könnten Licht in die Sache bringen, noch bevor der mutmaßliche Täter von der Polizei angehört wird.